{"id":2606,"date":"2014-12-05T11:34:44","date_gmt":"2014-12-05T10:34:44","guid":{"rendered":"http:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=2606"},"modified":"2016-03-01T11:57:26","modified_gmt":"2016-03-01T10:57:26","slug":"studieren-mit-skyline-blick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/campus\/studieren-mit-skyline-blick\/","title":{"rendered":"Studieren mit Skyline-Blick"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_2615\" aria-describedby=\"caption-attachment-2615\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2615 size-full\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage_header-e1453803167221.jpg\" alt=\"Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt; Foto: Lecher\" width=\"400\" height=\"205\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2615\" class=\"wp-caption-text\">Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt; Foto: Lecher<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bagger, Baugruben und Baukr\u00e4ne pr\u00e4gen derzeit das Bild des Universit\u00e4tsklinikums am Niederr\u00e4der Ufer. Dass Campus und Klinik ihr Gesicht ver\u00e4ndern, haben sie im Laufe ihrer Geschichte allerdings schon oft getan. \u201eEs ist unglaublich, was man hier entdecken kann, wenn man mit offenen Augen \u00fcber dieses Gel\u00e4nde geht\u201c, sagt Ralph Demant. Er hat die H\u00e4nde tief in den Jackentaschen vergraben und schlendert \u00fcber den Campus.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend andere Neugierige an den Baustellen stehenbleiben und der Zukunft beim Wachsen zusehen, ist der Blick von Ralph Demant in die Vergangenheit gerichtet. \u201eHinter der Frauenheilkunde in Haus 15 liegt der sichtbare Teil eines alten Operationsbunkers\u201c, sagt er und deutet auf einen Betonsockel, auf dem derzeit Baucontainer platziert sind. Der 1943 erbaute Bunker diente schon als Lazarett und wurde sp\u00e4ter als Poliklinik der Chirurgie genutzt. Seit 2012 steht er unter Denkmalschutz.<\/p>\n<p>\u201eDie wenigsten wissen, dass dies ein Bunker ist\u201c, sagt Demant. \u201eUnd noch weniger Leute wissen, dass 1972 der RAF-Terrorist Andreas Baader darin behandelt wurde, nachdem er bei seiner Festnahme im Nordend angeschossen wurde.\u201c<\/p>\n<p>Der Campus Niederrad ist f\u00fcr den passionierten Hobbyhistoriker Ralph Demant eine historische Fundgrube, auf die ihn die Tochter seiner Lebensgef\u00e4hrtin aufmerksam machte, die im Klinikum arbeitete. Seitdem st\u00f6berte er in B\u00fcchern, Archiven und im Internet und erkundete die Vergangenheit des Gel\u00e4ndes. Seit einigen Monaten bietet er f\u00fcr interessierte B\u00fcrger einen historischen Stadtspaziergang \u00fcber das Areal an.<\/p>\n<p>[dt_call_to_action content_size=&#8220;small&#8220; background=&#8220;plain&#8220; line=&#8220;true&#8220; style=&#8220;1&#8243; animation=&#8220;fadeIn&#8220;]<\/p>\n<figure id=\"attachment_2618\" aria-describedby=\"caption-attachment-2618\" style=\"width: 146px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage4.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-2618\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage4.jpg\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage4.