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SUMMARY:Monumentale Zeitzeugen - Archäologie rund um Grabhügel in Senegal | Ausstellung
DESCRIPTION:Ausstellung der AG Archäologie & Archäobotanik Afrikas\, Institut für Archäologische Wissenschaften im IG-Farben-Haus (Foyer)\n\nSenegal hat eine weit zurückreichende Geschichte\, die sich auch auf Zeiten erstreckt\, aus denen es nur wenige oder gar keine mündlichen oder schriftlichen Überlieferungen gibt. Solche Zeiten lassen sich durch archäologische Quellen erhellen. Die zu Beginn des Sommersemesters 2025 im Foyer des IG-Farben-Hauses gezeigte Ausstellung befasst sich mit einem Gebiet im Herzen Senegals in vor- und frühgeschichtlicher Zeit\, das seit 2012 im Rahmen von DFG-finanzierten Forschungsprojekten archäologisch untersucht wird. \nIn der Region Mbacké prägen künstlich angelegte Erdhügel die Landschaft. Es handelt sich um oberirdisch sichtbare Grabbauten\, die Menschen in früheren Zeiten für ihre verstorbenen Angehörigen unter oftmals großen Mühen aus Sand und Erde errichtet haben. Einige sind so groß und monumental\, dass es wohl eine längere Zeit oder viele helfende Hände beim Errichten brauchte\, bis sie auf solche Dimensionen angewachsen sind. Doch nicht nur die Grabhügel selbst sind interessant: Durch archäologische Forschung erhalten wir auch Hinweise darauf\, wie die Menschen in dieser Region in vor- und frühgeschichtlicher Zeit gelebt haben. Rund um die Grabhügel finden sich zahlreiche Spuren der Besiedlung und alltäglicher Aktivitäten bäuerlicher Lebensweise und des Handwerks. Mit unserer kleinen Ausstellung laden wir Sie dazu ein\, diese Spuren näher kennenzulernen! \nDie Ausstellung ist vom 23.04.2025 bis 16.05.2025 im Foyer des Hauptgebäudes des Campus Westend sehen. Zwei weitere Ausstellungsformate zu diesem Thema werden mit finanzieller Unterstützung des ZIAF derzeit in Senegal vorbereitet und im Musée des Civilisations Noires (MCN) in Dakar sowie in mobiler Form an verschiedenen Orten der Region Mbacké gezeigt werden.
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SUMMARY:Dauerausstellung Barbara Klemm
DESCRIPTION:Dauerausstellung mit Fotografien von Barbara Klemm \nIm Jahr 2018 wurde am Campus Westend im ersten Stock des PEG-Gebäudes eine beeindruckende Dauerausstellung mit Fotografien von Barbara Klemm eröffnet. 32 Werke der renommierten F.A.Z.-Fotografin\, die sowohl studentisches Leben als auch bedeutende Momente der deutschen Geschichte\, die Stadt Frankfurt und die Universität dokumentieren\, zieren seither die Gänge vor den Büros des Bereichs Studium Lehre Internationales. Die Ausstellung ist für alle Interessierten öffentlich zugänglich. \n2023 wurde die Sammlung um 44 neue Bilder erweitert\, die seit den 1970er Jahren auf den Reisen von Barbara Klemm entstanden sind. Diese Ergänzung verleiht der Auswahl eine internationale Dimension und bereichert die Ausstellung mit eindrucksvollen Aufnahmen aus der ganzen Welt. \nAnfahrt und Öffnungszeiten\n\n\n\n\n\nBesucheradresse: \nGoethe-Universität Frankfurt  |  Campus Westend\nPEG-Gebäude  |  1.OG  |  Bereich Studium Lehre Internationales (SLI)\nTheodor-W.-Adorno-Platz 6  |  60323 Frankfurt am Main \nHinweise zur Anfahrt und einen Campusplan finden Sie hier: Anfahrt Campus Westend \nDie Ausstellung befindet sich im 1. Stock des PEG-Gebäudes (Nr. 12 auf dem Campusplan). \nÖffnungszeiten:  \nMontag – Freitag (werktags) von 8:00 bis 18:00 Uhr \nGruppenbesichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten können angefragt werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte Frau Johanna Ruhl: sli-assistenz@sli.uni-frankfurt.de \n  \nWeitere Informationen \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Charmaine Poh - What‘s softest in the world rushes and runs over what‘s hardest in the world | Ausstellung
DESCRIPTION:Studiengalerie 1.357 an der Goethe-Universität zeigt Videoarbeit der Künstlerin Charmaine Poh. \nVom 7. Mai bis zum 4. Juni 2025 zeigt die Studiengalerie 1.357 an der Goethe-Universität eine Videoarbeit der aus Singapur stammenden Künstlerin Charmaine Poh. Die mit „What‘s softest in the world rushes and runs over what’s hardest in the world“ betitelte Arbeit befasst sich mit dem Leben queerer Elternpaare in Singapur. Die Ausstellung ist eingebettet in die Diversity-Woche des Fachbereichs 08\, die vom 5. bis 9. Mai 2025 stattfindet. Die Woche bietet fünf Tage lang die Möglichkeit für interdisziplinären Austausch\, eine Sensibilisierung für unterschiedliche Perspektiven und für den Einbezug von Diversität in Lehre und Forschung. \nZur Videoarbeit: In ruhigem Rhythmus fließen Szenen weicher Lichtstimmungen\, raschelnder Baumkronen und neugieriger Kinderhände über die Projektionsfläche. Mit ihrer Videoarbeit lässt Charmaine Poh drei queere Elternpaare aus Singapur zu Wort kommen. Die Interviewten erzählen von der strukturellen Diskriminierung queerer Familien\, aber auch von ihren Lebenswegen und ihrem gemeinsamen Kinderwunsch. Durch die komplexe und liebevolle Begegnung von Ängsten und entschlossener Selbstverwirklichung werden unterschiedliche Formen des Zusammenlebens mit dem universellen Wunsch nach Familie und Geborgenheit verwoben. Die Videoarbeit\, deren Titel dem Gedicht „Water and Stone“ des chinesischen Naturphilosophen Lao Tzu entnommen ist\, gleicht einem Prisma\, das den Begriff Familie in unterschiedliche Bedeutungsebenen zerlegt. Gesellschaftlich und rechtlich werden queere Familien in Singapur nicht als Familie anerkannt. Bis 2022 galt ein aus der britischen Kolonialzeit stammendes Gesetz\, das gleichgeschlechtlichen Sex kriminalisierte. Aktuell ist die gleichgeschlechtliche Ehe noch verboten. \nStatt bei heteronormativen Narrativen anzuhalten\, was „natürlich“ oder „normal“ sei\, zeigt Charmaine Poh vertraute Alltagsrituale in zwischenmenschlicher und naturgebundener Harmonie. Poh wechselt immer wieder zwischen Bildern aus der häuslichen Sphäre und aus der Natur und formt eine stille\, zärtliche Vertrautheit von Körper und den Elementen. Durch das Zusammenfließen verschiedener queerer Familiengeschichten zeigt die Videoarbeit\, dass im Zentrum von Familie eine gemeinsame\, gelebte Praxis aus geteilten Träumen und Ängsten steht; eine intime Verbundenheit. \nZwischen Dokumentation\, emotionaler Selbsterzählung und poetischen Bildern changierend\, schafft Poh eine sichere softe Hülle inmitten der Natur. Dadurch eröffnet sich ein Raum für das Harte\, um verletzlich über elterliche Ängste\, den Wunsch nach Zugehörigkeit und den Traum von der eigenen Familie zu sprechen. \n7. Mai – 4. Juni 2025 \nÖffnungszeiten: \nMontag bis Donnerstag 12–17 Uhr (i. Semester)\, freier Eintritt. \nOrt: I.G.-Farben-Haus\, Campus Westend\nNorbert-Wollheim-Platz 1 \nVeranstalter: Studiengalerie 1.357
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SUMMARY:Der unbekannte Bekannte – Hans Christian Andersen zum Jubiläum
DESCRIPTION:Die kleine Meerfrau\, Der standhafte Zinnsoldat und Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern sind nur ein kleiner Teil von Hans Christian Andersens umfangreichen Schaffen\, dessen kinderliterarischer und populärkultureller Einfluss ungebrochen ist. In seinen Märchen und Geschichten treten Menschen\, Dinge\, Tiere und Pflanzen gleichberechtigt in Aktion. Die Schauplätze der Erzählungen reichen von der Tiefsee bis in die Wolken und vom Nordpol bis in die Wüste. Und ihr Tonfall und Umfang variiert zwischen spritzig und witzig\, pathetisch und sentimental. \nAnlässlich des 220. Geburts- und 150. Todestages von Hans Christian Andersen organisiert das Institut für Skandinavistik der Goethe-Universität einen Andersentag\, um die Vielfalt seines Werks sowie die produktive Forschung sichtbar zu machen. Dabei geht es um weniger bekannte Seiten von Andersens Werk und warum Andersen bis heute ungebrochen aktuell ist. \nDer Andersentag Der unbekannte Bekannte – Hans Christian Andersen zum Jubiläum am 12. Mai 2025 startet mit drei Vorträgen internationaler Andersenforscher*innen\, von 13 bis 17 Uhr\, auf dem Campus Westend\, I.G.–Farben-Haus\, 1.314 (Eisenhower-Saal). \nLesung und Gespräch finden statt um 19.30 Uhr im Hessischen Literaturforum im Mousonturm\, Waldschmidtstraße 4\, 60316 Frankfurt am Main. \nTeilnehmer der Abendveranstaltung sind Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Detering\, Autor\, Literaturwissenschaftler\, Andersenforscher\, -herausgeber und –übersetzer\, und Prof. Dr. Frederike Felcht\, Institut für Skandinavistik der Goethe-Universität sowie für die Lesung Yannick Sturm\, Schauspiel Frankfurt.  \nDer Andersentag wird unterstützt vom dänischen Forschungsministerium\, dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm und der Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung. \nAm 25. Juli wird im Struwwelpeter Museum die Ausstellung „Der unbekannte Bekannte – zur Aktualität Hans Christina Andersen“ eröffnet. Die Ausstellung richtet sich an Kinder und Erwachsene und wird von Studierenden des Instituts für Kinder- und Jugendbuchforschung und des Instituts für Skandinavistik der Goethe-Universität kuratiert. \nWeitere Informationen zum Andersentag: PDF | Homepage
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SUMMARY:Monumentale Zeitzeugen - Archäologie rund um Grabhügel in Senegal | Ausstellung
DESCRIPTION:Ausstellung der AG Archäologie & Archäobotanik Afrikas\, Institut für Archäologische Wissenschaften im IG-Farben-Haus (Foyer)\n\nSenegal hat eine weit zurückreichende Geschichte\, die sich auch auf Zeiten erstreckt\, aus denen es nur wenige oder gar keine mündlichen oder schriftlichen Überlieferungen gibt. Solche Zeiten lassen sich durch archäologische Quellen erhellen. Die zu Beginn des Sommersemesters 2025 im Foyer des IG-Farben-Hauses gezeigte Ausstellung befasst sich mit einem Gebiet im Herzen Senegals in vor- und frühgeschichtlicher Zeit\, das seit 2012 im Rahmen von DFG-finanzierten Forschungsprojekten archäologisch untersucht wird. \nIn der Region Mbacké prägen künstlich angelegte Erdhügel die Landschaft. Es handelt sich um oberirdisch sichtbare Grabbauten\, die Menschen in früheren Zeiten für ihre verstorbenen Angehörigen unter oftmals großen Mühen aus Sand und Erde errichtet haben. Einige sind so groß und monumental\, dass es wohl eine längere Zeit oder viele helfende Hände beim Errichten brauchte\, bis sie auf solche Dimensionen angewachsen sind. Doch nicht nur die Grabhügel selbst sind interessant: Durch archäologische Forschung erhalten wir auch Hinweise darauf\, wie die Menschen in dieser Region in vor- und frühgeschichtlicher Zeit gelebt haben. Rund um die Grabhügel finden sich zahlreiche Spuren der Besiedlung und alltäglicher Aktivitäten bäuerlicher Lebensweise und des Handwerks. Mit unserer kleinen Ausstellung laden wir Sie dazu ein\, diese Spuren näher kennenzulernen! \nDie Ausstellung ist vom 23.04.2025 bis 16.05.2025 im Foyer des Hauptgebäudes des Campus Westend sehen. Zwei weitere Ausstellungsformate zu diesem Thema werden mit finanzieller Unterstützung des ZIAF derzeit in Senegal vorbereitet und im Musée des Civilisations Noires (MCN) in Dakar sowie in mobiler Form an verschiedenen Orten der Region Mbacké gezeigt werden.
