{"id":5916,"date":"2016-04-12T10:36:36","date_gmt":"2016-04-12T08:36:36","guid":{"rendered":"http:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=5916"},"modified":"2016-04-13T09:50:30","modified_gmt":"2016-04-13T07:50:30","slug":"gewaltlegitimierende-gendernormen-benennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/gesellschaft\/gewaltlegitimierende-gendernormen-benennen\/","title":{"rendered":"Gewaltlegitimierende Gendernormen benennen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_5926\" aria-describedby=\"caption-attachment-5926\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5926\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/ProfDrSusanneSchr\u00f6ter.jpg\" alt=\"Prof. Dr. Susanne Schr\u00f6ter\" width=\"200\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/ProfDrSusanneSchr\u00f6ter.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/ProfDrSusanneSchr\u00f6ter-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5926\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Susanne Schr\u00f6ter<\/figcaption><\/figure>\n<p><em><strong>Die Ethnologin Susanne Schr\u00f6ter antwortet auf den Essay von Kira Kosnick zu den Vorf\u00e4llen in K\u00f6ln. Der <a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/koeln-und-die-folgen-essay\/\">Essay von Kira Kosnick<\/a> ist in der UniReport-Ausgabe 1\/2016 erschienen.<\/strong><\/em><!--more--><\/p>\n<p>Was ist in der Silvesternacht passiert? In K\u00f6ln, Bielefeld, Hamburg und an anderen Orten haben sich M\u00e4nner verabredet, um Frauen zu jagen, sie einzukesseln, ihnen unter Gejohle und Beleidigungen in Hemd und Hose zu greifen und die Finger in die K\u00f6rper\u00f6ffnungen zu bohren. Nebenbei wurden die Opfer noch beraubt. Zeug\/innen sagten aus, es habe sich um \u201enordafrikanisch\u201c aussehende Angreifer gehandelt.<\/p>\n<p>Sofern es \u00fcberhaupt zur Aufkl\u00e4rung kam, wurde offenbar, dass die T\u00e4ter aus dem arabischen Raum kamen, und einige von ihnen in Aufnahmeeinrichtungen f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge lebten. In den folgenden Wochen fanden \u00e4hnliche Vorkommnisse in anderen St\u00e4dten statt. M\u00e4nner attackierten M\u00e4dchen in Schwimmb\u00e4dern und Einkaufszentren, und in Diskotheken verh\u00e4ngten viele Besitzer ein Eintrittsverbot f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge, nachdem es zu massiven Angriffen auf Besucherinnen kam. Auch hier waren die T\u00e4ter arabischer oder auch afghanischer Herkunft.<\/p>\n<h3>Feministische Deutungen der Vorf\u00e4lle von K\u00f6ln<\/h3>\n<p>Darf das benannt werden oder sollte man es lieber verschweigen? Die K\u00f6lner Polizeif\u00fchrung und die Politik in NRW empfahl zun\u00e4chst letzteres, doch als im Internet kursierende Bilder, Filme und Opferaussagen zeigten, wie die Realit\u00e4t tats\u00e4chlich war, ruderte man eilig zur\u00fcck. Anders eine Reihe von Feministinnen, die die beginnende Debatte mit dem Totschlagargument des Rassismus zu beenden versuchte.<\/p>\n<p>Sexismus g\u00e4be es \u00fcberall, relativierten sie, auch auf dem Oktoberfest oder beim Karneval, und die meisten F\u00e4lle sexueller Gewalt ereigneten sich ohnehin zu Hause. Die Silvester\u00fcbergriffe w\u00fcrden lediglich skandalisiert, weil man damit eigene fremdenfeindliche und\/ oder islamophobe Vorurteile best\u00e4tigen k\u00f6nne. Einen sp\u00e4tmodernen, kulturell argumentierenden Rassismus sieht auch Kira Kosnick am Werk und f\u00fchrt diesen flugs auf den europ\u00e4ischen Kolonialismus und die damals vorherrschende Ansicht von h\u00f6herwertigen und minderwertigen Rassen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das ist eine bemerkenswerte Wendung innerhalb des deutschen Feminismus, dessen Vertreterinnen sich noch 2013 anl\u00e4sslich einer zwar d\u00fcmmlichen, aber harmlosen Bemerkung des FDP-Politikers Br\u00fcderle gegen\u00fcber der Journalistin Himmelreich zu einem bundesweiten Aufschrei \u2013 so der Name des Hashtags \u2013 zusammenfanden, um jede Art sexueller Bel\u00e4stigungen lauthals anzuklagen. In K\u00f6ln und anderswo wurden Frauen nicht einfach durch dumpfbackene Spr\u00fcche bel\u00e4stigt, sondern ihnen wurde massive Gewalt angetan.