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage4-191x300.jpg 191w\" sizes=\"(max-width: 146px) 100vw, 146px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2618\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Dettmar<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Stele zu Ehren eines Retters<\/strong><\/p>\n<p>Mit einer Stele vor dem Hauptgeb\u00e4ude des Universit\u00e4tsklinikums erinnert die Universit\u00e4t an den beherzten Einsatz des Neuropathologen Philipp Schwartz. Selbst ein Verfolgter, entging er am 23. M\u00e4rz 1933 nur knapp der Verhaftung und fl\u00fcchtete unmittelbar nach Z\u00fcrich. Hier begr\u00fcndete der Frankfurter Pathologieprofessor die \u201eNotgemeinschaft Deutscher Wissenschaftler im Ausland\u201c. Bei der Einweihungsfeier der Stele am 24. November nannte der Dekan des Fachbereichs Humanmedizin, Prof. Pfeilschifter, Philipp Schwartz eine \u201eLichtgestalt in der dunkelsten Epoche deutscher Geschichte\u201c.<br \/>\n[\/dt_call_to_action]<\/p>\n<h3>Der historische Blick<\/h3>\n<p>Die Spuren der Vergangenheit sind auch um das Roseng\u00e4rtchen herum gut sichtbar. Die Geb\u00e4ude um die Gr\u00fcnanlage, in denen heute u. a. die HNO-Klinik eingerichtet ist, geh\u00f6ren zur alten Bausubstanz, in der ab dem Ende des 19. Jahrhunderts das st\u00e4dtische Klinikum untergebracht war. Die Stadt Frankfurt hatte sich unter Oberb\u00fcrgermeister Johannes von Miquel 1881 daf\u00fcr entschieden, das neue St\u00e4dtische Krankenhaus in Sachsenhausen zu errichten.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum R\u00f6derbergweg, der f\u00fcr den Neubau eines Klinikums auch in Betracht kam, war die Stadt bereits Eigent\u00fcmer des Gel\u00e4ndes am Niederr\u00e4der Ufer. Die ersten errichteten Krankenhausgeb\u00e4ude waren 1884 das Geb\u00e4ude f\u00fcr Haut- und Geschlechtskrankheiten, der Isolierpavillon, das Wirtschaftsgeb\u00e4ude und ein Leichenhaus. Es folgten die Verwaltungsgeb\u00e4ude, das \u00c4rztekasino und die Apotheke, die Klinik f\u00fcr Hautkranke, das pathologische Institut, Frauenklinik und Carolinum.<\/p>\n<p>1914 wurde die Frankfurter Stiftungsuniversit\u00e4t gegr\u00fcndet und Klinik und Lehrbetrieb auf dem Gel\u00e4nde verbunden. Dies ist bis heute so. In der Universit\u00e4tsklinik werden nicht nur Patienten behandelt und Krankheiten erforscht, sondern auch angehende \u00c4rzte ausgebildet. Auf dem Campus Niederrad, der mit dem Gel\u00e4nde des Klinikums verschmilzt, liegen H\u00f6rsaalgeb\u00e4ude und Krankenzimmer Haus an Haus.<\/p>\n<p>Die Vereinbarkeit von Klinikbetrieb und Medizinstudium auf dem Gel\u00e4nde zu optimieren war u. a. Teil des Masterplans f\u00fcr die gro\u00dfangelegten Bauarbeiten, die seit 2007 das Bild des Klinikums pr\u00e4gen. Der eigentliche Grund f\u00fcr die Kernsanierung waren Asbestbefunde im Zentralhaus 23, Brandschutzdefizite und die im Laufe der Zeit notwendig gewordene Erneuerung der betriebstechnischen Anlagen.<\/p>\n<p>Bei dieser Gelegenheit sollte im selben Zuge die Patientenversorgung verbessert und das Areal baulich zum Campuszentrum verdichtet werden. Der erste Bauabschnitt, die Sanierung und Erweiterung des Zentralgeb\u00e4udes Haus 23, wurde erst Ende Juni 2014 nach sechs Jahren Bauzeit abgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">[dt_call_to_action content_size=&#8220;small&#8220; background=&#8220;plain&#8220; line=&#8220;true&#8220; style=&#8220;1&#8243; animation=&#8220;fadeIn&#8220;]<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">[vc_toggle title=&#8220;Medizinstudium in der Historie&#8220; style=&#8220;square&#8220; el_id=&#8220;1446040522748-fab84964-25f2&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1446052456701{margin-top: 20px !important;}&#8220;]Bereits vor der Gr\u00fcndung der heutigen Goethe-Universit\u00e4t wurden in Frankfurt \u00c4rzte ausgebildet. 