{"id":81244,"date":"2024-10-22T09:45:56","date_gmt":"2024-10-22T07:45:56","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=81244"},"modified":"2024-10-22T09:45:57","modified_gmt":"2024-10-22T07:45:57","slug":"friedrich-merz-stiftungsgastprofessur-ein-vielseitiges-oekosystem-im-bauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/unireport\/friedrich-merz-stiftungsgastprofessur-ein-vielseitiges-oekosystem-im-bauch\/","title":{"rendered":"Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur: Ein vielseitiges \u00d6kosystem im Bauch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im November besuchen die US-Wissenschaftler Dr. Erica und Prof. Dr. Justin Sonnenburg die Goethe-Universit\u00e4t im Rahmen der Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur. Ihr Forschungsschwerpunkt sind kleine Organismen mit gro\u00dfem Einfluss auf unser Leben und unsere Gesundheit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/09_beitragsbild_friedrich_merz_stiftungsgastprofessur_2024_.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-81245\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/09_beitragsbild_friedrich_merz_stiftungsgastprofessur_2024_.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/09_beitragsbild_friedrich_merz_stiftungsgastprofessur_2024_-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/09_beitragsbild_friedrich_merz_stiftungsgastprofessur_2024_-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/09_beitragsbild_friedrich_merz_stiftungsgastprofessur_2024_-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Beide Aufnahmen zeigen Bacteroides thetaiotaomicron (B. theta). Das Bakterium hilft bei der Verdauung von Ballaststoffen, kann sich aber auch von dem Schleim ern\u00e4hren, der unseren Darm auskleidet.<br>Bild A: B. theta eingebettet in Schleim sowie Nahrungspartikel. Bildquelle: Jamie Dant und Justin Sonnenburg <br>Bild B: B. theta im Darm umherwandernd. B. theta: die kleinen roten St\u00e4bchen; das Gr\u00fcne: Schleim, das Blaue: Wirtsepithel\/Kolonozyten. Bildquelle: Kristin Earle<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Darmmikrobiom, so wird die Gesamtheit der in unserem Darm lebenden Mikroorganismen genannt. 10 bis 100 Billionen von ihnen tummeln sich dort \u2013 Viren, Archaeen und Pilze, aber vor allem Bakterien. Wir Menschen leben in einer Symbiose mit diesem Sammelsurium winzig kleiner Darmbewohner, die ein \u00d6kosystem bilden und zusammen, als Gemeinschaft, wertvolle Dienste f\u00fcr den Menschen verrichten. Es hilft, unser Immunsystem fit zu halten. Zudem ist es am Stoffwechsel beteiligt. Und es \u201eredet\u201c sogar mit unserem Gehirn. \u00dcber bestimmte Kommunikationskan\u00e4le tauschen beide Informationen aus. Das Darmmikrobiom k\u00f6nnte dadurch auch Einfluss auf unsere Psyche haben.<br><br>Erica und Justin Sonnenburg von der kalifornischen Stanford University erforschen seit vielen Jahren, wie genau der Symbiosepartner des Menschen funktioniert, welche Erkrankungen durch eine Dysbiose, ein aus der Balance geratenes Darmmikrobiom, entstehen und wie sich diese in Zukunft in Form von neuen Therapien oder Medikamenten behandeln lassen k\u00f6nnten. Im Speziellen geht das US-Forscherpaar der Frage nach, wie sich unsere Ern\u00e4hrung auf das Verhalten der Darmmikroben auswirkt und wie dies wiederum unsere Gesundheit beeinflusst. Denn: Was wir essen, ern\u00e4hrt nicht nur uns \u2013 sondern auch die Darmmikroben.