{"id":16222,"date":"2017-04-13T11:11:50","date_gmt":"2017-04-13T09:11:50","guid":{"rendered":"http:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=16222"},"modified":"2017-04-13T14:07:03","modified_gmt":"2017-04-13T12:07:03","slug":"essay-wenig-zielfuehrender-alarmismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/essay-wenig-zielfuehrender-alarmismus\/","title":{"rendered":"Essay \/ \u00bbWenig zielf\u00fchrender Alarmismus\u00ab"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_16225\" aria-describedby=\"caption-attachment-16225\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-16225\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/blog_ur_hartig-johannes.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/blog_ur_hartig-johannes.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/blog_ur_hartig-johannes-300x208.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16225\" class=\"wp-caption-text\">Johannes Hartig. Foto: Fotorismus f\u00fcr DIPF<\/figcaption><\/figure>\n<p><em><strong>DIPF-Bildungsforscher Johannes Hartig antwortet im aktuellen UniReport (2.17) auf die Kritik von Hans Peter Klein am &#8222;Kompetenztaumel&#8220; im deutschen Bildungssystem.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Kollege <a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/verkuemmert-das-selbstaendige-denken\/\">Hans Peter Klein kritisiert in seinem Interview im letzten UniReport<\/a> und seinem j\u00fcngst erschienenen Buch die sogenannte Kompetenzorientierung im Bildungswesen. An der in seinen Augen bestehenden Misere scheinen in der Bildungsforschung t\u00e4tige \u201ePsychometriker\u201c und \u201eEmpiriker\u201c wenigstens eine Teilschuld zu tragen \u2013 zumindest in seiner Lesart.<\/p>\n<p>Da ich mich beiden Gruppen mit \u00dcberzeugung zugeh\u00f6rig f\u00fchle, m\u00f6chte ich die Kritik gerne kommentieren. Herr Klein tr\u00e4gt zu einer im Kern politischen Diskussion bei, die um die Frage kreist, welche Aufgaben und Ziele Bildungsinstitutionen verfolgen sollten. Diese Diskussion ist wichtig und wird m. E. zu selten offen \u00fcber Fachgrenzen hinweg gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Insofern ist jeder Beitrag zu begr\u00fc\u00dfen. Als Wissenschaftler w\u00fcrde ich mir aber eine differenziertere und st\u00e4rker mit sachlichen Argumenten untermauerte Diskussion w\u00fcnschen. Klein spricht von einem derzeit stattfindenden \u201eBildungsverfall\u201c und skizziert Untergangsszenarien, in denen der Letzte \u201edas Licht ausknipsen\u201c m\u00f6ge.<\/p>\n<p>Dies erscheint mir alarmistisch und wenig zielf\u00fchrend f\u00fcr eine Diskussion tats\u00e4chlicher Probleme und Herausforderungen im Bildungswesen. Um aus wissenschaftlicher Sicht einen Beitrag zu leisten, m\u00fcssen Probleme, f\u00fcr die es objektivierbare Belege gibt, von einem allgemeinen Unbehagen, wie es in Zeiten gesellschaftlicher Ver\u00e4nderungen h\u00e4ufig zutage tritt, getrennt werden.<\/p>\n<p>Eine Schwarzmalerei mit der Botschaft, dass \u201edie da oben\u201c in Politik und Wirtschaft aus fragw\u00fcrdigen Interessen (z. B. der \u201eTestindustrie\u201c) \u201eunsere Bildung\u201c ruinieren, scheint mir schnell in Verschw\u00f6rungstheorien abzugleiten. Im Buch werden diese Szenarien teilweise \u2013 ohne dass sich mir sachliche Zusammenhang erschlossen hat \u2013 mit d\u00fcsteren Bildern des Niedergangs der alten Bundesrepublik gemischt, in denen \u201eFrauen mit schwarzen Burkas, oft auch mit Holz- oder Metallmasken\u201c das Stadtbild pr\u00e4gen (S. 197).