{"id":67789,"date":"2023-02-17T10:56:48","date_gmt":"2023-02-17T09:56:48","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=67789"},"modified":"2023-02-17T10:56:49","modified_gmt":"2023-02-17T09:56:49","slug":"auf-den-spuren-einer-gefaehrlichen-infektionskrankheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/unireport\/auf-den-spuren-einer-gefaehrlichen-infektionskrankheit\/","title":{"rendered":"Auf den Spuren einer gef\u00e4hrlichen Infektionskrankheit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Mikrobiologe Volkhard Kempf hat mit einem Team Peru bereist, um mit einem k\u00fcrzlich entwickelten Test die Bek\u00e4mpfung des t\u00f6dlichen Oroya-Fiebers voranzutreiben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine gewisse Anspannung blieb bestehen \u2013 auch wenn sich die vierk\u00f6pfige Gruppe um Volkhard Kempf, Professor f\u00fcr Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene an der Goethe-Universit\u00e4t, sorgf\u00e4ltig auf ihre Reise nach Peru vorbereitet hatte. Das Quartett brach im November 2022 auf und sollte es in den darauffolgenden drei Wochen insbesondere vermeiden, von Sandm\u00fccken der Gattung <em>Lutzomyia <\/em>gestochen zu werden, weder in der Hauptstadt Lima noch in den Anden und auch nicht im Dschungel von Nordamazonien: Diese Insekten k\u00f6nnen n\u00e4mlich das Bakterium <em>Bartonella bacilliformis <\/em>\u00fcbertragen, den Erreger der hochgef\u00e4hrlichen, dennoch lange vernachl\u00e4ssigten Tropenkrankheit \u201eOroya-Fieber\u201c: \u201eWenn die Erkrankung nicht schnell genug diagnostiziert und angemessen mit Antibiotika behandelt wird, geht das Oroya-Fieber mit einer Todesrate von bis zu 90 Prozent einher\u201c, sagt Kempf. \u201eNur zum Vergleich: Am Beginn der \u201eCorona\u201c-Pandemie hatten SARS-CoV-2-Infektionen gerade einmal eine Letalit\u00e4t von ungef\u00e4hr 2 Prozent.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Beitragsbild_UR1.23_Peru.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Beitragsbild_UR1.23_Peru.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-67795\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Beitragsbild_UR1.23_Peru.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Beitragsbild_UR1.23_Peru-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Beitragsbild_UR1.23_Peru-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Expeditionsgruppe im Dschungel des amazonischen Hochlands in Peru. Von links nach rechts: Dr. Riikka H\u00f6sch-Kempf, Wibke Susanne Ballhorn, Alexander Dichter, Univ.-Prof. Dr. Volkhard Kempf, Univ.-Prof. Dr. Pablo Tsukayama.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Das Oroya-Fieber ist hochgradig t\u00f6dlich. Jeder kann dran erkranken, und auch eine \u00fcberstandene Infektion f\u00fchrt nicht zu Immunit\u00e4t. Sein Erreger<em> Bartonella bacilliformis<\/em> bef\u00e4llt die roten Blutk\u00f6rperchen des Menschen (die Erythrozyten) \u2013 ein anderes Erreger-Reservoir ist derzeit nicht bekannt \u2013 und zerst\u00f6rt die Erythrozyten, indem er sie zum Platzen bringt; Erkrankte leiden zun\u00e4chst an hohem Fieber und sind von allgemeinem Verfall gezeichnet, als weitere Symptome kommen Nierenversagen und Delirium dazu, bis schlie\u00dflich der Tod eintritt. Und die wenigen, die diese Akut-Phase der sogenannten Carri\u00f3n-Krankheit \u00fcberleben, leiden zumeist f\u00fcr Monate oder sogar Jahre unter der chronischen Auspr\u00e4gung, der schmerzhaften