{"id":71273,"date":"2023-06-26T14:43:00","date_gmt":"2023-06-26T12:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=71273"},"modified":"2025-02-20T12:17:13","modified_gmt":"2025-02-20T11:17:13","slug":"das-paralleluniversum-unserer-daten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung-frankfurt\/das-paralleluniversum-unserer-daten\/","title":{"rendered":"Das Paralleluniversum unserer Daten"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"wp-block-heading\"><\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignfull is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-cover alignfull has-custom-content-position is-position-bottom-center\" style=\"min-height:550px;aspect-ratio:unset;\"><span aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-cover__background has-background-dim-10 has-background-dim\"><\/span><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1949\" height=\"1185\" class=\"wp-block-cover__image-background wp-image-71523\" alt=\"\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/shutterstock_1269857698_RZ.jpg\" style=\"object-position:50% 0%\" data-object-fit=\"cover\" data-object-position=\"50% 0%\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/shutterstock_1269857698_RZ.jpg 1949w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/shutterstock_1269857698_RZ-300x182.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/shutterstock_1269857698_RZ-1024x623.jpg 1024w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/shutterstock_1269857698_RZ-768x467.jpg 768w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/shutterstock_1269857698_RZ-1536x934.jpg 1536w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/shutterstock_1269857698_RZ-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 1949px) 100vw, 1949px\" \/><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-left has-white-color has-text-color has-medium-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Es geht um Werbung, Betrug oder die Optimierung von Gesch\u00e4ftsmodellen: Verbraucherdaten sind ein kostbares Gut, das Kreditgeber und Versicherer genauso interessiert wie H\u00e4ndler und Kriminelle. Kai Rannenberg, Professor f\u00fcr Mobile Business &amp; Multilateral Security an der Goethe-Universit\u00e4t, forscht zur Cybersicherheit. Dirk Frank hat mit dem Wirtschaftsinformatiker \u00fcber Datenschutz, Hackerangriffe und das Auto als \u00bbHandy auf R\u00e4dern\u00ab gesprochen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dirk Frank: Herr Professor Rannenberg, wir sprechen heute virtuell miteinander, \u00fcber ein g\u00e4ngiges Konferenztool, und da sind wir quasi schon mittendrin im Thema Datenschutz und Datensicherheit, oder?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kai Rannenberg: Sie haben einiges anklicken m\u00fcssen, um der Aufzeichnung unseres Gespr\u00e4chs zuzustimmen. Das folgt den EU-weiten Regeln der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Viele Konferenzsysteme machen ihren Nutzerinnen und Nutzern nicht in gleicher Weise klar, was wie aufgezeichnet wird. Vielfach werden die Daten auch nicht wie bei diesem System in Europa, also im Schutzbereich der DSGVO, verarbeitet und gespeichert, sondern anderswo \u2013 \u00bbirgendwo in der Cloud\u00ab. Oder es bleibt unklar, wer Zugriff auf die Daten hat, weil die Verwaltung der Systeme von au\u00dferhalb Europas erfolgt beziehungsweise gar nicht klar ist, wo die Systeme verwaltet werden. Das Projekt CyberSec4Europe hat mit dem BigBlueButton-\u00adServer des Projektpartners TU Delft, den wir gerade f\u00fcr die Aufzeichnung nutzen, schon sehr schnell nach Beginn der Pandemie gezeigt, dass man einen leistungsf\u00e4higen Konferenzserver in Europa zuverl\u00e4ssig, mit Open-Source-Software und nach den Regeln der DSGVO betreiben kann \u2013 f\u00fcr Besprechungen, gro\u00dfe \u00f6ffentliche Konferenzen, die Lehre und sogar f\u00fcr offizielle Projektbegutachtungen. Das hat uns auch f\u00fcr die Nutzung