{"id":50260,"date":"2021-04-12T14:33:47","date_gmt":"2021-04-12T12:33:47","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=50260"},"modified":"2022-04-10T14:58:33","modified_gmt":"2022-04-10T12:58:33","slug":"jugend-und-corona-erziehungswissenschaftlerin-johanna-wilmes-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/jugend-und-corona-erziehungswissenschaftlerin-johanna-wilmes-im-interview\/","title":{"rendered":"Jugend und Corona: Erziehungswissenschaftlerin Johanna Wilmes im Interview"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Beitragsbild_UR-2.21_JungeMenschenCorona.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Beitragsbild_UR-2.21_JungeMenschenCorona.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-50261\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Beitragsbild_UR-2.21_JungeMenschenCorona.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Beitragsbild_UR-2.21_JungeMenschenCorona-300x208.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Keine offenen R\u00e4ume, kein Mitspracherecht: Die Erziehungswissenschaftlerin Johanna Wilmes hat untersucht, wie junge Menschen die Corona-Pandemie erleben. Ein wichtiges Ergebnis der Online-Befragung: Es wird mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Situation von Jugendlichen in der Pandemie gefordert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>UniReport: Der Frankfurter Philosoph Marcus Willaschek hat in einem FAZ-Beitrag die (zugespitzte) Frage gestellt, warum die Gesellschaft nicht auch der jungen Generation applaudiert, die am wenigsten vom Lockdown profitiert, aber am meisten darunter gelitten habe. W\u00fcrden Sie ihm  zustimmen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Johanna Wilmes<\/em>:<\/strong> Junge Menschen f\u00fchlen sich nicht gesehen, ihre Leistungen zur Bew\u00e4ltigung werden nicht anerkannt. Eine \u00e4hnliche Frage wie Herr Willaschek stellte auch die Journalistin Anna Mayr in der ZEIT. Dass die junge Generation unter dem Lockdown, den Kontaktbeschr\u00e4nkungen, dem vielfachen Wegfall von organisierten Freizeitaktivit\u00e4ten und den immer wieder getroffenen Ver\u00e4nderungen im Bildungssystem gelitten hat, zeigen unsere Daten. Genauso wie \u00e4ltere haben auch viele junge Menschen ihre Einnahmequellen in der Gastronomie, Kulturbranche oder im Einzelhandel verloren. Es sollte nicht um einen Wettbewerb gehen, welche Generation nun am meisten gelitten hat. Gleichwohl zeigt sich deutlich: Junge Menschen sind durch die derzeitigen Machtstrukturen darauf angewiesen, dass Erwachsene sich f\u00fcr sie einsetzen, ihnen Geh\u00f6r und M\u00f6glichkeiten zur Beteiligung verschaffen. Daf\u00fcr ist ein anerkennender Dialog zwischen den Generationen unerl\u00e4sslich, nach dem nat\u00fcrlich auch applaudiert werden darf.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Man k\u00f6nnte ja vermuten, dass die Klagen junger Menschen, nicht geh\u00f6rt zu werden, auch mit einem klassischen Generationskonflikt zu tun haben. Die einen sind alt (\u00e4lter) und haben Angst vor Corona (und wollen sich und andere sch\u00fctzen), die anderen sind jung und sorglos und fordern wieder mehr Freiheiten. Diese Gegen\u00fcberstellung greift sicherlich zu kurz?