{"id":80411,"date":"2024-07-19T07:28:54","date_gmt":"2024-07-19T05:28:54","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=80411"},"modified":"2025-09-15T10:36:49","modified_gmt":"2025-09-15T08:36:49","slug":"unser-erfolg-wird-sich-daran-messen-ob-wir-einen-use-case-hinbekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/unireport\/unser-erfolg-wird-sich-daran-messen-ob-wir-einen-use-case-hinbekommen\/","title":{"rendered":"Generative KI: Eine Arbeitsgruppe erforscht die Folgen"},"content":{"rendered":"<p><em>The Generative AI working group is researching the consequences of AI for Goethe University. The two studiumdigitale employees Julia Schmitt and Dr. David Wei\u00df, who is also the head of the working group, provide information on why rolling out technology alone is not enough and why it is important not to lose your cool in the AI hype.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_KI_650x450px.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-80412\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_KI_650x450px.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_KI_650x450px-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_KI_650x450px-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04_KI_650x450px-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Julia Schmitt (Foto: Gregor Brinkmeier\/studiumdigitale) und David Wei\u00df<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>UniReport: \u00bbNicht verbieten, sondern experimentieren!\u00ab, hat Nora Hoffmann, Leiterin der GU-Schreibwerkstatt, zum Umgang mit ChatGTP kurz nach dessen Ver\u00f6ffentlichung empfohlen. Ist das auch die Haltung, mit der die AG Generative KI gegr\u00fcndet worden ist?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dr. David Wei\u00df:<\/em> Ja, diese Kernaussage war das Wichtigste am Anfang unserer AG. Sie hat f\u00fcr alle Lehrenden Klarheit geschaffen, wie die Goethe-Uni zu dem Thema steht. Bei anderen hessischen Universit\u00e4ten gab es n\u00e4mlich durchaus erst mal Zur\u00fcckhaltung oder auch Einw\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Julia Schmitt:<\/em> Wir gingen davon aus: Die KI, die da ist, wird so oder so genutzt werden. Deswegen wurde auf Initiative von Frau Professorin Thompson, der Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Studium und Lehre, die AG KI ins Leben gerufen \u2013 und zwar aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Statusgruppen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Im ersten Schritt haben wir eine Handreichung f\u00fcr Lehrende und f\u00fcr Studierende verfasst. Dabei haben wir versucht, die \u00c4ngste und Vorbehalte bei den Lehrenden oder Studierenden aufzugreifen. Kann ich KI in meiner Abschlussarbeit verwenden? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Das sind Fragen unter den Studierenden. Und die Lehrenden fragen etwa: Kann ich KI auch verbieten, wenn es etwa sinnvoll ist, dass Studierende Dinge von sich aus heraus entwickeln?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Schmitt:<\/em> Die Handreichung, die dann im September 2023 online gegangen ist, wurde vom Hochschulforum f\u00fcr Digitalisierung (der bundesweite Think-&amp;-Do-Tank ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes, des CHE Centrums f\u00fcr Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Red.) \u00fcbrigens als eines von vier Best-Practice-Beispielen von deutschen Universit\u00e4ten genannt. Unter anderem auch, weil wir die Empfehlungen explizit auch an die Studierenden adressiert haben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie geht denn die Goethe-Uni bislang mit KI um?