<\/p>\n<p>Das mutet mehr als merkw\u00fcrdig an. Der empirische Ausgangspunkt von Kleins Kritik ist prim\u00e4r die Analyse der Inhalte von Pr\u00fcfungsund Testaufgaben. Zudem verweist er auf statistische Daten, demnach der Anteil h\u00f6herer Schulabschl\u00fcsse w\u00e4chst und sich zugleich die Abschlussnoten verbessern. Diese Daten sagen aber nichts dar\u00fcber aus, ob Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die Schule mit einem geringeren oder h\u00f6heren Wissen oder einer schlechteren oder besseren Vorbereitung auf Ausbildung oder Studium verlassen.<\/p>\n<p>[dt_call_to_action content_size=&#8220;small&#8220; background=&#8220;plain&#8220; line=&#8220;true&#8220; style=&#8220;1&#8243; animation=&#8220;fadeIn&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Zur Person \/<\/strong> Johannes Hartig ist Professor f\u00fcr \u00adEducational \u00adMeasurement \u00adam\u00ad Deutschen Institut f\u00fcr Internationale P\u00e4dagogische Forschung (DIPF) und am\u00ad Fachbereich\u00ad Psychologie \u00adder Goethe\u00ad-Universit\u00e4t. Er hat Psychologie an der Goethe\u00ad-Universit\u00e4t studiert und 2003 \u00adin Frankfurt \u00adpromoviert. \u00adAm \u00adDIPF \u00adleitet \u00adJohannes \u00adHartig\u00ad seit \u00ad2010 \u00adden\u00ad Arbeitsbereich \u00adEducational \u00adMeasurement\u00ad in \u00adder \u00adArbeitseinheit\u00ad Bildungsqualit\u00e4t und Evaluation.<\/p>\n<p>[\/dt_call_to_action]<\/p>\n<p>Ob die Tests, die in den PISA-Studien eingesetzt werden oder mit denen das Erreichen der Bildungsstandards \u00fcberpr\u00fcft wird, dar\u00fcber eine Aussage erlauben, l\u00e4sst sich durchaus kontrovers diskutieren. Herr Klein bezweifelt aber grunds\u00e4tzlich, dass Ergebnisse schulischen Lernens empirisch \u201evermessen\u201c werden k\u00f6nnen. Wenn das nicht m\u00f6glich ist, sind aber auch keine Aussagen dar\u00fcber m\u00f6glich, ob Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler am Ende ihrer Schulausbildung mehr oder weniger gelernt haben.<\/p>\n<p>Und auch wenn die inhaltliche Analyse einzelner Pr\u00fcfungsaufgaben sicherlich einige interessante Erkenntnisse erbringen kann, ist das allein doch eine recht schwache empirische Grundlage, um umfassende Schl\u00fcsse auf das Anspruchsniveau des deutschen Abiturs oder gar des gesamten Bildungssystems vorzunehmen.<\/p>\n<h3><strong> Aufmerksamkeit f\u00fcr Bildungssystem ermutigendes Zeichen<\/strong><\/h3>\n<p>Zugleich gibt es durchaus Gr\u00fcnde, die Entwicklung des deutschen Bildungssystems optimistischer zu betrachten. Nicht zuletzt aufgrund der Rezeption der internationalen Vergleichsstudien wie PISA und TIMSS sind Fragen des Bildungswesens vermehrt in den Fokus des \u00f6ffentlichen und politischen Interesses ger\u00fcckt. Absolut gesehen (wenngleich nicht anteilig) sind die \u00f6ffentlichen Bildungsausgaben in Deutschland kontinuierlich gestiegen.<\/p>\n<p>Insbesondere die Lehrerbildung erf\u00e4hrt aktuell eine enorme Aufmerksamkeit in der Forschung, zugleich wird die Ausbildung an den Universit\u00e4ten finanziell st\u00e4rker gef\u00f6rdert. Gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit f\u00fcr das Bildungssystem ist in meinen Augen zun\u00e4chst ein ermutigendes Zeichen und kein Hinweis auf einen \u201eVerfall\u201c.<\/p>\n<p>Die von Herrn Klein vehement ausgedr\u00fcckte Ablehnung von bildungspolitischen Reformen und Reformbestrebungen innerhalb der Erziehungswissenschaft lassen den Eindruck entstehen, dass es aus seiner Sicht besser w\u00e4re, wenn sich au\u00dferhalb der Schulen niemand f\u00fcr das Thema Bildung interessieren w\u00fcrde und hinsichtlich der Methoden und Inhalte Stillstand herrschen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Mir fehlen in seiner Kritik konstruktive Vorschl\u00e4ge, wie eine Weiterentwicklung schulischer Bildung vor dem Hintergrund von ver\u00e4nderten gesellschaftlichen Anforderungen aussehen k\u00f6nnte. Der von Hans Peter Klein in seiner Kritik gew\u00e4hlte alarmistische Stil ist umso bedauerlicher, als er einige Punkte anspricht, die ich durchaus nachvollziehen kann.