des inzwischen an der Goethe-Universit\u00e4t aufgebauten BigBlueButton-Servers geholfen. Insgesamt war diese Aktivit\u00e4t f\u00fcr den Datenschutz wie auch die Cybersicherheit wichtig, denn nat\u00fcrlich leisten auch Web-Konferenzsysteme einen wesent\u00adlichen Beitrag oder Nichtbeitrag zur Cybersicherheit und damit zur digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sp\u00e4testens seit der Coronapandemie haben viele im Beruf damit zu tun, vorher war das wahrscheinlich eher auf einen kleineren Nutzerkreis beschr\u00e4nkt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben in Hessen einen sehr wachen Datenschutzbeauftragten. Der hat den hessischen Ausbildungsinstitutionen, speziell den Schulen, vorgeschrieben, mit Systemen zu arbeiten, bei denen man wei\u00df, wo die Daten liegen und dass sie garantiert im Bereich der Datenschutzgrundverordnung bleiben. Ein Anbieter etwa in Frankreich oder D\u00e4nemark kann okay sein. Aber die Daten zum Beispiel nach China zu \u00fcbermitteln, wo rechtsstaatliche Grunds\u00e4tze nicht in unserem Sinne gelten und die Einhaltung der DSGVO unterst\u00fctzen, w\u00e4re untersagt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie gehen Sie denn damit um, wenn Sie mit Kolleginnen und Kollegen aus den USA konferieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich mit Kolleginnen und Kollegen in den USA spreche, dann kann ich sie in unser Konferenzsystem einladen. Dabei m\u00fcssen sie aus den USA \u00fcber einen Weg dahin gelangen; dieser Weg ist nat\u00fcrlich genauso sicher oder un\u00adsicher wie das, was sie in den USA eben vorfinden. Es geht bei den Diskussionen, die in diesem Zusammenhang gef\u00fchrt werden, nicht darum, zu behaupten, dass es keine Rechtsstaatlichkeit in den USA g\u00e4be. Tatsache ist aber, dass eine spezielle Regulierung in den USA existiert, die Dienstanbieter dazu verpflichtet, Abh\u00f6rma\u00dfnahmen aus Gr\u00fcnden der nationalen Sicherheit zuzulassen, ohne die Kunden dar\u00fcber zu informieren. Dagegen wurde in den USA geklagt, auch mit Blick auf den damit verbundenen Wettbewerbsnachteil, bislang aber ohne Erfolg. Die Vorbildfunktion, die Europa beim Thema Datenschutz und Datensicherheit mithilfe zum Beispiel der DSGVO einnimmt, hat nat\u00fcrlich auch den Vorteil, dass sich Firmen und Organisationen weltweit darauf berufen k\u00f6nnen. Diese europ\u00e4ische Regulierung hat geradezu eine Nachahmungsbewegung bewirkt. In Indien etwa hat man verstanden, dass die Einhaltung der einschl\u00e4gigen Regeln eine wesentliche Voraussetzung ist, um am europ\u00e4ischen Markt erfolgreich sein zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wenn man momentan \u00fcber das Thema Cybersicherheit spricht, kommt man am Krieg gegen die Ukraine nicht vorbei. Man denkt dann nat\u00fcrlich vor allem an Cyberattacken auf die sogenannte Kritische Infrastruktur. Wird dadurch nicht vielleicht auch \u00fcbersehen, dass Datensicherheit und Datenschutz auch schon in unserer allt\u00e4glichen IT-Nutzung eine Rolle spielen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Angriffe auf Kritische Infrastrukturen hatten wir schon vor dem Krieg, zum Beispiel auf den Deutschen Bundestag, auf Energieversorger, auf Universit\u00e4ten in Gie\u00dfen und Berlin, auch auf die Stadt Potsdam. Nach dem, was wir von Kolleginnen und Kollegen aus der Ukraine wissen, ist die Furcht vor Angriffen auf die Kritische Infrastruktur gegenw\u00e4rtig oft gr\u00f6\u00dfer als die vor Aussp\u00e4hung im Internet oder in Mobilfunknetzen, weil die Sch\u00e4den der Angriffe auf die Kritische Infrastruktur unmittelbarer sind. Aber immer mehr Menschen dort wissen nun auch, dass das eine das andere erm\u00f6glicht. Wie weit sich dieser Zusammenhang inzwischen bei uns heru\u00adm\u00adgesprochen hat, ist eine interessante Frage.