{"id":82924,"date":"2025-05-15T10:00:00","date_gmt":"2025-05-15T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=82924"},"modified":"2025-05-15T10:12:45","modified_gmt":"2025-05-15T08:12:45","slug":"starthilfe-fuer-schnelles-wachstum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/starthilfe-fuer-schnelles-wachstum\/","title":{"rendered":"Starthilfe f\u00fcr schnelles Wachstum"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Um Forschungsergebnisse in die praktische Umsetzung zu bringen, helfen Innovectis und Unibator beim \u00dcberwinden von H\u00fcrden<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Aus dem Fachbereich Medizin heraus gr\u00fcnden Frankfurter Wissenschaftler junge Unternehmen. Damit \u00fcberf\u00fchren sie akademisches Wissen in Werte f\u00fcr die Gesellschaft.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wohlstand basiert auf der Anwendung von Wissen. Wenn neue Erkenntnisse bei den Menschen ankommen und ihr Leben verbessern, stiften sie Nutzen. Im Bereich der Medizin ist der Nutzen f\u00fcr die Menschheit unmittelbar ersichtlich, wenn zum Beispiel durch die Einnahme eines Medikaments eine Krankheit besiegt wird. Um in der Breite Anwendung zu finden, m\u00fcssen Innovationen als Produkt realisiert und auf den Markt gebracht werden. Diese Aufgabe \u00fcbernimmt in der Regel ein privates Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wissensfluss von der Grundlagen\u00adforschung \u00fcber die angewandte Forschung bis hin zum fertigen Industrieprodukt ist \u2013 grob skizziert \u2013 unser \u00bbWohlstandsmotor\u00ab. Dieser muss st\u00e4ndig mit neuen Ideen gef\u00fcttert werden, die wieder in marktf\u00e4hige Produkte \u00fcberf\u00fchrt werden. An diesem Prozess sind viele Menschen, Institutionen und Geldgeber beteiligt. Es ist eine gro\u00dfe Gemeinschaftsaufgabe, f\u00fcr die es Mut, Weitsicht, Optimismus und Durchhalteverm\u00f6gen braucht. Speziell im Bereich Medizin kommt, vielleicht mehr als sonst, der Wille hinzu, sich f\u00fcr andere einzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Start-ups und Spin-offs<\/h3>\n\n\n\n<p>An der Goethe-Universit\u00e4t haben sich gleich mehrere Wissenschaftler aus dem Fachbereich Medizin auf dieses Abenteuer eingelassen, namentlich die Professoren Peter Bader, Manuel Kaulich, Eike Nagel und Andreas Schnitzbauer. Als Forscher und\/oder \u00c4rzte an der Universit\u00e4ts\u00adklinik sind sie nah am Patienten, sehen deren Bedarf und haben allein schon deshalb einen Ansporn, ihre Forschungsergebnisse in die Anwendung zu bringen. Die Vehikel daf\u00fcr sind Spin-offs, Start-ups und Auslizensierungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Spin-offs sind Ausgr\u00fcndungen, an denen eine Universit\u00e4t beteiligt ist. Die Gr\u00fcndung erfolgt auf Basis der Nutzung von Forschungs\u00adergebnissen der Hochschule. Der Begriff Start-ups ist weiter gefasst. Es handelt sich um junge Unternehmen, deren Gesch\u00e4ftsidee rasches Wachstum verspricht. Grundlage muss nicht eine universit\u00e4r entwickelte Technologie sein. Ein Spin-off ist eine besondere Form von Start-up.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit aus Ideen von Forschenden zum Wohle von Menschen und Gesellschaft markt\u00adf\u00e4hige Produkte werden, unterst\u00fctzt die Goethe-\u00adUniversit\u00e4t den Prozess von der Erfindungs\u00admeldung \u00fcber die Patentierung bis hin zur Lizensierung von Forschungsergebnissen. Daf\u00fcr gibt es zum einen das Tochterunternehmen Innovectis. Es k\u00fcmmert sich um den gesamten Prozess von der Erfindungsmeldung bis zur Lizensierung. Und falls die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst \u2013 basierend auf ihren neuen Erkenntnissen oder ihrer neuen Technologie \u2013 ein Start-up oder Spin-off errichten m\u00f6chten, unterst\u00fctzt zum anderen das Gr\u00fcndungszentrum Goethe-Unibator die Gr\u00fcndungs\u00adteams mit speziellen Coaching-Programmen sowie dem Zugang zu einem breiten Netzwerk von Mentorinnen und Mentoren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausdauerlauf mit Hindernissen<\/h3>\n\n\n\n<p>Dr. Kirstin Schilling, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Innovectis, kennt das Transfergeschehen: \u00bbWir haben sehr gute Beispiele f\u00fcr Therapieentwicklungen, die bereits Hunderten Menschen das Leben gerettet haben, sowie f\u00fcr hochinnovative Technologien, welche entweder direkt an be\u00adstehende Firmen auslizensiert werden oder \u00fcber Spin-offs entwickelt und zur Anwendung gebracht werden.\u00ab Dabei handele es sich etwa um die Innovation von Bader und die jeweiligen Spin-off-Gr\u00fcndungen von Schnitzbauer, Nagel sowie Kaulich gemeinsam mit Kerstin Koch, einer Wissenschaftsmanagerin an der Goethe-Universit\u00e4t, und Ivan \u00d0ikic\u00b4 , dem Direktor des Instituts f\u00fcr Biochemie II.