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Junge Menschen sind keineswegs sorglos, das zeigt unsere Studie. Sie machen sich vielfach Sorgen, ihre \u00e4lteren Angeh\u00f6rigen anzustecken. Das Gef\u00fchl nicht geh\u00f6rt zu werden, geht eher damit einher, nicht ernst genommen zu werden und das oftmals allein wegen des Alters. Dabei haben wir in unseren Arbeiten bereits oft von jungen Menschen lernen k\u00f6nnen, sie er\u00f6ffnen uns einen ganz anderen Blick auf Jugend und Kindheit. Denn was genau diese Lebensalter ausmacht, welche Themen aktuell sind, was es f\u00fcr ein \u201egutes\u201c Aufwachsen braucht, ver\u00e4ndert sich \u00fcber die Zeit. Auch angesichts dessen ist es n\u00f6tig, jungen Menschen zuzuh\u00f6ren und ihre \u00dcberlegungen und W\u00fcnsche in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Sie haben viele gute und realistische Ideen, wie jugendpolitische Themen angegangen werden k\u00f6nnen oder wie Schule und Universit\u00e4t gestaltet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em><strong>Die Pandemie hat sich wohl grundlegend in das Alltagsleben der jungen Menschen eingeschrieben. Besonders belastend ist dabei, dass die \u00bboffenen R\u00e4ume\u00ab fehlen, mehr noch als die Hobbys, so lautet ein Ergebnis. Fehlt dieser Aspekt bei der Stadtplanung? K\u00f6nnte der (notwendige) Digitalisierungsschub daf\u00fcr sorgen, dass man das Fehlen \u00bbrealer\u00ab R\u00e4ume \u00fcbersieht? Sind davon besonders auch jene Jugendlichen betroffen, die zu Hause in r\u00e4umlich und sozial beengten Verh\u00e4ltnisse leben?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Da schlie\u00dft sich die Frage an \u201eWem geh\u00f6rt die Stadt?\u201c und das ist vor allem eine Frage von Macht und Raumaneignung. Welche M\u00f6glichkeiten werden jungen Menschen gew\u00e4hrt, sich drau\u00dfen an \u00f6ffentlichen Orten aufzuhalten und f\u00fcr sich zu nutzen? Oftmals gehen hier die Vorstellungen von Erwachsenen und jungen Menschen auseinander. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr bieten oftmals Parkb\u00e4nke als einladende Orte f\u00fcr junge Menschen, dort zu \u201echillen\u201c, die in der Stadtplanung daf\u00fcr jedoch nicht gedacht sind. Das kann zu Konflikten f\u00fchren. In Frankfurt gab es immer wiederkehrende Diskussionen um z. B. den Friedberger Platz, den Opernplatz oder zuletzt den Hafenpark. Doch offene R\u00e4ume sind f\u00fcr junge Menschen enorm wichtig. Das \u201eChillen\u201c dient dem Entfliehen aus dem Alltag, dem Stressabbau und dem Erfahrungsaustausch mit Gleichaltrigen. Grunds\u00e4tzlich gilt dies erst einmal f\u00fcr die meisten jungen Menschen gleicherma\u00dfen. In der Zeit des Lockdowns wurde es f\u00fcr diejenigen in beengten Wohnverh\u00e4ltnissen jedoch zu einem besonderen Thema. Denn es ist schwer, sich unentwegt in einer engen Wohnung zusammen mit der Familie aufzuhalten. Eine Kollegin des Fachbereichs, Yagmur Mengilli, besch\u00e4ftigt sich intensiv mit dem Thema und stellt heraus, dass das \u201eChillen\u201c zudem ein wichtiger Teil der Jugendkultur ist.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em><strong>Jugendliche haben keinen Raum zur Mitgestaltung des Krisenmanagements, so ein Befund der Studie. Wie k\u00f6nnte man ihnen den geben, bietet unsere Demokratie daf\u00fcr \u00fcberhaupt M\u00f6glichkeiten, gibt es Ideen daf\u00fcr?