1812 gr\u00fcndete Karl Theodor von Dalberg eine gro\u00dfherzogliche Universit\u00e4t mit einer medizinischen Hochschule. Im \u201eLyzeum Carolinum\u201c mussten Studierende zun\u00e4chst eine zweij\u00e4hrige Grundausbildung in Geschichte, Philosophie, Mathematik und Naturlehre durchlaufen. Dies sollte sie auf eine Spezialisierung f\u00fcr die juristische oder medizinische Fakult\u00e4t vorbereiten. Danach erfolgte entweder eine juristische Ausbildung am Sitz des ehemaligen Reichskammergerichts in Wetzlar oder eine medizinisch-chirurgische Ausbildung. Diese war an der Senckenbergischen Stiftung in Frankfurt angesiedelt. Die 1793 von Johann Christan Senckenberg gegr\u00fcndete Stiftung finanzierte neben dem Medizinischen Institut und dem Bau des B\u00fcrgerhospitals u.a. auch die erste Frankfurter Anatomie. Der erste K\u00f6rper, der dort obduziert wurde, war Senckenberg selbst, der bei einem Unfall auf der Baustelle des B\u00fcrgerhospitals ums Leben gekommen war. Das \u201eLyzeum Carolinum\u201c nahm 1812 den Lehrbetrieb auf, wurde aber bereits zwei Jahre sp\u00e4ter durch den Vormarsch Napoleons wieder geschlossen. Hundert Jahre sp\u00e4ter wurde schlie\u00dflich die Frankfurter Stiftungsuniversit\u00e4t gegr\u00fcndet.[\/vc_toggle]<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">[\/dt_call_to_action]<\/p>\n<h3>Qualit\u00e4tszentrum<\/h3>\n<p>\u201eUnser Konzept ist die Konzentration\u201c, sagt Diplomingenieur Hans Dieter M\u00f6ller, Dezernent f\u00fcr bauliche Entwicklung am Klinikum der Goethe Universit\u00e4t. \u201eAlle somatischen Bereiche des Klinikums werden baulich miteinander verbunden, so dass kein Patient f\u00fcr eine interdisziplin\u00e4re Behandlung das Geb\u00e4ude verlassen muss. Wir sind f\u00fcr eine Medizin der kurzen Wege. Das ist in Deutschland einzigartig.\u201c<\/p>\n<p>Neben der Konzentration der Patientenbehandlung sieht der Masterplan auch vor, dass die Bereiche Forschung und Lehre konzentriert um das Zentralgeb\u00e4ude herum angesiedelt werden. Klar voneinander abgegrenzte Strukturen sollen Patienten, Besuchern und jungen Studierenden die Orientierung auf dem Gel\u00e4nde erleichtern und verhindern, dass sich die einen ungewollt in die Bereiche der anderen verirren.<\/p>\n<p>\u201eIch finde es sehr bereichernd, dass Klinikbetrieb, Forschung und Lehre auf dem Gel\u00e4nde Hand in Hand gehen\u201c, sagt Hans Dieter M\u00f6ller. \u201eDen Patienten steht der dynamische Bereich der jungen Studierenden gegen\u00fcber. Damit sind die Patienten nicht nur von anderen Kranken umgeben.\u201c<\/p>\n<h3>Raum f\u00fcr Studierende<\/h3>\n<figure id=\"attachment_2619\" aria-describedby=\"caption-attachment-2619\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-2619 size-medium\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage3-300x200.jpg\" alt=\"blog_unireport_reportage3\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage3-300x200.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage3.