{"id":51579,"date":"2021-06-25T10:15:22","date_gmt":"2021-06-25T08:15:22","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=51579"},"modified":"2022-04-10T14:51:19","modified_gmt":"2022-04-10T12:51:19","slug":"johannes-voelz-ueber-die-buerger-uni-reihe-populismus-kultur-kampf-kulturelle-dynamiken-illiberaler-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/gesellschaft\/johannes-voelz-ueber-die-buerger-uni-reihe-populismus-kultur-kampf-kulturelle-dynamiken-illiberaler-demokratie\/","title":{"rendered":"Johannes V\u00f6lz \u00fcber die B\u00fcrger-Uni-Reihe \u00bbPOPULISMUS \u2013 KULTUR \u2013 KAMPF. Kulturelle Dynamiken illiberaler Demokratie\u00ab"},"content":{"rendered":"<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild_Buergeruni_2021_Plakat_170521_Final_Ansicht.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild_Buergeruni_2021_Plakat_170521_Final_Ansicht.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-50876\" width=\"325\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild_Buergeruni_2021_Plakat_170521_Final_Ansicht.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild_Buergeruni_2021_Plakat_170521_Final_Ansicht-212x300.jpg 212w\" sizes=\"(max-width: 325px) 100vw, 325px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>UniReport: Herr Professor V\u00f6lz, Populismus kann auch bedeuten, dass jenseits der manchmal auch ausgetretenen Pfade der repr\u00e4sentativen Demokratie neue Impulse, Ideen und Stimmungen politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Gibt es vielleicht auch eine positive Seite des Populismus?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Johannes V\u00f6lz: <\/em>Nat\u00fcrlich kann es die geben \u2013 und nicht ohne Grund ist zum Beispiel in den USA, aber auch in Lateinamerika, Populismus ein traditionell eher positiv belegter Begriff. Populismus l\u00e4sst sich durchaus als Ph\u00e4nomen der Demokratisierung verstehen, das es Menschen aus ausgeschlossenen Gruppen erlaubt, Partizipations- und Anerkennungsanspr\u00fcche zu erheben. Man muss auch offen zugestehen: Unsere repr\u00e4sentativen Demokratien sind l\u00e4ngst nicht so repr\u00e4sentativ, wie sie dem Namen nach sein sollten. Aber wenn wir heute von Populismus sprechen, meinen wir eigentlich etwas anderes, n\u00e4mlich tendenziell autorit\u00e4re Bewegungen, die im Namen des Volkes auftreten. Genauer noch nehmen sie f\u00fcr sich in Anspruch, die einzigen Vertreter des Volkes zu sein \u2013 alle anderen sind \u201eVolksverr\u00e4ter\u201c. Das haben politische Theoretiker mittlerweile auch alles hinl\u00e4nglich beschrieben. Was wir nun mit unserer Veranstaltungsreihe ins Zentrum r\u00fccken, ist ein Aspekt, der in Deutschland noch nicht allzu weit ins Bewusstsein vorgedrungen ist: Der aktuelle Populismus wird in den meisten L\u00e4ndern als Kulturkampf ausgefochten. Kulturk\u00e4mpfe finden dann statt, wenn es populistischen Kr\u00e4ften gelingt, eine Polarisierungsdynamik in Gang zu setzen, die breite Teile der Bev\u00f6lkerung erfasst \u2013 auch diejenigen, die sich gegen die Populisten positionieren. Eine solche Polarisierung ist asymmetrisch, aber sie ist dennoch nicht auf die populistischen Kr\u00e4fte selbst zu beschr\u00e4nken. Medien tendieren in so einer Situation dazu, sich in zwei Lager zu spalten und den Menschen bleibt nicht viel anderes \u00fcbrig, als sich einer von zwei Weltsichten anzuschlie\u00dfen. Besonders gut beobachten l\u00e4sst sich das zurzeit in den USA und in Polen. In Deutschland ist diese Entwicklung bisher nur in Ans\u00e4tzen zu sehen. Umso wichtiger, das Thema jetzt auf den Tisch zu bringen, bevor wir in einen Polarisierungsstrudel geraten sind. Denn ein Strudel ist die Polarisierung wirklich: Sie entfaltet eine Eigendynamik, aus der man nicht ohne Weiteres wieder herauskommt. Das wird sich, f\u00fcrchte ich, auch noch in den USA zeigen, allen Erfolgsmeldungen Joe Bidens zum Trotz.