{"id":80988,"date":"2024-10-07T12:09:00","date_gmt":"2024-10-07T10:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=80988"},"modified":"2024-10-25T11:26:52","modified_gmt":"2024-10-25T09:26:52","slug":"fenster-auf-die-unterschiedlichen-erfahrungen-von-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/veranstaltungen\/fenster-auf-die-unterschiedlichen-erfahrungen-von-welt\/","title":{"rendered":"\u201eFenster auf die unterschiedlichen Erfahrungen von Welt\u201c"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitragsbild_Interview-Rezzolla-Nori.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-80989\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitragsbild_Interview-Rezzolla-Nori.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitragsbild_Interview-Rezzolla-Nori-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitragsbild_Interview-Rezzolla-Nori-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitragsbild_Interview-Rezzolla-Nori-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u201eWir haben an einem Tisch gesessen und auf einem St\u00fcck Papier die Idee zusammengebastelt\u201c: Astrophysiker Prof. Luciano Rezzolla und die Kunsthistorikerin Franziska Nori, Kuratorin der Ausstellung \u201eDie Anwesenheit des Abwesenden\u201c (Foto: Nina Ittermann)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>In der Ausstellung \u201eDas Anwesende des Abwesenden\u201c des Frankfurter Kunstvereins ist das Institut f\u00fcr Theoretische Physik der Goethe-Universit\u00e4t mit mehreren Exponaten vertreten. Wo liegen Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft, wann sind mathematische Gleichungen sch\u00f6n &#8211; ein Gespr\u00e4ch mit der Kuratorin und Direktorin des Kunstvereins Franziska Nori und dem Astrophysiker Luciano Rezzolla.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Frau Nori, wie sind Sie auf die Idee gekommen, f\u00fcr die Ausstellung \u201eDas Anwesende des Abwesenden\u201c den Astrophysiker Luciano Rezzolla anzusprechen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Franziska Nori:<\/strong> Im Frankfurter Kunstverein arbeiten wir regelm\u00e4\u00dfig mit Naturwissenschaftlern zusammen; das ist bereits unsere vierte Ausstellung zu den Wissensfeldern Kunst und Naturwissenschaft. Diese Form der Zusammenarbeit ist f\u00fcr uns wichtig, weil Kunst und Wissenschaft wesentliche Formen des menschlichen Denkens sind. Die Idee einer Anwesenheit des Abwesenden diskutierten mein Team und ich jahrelang, und in diesem Zusammenhang faszinierten uns besonders Schwarze L\u00f6cher. Uns liegt au\u00dferdem am Herzen, Experten und Expertinnen aus Frankfurt einzubinden. So sind wir recht schnell auf Luciano Rezzolla gesto\u00dfen. Er ist Teil des renommierten internationalen Wissenschaftlerteams EHT, das das erste Bild eines Schwarzens Lochs im Universum bildlich erfasst hat. Damit bewegt Rezzolla sich genau an der Schnittstelle zu unserer Kerndisziplin: dem bildhaften Denken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Was haben Sie gedacht, Herr Rezzolla, als die Anfrage vom Kunstverein kam?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Luciano Rezzolla<\/strong>: Ich habe zun\u00e4chst einmal gedacht, dass die Anfrage aus Versehen bei mir gelandet ist. Meine Tochter ist n\u00e4mlich K\u00fcnstlerin in Berlin und beteiligt sich auch an Ausstellungen. Aber dann habe ich verstanden, dass Franziska Nori tats\u00e4chlich mit mir arbeiten wollte. Das fand ich eine gro\u00dfartige Idee und auch eine phantastische Gelegenheit, zwei verschiedene Universen zu verbinden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie sind Sie nun ins Gespr\u00e4ch gekommen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rezzolla:<\/strong> Wir haben uns erst einmal auf einen Tee getroffen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nori:<\/strong> \u2026 genau, und dabei habe ich von unserem Projekt berichtet. Luciano war besonders daran interessiert, wie wir k\u00fcnstlerische