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DESCRIPTION:Dauerausstellung mit Fotografien von Barbara Klemm \nIm Jahr 2018 wurde am Campus Westend im ersten Stock des PEG-Gebäudes eine beeindruckende Dauerausstellung mit Fotografien von Barbara Klemm eröffnet. 32 Werke der renommierten F.A.Z.-Fotografin\, die sowohl studentisches Leben als auch bedeutende Momente der deutschen Geschichte\, die Stadt Frankfurt und die Universität dokumentieren\, zieren seither die Gänge vor den Büros des Bereichs Studium Lehre Internationales. Die Ausstellung ist für alle Interessierten öffentlich zugänglich. \n2023 wurde die Sammlung um 44 neue Bilder erweitert\, die seit den 1970er Jahren auf den Reisen von Barbara Klemm entstanden sind. Diese Ergänzung verleiht der Auswahl eine internationale Dimension und bereichert die Ausstellung mit eindrucksvollen Aufnahmen aus der ganzen Welt. \nAnfahrt und Öffnungszeiten\n\n\n\n\n\nBesucheradresse: \nGoethe-Universität Frankfurt  |  Campus Westend\nPEG-Gebäude  |  1.OG  |  Bereich Studium Lehre Internationales (SLI)\nTheodor-W.-Adorno-Platz 6  |  60323 Frankfurt am Main \nHinweise zur Anfahrt und einen Campusplan finden Sie hier: Anfahrt Campus Westend \nDie Ausstellung befindet sich im 1. Stock des PEG-Gebäudes (Nr. 12 auf dem Campusplan). \nÖffnungszeiten:  \nMontag – Freitag (werktags) von 8:00 bis 18:00 Uhr \nGruppenbesichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten können angefragt werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte Frau Johanna Ruhl: sli-assistenz@sli.uni-frankfurt.de \n  \nWeitere Informationen \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Planetare Grenzen
DESCRIPTION:Eine nachhaltige Weltgemeinschaft? Vision und Aufgabe Seit mehr als 50 Jahren kennen wir die Grenzen des Wachstums (Club of Rome\, 1972) und wissen\, dass wir nur mit einer nachhaltigen Lebensweise sowie einem ressourcenschonenden und verantwortungsbewussten Wirtschaften die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten für uns und alle nachfolgenden Generationen erhalten können. Aber in unserem Denken und Handeln tun wir häufig noch so\, als könnten wir unsere bisherigen Lebensweisen unverändert durch die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen aufrechterhalten. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen\, dass die „Planetaren Grenzen“ (Rockström) akut bedroht und zum Teil auch schon überschritten sind. \nDie Vortragsreihe knüpft an die beiden vorhergehenden der U3L-Projektgruppe „Planetare Grenzen“ an. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen die Auswirkungen des Klimawandels auf lokaler und globaler Ebene und Handlungsoptionen\, diesem zu begegnen. Dies umfasst etwa die Rolle der Landwirtschaft in den Umweltkrisen\, Ursachen und Maßnahmen gegen das Artensterben\, die Kommunikation von Klima- und Umweltkrisen\, kommunale Wege der Klimaanpassung und des Klimaschutzes und die ethische Perspektive der Generationengerechtigkeit. \nFormat: Onlineveranstaltung\nZugangslink: https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/63543073206?pwd=2bwiTg2N2JTb2avhcv98F8P6VsGPC1.1\nMeeting-ID: 635 4307 3206\nKenncode: 682566 \n24. April\nU3L-Projektgruppe „Planetare Grenzen“\nEinführung: Planetare Grenzen – ein Konzept zum Verständnis des Ökosystems der Erde \n13. Mai (Dienstag!)\nProf. Dr. Stephan Lessenich\nNachhaltige Demokratie? \n15. Mai\nProf. Dr. Kirsten Meyer\nNachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit \n22. Mai\nProf. Dr. Sighard Neckel\nKlima der Gerechtigkeit. Befunde und Perspektiven \n5. Juni\nProf. Dr. Rainer Luick\nWir sind dann mal weg – Biologische Vielfalt (Biodiversität) ist unsere Lebensgrundlage \n12. Juni\nProf. Dr. Harald Grethe\nDie Bedeutung der Landwirtschaft für die Erreichung der großen Nachhaltigkeitsziele: Welche politischen Rahmenbedingungen brauchen wir in Deutschland und der EU? \n26. Juni\nChristopher Schrader\nDie Problemzonen der Klimakommunikation: Kopf\, Bauch\, Hände \n17. Juli\nProf. Dr. Jörg Knieling\nStädte und Regionen als Akteure von Klimaschutz und Klimaanpassung – Erfahrungen aus Forschung und Politikberatung \n24. Juli\nHans-Georg Dannert\nKlimaanpassung und Klimaschutz (Beispiel Kommunale Wärmeplanung) in Frankfurt am Main \nJeweils donnerstags\n10 – 12 Uhr \nDie Vortragsreihe ist öffentlich und kostenfrei.\nWeitere Informationen →\n\nVeranstalter\nU3L – Universität des 3. Lebensalters
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SUMMARY:Fixing Futures - Planetare Zukünfte zwischen Spekulation und Kontrolle | Ausstellung
DESCRIPTION:Wie können wir unsere Zukunft in Zeiten von Klimawandel und globalen Krisen beeinflussen? Welche Szenarien – welche Zukünfte – sind vorstellbar? Kunst\, Forschung und historische Objekte zu Themen wie Klimawandel\, Geoengineering\, Quantencomputer und dekoloniale Perspektiven bringt die neue Ausstellung des MGGU-Museum Giersch der Goethe-Universität kreativ in Verbindung. In der Ausstellung\, die bis zum 31. August 2025 zu sehen sein wird\, wird erstmals auch der Außenraum des Museums integriert – mit einer begehbaren Arche und begrünten Balkonen als Zukunftsvisionen neuer Lebensräume. \nDie Ausstellung greift folgende Themenfelder auf: \n1. Umweltkrisen und ihre Ursachen\nDie Umweltkrisen unserer Zeit\, wie Biodiversitätsverlust\, Ressourcenknappheit und Klimawandel\, stehen im Mittelpunkt verschiedener künstlerischer und wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Installationen wie ARAPOLIS\, climate\, displacement\, gambling (2024) und ARK (2024) von Baltic Raw Org oder Fruits of Labour (2023) von Maximilian Prüfer veranschaulichen die Folgen menschlichen Handelns auf die Natur.\nWissenschaftler wie Dr. Nico Wunderling und Prof. Dr. Joachim Curtius diskutieren die Risiken der Überschreitung des 1\,5-Grad-Ziels und mögliche Kipppunkte im Erdsystem. Spekulative Projekte wie The Seas Are No Longer Dying (2022) von Superflux zeigen nachhaltige Zukunftsvisionen\, die alternative Wege im Umgang mit Ressourcen aufzeigen. \n2. Geoengineering und die Technologisierung des Klimawandels\nDieser Themenblock hinterfragt die technologische Kontrolle des Klimawandels durch Geoengineering und warnt vor den unvorhersehbaren Folgen dieser Eingriffe. Künstlerische Arbeiten wie Chroniques du Soleil Noir (2023) von Gwenola Wagon und Metakosmia (2024) von Nina Fischer & Maroan el Sani zeigen dystopische Zukunftsszenarien\, in denen Geoengineering die Erde unwirtlich macht. Wissenschaftler*innen fordern ein globales Kontrollmodell\, um sicherzustellen\, dass diese riskanten Technologien nicht als vermeintliche „Rettung“ missverstanden\, sondern verantwortungsbewusst gehandhabt werden. \n3. Dekoloniale Perspektiven und Aktivismus\nDieser Abschnitt thematisiert dekoloniale Perspektiven auf den Klimawandel und die Notwendigkeit\, historische Ungerechtigkeiten in zukunftsfähige Lösungen einzubeziehen. Künstlerische Arbeiten wie Tamizh Futurism (2019) von Adhavan Sundaramurthy und Terra Nova (2019) von Maize Longboat setzen sich kritisch mit Kolonialgeschichte und alternativen Zukunftsvisionen auseinander. Zudem wird die Rolle von Kunst als Mittel des Widerstands und zur Förderung kollektiver Handlungsmöglichkeiten für eine klimagerechtere Zukunft untersucht. \n4. Digitale Räume und ihre Wechselwirkung mit der physischen Umwelt\nDieser Themenbereich untersucht die Auswirkungen digitaler Infrastrukturen auf die Umwelt und hinterfragt die Illusion einer immateriellen „Cloud“. Projekte wie Solar Protocol (2021–2023) von Tega Brain\, Benedetta Piantella\, Alex Nathanson und dem Solar Protocol Collective zeigen alternative\, nachhaltige Ansätze für den digitalen Raum\, indem sie auf solarbetriebene Server setzen. Jana Hartmanns Virtual Verdure (2024) reflektiert\, wie virtuelle Landschaften unsere Wahrnehmung von Natur und ökologischen Systemen prägen. \n5. Quantencomputing als Lösung für die Klimakrise?\nDieser Aspekt untersucht\, ob Quantencomputing zur Bewältigung der Klimakrise beitragen kann. Während Prof. Dr. Christoph Burchard die Chancen und Risiken algorithmischer Modellierungen betont\, hinterfragt Q is for Climate? (2023) von Libby Heaney\, ob Quantencomputer nachhaltige Zukunftssysteme ermöglichen könnten. Manpreet Jattana sieht großes Potenzial in der Forschung\, doch ein tatsächlicher Quantenvorteil muss erst durch praktische Tests nachgewiesen werden. \nBeteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen:\nSamira Akbarian\, Jordan Rita Seruya Awori\, Baltic Raw Org\, Blockadia*Tiefsee\,Tega Brain\, Christoph Burchard\, Joachim Curtius\, Petra Döll\, Juliane Engel\, Nina Fischer & Maroan el Sani\, Steven Gonzalez Monserrate\, Jana Hartmann\, Libby Heaney\, Thomas Hickler\, Manpreet Jattana\, Maize Longboat\, Colin Lyons\, Maximilian Prüfer\, Oliver Ressler\, Julia Schubert\, Adhavan Sundaramurthy\, Superflux\, Gwenola Wagon\, Joshua Wodak\, Nico Wunderling \nBegleitend zur Ausstellung bietet das MGGU ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm zu Zukunftsvisionen\, Kunst und Wissenschaft. Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie laufend aktualisiert auf der Website des MGGU →. \n\n5. April 2025 – 31. August 2025\nEintritt: Erwachsene 7 € / Ermäßigt 5 €. Freier Eintritt für Personen unter 18 Jahren und Schulklassen.\nÖffnungszeiten: Di\, Mi\, Fr\, Sa\, So 10–18 Uhr\, Do 10–20 Uhr\nAn Feiertagen 10–18 Uhr geöffnet\, auch wenn diese auf einen Montag fallen. Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung \nVeranstalter:\nStiftung Giersch\, Goethe-Universität Frankfurt am Main
