{"id":53167,"date":"2021-10-20T13:59:59","date_gmt":"2021-10-20T11:59:59","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=53167"},"modified":"2022-04-10T14:46:31","modified_gmt":"2022-04-10T12:46:31","slug":"komplexitaet-verstehen-lernen-interview-mit-flurina-schneider","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/komplexitaet-verstehen-lernen-interview-mit-flurina-schneider\/","title":{"rendered":"\u00bbKomplexit\u00e4t verstehen lernen\u00ab \/ Interview mit Flurina Schneider"},"content":{"rendered":"<p><strong>Flurina Schneider fragt nach der Rolle des Wissens in sozial-\u00f6kologischen Transformationsprozessen. Inter- und transdisziplin\u00e4re Zug\u00e4nge k\u00f6nnen ihrer Meinung nach Wege in einen nachhaltigen Umgang mit nat\u00fcrlichen Ressourcen weisen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Beitragsbild_UR-5.21_ISOE.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Beitragsbild_UR-5.21_ISOE.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-53168\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Beitragsbild_UR-5.21_ISOE.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Beitragsbild_UR-5.21_ISOE-300x208.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>UniReport: Frau Professor Schneider, im April haben Sie Ihre neuen Aufgaben in Frankfurt \u00fcbernommen. W\u00fcrden Sie einen R\u00fcckblick auf die ersten 200 Tage wagen wollen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Flurina Schneider:<\/strong><\/em> Ich kam mitten im Lockdown an, das hei\u00dft, die Zusammenarbeit gestaltete sich anfangs vor allem virtuell. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich die Kolleg*innen auch \u201ephysisch\u201c kennengelernt habe. Ich denke aber, es ist f\u00fcr mich sehr gut angelaufen. Es gibt sehr, sehr viele Ankn\u00fcpfungspunkte, sowohl hier am ISOE wie auch mit dem Fachbereich an der Goethe-Uni. Eine enge Zusammenarbeit mit der Uni findet in der Exzellenzanforderungsinitiative \u201eRobust Nature\u201c oder auch im Masterstudiengang Umweltwissenschaften statt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Wie kann man das junge Wissenschaftsgebiet der Sozialen \u00d6kologie fassen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Kern geht es um all die Bereiche, in denen Menschen mit der Natur und den Naturressourcen interagieren. Es geht um Ursachen, Auswirkungen und Regulationen dieser Beziehungen. Gleichzeitig, und das ist auch das Spezielle an der Sozialen \u00d6kologie, geht es immer auch um die Frage von Wissen. Was ist eigentlich die Rolle von Wissen und der Wissensproduktion in diesen sozial-\u00f6kologischen Interaktionen? In anderen Worten: Was braucht es f\u00fcr eine Wissenschaft, um diese Interaktionen ad\u00e4quat zu untersuchen? Im Kern ist diese Wissenschaft inter- oder transdisziplin\u00e4r angelegt, nur ein disziplin\u00e4rer Zugang reicht da nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Sobald Menschen mit ins Spiel kommen, kann es sicherlich schwierig werden. Manche sind bequem und bewegen sich nicht aus ihrer Komfortzone.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich, viele Menschen ver\u00e4ndern sich nicht gerne. Wissen ist auch nicht der einzige Einflussfaktor, der Menschen zum Handeln bringt. Man k\u00f6nnte sogar sagen: Die meisten Handlungen basieren nicht nur auf unserem Wissen, sondern auf ganz anderen Motivationen. Es geht auch um Gef\u00fchle, um Interessen, Freude, Lebensqualit\u00e4t und so weiter. Nicht zuletzt auch um Gelegenheiten und M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Sehen Sie ein Zeichen f\u00fcr eine positive Wende in der deutschen Politik?