{"id":80435,"date":"2024-08-16T08:58:26","date_gmt":"2024-08-16T06:58:26","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=80435"},"modified":"2024-08-16T08:58:28","modified_gmt":"2024-08-16T06:58:28","slug":"bei-den-deutschen-war-eher-das-schweigen-die-kontinuitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/unireport\/bei-den-deutschen-war-eher-das-schweigen-die-kontinuitaet\/","title":{"rendered":"\u00bbBei den Deutschen war eher das Schweigen die Kontinuit\u00e4t\u00ab"},"content":{"rendered":"<p><em>Prof. Doron Kiesel, Erziehungswissenschaftler und Gr\u00fcndungsdirektor der J\u00fcdischen Akademie, \u00fcber die Veranstaltungsreihe \u00bbDiversit\u00e4t und Diskurs\/Antisemitismus. Erinnerungskultur. Demokratie.\/Wie (un-)politisch ist die Universit\u00e4t?\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"780\" height=\"781\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/IMG_0152.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-80437\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/IMG_0152.png 780w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/IMG_0152-300x300.png 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/IMG_0152-500x500.png 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/IMG_0152-150x150.png 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/IMG_0152-768x769.png 768w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/IMG_0152-12x12.png 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/IMG_0152-700x700.png 700w\" sizes=\"(max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>UniReport: Herr Prof. Dr. Kiesel, was war aus Ihrer Sicht der Anlass, diese Ringvorlesung durchzuf\u00fchren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Doron Kiesel:<\/em> Vor anderthalb Jahren haben die J\u00fcdische Akademie und die Goethe-Universit\u00e4t ein MOU unterzeichnet, ein Memorandum of Understanding, als Absichtserkl\u00e4rung, um gemeinsame Projekte und Veranstaltungen unterschiedlicher Art durchzuf\u00fchren. Seitdem gibt es eine enge Kooperation zwischen Wolfgang Meseth, Sabine Andresen und mir. Wir hatten die gemeinsame Idee f\u00fcr Hearings zur Bearbeitung von sozial-, erziehungs- und politikwissenschaftlichen Themen, die sich an Studierende der Erziehungswissenschaft, aber auch dar\u00fcber hinaus an alle Interessierte richteten. Die Hearings fanden an der Goethe-Universit\u00e4t und in R\u00e4umen der J\u00fcdischen Gemeinde statt. Doch seit dem 7. Oktober, nach dem Angriff der Hamas auf Israel, hat sich die Lage dramatisch ge\u00e4ndert. Die Universit\u00e4ten sind in den Blick von Aktivisten und Protestierenden geraten, unter ihnen Studierende, aber auch Nichtstudierende. Da stellte sich f\u00fcr uns die Frage: Muss und kann die Wissenschaft sich mit diesen Protestformen auseinandersetzen, durch die der Lehrbetrieb eingeschr\u00e4nkt wird und j\u00fcdische Studierende und Lehrende sich bedroht f\u00fchlen? Was bedeutet das f\u00fcr die Hochschulen, f\u00fcr die Kommunikation und den Diskurs, wenn man mit sozialen Praktiken konfrontiert wird, die eigentlich nicht auf den Campus geh\u00f6ren? Wir haben auf Wunsch der Universit\u00e4tsleitung eine Ringvorlesung auf die Beine gestellt, die \u00fcber zwei Semester die Frage aufgreift, wie politisch bzw. unpolitisch sollte die Universit\u00e4t sein. Dabei werfen wir den Fokus auf Antisemitismus, Erinnerungskultur und Demokratie. Wir m\u00f6chten durch die wissenschaftliche Thematisierung dieser Felder Erkenntnisse und Einblicke in die gegenw\u00e4rtigen Krisenph\u00e4nomene gewinnen. Wir haben daf\u00fcr Kollegen und