<\/p>\n<p>Noch viel mehr halte ich eine konstruktive Diskussion dar\u00fcber sowohl innerwissenschaftlich als auch politisch f\u00fcr w\u00fcnschenswert. So ist der Kompetenzbegriff in der Tat ausgesprochen unscharf, was es jedem erlaubt, ihn mit eigenen, oft beliebigen Inhalten zu f\u00fcllen. Die Definition von objektivierbaren Lernzielen wird durch diese Unsch\u00e4rfe sicherlich nicht erleichtert.<\/p>\n<p>Auch das (nicht nur im Bildungskontext) allgegenw\u00e4rtige Primat des \u00d6konomischen, unter dem das Bildungssystem zunehmend als Lieferant von \u201eHumankapital\u201c betrachtet wird, wird meines Erachtens zu selten kritisch diskutiert \u2013 auch innerhalb der empirischen Bildungsforschung. Desgleichen erscheint mir die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Naturwissenschaftstests oder Pr\u00fcfungen, die ohne Fachwissen auskommen, diskussionsw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Hier wirft die \u201ekompetenzorientierte\u201c Konstruktdefinition tats\u00e4chlich die Frage auf, welche Rolle die Fachinhalte als Lernziele noch spielen und inwieweit Leistungen in Naturwissenschaften noch von Lesekompetenz und allgemeinem Probleml\u00f6sen abgegrenzt werden k\u00f6nnen. Dies ist allerdings ein spezifischer Punkt in den naturwissenschaftlichen F\u00e4chern, f\u00fcr Tests zur Lesekompetenz und Mathematik stellt sich diese Frage nicht.<\/p>\n<p>Kompetenzorientierte Mathematikaufgaben kritisiert Klein, weil kontextuell eingekleidete Aufgaben so an der Hochschule nicht vork\u00e4men. Das mag f\u00fcr das Fach Mathematik selbst zutreffen. In vielen anderen Studien- und Ausbildungsg\u00e4ngen werden mathematische Inhalte jedoch regelm\u00e4\u00dfig in einem spezifischen Kontext eingebettet vermittelt, so z. B. auch in der psychologischen Methodenausbildung.<\/p>\n<p>Hier muss letztlich abgewogen werden, ob Mathematikunterricht in der Schule prim\u00e4r auf ein Mathematikstudium vorbereiten soll, oder ob auch mathematische Anwendungen in anderen Alltags- und Fachkontexten relevant sind.<\/p>\n<h3><strong>PISA-Studie: umfassende Qualit\u00e4tssicherung <\/strong><\/h3>\n<p>Einige der von Herrn Klein an den PISA-Studien angebrachten Kritikpunkte sind in meinen Augen tats\u00e4chlich haltlos. Man muss die Zielsetzungen der OECD nicht teilen und man kann \u00fcber die Konstruktdefinitionen diskutieren. Dass die Studie sich aber \u201ejeglicher Qualit\u00e4tskontrolle entziehe\u201c, wie er in seinem Buch schreibt, ist schlicht nicht wahr.<\/p>\n<p>Ich kenne pers\u00f6nlich keine andere Studie im Bildungsbereich, in der so umfassende Prozesse der Qualit\u00e4tssicherung implementiert sind. Die Kritik scheint mir hier fast ausschlie\u00dflich dadurch begr\u00fcndet, dass Herr Klein keine Einsicht in die Aufgabeninhalte bekommen hat. Das ist aber bei Testaufgaben, die auch zuk\u00fcnftig weiterhin eingesetzt werden sollen, ein v\u00f6llig \u00fcblicher Qualit\u00e4tsstandard \u2013 Aufgaben, die bekannt werden, sind \u201everbrannt\u201c und k\u00f6nnen nicht mehr verwendet werden.<\/p>\n<p>Denn dann w\u00e4re es denkbar, dass sie von Studienteilnehmern\/innen ge\u00fcbt wurden. Ich glaube auch nicht, dass die von Herrn Klein analysierten Abituraufgaben ihm vor den jeweiligen Abiturpr\u00fcfungen zug\u00e4nglich gemacht wurden. Abgesehen von der notwendigen Vertraulichkeit der Aufgabeninhalte ist die PISA-Studie ausgesprochen transparent.