Hautkrankheit <em>Verruga peruana<\/em> (\u201ePeru-Warze\u201c). Sehr viel mehr ist \u00fcber die Carri\u00f3n-Krankheit beziehungsweise das Oroya-Fieber allerdings nicht bekannt: Weder ob die \u00dcberlebenden gegen eine neuerliche Infektion durch <em>Bartonella bacilliformis<\/em> immun sind, noch woran es liegt, dass die akute Form der Carri\u00f3n-Krankheit manchmal in die chronische Form der Peru-Warze \u00fcbergeht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ungel\u00f6ste R\u00e4tsel<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>\u201eWir wissen einfach extrem wenig \u00fcber den Erreger, auch wenn die Krankheit seit Menschengedenken existiert\u201c, betont Kempf, \u201evieles an ihr ist nach wie vor absolut mysteri\u00f6s.\u201c Die wenigen gesicherten Erkenntnisse \u00fcber die Epidemiologie, also \u00fcber die H\u00e4ufigkeit und die Verbreitung, w\u00fcrfen weitere Fragen auf. \u201eZum Beispiel ist es kaum vorstellbar, dass es au\u00dfer dem Menschen kein anderes Erreger-Reservoir gibt \u2013 aber wir kennen leider einfach keines\u201c, so Kempf. Und diese Wissensl\u00fccke stelle nicht nur ein prinzipielles R\u00e4tsel, sondern auch ein praktisches Problem dar: Wenn der einzige bekannte Wirtsorganismus f\u00fcr <em>Bartonella bacilliformis <\/em>der Mensch sei, dann existiere schlie\u00dflich auch kein Tiermodell, anhand dessen sich die Infektionsbiologie des Erregers erforschen lasse.<\/p>\n\n\n\n<p>Folglich habe die Medizin kaum eine Idee \u00fcber die zugrunde liegende Infektionsbiologie, also \u00fcber die krankmachenden Eigenschaften des Erregers, f\u00e4hrt er fort, und diese Unwissenheit k\u00f6nne sich einmal r\u00e4chen. Zwar sei der Krankheits\u00fcbertr\u00e4ger, die <em>Lutzomyia<\/em>-Sandm\u00fccke, bislang \u00fcberwiegend in Peru, Ecuador und Kolumbien heimisch, sodass die Carri\u00f3n-Krankheit mit ihren beiden Auspr\u00e4gungen Oroya-Fieber und Peru-Warze auf den s\u00fcdamerikanischen Halbkontinent beschr\u00e4nkt sei. \u201eAber sowohl der Klimawandel als auch die weltweite Reiseaktivit\u00e4t k\u00f6nnen dazu beitragen, dass das nicht so bleibt\u201c, gibt Kempf zu bedenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kommt, dass Ergebnisse der medizinischen Forschung nicht allein deswegen ausbleiben, weil sich bisher nur sehr wenige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler f\u00fcr <em>Bartonella bacilliformis <\/em>und f\u00fcr die Carri\u00f3n-Krankheit interessiert haben: Das Bakterium stellt die Forscherinnen und Forscher dadurch vor gro\u00dfe experimentelle Herausforderungen, dass es nur \u00e4u\u00dferst langsam in Spezialn\u00e4hrmedien w\u00e4chst und die Anwendung besonderer molekulargenetischer Verfahren erfordert, die Kempfs Arbeitsgruppe eigens daf\u00fcr adaptiert hat.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein Test macht Hoffnung<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Angesichts der vielen ungel\u00f6sten R\u00e4tsel stellte es vor etwas mehr als einem Jahr geradezu einen Durchbruch dar, dass Kempfs Arbeitsgruppe an der Goethe-Universit\u00e4t in Kollaboration mit einem Diagnostik-Unternehmen aus Dietzenbach sowie mit der Universidad Peruana Cayetano Heredia (Lima) einen Test entwickelt hatte, mit dem im Blutserum eines Menschen Antik\u00f6rper gegen <em>Bartonella bacilliformis<\/em> nachgewiesen werden k\u00f6nnen \u2013 anders ausgedr\u00fcckt: Mit dem sich nachweisen l\u00e4sst, ob