Positionen mit wissenschaftlichen Exponaten in einen sinnreichen Dialog bringen. Beide waren wir der Meinung, dass mit dem abstrakten Thema des Schwarzen Lochs abstrakte Fragen zu Materie, Energie, Leben verbunden sind. Mathematische Zeichen verhalten sich \u00e4hnlich wie bildliche Zeichen in der Konzeptkunst. Sie verweisen auf eine Wirklichkeit, die \u00fcber Symbole ausgedr\u00fcckt wird. Hier ist es die Idee, die in den Mittelpunkt des Kunstwerks steht. Die physische Umsetzung wird als sekund\u00e4r betrachtet. Wir waren uns deshalb relativ schnell einig, dass es spannend sei, \u00fcber das Thema des Anwesenden und Abwesenden theoretisch nachzudenken und die Gedanken der theoretischen Mathematik mit einer visuellen Dimension in die R\u00e4ume einzubringen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ging es Ihnen \u00e4hnlich \u2013 ist Ihnen, Herr Rezzolla, der Dialog leichtgefallen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rezzolla<\/strong>: Ja, das war ein vollkommen nat\u00fcrliches Gespr\u00e4ch. Wir haben an einem Tisch gesessen und auf einem St\u00fcck Papier die Idee zusammengebastelt. In ein paar Stunden hatten wir fast alles stehen. Wir haben so miteinander gesprochen, wie ich mit meinen Studenten diskutiere \u2013 eigentlich hat nur die Tafel gefehlt. Das hat sicher auch deshalb gut geklappt, weil wir Physiker die Idee von Anwesenheit und Abwesenheit immer schon im Kopf haben. Die Herausforderung war, die Ankn\u00fcpfungspunkte und Verbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft zu finden. Und die richtige Botschaft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>\u201eWas macht Kunst? Sie f\u00fchrt alles zu uns und auf uns zur\u00fcck. Sie fragt nach der Bedeutung des Wissens f\u00fcr uns\u201c <\/p><cite>Franziska Nori<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wo haben Sie die Ankn\u00fcpfungspunkte gefunden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nori:<\/strong> Der zentrale Ankn\u00fcpfungspunkt war das erste Bild des Schwarzen Lochs. Es \u00fcbersetzt einen hochkomplexen astronomischen Datensatz in etwas, das durch unser Auge rezipiert und gelesen werden kann. Die Komplexit\u00e4t von etwas ansonsten Unsichtbaren und Abstraktem wird in eine andere, sinnlich wahrnehmbare Form \u00fcbersetzt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wir f\u00fchren das Gespr\u00e4ch ja direkt vor dem Exponat im Kunstverein: Wir sehen drei Tafeln mit mathematischen Gleichungen, die von Tafel zu Tafel immer umfangreicher werden. Am Ende der Reihe h\u00e4ngt ein Bild: das erste Bild des Schwarzen Lochs in unserer Milchstra\u00dfe. Herr Rezzolla, wie sind Sie auf dieses Konzept gekommen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rezzolla:<\/strong> Die erste Tafel zeigt die Gleichung der Relativit\u00e4tstheorie von Einstein aus dem Jahr 1915. Sie erkl\u00e4rt, dass schwarze L\u00f6cher in unserem Universum existieren k\u00f6nnen, aber auch noch viel mehr. Sie beschreibt zum Beispiel, wie sich das Universum aus dem Urknall entwickelt hat.&nbsp; Diese Formel passt in eine Zeile, sie ist kurz, einfach \u2013 sch\u00f6n. In ihr ist alles enthalten. Unter Einsteins Formel sehen Sie dann eine weitere kurze Formel. Sie stammt von Schwarzschild und beschreibt ein schwarzes Loch. Sie wurde weniger als ein Jahr nach der Ver\u00f6ffentlichung der Relativit\u00e4tstheorie gefunden. Damals wurde die Idee des Schwarzen Lochs aber nicht verstanden. Das gelang erst sp\u00e4ter. 1967 und dann sp\u00e4ter noch einmal. Diese Formeln sehen wir auf den weiteren Tafeln. Das sind viel umfangreichere, viel komplexere Gleichungen, die erkl\u00e4ren, was in den ersten Formeln schon angelegt ist. Die Formel auf der dritten Tafel nimmt, wie Sie sehen, den ganzen Tafelraum ein. Die Verbindung zwischen den drei Formeln ist: Es gibt ein Spiel mit Komplexit\u00e4t und Sch\u00f6nheit. Je umfangreicher, komplexer die Formel ist, desto mehr verschwindet die Sch\u00f6nheit \u2013 da wo das Eine anwesend ist, ist das Andere abwesend und umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sch\u00f6n ist eine Formel also, wenn sie einfach ist?