{"id":53976,"date":"2021-12-22T08:31:00","date_gmt":"2021-12-22T07:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=53976"},"modified":"2022-04-10T14:37:14","modified_gmt":"2022-04-10T12:37:14","slug":"interview-auch-in-geistiger-nachbarschaft-zum-goethe-haus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/gesellschaft\/interview-auch-in-geistiger-nachbarschaft-zum-goethe-haus\/","title":{"rendered":"Interview \/ Auch in geistiger Nachbarschaft zum Goethe-Haus"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Literaturwissenschaftlerin Anne Bohnenkamp-Renken \u00fcber das neue Frankfurter Romantik-Museum<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-rounded\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild_UR-6.21_Romantikmuseum-Bohnenkamp-Renken.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild_UR-6.21_Romantikmuseum-Bohnenkamp-Renken.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-53981\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild_UR-6.21_Romantikmuseum-Bohnenkamp-Renken.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild_UR-6.21_Romantikmuseum-Bohnenkamp-Renken-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild_UR-6.21_Romantikmuseum-Bohnenkamp-Renken-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><figcaption>Prof. Anne Bohnenkamp-Renken<br>ist Direktorin des Freien Hochstifts\/<br>Goethe-Museum und kooptierte<br>Professorin f\u00fcr Neuere deutsche<br>Literaturwissenschaft an der<br>Goethe-Universit\u00e4t. Sie leitet auch das neue Deutsche Romantik-Museum, das direkt neben dem Goethe-Haus am Gro\u00dfen Hirschgraben beheimatet ist.<br>Foto: Alexander Paul Englert<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>UniReport: Frau Professorin Bohnenkamp-Renken, das neue Romantik-Museum gilt als das erste seiner Art in Deutschland \u2013 eigentlich verwunderlich, oder ist die Romantik als Epoche so wenig greifbar,<\/em><\/strong> <strong><em>gerade aus deutscher Sicht?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anne Bohnenkamp-Renken: <\/strong>Es ist sicherlich das einzige Museum seiner Art in Deutschland, und ich w\u00fcsste nicht, dass es weltweit etwas Vergleichbares g\u00e4be. Es stellt wohl den ersten Versuch dar, die Romantik als Ganzes in einem Museum zu pr\u00e4sentieren. Das mag einerseits verwunderlich sein, denn es handelt sich um eine wichtige Epoche unserer Kultur- und Geistesgeschichte, die ein Museum erwarten l\u00e4sst. Andererseits gibt es auch verschiedene Gr\u00fcnde daf\u00fcr, warum es diesen Versuch bisher nicht gab. Die Romantik ist kaum auf einen Begriff zu bringen \u2013 und es war eine Epoche mit wechselnden Auspr\u00e4gungen und Zentren; ihre Protagonistinnen und Protagonisten waren sehr mobil. Somit gibt es nicht den einen Ort; es gibt Heidelberg und Jena, Berlin, M\u00fcnchen, Dresden und weitere St\u00e4dte, die zweitweise Zentren der Romantik waren. Daher haben wir heute eine F\u00fclle an Gedenkst\u00e4tten f\u00fcr romantische K\u00fcnstler, Autoren und auch Gruppen, aber jeweils mit einer regionalen Ausrichtung. Wir haben aus Anlass der Er\u00f6ffnung des Romantik-Museums eine eigene Publikation dazu erarbeitet, die einen \u00dcberblick bietet \u00fcber die \u201eSchatzh\u00e4user der Romantik\u201c, die im deutschsprachigen Raum verteilt sind. So lag es offenbar lange nicht nahe, die Romantik an <em>einem <\/em>Ort darzustellen; dass es dennoch dazu gekommen ist, hat entscheidend mit unserer Sammlung zu tun.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em><strong>Verstehen Sie das Haus als ein dezidiert \u201edeutsches\u201c Romantik-Museum?