{"id":79346,"date":"2024-03-11T09:12:59","date_gmt":"2024-03-11T08:12:59","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=79346"},"modified":"2024-03-11T09:12:59","modified_gmt":"2024-03-11T08:12:59","slug":"du-bist-ein-kathederloewe-hat-ein-kollege-einmal-zu-mir-gesagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/unireport\/du-bist-ein-kathederloewe-hat-ein-kollege-einmal-zu-mir-gesagt\/","title":{"rendered":"\u00bb\u200aDu bist ein Kathederl\u00f6we\u2039, hat ein Kollege einmal zu mir gesagt.\u00ab"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Familienrechtler Ludwig Salgo blickt auf viele Jahre in der universit\u00e4ren Forschung und Lehre zur\u00fcck. Nun beendet er seine Seniorprofessur.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"346\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/beitragsbild_Kathederloewe_C9_650x450px-500x346.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-79347\" style=\"width:353px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/beitragsbild_Kathederloewe_C9_650x450px-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/beitragsbild_Kathederloewe_C9_650x450px-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/beitragsbild_Kathederloewe_C9_650x450px-18x12.jpg 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/beitragsbild_Kathederloewe_C9_650x450px.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im November durfte er seinen 77. Geburtstag feiern, von Ruhestand ist aber noch keine Spur. Gerade bereitet er sich in seinem B\u00fcro \u00fcber der Neuen Mensa am alten Campus in Bockenheim mit gro\u00dfem Elan auf die n\u00e4chste Seminarsitzung vor. \u00bbDie Lehre an der Universit\u00e4t wie an Fachhochschulen war mir nie eine Last. Ich habe versucht, die Studierenden zu motivieren oder bei Bedarf gar zu provozieren, um zu kommunizieren, weil wir alle viel mehr von gegenseitigem Austausch haben\u00ab, sagt Ludwig Salgo. Zahlreiche Studierende der Sozialen Arbeit, aus der Rechtswissenschaft, aber auch aus der Erziehungswissenschaft haben seine Veranstaltungen besucht; etliche Juristinnen und Juristen haben bei ihm promoviert, sich f\u00fcr die p\u00e4dagogische oder juristische Laufbahn qualifiziert. Sein zentrales Thema in Forschung und Lehre: das Verh\u00e4ltnis Eltern-Kind-Staat. Anfang 2012 ging er in den Ruhestand, doch die Lehre blieb vorerst seine gro\u00dfe Passion. Jetzt beendet er seine Seniorprofessur an der Goethe-Universit\u00e4t zum Semesterende nach zehn Jahren: \u00bbNun ist es genug\u00ab, sagt er. In der Fortbildung f\u00fcr Jugend\u00e4mter, Verfahrensbeist\u00e4nde und Juristen, auch in Stiftungen und Verb\u00e4nden, hier vor allem im Kinderschutzbund in Frankfurt, m\u00f6chte er weiterhin aktiv bleiben, auch um f\u00fcr das Thema Kindeswohl zu sensibilisieren. Dass er dann mehr Zeit f\u00fcr seine gro\u00dfe Leidenschaft haben wird, freut ihn: \u00bbIch leide an der Melomanie\u00ab, sagt der passionierte Freund klassischer Musik. \u00bbWie Nietzsche treffenderweise einmal bemerkt hat, w\u00e4re das Leben ohne Musik ein Irrtum.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fl\u00fcchtlingskind<\/h4>\n\n\n\n<p>1956, nach der gescheiterten Revolution, kommt Salgo als Zehnj\u00e4hriger mit Mutter und Schwester aus dem kommunistischen Ungarn nach Deutschland. Zu dieser Zeit reichte sein Deutsch eigentlich noch nicht, um die Aufnahmepr\u00fcfung f\u00fcrs humanistische Gymnasium zu bestehen \u2013 dennoch wurde er aufgenommen: \u201eDen Flichtling neme mer\u201c, sagte der Schuldirektor auf Schw\u00e4bisch. Der Junge kann sich in einem bildungs- und migrantenfreundlichen Umfeld durchsetzen. \u201eDass ein Volk sich gegen die Machthaber erheben kann, hat mich schon sehr f\u00fcr mein Leben gepr\u00e4gt, auch wenn der Aufstand schlie\u00dflich gescheitert ist. Wir Ungarn wurden jedenfalls in Deutschland als Helden gefeiert, weil wir es \u201aden Kommunisten gezeigt haben\u2018.