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2619\" class=\"wp-caption-text\">Anna Allafi; Foto: Melanie G\u00e4rtner<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eine der Studierenden ist Anna Allafi, die mit dem Fahrrad \u00fcber den Campus saust. Sie ist im 9. Semester und hat viel zu tun. \u201eIn den ersten vier vorklinischen Semestern war ich jeden Tag hier auf dem Campus\u201c, sagt sie und schlie\u00dft ihr Fahrrad ab. \u201eIm Moment habe ich weniger Vorlesungen, muss daf\u00fcr aber viel lernen. Da arbeite ich lieber von zu Hause aus \u2013 bei den vielen Baustellen ist es mir auf dem Campus oft zu unruhig.\u201c Die Bauarbeiten am Universit\u00e4tsklinikum betreffen auch die Bereiche der Studierenden.<\/p>\n<p>Direkt neben der Bibliothek befindet sich eine gro\u00dfe Baustelle. Das H\u00f6rsaalgeb\u00e4ude wurde durch einen Interimsh\u00f6rsaal ersetzt und das Studierendenhaus KOMM abgerissen. \u201eEs gab im letzten Jahr kaum Raum f\u00fcr uns\u201c, sagt Anna, die sich zum Lernen entweder nach Hause oder auf einen anderen Campus der Goethe-Universit\u00e4t zur\u00fcckzieht. \u201eNeben der Bibliothek und dem Lernstudio gab es im letzten Jahr wenig Gelegenheit, sich zum Lernen zusammenzusetzen.<\/p>\n<p>Die alte W\u00e4scherei, in der das Studierendenhaus \u00fcbergangsweise untergebracht wurde, war zwar super f\u00fcr Partys, aber tags\u00fcber kein angenehmer Aufenthaltsort.\u201c Auch wenn die Bauma\u00dfnahmen den Alltag auf dem Campus im ersten Moment erschweren, werden sie in Zukunft doch daf\u00fcr sorgen, dass sich die Studienbedingungen verbessern. Die Baustelle zwischen Haus 9 und 10, die in unmittelbarer N\u00e4he zur Bibliothek f\u00fcr Unruhe sorgte, wird zuk\u00fcnftig das Medikum beherbergen.<\/p>\n<p>In dem Lernund Pr\u00fcfungszentrum werden Studierende in authentischen Lernsituationen und direkt auf dem Campus auf den klinischen Betrieb und auf den Umgang mit dem Patienten vorbereitet werden k\u00f6nnen. Statt dem Interimsh\u00f6rsaalgeb\u00e4ude wird ein neu entstehendes Audimax in Zukunft 550 Studierenden, also einem ganzen Jahrgang, Platz bieten. Das modernisierte Wirtschaftsgeb\u00e4ude mit Patienten- und Mitarbeiterk\u00fcche wird einen Speisesaal mit Au\u00dfensitzbereich und eine Cafeteria haben.<\/p>\n<p>Das neue KOMM-Zentrum f\u00fcr die Studierenden wurde bereits fertiggestellt und im Juli eingeweiht. Das Geb\u00e4ude wird derzeit noch eingerichtet, soll aber auf dem Campus mehr Raum f\u00fcr studentisches Leben wie B\u00fccherflohm\u00e4rkte oder kulturelle Aktivit\u00e4ten bieten. \u201eEs ist wirklich toll, dass der Neubau des Hauses nun doch so schnell ging\u201c, sagt Anna, die es sich mittlerweile auf einem Sofa im KOMM gem\u00fctlich gemacht hat. \u201eDas wird richtig sch\u00f6n hier. Jetzt haben wir wieder einen Ort, an dem man sich ungezwungen zusammensetzen kann.\u201c<\/p>\n<h3>Cityklinik<\/h3>\n<p>Neben der unmittelbaren N\u00e4he zum Mainufer und dem begehrten Blick auf die Frankfurter Skyline ist es vor allem die zentrale Lage, die den Standort am Niederr\u00e4der Ufer so attraktiv macht. \u201eDas Uniklinikum ist hervorragend in die st\u00e4dtische Versorgung eingebunden\u201c, sagt Hans Dieter M\u00f6ller. \u201eVom Hauptbahnhof sind es mit der Stra\u00dfenbahn nur etwa zehn Minuten Fahrtzeit. Das ist f\u00fcr Patienten wichtig, besonders aber auch f\u00fcr Studierende, die aufgrund der Wohnraumsituation pendeln m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Der Campus mit der privilegierten Lage soll in Zukunft