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Das Prinzip Donald Trump und die Verrohung der Welt
59. Römerberggespräche
Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch.
Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen. Was bedeuten solche Selbstinszenierungen, worauf gründen sie und warum stoßen sie teilweise sogar auf Anklang bei den Wählern? Was kann dieser rücksichtslosen Selbstherrlichkeit noch entgegengesetzt werden, oder ist die neue Realität jene alte, in der „die Starken tun, was sie wollen, und die Schwachen ertragen, was sie müssen“ (Thukydides)?
Programm u.a. mit Prof. Dr. Vera King (Professorin für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie, Direktorin des Sigmund- Freud-Instituts Frankfurt, Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität)
Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Cécile Schortmann
Zeit: 10:00 – 17:00 Uhr
Ort: Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt, Neue Mainzer Str. 17,
60311 Frankfurt am Main
Die Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt frei.
Veranstalter
Römerberggespräche e.V., Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur Stadt Frankfurt am Main und hr2 Kultur