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LOCATION:Museum Giersch der Goethe-Universität\, Schaumainkai 83\, Frankfurt\, Hessen\, 60596 \, Deutschland
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SUMMARY:Charmaine Poh - What‘s softest in the world rushes and runs over what‘s hardest in the world | Ausstellung
DESCRIPTION:Studiengalerie 1.357 an der Goethe-Universität zeigt Videoarbeit der Künstlerin Charmaine Poh. \nVom 7. Mai bis zum 4. Juni 2025 zeigt die Studiengalerie 1.357 an der Goethe-Universität eine Videoarbeit der aus Singapur stammenden Künstlerin Charmaine Poh. Die mit „What‘s softest in the world rushes and runs over what’s hardest in the world“ betitelte Arbeit befasst sich mit dem Leben queerer Elternpaare in Singapur. Die Ausstellung ist eingebettet in die Diversity-Woche des Fachbereichs 08\, die vom 5. bis 9. Mai 2025 stattfindet. Die Woche bietet fünf Tage lang die Möglichkeit für interdisziplinären Austausch\, eine Sensibilisierung für unterschiedliche Perspektiven und für den Einbezug von Diversität in Lehre und Forschung. \nZur Videoarbeit: In ruhigem Rhythmus fließen Szenen weicher Lichtstimmungen\, raschelnder Baumkronen und neugieriger Kinderhände über die Projektionsfläche. Mit ihrer Videoarbeit lässt Charmaine Poh drei queere Elternpaare aus Singapur zu Wort kommen. Die Interviewten erzählen von der strukturellen Diskriminierung queerer Familien\, aber auch von ihren Lebenswegen und ihrem gemeinsamen Kinderwunsch. Durch die komplexe und liebevolle Begegnung von Ängsten und entschlossener Selbstverwirklichung werden unterschiedliche Formen des Zusammenlebens mit dem universellen Wunsch nach Familie und Geborgenheit verwoben. Die Videoarbeit\, deren Titel dem Gedicht „Water and Stone“ des chinesischen Naturphilosophen Lao Tzu entnommen ist\, gleicht einem Prisma\, das den Begriff Familie in unterschiedliche Bedeutungsebenen zerlegt. Gesellschaftlich und rechtlich werden queere Familien in Singapur nicht als Familie anerkannt. Bis 2022 galt ein aus der britischen Kolonialzeit stammendes Gesetz\, das gleichgeschlechtlichen Sex kriminalisierte. Aktuell ist die gleichgeschlechtliche Ehe noch verboten. \nStatt bei heteronormativen Narrativen anzuhalten\, was „natürlich“ oder „normal“ sei\, zeigt Charmaine Poh vertraute Alltagsrituale in zwischenmenschlicher und naturgebundener Harmonie. Poh wechselt immer wieder zwischen Bildern aus der häuslichen Sphäre und aus der Natur und formt eine stille\, zärtliche Vertrautheit von Körper und den Elementen. Durch das Zusammenfließen verschiedener queerer Familiengeschichten zeigt die Videoarbeit\, dass im Zentrum von Familie eine gemeinsame\, gelebte Praxis aus geteilten Träumen und Ängsten steht; eine intime Verbundenheit. \nZwischen Dokumentation\, emotionaler Selbsterzählung und poetischen Bildern changierend\, schafft Poh eine sichere softe Hülle inmitten der Natur. Dadurch eröffnet sich ein Raum für das Harte\, um verletzlich über elterliche Ängste\, den Wunsch nach Zugehörigkeit und den Traum von der eigenen Familie zu sprechen. \n7. Mai – 4. Juni 2025 \nÖffnungszeiten: \nMontag bis Donnerstag 12–17 Uhr (i. Semester)\, freier Eintritt. \nOrt: I.G.-Farben-Haus\, Campus Westend\nNorbert-Wollheim-Platz 1 \nVeranstalter: Studiengalerie 1.357
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LOCATION:Campus Westend / IG-Farben-Haus\, Norbert-Wollheim-Platz 1\, Frankfurt\, Hessen\, 60323\, Deutschland
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SUMMARY:Ringvorlesung / Nachhaltige Entwicklung
DESCRIPTION:Die nichtnachhaltige Lebensweise des Menschen und ihre Folgen erfordert eine grundlegende sozial-ökologische Transformation. Die Vortragsreihe möchte eine Plattform bieten\, die dafür notwendiges Wissen vermittelt –\, und zwar über die Grenzen einzelner Fachrichtungen hinaus. Dabei werden Erkenntnisse aus den Umweltwissenschaften verknüpft mit denen der Soziologie\, Wirtschaftswissenschaften und weiteren Disziplinen. Wir werden uns mit aktuellen Fragestellungen auseinandersetzen\, die von Klimawandel und Ressourcenknappheit bis hin zu sozialer Ungleichheit und globaler Gerechtigkeit reichen. \nÜber die reine Wissensvermittlung hinaus sollen die Vorträge auch zur aktiven Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft anregen und motivieren. \n22. April\nProf.’in Dr. Flurina Schneider (ISOE)\nNachhaltigkeit in Zeiten multipler Krisen – die Rolle der Wissenschaft \n29. April\nProf. Dr. Martin Lanzendorf (Goethe-Universität)\nSozial-ökologische Transformation von Mobilität \n6. Mai\nProf. Dr. Dennis Eversberg (Goethe-Universität)\nDer sozial-ökologische Transformationskonflikt\nWarum Nachhaltigkeit gerade zum Nicht-Thema zu werden droht \n13. Mai\nProf.’in Dr. Petra Döll (Goethe-Universität)\nPlanetares Denken für einen nachhaltigen Umgang mit den Wasserressourcen der Erde \n20. Mai\nPD Dr. Eike Lena Neuschutz (Senckenberg Forschungszentrum)\nBiotische Interaktionen im globalen Wandel \n27. Mai\nProf’in. Dr. Sabine Windmann (Goethe-Universität)\nHabit Change: Wie man Gewohnheiten verändert \n3. Juni\nProf. Dr. Stefan Altmeyer (Universität Mainz)\nUtopisches Denken lernen – theologische Impulse zum Handeln in der Klimakrise \n10. Juni\nakTIERismus e.V.\nThe missing SDG: Tierrechte\, Veganismus und Nachhaltigkeit \n17. Juni\nApl. Prof. Dr. Niko Peach (Universität Siegen)\nPostwachstumsökonomie – ein Überlebensprogramm für das 21. Jahrhundert \n24. Juni\nProf. Dr. Thomas Scheffer (Goethe-Universität)\nKlimaflucht\, unumgänglich wie unmöglich \n1. Juli\nChristina Engelmann (Goethe-Universität)\nGeschlechterungleichheit in Wissenschaft und Gesellschaft \n8. Juli\nRalf Bermich (Stadt Heidelberg)\nWo geht´s denn hier zur Klimaneutralität? – Erfahrungen und Perspektiven aus der Bahnstadt Heidelberg \n  \nZeit: 16:15 – 17:45 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Hörsaalzentrum\, HZ 6\, Theodor-W.-Adorno-Platz 5 \nVeranstalter: Goethe Teaches Sustainability \nWeitere Informationen
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LOCATION:Campus Westend / Hörsaalzentrum\, Theodor-W.-Adorno-Platz 5\, Frankfurt\, Hessen\, 60323\, Deutschland
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SUMMARY:Kritik und Solidarität / Critique and Solidarity
DESCRIPTION:Welche Verantwortung trägt Wissenschaft? Die Ethnologie – auch bekannt als Sozial- und Kulturanthropologie – ist eine Disziplin\, die sich für das Menschsein an sich und seine Möglichkeiten interessiert. Dazu gehört\, sowohl aktuelle Themen und historisch gewachsene Strukturen kritisch zu analysieren\, als auch auf nachhaltige\, kreative und solidarische Weise mit Forschungspartner*innen zusammenzuarbeiten. Das gilt insbesondere für ehemalige Kolonien und geopolitisch marginalisierte Regionen\, aber auch für Forschungsstandorte weltweit. \n22. April\nDr. Mithu M. Sanyal (Bestsellerautorin und Kulturwissenschaftlerin)\nWie geht Widerstand in einer falschen Welt? „Antichristie“ (Roman) – Lesung und Gespräch \n29. April\nDr. Thiago Pinto Barbosa (Universität Leipzig)\nRacism and anthropology between Germany and India \nSondertermin (Diversity Woche am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften) \n7. Mai\nProf. Dr. Katajun Amirpur (Universität zu Köln)\, Prof. Dr. Catherine Whittaker und Ronja Metzger\nRassismuskritik an der Universität – Gespräch \n13. Mai\nDr. Marta Rawłuszko (Uniwersytet Warszawski)\nLet’s do: Feminist solidarities and illegitimate care \n20. Mai\nDr. Rano Turaeva (LMU München)\nDekolonialität und Ethnologie \n27. Mai\nDr. Ana Ivasiuc (European Association of Social Anthropologists)\nThe Romani Movement: New Perspectives \n3. Juni\nProf. Dr. Andreas Streinzer (Universität Wien)\nUncanny Recursions: Re-Becoming Other in Crisis Capitalism \n10. Juni\nDr. Christoph Rippe (Goethe-Universität)\nVon der Pertinenz zur Provenienz – Das Bildarchiv aus kolonialen Kontexten an der Universitätsbibliothek Frankfurt neu denken \n17. Juni\nProf. Dr. Julie Billaud (Geneva Graduate Institute)\nAcademic Freedom and the Spectre of Fascism \n24. Juni\nProf. Dr. Dimitris Dalakoglou (Vrije University Amsterdam)\nFrom State to the Commons and back: An Ethnography of State\, Institutions and Social Participation in Europe \n1. Juli\nDr. Isabel Bredenbröker (Universität Bremen)\nQueering the ethnological museum: Strategies\, sounds and observation \n8. Juli\nDr. Simone Pfeifer (Goethe-Universität)\nEpistemic Mis/Trust and Digital Ethnography in Postmigrant Muslim Contexts \n15. Juli\nDr. Valerie Hänsch (LMU München)\nDer vergessene Krieg im Sudan: Reflexionen zur Ko-Produktion von Solidaritäten in der anthropologischen Praxis \n22. Juli\nDr. Mechthild von Vacano (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)\nArbeit\, Liebe\, Fürsorge: Care-Beziehungen weiter gedacht \n\nZeit: 16:15 – 18 Uhr\nOrt: Campus Westend\, I.G. Farben-Haus\, Raum IG 454\,\nNorbert-Wollheim-Platz 1 \nAusnahme Ort: 22. April:\nCampus Westend\, Hörsaalzentrum\, HZ 8\,\nTheodor-W.-Adorno-Platz 5 \nWeitere Informationen → \nVeranstalter\nProf. Dr. Catherine Whittaker\, Institut für Ethnologie