Kolleginnen aus dem universit\u00e4ren Kontext angefragt, die uns Angebote zum Nachdenken liefern sollen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie erkl\u00e4ren Sie sich den zunehmenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Frage besch\u00e4ftigt zahlreiche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die Antwort ist notwendigerweise eine interdisziplin\u00e4re. Der Antisemitismus ist in Deutschland nie ganz verschwunden. Es war nicht einfach so, dass 1945, am Tag nach der Kapitulation des NS-Staates, eine demokratische Zeit angebrochen w\u00e4re. Antisemiten und Nazis lebten weiterhin hier, waren beim Aufbau der Bundesrepublik aktiv, besetzten bis in die 80er-Jahre hinein noch Stellen in Justiz und Politik. Diese Situation haben wir, die im wissenschaftlichen Bereich t\u00e4tig sind, bewusst oder unbewusst, nicht aktiv thematisiert. Weil wir getrieben und getragen sind von der Idee der Aufkl\u00e4rung, der Demokratie und des Pluralismus, sind wir davon ausgegangen, dass unsere universalistischen Wertevorstellungen Eingang gefunden haben ins Grundgesetz. Dass wechselseitiger Respekt, Anerkennung und Toleranz unser Leben und unseren Alltag pr\u00e4gen. Die Juden in Deutschland \u2013 wir sprechen hier von etwa 100 000 Gemeindemitgliedern \u2013 sind als Gruppe nicht besonders pr\u00e4sent in einem Land mit \u00fcber 80 Millionen Einwohnern. Nur wenige Menschen haben \u00fcberhaupt Kontakt zu Juden und J\u00fcdinnen. Das Thema Antisemitismus und Nationalsozialismus wird zwar im Geschichtsunterricht immer wieder behandelt, aber es bleibt ein Thema, das vor allem als \u201aVergangenes\u2018 behandelt wird. Auch die innerfamili\u00e4re Aufarbeitung hat im Prinzip nie stattgefunden. Dass es in der Familie einen Nazi-Gro\u00df- oder -Urgro\u00dfvater gab, wurde oft verschwiegen. Es gibt aber so etwas wie intergenerationelle Gef\u00fchlserbschaften: Haltungen, Vorurteile, Vorannahmen, die man vielleicht unbewusst \u00fcbernimmt. So wie es in vielen j\u00fcdischen Familien eine Weitergabe von Traumata gibt. 15 000 Juden blieben nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland, ihre \u00c4ngste wurden an die Nachkommen weitergegeben. Bei den Deutschen war eher das Schweigen die Kontinuit\u00e4t, denn damit blieb man auf seinen meist nicht ausformulierten Vorannahmen sitzen. Diese antisemitische Grundhaltung war immer latent vorhanden, ist aber selten zum Ausdruck gekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem 7. Oktober hat sich das schlagartig ge\u00e4ndert. Anstatt aber auf das barbarische Schlachten von Menschen zu schauen und ein entsprechendes Mitgef\u00fchl mit den Angegriffenen zu zeigen, wurde sich erst ge\u00e4u\u00dfert, als der Staat Israel so \u201aunversch\u00e4mt\u2018 war, sich zu wehren. Man muss sich vorstellen, dass mit dem Angriff der Hamas sich bei der israelischen Bev\u00f6lkerung der entsetzliche Eindruck eingestellt hat, dass der Staat sie nicht mehr sch\u00fctzen kann, was zu einer Retraumatisierung auch bei jenen gef\u00fchrt hat, die selber die Shoah gar nicht erlebt haben. In Deutschland hat die \u00d6ffentlichkeit aber kaum darauf reagiert. Das war f\u00fcr die hier lebenden Juden ein wirklicher Schlag. Verschiedene politische Gruppen haben sich sehr einseitig ge\u00e4u\u00dfert, ohne die komplexen Verh\u00e4ltnisse im Nahen Osten zu kennen. Nat\u00fcrlich ist daraus eine brutale Form des Krieges auf beiden Seiten entstanden. Konsens in der israelischen Gesellschaft ist aber, dass die Hamas ausgeschaltet werden muss, und zwar milit\u00e4risch. Beispielsweise m\u00fcssen