<\/p>\n<p>Alle Schritte und Ergebnisse der Studie werden \u00f6ffentlich frei zug\u00e4nglich gemacht, einschlie\u00dflich der erhobenen Daten. Was die Testwerte bedeuten, wissen nicht nur die \u201eTester\u201c. Dies wird ausf\u00fchrlich und in einer meines Erachtens sehr verst\u00e4ndlichen Form dargestellt, einschlie\u00dflich freigegebener Beispielaufgaben (die dann f\u00fcr sp\u00e4tere Zyklen der Studie nicht mehr verwendet werden).<\/p>\n<p>Auch die pauschale Kritik an Multiple- Choice-Aufgaben ist l\u00e4ngst \u00fcberholt. Abgesehen davon, dass dies aus gutem Grund nicht das einzige verwendete Aufgabenformat ist, werden die Vor- und Nachteile dieses Formats in der Psychometrie schon lange beforscht und diskutiert. M\u00f6gliche Einschr\u00e4nkungen sind bekannt und der Einsatz geschlossener Antwortformate erfolgt dementsprechend f\u00fcr Gegenst\u00e4nde und Anforderungsbereiche, bei denen dies sachlich gerechtfertigt ist.<\/p>\n<p>Es gibt aktuell eine ganze Reihe von offensichtlichen Herausforderungen, auf die das deutsche Bildungssystem reagieren muss. So stellt sich mir z. B. die Frage, wie schulische Inhalte an das Informationszeitalter angepasst werden m\u00fcssen, in dem Fachwissen prinzipiell immer und \u00fcberall online verf\u00fcgbar ist.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es wichtiger, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zu vermitteln, wie sie an Informationen gelangen und wie sie die Glaubw\u00fcrdigkeit von Online-Informationen bewerten, als sie Bruchteile des verf\u00fcgbaren Fachwissens auswendig lernen zu lassen? Hier w\u00fcrde ich mir gerade aus den Fachdidaktiken Antworten erhoffen, die \u00fcber ein blo\u00dfes Verharren im Ist-Zustand oder ein Nachtrauern um vergangene Zeiten hinausgehen.<\/p>\n<p>Und wie k\u00f6nnen Schulen Kindern mit schwierigeren Ausgangsbedingungen helfen, wie l\u00e4sst sich die Zahl von Abg\u00e4ngern\/ innen ohne Schulabschluss reduzieren? Das sind dr\u00e4ngende Probleme, die wir nicht einfach ausblenden k\u00f6nnen \u2013 und auf die die empirische Bildungsforschung auch immer wieder hinweist.<\/p>\n<p>[dt_call_to_action content_size=&#8220;small&#8220; background=&#8220;plain&#8220; line=&#8220;true&#8220; style=&#8220;1&#8243; animation=&#8220;fadeIn&#8220;]<\/p>\n<h4><strong> Zum Weiterlesen <\/strong><\/h4>\n<p>Interview mit Hans Peter Klein im UniReport 1\/2017: \u201eVerk\u00fcmmert das selbst\u00e4ndige Denken?\u201c<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"6OI6LjGaKv\"><p><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/verkuemmert-das-selbstaendige-denken\/\">Verk\u00fcmmert das selbst\u00e4ndige Denken?<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Verk\u00fcmmert das selbst\u00e4ndige Denken?&#8220; &#8212; Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/verkuemmert-das-selbstaendige-denken\/embed\/#?secret=ABn25djPwe#?secret=6OI6LjGaKv\" data-secret=\"6OI6LjGaKv\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>[\/dt_call_to_action]<\/p>\n<p><strong><em>Dieser Artikel ist in der <a href=\"http:\/\/www.unireport.info\/66138255\/Unireport_2-17.pdf\" target=\"_blank\">Ausgabe 2.17 (PDF-Download)<\/a> des UniReport erschienen.<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIPF-Bildungsforscher Johannes Hartig antwortet im aktuellen UniReport (2.17) auf die Kritik von Hans Peter Klein am &#8222;Kompetenztaumel&#8220; im deutschen Bildungssystem. 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