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Der erste Abend der Populismus-Reihe stellt die Massenmedien im Zeitalter des Populismus in den Fokus. Gerade in Zeiten der Pandemie ist die Kritik an den \u00f6ffentlich-rechtlichen-Medien sehr laut geworden. Selbst liberale Schauspieler wie Jan Josef Liefers haben erst k\u00fcrzlich behauptet, dass die Meinungsvielfalt nicht gegeben sei \u2013 k\u00f6nnen sich die Massenmedien von diesem Generalvorwurf \u00fcberhaupt befreien, wenn jede Aufkl\u00e4rung aufs Neue den Pauschalvorwurf zu best\u00e4tigen scheint?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Massenmedien haben es zugegebenerma\u00dfen nicht ganz leicht in diesen Zeiten: Auf der einen Seite stehen Vorw\u00fcrfe eines verengten \u201eMeinungskorridors\u201c; auf der anderen Seite h\u00e4lt man ihnen vor, Populisten wie Trump \u00fcberhaupt erst zum Erfolg verholfen zu haben. Da entstehen echte Dilemmata f\u00fcr die Medienmacher, und die wollen wir beleuchten, indem wir Journalist*innen aus unterschiedlichen traditionellen Medien \u2013 von New York Times \u00fcber FAZ bis hin zum \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk \u2013 zur kritischen Selbstreflexion einladen. Unsere Veranstaltungsreihe ist ja in einem Seminar des MA-Studiengangs \u201eAmerican Studies\u201c entstanden, und f\u00fcr die Studierenden war es keinesfalls selbstverst\u00e4ndlich, den traditionellen Medien \u2013 und nicht etwa den sogenannten \u201esozialen Medien\u201c \u2013 die tragende Rolle im Zusammenspiel von Medien und Populismus zuzuschreiben. Aber am Ende kristallisierte sich doch ein besonderes Interesse an diesen Massenmedien heraus, nicht zuletzt auch, weil viele unserer Studierenden im Qualit\u00e4tsjournalismus ein hohes Gut erkennen, das f\u00fcr die Demokratie wichtige Dienste leistet. Gerade Studierende der Amerikanistik wissen, wie besonders der \u00f6ffentlich- rechtliche Rundfunk hierzulande ist. Was die Seminarteilnehmer*innen in der Zuspitzung des Themas daher besonders umtrieb, war nicht der vermeintliche Mangel an Meinungsvielfalt. Und nebenbei, mir pers\u00f6nlich erscheint die Behauptung eines Meinungskorridors auch als nicht haltbar. Die mediale Aufregung und Aufarbeitung von #allesdichtmachen beweist das ja eigentlich schon.<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, was die Studierenden umtreibt ist vielmehr, dass sich die Qualit\u00e4tsmedien treiben lassen von der immer schneller werdenden Taktung der Schlagzeilen, von immer plumper werdenden Zuspitzungen, von immer noch pers\u00f6nlicheren Geschichten, kurz: vom Quotendruck. Dass diese Form von Journalismus einem Entertainment-Populismus den Weg bereitet: Das ist ein Verdacht, zu dem wir die Medienmacher*innen gern Stellung nehmen sehen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Ein weiteres Thema der Reihe wird sein, welche Rolle die (fiktionale) Literatur einnehmen kann, um populistischen Bewegungen entgegenzutreten. M\u00f6glicherweise eine doppelte \u00dcberforderung angesichts der Tatsache, dass Literatur zum einen nicht zwingend der Wirklichkeitsdarstellung und -analyse verpflichtet ist und zum anderen im Zeitalter von Netflix &amp; Co vielleicht nicht mehr die erforderliche Reichweite hat?