die Waffenlieferungen \u00fcber den Iran unterbunden werden, damit eine solche dramatische Situation nicht wieder entstehen kann. Behauptet wird aber von manchen Gruppen, dass Hamas eine Freiheits- oder Protestbewegung sei. Der extremste Vorwurf lautet, dass Israel ein koloniales Gebilde sei. Dabei wird v\u00f6llig der historische Hintergrund ausgeblendet: Ende des 19. Jahrhunderts nahm der europ\u00e4ische Antisemitismus zu und f\u00fchrte schlie\u00dflich zur Idee der Gr\u00fcndung eines j\u00fcdischen Staates. Die zionistische Bewegung gewann in Anbetracht der Verfolgung der europ\u00e4ischen Juden innerhalb der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung Europas an Unterst\u00fctzung. Die Gr\u00fcndung des Staates Israel ist somit auch der Tatsache geschuldet, dass unter anderem der Nationalsozialismus mit breiter Unterst\u00fctzung der deutschen Gesellschaft die Vernichtung der europ\u00e4ischen Juden plante und durchsetzte. Die Notwendigkeit eines j\u00fcdischen Staates als Fluchtort, an dem Juden unbehelligt leben konnten, war die Folge dieser Erfahrungen. Dieser Zusammenhang wird oft au\u00dfer Acht gelassen, was wiederum zu falschen historischen Schlussfolgerungen und Anschuldigungen f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Judenhass treffen sich heute Gruppen, deren Gemeinsamkeit ansonsten nicht erkennbar ist. So haben wir es in vielen Camps mit muslimischen und linken Aktivisten zu tun. Damit tun sich politisch Engagierte mit Islamisten zusammen, deren erkl\u00e4rtes Ziel die Vernichtung Israels darstellt. Ziel ist es, auf der \u201arichtigen\u2018 moralischen Seite zu stehen. Die Komplexit\u00e4t des Nahost-Konflikts ist diesem Personenkreis in der Regel nicht bekannt und das grausame Massaker am 7. Oktober 2023 wird ausgeblendet. Zugleich schafft die Bestimmung eines gemeinsamen Feindbilds ein Gef\u00fchl von Zugeh\u00f6rigkeit und politischer Profilierung. Dr. Sebastian Voigt vom Institut f\u00fcr Zeitgeschichte in M\u00fcnchen und Berlin, einer der Referenten unserer Veranstaltungsreihe, hat diese Haltung treffend auf den Punkt gebracht: es ist der Antisemitismus des guten Gef\u00fchls! Indem man sich mit den Pal\u00e4stinensern solidarisiert, die hier nur als Opfer gesehen werden, darf man das Existenzrecht Israels infrage stellen und sich somit antisemitisch positionieren. Das erkl\u00e4rte Ziel der Hamas war und ist es, die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung in Israel zu eliminieren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie erleben j\u00fcdische Studierende und Lehrende die derzeitige teils feindselige Situation an den Universit\u00e4ten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die j\u00fcdischen Studierenden, die sich an uns wenden, sind sehr verunsichert. Sie erleben etwas, was ihnen ihre Gro\u00dfeltern vermittelt haben und sie aus oder aus der Literatur kennen. Sie gingen davon aus, dass sich judenfeindliche Parolen und \u00dcbergriffe in Deutschland nicht wiederholen w\u00fcrden. Dass die Denkformen der Nationalsozialisten \u00fcber Argumente postkolonialer Theorien und anderer Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlungen den Campus beherrschen w\u00fcrden, schockiert sie. Juden, die nicht in Israel leben, identifizieren sich in der Regel mit dem Staat, wenn auch nicht notwendigerweise mit der Politik der jeweiligen Regierung. Der Staat Israel dient vielen Juden und J\u00fcdinnen auf der Welt als Ort, der ihnen eine sichere Bleibe f\u00fcr den Fall garantiert, dass in ihren L\u00e4ndern eine antisemitische Politik den Alltag bestimmt. Insofern besteht eine existenzielle Verbindung zwischen dem israelischen Staat und den weltweit lebenden Juden.