{"id":57911,"date":"2022-04-29T09:36:16","date_gmt":"2022-04-29T07:36:16","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=57911"},"modified":"2022-04-29T09:36:16","modified_gmt":"2022-04-29T07:36:16","slug":"zwischen-den-raeumen-interview-mit-architekturhistoriker-markus-dauss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/zwischen-den-raeumen-interview-mit-architekturhistoriker-markus-dauss\/","title":{"rendered":"Zwischen den R\u00e4umen: Interview mit Architekturhistoriker Markus Dauss"},"content":{"rendered":"<p><strong>In seinem Projekt \u00bbDurchgang\u00ab erforscht der Architekturhistoriker Markus Dauss Orte, die wir en passant wahrnehmen: Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen, Rolltreppen, Coffee Shops, Bahnh\u00f6fe, Flugh\u00e4fen. Was sagen sie \u00fcber uns aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Beitragsbild_UR2.22_Dauss.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Beitragsbild_UR2.22_Dauss.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57929\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Beitragsbild_UR2.22_Dauss.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Beitragsbild_UR2.22_Dauss-300x208.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><figcaption>Wenig Aufwand, viel Fassade mit pr\u00e4gnanten Mitteln: Coffee Shops wurden in L.A. mitunter von Filmset-Designern gestaltet. Foto: privat<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>UniReport: Herr Dauss, die R\u00e4ume, die Sie erforschen, werden weder bewohnt noch als Monumente bestaunt. Manche sind sogar kaum sichtbar. Warum sehen Sie da bewusst hin?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>M<\/strong><\/em><strong><em>arkus Dauss:<\/em><\/strong> Weil man an den Durchgangsorten die Gesellschaft der Moderne lesen kann. Dass sie nicht bewusst wahrgenommen werden, gilt allerdings nur f\u00fcr einen Teil von \u00dcbergangsr\u00e4umen. In der Vergangenheit haben manche sogar monumentale Qualit\u00e4t erhalten, weil sie bestimmten Leitvorstellungen der Gesellschaft entsprachen. Bahnh\u00f6fe zum Beispiel demonstrierten die Leistungsf\u00e4higkeit der Industriegesellschaft und wie sich Gesellschaft im Aufbruch \u2013 im Idealfall in eine bessere Zukunft \u2013 gestalten wollte. Das macht sie im Konfliktfall auch zu bevorzugten Zielscheiben. Andererseits gibt es schon eine Unsichtbarkeit, vielleicht sogar eine Unerw\u00fcnschtheit von derartigen Orten, weil sich dort Zust\u00e4nde, Prozesse oder Personen zeigen k\u00f6nnen, die nicht Teil des offiziellen Selbstbildes sein sollen oder als nur schwer in es zu integrieren gelten. Ich denke etwa an Unterk\u00fcnfte f\u00fcr Gefl\u00fcchtete.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Die R\u00e4ume, durch die sich Gesellschaft als fortschrittlich ausstellt, haben mit der Erfindung von Bahn, Automobil und Flugzeug zu tun, mit einer gesamtgesellschaftlichen Mobilmachung.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Moderne Verkehrsmittel transportieren sehr fr\u00fch das Heroische dieses industriellen Aufbruchs. Sie sind Nachweise von infrastruktureller Leistung, der Vernetzung, des Warentransports, des kommerziellen Austauschs. Dieser Aspekt gilt bis heute: Flugh\u00e4fen gelten als Icons der Modernit\u00e4t und Leistungsf\u00e4higkeit von Regimes. Und umgekehrt kn\u00fcpfen sie auch an die Tradition von Stadttoren an. Die ersten Bereiche, die ein Ankommender an Airports betritt, werden ja auch als Gates bezeichnet, das suggeriert schon etwas von territorialer