<br><br>Eines ihrer Forschungsobjekte sind daher MACs. MAC steht f\u00fcr microbiota-accessible carbohydrates, also Kohlenhydrate, die f\u00fcr das Mikrobiom zug\u00e4nglich sind. Sie sind das Futter der Darmmikroben. Der Stoff, der sie gedeihen l\u00e4sst. \u201eDie Genome der in unserem Darm lebenden Bakterien, die \u00fcbrigens \u00fcber 99\u202fProzent unseres genetischen Materials ausmachen, sind sehr gut darin, komplexe Kohlenhydrate aus pflanzlicher Nahrung abzubauen\u201c, erkl\u00e4rt Erica Sonnenburg. \u201eSie verzehren die MACs und produzieren als Ergebnis ihres Stoffwechsels viele Arten kleiner Molek\u00fcle. Von denen gehen einige in den Blutkreislauf \u00fcber und k\u00f6nnen in unserem gesamten K\u00f6rper zirkulieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ballaststoffreich und fermentiert<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer seinem Darmmikriobiom etwas Gutes tun will, muss also Lebensmittel essen, die viele MACs enthalten. Dazu geh\u00f6rt Ballaststoffreiches wie Bohnen, H\u00fclsenfr\u00fcchte, Gem\u00fcse, Obst, Vollkornprodukte, N\u00fcsse und Samen. Mindestens 50 Gramm oder mehr Ballaststoffe sollten wir pro Tag zu uns nehmen, r\u00e4t Erica Sonnenburg. Eine Wohltat f\u00fcr das Mikrobiom sind auch fermentierte Lebensmittel: Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi, also eingelegter koreanischer Kohl, oder Kombucha, ein fermentierter asiatischer Tee.<br><br>Das Problem ist nur, dass die Ern\u00e4hrung bei vielen Menschen in modernen Gesellschaften anders aussieht, ballaststoffarm und unfermentiert. Auf ihrem Speiseplan stehen allzu oft industriell stark verarbeitete Lebensmittel: Tiefk\u00fchlpizza, s\u00fc\u00dfe und salzige Snacks, Kekse, Gefl\u00fcgelnuggets oder Instant-suppen. Die enthalten viel Zucker, Fett und Salz, auch Emulgatoren, k\u00fcnstliche S\u00fc\u00dfstoffe oder andere Produkte der modernen Lebensmittelindustrie. Damit kann das Darmmikrobiom nichts anfangen. \u201eEs ist dann gezwungen, sich auf die einzige andere Nahrungsquelle zu st\u00fcrzen, die sich anbietet \u2013 und das ist die Schleimhaut des Darms. Wenn wir also keine Pflanzen essen, beginnt das Mikrobiom, uns zu essen.\u201c Das Immunsystem reagiert darauf und l\u00f6st Alarm in Form von Entz\u00fcndungen aus. Es versucht so zu verhindern, dass die Darmmikroben dem menschlichen Gewebe, das den Darm auskleidet, zu nahekommen und sich daran g\u00fctlich tun. \u201eDa l\u00e4uft eine richtige Entz\u00fcndungskaskade ab. Wir vermuten, dass diese an der Entstehung von chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn wesentlich beteiligt ist. Auch an der Entstehung einiger Krebsarten, bei denen Entz\u00fcndungen die Hauptrolle spielen.\u201c<br><br>Ein schlecht aufgestelltes Darmmikrobiom kann aber noch auf andere Art Ungemach bringen. Hier geht es ums tadellose Funktionieren unseres Immunsystems. Dieses hat ja die Aufgabe, Angreifer zu erkennen und abzuwehren \u2013 die Immunreaktion. \u201eDaf\u00fcr muss es echte Bedrohungen wie einen eindringenden Infektionserreger von etwas Harmlosem wie der aufgenommenen Nahrung unterscheiden k\u00f6nnen\u201c, so Justin Sonnenburg. Das Darmmikrobiom hilft dabei. Es trainiert das Immunsystrem darauf, Freund und Feind fein s\u00e4uberlich auseinanderzuhalten. Daf\u00fcr sind beide, Immunsystem und Darmmikroben, permanent in eine Art Gespr\u00e4ch vertieft. Sie tauschen Informationen aus. Ger\u00e4t diese \u201eKonversation\u201c ins Stocken, hat das weitreichende Folgen: \u201eDas Immunsystem beginnt dann pl\u00f6tzlich Fehler zu machen. Es h\u00e4lt etwas komplett Ungef\u00e4hrliches, eine Erdnuss oder gar k\u00f6rpereigene Zellen, f\u00fcr gef\u00e4hrlich.