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SUMMARY:Forschungskolloquium "Europa Entangled (400-1600)"
DESCRIPTION:Forschungskolloquium von Bernhard Jussen\, Volker Scior und Sita Steckel  \nIm Frankfurter kulturwissenschaftlichen Forschungskolloquium zu vormodernen Gesellschaften 400-1600 werden aktuelle Problemstellungen mit auswärtigen Gästen diskutiert. Das Kolloquium steht allen Interessierten offen. \nOrganisation: Julia Bühner\nDi\, 18-20 Uhr; Raum IG 0.254 \n29.04.2025\nGemeinsam mit der Frühen Neuzeit\nAliaksandra Valodzina (Rostock/Frankfurt)\nThe Use and Misuse of Haereticus and Haeresis in the Grand Duchy of Lithuania Before the Reformation \n06.05.2025\nGemeinsam mit der Wissenschaftsgeschichte\nAnne Greule (Göttingen)\nDas Artefakt im Fokus. Überlegungen zu einer mediävistischen Wissensgeschichte \n13.05.2025\nEva Cersovsky (Köln)\nHof und Handwerk in der Krone Aragón im Spätmittelalter. Projektskizze und Werkstattbericht \n03.06.2025\nGemeinsam mit der Wissenschaftsgeschichte\nSebastian Richter (Berlin)\nÄgyptische Alchemisten und ihre Episteme. Unedierte koptische Rezept-Papyri des 9./10. Jh.s im Kontext zeitgenössischer arabischer Alchemie \n10.06.2025\nSimone Hallstein (Köln)\nJudenfeindlichkeit und Medienwandel im Spätmittelalter entlang Petrus Nigris „Stern des Meschiah“ (1477) \n24.06.2025\nJanne van der Loop (Mainz)\nDie Institutiones Iustiniani im Früh- und Hochmittelalter: Ansätze zur Erforschung von Lesepraktiken und Seitengestaltung \n01.07.2025\nChristian Oertel (Halle)\nZwischen Kooperation und Fehde. Wenzel IV. und die Städte \n15.07.2025\nGemeinsam mit der Frühen Neuzeit\nTamar Herzig (Tel Aviv)\nEnslavement\, Family\, and Community in Early Modern Europe\n\nWeitere Informationen →
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SUMMARY:Ringvorlesung / „Der Nahe Osten im Wandel: Zeitgeschichtliche Perspektiven“
DESCRIPTION:Zeit: Dienstag\, 18.00-20.00 Uhr c.t.\nBeginn: 29.04.2025\nEnde: 22.07.2025\nOrt: Campus Westend\, Sprach- und Kulturwissenschaften\, Hörsaal SKW B \n  \n29.04.2025\nDer Nahe Osten seit 1990 – Versuch einer Gesamtschau\nProf. Dr. Eckart Woertz\, GIGA Institut für Nahost-Studien\, Hamburg \n06.05.2025\n“Frau\, Leben\, Freiheit” – was war das\, was ist es?\nProf. Dr. Katajun Amirpur\, Universität zu Köln \n13.05.2025\nIst Ägypten noch “Mutter der Welt”? Zur aktuellen innen- und außenpolitischen Situation des bevölkerungsreichsten arabischen Landes\nProf. Dr. Albrecht Fuess\, Universität Marburg \n20.05.2025\nLokale Macht\, zentrale Verwaltung: Staatskonflikte in Afghanistan\nDr. Tareq Sydiq\, Universität Marburg \n27.05.2025\nNationalismus und Religion im Irak nach 2003: Vom baʿthistischen säkularen Nationalismus zu konkurrierenden sektenzentrierten Visionen der nationalen Einheit\nDr. David Jordan\, Ruhr-Universität Bochum \n03.06.2025\nSaudi-Arabiens Streben nach globalem Einfluss: Politik\, Wirtschaft und Gesellschaft im Wandel\nDr. Sebastian Sons\, CARPO – Center for Applied Research in Partnership with the Orient\, Berlin \n10.06.2025\nZeitenwende in Syrien – ein Land zwischen Aufarbeitung und Neubeginn\nKristin Helberg\, freie Journalistin\, Berlin \n17.06.2025\nDer Jemen-Konflikt: Historische Wurzeln\, aktuelle Komplexitäten\nDr. Marie-Christine Heinze\, CARPO – Center for Applied Research in Partnership with the Orient\, Bonn \n24.06.2025\nIslamistische und salafistisch-jihadistische Akteure im Nahen Osten und Nordafrika\nDr. Hanna Pfeifer\, Universität Hamburg \n01.07.2025\nDer Nahe Osten in der Weltgesellschaft: Brüche und Kontinuitäten\nProf. Dr. Thomas Demmelhuber\, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg \n08.07.2025\nDer 7. Oktober und der Krieg im Gazastreifen: Konfliktursachen\, aktuelle Dynamiken und Aussichten auf eine Konfliktregelung\nDr. Muriel Asseburg\, Stiftung Wissenschaft und Politik\, Berlin \n15.07.2025\nHier wird nichts geteilt: Israelische und palästinensische Erzählungen vom Konflikt\nProf. Dr. Simon Wolfgang Fuchs\, Hebrew University of Jerusalem \n22.07.2025\nPodiumsdiskussion:\nDie Entwicklungen im Nahen Osten: Was haben sie mit uns zu tun? \nPD Dr. Omar Kamil\nMartin-Luther-Universität\, Halle-Wittenberg \nProf. Dr. Frederek Musall\nJulius-Maximilians-Universität Würzburg \nNadia Zaboura\nKommunikationswissenschaftlerin und Medienkritikerin\, Köln \nModeration:\nProf. Dr. Armina Omerika\, Goethe-Universität Frankfurt \n  \nVeranstalter: Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam (Prof. Dr. Bekim Agai\, Prof. Dr. Armina Omerika)
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LOCATION:Gebäude Sprach- und Kulturwissenschaften (SKW)\, Rostocker Straße 2\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
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SUMMARY:Interdisziplinäre Rechtsmedizin – Teil II: Mit einem Bier noch ans Steuer? Fahren nach durchwachter Nacht?  Fahrtüchtigkeit - Fahrtauglichkeit
DESCRIPTION:Insekten auf Leichen können dabei helfen\, die Todeszeit einzugrenzen und darüber hinaus Hinweise darauf geben\, ob ein Leichnam transportiert wurde oder sogar\, ob eine Vergiftung vorlag. In dieser Vorlesung wird etwas tiefer in die Forensische Entomologie und ihre Hintergründe eingestiegen\, bis hin zu komplizierter Mathematik. \nRingvorlesung für Studierende der Natur- und Sozialwissenschaften und interessierte Laien\nWie ein Phantombild aus der DNA entsteht\, was Insekten auf Leichen verraten und wie Leichenspürhunde arbeiten – das Arbeitsfeld der Rechtsmediziner ist riesig. \nRechtsmedizin hat deshalb nicht nur mit Recht und Medizin zu tun: Im Institut für Rechtsmedizin der Goethe-Universität arbeiten Mediziner\, Pharmazeuten\, Molekularbiologen\, Botaniker\, Chemiker\, Physiker und Juristen zusammen\, aber auch Kolleginnen und Kollegen aus der Psychologie\, Sozialwissenschaft\, Zahnmedizin und Archäologie. \nSie alle bringen ihre Expertise ein\, um Todesfälle aufzuklären – und den Lebenden zu helfen: So kommen Kindesmisshandlung und häusliche Gewalt oft erst nur durch rechtsmedizinische Analysen ans Licht. \nÜbersicht der Termine und Themen\n22.04.2025\nProf. Verhoff\nGibt es Leichengift? Welche Gefahr von Leichen ausgehen kann und für wen\nHörsaal 20-5 \n29.04.2025\nProf. Verhoff\nErkennen\, handeln\, vorbeugen: Kinderschutz als interdisziplinäre Aufgabe\nHörsaal 22-1 \n06.05.2025\nEKHK Witte (LKA)\nDer Profiler: Realität oder Romanfigur? Die Aufgaben der Operativen Fallanalyse\nHörsaal 22-1 \n13.05.2025\nProf. Verhoff\nMit einem Bier noch ans Steuer? Fahren nach durchwachter Nacht? Fahrtüchtigkeit / Fahrtauglichkeit\nHörsaal 22-1 \n20.05.2025\nProf. Verhoff\, Herr Reichert\nWo saß wer im PKW? Von wo kam der Fußgänger? Rekonstruktion von Verkehrsunfällen\nHörsaal 22-1 \n27.05.2025\nProf. Verhoff\nEinfach umgeballert? Schuss und Explosion\nHörsaal 22-1 \n03.06.2025\nProf. Verhoff\, PD Dr. Birngruber\nWohnungstod\, Flugzeugabsturz oder Tsunami: Identifizierung unter Extrembedingungen\nHörsaal 22-1 \n10.06.2025\nProf. Zehner\nMöglichkeiten\, neue Methoden und Grenzen der forensischen DNA-Analyse\nHörsaal 22-2 \n17.06.2025\nProf. Amendt\, Frau Dr. Lutz\nWas Insekten auf Leichen verraten: Forensische Entomologie\nHörsaal 22-2 \n24.06.2025\nPD Dr. Dr. Ramsthaler\nJeder Tropfen zählt: Die Blutspurenanalyse zur Aufklärung von Verbrechen\nHörsaal 22-1 \n01.07.2025\nProf. Verhoff\nDenn er wusste nicht\, was er tat: Die Beurteilung der Schuldfähigkeit\nHörsaal 22-1 \n08.07.2025\nPHK’in Englert\, KHK Lammers\nBesser als Mensch und Technik? Wie Leichenspürhunde arbeiten\nHörsaal 22-1 \n15.07.2025\nProf. Verhoff\, OStA Dr. König\nOhne Mundschutz am Tatort: Anforderungen des Films an den Fernseh-Rechtsmediziner\nHörsaal 22-1 \n  \nOrt: Universitätsklinikum Frankfurt\, Theodor-Stern-Kai 7\, 60596 Frankfurt am Main\,\nHörsaal 22-1 bzw. Hörsaal 22-2; \nZeit: 18:15 – 19:45 Uhr\, UKF Hörsaal 22-1\nAusnahmen Örtlichkeit: Am 22.04. in Hörsaal 20-5 und am 10.06./17.06. in Hörsaal 22-2 \nVeranstalter: Institut für Rechtsmedizin der Goethe-Universität \nMehr Informationen
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SUMMARY:Neue archäologische Funde und Forschungen