Hoheit. Flugh\u00e4fen \u00fcbernehmen tats\u00e4chlich ja regelrechte Gatekeeper-Funktionen, also zu sortieren, wer hineinkommt oder ausreisen darf, aber zugleich auch, dem Ankommenden zu zeigen, wie man selbst aussieht oder aussehen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Am Stadttor entscheidet sich also, wer passieren darf. Auf diese Verunsicherung reagiert die Architektur mit Beruhigung, sagen Sie. <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich ist jeder Statuswechsel \u2013 wie eben auch der von der Erde in die Luft oder aufs Wasser \u2013 mit Verunsicherung verbunden, auch wenn diejenigen eigentlich beruhigt sein m\u00fcssten, die mit Legitimit\u00e4tsnachweisen unterwegs sind. Man hat aber gemessen, dass Menschen in Check-in-Situationen beziehungsweise w\u00e4hrend der Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung in Flugh\u00e4fen stark gestresst sind. Der Nervosit\u00e4tslevel f\u00e4llt erst ab, wenn man erfolgreich in die sogenannte Luftseite des Flughafens \u00fcbergetreten ist. Die Strategie der Beruhigung kann dann sein: Systemintegration durch Kommerz. \u201eIch bin nicht nur ein administrativ legitimiertes, sondern auch ein konsumf\u00e4higes Objekt, ich bin adressierbar, ich geh\u00f6re zur Zielgruppe von Offerten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Im Entlanggleiten an den Shoppingmalls haben Sie einen quasi sakralen Charakter wie auf einem Prozessions- oder Pilgerweg erkannt. <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anthropologisch gefasst k\u00f6nnte man sagen, das Rituelle ist eine typische Begleitung von \u00dcberg\u00e4ngen und Durchg\u00e4ngen, weil es eine Versicherung schafft und stabilisiert. Nicht zuf\u00e4llig erinnern manche Flugh\u00e4fen an sakrale Bauten wie Kathedralen oder Moscheen. Das Interessante an den Durchgangsorten der Moderne ist: Einerseits wirken sie rationalisiert, sind logistisch und merkantil bestimmt, und gleichzeitig kehrt \u00c4lteres beziehungsweise dar\u00fcber Hinausweisendes, Metaphysisches, in Spuren zur\u00fcck. Es ist interessant, dass es gerade bei einem scheinbar so vorw\u00e4rts Gerichteten wie dem Durch- oder Hin\u00fcbergehen<em> re-entry<\/em>-Ph\u00e4nomene gibt, dass also etwas, das man zuvor f\u00fcr abgelegt erkl\u00e4rt hat, nun latent oder manifest wiederkehrt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background has-medium-font-size\" style=\"background-color:#eeeeee\"><em>\u00bbMit Mobilit\u00e4t war und<br>ist immer auch ein gro\u00dfes<br>Demokratisierungsversprechen<br>verbunden.\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong><em>Viele der Durchgangsr\u00e4ume sind transparent. Reagiert die Architektur damit auf das Verunsicherungsgef\u00fchl? Hilft sie, den \u00dcberblick zu behalten?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dies hat man im 19. Jahrhundert sicher angestrebt: Gro\u00dfe, \u00fcberschaubare R\u00e4ume, in denen man sich orientieren kann \u2013 und zugleich auch in einem Gr\u00f6\u00dferen, gleichsam in einem technisch Erhabenen, verlieren kann. Au\u00dferdem ging es auch darum, Dinge im Blickfeld zu behalten, um sie zu steuern. Dann geh\u00f6rt sicher auch dazu, dass mit Transparenz das Versprechen verbunden ist, Zug\u00e4nglichkeit zu schaffen, dass die Hinterzimmerkabinette der Macht aufgel\u00f6st werden. Mit Mobilit\u00e4t war und ist immer auch ein gro\u00dfes Demokratisierungsversprechen verbunden. Darauf blickt man heute wieder etwas kritischer. Denn man sieht hier viele faktische, vor allem wirtschaftliche Zugangsbeschr\u00e4nkungen und auch gewollte Exklusivit\u00e4ten am Werk.