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"background-color:#54a9b3\">\n<div class=\"wp-block-columns has-white-color has-text-color has-background is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"background-color:#54a9b3\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center has-background is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"background-color:#dedede00;flex-basis:100%\">\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Cybersicherheit f\u00fcr Europa<br><\/h4>\n\n\n\n<p>CyberSec4Europe als Pilot f\u00fcr das \u00bbEuropean Cybersecurity Competence Centre and Network (ECCC)\u00ab entwirft, testet und demonstriert Governance-Strukturen f\u00fcr das ECCC und nutzt dabei Best-Practice-Beispiele, das Wissen und die Erfahrung der 42 Partner. Gleichzeitig arbeitet CyberSec4Europe an sicheren Softwarekomponenten, die L\u00fccken in der Forschung schlie\u00dfen und mit den realen Anwendungs\u00adf\u00e4llen verkn\u00fcpft sind, etwa in den vertikalen Sektoren digitale Infrastruktur, Finanzen, Beh\u00f6rden und intelligente St\u00e4dte, Gesundheitswesen und Transport.<\/p>\n\n\n\n<p>Das langfristige Ziel von CyberSec4Europe ist eine Europ\u00e4ische Union, die \u00fcber alle erforderlichen F\u00e4higkeiten verf\u00fcgt, um ihre demokratische Gesellschaft zu sichern und aufrechtzuerhalten, die im Einklang mit den europ\u00e4ischen Verfassungswerten lebt, zum Beispiel in Bezug auf den Schutz der Privatsph\u00e4re und die Nutzung von Daten, und die eine weltweit f\u00fchrende digitale Wirtschaft hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf <a href=\"http:\/\/CyberSec4Europe.eu\/our-results\/books\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">CyberSec4Europe.eu\/our-results\/books<\/a> finden sich zwei E-Books, die die Ergebnisse leicht lesbar zusammenfassen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wir haben seit vielen Jahren eine Vielzahl von Apps zur Verf\u00fcgung, die gr\u00f6\u00dftenteils kostenfrei angeboten werden. Aber nat\u00fcrlich zahlt man auch mit seinen Daten. Fehlt hier noch das n\u00f6tige Bewusstsein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, leider. Manchmal wird es auch leichtsinnigen Nutzerinnen und Nutzern bewusst, dann aber oft auf schockierende Weise. Es gab einen Aufschrei, als bekannt wurde, dass Cambridge Analytica auf Daten von Facebook Zugriff hatte. Und zwar sowohl auf Daten, die auf dem Facebook-Server lagen, als auch auf Daten, die mit der Facebook-App gesammelt wurden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Aber auch in \u00bberwachsenen\u00ab Lebens- und Konsumwelten kommen Apps massenhaft zum Einsatz, man denke nur an Autos.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Auto ist inzwischen im Prinzip auch ein Handy auf R\u00e4dern. Im Auto lassen sich nat\u00fcrlich noch viel mehr Infor\u00admationen einsammeln: Wie reagiert die Fahrerin oder der Fahrer auf Stress, wie wird beschleunigt, wie gebremst et cetera. Die Bewegungsprofile der \u00adPersonen, die bei Handys auch schon existieren, werden noch greifbarer, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. \u00bbDIE ZEIT\u00ab hat einmal eine Website aufgesetzt, die die Bewegungsdaten des Politikers Malte Spitz f\u00fcr einen Zeitraum von sechs Monaten aufzeigt. Der hatte sich von der Telekom seine Handy-Ortungsdaten geben lassen. Auf der Website kann man sehr pr\u00e4zise sehen, wo sich Spitz aufgehalten hat, weil auch die Funkzellengr\u00f6\u00dfen mit in die Animation eingearbeitet wurden. Das hat viele Menschen durchaus aufmerken lassen. Wir erw\u00e4hnen es auch in unseren Vor\u00adlesungen, damit auch unsere Studierenden ein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr bekommen, was digitale Infrastrukturen bereits erfassen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rannenberg_Kai_027_c_HessLandVBrussel_c_Elio_Germani_RZ.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rannenberg_Kai_027_c_HessLandVBrussel_c_Elio_Germani_RZ-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-71524\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rannenberg_Kai_027_c_HessLandVBrussel_c_Elio_Germani_RZ-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rannenberg_Kai_027_c_HessLandVBrussel_c_Elio_Germani_RZ-300x200.