nicht nur durch die Umbauten aufgewertet werden. Auf dem Platz des ehemaligen Parkplatzes vor dem Zentralgeb\u00e4ude wird eine Gr\u00fcnanlage entstehen. \u201eEs soll auf dem Gel\u00e4nde einen \u00f6ffentlichen Raum geben, an dem man sich gerne aufh\u00e4lt\u201c, sagt Hans Dieter M\u00f6ller. \u201eDieser Bereich wird die M\u00f6glichkeit bieten, dass sowohl Patienten, Mitarbeiter und Studierende sich begegnen und austauschen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<h3>St\u00e4tte der Begegnung<\/h3>\n<figure id=\"attachment_2617\" aria-describedby=\"caption-attachment-2617\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2617 size-medium\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage2-1-300x200.jpg\" alt=\"Carolina Rold\u00e1n; Foto: Melanie G\u00e4rtner\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage2-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/blog_unireport_reportage2-1.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2617\" class=\"wp-caption-text\">Carolina Rold\u00e1n; Foto: Melanie G\u00e4rtner<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mehr Raum f\u00fcr Begegnung ist auch etwas, wor\u00fcber sich Dr. Carolina Rold\u00e1n sehr freut. Die Wissenschaftlerin aus Chile ist auf dem Weg ins Carolinum, dem Zentrum f\u00fcr<\/p>\n<p>Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Erst vor wenigen Wochen hat sie hier die Disputation ihrer Doktorarbeit bestritten. 2008 forschte sie in Frankfurt mit einem Stipendium zur wissenschaftlichen Aus- und Fortbildung in Deutschland \u00fcber Schluckmuster und arbeitete danach an der Poliklinik f\u00fcr zahn\u00e4rztliche Prothetik an ihrer Promotion.<\/p>\n<p>\u201eAls ich noch neu in Frankfurt war, hatte ich Schwierigkeiten, mich auf dem Campus zu orientieren. Die verschiedenen Fakult\u00e4ten liegen so verstreut\u201c, sagt sie. \u201eWenn man hier studiert hat, ist das sicher anders. Dann durchl\u00e4uft man verschiedene Abteilungen und kann viele Kontakte kn\u00fcpfen.\u201c Die Zahn\u00e4rztin hat in ihrer Laufbahn international bereits an Universit\u00e4ten wie der Universidad de Chile in Santiago oder der Cairo University in \u00c4gypten gearbeitet.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr meinen Forschungsansatz ist ein interdisziplin\u00e4rer Austausch sehr wichtig\u201c, sagt sie. \u201eIch finde es daher gro\u00dfartig, dass es in Zukunft auf dem Campus mehr Raum geben soll, in dem man Kollegen aus anderen Fachbereichen begegnen kann.\u201c <em>[Autorin: Melanie G\u00e4rtner]<\/em><\/p>\n<p>[dt_call_to_action content_size=&#8220;small&#8220; background=&#8220;plain&#8220; line=&#8220;true&#8220; style=&#8220;1&#8243; animation=&#8220;fadeIn&#8220;]<\/p>\n<p>Infos zum historischen Rundgang \u00fcber das Gel\u00e4nde des Klinikums: <a href=\"http:\/\/www.historischer-stadtspaziergang-frankfurt.de\">www.historischer-stadtspaziergang-frankfurt.de<\/a><\/p>\n<p><strong><em>Dieser Artikel ist in der Ausgabe (6-14) des UniReport erschienen: <\/em><\/strong><a href=\"http:\/\/www.unireport.info\/53303289?\" target=\"_blank\"><strong><em>[PDF-Download]<\/em><\/strong> <\/a><\/p>\n<p>[\/dt_call_to_action]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bagger, Baugruben und Baukr\u00e4ne pr\u00e4gen derzeit das Bild des Universit\u00e4tsklinikums am Niederr\u00e4der Ufer. 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