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rezzolla:<\/strong> Ja, beziehungsweise: Sch\u00f6n ist eine Formel, wenn sie viele M\u00f6glichkeiten und Vielfalt enth\u00e4lt. Die Gleichung ist wie eine Schachtel, in der die Komplexit\u00e4t schon enthalten, aber nicht sichtbar ist. Oder sie ist wie ein Gedicht, das auf kleinstem Raum viele Bedeutungen vereint. So ist es auch mit der Sch\u00f6nheit in der Mathematik: Es geht darum, in einer einfachen Formel ein Maximum an M\u00f6glichkeiten zusammenzubringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nori:<\/strong> Das macht Kunst \u00e4hnlich: Sie stellt eine These in den Raum und findet dann \u00e4sthetische L\u00f6sungen. Als Beispiel k\u00f6nnten wir Joseph Kosuth nennen. 1965 hat er mit \u201eOne and Three Chairs\u201c die Natur der dinglichen Wirklichkeit, der Repr\u00e4sentation und der sprachlichen Abstraktion und Zeichenhaftigkeit analysiert. Ein realer Stuhl, dessen fotografisches Abbild und der Lexikoneintrag des Begriffs \u201eStuhl\u201c verdeutlichten die Ebenen der Verweise. Und so \u00e4hnlich sehe ich bei Mathematikern und Physikern eine Abfolge der Abstraktionsgrade menschlicher Wahrnehmungs- und Denkprozesse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es ist erstaunlich, dass der Begriff der Sch\u00f6nheit hier \u00fcber die Physik ins Spiel kommt. F\u00fcr Sch\u00f6nheit ist ja eigentlich die Kunst zust\u00e4ndig \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>\u201eIm Bild des Schwarzen Lochs sieht man zum Beispiel die Anwesenheit von Licht und die Abwesenheit von Materie\u201c <\/p><cite>Luciano Rezzolla<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Nori<\/strong>: Ja, ich fand toll, dass Luciano sehr oft mit dem Begriff der Kunst in unsere gemeinsame Arbeit eingetreten ist. Ich habe mich seinem Begriff der Sch\u00f6nheit deshalb anfangs wie eine Feldforscherin gen\u00e4hert. Der Begriff der Sch\u00f6nheit ist ja ein schwieriger Begriff, weil er nicht eindeutig definiert ist. \u00dcber meine Erfahrung im Austausch mit Code Creators habe ich dann Luciano Rezzollas Sicht gut nachvollziehen k\u00f6nnen. Code Creators programmieren ausf\u00fchrbare Dateien. Zus\u00e4tzlich zu der Funktionalit\u00e4t suchen die virtuosen Programmierer nach einer Sch\u00f6nheit des Quelltextes. Der ist essentiell.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir \u00fcber Sch\u00f6nheit nachdenken, interessieren mich auch extrem die Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften. Besonders die Versuchsanordnungen, bei denen Lebewesen \u2013 egal ob Menschen oder Tiere \u2013 messbare sinnliche Erfahrungen von Proportionen und Kompositionen aufweisen. Aber das ist ein Projekt, dem wir uns in Zukunft widmen wollen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Brauchen wir die viel ausf\u00fchrlicheren, komplexeren Formeln f\u00fcr ein besseres Verst\u00e4ndnis der ersten Formel, also f\u00fcr das Bild des Schwarzen Lochs?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rezzolla:<\/strong> Ja. Die erste Gleichung ist wie eine Tafel voller Farbe, die komplexeren Formeln malen ein Bild mit dieser Farbe. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben besteht die ganze Arbeit nat\u00fcrlich darin, die Gleichungen in der dritten Tabelle zu l\u00f6sen, mit all ihrer Komplexit\u00e4t. Das ist es, was wir tun, um zum Beispiel das Bild zu erhalten, das Sie an der Wand sehen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Frau Nori, Sie haben von der Konzeptkunst gesprochen. Geht es auch da darum, im Bild mehr Verst\u00e4ndnis der Theorie zu schaffen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nori:<\/strong> Ja schon. Mich interessieren die \u00fcbergeordneten Perspektiven. Unsere k\u00f6rperliche Beschaffenheit, die