{"id":82895,"date":"2025-05-10T10:00:00","date_gmt":"2025-05-10T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=82895"},"modified":"2025-05-15T10:12:13","modified_gmt":"2025-05-15T08:12:13","slug":"therapie-mit-bakterien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/therapie-mit-bakterien\/","title":{"rendered":"Therapie mit Bakterien"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie \u00bbgute\u00ab Darmbakterien gef\u00e4hrliche Erreger bek\u00e4mpfen k\u00f6nnten<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Dank Antibiotika haben bakterielle \u00adInfektionen ihren Schrecken weitgehend verloren. F\u00fcr Menschen mit geschw\u00e4chtem Immun\u00adsystem, zum Beispiel nach einer Transplantation, sind die Erreger jedoch nach wie vor lebensgef\u00e4hrlich, besonders, wenn sie gleich mehrere Antibiotika\u00adresistenzen ausgebildet haben. Auf diese multiresistenten Bakterien hat es Maria Vehreschild abgesehen. Ihre Waffe: die \u00bbguten\u00ab Darmbakterien.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_05_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83085\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_05_2.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_05_2-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_05_2-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_05_2-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bis zu 1000 verschiedene Bakterienarten besiedeln den menschlichen Darm. Foto: Science Photo Library\/Steve Gschmeissner<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend er im Mutterleib heranreift, ist der Mensch \u2013 auch sein Darm \u2013 steril, also frei von Bakterien und Mikro\u00adorganismen. Das \u00e4ndert sich mit der Geburt radikal: Nach und nach wird der Mensch von Mikroorganismen besiedelt. Die meisten von ihnen tummeln sich im Darm, wo die Darmbakterien ein gutes Kilogramm zum K\u00f6rpergewicht eines Erwachsenen beitragen. Bakterien sind allerdings viel kleiner als menschliche \u00adZellen, und so besitzt der Mensch in seinem eigenen K\u00f6rper quasi ein Gegen\u00fcber: Sch\u00e4tzungen zufolge stehen den 30&nbsp;Billionen menschlichen K\u00f6rperzellen ebenso viele Bakterienzellen gegen\u00fcber. Die verteilen sich auf bis zu 200 verschiedene Arten, deren Anteil und Zusammensetzung sich im Laufe des Lebens ver\u00e4ndert, auch wenn jeder Mensch schon fr\u00fch im Leben ein so-<\/p>\n\n\n\n<p>genanntes Kernmikrobiom ausbildet. Dabei spielt unsere Ern\u00e4hrung ebenso eine Rolle wie unser Alter. Die Bakterien (und die weiteren Mikroorganismen) profitieren vom dauernden Nahrungsnachschub, leisten aber daf\u00fcr Vielf\u00e4ltiges f\u00fcr den Menschen, indem sie zum Beispiel Ballaststoffe aufschlie\u00dfen, Vitamine herstellen und Verdauungsprozesse f\u00f6rdern. Sie bilden ein dynamisches, sehr komplexes \u00d6kosystem \u2013 das es Eindringlingen schwer macht, dort Fu\u00df zu fassen. Auch dies ist f\u00fcr den Menschen sehr n\u00fctzlich, denn so bildet das Mikro\u00adbiom noch vor den Zellen der Darmschleimhaut eine erste Barriere gegen bakterielle Krankheitserreger.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar glaubte man lange Zeit, den Erregern mit einem breiten Spektrum vermehrungshemmender Antibiotika beikommen zu k\u00f6nnen, jedoch werden seit einigen Jahren die Grenzen dieser Therapie immer deutlicher sichtbar: \u00adBakterien sind sehr anpassungsf\u00e4hig und \u00adk\u00f6nnen Resistenzen entwickeln, auch gegen mehrere Antibiotika gleichzeitig, wodurch sie zur lebensbedrohenden Gefahr werden (siehe auch S. 40, \u00bbResistente Erreger im Visier\u00ab).<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei gilt: F\u00fcr gesunde Menschen mit einem guten Abwehrsystem sind multiresistente Bakterien in der Regel harmlos. Viele Gesunde tragen sogar multiresistente Erreger in sich, ohne es zu wissen und ohne selbst zu erkranken. Im \u00adKrankenhaus kann es allerdings gef\u00e4hrlich werden, denn bei Operationen zum Beispiel besteht die Gefahr, dass multiresistente Erreger in die OP-Wunde eindringen und dann Infektionen ausl\u00f6sen, die zu Komplikationen f\u00fchren. Besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Infektionen sind Menschen mit einem geschw\u00e4chten Immunsystem. Krankheiten wie zum Beispiel HIV oder Diabetes k\u00f6nnen daf\u00fcr verantwortlich sein. Auch bei Patientinnen und