Enrico Schleiff als Präsident der Goethe-Universität wiedergewählt

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Erweiterter Senat wählt Amtsinhaber für zweite Amtszeit ab Januar 2027

Prof. Dr. Enrico Schleiff, Professor für Zellbiologie an der Goethe-Universität und seit 2021 deren Präsident, ist am Mittwoch vom Erweiterten Senat für eine weitere Amtszeit zum Präsidenten gewählt worden. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre und beginnt nach der Ernennung durch den Hochschulrat am 1. Januar 2027.

Foto: Jürgen Lecher, Goethe-Universität Frankfurt

Erstmals seit der Wiederwahl von Prof. Rudolf Steinberg 2006 ist mit Prof. Dr. Enrico Schleiff ein Präsident der Goethe-Universität für eine zweite Amtszeit gewählt worden. Der Professor für Molekulare Zellbiologie der Pflanzen und frühere Vizepräsident der Universität erreichte im zweiten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit von 18 Stimmen. Stimmberechtigt waren 34 Mitglieder des Erweiterten Senats, der aus den regulären Senatsmitgliedern und ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern besteht. Der zweite Kandidat, der Physikdidaktiker Prof. Roger Erb, erhielt 16 Stimmen.

„Ich bin sehr froh über die Wahl und danke dem Erweiterten Senat für das damit gewährte Vertrauen“, erklärt Schleiff. „Ich habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche geführt, positive Rückmeldungen, Anregungen wie Kritik gleichermaßen aufgenommen und auch in der Anhörung, in der ich mich gemeinsam mit Roger Erb den Fragen der Universitätsangehörigen gestellt habe, gut zugehört. In der kommenden Amtszeit möchte ich – aufbauend auf sechs Jahren Erfahrung als Vizepräsident und meiner ersten Amtszeit als Präsident – die gemeinsam entwickelten Konzepte weiter umsetzen, Begonnenes fortführen und dabei integrieren, was ich gelernt und aus den Gesprächen mitgenommen habe.“

„Meine erste Amtszeit fiel in für die Universität herausfordernde Jahre, in denen wir auf universitäre und gesellschaftliche Bedingungen reagieren mussten“, so Schleiff weiter. „Das hat zu einer hohen Veränderungsdynamik geführt; schnelle Entscheidungen waren nötig. Unsere Organisation kann dieses Tempo der Veränderung nicht auf Dauer leisten, ohne sich und ihre Beschäftigten zu überfordern. Zugleich ist das Erreichte noch nicht dauerhaft gesichert, stellenweise sogar gefährdet, weil sich die finanziellen und politischen Rahmenbedingungen verschlechtern. In den kommenden Jahren gilt es daher zu entschleunigen und auf Basis unseres Hochschulentwicklungsplans Verlässlichkeit für unsere Kolleg*innen und Studierenden zu schaffen. Ich lade alle Mitglieder unserer Goethe-Universität dazu ein, gemeinsam mit mir, Präsidium, Senat, Hochschulrat und allen weiteren Gremien Lehre, Forschung und den Dialog mit der Gesellschaft zu gestalten – und jetzt als erstes die Begutachtung im Rahmen unseres Exzellenzantrags als RMU gemeinsam mit TU Darmstadt und JGU Mainz bestmöglich über die Bühne zur bringen.“

Die Vorsitzende des Hochschulrats, Silke Lautenschläger, gratulierte Schleiff zur Wahl: „Wir hatten zwei hervorragende Persönlichkeiten auf der Wahlliste; ich danke Prof. Erb für sein Engagement. Der Hochschulrat wird dem alten und neuen Präsidenten weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Prof. Schleiff hat insbesondere mit den Erfolgen in der Exzellenzstrategie und dem gemeinsamen Antrag der Rhein-Main-Universitäten, aber auch mit vielen strategischen Weichenstellungen einen für die Goethe-Universität sehr vielversprechenden Kurs gestaltet. Der Hochschulrat freut sich sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“

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