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critical making: Konferenz, Labor & kollektive Praxis

27. August 2026, 8:00 bis 30. August 2026, 17:00
Veranstaltungsplakat zur Konferenz „critical making – Konferenz, Labor & kollektive Praxis“. Die Veranstaltung findet vom 27. bis 30. August 2026 auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt am Main statt und ist Teil des Programms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Zudem wird ein Open Call für Projekte und Vorträge bis zum 14. Juni angekündigt.
© World Design Capital Frankfurt 2026

Datum/Ort: Do–So, 27.–30. August · Frankfurt am Main, Campus Bockenheim

Das Event ist ein dreitägiges, interaktives Zusammenkommen rund um Offene Werkstätten, Makerspaces und kollaboratives Arbeiten. Neben inspirierenden Talks und inhaltlichem Input steht vor allem das praktische Ausprobieren und gemeinsame Gestalten im Mittelpunkt. Besucher*innen haben die Möglichkeit, neue Welten zu entdecken, aktiv mitzumachen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. Gleichzeitig wird bewusst Raum für Austausch, Diskussion und Gemeinschaft geschaffen.

Dank unserer Förderpartner – der anstiftung, der WDO sowie der Goethe-Universität Frankfurt – können wir die kostenlose Teilnahme an der Veranstaltung ermöglichen. Wenn ihr zu dem Programm beitragt, erstatten wir euch die Reisekosten, falls ihr das wünscht. Und auch die Erstattung der Kosten für eine Unterkunft ist bei Bedarf möglich.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Bedeutung von offenen, kollaborativen Räumen sichtbar zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie sie unser Zusammenleben bereichern und einen Beitrag zu einer lebendigen, demokratischen Gesellschaft leisten können.

Wir laden euch ein, dieses Event aktiv mitzugestalten! Mit diesem Open Call möchten wir vielfältige kreative Initiativen, Themen und Formate zusammenbringen. Wenn ihr Teil davon werden möchtet, meldet euch bei uns! Gemeinsam entwickeln wir Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Räumlichkeiten sowie technische Unterstützung stellen wir gerne bereit.

Die Konferenz findet zusammen mit dem SommerCamp der Offenen Werkstätten statt. Während in Panels, Gesprächen und Workshops Erfahrungen geteilt und Fragen gemeinschaftlicher Praxis diskutiert werden, wird im Camp gebaut, repariert, gekocht, programmiert und improvisiert. Konferenz und Camp bilden einen gemeinsamen Erfahrungsraum, in dem Diskurs, praktische Arbeit und alltägliches Miteinander ineinandergreifen.

Zentrales Thema/Fragestellung: Wozu brauchen wir offene Werkstätten?

Klimawandel, Ressourcenerschöpfung und wachsende soziale Ungleichheiten stellen bestehende Wirtschafts- und Produktionsweisen grundlegend in Frage. Globale Lieferketten, extraktive Rohstoffnutzung und auf ständige Erneuerung ausgelegte Konsummodelle erzeugen ökologische Schäden, verschärfen Abhängigkeiten und konzentrieren Gestaltungsmacht in den Händen weniger Akteure. Wie wir produzieren, nutzen und erhalten, ist damit keine rein technische, sondern eine gesellschaftliche Frage.

In dieser Situation gewinnen Praktiken an Bedeutung, die auf Reparieren, Wiederverwenden und Selbermachen zielen. Sie stehen für einen Wandel – weg von linearen Verbrauchslogiken hin zu gemeinschaftlich getragenen Formen des Produzierens und Gestaltens.

Solche Praktiken brauchen Orte, an denen Menschen sich begegnen, Wissen teilen und gemeinsam tätig werden können. Offene Werkstätten, Makerspaces und Repair-Initiativen sind solche Räume gemeinschaftlicher Praxis. Hier unterstützen sich Menschen gegenseitig, entwickeln praktische Lösungen für alltägliche Herausforderungen und verbinden technisches und gestalterisches Arbeiten mit sozialen Werten und Teilhabe.

Die Konferenz „critical making“ greift diese gemeinschaftlichen Ansätze auf und bringt Menschen zusammen, die mit Blick auf das Gemeinwohl, praktisch und reflektiert an materiellen, sozialen und technischen Infrastrukturen arbeiten.

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