dieser Mensch am Oroya-Fieber erkrankt war beziehungsweise ob sein Immunsystem in der Vergangenheit Kontakt zu <em>Bartonella bacilliformis<\/em> hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Test \u2013 bei Weitem nicht so simpel wie zum Beispiel ein \u201eCorona\u201c-Antigen-Schnelltest \u2013 besteht aus einer ganzen Reihe von Chemikalien und Laborger\u00e4ten, alle zusammen fast 500 Gramm schwer. Und auch wenn jedem Test eine schriftliche Anleitung beiliegt, m\u00fcssen die Besch\u00e4ftigten des \u2013 insbesondere peruanischen \u2013 Gesundheitswesens, welche die Labordiagnostik der Carri\u00f3n-Krankheit sicherstellen, auf diese T\u00e4tigkeit gr\u00fcndlich vorbereitet werden. Da traf es sich gut, dass die \u201eICBEP10\u201c, die zehnte \u201eKonferenz zu neuen, durch <em>Bartonella <\/em>verursachten Krankheiten\u201c im November 2022 in Lima stattfand. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bild_UR1.23_Peru.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bild_UR1.23_Peru.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-67799\" width=\"650\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bild_UR1.23_Peru.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bild_UR1.23_Peru-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bild_UR1.23_Peru-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blutentnahme bei einem Einwohner aus San Jos\u00e9 de Ocumal, Amazonas, Peru, im Oroya-Fieber-Hochendemiegebiet. Die Proben wurden in Zusammenarbeit mit dem <em>Laboratorio Referencial de Salud P\u00fablica<\/em> der Region Amazonas, Peru, gesammelt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Sowohl Kempf als auch sein Doktorand Alexander Dichter, der an der Entwicklung des Tests entscheidend mitgewirkt hat, und die ebenfalls daran beteiligte \u201emedizinische Technologin f\u00fcr Laboranalytik\u201c (fr\u00fcher: MLTA) Wibke Ballhorn konnten dank der finanziellen F\u00f6rderung des Robert-Koch-Instituts die Konferenz besuchen und sich mit den Kooperationspartnern von der Universidad Peruana Cayetano Heredia austauschen. Nachdem sie einige der Test-Kits (jedes einzelne erm\u00f6glicht es, Blutproben von 90 Personen zu testen) in Lima deponiert und diejenigen instruiert hatten, die die Tests anwenden sollten, brach die peruanisch-deutsche Gruppe zu einer Feldstudie auf: auch weiterhin so gut wie m\u00f6glich gesch\u00fctzt durch lange Kleidung und aufgespr\u00fchte Insekten-Repellents \u2013 im Bewusstsein, dass die mitgef\u00fchrten Antibiotika im Verdachtsfall des Oroya-Fiebers therapeutisch wirken w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Riskante Dschungel-Expedition<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Trotzdem: Angesichts des Risikos der Infektion mit einer \u00fcberaus t\u00f6dlichen Krankheit blieb eine gewisse Anspannung. Die hatten Kempf und seine Mitreisenden sogar in Lima gesp\u00fcrt, in den Konferenzr\u00e4umen genauso wie in den B\u00fcros, Labors und Seminarr\u00e4umen der Kooperationspartner \u2013 und so wie in der ganzen Stadt. Und umso mehr sollten sie die Unsicherheit jetzt wahrnehmen, da sie zusammen mit den peruanischen Kooperationspartnern in den Norden des Landes reisten: zun\u00e4chst in die Provinzhauptstadt der Region Amazonien, Chachapoyas, zum nationalen Referenzlabor des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens. Ebenso wie zuvor in Lima nutzte die Gruppe hier die Gelegenheit, Besch\u00e4ftigte