{"id":82873,"date":"2025-05-09T10:00:00","date_gmt":"2025-05-09T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=82873"},"modified":"2025-05-15T10:12:07","modified_gmt":"2025-05-15T08:12:07","slug":"resistente-erreger-im-visier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/resistente-erreger-im-visier\/","title":{"rendered":"Resistente Erreger im Visier"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Strategien gegen die R\u00fcckkehr gef\u00e4hrlicher Infektionskrankheiten<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Resistente Krankheitserreger sind weltweit auf dem \u00adVormarsch. Der Mikrobiologe Volkhard Kempf und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen ihre Hoffnung in eine neue Gruppe von Wirkstoffen. Deren Funk\u00adtionsprinzip k\u00f6nnte es Mikro\u00adorganismen erschweren, gegen die Substanzen unempfindlich zu werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Roboterarm umklammert einen d\u00fcnnen Draht, an dessen unterem Ende ein winziger Tropfen glitzert \u2013 ein mit Pufferfl\u00fcssigkeit verd\u00fcnnter Teil einer eitrigen Probe. In schnellen Zickzackbewegungen f\u00e4hrt er damit \u00fcber den N\u00e4hrboden am Grunde der Petrischale. Ein weiterer Arm ergreift die Schale und stellt sie f\u00fcr den Brutschrank bereit. Unterdessen ist der Roboter schon mit der n\u00e4chsten Probe besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Infektionslabor am Frankfurter Universit\u00e4tsklinikum ist eines der gr\u00f6\u00dften seiner Art in Deutschland. Mehr als 170\u2009000&nbsp;Proben werden hier Jahr f\u00fcr Jahr auf die Anwesenheit von Mikroorganismen untersucht \u2013 Blut, Speichel, Ausscheidungen, Abstriche. Zentrale Arbeitsschritte wie die Anzucht der enthaltenen Bakterien auf Kulturplatten erfolgen automatisiert. Anders lie\u00dfe sich die gro\u00dfe Zahl von Analysen kaum bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Immer h\u00e4ufiger sto\u00dfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit auf Keime, die sich nur noch schwer mit Antibiotika bek\u00e4mpfen lassen. Inzwischen ist jede hundertste Probe davon betroffen. \u00bbFr\u00fcher waren das meist sogenannte Methicillin-resistente Staphylococcus-\u00adaureus-Erreger, abgek\u00fcrzt MRSA\u00ab, erkl\u00e4rt Volkhard Kempf. Der Mediziner leitet das Institut f\u00fcr Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene am Universit\u00e4tsklinikum und ist damit auch f\u00fcr das mikrobiologische Infektionslabor zust\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auch weniger gef\u00e4hrliche Keime betroffen<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"379\" height=\"443\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_04_1b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-82979\" style=\"width:261px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_04_1b.jpg 379w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_04_1b-257x300.jpg 257w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_04_1b-10x12.jpg 10w\" sizes=\"(max-width: 379px) 100vw, 379px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Trotz gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Bem\u00fchungen k\u00f6nnen in Feldlazaretten \u2013 hier in Carrefour, Haiti, nach dem gro\u00dfen Erdbeben 2010 \u2013 nicht dieselben Hygienestandards eingehalten werden wie im OP. Kriege und Naturkatastrophen geh\u00f6ren daher zu den wichtigsten Risikofaktoren f\u00fcr die Verbreitung multiresistenter Keime. Foto: Stefan Trappe, S\u00fcddeutsche Zeitung Photo<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>MRSA in Krankenh\u00e4usern und Pflegeeinrichtungen bescherten \u00c4rztinnen und \u00c4rzten rund um den Globus lange Zeit Albtr\u00e4ume. Denn \u00adderartige Staphylokokken \u00fcberstehen nicht nur eine Behandlung mit Methicillin, Penicillin und verwandten Antibiotika. Meist sind sie auch gegen andere Gruppen dieser einst hochwirk\u00adsamen Arzneistoffe unempfindlich. Aufgrund dieser Multiresistenz sind MRSA-Infektionen schwer zu behandeln. Weltweit gehen Sch\u00e4tzungen zufolge jedes Jahr 100\u2009000&nbsp;Todesf\u00e4lle auf ihr Konto.