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Schwerpunkt unserer Sammlung liegt auf der deutschsprachigen Literatur der Romantik. Die romantischen Literaturen anderer Sprachen sind dort nicht vertreten. Unsere Sammlung ist dabei durchaus nicht auf Literatur begrenzt, sondern greift aus in die Bildende Kunst und bietet auch Sch\u00e4tze aus der Musik und der Alltagskultur. Gleichzeitig wollen wir aber mit dem Konzept des Museums die Romantik als eine europ\u00e4ische Epoche verstanden wissen. Dazu z\u00e4hlt, dass wir Goethe in enger Beziehung zur Romantik setzen. Damit haben wir schon so etwas wie eine europ\u00e4ische Perspektive auf die deutsche Romantik, die Goethe h\u00e4ufig als den wichtigsten deutschsprachigen Romantiker betrachtet. Dar\u00fcber hinaus werden wir die europ\u00e4ische Romantik in Wechselausstellungen nach Frankfurt holen \u2013 zurzeit zeigen wir im neuen Grunelius-Saal im Untergeschoss des Museums eine Medien-Installation zu der virtuellen Ausstellung \u201eDreaming Romantic Europe\u201c, die federf\u00fchrend von englischen Wissenschaftlerinnen unter Beteiligung von Expertinnen und Experten aus aus zahlreichen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern von dem Verbund \u201aEuropean Romanticisms in Association\u201c (<a href=\"https:\/\/www.euromanticism.org\/project-reve\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.euromanticism.org\/project-reve<\/a>) erarbeitet wurde.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>In Deutschland neigt man ja in der Literaturgeschichte eher dazu, Goethe als Klassiker oder h\u00f6chstens noch als Vertreter des Sturm und Drang zu sehen. Sein Verh\u00e4ltnis zur Romantik wird dann eher als spannungsreich gesehen.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Richtig. In der germanistischen Wahrnehmung wurde meistens der Gegensatz zu den Romantikern betont. Die Unterschiede sind besonders in der Nahsicht zu erkennen. Wenn man aber ein paar Schritte zur\u00fccktritt, sieht man wieder mehr die Gemeinsamkeiten zwischen Goethe und seinen Zeitgenossen. Unser Museumskonzept reagiert auf beide Sichtweisen. Ganz grunds\u00e4tzlich neigen die Nationalliteraturen dazu, die Epoche der Romantik recht unterschiedlich einzuordnen, auch zeitlich. Es gibt aus europ\u00e4ischer Perspektive aber durchaus gute Gr\u00fcnde, die Romantik, englisch Romanticism, bereits etwas fr\u00fcher beginnen zu lassen. Damit w\u00e4re der Sturm und Drang nicht nur das Vorspiel, sondern schon ein Teil der Epoche.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Der Architekt Christoph M\u00e4ckler, der unter anderem f\u00fcr seine Hochh\u00e4user bekannt ist, hat das dreiteilige Geb\u00e4ude des Museums entworfen. Was gef\u00e4llt Ihnen pers\u00f6nlich an dem Haus, wie versucht es der Komplexit\u00e4t des Gegenstandes gerecht zu werden?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Beitragsbild_UR-6.21_Romantikmuseum.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Beitragsbild_UR-6.21_Romantikmuseum.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-53979\" width=\"424\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Beitragsbild_UR-6.21_Romantikmuseum.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Beitragsbild_UR-6.21_Romantikmuseum-300x208.