\u201c Ich hatte jedenfalls keinerlei Nachteile dadurch, dass ich Fl\u00fcchtlingskind war\u201c, erinnert sich Salgo. Deutsch, Geschichte und Musik sind in der Schule seine Lieblingsf\u00e4cher, erinnert sich Salgo lachend. Nach dem Abitur 1968 studierte er Rechts- und Gesellschaftswissenschaften, zuerst an der Universit\u00e4t T\u00fcbingen, dann an Goethe-Universit\u00e4t. \u201eT\u00fcbingen war eine der f\u00fchrenden juristischen Fakult\u00e4ten des Landes, ich konnte dort vieles lernen. Aber der Umgang mit der NS-Zeit fand dort kaum statt, es gab immer noch einen Giftschrank mit Publikationen des noch aktiven Lehrpersonals aus der Zeit des Faschismus. Die gesellschaftliche Realit\u00e4t war in diesem idyllischen St\u00e4dtchen, vor allem an der Juristischen Fakult\u00e4t insgesamt doch sehr weit weg.\u201c Er wechselt an die Goethe-Universit\u00e4t. Die universit\u00e4re Juristenausbildung dort soll reformiert werden, Sozialwissenschaften sollen in das juristische Studium integriert werden, um die gesellschaftliche Wirklichkeit besser zu verstehen und dadurch eine bessere Rechtspraxis zu bewirken. Dass man in diesen Zeiten einiges von Marx, aber auch von Sigmund Freud oder aus den aktuellen soziologischen Diskursen gelesen haben musste, obwohl dies nicht Teil des Lehrplans war, mag zwar elit\u00e4r erscheinen, aber ein \u201estudium generale\u201c war gerade an Hochschulen fr\u00fcher und ist heute wieder aktuell. Zwar beklagt Salgo in der R\u00fcckschau, dass Teile der Studentenbewegung sich dogmatisch entwickelten. Als Fl\u00fcchtling aus dem kommunistischen Ungarn war er dagegen gefeit und geh\u00f6rte eher zu den \u201eSpontis\u201c. Gleichzeitig haben die gesellschaftskritischen Themen der Studentenbewegung einen anderen Blick auf die Rechtswissenschaft erm\u00f6glicht: \u201eVer\u00e4ndern statt Verdr\u00e4ngen\u201c. Im Bereich des Familienrechts st\u00f6\u00dft Salgo auf wichtige und ihn pr\u00e4gende Lehrende wie Spiros Simitis und Gisela Zenz. \u201eMan besch\u00e4ftigte sich in der juristischen Ausbildung im Familienrecht endlich auch mit Fragen der Familiensoziologie, der Psychologie, der Psychoanalyse und der Rechtstatsachenforschung in einem internationalen und interdisziplin\u00e4ren Umfeld \u2013 es herrschte also eine richtige Aufbruchstimmung. Es ging darum, Betroffene besser zu verstehen und aktuelle Rationalit\u00e4tskonzepte an die Stelle l\u00e4ngst \u00fcberholter Regelungs- und Entscheidungskonzepte zu setzen. Die Rationalisierung des Familienrechts, insbesondere des Kindschaftsrechts, dessen Internationalisierung, Konstitutionalisierung und Prozeduralisierung; das waren Themen, \u00fcber die am Lehrstuhl Simitis geforscht wurde. Simitis\/Zenz geh\u00f6rten in diesem Bereich zu den Pionieren der Rechtstatsachenforschung im Kindschaftsrecht in Deutschland. All dies sollte meine weitere berufliche Laufbahn pr\u00e4gen.\u201c Salgo entscheidet sich nach dem Zweiten Staatsexamen, zun\u00e4chst als Anwalt zu arbeiten \u2013 \u201eich wollte mit Menschen zu tun haben, mit Mietern, mit Arbeitnehmern, mit Gef\u00e4ngnisinsassen, mit Jugendbeh\u00f6rden, Eltern und Kindern, das war auch ein Ansatz der 68er\u201c. Die Kanzlei, die er mitgr\u00fcndet, l\u00e4uft gut, doch der inspirierende Kontakt zu Simitis und Zenz zieht ihn wieder zur\u00fcck an die Universit\u00e4t. Von 1982 bis 1988 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Spiros Simitis, seine Promotionsschrift, \u201ePflegekindschaft und Staatsintervention\u201c aus dem Jahr 1987 gilt bis heute als Fundament f\u00fcr kindesorientierte Rechtspolitik im Pflegekindschaftswesen; sie wurde mit dem Walter-Kolb-Ged\u00e4chtnispreis der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet. Seine