\u201c Auch diese m\u00f6glicherweise auf ein besch\u00e4digtes Darmmikrobiom zur\u00fcckgehende Fehleinsch\u00e4tzung kann uns krank machen und zur Entwicklung von Autoimmunkrankheiten oder einer Reihe anderer chronischer Erkrankungen f\u00fchren.<br><br>Grund genug, die Darmmikroben mit reichlich MACs zu versorgen. Wer sich l\u00e4nger ungesund ern\u00e4hrt hat und deswegen schon unter Entz\u00fcndungen leidet, f\u00fcr den ist es aber nicht zu sp\u00e4t. \u201eWir haben entdeckt, dass Ern\u00e4hrungsumstellungen viel Positives bewirken k\u00f6nnen\u201c, sagt Erica Sonnenburg. \u201eFermentierte Lebensmittel wie Joghurt und Sauerkraut sind ein wirklich wirksames Mittel, um Entz\u00fcndungen, die schon aufgetreten sind, zumindest wieder abzuschw\u00e4chen.\u201c Und damit nicht genug: Mit ver\u00e4ndertem Speiseplan l\u00e4sst sich auch die Vielfalt in einem gesch\u00e4digten Mikrobiom wieder erh\u00f6hen \u2013 ein ganz entscheidender gesundheitlicher Aspekt. Denn je mehr unterschiedliche Mikroben im Darm leben, desto besser k\u00f6nnen sie als Ganzes ihre Aufgaben erf\u00fcllen. Und je weniger es sind, desto eher werden wir krank. Zum Beispiel besteht ein Zusammenhang zwischen einer reduzierten Mikrobenvielfalt und Adipositas oder Typ-2-Diabetes.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verarmtes Darmmikrobiom<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch in punkto Mikrobenvielfalt h\u00e4ngt wieder vieles an der Ern\u00e4hrung. Wobei nicht nur industriell verarbeitete Lebensmittel schlecht daf\u00fcr sind, sondern auch die Einnahme von Antibiotika und \u2013 ganz am Anfang des Lebens \u2013 industriell gefertigte S\u00e4uglingsnahrung. Weswegen Menschen in industriellen Gesellschaften nur ein paar Hundert unterschiedliche Mikrobenarten aufweisen. \u201eSolch ein Darmmikrobiom erscheint geradezu verarmt, wenn wir es mit dem von nicht industrialisierten J\u00e4ger- und Sammlerv\u00f6lkern vergleichen, die wegen ihrer Ern\u00e4hrung \u00fcber eintausend unterschiedliche Arten von Mikroben im Darm haben.\u201c<br><br>Wie l\u00e4sst sich die Erforschung des Zusammenspiels der Darmmikroben grunds\u00e4tzlich einordnen? \u201eJeder wei\u00df, dass Organe wie Herz und Leber lebenswichtig sind\u201c, antwortet Justin Sonnenburg. \u201eAber auch das Darmmikrobiom geh\u00f6rt in diese Kategorie, weil es enormen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden aus\u00fcbt.\u201c Wie die wissenschaftlichen Ziele f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre aussehen? \u201eWir wollen noch genauer verstehen, wie das Darmmikrobiom vom S\u00e4uglings- bis zum Erwachsenenalter funktioniert \u2013 und dieses Wissen dann nutzen, um bessere Strategien und Behandlungen zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten zu entwickeln. Dabei haben wir die kleinen Molek\u00fcle, die vom Mikrobiom produziert werden, im Blick. Einige von ihnen k\u00f6nnten die Grundlage f\u00fcr k\u00fcnftige Arzneimittel zur Behandlung einer Reihe von nicht \u00fcbertragbaren, chronischen Krankheiten bilden.\u201c Diese Medikamente zu entwickeln, dauert viele Jahre. Schneller lie\u00dfe sich das Darmmikrobiom \u2013 und damit unsere Gesundheit \u2013 durch eine Ern\u00e4hrungsumstellung st\u00e4rken. \u201eDamit kann jeder Mensch sofort anfangen.