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ob es zu einer Wende kommt, muss sich erst zeigen. Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Frage der Vereinbarkeit des Klimaschutzgesetzes mit den Grundrechten ist meines Erachtens jedoch sehr wegweisend. Damit wurde im Prinzip zum ersten Mal rechtsverbindlich definiert, dass wir den Rechten der zuk\u00fcnftigen Generationen mehr Gewicht geben m\u00fcssen. Was dieser Beschluss nun f\u00fcr Auswirkungen hat, ist nat\u00fcrlich noch mal eine andere Frage. Wir brauchen jedenfalls Ver\u00e4nderungen auf ganz vielen Ebenen: in der Rechtsprechung, in der Wirtschaft, in der Politik, aber auch im Denken der Menschen, auch des Einzelnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Es gibt ja den Ansatz: Ich muss vor allem bei mir selber anfangen und mit meinem Konsumverhalten einen Beitrag leisten. Ist das m\u00f6glicherweise zu kurz gedacht?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Debatte kreist ja eigentlich um die Frage, was ein Individuum tun kann und wo es strukturelle bzw. politische L\u00f6sungen braucht. Meine Position ist da ganz klar: Es braucht beides. Zum einen ist es ganz wichtig, dass jeder und jede wirklich bei sich selber anf\u00e4ngt und nicht alles auf die Politik schiebt \u2013 diese Haltung findet man momentan sehr stark im \u00f6ffentlichen Diskurs. Wir stehen auch vor vielen Entscheidungen, wo das Individuum gar nicht die Entscheidungshoheit innehat. Beim Heizen in Wohnungen haben die Mietenden beispielsweise keinen Einfluss darauf, welches Heizsystem eingebaut ist. Umgekehrt haben die Vermieter auch nicht unbedingt ein Interesse daran, diese Heizsysteme zu erneuern, wenn das dann negativ auf ihre Rendite schl\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em><strong>Angesichts der Komplexit\u00e4t dieser Fragen reicht also eine L\u00f6sung, die nur beim Einzelnen ansetzt, nicht.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Genau, hier braucht es politische Ver\u00e4nderungen in den Rahmenbedingungen. Oft ist es f\u00fcr den Einzelnen auch eine \u00dcberforderung, immer das Richtige zu tun. Ein Beispiel: Palm\u00f6l ist seit vielen Jahren in der Kritik wegen der damit verbundenen Abholzung von Regenw\u00e4ldern. Von Konsumentenseite kam dann die Forderung, Palm\u00f6lprodukte zu boykottieren, und Hersteller begannen einen beliebten s\u00fc\u00dfen Brotbelag als \u201epalm\u00f6lfrei\u201c anzupreisen. Die Frage stellt sich aber: Was ist denn eine gute Alternative zu Palm\u00f6l? Wenn die Konsument*innen unbedingt Schokocreme wollen, braucht der Hersteller nat\u00fcrlich ein anderes \u00d6l mit \u00e4hnlichen Eigenschaften. Man muss sehen: Palm\u00f6l ist viel fl\u00e4cheneffizienter als alle anderen \u00d6le. Man ben\u00f6tigte also viel mehr Fl\u00e4che, wenn man Palm\u00f6l beispielsweise komplett durch Sonnenblumen\u00f6l oder Raps\u00f6l ersetzen wollte, was sich ebenfalls negativ auf die Biodiversit\u00e4t auswirkt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Der wissenschaftliche Diskurs hat sich seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie teilweise in die \u00d6ffentlichkeit verlagert. Damit ist die Wissenschaft selber unter Beschuss geraten.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, richtig. Wenn man sich jetzt als Forscher*in aus dem \u201eElfenbeinturm\u201c heraus in die \u00d6ffentlichkeit begibt, ger\u00e4t man zwangsl\u00e4ufig in manchmal heftige gesellschaftliche Interaktionen. Das geh\u00f6rt ein St\u00fcck weit dazu, erfordert nat\u00fcrlich aber auch sehr viel Selbstreflexion dar\u00fcber, was wir als Forscher*innen tun. Wie k\u00f6nnen wir auftreten? Was ist noch Wissenschaft, wo beginnt ein anderes Feld? Insgesamt ist das Vertrauen in die Wissenschaft in der Corona-Zeit aber gestiegen. Das belegen etwa die j\u00fcngsten Zahlen des Wissenschaftsbarometers.