Sinnesorgane, zum Beispiel Schall- und Lichtfrequenzen wahrzunehmen, definieren unsere F\u00e4higkeit, Welt zu erfahren. Ein zweiter Aspekt: am Anfang jedes kreativen Prozesses steht immer eine Intuition \u2013 sowohl in der Kunst als auch in Wissenschaft. Letztere schafft Begriffe und Konzepte und erzielt Ergebnisse. So gelingt es der Gattung Mensch, Ideenkosmen zu erdenken, die \u00fcber die unmittelbare Anschaulichkeit seiner k\u00f6rperlichen Erfahrung hinaus verweisen. Und was macht Kunst? Sie f\u00fchrt alles zu uns und auf uns zur\u00fcck. Sie fragt nach der Bedeutung des Wissens f\u00fcr uns. Sie schafft eine bildhafte Vorstellung. Seit Urzeiten schauten Menschen in den Himmel. Sie haben Konstellationen erdacht, ihnen Tiernamen gegeben, Ursprungsmythen geschaffen, in denen das Unergr\u00fcndliche im schwarzen Himmel ein Raum der Interpretation wurde. Wir k\u00f6nnen also gar nicht anders, als diese beiden Aspekte \u2013 bildhaftes Denken und beobachtungsbasiertes Forschen \u2013 zusammenzubringen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Die Ausstellung \u201eDas Anwesende des Abwesenden\u201c stellt 14 Exponate aus. Wie wird das Abwesende anwesend, das Anwesende abwesend \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nori<\/strong>: <em>Das Anwesende des Abwesenden<\/em> deutet auf Materie als Pr\u00e4senz hin, in die sich das Leben einschreibt. Energie und Leben sind kraftvoll, jedoch fl\u00fcchtig. Die Beziehung zwischen Leben, Energie und Materie spielt in der Ausstellung eine zentrale Rolle \u2013 von 3,5 Millionen alten Spuren der ersten aufrecht gehenden Menschen in Tansania, die durch nat\u00fcrliche Kontingenzen heute erhalten sind, bis zu den menschlichen K\u00f6rpern, die dem Vulkanausbruch in Pompeji zum Opfer fielen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rezzolla:<\/strong> F\u00fcr mich ist das Thema auch nur ein Vorwand, um in dieser Ausstellung m\u00f6glichst viele visuelle, taktile und andere sinnliche Erfahrungen des Anwesenden wie des Abwesenden machen zu k\u00f6nnen. Es geht immer um beides.Im Bild des Schwarzen Lochs sieht man zum Beispiel die Anwesenheit von Licht und die Abwesenheit von Materie. Es gibt immer dieses Spiel zwischen den beiden Themen. Aber noch einmal zur\u00fcck zu der Frage des Verh\u00e4ltnisses zwischen Kunst und Wissenschaft: Wir gehen normalerweise davon aus, dass Kunst und Wissenschaft sich auf den beiden Polen einer Linie positionieren. Aber wir Wissenschaftler wissen das: Es ist nur eine Frage der Perspektive, und sehr weit entfernte Objekte k\u00f6nnen tats\u00e4chlich als sehr nah angesehen werden. Diese Ausstellung soll zeigen, wie nahe sich Kunst und Wissenschaft tats\u00e4chlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nori:<\/strong> Ja, stimmt. Die Frage nach der Perspektive ist interessant. Die der Wissenschaftler k\u00f6nnten wir als die der \u201edritten Person\u201c bezeichnen; es geht um Objektivit\u00e4t. In der Kunst hingegen ist es oft die der \u201eersten Person\u201c, um die subjektive Erfahrung von Welt. So zeigen wir die Exponate der Physik im selben Raum mit Kunstwerken: der multimedialen interaktiven Projektion \u201eDistortions in Spacetime\u201c des Londoner K\u00fcnstlerkollektivs Marshmallow Laser Feast und \u201eShrink\u201c von Lawrence Malstaf. Die erste l\u00e4sst Besucher in eine imaginierte Reise ins Universum eintauchen. Eine klangliche und visuelle Erfahrung <a>der Explosion einer Supernova <\/a>und der Entstehung eines schwarzen Lochs. \u201eShrink\u201c des belgischen K\u00fcnstlers Lawrence Malstaf spielt mit Anwesenheit und Abwesenheit \u00fcber das Atmen. Die Kontrolle von Atmung spielt in allen menschlichen Kulturen eine Rolle, wenn es um die Einheit von K\u00f6rper und Geist geht. Und der Atem ist das zentrale Merkmal der Anwesenheit von Leben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Herr Rezzolla, sind Sie gespannt darauf, einmal mitten in der Explosion einer Supernova zu stehen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rezzolla<\/strong>: Ja, das ist ein guter \u00dcbergang von unserem Bild zu einer Erfahrung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Frau Nori, Herr Rezzolla, was haben Sie beide mitgenommen aus Ihrem Dialog?