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbAllerdings war die Zahl an schweren In\u00adfektionen mit MRSA in den letzten Jahren in Deutschland und auch bei uns r\u00fcckl\u00e4ufig\u00ab, sagt Kempf. \u00bbDas liegt vor allem an den aufw\u00e4ndigen Hygienema\u00dfnahmen, die viele Kliniken inzwischen ergriffen haben, um ihre Verbreitung einzud\u00e4mmen.\u00ab Sorge bereitet ihm aber ein anderer Trend \u2013 die Zunahme von sogenannten gram\u00adnegativen Bakterien mit verminderter Antibiotikaempfindlichkeit. Zu dieser Gruppe z\u00e4hlen etwa die Darmbakterien Klebsiella pneumoniae und Escherichia coli oder die Keime Acinetobacter baumannii und Pseudomonas aeruginosa, die zum Beispiel Lungenentz\u00fcndungen und Harnwegsinfekte ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbManche dieser Erreger sind inzwischen sogar hochresistent, sprechen also auf praktisch keines der verf\u00fcgbaren Antibiotika an\u00ab, betont Kempf. \u00bbIn solchen F\u00e4llen besteht die Gefahr, dass sich selbst harmlose Krankheiten wie eine Blasenentz\u00fcndung zu einer sogenannten Sepsis auswachsen \u2013 einer \u00fcberschie\u00dfenden Abwehrreaktion des K\u00f6rpers, die t\u00f6dlich verlaufen kann.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kriege und Not sind Treiber<\/h3>\n\n\n\n<p>Bislang sind hochresistente gramnegative Bakterien hierzulande noch selten. \u00bbWir finden sie aber regelm\u00e4\u00dfig bei Patientinnen und Patienten, die sich aus Gesundheitssystemen in L\u00e4ndern, in denen diese Erreger h\u00e4ufiger vorkommen, zu uns zur Behandlung begeben\u00ab, erkl\u00e4rt der Mikrobiologe. \u00bbIn letzter Zeit gibt es zudem vermehrt Anzeichen, dass die Erreger auch in Deutschland heimisch werden. Wir haben k\u00fcrzlich zum Beispiel eine junge deutsche Patientin mit einem Harnwegsinfekt getestet. Obwohl sie nie auf einer Fernreise gewesen war, hatte sie sich \u2013 au\u00dferhalb eines Krankenhauses \u2013 eine Infektion mit einem solchen hochresistenten Keim zu\u00ad gezogen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ist das eine Ausnahme. Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Infektionslabors bei Menschen aus Deutschland ein solches Bakterium finden, waren die Betroffenen meist kurz zuvor auf einer Reise in exotischen Gefilden. Unter anderem der Medizintourismus ist ein wesentlicher Grund daf\u00fcr, dass sich multi\u00adresistente Keime weltweit immer st\u00e4rker verbreiten. Denn manche Reisende, die sich aus irgendwelchen Gr\u00fcnden im Ausland behandeln lassen, schleppen sie bei ihrer R\u00fcckkehr unerkannt in ihre Heimat ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer wichtiger Faktor sind Konflikte: In Kriegslazaretten m\u00fcssen die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte Verwundete unter einfachsten Bedingungen versorgen. Entsprechend leicht haben es die Erreger sich auszubreiten. Hinzu kommen Trends wie die Alterung der Gesellschaft. Immer mehr Menschen leiden in den letzten Jahren ihres Lebens unter behandlungsbed\u00fcrftigen Krankheiten, die zumindest phasenweise einen Aufenthalt in einer Klinik erforderlich machen. \u00bbBei einer komplexen Operation l\u00e4sst sich nicht immer ausschlie\u00dfen, dass man sich eine Infektion zuzieht\u00ab, sagt Kempf. Auch ganz allt\u00e4gliche Ma\u00dfnahmen wie ein Wechsel der Infusion oder des Harnwegs\u00adkatheters sind ein m\u00f6glicher Ansteckungsweg, dem aber durch konsequente Hygiene begegnet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Suche nach neuartigen Wirkstoffen<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_04_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-82981\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_04_2.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_04_2-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_04_2-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_04_2-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auf solchen Kulturplatten wird im Institut f\u00fcr Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene gepr\u00fcft, ob Bakterien Resistenzen gegen Antibiotika zeigen. Foto: Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Gerade in Krankenh\u00e4usern treffen zudem h\u00e4ufig sehr viele verschiedene Bakterienarten aufeinander. Auch das kann die Verbreitung von Resistenzen bef\u00f6rdern. Denn manche Mikro\u00adorganismen k\u00f6nnen ihre Resistenz-Gene an Bakterien einer ganz anderen Art weitergeben. Sie stecken sich also bildlich gesprochen gegenseitig mit ihrer Unempfindlichkeit an. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass viele Krankheiten, die ihren Schrecken weitgehend verloren hatten, in Zukunft wieder deutlich gef\u00e4hrlicher werden d\u00fcrften.<\/p>\n\n\n\n<p>Rund um den Globus suchen Forschende daher nach neuen, wirksameren Arzneistoffen \u2013 auch Volkhard Kempf. Seine Arbeitsgruppe und er setzen dabei ihre Hoffnung in Substanzen, die auf einem v\u00f6llig neuen Wirkprinzip beruhen. \u00bbAntibiotika wie Penicillin st\u00f6ren die Vermehrung von Bakterien\u00ab, sagt er: \u00bbSie verhindern etwa, dass die Mikroorganismen nach ihrer Teilung eine stabile Zellwand bilden.\u00ab Die Erreger k\u00f6nnen diesen Mechanismus beispielsweise unterlaufen, indem sie die molekulare Maschinerie ver\u00e4ndern, die f\u00fcr den Bau der Zellwand zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Art der Resistenz ist f\u00fcr die Bakterien kaum mit Nachteilen verbunden: Die Zellwandsynthese verl\u00e4uft bei ihnen dann eben etwas anders. Kempfs Arbeitsgruppe sucht dagegen nach Antibiotika, die sich zum Beispiel an Strukturen heften, die die Bakterien f\u00fcr die Infektion ihrer Zielzellen ben\u00f6tigen. Um dagegen unempfindlich zu werden, m\u00fcssten die Mikroorganismen diese Pathogenit\u00e4tsfaktoren ver\u00ad\u00e4ndern. Damit w\u00fcrden sie aber gleichzeitig sozusagen ihr Gesch\u00e4ftsmodell gef\u00e4hrden: Denn eigentlich ben\u00f6tigen sie diese Faktoren ja, um uns krank zu machen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Angriff auf das Gesch\u00e4ftsmodell der Erreger<\/h3>\n\n\n\n<p>Forschende sprechen auch von einer Antivirulenz-Strategie: Der Wirkstoff richtet sich gegen Mechanismen, die die Erreger f\u00fcr die Infektion zwingend brauchen. \u00bbWir hoffen deshalb, dass Medikamente, die auf diesem Prinzip basieren, ihre Wirksamkeit deutlich l\u00e4nger behalten\u00ab, sagt Kempf. Seine Arbeitsgruppe arbeitet vor allem an sogenannten Adh\u00e4sinen. Das sind gewisserma\u00dfen Molek\u00fcle, mit denen sich Bakterien an ihre Opfer kleben. Diese Klebstoffe sind aber extrem spezifisch: Sie binden ausschlie\u00dflich an die Zellen im menschlichen K\u00f6rper, auf die der jeweilige Erreger spezialisiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWir haben bereits Wirkstoffe gegen bestimmte Adh\u00e4sine gefunden, die auf der Oberfl\u00e4che vieler gramnegativer Bakterien vorhanden sind\u00ab, erkl\u00e4rt Kempf. Die Erreger binden \u00fcber diese Strukturen an ein Oberfl\u00e4chenmolek\u00fcl, das beispielsweise auf den Endothelzellen vorkommt, die die Blutgef\u00e4\u00dfe auskleiden \u2013 das Fibronektin. \u00bbMit einem Antik\u00f6rper ist es uns gelungen, die Bindung der Bakterien an die Endothelzellen stark zu reduzieren.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Noch sind Antibiotika \u2013 neben Impfungen \u2013 eine scharfe Waffe gegen bakterielle Infektionen. Doch ist sie in den letzten Jahrzehnten stumpfer geworden. Das ist auch unserem eigenen Verhalten zuzuschreiben. So wurden die Wirkstoffe gerade in den Industrienationen lange Zeit zu unbedacht verschrieben \u2013 also etwa auch bei viralen Infekten, die gar nicht auf Antibiotika ansprechen. Hinzu kommt, dass manche Patientinnen und Patienten sie nicht so lange wie vorgeschrieben einnehmen, sondern direkt nach Abklingen der Symptome absetzen. Einige der resistenteren Bakterien k\u00f6nnen dann \u00fcberleben und sich dann umso schneller vermehren, da ihnen ihre nicht resistenten Artgenossen keine Konkurrenz mehr machen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fibel f\u00fcr sorgsamen Umgang mit Antibiotika<\/h3>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahrzehnten hat sich der Umgang mit den antimikrobiellen Wirkstoffen allerdings ver\u00e4ndert. \u00c4rztinnen und \u00c4rzte verschreiben sie nicht mehr so leichtfertig, wie es teilweise vor zwanzig oder drei\u00dfig Jahren der Fall war, und kl\u00e4ren Erkrankte besser dar\u00fcber auf, wann der Einsatz der Medikamente wirklich indiziert ist und wann nicht. Unterst\u00fctzung erhalten sie dabei auch vom Frankfurter Universit\u00e4tsklinikum: Das Institut f\u00fcr Medizinische Mikro\u00adbiologie und Krankenhaus\u00adhygiene und die Abteilung Infektiologie der Medizinischen Klinik II geben seit einigen Jahren ein Nachschlagewerk heraus, das Hinweise zur Handhabung und Dosierung von Antibiotika bei unterschiedlichen Krankheiten gibt \u2013 die Frankfurter Infektionsfibel.