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Die Zukunft ist eben schon da, aber sie ist halt nicht gleich verteilt. Es gibt ein paar wenige Fachbereiche, die, was KI betrifft, voranschreiten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Schmitt:<\/em> Andererseits gibt es Lehrende, die bis jetzt mit dem Thema noch gar nicht viel gemacht haben, dann eine Klausur oder eine Abschlussarbeit lesen und ihnen etwas komisch vorkommt. Der Hauptknackpunkt f\u00fcr die Lehrenden ist also diese Unsicherheit, ob und wie Studierende KI verwenden und ob sie es zulassen sollen. Da sind Lehrende \u2013 solange dieses Thema noch europaweit diskutiert wird \u2013 im Moment noch ziemlich auf sich gestellt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>What does it mean for the working group that subjects deal with AI differently?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Auch wenn KI so ein Hype-Thema ist, darf man sich nicht so sehr unter Druck setzen lassen. Alleine mit ChatGPT k\u00f6nnten wir uns Jahre, ja Jahrzehnte austoben, um allen Fragestellungen nachzugehen. Wir gehen bei studiumdigitale nach dem SMS-Prozess vor, also nach dem Verfahren Scouting, Maturing und Service. Wir sind gerade in der Scouting-Phase. Wir versuchen also zun\u00e4chst, in einer Community mit einem Tool-Lab Best-Practice-Beispiele aufzubauen. In meiner Lehrveranstaltung in der Informatik lasse ich zum Beispiel KI Teil der Lehre werden. Es darf alles genutzt werden, aber es muss eben kommuniziert werden. Wir lassen die Aufgabe einmal mit KI l\u00f6sen, einmal l\u00f6sen wir sie alleine und sprechen dann dar\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie waren die ersten Erfahrungen mit der KI \u2013 entt\u00e4uschend oder inspirierend?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> In meinem Seminar ist die Erfahrung \u00fcberwiegend inspirierend, aber manchmal eben auch entt\u00e4uschend. F\u00fcr die Recherche scheint KI ein super Hilfsmittel zu sein: Sie hat n\u00e4mlich da, wo man noch nicht den \u00dcberblick hat, den Kontext eines sehr breiten Themenfelds im Fokus. Gerade in der Forschung gibt es sehr viele M\u00f6glichkeiten, neue Zusammenh\u00e4nge zwischen Arbeiten zu sehen, die vielleicht so vorher nicht da waren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Does AI work as a sparring partner in the writing process?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Schmitt:<\/em> Bei Studierenden ist es ja oft ein Problem, mit einem leeren Blatt zu starten. Mit der KI kann ich im Prinzip erstmal jemanden losschicken, der f\u00fcr mich das Eis bricht. Und im Grunde spielt es auch keine Rolle mehr, in welcher Sprache ich ein Paper bekomme, ich kann es mir direkt \u00fcbersetzen lassen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>What was it like in your seminar: did you ever take a critical look at AI?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> In meinem Seminar in der Informatik habe ich wahrgenommen, dass mit dem Thema KI tats\u00e4chlich insgesamt mehr Austausch stattfindet. Diese Gespr\u00e4che sind unabh\u00e4ngig davon, was die KI antwortet, Reflexionsprozesse. Da kommt einiges auf den Pr\u00fcfstand.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Schmitt:<\/em> Warum wir aber diese Community of Practise aufbauen wollen: Die Verwendung von KI sieht in jedem Fachbereich komplett anders aus. Wir m\u00fcssen also die Frage, wie sinnvoll der Einsatz von KI ist, mindestens 16 Mal, also in allen Fachbereichen stellen. Viele denken n\u00e4mlich, KI wirke \u00fcberall gleich.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>If each subject has to examine where AI makes sense and where it doesn't, then it will take time before differentiated answers are available.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Ja. Denn es geht ja so weit, dass man nicht nur nach der Bedeutung von KI f\u00fcr ein Fach gucken muss, sondern es gibt mittlerweile auch KIs, die ich lokal auf meinem Rechner haben kann. Denen gebe ich nur meine Literatursammlung oder meine Seminaraufzeichnungen ein, um Zusammenfassungen zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Kann ich dann sicher sein, dass meine privaten Dokumente und die Ver\u00f6ffentlichungen von Kollegen, die rechtlich gesch\u00fctzt sind, von der KI nicht weiterverwendet werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Eben nicht. Da geht es um das Thema Urheberrecht, aber auch um Datenschutz. Aber noch einmal zur Frage, was KI in einzelnen Bereichen bringt \u2026 Es kann sein, dass KI tats\u00e4chlich auf Ideen kommt, die wir so gar nicht im \u00dcberblick haben, weil die KI viel mehr gelesen hat als wir. Es kann aber auch sein, dass es sich tats\u00e4chlich nur um einen warmen Aufguss handelt von vielen Dingen, also Antworten, die schon einmal gegeben worden sind.