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rannenberg_Kai_027_c_HessLandVBrussel_c_Elio_Germani_RZ-768x512.jpg 768w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rannenberg_Kai_027_c_HessLandVBrussel_c_Elio_Germani_RZ-18x12.jpg 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rannenberg_Kai_027_c_HessLandVBrussel_c_Elio_Germani_RZ.jpg 1417w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Prof. Kai Rannenberg<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>An Ihrem Lehrstuhl wurde vor einigen Jahren eine App entwickelt, die Datenschutzrisiken aufgesp\u00fcrt hat, um damit den Nutzerinnen und Nutzern die Kontrolle \u00fcber das Verhalten ihrer Apps zur\u00fcck\u00adzugeben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese App hat es damals auch in die Tagespresse geschafft, speziell wegen der Erkenntnisse bez\u00fcglich der Sport-Apps. Diese erfassen \u00fcber zus\u00e4tzliche Sensoren, etwa an Armb\u00e4ndern, K\u00f6rperfunktionen. Mehr Aufkl\u00e4rung ist in solchen F\u00e4llen sinnvoll: Datenschutz ist wie Z\u00e4hneputzen. Es ist unbequem, nicht gerade sexy, manchmal tut es sogar weh, aber es zahlt sich langfristig aus. Es gibt wiederum die weitverbreitete Aussage \u00bbIch habe nichts zu verbergen.\u00ab Eigentlich hat doch jeder etwas zu verbergen, weil jeder Schw\u00e4chen hat, die, wenn sie in einem bestimmten Moment zug\u00e4nglich sind, von Nachteil sein k\u00f6nnen. Die Freigabe von Daten ist nat\u00fcrlich auch eine Sache der Abw\u00e4gung. Wenn ich zum Beispiel dringend Hilfe holen muss, dann ist die Tatsache, dass ich dabei geortet werden kann, nicht unbedingt mein gr\u00f6\u00dftes Problem.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Die SCHUFA hat j\u00fcngst betont, dass sie keine Daten aus Social Networks verarbeitet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das haben sie aber erst unter \u00f6ffentlichem Druck bekannt gegeben. Wir wissen auch nicht, wie das bei allen anderen Kreditauswertungsunternehmen aussieht. Versicherungen sind nat\u00fcrlich sehr interessiert, alle m\u00f6glichen Daten zu erfahren. Sie k\u00f6nnen, wenn Sie mehr Daten von sich preisgeben, Ihre Auto-Haftpflichtversicherung zu einem g\u00fcnstigeren Tarif abschlie\u00dfen. Manche Leute sagen, das widerspreche eigentlich dem Versicherungsgedanken, wonach man f\u00fcr eine Schw\u00e4che eben nicht abgestraft werden d\u00fcrfte. Wenn einem diese Art Datenhandel angeboten wird, muss man sich der Tatsache bewusst sein, dass man der kleinere Partner ist. Beim europ\u00e4ischen Verband der Verbrauchersch\u00fctzer BEUC gibt es daf\u00fcr eine eigene Abteilung, die sich um Datenschutz k\u00fcmmert, und zwar speziell in Haushaltsgegenst\u00e4nden beziehungsweise in den Dienstleistungen, die Verbraucherinnen und Verbraucher ganz normal verwenden. Das kann zum Beispiel Spielzeug sein: Beim sogenannten Internet der Dinge sind die Ger\u00e4te mit dem Internet verbunden. Spielzeuge sind damit Cloud-Endpunkte, aber dar\u00fcber werden die Kunden nicht ausreichend informiert, gerade bei den Billigger\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Anfang Dezember gab es den \u00bbMomentum CyberSec4EuropeSummit Event\u00ab in Br\u00fcssel. Worum ging es dabei?