des Gesundheitswesens mit dem neu entwickelten Test auf das Oroya-Fieber\/ die Carri\u00f3n-Krankheit vertraut zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Chachapoyas weiter in kleine Andend\u00f6rfchen, \u00fcber nicht asphaltierte Stra\u00dfen, tags oder auch mal in der Nacht, zu \u00f6rtlichen Gesundheitszentren mitten im Dschungel \u2013 der Test sollte unter allt\u00e4glichen Bedingungen tats\u00e4chlich zum Einsatz kommen; \u201eWir hoffen, dass wir daraus erste R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Epidemiologie des Oroya-Fiebers beziehungsweise der Carri\u00f3n-Krankheit ziehen k\u00f6nnen\u201c, sagt Kempf. Seine Kooperationspartner in Lima analysieren derzeit mithilfe der Test-Kits die Blutproben, die w\u00e4hrend der Feldstudie genommen wurden: \u201eBlutproben zu bekommen, das ist nicht so leicht, wie man es sich vielleicht vorstellt\u201c, schr\u00e4nkt Kempf ein. \u201eSie sind da in einem kleinen peruanischen D\u00f6rfchen mit 80 oder 90 Einwohnern unterwegs, gehen von Haus zu Haus. Dann klingeln Sie, hoffen, dass der Herr, die Dame des Hauses da ist und sich \u00fcberzeugen l\u00e4sst, dass Sie ihm oder ihr Blut abnehmen d\u00fcrfen.\u201c Zusammen mit Mitarbeitenden der Gesundheitsbeh\u00f6rde der Region Amazonas h\u00e4tten sie dazu weitere Daten der Getesteten erhoben: Ob und wie diese potentiell infizierten Sandm\u00fccken ausgesetzt waren, ob sie von anderen Insekten gestochen worden seien, ob vielleicht weitere Familienangeh\u00f6rige am Oroya-Fieber erkrankt (gewesen) seien. \u201eDie Proben, bei denen unser Test anschl\u00e4gt und bei denen die Anamnese einen hinreichenden Verdacht auf die Carri\u00f3n-Krankheit ergibt, k\u00f6nnten uns m\u00f6glicherweise dann in einem n\u00e4chsten Schritt als Ausgangspunkt f\u00fcr die Entwicklung eines Impfstoffs dienen\u201c, steckt Kempf einen Teil seines zuk\u00fcnftigen Arbeitsprogramms f\u00fcr das hessische LOEWE-Zentrum DRUID ab, in dem vernachl\u00e4ssigte und armutsassoziierte Tropenkrankheiten erforscht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Kits, die Kempf und seine Mitreisenden nach Peru mitgebracht haben, k\u00f6nnen noch weitere Tests vorgenommen werden \u2013 das wird jetzt Sache des peruanischen Gesundheitspersonals sein und in Kollaboration mit den peruanischen Forschungspartnern erfolgen. \u201eMit unseren Test-Kits k\u00f6nnen wir zwar nur einen winzigen Teil von Peru auf die Verbreitung des Oroya-Fiebers hin untersuchen\u201c, stellt Kempf klar, \u201eaber das w\u00e4re zumindest mal ein erster Schritt f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere seroepidemiologische Surveillance\u201c. Um f\u00fcr ganz Peru fl\u00e4chendeckend Zahlen zur Verbreitung des Oroya-Fiebers beziehungsweise der Carri\u00f3n-Krankheit zu erhalten, w\u00e4ren rund 100-mal so viele Tests n\u00f6tig. Vorerst m\u00fcssen sich die Forschenden allerdings auf Erkenntnisse aus der Feldstudie in Amazonien beschr\u00e4nken. Die wichtigste Erkenntnis ist ohnehin: Kein Mitglied ihrer Gruppe wurde auf der Reise durch <em>Bartonella bacilliformis <\/em>infiziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Stefanie Hense<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mikrobiologe Volkhard Kempf hat mit einem Team Peru bereist, um mit einem k\u00fcrzlich entwickelten Test die Bek\u00e4mpfung des t\u00f6dlichen Oroya-Fiebers voranzutreiben. 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