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Andererseits gibt es Orte, die im gro\u00dfen Flow auf sich aufmerksam machen \u2013 wie etwa die Rastst\u00e4tten an automobilen Trassen, die Sie sich in Los Angeles angesehen haben. Sie m\u00fcssen im schnellen Vorbeifahren aus dem Augenwinkel wahrnehmbar sein. Gibt es eine Architektur, die darauf reagiert? <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Eisenbahnreise hatte sich der Blick der Menschen schon ge\u00e4ndert. Im Design bricht sich die erh\u00f6hte Geschwindigkeit des Wahrnehmenden aber erst Bahn ab den 10er-, 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts. In L.A. bauen Architekten dann einerseits die europ\u00e4isch gepr\u00e4gten privaten Refugien, gehobene Orte des Ausruhens, andererseits aber auch die \u201evulg\u00e4ren\u201c Zonen der Mobilit\u00e4t, \u00fcber die sie sich manchmal selbst ver\u00e4chtlich \u00e4u\u00dfern, auch wenn sie sie sehr gekonnt gestalten. Dann gibt es aber relativ schnell hoch spezialisierte Leute, die nur noch das machen: Tankstellen, Coffee Shops, Fast- Food-Imbisse. Sie sind teils auch Filmset-Designer und haben gelernt, schnelle Architektur mit gro\u00dfen Effekten hochzuziehen. Wenig Aufwand, viel Fassade mit sehr pr\u00e4gnanten Mitteln. Cinematic Architecture. Alles, was glitzert und glamour\u00f6s aussieht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Und die auch auf schnellen Wandel hin geplant sind \u2013 im Grunde ein neues Genre der Architektur? <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, kann man sagen. Es sind nat\u00fcrlich fragw\u00fcrdige R\u00e4ume, die allein durch die Automobilisierung entstanden sind. Aber sie sind doch interessant, bilden eine ganz eigene Typologie und weisen h\u00e4ufig auch eine individuelle Designerhandschrift auf. Coffee Shops etwa habe ich mit Studierenden auf einer ausgedehnten S\u00fcdkalifornien-Exkursion besucht, sie haben wirklich extrem viel Appeal. Es ist wie ein Filmset. Man denkt, John Travolta kommt gleich um die Ecke.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Haben Sie an Durchgangsorten seit dem 19. Jahrhundert eigentlich Trends wahrgenommen? <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einer ist sicherlich die kurze Halbwertszeit der entsprechenden Gestaltungen. Gerade die Moderne hat ihre Kinder sehr schnell gefressen. Das hei\u00dft, die Durchgangsr\u00e4ume der Moderne sind selber dem beschleunigten Wandel ausgesetzt. Bei den Coffee Shops in L. A., deren historische Exempel erst seit K\u00fcrzerem teils \u201eLandmark-Status\u201c erworben haben, kann man sich eines nostalgischen Blicks kaum erwehren. Zugleich erkennt man auch in der Moderne bei genauerem Hinschauen nicht nur Umbr\u00fcche, sondern auch Kontinuit\u00e4ten. So wurden nat\u00fcrlich schon \u00f6fter Paradigmenwechsel ausgerufen, die bei genauer Analyse keine sind: Die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone etwa setzt das au\u00dfer Sichtweite geparkte Automobil noch voraus, ja, zieht es sogar noch einmal st\u00e4rker in die Innenst\u00e4dte \u2013 mal sehen, wie die \u201eVerkehrswende\u201c sich da pr\u00e4sentiert. Man sieht aber auch gegenw\u00e4rtig wiederum, wie z\u00fcgig es zu Transformationen kommen kann. Etwa die digitale Revolution der hyperschnellen Datendurchg\u00e4nge.