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch eine verbesserte Verschreibungs\u00addisziplin allein wird das Resistenzproblem nicht l\u00f6sen. Bei der Suche nach neuen Medikamenten kommt den Universit\u00e4tskliniken eine besondere Bedeutung zu. Denn die Entwicklung neuer Wirkstoffe ist zeitraubend und teuer; die Entwicklungskosten gehen in die Milliarden. \u00bbGleichzeitig k\u00f6nnen Pharmafirmen mit ihnen aber nicht viel Geld verdienen\u00ab, sagt Kempf. \u00bbDie neuen Antibiotika sollen ja schlie\u00dflich nur dann eingesetzt werden, wenn es gar nicht anders geht, um zu verhindern, dass die Erreger auch gegen sie Resistenzen entwickeln.\u00ab F\u00fcr die Industrie besteht also ein hohes Risiko, dass ihre Entwicklungsarbeit sich am Ende nicht auszahlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Universit\u00e4re Forschungseinrichtungen k\u00f6nnen es sich dagegen noch am ehesten leisten, einen langen Atem zu haben. \u00bbOft braucht man viele Jahre, um die Infektionsbiologie eines Bakteriums zu verstehen und eine \u00adVorstellung davon zu bekommen, wie sie sich am besten st\u00f6ren l\u00e4sst\u00ab, sagt Kempf. Er wei\u00df, wovon er spricht: Bis zur Entwicklung des Adh\u00e4sin-Antik\u00f6rpers hat es fast 20&nbsp;Jahre gedauert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kempf.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-82977\" style=\"width:140px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kempf.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kempf-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kempf-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kempf-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kempf-12x12.jpg 12w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Universit\u00e4tsklinkum Frankfurt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Zur Person \/ Volkhard Kempf<\/strong>, Jahrgang 1969, ist seit 2009 als Professor am Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt t\u00e4tig, wo er das Institut f\u00fcr Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene leitet. Kempf hat in W\u00fcrzburg und Oxford Medizin studiert und in W\u00fcrzburg zum Doktor der Medizin promoviert. Er ist unter anderem Mitglied der Kommission f\u00fcr Krankenhaushygiene (KRINKO) des Bundesministeriums der Gesundheit am Robert Koch-Institut. Au\u00dferdem hat er den Vorsitz der St\u00e4ndigen Arbeitsgemeinschaft \u00bbKonsiliar- und Referenzlaboratorien\u00ab der \u00adDeutschen Gesellschaft f\u00fcr Hygiene und Mikrobiologie inne.&nbsp;<br><a href=\"mailto:volkhard.kempf@ukffm.de\">volkhard.kempf@ukffm.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Luerweg-6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83110\" style=\"width:140px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Luerweg-6.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Luerweg-6-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Luerweg-6-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Luerweg-6-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Luerweg-6-12x12.jpg 12w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Anne Baron<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Der Autor \/ Frank Luerweg<\/strong>, Jahrgang 1969, ist Diplom-Biologe. Er war stellvertretender Pressesprecher der Universit\u00e4t Bonn und arbeitet seit 13 Jahren als freiberuf\u00adlicher <a href=\"https:\/\/wissenschaftsgeschichten.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wissenschaftsjournalist<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/36090948\/Forschung_Frankfurt___Archiv_ab_2004_bis_heute#1.24\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2024: Vom Molek\u00fcl zum Menschen<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Strategien gegen die R\u00fcckkehr gef\u00e4hrlicher Infektionskrankheiten Resistente Krankheitserreger sind weltweit auf dem \u00adVormarsch. 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