\u201c<br><br>Im November besuchen die Sonnenburgs Frankfurt im Rahmen der Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur. Sie nehmen an einem wissenschaftlichen Kongress an der Goethe-Universit\u00e4t teil, zudem gibt es eine \u00f6ffentliche B\u00fcrgerveranstaltung. Dabei wird der Film \u201eUnser Bauch. Die wunderbare Welt des Mikrobioms\u201c vorgef\u00fchrt, an dem die beiden als Experten mitgewirkt haben. Bei ihrem Besuch wollen sie mit vielen Leuten reden, nicht nur mit anderen Mikrobiom-Forschern. Ihre Arbeit sei immer schon auch durch den Austausch mit Ern\u00e4hrungswissenschaftlern, \u00c4rzten und Ingenieuren angeregt worden. Die Sonnenburgs freuen sich darauf, mehr \u00fcber die \u201egro\u00dfartige Arbeit\u201c an der Goethe-Universit\u00e4t zu erfahren. Und sie m\u00f6chten die Gelegenheit nutzen, ihr Wissen \u00fcber das Darmmikrobiom auch an die Einwohner Frankfurts weiterzugeben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Andreas Lorenz-Meyer<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\">1<br>Die Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur wurde im Dezember 1985 anl\u00e4sslich des 100. Geburtstags von Firmengr\u00fcnder Friedrich Merz gestiftet, der als einer der ersten Mitglieder der Senckenbergischen Gesellschaft mit der Frankfurter Universit\u00e4t eng verbunden war und die Wissenschaft gef\u00f6rdert hat. Ziel der Stiftungsgastprofessur ist, einen besonders angesehenen Wissenschaftler aus den Bereichen Pharmazie oder Humanmedizin an die Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt zu berufen. 1987 zum ersten Mal verliehen, wurde die Gastprofessur bis auf zwei Ausnahmen j\u00e4hrlich vergeben. Die Gastprofessur und das Symposium, dessen Themenspektrum von der Grundlagen- bis zur Versorgungsforschung reicht, bieten Forschern aus Hochschule und Industrie j\u00e4hrlich die Gelegenheit zum Wissensaustausch und zu einer weitergehenden Zusammenarbeit. Mehr Infos zu den Terminen der diesj\u00e4hrigen Gastprofessur auf S. 27 des UniReport.<a href=\"https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur\"><br><\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\">2<br><strong>Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur 2024<br>Dietary and therapeutic microbiome modulation: State of the art and perspectives<\/strong><br>Kuratorin: Prof. Dr. med. Maria J. G. T. Vehreschild, Leiterin Schwerpunkt Infektiologie, Medizinische Klinik II, Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt.<br><br><strong>12. November 2024<br>Students Lecture am Uniklinikum<\/strong><br>10 bis 12 Uhr, Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt.<br>Das Ehepaar Sonnenburg h\u00e4lt einen Vortrag zum Thema: \u00bbIndustrialization of the Gut Microbiome and the Rise of Chronic Inflammatory Disease\u00ab f\u00fcr Studierende und Interessierte mitanschlie\u00dfender Fragerunde.<br><br><strong>13. November 2024<br>Wissenschaftliches Symposium: Dietary and therapeutic Microbiome Modulation \u2013 State of the Art and Perspectives.<\/strong><br>9 bis 17 Uhr, Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt, Geb\u00e4ude 6.<br><br><strong>14. November 2024<br>Unser Bauch. Die wunderbare Welt des Mikrobioms<\/strong><br>18 bis 20 Uhr, Kino Orfeos Erben, Hamburger Allee 45, Frankfurt am Main.<br>(ARTE France, 2019). Filmgespr\u00e4ch mit Prof. Dr. Justin und Dr. Erica Sonnenburg (Stanford University\/USA) und Prof. Dr. med. Maria J.G.T. Vehreschild (Goethe-Universit\u00e4t).<br><br>Mehr Informationen und zur Anmeldung unter<br><a href=\"https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur\">https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im November besuchen die US-Wissenschaftler Dr. Erica und Prof. Dr. Justin Sonnenburg die Goethe-Universit\u00e4t im Rahmen der Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur. 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