<\/p>\n<p>Zu einem neuen Aufschrei kam es allerdings nicht, vielmehr zur Denunziation derjenigen, die darin ein Problem sahen. Liegt es daran, dass die T\u00e4ter keine \u201ebiodeutschen\u201c M\u00e4nner sind? W\u00fcrde Kultur eine untergeordnete Rolle spielen, w\u00e4re es sogar verst\u00e4ndlich, diese Komponente nicht sonderlich zu betonen, aber das entspricht nicht der Wahrheit. Was in der Silvesternacht geschah, f\u00e4llt unter den arabischen Terminus des taharrush jama\u2019i, und bedeutet kollektive sexuelle \u00dcbergriffe.<\/p>\n<p>[vc_row bg_type=&#8220;bg_color&#8220;][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1460453634882{background-color: #f8f6f5 !important;}&#8220;][dt_fancy_title title=&#8220;Ein Thema, zwei Meinungen&#8220; title_size=&#8220;h4&#8243; title_color=&#8220;custom&#8220; el_width=&#8220;60&#8243; custom_title_color=&#8220;#4d4b46&#8243;][vc_empty_space height=&#8220;10px&#8220;][ult_dualbutton button1_text=&#8220;Prof. Kira Kosnick&#8220; icon_link=&#8220;url:http%3A%2F%2Faktuelles.uni-frankfurt.de%2Fgesellschaft%2Fkoeln-und-die-folgen-essay%2F||&#8220; btn1_background_color=&#8220;#48a9da&#8220; btn1_bghovercolor=&#8220;#4d4b46&#8243; button2_text=&#8220;Prof. Dr. Susanne Schr\u00f6ter&#8220; btn_icon_link=&#8220;url:http%3A%2F%2Faktuelles.uni-frankfurt.de%2Fgesellschaft%2Fgewaltlegitimierende-gendernormen-benennen%2F||&#8220; btn2_background_color=&#8220;#005c8f&#8220; btn2_bghovercolor=&#8220;#4d4b46&#8243; divider_style=&#8220;icon&#8220; divider_text_color=&#8220;#4d4b46&#8243; divider_bg_color=&#8220;#ffffff&#8220; divider_icon=&#8220;Defaults-comments-o&#8220; btn1_text_color=&#8220;#ffffff&#8220; btn1_text_hovercolor=&#8220;#ffffff&#8220; btn2_text_color=&#8220;#ffffff&#8220; btn2_text_hovercolor=&#8220;#ffffff&#8220; btn_width=&#8220;250&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][dt_gap height=&#8220;10&#8243; \/]<\/p>\n<p>Bekannt geworden ist dieses Ph\u00e4nomen aus \u00c4gypten, wo Demonstrantinnen auf dem Tahrir-Platz von Gruppen von M\u00e4nnern sexuell gen\u00f6tigt, vergewaltigt und schwer misshandelt wurden. Noch immer ist Gewalt gegen Frauen in \u00e4gyptischen St\u00e4dten endemisch, und trotz vieler zivilgesellschaftlicher Initiativen \u00e4ndert sich daran wenig. Auch in anderen arabischen L\u00e4ndern, in Pakistan und Afghanistan f\u00fchlen sich M\u00e4nner erm\u00e4chtigt, Frauen im \u00f6ffentlichen Raum zu attackieren.<\/p>\n<p>Sie tun das, weil eine patriarchalische Genderordnung Frauen in zwei Kategorien, n\u00e4mlich in Ehrbare und Ehrlose einteilt. Die Ehrbaren sind diejenigen, die das Haus nicht ohne Not verlassen und sich um Mann und Kinder k\u00fcmmern. Ehrlos sind Studentinnen, Berufst\u00e4tige und nat\u00fcrlich Frauen, die sich das Recht herausnehmen, in Caf\u00e9s oder Bars zu gehen. Werden diese bel\u00e4stigt oder vergewaltigt, so k\u00f6nnen die T\u00e4ter mit einer stillschweigenden Duldung rechnen und damit, dass viele die Frauen f\u00fcr die eigentlich Verantwortlichen halten.