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ob die Literatur \u00fcberfordert ist oder nicht, wenn sie sich dem Populismus anzunehmen versucht, werden wir mit unseren G\u00e4sten diskutieren. Jedenfalls wird heute an die Literatur die Erwartung herangetragen, sich mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und Debattenbeitr\u00e4ge zu liefern \u2013 nicht nur in Form von publizistischen Essays, sondern auch mittels der Fiktion. Das l\u00e4sst einerseits darauf schlie\u00dfen, dass die Literatur unter Relevanzdruck geraten ist: Jetzt, wo sie nicht mehr das unumstrittene Leitmedium ist, muss sie ihre Bedeutung st\u00e4ndig unter Beweis stellen. So entsteht der Druck, das \u201eBuch der Stunde\u201c zu publizieren, was meist so etwas wie der \u201eRoman zur Debatte\u201c ist. Das mag man zwar f\u00fcr literarisch nicht immer befriedigend halten, mitunter erf\u00fcllt es aber seinen Zweck.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt w\u00fcrde ich sagen, dass sich die Literatur ruhig aus der Defensive trauen kann: dass man von ihr Beitr\u00e4ge erwartet, die die Gesellschaft wirklich etwas angehen, liegt schlie\u00dflich auch daran, dass literarische Fiktionen Imaginationsr\u00e4ume aufmachen, in denen Einsichten entstehen k\u00f6nnen, die andere Medien nicht in gleicher Weise generieren k\u00f6nnen. Fiktionale Werke k\u00f6nnen zum Beispiel veranschaulichen, wie sich Erfahrungen anf\u00fchlen, die der Leserschaft erst einmal fremd sind. Und wenn wir Prozesse von gesellschaftlicher Spaltung und Fragmentierung beobachten, dann kommt der Literatur unter Umst\u00e4nden die Aufgabe zu, zwischen radikal unterschiedlichen Sichtweisen auf die Welt zu vermitteln. Wobei genau hier die Diskussion beginnt: Ist Literatur wirklich eine Empathiemaschine? Sollte sie anstreben, dies zu sein?<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fchrt eine solche gesellschaftliche Aufgabe nicht in eine \u00e4sthetische Sackgasse, die der Literatur langfristig sogar schadet? Und ist es politisch der richtige Weg, antidemokratischen Tendenzen in unserer Gesellschaft mit Empathieangeboten zu begegnen? Das sind schwierige Fragen, auf die es keine simplen Antworten gibt \u2013, die aber doch immerhin nahelegen, dass man das volle Ausma\u00df populistischer Spaltungspolitik nur erfassen kann, wenn man den Blick auch auf Literatur und andere K\u00fcnste wirft.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Der letzte Abend der Populismus-Reihe wird sich der Frage widmen, inwiefern besonders die Geisteswissenschaften der Wissenschaftsfeindlichkeit und -skepsis Paroli bieten k\u00f6nnen. Ein Vorwurf lautet nun aber, dass es gerade postmoderne Theorien der Geistes- und Sozialwissenschaften gewesen seien, die grundlegende Wirklichkeitsannahmen nachhaltig in Frage gestellt h\u00e4tten. Also eine unm\u00f6gliche Aufgabe? Oder wo sehen Sie Ans\u00e4tze, ein neues Vertrauen in Wissenschaft aufzubauen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als wir die Reihe konzipiert haben \u2013 das war noch vor der Coronapandemie \u2013 drehte sich die Diskussion sehr stark um \u201ePost-Truth\u201c und \u2013 um Kellyanne Conway zu bem\u00fchen \u2013 \u201ealternative Fakten\u201c. Damals war der Vorwurf in aller Munde, das postmoderne Denken habe den Weg bereitet f\u00fcr populistische Parallelrealit\u00e4ten. Schlie\u00dflich h\u00e4tte die Postmoderne den Gedanken salonf\u00e4hig gemacht, die Realit\u00e4t sei nichts als ein soziales Konstrukt. Warum dann also nicht eine direkte Linie ziehen von Jean Baudrillard zu Kelly- anne Conway? In der sch\u00e4rfsten Variante lautete der Vorwurf, der demokratiegef\u00e4hrdende Populismus