Patienten, die aufgrund einer Krebserkrankung eine Chemotherapie erhalten, ist die Immunabwehr nicht so gut wie bei gesunden Menschen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Transplantatempf\u00e4nger besonders gef\u00e4hrdet<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei Empf\u00e4ngern von Organ- oder Stammzellentransplantaten wird die Immunabwehr \u00fcblicherweise sogar medikament\u00f6s extra bis zu einem gewissen Grad unterdr\u00fcckt, damit der K\u00f6rper die fremden Stammzellen oder das fremde Organ nicht abst\u00f6\u00dft. Eine weitere Gruppe mit hohem Risiko, sich mit multi\u00adresistenten Erregern zu infizieren, sind Menschen, die aufgrund einer chronischen Nieren\u00aderkrankung auf eine regelm\u00e4\u00dfige Blutw\u00e4sche \u2013 Dialyse \u2013 angewiesen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDialysepatienten halten sich wie Transplantatempf\u00e4nger h\u00e4ufig in Krankenh\u00e4usern auf, wo aufgrund vieler kranker und geschw\u00e4chter Menschen trotz aller Hygienema\u00dfnahmen resistente Bakterien besonders verbreitet sind. Dadurch sind vor allem Haut und Darm von Transplantatempf\u00e4ngern und Dialysepatienten oft mit multiresistenten Erregern besiedelt, die sp\u00e4ter lebensbedrohliche Infektionen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen\u00ab, erkl\u00e4rt Prof. Maria Vehreschild, Leiterin des Schwerpunkts Infektiologie am Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt. So haben beispielsweise chinesische Wissenschaftler r\u00fcckblickend die H\u00e4ufigkeit von Infektionen mit multiresistenten Erregern bei mehr als 2100&nbsp;Organtransplantat-\u00adEmpf\u00e4ngern bestimmt. Demnach kam es bei 91&nbsp;Organtransplantierten (entspricht 4,6&nbsp;Prozent) zu solchen Infektionen, von denen 36 t\u00f6dlich verliefen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einem Krankenhaus\u00adaufenthalt werden immungeschw\u00e4chte Patienten \u00fcblicherweise routinem\u00e4\u00dfig daraufhin untersucht, ob sie Tr\u00e4ger multiresistenter Bakterien sind. Ist dies der Fall, m\u00fcssen sie in Einzel\u00adzimmern isoliert werden. \u00bbHandelt es sich bei den Bakterien um&nbsp; Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA), die auf Haut und Schleimh\u00e4uten siedeln, kann man versuchen, sie durch bestimmte Wasch\u00ad\u00adverfahren zu entfernen. F\u00fcr multiresistente Enterobacteriaceae-Erreger aus dem Darm gibt es aber noch keinen nachweislich funktionierenden Ansatz\u00ab, sagt Vehreschild. Mit einer Studie, die sie gemeinsam mit Partnern aus dem Deutschen Zentrum f\u00fcr Infektions\u00adforschung plant, soll sich das \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee: Mikroorganismen aus dem Stuhl gesunder Menschen werden auf Transplantatempf\u00e4nger oder Dialysepatienten mit multi\u00adresistenten Darmbakterien \u00fcbertragen. Das \u00fcbertragene Darm-Mikrobiom, wie die Gesamtheit der Mikroorganismen genannt wird, soll dann in N\u00e4hrstoffkonkurrenz mit den multi\u00adresistenten Erregern treten und diese quasi aushungern. \u00bbAus Fallserien und einer klinischen Studie ist bekannt, dass bei manchen Menschen der Mikrobiom-Transfer vorhandene multi\u00adresistente Bakterien eliminiert oder zumindest deutlich reduziert. Allerdings gibt es gro\u00dfe Un\u00adsicherheiten \u00fcber die Erfolgsrate, die zudem mit 20 bis 60&nbsp;Prozent unbefriedigend ist\u00ab, so Vehreschild.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mikrobiom in Kapseln<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_05_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83083\" style=\"width:478px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_05_1.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_05_1-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_05_1-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/02_05_1-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wie Medikamente sehen die Kapseln aus, \u00fcber die Patienten \u00bbgute\u00ab Bakterien zu sich nehmen, die Krankheitserreger im Darm verdr\u00e4ngen k\u00f6nnen. Foto: AG Maria Vehreschild<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Worauf gr\u00fcndet sich die Hoffnung, dass das Ergebnis der geplanten Studie besser ausf\u00e4llt? Zum einen auf Vehreschilds gro\u00dfer Erfahrung mit der Mikrobiom-\u00dcbertragung. Bereits 2013 hat die Medizinerin an