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wie sehen diese neuen Orte des Durchgangs aus? <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die Frage. Das kann man sicher nur genrespezifisch beantworten. Man hat erwarten k\u00f6nnen, dass die digitale Revolution die analoge R\u00e4umlichkeit ersetzt \u2013 durch die Pandemie haben wir dies nun beschleunigt erlebt. Andererseits hat die Digitalisierung aber auch die Mobilit\u00e4t erh\u00f6ht. Denken Sie an die Bilder aus dem touristischen Universum \u2013 viele Menschen begeben sich genau deshalb verst\u00e4rkt auf die reale Reise. Und in einer Wirtschaft, die IT-abh\u00e4ngig ist, gibt es nat\u00fcrlich nach wie vor reale Ort, in die man sich physisch begeben muss \u2013 sei es der an Datennetzwerkstrukturen oder Server angebundene, mit entsprechender Hardware ausgestattete Arbeitsplatz oder \u00fcberhaupt sogenannte Global Cities, zu denen Frankfurt sicher geh\u00f6rt. Es gibt eine Wiederkehr des Raumes, etwa weil es immer noch Knoten und zentrale Hostrechner gibt. Aufgrund der Beschleunigung von Finanztransaktionen ist bei bestimmten Formen des Digitalhandles sogar der physische Abstand zum B\u00f6rsenserver wieder extrem wichtig: Je k\u00fcrzer das Kabel, desto mehr Wettbewerbsvorteil gibt es.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Das sind Durchgangsr\u00e4ume f\u00fcr Daten \u2026 <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man auf Global Cities wie Frankfurt schaut mit seiner hohen Fluktuation, dann hat das aber Auswirkungen auf die Menschen und ihre Architektur. <\/p>\n\n\n\n<p>Das ist \u00fcbrigens auch ein Gedanke schon des 17. und 18. Jahrhunderts, den Foucault sch\u00f6n gezeigt hat: In dem Moment, wo sich der fr\u00fchneuzeitliche Fl\u00e4chenstaat mit seinen massiven Grenzbefestigungen herausbildet, entsteht gleichzeitig die Vorstellung, dass eine Gesellschaft nur produktiv funktionieren kann, wenn es m\u00f6glichst \u201egute\u201c, das hei\u00dft n\u00fctzliche, Str\u00f6me in ihr gibt. Das Problem heute ist, dass wir die Infrastruktur dieser Str\u00f6me nicht einsehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Der Durchgangsort als Schwarzes Loch \u2026 <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, mit derselben Sogwirkung. Interessant ist, dass man aber aus allen personenbezogenen Daten wiederum eine Art Avatar schaffen kann, der der realen Person t\u00e4uschend \u00e4hnlich ist. Ein fast paradoxer Doppelg\u00e4nger, den die dunkle Romantik schon kannte. Auch diese aktuellen Ph\u00e4nomene sind wieder \u00e4lter, als wir denken. Das kann eine historische Perspektive aufzeigen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Questions: Pia Barth<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>PD. Dr.<\/strong> <strong>Markus Dauss<\/strong> ist Architekturhistoriker am Kunstgeschichtlichen Institut und arbeitet mit seinem DFG-gef\u00f6rderten Forschungsprojekt <strong>Durchg\u00e4nge <\/strong>an den Schnittstellen von Kunstgeschichte, Sozialwissenschaften und Anthropologie. <br>Weitere Informationen unter <a href=\"https:\/\/www.klimt.uni-frankfurt.de\/durchgang\/index.html\">https:\/\/ww<\/a><a href=\"https:\/\/www.klimt.uni-frankfurt.de\/durchgang\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">w.klimt.uni-frankfurt.de\/durchgang\/<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seinem Projekt \u00bbDurchgang\u00ab erforscht der Architekturhistoriker Markus Dauss Orte, die wir en passant wahrnehmen: Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen, Rolltreppen, Coffee Shops, Bahnh\u00f6fe, Flugh\u00e4fen. Was sagen sie \u00fcber uns aus? 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