DESCRIPTION:Das Fach Klassische Archäologie veranstaltet gemeinsam mit den Fächern Vorderasiatische Archäologie\, Altorientalische Philologie sowie Islamische Archäologie und Kunstgeschichte jedes Semester das Abendkolloquium „Neue archäologische Funde und Forschungen“. Renommierte Fachkollegen aus dem In- und Ausland berichten in dieser Reihe über ihre neuesten Forschungsergebnisse. \n13. Mai\nDr. Ana Marija Grbanovic (Bamberg)\nResearch of Wall Painting Craftsmanship and Artistic Techniques from Persianate Lands to the Balkan Peninsula: Towards a Multidisciplinary Research \n20. Mai\nProf. Dr. Peter Scholz (Stuttgart)\nWie laut sprach Cicero? Die audiovisuelle Rekonstruktion oratorischer Auftritte in antiken Versammlungen und Versammlungsbauten. Einblicke in ein aktuelles Forschungsprojekt \n3. Juni\nProf. Dr. Johannes Lipps (Mainz)\nDas Forum von Meninx auf Djerba als Melting Pot der römischen Architekturgeschichte \n24. Juni\nDr. Matthias Rönnberg (Freiburg)\nDie Genese figürlicher Bilder auf frühkaiserzeitlichen Stelen in Nordafrika \n\nZeit: 18.15 Uhr\nOrt: Campus Westend\, I.G. Farben-Haus\, Raum IG 311\,\nTheodor-W.-Adorno-Platz 1 \nWeitere Informationen und Aktualisierungen → \nVeranstalter\nInstitut für Archäologische Wissenschaften
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SUMMARY:Monumentale Zeitzeugen - Archäologie rund um Grabhügel in Senegal | Ausstellung
DESCRIPTION:Ausstellung der AG Archäologie & Archäobotanik Afrikas\, Institut für Archäologische Wissenschaften im IG-Farben-Haus (Foyer)\n\nSenegal hat eine weit zurückreichende Geschichte\, die sich auch auf Zeiten erstreckt\, aus denen es nur wenige oder gar keine mündlichen oder schriftlichen Überlieferungen gibt. Solche Zeiten lassen sich durch archäologische Quellen erhellen. Die zu Beginn des Sommersemesters 2025 im Foyer des IG-Farben-Hauses gezeigte Ausstellung befasst sich mit einem Gebiet im Herzen Senegals in vor- und frühgeschichtlicher Zeit\, das seit 2012 im Rahmen von DFG-finanzierten Forschungsprojekten archäologisch untersucht wird. \nIn der Region Mbacké prägen künstlich angelegte Erdhügel die Landschaft. Es handelt sich um oberirdisch sichtbare Grabbauten\, die Menschen in früheren Zeiten für ihre verstorbenen Angehörigen unter oftmals großen Mühen aus Sand und Erde errichtet haben. Einige sind so groß und monumental\, dass es wohl eine längere Zeit oder viele helfende Hände beim Errichten brauchte\, bis sie auf solche Dimensionen angewachsen sind. Doch nicht nur die Grabhügel selbst sind interessant: Durch archäologische Forschung erhalten wir auch Hinweise darauf\, wie die Menschen in dieser Region in vor- und frühgeschichtlicher Zeit gelebt haben. Rund um die Grabhügel finden sich zahlreiche Spuren der Besiedlung und alltäglicher Aktivitäten bäuerlicher Lebensweise und des Handwerks. Mit unserer kleinen Ausstellung laden wir Sie dazu ein\, diese Spuren näher kennenzulernen! \nDie Ausstellung ist vom 23.04.2025 bis 16.05.2025 im Foyer des Hauptgebäudes des Campus Westend sehen. Zwei weitere Ausstellungsformate zu diesem Thema werden mit finanzieller Unterstützung des ZIAF derzeit in Senegal vorbereitet und im Musée des Civilisations Noires (MCN) in Dakar sowie in mobiler Form an verschiedenen Orten der Region Mbacké gezeigt werden.
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SUMMARY:Dauerausstellung Barbara Klemm
DESCRIPTION:Dauerausstellung mit Fotografien von Barbara Klemm \nIm Jahr 2018 wurde am Campus Westend im ersten Stock des PEG-Gebäudes eine beeindruckende Dauerausstellung mit Fotografien von Barbara Klemm eröffnet. 32 Werke der renommierten F.A.Z.-Fotografin\, die sowohl studentisches Leben als auch bedeutende Momente der deutschen Geschichte\, die Stadt Frankfurt und die Universität dokumentieren\, zieren seither die Gänge vor den Büros des Bereichs Studium Lehre Internationales. Die Ausstellung ist für alle Interessierten öffentlich zugänglich. \n2023 wurde die Sammlung um 44 neue Bilder erweitert\, die seit den 1970er Jahren auf den Reisen von Barbara Klemm entstanden sind. Diese Ergänzung verleiht der Auswahl eine internationale Dimension und bereichert die Ausstellung mit eindrucksvollen Aufnahmen aus der ganzen Welt. \nAnfahrt und Öffnungszeiten\n\n\n\n\n\nBesucheradresse: \nGoethe-Universität Frankfurt  |  Campus Westend\nPEG-Gebäude  |  1.OG  |  Bereich Studium Lehre Internationales (SLI)\nTheodor-W.-Adorno-Platz 6  |  60323 Frankfurt am Main \nHinweise zur Anfahrt und einen Campusplan finden Sie hier: Anfahrt Campus Westend \nDie Ausstellung befindet sich im 1. Stock des PEG-Gebäudes (Nr. 12 auf dem Campusplan). \nÖffnungszeiten:  \nMontag – Freitag (werktags) von 8:00 bis 18:00 Uhr \nGruppenbesichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten können angefragt werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte Frau Johanna Ruhl: sli-assistenz@sli.uni-frankfurt.de \n  \nWeitere Informationen \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Fixing Futures - Planetare Zukünfte zwischen Spekulation und Kontrolle | Ausstellung
DESCRIPTION:Wie können wir unsere Zukunft in Zeiten von Klimawandel und globalen Krisen beeinflussen? Welche Szenarien – welche Zukünfte – sind vorstellbar? Kunst\, Forschung und historische Objekte zu Themen wie Klimawandel\, Geoengineering\, Quantencomputer und dekoloniale Perspektiven bringt die neue Ausstellung des MGGU-Museum Giersch der Goethe-Universität kreativ in Verbindung. In der Ausstellung\, die bis zum 31. August 2025 zu sehen sein wird\, wird erstmals auch der Außenraum des Museums integriert – mit einer begehbaren Arche und begrünten Balkonen als Zukunftsvisionen neuer Lebensräume. \nDie Ausstellung greift folgende Themenfelder auf: \n1. Umweltkrisen und ihre Ursachen\nDie Umweltkrisen unserer Zeit\, wie Biodiversitätsverlust\, Ressourcenknappheit und Klimawandel\, stehen im Mittelpunkt verschiedener künstlerischer und wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Installationen wie ARAPOLIS\, climate\, displacement\, gambling (2024) und ARK (2024) von Baltic Raw Org oder Fruits of Labour (2023) von Maximilian Prüfer veranschaulichen die Folgen menschlichen Handelns auf die Natur.\nWissenschaftler wie Dr. Nico Wunderling und Prof. Dr. Joachim Curtius diskutieren die Risiken der Überschreitung des 1\,5-Grad-Ziels und mögliche Kipppunkte im Erdsystem. Spekulative Projekte wie The Seas Are No Longer Dying (2022) von Superflux zeigen nachhaltige Zukunftsvisionen\, die alternative Wege im Umgang mit Ressourcen aufzeigen. \n2. Geoengineering und die Technologisierung des Klimawandels\nDieser Themenblock hinterfragt die technologische Kontrolle des Klimawandels durch Geoengineering und warnt vor den unvorhersehbaren Folgen dieser Eingriffe. Künstlerische Arbeiten wie Chroniques du Soleil Noir (2023) von Gwenola Wagon und Metakosmia (2024) von Nina Fischer & Maroan el Sani zeigen dystopische Zukunftsszenarien\, in denen Geoengineering die Erde unwirtlich macht. Wissenschaftler*innen fordern ein globales Kontrollmodell\, um sicherzustellen\, dass diese riskanten Technologien nicht als vermeintliche „Rettung“ missverstanden\, sondern verantwortungsbewusst gehandhabt werden. \n3. Dekoloniale Perspektiven und Aktivismus\nDieser Abschnitt thematisiert dekoloniale Perspektiven auf den Klimawandel und die Notwendigkeit\, historische Ungerechtigkeiten in zukunftsfähige Lösungen einzubeziehen. Künstlerische Arbeiten wie Tamizh Futurism (2019) von Adhavan Sundaramurthy und Terra Nova (2019) von Maize Longboat setzen sich kritisch mit Kolonialgeschichte und alternativen Zukunftsvisionen auseinander. Zudem wird die Rolle von Kunst als Mittel des Widerstands und zur Förderung kollektiver Handlungsmöglichkeiten für eine klimagerechtere Zukunft untersucht. \n4. Digitale Räume und ihre Wechselwirkung mit der physischen Umwelt\nDieser Themenbereich untersucht die Auswirkungen digitaler Infrastrukturen auf die Umwelt und hinterfragt die Illusion einer immateriellen „Cloud“. Projekte wie Solar Protocol (2021–2023) von Tega Brain\, Benedetta Piantella\, Alex Nathanson und dem Solar Protocol Collective zeigen alternative\, nachhaltige Ansätze für den digitalen Raum\, indem sie auf solarbetriebene Server setzen. Jana Hartmanns Virtual Verdure (2024) reflektiert\, wie virtuelle Landschaften unsere Wahrnehmung von Natur und ökologischen Systemen prägen. \n5. Quantencomputing als Lösung für die Klimakrise?\nDieser Aspekt untersucht\, ob Quantencomputing zur Bewältigung der Klimakrise beitragen kann. Während Prof. Dr. Christoph Burchard die Chancen und Risiken algorithmischer Modellierungen betont\, hinterfragt Q is for Climate? (2023) von Libby Heaney\, ob Quantencomputer nachhaltige Zukunftssysteme ermöglichen könnten. Manpreet Jattana sieht großes Potenzial in der Forschung\, doch ein tatsächlicher Quantenvorteil muss erst durch praktische Tests nachgewiesen werden. \nBeteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen:\nSamira Akbarian\, Jordan Rita Seruya Awori\, Baltic Raw Org\, Blockadia*Tiefsee\,Tega Brain\, Christoph Burchard\, Joachim Curtius\, Petra Döll\, Juliane Engel\, Nina Fischer & Maroan el Sani\, Steven Gonzalez Monserrate\, Jana Hartmann\, Libby Heaney\, Thomas Hickler\, Manpreet Jattana\, Maize Longboat\, Colin Lyons\, Maximilian Prüfer\, Oliver Ressler\, Julia Schubert\, Adhavan Sundaramurthy\, Superflux\, Gwenola Wagon\, Joshua Wodak\, Nico Wunderling \nBegleitend zur Ausstellung bietet das MGGU ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm zu Zukunftsvisionen\, Kunst und Wissenschaft. Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie laufend aktualisiert auf der Website des MGGU →. \n\n5. April 2025 – 31. August 2025\nEintritt: Erwachsene 7 € / Ermäßigt 5 €. Freier Eintritt für Personen unter 18 Jahren und Schulklassen.\nÖffnungszeiten: Di\, Mi\, Fr\, Sa\, So 10–18 Uhr\, Do 10–20 Uhr\nAn Feiertagen 10–18 Uhr geöffnet\, auch wenn diese auf einen Montag fallen. Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung \nVeranstalter:\nStiftung Giersch\, Goethe-Universität Frankfurt am Main