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich selber arbeite ja zu Nachhaltigkeitsthemen. Es geht hier um die Wichtigkeit von sozial-\u00f6kologischen Systeminteraktionen und die Ber\u00fccksichtigung von verschiedenen Zieldimensionen wie Nahrungsmittelsicherheit und Biodiversit\u00e4tsschutz: Zum Beispiel: Weshalb ist eigentlich dieses Corona-Virus entstanden?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Also reicht es nicht, einfach mit dem Finger auf die Wildtierm\u00e4rkte in China zu zeigen.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wildtierm\u00e4rkte k\u00f6nnten ihren Anteil an dem Ausbruch haben, aber Wildtiere sind f\u00fcr viele Menschen auf dieser Welt auch eine wichtige Nahrungsgrundlage. Die Ursachen liegen viel tiefer. Menschliche Aktivit\u00e4ten pr\u00e4gen heute auch die entlegensten \u00d6kosysteme und haben die Interaktionen zwischen Wildtieren, Menschen und Pathogenen ver\u00e4ndert. Forscher*innen fragen daher heute, inwiefern die Entwicklung von Zoonosen mit Landdegration oder mit Ausdehnung von Siedlungsfl\u00e4chen zu tun haben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Zu Ihrem wissenschaftlichen Werdegang. Sie sind urspr\u00fcnglich Geographin, haben daneben auch noch einige andere F\u00e4cher studiert.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe gleichwertig Human- und Physiogeographie studiert, meine Nebenf\u00e4cher waren Biologie und Recht. Damit habe ich von Anfang an interdisziplin\u00e4r studiert und sp\u00e4ter auch geforscht. Das sind nicht nur unterschiedliche Gegenst\u00e4nde, sondern auch unterschiedliche Denkweisen. Das war sicherlich ganz wichtig f\u00fcr meinen beruflichen Werdegang. Im Fachbereich Biowissenschaften, wo meine Professur angesiedelt ist, ist mein Profil auch komplement\u00e4r. Da ich auch Biologie studiert habe, bringe ich eine \u00d6ffnung hin zu den Sozial- und Geisteswissenschaften ein.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Wie w\u00fcrden Sie Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre beschreiben?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Rolle von Wissen in Nachhaltigkeitstransformationen: Was sind die Mechanismen, wie sich Wissen in Handeln \u00fcbersetzt? Und die zweite Frage, die mich sehr stark interessiert, ist die Frage der Gerechtigkeit: Gerechtigkeit zwischen den Generationen, heutigen, zuk\u00fcnftigen. Aber auch Gerechtigkeit zwischen den Menschen, die heute auf der Erde leben, vor allem eine Gerechtigkeit zwischen dem Norden und dem S\u00fcden. In der universit\u00e4ren Lehre ist f\u00fcr mich wichtig, dass die Studierenden, die aus einer bestimmten Disziplin kommen, durch die Seminare der Sozialen \u00d6kologie die inter- und transdisziplin\u00e4ren Kompetenzen kennenlernen. Mein Seminar, das ich im kommenden Wintersemester anbieten werde, ist dem Thema Synergien und Trade-offs (Zielkonflikte) zwischen Biodiversit\u00e4t, Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung gewidmet. Wir alle h\u00e4tten gerne einfache L\u00f6sungen. Das wird aber der Komplexit\u00e4t nicht gerecht. So wurden zwar viele erneuerbare Energien im Zusammenhang mit Klimaschutz entwickelt, diese m\u00fcssen aber nicht zwingend auch den Erhalt der Biodiversit\u00e4t f\u00f6rdern. Nehmen wir das Beispiel Wasserkraftwerke: Wenn viele Fl\u00fcsse verbaut werden, um Wasserkraft zu generieren, hat das einen negativen Einfluss auf die