der Universit\u00e4t K\u00f6ln erste Transfers bei Patientinnen und Patienten durchgef\u00fchrt, die unter wiederkehrenden Durchf\u00e4llen litten, verursacht durch Infektionen mit dem Bakterium Clostridioides difficile. Sie war die Erste in Europa, die verkapselte Pr\u00e4parate f\u00fcr den Transfer herstellte. Diese Kapseln, die die Bakterien des Stuhlspenders enthalten, werden von den Patientinnen und Patienten wie ein Medikament geschluckt. In individuellen Heilversuchen eingesetzt, ist die f\u00e4kale Mikrobiom-\u00dcbertragung zur Therapie hartn\u00e4ckiger Infektionen mit Clostridioides difficile sehr erfolgreich: 80 bis 90&nbsp;Prozent der Behandelten sind danach frei von dem Durchfallerreger.<\/p>\n\n\n\n<p>2020 wurde an der Universit\u00e4t K\u00f6ln ein GMP-Labor (GMP = Good Manufacturing Practice, Gute Herstellungspraxis) zur Her\u00adstellung der Kapseln er\u00f6ffnet, das Vehreschild bis heute neben ihrer Hauptt\u00e4tigkeit am Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt leitet. Das Labor rekrutiert m\u00f6gliche Stuhlspenderinnen und Stuhlspender, die dann zun\u00e4chst ausf\u00fchrlich auf ihre Eignung hin gepr\u00fcft werden. \u00bbDie Anforderungen sind noch h\u00f6her als bei Blutspendern. Denn \u00fcber die \u00adBakterien im Stuhl wei\u00df man weniger als \u00fcber die Bestandteile im Blut, so dass man noch mehr Vorkehrungen \u00adtreffen muss, um alle Risiken auszuschlie\u00dfen\u00ab, berichtet Vehreschild.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufwendiges Screening<\/h3>\n\n\n\n<p>Jeder Spendenwillige muss einen sehr detaillierten Fragebogen beantworten. Nur wer aufgrund seiner Antworten als v\u00f6llig gesund eingestuft werden kann, erreicht die n\u00e4chste Phase, das Screening: Blut und Stuhl des Kandidaten werden unter anderem daraufhin untersucht, ob er eine chronische Infektion hat oder mit multiresistenten Erregern besiedelt ist. Nur etwa jeder zehnte Kandidat wird dann tats\u00e4chlich Stuhlspender.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Spende muss dann im Zeitraum von sechs Wochen in einer Toilette des Labors abgegeben werden. Aus dem Stuhl stellen die Labormit\u00adarbeiterinnen und Labormitarbeiter die Mikrobiom-Kapseln her. Anschlie\u00dfend pr\u00fcfen sie, ob die Kapseln gen\u00fcgend lebende Bakterien \u00adenthalten und ob die Bakterien tats\u00e4chlich unsch\u00e4dlich sind. Erst wenn diese Pr\u00fcfung bestanden ist und der Spender nach einer sechsw\u00f6chigen Pause ein erneutes Screening erfolgreich absolviert hat, werden die Pr\u00e4parate f\u00fcr Heilversuche oder medizinische Studien frei\u00adgegeben. Dieses Vorgehen wird auch bei der Studie zu den multiresistenten Erregern einen hohen Qualit\u00e4tsstandard beim Mikrobiom-Transfer sicherstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Grund, der f\u00fcr ein positiveres Ergebnis der geplanten Studie gegen\u00fcber den bisherigen Fallserien spricht: Die organtransplantierten oder chronisch nierenkranken Menschen sollen individuell unterschiedliche, also personalisierte Mikrobiom-Kapseln erhalten. Dazu kultivieren die Forschenden zun\u00e4chst die multiresistenten Erreger aus dem Darm des Patienten im Labor. Dann bringen sie \u2013 ebenfalls im Labor \u2013 die entstandene Bakterienkultur mit dem Mikrobiom verschiedener Stuhlspenderinnen und Stuhlspender zusammen. \u00bbWir werden beobachten, welches f\u00e4kale Mikrobiom die Erregerkultur am besten verdr\u00e4ngt. Das Mikrobiom, das am besten funktioniert, setzen wir dann beim jeweiligen Patienten ein\u00ab, erkl\u00e4rt Vehreschild.<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch in einem weiteren Punkt soll sich die geplante Studie von bisherigen Untersuchungen unterscheiden: Das Forscherteam plant, eine Gruppe der Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmern vor der Mikrobiom-\u00dcber\u00adtragung mit Antibiotika vorzubehandeln. Denn es gibt Studien, die vermuten lassen, dass sich neue Bakterien im Darm besser ansiedeln, wenn die etablierte mikrobielle Konkurrenz zun\u00e4chst geschw\u00e4cht wird. Ob diese Vorbehandlung etwas bringt, wird der Vergleich mit einer zweiten Patientengruppe zeigen, die statt Antibiotika Placebos erh\u00e4lt. Vorgesehen ist, dass 76 Patientinnen und Patienten aus sechs Universit\u00e4ts\u00adkliniken an der Studie teilnehmen. Mit Ergebnissen rechnet Vehreschild fr\u00fchestens