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LOCATION:Museum Giersch der Goethe-Universität\, Schaumainkai 83\, Frankfurt\, Hessen\, 60596 \, Deutschland
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SUMMARY:Charmaine Poh - What‘s softest in the world rushes and runs over what‘s hardest in the world | Ausstellung
DESCRIPTION:Studiengalerie 1.357 an der Goethe-Universität zeigt Videoarbeit der Künstlerin Charmaine Poh. \nVom 7. Mai bis zum 4. Juni 2025 zeigt die Studiengalerie 1.357 an der Goethe-Universität eine Videoarbeit der aus Singapur stammenden Künstlerin Charmaine Poh. Die mit „What‘s softest in the world rushes and runs over what’s hardest in the world“ betitelte Arbeit befasst sich mit dem Leben queerer Elternpaare in Singapur. Die Ausstellung ist eingebettet in die Diversity-Woche des Fachbereichs 08\, die vom 5. bis 9. Mai 2025 stattfindet. Die Woche bietet fünf Tage lang die Möglichkeit für interdisziplinären Austausch\, eine Sensibilisierung für unterschiedliche Perspektiven und für den Einbezug von Diversität in Lehre und Forschung. \nZur Videoarbeit: In ruhigem Rhythmus fließen Szenen weicher Lichtstimmungen\, raschelnder Baumkronen und neugieriger Kinderhände über die Projektionsfläche. Mit ihrer Videoarbeit lässt Charmaine Poh drei queere Elternpaare aus Singapur zu Wort kommen. Die Interviewten erzählen von der strukturellen Diskriminierung queerer Familien\, aber auch von ihren Lebenswegen und ihrem gemeinsamen Kinderwunsch. Durch die komplexe und liebevolle Begegnung von Ängsten und entschlossener Selbstverwirklichung werden unterschiedliche Formen des Zusammenlebens mit dem universellen Wunsch nach Familie und Geborgenheit verwoben. Die Videoarbeit\, deren Titel dem Gedicht „Water and Stone“ des chinesischen Naturphilosophen Lao Tzu entnommen ist\, gleicht einem Prisma\, das den Begriff Familie in unterschiedliche Bedeutungsebenen zerlegt. Gesellschaftlich und rechtlich werden queere Familien in Singapur nicht als Familie anerkannt. Bis 2022 galt ein aus der britischen Kolonialzeit stammendes Gesetz\, das gleichgeschlechtlichen Sex kriminalisierte. Aktuell ist die gleichgeschlechtliche Ehe noch verboten. \nStatt bei heteronormativen Narrativen anzuhalten\, was „natürlich“ oder „normal“ sei\, zeigt Charmaine Poh vertraute Alltagsrituale in zwischenmenschlicher und naturgebundener Harmonie. Poh wechselt immer wieder zwischen Bildern aus der häuslichen Sphäre und aus der Natur und formt eine stille\, zärtliche Vertrautheit von Körper und den Elementen. Durch das Zusammenfließen verschiedener queerer Familiengeschichten zeigt die Videoarbeit\, dass im Zentrum von Familie eine gemeinsame\, gelebte Praxis aus geteilten Träumen und Ängsten steht; eine intime Verbundenheit. \nZwischen Dokumentation\, emotionaler Selbsterzählung und poetischen Bildern changierend\, schafft Poh eine sichere softe Hülle inmitten der Natur. Dadurch eröffnet sich ein Raum für das Harte\, um verletzlich über elterliche Ängste\, den Wunsch nach Zugehörigkeit und den Traum von der eigenen Familie zu sprechen. \n7. Mai – 4. Juni 2025 \nÖffnungszeiten: \nMontag bis Donnerstag 12–17 Uhr (i. Semester)\, freier Eintritt. \nOrt: I.G.-Farben-Haus\, Campus Westend\nNorbert-Wollheim-Platz 1 \nVeranstalter: Studiengalerie 1.357
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SUMMARY:RMU-Stipendienmesse 2025
DESCRIPTION:Stipendien eröffnen Perspektiven – für Studierende ebenso wie für Hochschulen\, die Vielfalt fördern möchten. Die Geschichten von Elif (Jura-Studentin\, JGU Mainz)\, Camilo (Student der Friedens- und Konfliktforschung\, Goethe-Uni) und Nathalie (Studentin von AI and Machine Learning\, TU Darmstadt) zeigen beispielhaft\, wie vielfältig und wirkungsvoll Stipendien sein können. Doch viele Fördermöglichkeiten sind noch zu wenig bekannt. Die erste RMU-Stipendienmesse möchte das ändern: Sie richtet sich an alle Mitglieder der RMU-Community – Studierende\, Lehrende und Mitarbeitende – und bietet die Gelegenheit\, sich umfassend über Förderprogramme zu informieren\, mit Stipendiengebern und aktuellen Stipendiat*innen ins Gespräch zu kommen und neue Netzwerke zu knüpfen. Die Messe bildet den Auftakt für eine lebendige Stipendienkultur in der Rhein-Main-Region und lädt zum gemeinsamen Austausch über Bildungs- und Karrierechancen ein. \nEine Anmeldung ist nicht erforderlich – kommen Sie einfach vorbei! \nWann? Mittwoch\, 14. Mai 2025 – 12:00-17:00 Uhr\nWo? Hörsaalzentrum (EG)\, Campus Westend\, Goethe-Universität Frankfurt \nAlle weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier
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LOCATION:Campus Westend / Hörsaalzentrum\, Theodor-W.-Adorno-Platz 5\, Frankfurt\, Hessen\, 60323\, Deutschland
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SUMMARY:Chancen und Grenzen des Möglichen | Wege zur technologischen Bewältigung der Klimakrise
DESCRIPTION:Technologiefolgenabschätzung in Wissenschaft und Gesellschaft \nBei technischen Innovationen werden immer wieder Stimmen laut\, die vor den Geistern warnen\, die dadurch gerufen wurden: Atomenergie\, Verbrennungstechnologie\, chemische Prozesse\, Künstliche Intelligenz. In der interdisziplinären Vorlesungsreihe werden die Chancen und Grenzen des technologischen Fortschritts aus unterschiedlichen Perspektiven der akademischen Fachdisziplinen beleuchtet. Die alles verbindende Frage lautet: Darf der Mensch alles\, was er kann? Dabei geht es nicht nur um frappierende Entdeckungen\, die zugleich erheblichen Schaden mit sich brachten\, sondern auch um fortschrittliche Technik zu Hause und im Alltag. Expertinnen und Experten bringen Perspektiven ein aus Philosophie\, Geschichte und Naturwissenschaft\, aus technischen Disziplinen\, Wirtschaft und Medizin. \n23. April\nProf. Dr. Markus Wriedt\n„Die Geister\, die ich rief …“ Der Mensch im Angesicht technologischer Überforderung \n30. April\nProf. Dr. Andreas Gold\nHauptsache Lesen. Print oder digital – wirklich egal? \n7. Mai\nProf. Dr. Robert Gugutzer\nSelf-Tracking als anthropotechnische Lebenskunst \n14. Mai\nDr. Manfred Schroeder\nWege zur technologischen Bewältigung der Klimakrise \n21. Mai\nProf. Dr. Jochen Triesch\nKünstliche Intelligenz mit Bewusstsein: eine Anleitung und Bewertung \n28. Mai\nDr. Dr. h. c. Volker Jung\nEthische Grenzen der Technik aus theologischer Sicht \n4. Juni\nDr. Anne Deremetz\n(Un-)vernetzt einsam – die Auswirkungen digitaler Technologien auf soziale und emotionale Einsamkeit \n11. Juni\nProf. Dr. Karl N. Renner\nDispositive der Kommunikation – mediale Technologie und ihre Folgen \n25. Juni\nPD Dr. Helke Panknin-Schappert\nDie Krise von Technik und Natur \n2. Juli\nProf. Dr. Gunzelin Schmid Noerr\nVerantwortung – ethische Perspektiven der Technologiefolgenabschätzung \n9. Juli\nProf. Dr. Armin Grunwald\nTheorie der Technikfolgenabschätzung \n16. Juli\nProf. Dr. Ulrich Stangier\nDigitalisierung in der Psychotherapie \n23. Juli\nProf. Dr. Giovanni Maio\nKünstliche Intelligenz in der Medizin – eine ethische Einschätzung \n  \nZeit: 14 – 16 Uhr\nOrt: Campus Bockenheim\, Gräfstraße 50–54\, Hörsaaltrakt H V \nMehr Informationen →
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LOCATION:Campus Bockenheim / Hörsaalgebäude\, Gräfstraße 50 - 54 \, Frankfurt\, Hessen\, 60486\, Deutschland
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SUMMARY:Cancel Campus // Stand Up // Open Mic
DESCRIPTION:Freier Eintritt und Freibier! Da der Raum nicht groß ist\, empfehlen wir zu reservieren: \nhttps://shorturl.at/hfDct/ \nWann? Mi. 14. Mai 2025 // 18:00 – 20:00 // Einlass 17:30\, Reservierungen gelten bis 17:50 \nWo? IG Farbenhaus // Raum 0.411 // a.k.a. Rumpelkammer Norbert-Wollheim-Platz 1 60323 Frankfurt am Main \nInfos für alle\, die auftreten wollen: \nNewcomer\, Stand Up Comedians „Take that mic“ \nFünf Minuten\, die ‚tight five‘\, bekommt ihr\, wenn ihr eine Mail an acostaga@uni-frankfurt.de schreibt. \nGerman and English sets welcome! \nNach eurem Auftritt gibt’s auch für euch Freibier… \n… funded by the European Research Council \nNoJoke: https://nojoke.net/
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SUMMARY:Stiftung - Wissenschaft - Krieg
DESCRIPTION:Dr. Jason Lemberg – Naturwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Nationalsozialismus \nDie Frankfurter Goethe-Universität wurde 1914 als Stiftungsuniversität gegründet. Sie war eng mit dem Engagement ihrer Stifter\, darunter sehr viele Juden der Stadt\, verbunden. Nach 1933 wurde sie Austragungsort politischer Verteilungskämpfe\, Knotenpunkt radikalisierter Netzwerke und Schauplatz rassistischer Raubaktionen. Die einstmals liberale Hochschule wollte sich dem NS-Regime durch demonstrative Härte beweisen. Wie dies vonstattenging\, zeigt der Vortrag auf. \nDr. Jason Lemberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung (IZWT) an der Bergischen Universität Wuppertal. \nZeit: 18.15 Uhr\nOrt: Goethe-Universität\, Campus Westend\, Nebengebäude\, NG 2.701\, Norbert-Wollheim-Platz 1 \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