Biodiversit\u00e4t. Mit dem j\u00fcngsten IPCC\/IPBES-Bericht (The Intergovernmental Panel on Climate Change\/Intergovernmental Science- Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) ist klargeworden, dass man diese Ziele von Anfang an zusammendenken muss. Das m\u00f6chte ich auch mit den Studierenden gemeinsam er\u00f6rtern, damit sie ihr kritisches Denken auf diesem Gebiet schulen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Muss man als Forscherin eigentlich Optimistin sein, um sich mit ganzer Kraft dem Thema Nachhaltigkeit zu widmen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin mir nicht sicher, ob ich besonders optimistisch bin (lacht). Die bereits genannten Themen meiner Forschung sind f\u00fcr mich aber so fundamental, man muss einfach daran arbeiten. Dies zu tun, ist die Voraussetzung daf\u00fcr, dass eine Transformation gelingen wird. In den letzten Jahren sind in der Debatte die Stimmen der jungen Menschen dazugekommen, die wirklich noch mal ganz anders von diesen Fragen der Nachhaltigkeit betroffen sind. F\u00fcr sie tue ich das.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Questions: Dirk Frank<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\">Seit 1. April 2021 ist <strong>Flurina Schneider<\/strong> neue wissenschaftliche Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des ISOE \u2013 Institut f\u00fcr sozial-\u00f6kologische Forschung. Sie hat damit die Nachfolge von Thomas Jahn angetreten, der das ISOE 1989 mitbegr\u00fcndet hat. Zeitgleich hat Flurina Schneider eine Professur f\u00fcr Soziale \u00d6kologie und Transdisziplinarit\u00e4t am Fachbereich Biowissenschaften der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt angetreten. Damit wollen das ISOE und die Goethe-Universit\u00e4t ihre langj\u00e4hrige Kooperation in Forschung, Lehre und Transfer vertiefen. Die Professur ist die erste mit dieser Ausrichtung in Deutschland. Schneider hat sich 2016 zum Thema transdisziplin\u00e4re und transformative Forschung f\u00fcr Nachhaltige Governance von nat\u00fcrlichen Ressourcen mit Blick auf Generationengerechtigkeit an der Universit\u00e4t Bern habilitiert. Ihr wissenschaftliches T\u00e4tigkeitsgebiet erstreckt sich \u00fcber weite Bereiche der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung: von bodenschonenden Anbausystemen und Qualit\u00e4tssicherung von \u00d6ko-Produkten \u00fcber Gerechtigkeit im Bereich Land- und Wasser-Governance bis hin zu Forschungsprojekten, welche sich mit der Rolle von transdisziplin\u00e4rer Wissensproduktion in Nachhaltigkeitstransformationen besch\u00e4ftigen. <br><br><strong>Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Flurina Schneider: \u00bbForschung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung \u2013 von Wissensprozessen und Gestaltungsoptionen\u00ab <\/strong><br><strong><br>20. Oktober 2021, ab 13.00 Uhr, H\u00f6rsaal 2, Otto-Stern-Zentrum, Campus Riedberg <\/strong><br><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.isoe.de\" target=\"_blank\">https:\/\/www.isoe.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><br>Dieser Beitrag ist in der&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.unireport.info\/107006874.pdf\" target=\"_blank\">Ausgabe 5\/2021&nbsp;(PDF)<\/a>&nbsp;des UniReport&nbsp;erschienen.<\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Flurina Schneider fragt nach der Rolle des Wissens in sozial-\u00f6kologischen Transformationsprozessen. Inter- und transdisziplin\u00e4re Zug\u00e4nge k\u00f6nnen ihrer Meinung nach Wege in einen nachhaltigen Umgang mit nat\u00fcrlichen Ressourcen weisen. 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