Habilitationsschrift \u201eDie Vertretung von Kindern in zivilrechtlichen Kindesschutzverfahren\u201c (1994) erschien sp\u00e4ter in erweiterter Fassung im Bundesanzeiger Verlag und bei Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mehr interdisziplin\u00e4re Kompetenz in der Justiz<\/h4>\n\n\n\n<p>Das \u201eKindeswohl\u201c lag Salgo immer schon am Herzen, wobei er darauf hinweist, dass die kaum vermeidbare Unbestimmtheit dieses Begriffs im Gesetzestext interdisziplin\u00e4r aufgel\u00f6st werden muss. \u201eDer Frankfurter Ansatz besagt: Juristinnen wie Juristen m\u00fcssen humanwissenschaftliche Erkenntnisse in ihren Entscheidungen ber\u00fccksichtigen. Wenn nicht die Lebenswirklichkeit in die Entscheidungsfindung von Beh\u00f6rden und Gerichten hineingeholt wird, wird \u00fcber die K\u00f6pfe und an den Menschen, an ihren Bed\u00fcrfnissen vorbei entschieden.\u201c Salgo spricht von gro\u00dfen Herausforderungen, die an<br>die Familiengerichtsbarkeit gestellt werden; so ist der Weg ein weiter, bis Anfang 2022 endlich unter anderem gesetzlich festgeschrieben wurde: Richterinnen wie Richter, die in der Familiengerichtsbarkeit t\u00e4tig sein wollen, m\u00fcssen dem Pr\u00e4sidium des Gerichts nachweisen, im Bereich der Entwicklungspsychologie, des Kindschafts- und Jugendhilferechts, des Familienverfahrensrechts kompetent zu sein, zudem Kenntnisse in der Kommunikation mit Kindern haben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">St\u00e4rkung der Kinder im familiengerichtlichen Verfahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Doch wie sieht es mit den Kindern in gerichtlichen Verfahren aus, womit l\u00e4sst sich die kindliche Position in Verfahren zus\u00e4tzlich zu der von Simitis und Zenz untersuchten Kindesanh\u00f6rung st\u00e4rken? Ein zentraler Begriff im Bereich der Familiengerichtsbarkeit ist heute die <em>Verfahrensbeistandschaft<\/em>. Doch diese Rechtsfigur musste erst noch entwickelt werden. Im Rahmen von Forschungsprojekten werden Konzepte und Erfahrungen vor allem aus Gro\u00dfbritannien, Australien und den Vereinigten Staaten ausgewertet, wie die Praxis vor Ort beobachtet. Salgo findet es interessant, dass in den Rechtstraditionen dieser L\u00e4nder die Figur einer eigenst\u00e4ndigen Vertretung von Kindern selbstverst\u00e4ndlicher ist. \u201eMan schaut dort st\u00e4rker auf das Individuum, in Deutschland ist der Einzelne traditionell eher Teil einer Gemeinschaft oder Familie.\u201c Er steht damals auch im Austausch mit Jutta Limbach, einer Professorin der Rechtssoziologie und sp\u00e4teren Pr\u00e4sidentin des Bundesverfassungsgerichts, die ihn auf den im preu\u00dfischen Landrecht verankerten \u201eKurator\u201c verweist, der durchaus als ein Vorl\u00e4ufer des heutigen Verfahrensbeistands betrachtet werden kann. Ein Gutachten f\u00fcr das Justizministerium fruchtet: Zun\u00e4chst kommt die Figur des \u201eVerfahrenspflegers\u201c ins Gesetz, musste aber im Sinne von Salgo in zwei weiteren Legislaturperioden als \u201eVerfahrensbeistand\u201c an etlichen Stellen nachgebessert werden. \u201eGemeint ist damit, dem Kind eine unabh\u00e4ngige und daf\u00fcr qualifizierte Interessenvertretung an die Seite zu stellen. Denn auch wenn die Eltern zuerst einmal Vertreter ihres Kindes sind, kann es vor Gericht durchaus zu Interessenkonflikten kommen, und dann ist im Verfahren ein Beistand aufseiten des Kindes sehr sinnvoll.