sei ein Beleg daf\u00fcr, dass sich die Geisteswissenschaften insgesamt auf einen Irrweg begeben h\u00e4tten. Jetzt sei es Zeit f\u00fcr einen neuen Realismus, f\u00fcr \u201eevidenzbasierte\u201c, harte Wissenschaft. Ich glaube \u2013 ich hoffe \u2013, dass sich mittlerweile die Einsicht durchgesetzt hat, dass das postmoderne Denken jedenfalls in den meisten F\u00e4llen keinen solch naiven, radikal relativistischen Konstruktivismus vertreten hat; dass f\u00fcr postmoderne Denker nicht die Existenz einer objektiven Realit\u00e4t zur Diskussion stand, sondern vielmehr die Frage, wie diese Realit\u00e4t mit historisch und kulturell spezifischen Bedeutungen aufgeladen wird. Insofern verfolgte das postmoderne Denken ein kritisches Anliegen, das direkt an die Tradition der Aufkl\u00e4rung anschloss. Im Zuge von Corona hat sich die Diskussion noch einmal verlagert. In der Pandemie sind alle Scheinwerfer auf die Natur- und Humanwissenschaften gerichtet, was auch bedeutet, dass sie nun ordentlich Kritik abbekommen. Mal lautet der Vorwurf, die Wissenschaft w\u00fcrde sich selbst widersprechen, mal, die Forderungen der Wissenschaft seien eine gesellschaftliche Zumutung, mal geht es um Expertenbashing ganz allgemein. Um dieser Wissenschaftsskepsis zu begegnen, sind gerade die Geisteswissenschaften gefragt. Denn sie sind in der Lage, \u00fcber die dr\u00e4ngenden Fragen Auskunft zu geben, die hinter dieser Skepsis stehen: Was genau ist eigentlich wissenschaftliches Wissen und was bedeutet es f\u00fcr die Gesellschaft, dass dieses Wissen, wie Karl Popper sagte, \u201efalsifizierbar\u201c sein muss? Welchen Stellenwert hat Expertise f\u00fcr die Demokratie und wie sollten wir das Verh\u00e4ltnis zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis von Politik begreifen? Und wie kann wissenschaftliches Wissen zu einer Form der \u201ekollektiven Intelligenz\u201c werden, wie der amerikanische Philosoph John Dewey es nannte? Schlie\u00dflich: Welche Bedeutung hat die Internationalit\u00e4t der Wissenschaft in Zeiten von populistischer Renationalisierung? All das sind Fragen, mit denen sich unsere G\u00e4ste auf dem Podium sehr eingehend auseinandersetzen, und zwar nicht nur in ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit, sondern in ihren Funktionen als Vorsitzender der Hochschulrektorenkonferenz, Vizepr\u00e4sidentin der DFG und Pr\u00e4sidentin des DAAD. Das ist ein Line-Up voller herausragender K\u00f6pfe: Leute, die in die Tiefe denken und die dabei immer das Politische und Praktische im Visier haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Questions: Dirk Frank<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\">Zum <a href=\"https:\/\/www.buerger.uni-frankfurt.de\/49831329\/Frankfurter_B%C3%BCrger_Universit%C3%A4t___Sommersemester_2021?legacy_request=1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Programm<\/a> der B\u00fcrger-Uni-Reihe <strong>\u00bbPOPULISMUS \u2013 KULTUR \u2013 KAMPF. Kulturelle Dynamiken illiberaler Demokratie\u00ab<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dieser Beitrag ist in der&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.unireport.info\/101712692.pdf\" target=\"_blank\">Ausgabe 3\/2021&nbsp;(PDF)<\/a>&nbsp;des UniReport&nbsp;erschienen.<\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UniReport: Herr Professor V\u00f6lz, Populismus kann auch bedeuten, dass jenseits der manchmal auch ausgetretenen Pfade der repr\u00e4sentativen Demokratie neue Impulse, Ideen und Stimmungen politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. 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