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nori<\/strong>: F\u00fcr mich ist das Exponat der Astrophysiker Konzeptkunst. Ich sehe die Gleichungen wie Zeichen, die ich nicht deuten kann. Es ist nicht meine Sprache, also entschl\u00fcssele ich den Sinn nicht direkt. Luciano hat eine gro\u00dfe F\u00e4higkeit: Er kann Nicht-Experten in sein komplexes Wissen mitnehmen. Und wir begreifen unser Haus als Ort, der Fenster auf die unterschiedlichen Erfahrungen von Welt \u00f6ffnet und in dem man staunend neues Wissen erlebt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rezzolla<\/strong>: Ich bin dankbar, dass ich Frau Nori kennengelernt habe. Denn ich war schon immer davon \u00fcberzeugt, dass Kunst und Wissenschaft zusammengebracht werden k\u00f6nnen. Aber ohne die Leidenschaft von Frau Nori w\u00e4re das nicht m\u00f6glich gewesen. Wir Physiker haben daf\u00fcr keine Zeit, und wir brauchen auch Hilfe, weil wir nicht immer wissen, wie wir unser Wissen an die Nicht-Experten vermitteln k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Das hei\u00dft, Sie hatten schon l\u00e4nger das Bed\u00fcrfnis, ihre Erkenntnisse \u00fcber das Universum in ein anderes Medium zu \u00fcbersetzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rezzolla:<\/strong> Ja. In der Tat denken wir Physiker im Besonderen, aber alle Wissenschaftler im Allgemeinen st\u00e4ndig \u00fcber sehr allgemeine Fragen nach. Das Medium, das wir benutzen, um unsere Ideen auszudr\u00fccken, sind Mathematik und Zahlen. Wir k\u00f6nnen aber noch viele weitere Medien f\u00fcr diese Konzepte verwenden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Frau Nori, Herr Rezzolla, vielen Dank f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Die Fragen stellte Pia Barth<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Weitere Informationen<br>Ausstellung \u201eDas Anwesende des Abwesenden\u201c<\/strong><br>12.10.2024\u201302.03.2025 im Frankfurter Kunstverein<br><a href=\"https:\/\/www.fkv.de\/ausstellung\/das-anwesende-des-abwesenden-materie-und-spuren-abdruecke-des-lebens-in-der-zeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Homepage<\/a><br><br><strong>F\u00fchrungen<\/strong><br>mit der Kuratorin und Direktorin des Frankfurter Kunstvereins Franziska Nori sowie Wissenschaftlern und Lehrbeauftragten der Goethe-Universit\u00e4t:<br><br>10. November 2024, 15 Uhr<br>\u201eDas Geheimnis der Schwarzen L\u00f6cher\u201c mit Prof. Dr. Luciano Rezzolla, Institut f\u00fcr Theoretische Physik an der Goethe-Universit\u00e4t*<br><br>8. Dezember 2024, 15 Uhr<br>\u201eSpuren des Zufalls \u2013 Fl\u00fcchtige Momente, die f\u00fcr immer in die Materie eingeschrieben sind\u201c mit Dr. Ottmar Kullmer, Abteilungsleiter der Pal\u00e4oanthropologie, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum<br><br>16. Januar 2025, 18:30 Uhr<br>\u201eKunst und Wissenschaft? Einblicke in die Kooperation zwischen den Frankfurter Kunstverein und der Senckenberg Gesellschaft f\u00fcr Naturforschung\u201c mit Prof. Dr. Andreas Mulch, Direktor Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt<br><br>30. Januar 2025, 18:30 Uhr<br>\u201eWas uns die Spuren menschlicher K\u00f6rper aus der Vergangenheit erz\u00e4hlen\u201c mit Dr. Wolfgang David, Direktor des Arch\u00e4ologischen Museums Frankfurt<br><br>Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus am R\u00f6merberg, Markt 44, 60311 Frankfurt am Main<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Ausstellung \u201eDas Anwesende des Abwesenden\u201c des Frankfurter Kunstvereins ist das Institut f\u00fcr Theoretische Physik der Goethe-Universit\u00e4t mit mehreren Exponaten vertreten. 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