<\/p>\n<p>Handelt es sich hier um eine kulturelle Pr\u00e4gung? Zweifellos, doch das bedeutet nicht, dass man arabische, pakistanische oder afghanische Kulturen f\u00fcr statisch oder monolithisch h\u00e4lt, wie Kira Kosnick schreibt. Im Gegenteil. In der gesamten Region gibt es Frauenbewegungen, und es gab sie vielerorts bereits im 19. Jh., zu einer Zeit, in der auch in Europa Frauen erstmals begannen f\u00fcr ihre Rechte zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>In Orient und Okzident wurden die gleichen Ideen diskutiert, und in den gebildeten Schichten entstand ein \u00e4hnlicher Lebensstil. Wenn man Bilder von Studentinnen aus Kabul oder Kairo in den 1980er Jahren ansieht, dann k\u00f6nnte es auch in Paris oder Berlin sein. Alle trugen offene Haare, Jeans und T-Shirts, und manchmal auch einen Minirock.<\/p>\n<h3>Roll-Back des konservativen Islam seit den 70er Jahren<\/h3>\n<p>In den 1970er und 80er Jahren kam die Wende. Sie begann zun\u00e4chst im Iran im Jahr 1979 mit dem Sturz des Shahs und wurde von breiten Kreisen der Bev\u00f6lkerung getragen, innerhalb derer sehr unterschiedliche Ideen f\u00fcr die neue Republik entwickelt wurden. Innerhalb eines Jahres wurde aus Vielfalt jedoch erzwungene Homogenit\u00e4t, aus der allgemeinen Revolution eine islamische, und der charismatische Geistliche Khomeini ergriff die Macht.<\/p>\n<p>Die Konsequenzen betrafen vor allem die Frauen. Das Heiratsalter f\u00fcr M\u00e4dchen wurde von 18 auf 9 (!) Jahre gesenkt, die h\u00e4usliche Dominanz des Ehemannes festgeschrieben, Frauen aus Berufen und Bildungseinrichtungen vertrieben und unter den Ganzk\u00f6rperschleier gen\u00f6tigt. Frauen gelten bis heute als personifizierte Verf\u00fchrungen und werden verantwortlich gemacht, wenn M\u00e4nner ihre sexuellen Triebe nicht unter Kontrolle halten.<\/p>\n<p>Auch in anderen islamisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern kam es zu einem Roll-back des konservativen Islam, dessen Vertreter geradezu besessen von der Idee waren, Frauen unter den Schleier und in vielen F\u00e4llen auch ins Haus zu verbannen. In Afghanistan unter der Herrschaft der Taliban standen selbst die Stimmen oder der h\u00f6rbare Schritt von Frauen unter dem Verdacht, unz\u00fcchtiges Gedankengut bei M\u00e4nnern zu evozieren.<\/p>\n<p>Selbst im religi\u00f6s liberal geltenden Indonesien gelang es 2008 neue sittenstrenge Regularien f\u00fcr Frauen gesetzlich zu verankern. Das Parlament verabschiedete ein so genanntes Anti-Pornographie- Gesetz, das insbesondere Frauen f\u00fcr sexuelle \u00dcbergriffe von M\u00e4nnern verantwortlich machte. Jede Art der Bekleidung, die geeignet sei, das sexuelle Begehren eines Mannes zu reizen, m\u00fcsse von Frauen vermieden werden, so das Gesetz.<\/p>\n<p>Das betrifft im Zweifelsfall sogar ein T-Shirt. In \u00c4gypten und Tunesien, wo nach der arabischen Revolution von 2011 islamistische Parteien die ersten Wahlen gewannen, erwogen diese, die Gleichheit der Geschlechter vor dem Gesetz aus der Verfassung zu streichen, und etliche Hardliner glaubten, dass es m\u00f6glich sei, die Frauen wieder an Heim und Herd zu verbannen.<\/p>\n<p>Das ist nicht gegl\u00fcckt, aber befeuert von einer Wiederkehr patriarchalischen Denkens und einer unheilvollen Synthese von Religion und konservativer Kultur nimmt die Gewalt gegen Frauen im \u00f6ffentlichen Raum dramatische Ausma\u00dfe an.<\/p>\n<h3>Schwieriger Kampf arabischer Intellektueller gegen religi\u00f6sen Patriarchalismus<\/h3>\n<p>Solche Dynamiken waren in Europa nicht evident. Es gab keine Renaissance eines religi\u00f6sen Patriarchalismus, sondern vielmehr eine fortschreitende S\u00e4kularisierung, die es m\u00f6glich machte, Frauenrechte sukzessive weiter durchzusetzen und einen zunehmend emanzipativen Lebensstil zu etablieren. Konservativ- l\u00e4ndliche Milieus mit religi\u00f6ser Ausrichtung sind in Deutschland marginalisiert, gebildete St\u00e4dter\/innen geben den Ton in Politik und Gesellschaft an.