<\/p>\n\n\n\n<p>Von zahlreichen sogenannten Aktivisten werden j\u00fcdische Studierende daf\u00fcr verantwortlich gemacht, was im Nahen Osten passiert, obwohl sie hier leben. Sie dienen ebenso als Feindbild wie j\u00fcdische Lehrende. Akademische oder politische Veranstaltungen auf dem Camus werden gest\u00f6rt, Bedrohungen werden ausgesprochen und abstruse Geschichtskonstruktionen in den Raum gestellt. Der normale Lehrbetrieb wird somit von den Demonstranten verunm\u00f6glicht. Die Frage steht auf einmal wieder im Raum: K\u00f6nnen Juden in Deutschland leben, kann Deutschland den Schutz f\u00fcr j\u00fcdische Menschen noch garantieren? Auf der documenta 15 wurden offen antisemitische Bilder gezeigt. Dass sie \u00fcberhaupt dort einen Platz bekommen haben, ist bereits ein Skandal. Es gibt also jede Menge von Gr\u00fcnden, warum sich j\u00fcdische Studierende und Lehrende ausgegrenzt und ungesch\u00fctzt gerade f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Denken Sie, dass \u00fcber spezifische Bildungsangebote die Haltung von Studierenden gegen\u00fcber Israel und der j\u00fcdischen Gemeinschaft ge\u00e4ndert werden k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich versuche, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen hier an der Goethe-Universit\u00e4t, Wege und Strategien zu denken und zu erproben, durch die eine nicht nur kognitive, sondern auch emotionale Dimension des Lernens erfahren werden kann. Im Rahmen eines spezifischen Lehrangebots an Lehramtsstudierende sollten sie die M\u00f6glichkeit erhalten, sich \u00fcber drei Semester, historisch, erziehungswissenschaftlich und biographisch mit der Shoah auseinandersetzen; sie sollten dabei erfahren, welche gesamtgesellschaftliche Konsequenzen der Nationalsozialismus nach sich zieht.; sie sollten auch lernen, sich der Genese ihrer eigenen Haltung bewusst zu werden. Das bedeutet, f\u00fcr die Genese einer Projektion, einer Vorannahme oder eines Ressentiments sensibilisiert zu werden. Der Bereich Schule ist f\u00fcr unser Thema extrem wichtig: Die Lehrperson hat eine zentrale Bedeutung f\u00fcr junge Menschen, die sich erst einmal dieses komplexe Thema erschlie\u00dfen und Haltungen kennenlernen m\u00fcssen, um zu verhindern, dass sie unreflektiert tradierte Positionen \u00fcbernehmen. Unser Ziel ist es, Lehramtsstudierenden Kompetenzen zu vermitteln, antisemitische Positionen im Klassenraum zu identifizieren und auf diese angemessen reagieren zu k\u00f6nnen. Ignoranz oder Konfliktvermeidungsstrategien sind Voraussetzungen daf\u00fcr, dass tiefsitzende Vorbehalte gegen Juden und J\u00fcdinnen und antisemitische Weltbilder weiterwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer an dieser Zielsetzung ausgerichteten Ringvorlesung, die allen Studierenden offensteht, hoffen wir auf dem richtigen Weg zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonderer Dank sei an dieser Stelle gegen\u00fcber der Universit\u00e4tsleitung ausgesprochen, die uns bei der Realisierung dieses Projekts ma\u00dfgeblich unterst\u00fctzt. <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Questions: Dirk Frank<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\">Mehr zur Veranstaltungsreihe unter <br><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/series\/diversitaet-und-diskurs-antisemitismus-erinnerungskultur-demokratie-wie-un-politisch-ist-die-universitaet\/\">Diversit\u00e4t und Diskurs \/ Antisemitismus. 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