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Does AI already have long-term and medium-term consequences for degree programs?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> On the one hand, interdisciplinary courses on AI are currently being developed at Goethe University, for example from the ALI project. In addition, other degree courses will have to adapt their requirements. There will be a lot of change. Definitely.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>In Ihren Handreichungen sprechen Sie auch ethische Aspekte an \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Darunter f\u00e4llt nat\u00fcrlich, dass man offenlegt, mit einer KI gearbeitet zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Schmitt:<\/em> Es geht aber auch vor allen Dingen um Zug\u00e4nge zu den Tools. Wer kann denn jetzt auf dieses Tool zugreifen? Wer hat die beste Version? Es geht um Ressourcenverteilung und Zug\u00e4nglichkeit \u2013 mit Folgen f\u00fcr unser Bildungssystem. Unter ethische Aspekte f\u00e4llt aber auch, dass \u00e4ltere Literatur, die noch nicht digitalisiert worden ist, nicht abgebildet wird. Was macht also die KI mit unserem Weltverstehen und mit unserem Weltwissen? Eine ethische Frage ist au\u00dferdem, inwieweit Frauen oder kleine Gruppen in der Gesellschaft weniger oder gar nicht repr\u00e4sentiert werden. Ein einfaches Beispiel: Eine Prompting-Strategie ist es, dass man ChatGTP sagt, stell dir vor, du bist ein Informatiker mit 20 Jahren Berufserfahrung. Du hast in JavaScript programmiert. Schreib mir jetzt einen Code zum Thema XY. Dann kriege ich einen Programmcode geliefert. Wenn ich aber eingebe, du bist eine Informatikerin mit 20 Jahren Berufserfahrung, und erfrage dann denselben Programmcode, gibt es schlechtere Ergebnisse, also auf einem einfacheren Niveau.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Egal wie die F\u00e4cherkultur ist: Der professionelle und kritische Umgang mit KI geh\u00f6rt dann wohl in jeden Studiengang \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Kein Studierender kann sagen, ich will nichts damit zu tun haben. Und f\u00fcr uns gibt es geradezu die Verpflichtung, darin auszubilden \u2013 sowohl die Studierenden als auch die Lehrenden. Im Grunde ist das nochmal eine neue Medienkompetenzwelle.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>W\u00e4hrend Sie ausbilden wollen, entwickelt sich die KI aber immer schon weiter \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Das ist ja die Schwierigkeit: Studierenden Prompt-Engineering beizubringen, das sich w\u00e4hrend dieser Zeit ver\u00e4ndert. Au\u00dferdem betreiben wir Mitglieder der AG diese Aufgabe ja auch neben unserem Alltagsgesch\u00e4ft. Der Erfolg der AG wird sich also daran messen, ob wir uns auf ein paar wenige Baustellen konzentrieren, diese technisch, rechtlich und ethisch mal sauber durchexerzieren und einen \u201eUse Case\u201c, also einen repr\u00e4sentativen Anwendungsfall, hinbekommen. Andere Hochschulen gehen da anders vor, haben zum Teil viel schneller Tools rausgebracht. Und die wurden dann aber nicht angenommen. Man kann also nicht nur die Technologie ausrollen, man muss auf Akzeptanz achten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Schmitt:<\/em> Unsere Community of Practice haben wir neuerdings in Form einer Webseite gestaltet. Diese GKI-Webseite ist daf\u00fcr da, dass man sich als Lehrender und Studierender registrieren kann. In einem etwas fortgeschritteneren Forum werden sich dann Lehrende und ein paar ausgew\u00e4hlte Studierende zu konkreten Tools und konkreten Lernszenarien austauschen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>What about the costs?