in drei Jahren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Enormes Wissen \u00fcber Darm-Mikrobiom<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Studie kommt genau zur richtigen Zeit. Die Zahl der Forschungsarbeiten \u00fcber das Mikrobiom ist in den letzten Jahren nahezu explosionsartig angestiegen. Immer deutlicher wird, dass die Billionen von Mikroorganismen auf und im Menschen unseren Stoffwechsel und unser Immunsystem ma\u00dfgeblich beeinflussen. \u00bbDas Wissen \u00fcber die Darmflora und ihre Bedeutung hat enorm zugenommen. Jetzt sind wir an einem Punkt angekommen, an dem es f\u00fcr die Patientinnen und Patienten interessant wird\u00ab, ist Vehreschild \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg in die Praxis sind allerdings auch H\u00fcrden zu \u00fcberwinden, die nichts mit Wissenschaft zu tun haben. Das zeigt das Beispiel der Behandlung von wiederkehrendem infekti\u00f6sem Durchfall mittels Mikrobiom-\u00adTransfers. Obwohl der Mikrobiom-Transfer aufgrund von Studiendaten in medizinischen \u00adLeitlinien empfohlen wird, gibt es in Europa noch kein Mikrobiom-Pr\u00e4parat, das als Medikament zugelassen ist. \u00bbEs m\u00fcsste ein Unternehmen geben, das eine Zulassungsstudie zum Beispiel mit unseren Pr\u00e4paraten durchf\u00fchrt, um solche Pr\u00e4parate dann zur Zulassung und auf den Markt zu bringen. Bisher ist es mir aber nicht gelungen, ein Unternehmen daf\u00fcr zu motivieren\u00ab, bedauert Maria Vehreschild.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Vehrschild-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83081\" style=\"width:100px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Vehrschild-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Vehrschild-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Vehrschild-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Vehrschild-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Vehrschild.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Zur Person \/ Maria Vehreschild<\/strong>, Jahrgang 1979, studierte an der Charit\u00e9 Berlin Humanmedizin und promovierte an der TU M\u00fcnchen. Sie forschte an der Uniklinik K\u00f6ln, wurde 2012 Fach\u00e4rztin f\u00fcr Innere Medizin,&nbsp; 2015 f\u00fcr H\u00e4matologie und Onkologie und habilitierte sich an der Univer\u00adsit\u00e4t zu K\u00f6ln. 2018 wurde sie Professorin f\u00fcr Infektiologie an der Goethe-Universit\u00e4t und leitet seitdem den Schwerpunkt Infektiologie am Universit\u00e4ts\u00adklinikum Frankfurt. Dar\u00fcber hinaus leitet sie weiterhin die Cologne Microbiota Bank an der Uniklinik K\u00f6ln, wo Mikrobiota-Transfer-Produkte f\u00fcr klinische Studien hergestellt werden. Vehreschild \u00adkoordiniert im Deutschen Zentrum f\u00fcr Infektions\u00adforschung (DZIF) die Thematische Translationseinheit \u00bbAntibiotika-resistente und mit dem Gesundheitswesen assoziierte bakterielle Infektionen\u00ab.<br><a href=\"mailto:vehreschild@med.uni-frankfurt.de\">vehreschild@med.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Frick-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83082\" style=\"width:100px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Frick-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Frick-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Frick-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Frick-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Frick.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Dirk Manderbach<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Der Autor \/ Frank Frick<\/strong>, promovierter Chemiker, arbeitet seit rund 25 Jahren als freier <a href=\"https:\/\/www.wissenschaftsjournalist.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wissenschaftsjournalist<\/a>. Er schreibt f\u00fcr Zeitschriften, Forschungseinrichtungen und forschende Unternehmen. Er lebt in Bornheim bei Bonn.<br><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/36090948\/Forschung_Frankfurt___Archiv_ab_2004_bis_heute#1.24\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2024: Vom Molek\u00fcl zum Menschen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie \u00bbgute\u00ab Darmbakterien gef\u00e4hrliche Erreger bek\u00e4mpfen k\u00f6nnten Dank Antibiotika haben bakterielle \u00adInfektionen ihren Schrecken weitgehend verloren. 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