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SUMMARY:Monumentale Zeitzeugen - Archäologie rund um Grabhügel in Senegal | Ausstellung
DESCRIPTION:Ausstellung der AG Archäologie & Archäobotanik Afrikas\, Institut für Archäologische Wissenschaften im IG-Farben-Haus (Foyer)\n\nSenegal hat eine weit zurückreichende Geschichte\, die sich auch auf Zeiten erstreckt\, aus denen es nur wenige oder gar keine mündlichen oder schriftlichen Überlieferungen gibt. Solche Zeiten lassen sich durch archäologische Quellen erhellen. Die zu Beginn des Sommersemesters 2025 im Foyer des IG-Farben-Hauses gezeigte Ausstellung befasst sich mit einem Gebiet im Herzen Senegals in vor- und frühgeschichtlicher Zeit\, das seit 2012 im Rahmen von DFG-finanzierten Forschungsprojekten archäologisch untersucht wird. \nIn der Region Mbacké prägen künstlich angelegte Erdhügel die Landschaft. Es handelt sich um oberirdisch sichtbare Grabbauten\, die Menschen in früheren Zeiten für ihre verstorbenen Angehörigen unter oftmals großen Mühen aus Sand und Erde errichtet haben. Einige sind so groß und monumental\, dass es wohl eine längere Zeit oder viele helfende Hände beim Errichten brauchte\, bis sie auf solche Dimensionen angewachsen sind. Doch nicht nur die Grabhügel selbst sind interessant: Durch archäologische Forschung erhalten wir auch Hinweise darauf\, wie die Menschen in dieser Region in vor- und frühgeschichtlicher Zeit gelebt haben. Rund um die Grabhügel finden sich zahlreiche Spuren der Besiedlung und alltäglicher Aktivitäten bäuerlicher Lebensweise und des Handwerks. Mit unserer kleinen Ausstellung laden wir Sie dazu ein\, diese Spuren näher kennenzulernen! \nDie Ausstellung ist vom 23.04.2025 bis 16.05.2025 im Foyer des Hauptgebäudes des Campus Westend sehen. Zwei weitere Ausstellungsformate zu diesem Thema werden mit finanzieller Unterstützung des ZIAF derzeit in Senegal vorbereitet und im Musée des Civilisations Noires (MCN) in Dakar sowie in mobiler Form an verschiedenen Orten der Region Mbacké gezeigt werden.
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SUMMARY:Dauerausstellung Barbara Klemm
DESCRIPTION:Dauerausstellung mit Fotografien von Barbara Klemm \nIm Jahr 2018 wurde am Campus Westend im ersten Stock des PEG-Gebäudes eine beeindruckende Dauerausstellung mit Fotografien von Barbara Klemm eröffnet. 32 Werke der renommierten F.A.Z.-Fotografin\, die sowohl studentisches Leben als auch bedeutende Momente der deutschen Geschichte\, die Stadt Frankfurt und die Universität dokumentieren\, zieren seither die Gänge vor den Büros des Bereichs Studium Lehre Internationales. Die Ausstellung ist für alle Interessierten öffentlich zugänglich. \n2023 wurde die Sammlung um 44 neue Bilder erweitert\, die seit den 1970er Jahren auf den Reisen von Barbara Klemm entstanden sind. Diese Ergänzung verleiht der Auswahl eine internationale Dimension und bereichert die Ausstellung mit eindrucksvollen Aufnahmen aus der ganzen Welt. \nAnfahrt und Öffnungszeiten\n\n\n\n\n\nBesucheradresse: \nGoethe-Universität Frankfurt  |  Campus Westend\nPEG-Gebäude  |  1.OG  |  Bereich Studium Lehre Internationales (SLI)\nTheodor-W.-Adorno-Platz 6  |  60323 Frankfurt am Main \nHinweise zur Anfahrt und einen Campusplan finden Sie hier: Anfahrt Campus Westend \nDie Ausstellung befindet sich im 1. Stock des PEG-Gebäudes (Nr. 12 auf dem Campusplan). \nÖffnungszeiten:  \nMontag – Freitag (werktags) von 8:00 bis 18:00 Uhr \nGruppenbesichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten können angefragt werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte Frau Johanna Ruhl: sli-assistenz@sli.uni-frankfurt.de \n  \nWeitere Informationen \n\n\n\n\n\n 
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LOCATION:Campus Westend / PEG-Gebäude\, Theodor-W.-Adorno-Platz 6\, Frankfurt\, 60323\, Deutschland
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SUMMARY:Planetare Grenzen
DESCRIPTION:Eine nachhaltige Weltgemeinschaft? Vision und Aufgabe Seit mehr als 50 Jahren kennen wir die Grenzen des Wachstums (Club of Rome\, 1972) und wissen\, dass wir nur mit einer nachhaltigen Lebensweise sowie einem ressourcenschonenden und verantwortungsbewussten Wirtschaften die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten für uns und alle nachfolgenden Generationen erhalten können. Aber in unserem Denken und Handeln tun wir häufig noch so\, als könnten wir unsere bisherigen Lebensweisen unverändert durch die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen aufrechterhalten. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen\, dass die „Planetaren Grenzen“ (Rockström) akut bedroht und zum Teil auch schon überschritten sind. \nDie Vortragsreihe knüpft an die beiden vorhergehenden der U3L-Projektgruppe „Planetare Grenzen“ an. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen die Auswirkungen des Klimawandels auf lokaler und globaler Ebene und Handlungsoptionen\, diesem zu begegnen. Dies umfasst etwa die Rolle der Landwirtschaft in den Umweltkrisen\, Ursachen und Maßnahmen gegen das Artensterben\, die Kommunikation von Klima- und Umweltkrisen\, kommunale Wege der Klimaanpassung und des Klimaschutzes und die ethische Perspektive der Generationengerechtigkeit. \nFormat: Onlineveranstaltung\nZugangslink: https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/63543073206?pwd=2bwiTg2N2JTb2avhcv98F8P6VsGPC1.1\nMeeting-ID: 635 4307 3206\nKenncode: 682566 \n24. April\nU3L-Projektgruppe „Planetare Grenzen“\nEinführung: Planetare Grenzen – ein Konzept zum Verständnis des Ökosystems der Erde \n13. Mai (Dienstag!)\nProf. Dr. Stephan Lessenich\nNachhaltige Demokratie? \n15. Mai\nProf. Dr. Kirsten Meyer\nNachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit \n22. Mai\nProf. Dr. Sighard Neckel\nKlima der Gerechtigkeit. Befunde und Perspektiven \n5. Juni\nProf. Dr. Rainer Luick\nWir sind dann mal weg – Biologische Vielfalt (Biodiversität) ist unsere Lebensgrundlage \n12. Juni\nProf. Dr. Harald Grethe\nDie Bedeutung der Landwirtschaft für die Erreichung der großen Nachhaltigkeitsziele: Welche politischen Rahmenbedingungen brauchen wir in Deutschland und der EU? \n26. Juni\nChristopher Schrader\nDie Problemzonen der Klimakommunikation: Kopf\, Bauch\, Hände \n17. Juli\nProf. Dr. Jörg Knieling\nStädte und Regionen als Akteure von Klimaschutz und Klimaanpassung – Erfahrungen aus Forschung und Politikberatung \n24. Juli\nHans-Georg Dannert\nKlimaanpassung und Klimaschutz (Beispiel Kommunale Wärmeplanung) in Frankfurt am Main \nJeweils donnerstags\n10 – 12 Uhr \nDie Vortragsreihe ist öffentlich und kostenfrei.\nWeitere Informationen →\n\nVeranstalter\nU3L – Universität des 3. Lebensalters
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SUMMARY:Fixing Futures - Planetare Zukünfte zwischen Spekulation und Kontrolle | Ausstellung
DESCRIPTION:Wie können wir unsere Zukunft in Zeiten von Klimawandel und globalen Krisen beeinflussen? Welche Szenarien – welche Zukünfte – sind vorstellbar? Kunst\, Forschung und historische Objekte zu Themen wie Klimawandel\, Geoengineering\, Quantencomputer und dekoloniale Perspektiven bringt die neue Ausstellung des MGGU-Museum Giersch der Goethe-Universität kreativ in Verbindung. In der Ausstellung\, die bis zum 31. August 2025 zu sehen sein wird\, wird erstmals auch der Außenraum des Museums integriert – mit einer begehbaren Arche und begrünten Balkonen als Zukunftsvisionen neuer Lebensräume. \nDie Ausstellung greift folgende Themenfelder auf: \n1. Umweltkrisen und ihre Ursachen\nDie Umweltkrisen unserer Zeit\, wie Biodiversitätsverlust\, Ressourcenknappheit und Klimawandel\, stehen im Mittelpunkt verschiedener künstlerischer und wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Installationen wie ARAPOLIS\, climate\, displacement\, gambling (2024) und ARK (2024) von Baltic Raw Org oder Fruits of Labour (2023) von Maximilian Prüfer veranschaulichen die Folgen menschlichen Handelns auf die Natur.