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Das ist auch noch so eine offene Baustelle. Wir k\u00f6nnen \u00fcberhaupt nicht absch\u00e4tzen, wie sich die Kosten entwickeln. Aber theoretisch kann eine einzige Person, die ihre auf ihrem Rechner abgelegten Texte in eine KI eingibt, daf\u00fcr sorgen, dass das gesamte Kontingent aufgebraucht wird. Das m\u00fcssen wir jetzt gut austesten. Am Ende steht dann vielleicht, dass wir Lizenzen f\u00fcr 16 kleine KIs einkaufen, die wir jeweils einem Fachbereich zur Verf\u00fcgung stellen. Gleichzeitig m\u00fcssen wir dar\u00fcber nachdenken, wo wir KI in bestehende Infrastrukturen, in Lernmanagementsysteme integrieren. Und dann m\u00fcssen wir auch fragen, an welcher Stelle wir vielleicht eigene Modelle auf eigener Hardware anbieten m\u00fcssen, weil es um hochsensible Daten der Verwaltung geht. Da sind wir mit Herrn Schielein <em>(Chief Information Officer (CIO) der Universit\u00e4t, Red.)<\/em> im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>On the subject of sustainability: what about energy as a resource?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Das ist vor allen Dingen ein Thema beim Trainieren dieser Modelle. Diese generischen Modelle, wie es eben ChatGPT auch ist, brauchen tats\u00e4chlich enorme Ressourcen. Andererseits ist es erstaunlich, wie schnell es beim Energieverbrauch Fortschritte gibt. Da arbeitet die Zeit ein St\u00fcck f\u00fcr uns. Aber auch das ist ein Thema, das wir mit Herrn Schielein besprechen und uns einig sind, auf Cloud-Infrastruktur zuzugreifen. Diese kann gro\u00dfe Daten oder gro\u00dfe Modelle viel effizienter handhaben. Es geht auch um Rechenzentren, die viel effizienter getrimmt sind als kleine, wie etwa unser Gro\u00dfrechenzentrum \u201eGreen Cube\u201c. Auch das CSC <em>(Center for Scientific Computing der Goethe-Universit\u00e4t, Red.)<\/em> hat M\u00f6glichkeiten. Au\u00dferdem gibt jetzt auch Bestrebungen des Landes Hessen, Infrastruktur etwa \u00fcber hessian.AI <em>(The Hessian Center for Artificial Intelligence, Red.)<\/em> zur Verf\u00fcgung zu stellen. Mittelfristig werden sich also Knotenpunkte bilden, wo man kurzzeitig viel Rechenpower anmieten kann.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dann gibt es an der Goethe-Universit\u00e4t noch das C3S, das Center for critical computional studies, das diese digitale Zukunft mit kritischem Bewusstsein begleiten soll \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Das C3S ist auch Mitglied in unserer AG, und nach der Anfangsphase stelle ich mir vor, dass wir bestimmte Themen an das C3S \u00fcbergeben. Und das ist auch gut so. Als Universit\u00e4t m\u00fcssen wir doch \u00fcber die Dinge hinausdenken und sagen, wie n\u00e4chste Schritt aussehen k\u00f6nnen. Zum Beispiel die Frage, welche Gedanken provoziert KI allein dadurch, dass sie in der Welt ist?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ist geplant, das die AG f\u00fcr die Forschung des C3S empirische Daten liefert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wei\u00df:<\/em> Yes, the community of practice and the tools could be researched qualitatively and further developed in the direction of learning analytics. But AI as a whole is a topic that affects us all and can only be tackled if it is supported and co-developed by the university management right down to the last member of staff. <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Questions: Pia Barth<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Die Website der AG Generative KI:<\/strong><br>\u00a0<a href=\"https:\/\/gki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de\">https:\/\/gki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de\/<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Arbeitsgruppe Generative KI erforscht die Folgen von KI f\u00fcr die Goethe-Universit\u00e4t. 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