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 424px) 100vw, 424px\" \/><\/a><figcaption><strong>Blick in den Gro\u00dfen Hirschgraben<\/strong>; Architektur: M\u00c4CKLERARCHITEKTEN; \u00a9 Freies Deutsches Hochstift. Foto: Alexander Paul Englert<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wenn ich Christoph M\u00e4ckler vor allem als Architekt von Hochh\u00e4usern gekannt h\u00e4tte, dann w\u00e4re ich vermutlich nicht so zuversichtlich in diese Kooperation gegangen. Tats\u00e4chlich war er mir auch als Architekt des Portikus auf der Maininsel bekannt. Ein Geb\u00e4ude, das mir sehr gut gef\u00e4llt. Da konnte ich mir gleich gut vorstellen, dass M\u00e4ckler auch ein Museum f\u00fcr die Romantik bauen kann. Ich pers\u00f6nlich bin sehr gl\u00fccklich mit dem neuen Haus, und das aus ganz verschiedenen Gr\u00fcnden: Da ist einmal die Aufmerksamkeit f\u00fcr Details; der Umgang mit Materialien; die historische Reflexion. Ich habe mir immer gew\u00fcnscht, dass sich das Geb\u00e4ude nicht neutral gegen\u00fcber unseren Inhalten verh\u00e4lt, sondern selbst Teil hat an unserem Thema.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Das Haus ist also selbst \u201eromantisch\u201c?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, zumindest setzt es sich mit der Frage auseinander: Was ist \u00fcberhaupt romantisch? Es versucht aber nicht, die Epoche architektonisch im Stil des Historismus wiederzubeleben, es nimmt stattdessen R\u00fccksicht auf den historischen Ort, wo es steht \u2013 also auf die Nachbarschaft zum Goethe-Haus. Die Frage war f\u00fcr den Architekten sehr wichtig: Was ist neben dem Goethe-Haus \u00e4sthetisch m\u00f6glich? Man kann dort nat\u00fcrlich nicht eine riesige Fassade hinstellen, die das Goethe-Haus \u00fcberragt. Christoph M\u00e4ckler hat mit Blick auf die Geschichte des Gro\u00dfen Hirschgrabens eine gegliederte Fassade entwickelt, die gerade im ersten Teil niedriger ist als die Traufh\u00f6he des Goethe-Hauses. Auch wurden die Materialien aufgenommen, die vom Goethe-Haus vorgegeben werden; sie werden aber neu zusammengesetzt, es geht nicht um den Versuch einer Imitation, sondern um Bezugnahme und Variation.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Das Haus verf\u00fcgt \u00fcber eine ganz besondere Treppe \u2026<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild_UR-6.21_Romantikmuseum.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild_UR-6.21_Romantikmuseum.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-53980\" width=\"267\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild_UR-6.21_Romantikmuseum.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bild_UR-6.21_Romantikmuseum-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 267px) 100vw, 267px\" \/><\/a><figcaption><strong>Himmelstreppe<\/strong>; Architektur: M\u00c4CKLERARCHITEKTEN; \u00a9 Freies Deutsches Hochstift. Foto: Alexander Paul Englert<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ja, die ich ganz besonders mag. Man hat, am Fu\u00dfe der Treppe stehend, den Eindruck, diese w\u00e4re geradezu unendlich. Das wird erreicht durch eine optische T\u00e4uschung, also durch einen Trick, indem sich die Treppe nach oben verj\u00fcngt, das Treppenhaus wird schmaler und niedriger. Dadurch erscheint uns die Treppe viel l\u00e4nger als sie in Wirklichkeit ist. Diese Wahrnehmung wird allerdings immer dann gest\u00f6rt, wenn jemand oben auf der Treppe steht \u2013, denn der Mensch m\u00fcsste dann eigentlich viel kleiner erscheinen. Der Effekt ist eine St\u00f6rung der Illusion, was sehr sch\u00f6n zu den ironischen Verfremdungsverfahren der Romantiker passt. Es gibt \u00fcbrigens noch eine zweite besondere Treppe: eine Wendeltreppe, in der ein Wasserprisma h\u00e4ngt, das bei Sonnenlicht die Spektren Newtons und Goethes nebeneinander erzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Ist die Banalisierung der Romantik, zum Beispiel im heutigen Tourismus, eine B\u00fcrde f\u00fcr