\nWissenschaftler wie Dr. Nico Wunderling und Prof. Dr. Joachim Curtius diskutieren die Risiken der Überschreitung des 1\,5-Grad-Ziels und mögliche Kipppunkte im Erdsystem. Spekulative Projekte wie The Seas Are No Longer Dying (2022) von Superflux zeigen nachhaltige Zukunftsvisionen\, die alternative Wege im Umgang mit Ressourcen aufzeigen. \n2. Geoengineering und die Technologisierung des Klimawandels\nDieser Themenblock hinterfragt die technologische Kontrolle des Klimawandels durch Geoengineering und warnt vor den unvorhersehbaren Folgen dieser Eingriffe. Künstlerische Arbeiten wie Chroniques du Soleil Noir (2023) von Gwenola Wagon und Metakosmia (2024) von Nina Fischer & Maroan el Sani zeigen dystopische Zukunftsszenarien\, in denen Geoengineering die Erde unwirtlich macht. Wissenschaftler*innen fordern ein globales Kontrollmodell\, um sicherzustellen\, dass diese riskanten Technologien nicht als vermeintliche „Rettung“ missverstanden\, sondern verantwortungsbewusst gehandhabt werden. \n3. Dekoloniale Perspektiven und Aktivismus\nDieser Abschnitt thematisiert dekoloniale Perspektiven auf den Klimawandel und die Notwendigkeit\, historische Ungerechtigkeiten in zukunftsfähige Lösungen einzubeziehen. Künstlerische Arbeiten wie Tamizh Futurism (2019) von Adhavan Sundaramurthy und Terra Nova (2019) von Maize Longboat setzen sich kritisch mit Kolonialgeschichte und alternativen Zukunftsvisionen auseinander. Zudem wird die Rolle von Kunst als Mittel des Widerstands und zur Förderung kollektiver Handlungsmöglichkeiten für eine klimagerechtere Zukunft untersucht. \n4. Digitale Räume und ihre Wechselwirkung mit der physischen Umwelt\nDieser Themenbereich untersucht die Auswirkungen digitaler Infrastrukturen auf die Umwelt und hinterfragt die Illusion einer immateriellen „Cloud“. Projekte wie Solar Protocol (2021–2023) von Tega Brain\, Benedetta Piantella\, Alex Nathanson und dem Solar Protocol Collective zeigen alternative\, nachhaltige Ansätze für den digitalen Raum\, indem sie auf solarbetriebene Server setzen. Jana Hartmanns Virtual Verdure (2024) reflektiert\, wie virtuelle Landschaften unsere Wahrnehmung von Natur und ökologischen Systemen prägen. \n5. Quantencomputing als Lösung für die Klimakrise?\nDieser Aspekt untersucht\, ob Quantencomputing zur Bewältigung der Klimakrise beitragen kann. Während Prof. Dr. Christoph Burchard die Chancen und Risiken algorithmischer Modellierungen betont\, hinterfragt Q is for Climate? (2023) von Libby Heaney\, ob Quantencomputer nachhaltige Zukunftssysteme ermöglichen könnten. Manpreet Jattana sieht großes Potenzial in der Forschung\, doch ein tatsächlicher Quantenvorteil muss erst durch praktische Tests nachgewiesen werden. \nBeteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen:\nSamira Akbarian\, Jordan Rita Seruya Awori\, Baltic Raw Org\, Blockadia*Tiefsee\,Tega Brain\, Christoph Burchard\, Joachim Curtius\, Petra Döll\, Juliane Engel\, Nina Fischer & Maroan el Sani\, Steven Gonzalez Monserrate\, Jana Hartmann\, Libby Heaney\, Thomas Hickler\, Manpreet Jattana\, Maize Longboat\, Colin Lyons\, Maximilian Prüfer\, Oliver Ressler\, Julia Schubert\, Adhavan Sundaramurthy\, Superflux\, Gwenola Wagon\, Joshua Wodak\, Nico Wunderling \nBegleitend zur Ausstellung bietet das MGGU ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm zu Zukunftsvisionen\, Kunst und Wissenschaft. Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie laufend aktualisiert auf der Website des MGGU →. \n\n5. April 2025 – 31. August 2025\nEintritt: Erwachsene 7 € / Ermäßigt 5 €. Freier Eintritt für Personen unter 18 Jahren und Schulklassen.\nÖffnungszeiten: Di\, Mi\, Fr\, Sa\, So 10–18 Uhr\, Do 10–20 Uhr\nAn Feiertagen 10–18 Uhr geöffnet\, auch wenn diese auf einen Montag fallen. Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung \nVeranstalter:\nStiftung Giersch\, Goethe-Universität Frankfurt am Main
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LOCATION:Museum Giersch der Goethe-Universität\, Schaumainkai 83\, Frankfurt\, Hessen\, 60596 \, Deutschland
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SUMMARY:Paladia Ziss - Displacing Times: borders\, time\, and the social lives of refugees across Frankfurt and Istanbul
DESCRIPTION:The book project Displacing Times: borders\, time\, and the social lives of refugees across Frankfurt and Istanbul explores how time shapes refugees’ social lives in displacement within increasingly restrictive border regimes in Germany and Turkey. The book draws on seven months of multi-sited ethnographic fieldwork in 2021 and 2022\, studying the networks\, social lives and relationships of people who have fled wars\, violence and persecution in the Middle East to Frankfurt\, Germany and Istanbul\, Turkey. This work-in-progress workshop will present and seek feedback on a draft of the first chapter\, which outlines the key conceptual arguments. \n\nZeit: 12 Uhr c.t.\nOrt: Campus Westend\, Raum PEG 1.G131 \nFormat: Workshop\nSprache: englisch \nAnmeldung und weitere Informationen → \nVeranstalter\nCornelia Goethe Centrum
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LOCATION:Campus Westend / PEG-Gebäude\, Theodor-W.-Adorno-Platz 6\, Frankfurt\, 60323\, Deutschland
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SUMMARY:Charmaine Poh - What‘s softest in the world rushes and runs over what‘s hardest in the world | Ausstellung
DESCRIPTION:Studiengalerie 1.357 an der Goethe-Universität zeigt Videoarbeit der Künstlerin Charmaine Poh. \nVom 7. Mai bis zum 4. Juni 2025 zeigt die Studiengalerie 1.357 an der Goethe-Universität eine Videoarbeit der aus Singapur stammenden Künstlerin Charmaine Poh. Die mit „What‘s softest in the world rushes and runs over what’s hardest in the world“ betitelte Arbeit befasst sich mit dem Leben queerer Elternpaare in Singapur. Die Ausstellung ist eingebettet in die Diversity-Woche des Fachbereichs 08\, die vom 5. bis 9. Mai 2025 stattfindet. Die Woche bietet fünf Tage lang die Möglichkeit für interdisziplinären Austausch\, eine Sensibilisierung für unterschiedliche Perspektiven und für den Einbezug von Diversität in Lehre und Forschung. \nZur Videoarbeit: In ruhigem Rhythmus fließen Szenen weicher Lichtstimmungen\, raschelnder Baumkronen und neugieriger Kinderhände über die Projektionsfläche. Mit ihrer Videoarbeit lässt Charmaine Poh drei queere Elternpaare aus Singapur zu Wort kommen. Die Interviewten erzählen von der strukturellen Diskriminierung queerer Familien\, aber auch von ihren Lebenswegen und ihrem gemeinsamen Kinderwunsch. Durch die komplexe und liebevolle Begegnung von Ängsten und entschlossener Selbstverwirklichung werden unterschiedliche Formen des Zusammenlebens mit dem universellen Wunsch nach Familie und Geborgenheit verwoben. Die Videoarbeit\, deren Titel dem Gedicht „Water and Stone“ des chinesischen Naturphilosophen Lao Tzu entnommen ist\, gleicht einem Prisma\, das den Begriff Familie in unterschiedliche Bedeutungsebenen zerlegt. Gesellschaftlich und rechtlich werden queere Familien in Singapur nicht als Familie anerkannt. Bis 2022 galt ein aus der britischen Kolonialzeit stammendes Gesetz\, das gleichgeschlechtlichen Sex kriminalisierte. Aktuell ist die gleichgeschlechtliche Ehe noch verboten. \nStatt bei heteronormativen Narrativen anzuhalten\, was „natürlich“ oder „normal“ sei\, zeigt Charmaine Poh vertraute Alltagsrituale in zwischenmenschlicher und naturgebundener Harmonie. Poh wechselt immer wieder zwischen Bildern aus der häuslichen Sphäre und aus der Natur und formt eine stille\, zärtliche Vertrautheit von Körper und den Elementen. Durch das Zusammenfließen verschiedener queerer Familiengeschichten zeigt die Videoarbeit\, dass im Zentrum von Familie eine gemeinsame\, gelebte Praxis aus geteilten Träumen und Ängsten steht; eine intime Verbundenheit. \nZwischen Dokumentation\, emotionaler Selbsterzählung und poetischen Bildern changierend\, schafft Poh eine sichere softe Hülle inmitten der Natur. Dadurch eröffnet sich ein Raum für das Harte\, um verletzlich über elterliche Ängste\, den Wunsch nach Zugehörigkeit und den Traum von der eigenen Familie zu sprechen. \n7. Mai – 4. Juni 2025 \nÖffnungszeiten: \nMontag bis Donnerstag 12–17 Uhr (i. Semester)\, freier Eintritt. \nOrt: I.G.-Farben-Haus\, Campus Westend\nNorbert-Wollheim-Platz 1 \nVeranstalter: Studiengalerie 1.357
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SUMMARY:Konflikte aushalten! - Check your privileges!
DESCRIPTION:Konflikte aushalten! – Die Unfähigkeit\, Widersprüche auszuhalten – dies sei als Schlüssel zur autoritären Persönlichkeit wie zu antisemitischen Ressentiments zu sehen\, so Else Frenkel- Brunswik und Theodor Adorno in ihrer Studie über den autoritären Charakter. Check your privileges! In diesem Zusammenhang erwarten diejenigen\, die in Theorie\, in den Künsten oder im Aktivismus einen Safe Space einfordern\, Schutz\, der nicht lediglich den einzelnen Fall betrifft\, sondern sich auf die gesamten institutionellen Gegebenheiten und Praktiken richtet. \nWie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class\, Race\, Gender\, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart\, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern? 37 Die interdisziplinäre Vortragsreihe widmet sich den in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten\, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen und nimmt die ihnen zugrunde liegenden Aporien in den Blick. \nZeit: 24. April bis 24. Juli\, 18:00 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Hörsaalzentrum\, HZ 10\, Theodor-W.-Adorno-Platz 5 \nVorlesungstermine und ausführliche Informationen → \nKoordination: Prof.’in Susanne Komfort-Hein und Prof. Nikolaus Müller-Schöll (beide Goethe-Universität) in Kooperation mit der Senats-AG Rassismus- und Antisemitismus-kritische Universität (RAU)\, dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten (AMKA) der Stadt Frankfurt am Main und der Hessischen Theaterakademie \nVeranstalter\nHessische Theaterakademie (HTA) in Kooperation mit der Goethe-Universität
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