\u201c Mittlerweile werden pro Jahr \u00fcber 116\u2006000 Verfahrensbeist\u00e4nde bestellt. St\u00e4rker erforscht werden m\u00fcsse, fordert Salgo, wie dieser Beistand bei den Kindern ankommt, aber ebenso, wie die Gerichte und Beh\u00f6rden damit umgehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Fortschritt ist manchmal eine Schnecke\u201c, sagt Salgo, und meint damit auch Ver\u00e4nderungen im Rechtssystem. Salgo erinnert sich, wie viele Forschungsarbeiten, auch und gerade seiner Doktorandinnen und Doktoranden, n\u00f6tig waren, um Reformbedarfe aufzuzeigen und Reformvorschl\u00e4ge zu entwickeln. Einer seiner Doktoranden, Professor Dr. Stefan Heilmann,<\/p>\n\n\n\n<p>Vorsitzender Richter an einem Familiensenat beim Oberlandesgericht, hat sich mit dem kindlichen Zeitempfinden und der Dauer von Gerichtsverfahren besch\u00e4ftigt. \u201eMan k\u00f6nnte ohne \u00dcberheblichkeit sagen, dass wir hier in Frankfurt auf Erfolge in der Weiterentwicklung des Kindschaftsrechts wie in der Familiengerichtsbarkeit zur\u00fcckblicken k\u00f6nnen. Ich war nat\u00fcrlich nicht alleine, sondern hatte und habe viele Verb\u00fcndete, um etwas in Bewegung zu bringen\u201c, betont Salgo.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mehr Rechtswissen in der P\u00e4dagogik<\/h4>\n\n\n\n<p>Ludwig Salgo ist nicht unzufrieden dar\u00fcber, dass er Teil dieser Tradition am Fachbereich Rechtswissenschaft als Au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiger Professor werden durfte. Auch in der zweiten Disziplin, in der er als Seniorprofessor nach seiner Pensionierung an der Fachhochschule Frankfurt aktiv war, hat der interdisziplin\u00e4re Austausch einiges bewirkt. \u201eAm Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-<br>Universit\u00e4t gab es seit Langem hauptamtlich Lehrende, die eine Expertise aus anderen Disziplinen wie zum Beispiel der Rechtswissenschaft mitgebracht hatten: Ich denke hier an Berthold Simonsohn, den Ehemann von Trude Simonsohn, der gleicherma\u00dfen Jurist und Sozialp\u00e4dagoge war oder auch an Henner Hess, der als Kriminologe und Soziologe das Centre for Drug Research am Fachbereich Erziehungswissenschaften gegr\u00fcndet hat. Auch die Juristin und Psychoanalytikerin Gisela Zenz hatte von 1981 bis 2004 eine hauptamtliche Professur f\u00fcr Familien-, Jugendhilfe- und Sozialrecht an diesem Fachbereich. Danach ist diese Tradition nicht weitergef\u00fchrt worden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Rechtsfragen, so Salgos feste \u00dcberzeugung, spielen auch in den Erziehungswissenschaften und in der Lehrerausbildung eine gro\u00dfe Rolle. \u201eAbsolventen der Erziehungswissenschaften (wie der Fachhochschulen) arbeiten oft in Jugend\u00e4mtern und bei Freien Tr\u00e4gern der Kinder- und Jugendhilfe, m\u00fcssen beispielsweise Stellungnahmen f\u00fcr Gerichte verfassen und sich daher im Familienrecht und entsprechenden Verfahren gut auskennen. Sie m\u00fcssen Schutzbedarfe von Kindern erkennen und hier richtig handeln. Deshalb haben wir f\u00fcr unsere und andere Studierende(n) mit Kollegen und Kolleginnen der Kinderklinik wie der Rechtsmedizin der Goethe-Universit\u00e4t sowie der Frankfurt University of Applied Sciences eine interdisziplin\u00e4re Fort-<br>bildungsreihe zum Kinderschutz entwickelt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Perspektiven<\/h4>\n\n\n\n<p>\u201eTrotz der Tradition am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universit\u00e4t, trotz gro\u00dfem Zuspruch bei den Studierenden und trotz eines Bedeutungszuwachses in einem erweiterten Rechtsmodul des Studienganges, ist die Reetablierung einer Rechtsprofessur bedauerlicherweise bisher nicht gelungen\u201c, bedauert Salgo. R\u00fcckblickend ist er aber sehr dankbar auch daf\u00fcr, dass er Wissen und Erfahrungen an Studierende weitergeben durfte, aber auch daf\u00fcr, selbst von Kolleginnen und Kollegen wie von Studierenden der P\u00e4dagogik wie der Sozialen Arbeit viel gelernt zu haben.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Familienrechtler Ludwig Salgo blickt auf viele Jahre in der universit\u00e4ren Forschung und Lehre zur\u00fcck. Nun beendet er seine Seniorprofessur. Im November durfte er seinen 77. 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