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei einigen Pilotprojekten zum Thema Cybersicherheit ging es bisher um Hochsicherheitsanwendungen im milit\u00e4rischen Bereich. Wir haben uns in unserem Projekt CyberSec4Europe aber auch gezielt Anwendungen vorgenommen und sieben Anwendungsbereiche adressiert: den Austausch medizinischer Daten, auch weil sich mehr und mehr Therapien darauf beziehen; das elektronische Einkaufen; Bankdaten, speziell das Thema \u00bbich und mein Girokonto\u00ab; den Bereich Ausbildung und Zertifizierung von Ausbildungsleistungen beziehungsweise Zulassung zu Ausbildungsinstitutionen. Zwei weitere, ebenfalls im zivilen Bereich, aber nicht direkt mit Relevanz f\u00fcr einzelne B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, sind der Schutz von maritimen Infrastrukturen, speziell die Kommunikation zwischen H\u00e4fen und Schiffen, und das Thema digitale Wertsch\u00f6pfungsketten in der Produktion. Diese Wertsch\u00f6pfungsketten werden ja immer l\u00e4nger, daher m\u00fcssen die Beteiligten einander vertrauen k\u00f6nnen. Der siebte Bereich sind dann die Smart Cities; in den St\u00e4dten kommt bekanntlich immer mehr Digitalisierungstechnik in vielf\u00e4ltigsten Anwendungsszenarien zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignfull is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Pkw_vernetzt_1905723691_c_Gabriel_Nica_Shutterstock_RZ_RGB_-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-71525 size-full\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Pkw_vernetzt_1905723691_c_Gabriel_Nica_Shutterstock_RZ_RGB_-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Pkw_vernetzt_1905723691_c_Gabriel_Nica_Shutterstock_RZ_RGB_-300x200.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Pkw_vernetzt_1905723691_c_Gabriel_Nica_Shutterstock_RZ_RGB_-768x512.jpg 768w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Pkw_vernetzt_1905723691_c_Gabriel_Nica_Shutterstock_RZ_RGB_-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Pkw_vernetzt_1905723691_c_Gabriel_Nica_Shutterstock_RZ_RGB_-18x12.jpg 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Pkw_vernetzt_1905723691_c_Gabriel_Nica_Shutterstock_RZ_RGB_.jpg 1772w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Auch unterwegs immer vernetzt: Moderne Autos sammeln gro\u00dfe Datenmengen \u2013 f\u00fcr Hersteller, Staat und Werkstatt.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sie wurden im Vorfeld der Veranstaltung folgenderma\u00dfen zitiert: \u00bbCybersicherheit muss mit europ\u00e4ischen Werten wie Freiheit und Respekt f\u00fcr jeden Einzelnen sowie dem Schutz der am meisten gef\u00e4hrdeten Personen verbunden bleiben.\u00ab<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Stellen Sie sich vor: Ihr neues Gebiss wird irgendwo in Einzelfertigung automatisiert oder semiautomatisiert im Rahmen von Smart-Manufacturing erstellt. Dann geht es ja damit los, dass erstmal Ihr Kopf vermessen werden muss, und alle m\u00f6glichen personenbezogenen Daten inklusive der Fehler, die Ihre Z\u00e4hne schon hatten, m\u00fcssen an den Gebissfertiger \u00fcbermittelt werden. Anhand der genannten Anwendungsbereiche sieht man, dass die europ\u00e4ischen Werte nicht nur abstrakt behandelt werden, sondern mit Blick auf Menschen im Alltag. Wie l\u00e4uft das bei \u00bbnormalen\u00ab Menschen, was passiert denen eigentlich gerade? Nat\u00fcrlich hat ein Gebissproduzent ein Interesse daran, die Gebisse pr\u00e4zise zu fertigen, sonst kann er sie am Ende nicht verkaufen. Aber es gibt die Versuchung, die sehr pers\u00f6nlichen Daten der Kundinnen und Kunden auch f\u00fcr andere Dinge zu verwenden. Wichtig ist, dass die Menschen dar\u00fcber nicht nur entscheiden, sondern auch darauf \u00advertrauen k\u00f6nnen, dass ihre Entscheidungen von den Lieferantinnen und Lieferanten respektiert und verl\u00e4sslich technisch umgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p><em>Das Interview f\u00fchrte Dr. Dirk Frank, Pressereferent an der Goethe-Universit\u00e4t.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"mailto:frank@pvw.uni-frankfurt.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">frank@pvw.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-default\"\/>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht um Werbung, Betrug oder die Optimierung von Gesch\u00e4ftsmodellen: Verbraucherdaten sind ein kostbares Gut, das Kreditgeber und Versicherer genauso interessiert wie H\u00e4ndler und Kriminelle. 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