eine solche Dauerausstellung? Entstehen dadurch Erwartungen, die entt\u00e4uscht werden m\u00fcssen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber dieses Thema haben wir im Vorfeld viel nachgedacht: Wie gehen wir damit um, dass zumindest ein Teil der Besucherinnen und Besucher sich unter Romantik etwas anderes vorstellt, als wir das als Literaturhistorikerinnen und -historiker tun? Das ist zum einen eine Schwierigkeit, aber auch eine Chance. Wir stellen mit unserer Ausstellung auch die Frage: Gibt es eigentlich Bez\u00fcge zwischen dem, was wir heute in der Alltagsprache als romantisch bezeichnen, und der romantischen Epoche? Wenn ja, welche? So er\u00f6ffnen wir die Ausstellung mit einer Station, die fragt, was das Wort Romantik bedeutet, wo es herkommt, wie diese Epoche ihren Anfang nahm im 18. Jahrhundert, aber auch, wie sie sich verh\u00e4lt zu dem Assoziationsspektrum des Wortes \u201aromantisch\/Romantik\u2018 in der heutigen Zeit. Wir fordern den Besucher auf, sich auf die Suche nach den Zusammenh\u00e4ngen und den Unterschieden zu machen. Dass Erwartungen entt\u00e4uscht werden, ist da nicht ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Es gibt ja auch so etwas wie \u201eproduktive Entt\u00e4uschungen\u201c. Frau Bohnenkamp-Renken, Sie sind auch kooptierte Professorin an der Goethe-Universit\u00e4t. Wird die Museumsarbeit auch in Ihre Lehre einflie\u00dfen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, das wird sie. Meine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind neben Goethe vor allem Fragen der Medialit\u00e4t von Literatur. Ich habe mich schon als junge Wissenschaftlerin mit medialen Transformationsvorg\u00e4ngen von Literatur besch\u00e4ftigt, auch viel mit \u00dcbersetzungen \u2013 ich habe viele Jahre Komparatistik an der LMU M\u00fcnchen gelehrt. Das Thema Ausstellung und Literatur kann mit Gewinn auch wissenschaftlich diskutiert werden. Vor Jahren haben wir im Goethe-Haus zusammen mit der Frankfurter Literaturreferentin Sonja Vandenrath eine Ausstellung \u00fcber das Literaturausstellen gezeigt, es wurden verschiedentlich Lehrveranstaltungen zu diesem Thema vom Hochstift angeboten, von mir und auch von Kolleginnen und Kollegen. Im Rahmen von Kooperationsprojekten haben Studierende der Goethe-Universit\u00e4t selber Ausstellungen bei uns kuratiert, wie zum Beispiel \u201eUnboxing Goethe\u201c. In diesem Wintersemester gebe ich ein Seminar zu der Frage, wie wir eigentlich an Autorinnen und Autoren der Romantik erinnern; Anlass ist ein Doppelgeburtstag im n\u00e4chsten Jahr, n\u00e4mlich der 250. von Friedrich von Hardenberg\/ Novalis\u2018 und Friedrich Schlegel. Dabei stehen nicht nur die beiden Autoren im Fokus, sondern auch die Frage, wie die Themen, mit denen sich die beiden besch\u00e4ftigt haben, uns heute noch umtreiben. Der Austausch mit den Studierenden ist f\u00fcr unsere Arbeit h\u00e4ufig bereichernd und insgesamt wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Questions: Dirk Frank<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dieser Beitrag ist in der&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.unireport.info\/109719953.pdf\" target=\"_blank\">Ausgabe 6\/2021&nbsp;(PDF)<\/a>&nbsp;des UniReport&nbsp;erschienen.<\/strong>   <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Literaturwissenschaftlerin Anne Bohnenkamp-Renken \u00fcber das neue Frankfurter Romantik-Museum UniReport: Frau Professorin Bohnenkamp-Renken, das neue Romantik-Museum gilt als das erste seiner Art in Deutschland \u2013 eigentlich verwunderlich, oder ist die 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