<\/p>\n<p>Ihr Einfluss basiert auch darauf, dass sie numerisch eine Kraft sind. In vielen au\u00dfereurop\u00e4ischen L\u00e4ndern stellen die Mittelschichten dagegen eine Minderheit dar. Das Bev\u00f6lkerungswachstum ist enorm, die \u00d6konomien prek\u00e4r. In Afghanistan sind 45 % der Bev\u00f6lkerung unter 15, in \u00c4gypten 31 %, in Pakistan 36 %, in Syrien 33 %. Die Kinder und Jugendlichen speisen das Heer der Armen auf dem Land und in den st\u00e4dtischen Elendsvierteln.<\/p>\n<p>Hier gibt es keinen Sinn f\u00fcr soziale Reformen, die mehr betreffen als das t\u00e4gliche \u00dcberleben; hier h\u00f6rt man auf die Imame, die die Unterordnung der Frauen predigen, und auf die Vertreter islamistischer Organisationen, die die Sozialarbeit \u00fcbernommen haben, die der Staat nicht leistet. Feminismus wird oft mit den herrschenden Eliten assoziiert oder sogar mit den Autokraten der Vergangenheit, von Reza Pahlevi im Iran \u00fcber Kemal Pascha in der T\u00fcrkei bis zu Ben Ali in Tunesien.<\/p>\n<p>Frauenrechte gelten als \u201ewestlich\u201c, als \u00fcberfl\u00fcssig oder schlicht als unmoralisch. Man zieht sich lieber zur\u00fcck auf die Religion und die eigene Kultur, die nicht durch den Materialismus, sondern die Gebote von Ehre und Scham bestimmt sei. Gegen diese patriarchalische Kultur der Ehre und gegen einen konservativen Islam k\u00e4mpfen Frauenrechtlerinnen aus muslimisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern einen erbitterten Kampf.<\/p>\n<p>Nawal El Saadawi zum Beispiel, die Grande Dame des \u00e4gyptischen Feminismus, die \u00fcber Genitalverst\u00fcmmelungen und Vergewaltigungen in der Familie schrieb, die marokkanische Soziologin Fatima Mernissi, die patriarchalische Deutungen islamischer Quellen kritisierte, oder der algerische Schriftsteller Kamel Daoud, der die Ereignisse in K\u00f6ln mit einem Artikel \u00fcber Probleme der arabischen M\u00e4nner mit Frauen und ihrer Sexualit\u00e4t beantwortete und daf\u00fcr in \u201eLe Monde\u201c von einer Gruppe franz\u00f6sischer Wissenschaftler\/ innen der Islamophobie und des Selbsthasses bezichtigt worden war.<\/p>\n<p>In Deutschland sind es muslimische Post-Migrant\/innen wie Seyran Ates, Lale Akg\u00fcn, Ahmad Mansour und Hamed Abdel-Samad, die sich kompromisslos gegen Frauenunterdr\u00fcckung und sexuelle Gewalt in muslimisch-konservativen Migrantenmilieus aussprechen und zu den Silvesterereignissen klare Worte finden. Sie alle verdienen unsere uneingeschr\u00e4nkte Solidarit\u00e4t. Forderungen nach einer Diskurspolizei, die das Aussprechen unliebsamer Tatsachen unter Rassismusverdacht stellt, spielt nur denjenigen in die H\u00e4nde, denen die Gleichberechtigung der Geschlechter schon immer ein Dorn im Auge war.<\/p>\n<p>[dt_call_to_action content_size=&#8220;small&#8220; background=&#8220;fancy&#8220; line=&#8220;true&#8220; style=&#8220;1&#8243; animation=&#8220;fadeIn&#8220;]<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Susanne Schr\u00f6ter<\/strong> ist Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI), Direktorin des Instituts f\u00fcr Ethnologie, Principal Investigator im Exzellenzcluster \u201eDie Herausbildung normativer Ordnungen\u201c, Direktorin im Cornelia Goethe Centrum f\u00fcr Geschlechterforschung und Vorstandsmitglied des Deutschen Orient-Instituts.<\/p>\n<p>[\/dt_call_to_action]<\/p>\n<p><em><strong>Dieser Artikel ist in der Ausgabe 2.16 des UniReport erschienen [<a href=\"http:\/\/www.unireport.info\/60820406\/Unireport_2-16.pdf\" target=\"_blank\">PDF<\/a>]<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ethnologin Susanne Schr\u00f6ter antwortet auf den Essay von Kira Kosnick zu den Vorf\u00e4llen in K\u00f6ln. 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Beitrag wurde von der Online-Redaktion ver\u00f6ffentlicht. 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