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In einer fr\u00fcheren Befragung, Children\u2019s Worlds+, haben uns Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene darauf aufmerksam gemacht, wie wenig  Achtung und Respekt ihnen in Aushandlungsprozessen von Erwachsenen entgegengebracht wird. Ein unsere Forschung begleitendes Jugendexpert*innenteam forderte deshalb eine Haltungs\u00e4nderung. Zudem wird in mehreren Studien deutlich, dass es keine gut etablierten Strukturen und Beteiligungsverfahren gibt. Hier k\u00f6nnte folglich angesetzt und gemeinsam mit jungen Menschen k\u00f6nnten Beteiligungsformen entwickelt und Verfahren erprobt und etabliert werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em><strong>Da auch der Vorwurf formuliert wird, dass auch Befragungen mitunter nicht die wirklichen Bed\u00fcrfnisse junger Menschen abbilden, wurden im Rahmen von Juco Wege gesucht, sie partizipativ in den Forschungsprozess einzubinden. Wie hat man sich das vorzustellen?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Fragebogen der ersten JuCo-Studie orientiert sich an Fragen, die wir in einem anderen Forschungsprojekt genutzt haben. Bereits damals haben wir  mit jungen Menschen zusammengearbeitet, unseren Fragebogen sowie die Erkenntnisse und deren Interpretation gemeinsam diskutiert. Nachdem wir eine erste Version eines Fragebogens f\u00fcr die JuCo-Studie erstellt hatten, baten wir junge Menschen um R\u00fcckmeldungen: Passt das Wording? Haben wir Wichtiges vergessen? Sind unsere Fragen verst\u00e4ndlich? Und so weiter. Auch die Ergebnisse von JuCo I haben wir wieder in verschiedenen Workshops mit jungen Menschen besprochen. Die Diskussionen gingen oft weit \u00fcber den Fragebogen hinaus. Die Themen, die zum gemeinsamen Erfahrungsschatz der Workshop-Teilnehmenden geh\u00f6rten, haben wir im zweiten Fragebogen aufgegriffen. Der Fragebogen zu JuCo II legt zum Beispiel einen Fokus auf die Sorgen und das psychosoziale Empfinden sowie auf das Thema der Freizeitgestaltung \u2013 das sind Themen, die von jungen Menschen selbst kommen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Sie haben die Online-Befragungen im April und November 2020 durchgef\u00fchrt. Im vergangenen Herbst bestand ja bei vielen noch die Hoffnung, dass uns ein l\u00e4ngerer Lockdown erspart bleiben k\u00f6nnte. Das hat sich leider nicht erf\u00fcllt; denken Sie, dass die Aussagen vor dem Hintergrund  der vergangenen Monate anders bzw. noch negativer ausgefallen w\u00e4ren (und sich damit die Entwicklung von Juco I zu Juco II fortgesetzt h\u00e4tte)?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr eine aufmerksame Beobachterin der Gegenwart stellt sich der Eindruck  ein, die meisten Menschen sind m\u00fcde, verunsichert und ringen darum, zuversichtlich zu bleiben. Das trifft vermutlich auch auf viele Jugendliche und junge Erwachsene zu. In unserer Studie haben wir mehrfach den Kommentar gelesen, dass die Monate der Pandemie durch ein unproduktives Gef\u00fchl des Wartens bzw. des Verharrens auf einem Abstellgleis gepr\u00e4gt seien. Solche Einsch\u00e4tzungen w\u00fcrden wir heute vermutlich auch lesen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em><strong>Es gibt aber auch \u00bbpositive\u00ab Aspekte der Pandemie aus Sicht der Jugendlichen, z. B. mehr freie Zeiteinteilung und Selbstorganisation. Wie k\u00f6nnte und sollte die Gesellschaft diese Aspekte aufgreifen?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, es werden positive Aspekte benannt und die haben mit neu erlebten Freiheiten zu tun, etwa den Tag selbstbestimmter beginnen zu k\u00f6nnen. Auch lehnen nicht alle Jugendlichen Wechselunterricht ab und k\u00f6nnen den Formaten \u2013 wenn sie gut funktionieren \u2013 viel abgewinnen. Insofern w\u00e4re auch hier aus Sicht der Befragten zu pr\u00fcfen, wie ihre Erfahrungen und Einsch\u00e4tzungen bei der Gestaltung von Schule, Universit\u00e4t, Ausbildung k\u00fcnftig einbezogen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Ihre Studie hat ein gro\u00dfes mediales Echo erzielt. Sehen Sie denn, dass die Politik, die im Augenblick ohnehin f\u00fcr ihr Krisenmanagement viel Kritik einf\u00e4hrt, angesichts dieser Problemlage die Bedarfe junger Leute \u00fcberhaupt st\u00e4rker in Betracht ziehen kann, zumindest mittelfristig?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist eine Frage nach dem halb vollen oder halb leeren Glas. In den ersten Monaten waren Jugendliche und junge Erwachsene und die Konsequenzen der Infektionsschutzma\u00dfnahmen auf deren Alltag wenig im Blick. Das hat sich zwar etwas ge\u00e4ndert \u2013 so gab es beispielsweise im M\u00e4rz ein Jugend-Hearing mit der Bundesjugendministerin. Die Frage ist nur, welche Aspekte des Jugendlebens im Bewusstsein politisch verantwortlicher sind. Derzeit hat man den Eindruck, es geht ausschlie\u00dflich um das Nachholen von Lernstoff. Damit lassen sich aber sicherlich viele angestaute Probleme junger Menschen allein nicht bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Questions: Dirk Frank<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Forschungsverbund \u00bbKindheit \u2013 Jugend \u2013 Familie in der Corona-Zeit\u00ab<\/strong><br><br>Die beiden Jugendbefragungen <strong>\u00bbJugend und Corona\u00ab (JuCo I und II)<\/strong> wurden von einem Forschungsverbund der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt und der Universit\u00e4t Hildesheim durchgef\u00fchrt. An JuCo I (15. April bis 3. Mai 2020) nahmen 5520 Jugendliche teil, an JuCo II (9. bis 22. November 2020) beteiligten sich mehr als 7000 junge Menschen. Die f\u00fcr die JuCo-Studien zusammengetragenen Erkenntnisse basieren auf jahrelanger wissenschaftlicher Arbeit der Kindheits- und Jugendforscher*innen zur Lebenswirklichkeit junger Menschen in Deutschland. <br>Die Ergebnisse der Studien wurden mit Jugendlichen in mehreren Online-Workshops von September 2020 bis Januar 2021 diskutiert und reflektiert. Die Jugendlichen  haben ihre Erfahrungen und Forderungen in der Brosch\u00fcre \u00bbFragt uns 2.0 \u2013 Corona Edition\u00ab festgehalten. <br>Dem Team des Forschungsverbunds \u00bbKindheit \u2013 Jugend \u2013 Familie in der Corona-Zeit\u00ab geh\u00f6ren Prof. Dr. Sabine Andresen und Johanna Wilmes vom Institut f\u00fcr Sozialp\u00e4dagogik und Familienforschung an der Goethe-Universit\u00e4t an sowie Prof. Dr. Wolfgang  Schr\u00f6er, Dr. Tanja Rusack, Dr. Severine Thomas, Anna Lips und Lea Heyer vom Institut f\u00fcr Sozial- und Organisationsp\u00e4dagogik der Universit\u00e4t Hildesheim.<br><br><strong>Zu den Publikationen<br><\/strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/junge-menschen-corona\" target=\"_blank\">www.bertelsmann-stiftung.de\/junge-menschen-corona<\/a><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/fragt-uns\" target=\"_blank\">www.bertelsmann-stiftung.de\/fragt-uns<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dieser Beitrag ist in der&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.unireport.info\/99824639.pdf\" target=\"_blank\">Ausgabe 2\/2021<\/a>&nbsp;(PDF) des UniReport&nbsp;erschienen.<\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keine offenen R\u00e4ume, kein Mitspracherecht: Die Erziehungswissenschaftlerin Johanna Wilmes hat untersucht, wie junge Menschen die Corona-Pandemie erleben. 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