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter anderem diesen Wissenschaftlern hat Innovectis bei der Nutzbarmachung ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse geholfen. Welche Schwierigkeiten dabei \u00fcberwunden werden mussten, erkl\u00e4rt Prof. Manuel Kaulich gegen\u00fcber \u00bbForschung Frankfurt\u00ab: \u00bbEine Unternehmensgr\u00fcndung ist kein Sprint, sondern ein Ausdauerlauf mit Hindernissen.\u00ab Alles habe vor ein paar Jahren mit Gespr\u00e4chen zwischen ihm und Andreas Ernst, damals ebenfalls Gruppenleiter am Institut f\u00fcr Biochemie&nbsp;II, heute Chef und Mitgr\u00fcnder des Unternehmens Phialogics, begonnen. Beide h\u00e4tten \u00fcberlegt, wie technische Grenzen beim Screening mit der sogenannten Genschere verschoben werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Erfindung der 3Cs-Technologie im Jahr 2016 gelang Kaulich und seinem Team die angestrebte \u00bbGrenzverschiebung\u00ab. Die 3Cs-Technologie ist ein Produktions\u00adverfahren, mit dem bislang unbekannte Genfunktionen und -interaktionen schneller identifiziert werden k\u00f6nnen und die Suche nach neuen Medikamenten verbessert wird. \u00bbDie 3Cs-Technologie erm\u00f6glicht CRISPR\/Cas-Screening (Screening mit der erw\u00e4hnten Genschere, Anmerkung der Redaktion) zur Untersuchung des menschlichen Genoms in einer neuen Dimension hinsichtlich der Vielfalt von Experimenten und der Beherrschbarkeit derer Komplexit\u00e4t\u00ab, skizziert Kaulich die Vorteile.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erstes Spin-off mit Goethe-Uni als Teilhaberin<\/h3>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst meldeten die Erfinder ihre Entdeckung an Innovectis, das zust\u00e4ndige Techno\u00adlogietransfer-Unternehmen der Goethe-Uni\u00adversit\u00e4t. Auch die Patentierung wurde dort beschlossen. Als Alternative zu einer Auslizensierung, bei der der Inhaber eines Schutzrechts die Herstellung und den Verkauf des gesch\u00fctzten Produkts gegen Lizenz an ein anderes Unternehmen auslagert, habe Innovectis die Gr\u00fcndung eines eigenen Unternehmens ins Spiel gebracht, das dann im Dezember 2018 unter dem Namen Vivlion an den Start ging. F\u00fcr die operative Gesch\u00e4ftsentwicklung des Spin-offs holten Kaulich und \u00d0ikic\u00b4 dann Koch als dritte Person in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung ins Boot. Seit 2022 stehen Kaulich und Dr. S\u00f6nke B\u00e4stlein an der Spitze des Unternehmens.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Kaulich weiter erl\u00e4utert, ist Vivlion das erste Spin-off, an dem sich die Hochschule mit Gesch\u00e4ftsanteilen beteiligt hat. Mangels Blaupause h\u00e4tten die Beteiligten eine Vielzahl von Vertr\u00e4gen aust\u00fcfteln und vereinbaren m\u00fcssen. Neben den \u00fcblichen Herausforderungen, die eine Unternehmensgr\u00fcndung mit sich bringe, habe man die f\u00fcr ein Biotech-Start-up typischen H\u00fcrden \u00fcberwinden m\u00fcssen. So setze eine Kommerzialisierung der 3Cs-Technologie neben den Nutzungsrechten an dem an der Universit\u00e4t erzeugten Know-how auch Lizenzvereinbarungen mit anderen Patentinhabern im Bereich CRISP\/Cas voraus. \u00bbDamals war die Lage unklar. Es tobte der bis dato wohl gr\u00f6\u00dfte Patentstreit in der biotechnologischen Geschichte\u00ab, erinnert sich Kaulich. Eine Absicherung in verschiedene Richtungen sei erforderlich gewesen. Im M\u00e4rz 2020 h\u00e4tten die Lizenzen dann vorgelegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergleichsweise schnell habe Vivlion das Startkapital eingeworben. Die in Frankfurt ans\u00e4ssige gsccb Beteiligungsverwaltung sei in dieser fr\u00fchen Phase als Investor eingestiegen. Mit dem Geld habe man zum Beispiel die Kosten f\u00fcr die Nutzung von Laboren, die Teilnahme an internationalen Konferenzen und nicht zuletzt das Personal bezahlen k\u00f6nnen. Weil die Verbreitung von CRISPR\/Cas-Screening als Basis\u00adtechnologie auf breiter industrieller Front noch im Entstehen sei, dauere es einige Jahre, bis hochspezialisierter Nachwuchs hinreichend in der Industrie zu finden sei.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schwachstelle Anfangsf\u00f6rderung<\/h3>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich erschwert worden sei die Unter\u00adnehmensentwicklung durch die geschlossenen Labore w\u00e4hrend der Pandemie. Zum Jahreswechsel 2022\/2023 sei dann aber der Markteintritt von Vivlion erfolgt. Seitdem biete das Spin-off innovative Gene-Editing-Reagenzien und Screening-Dienstleistungen f\u00fcr den globalen Markt an. Ziel sei es, Vivlion als Partner bei f\u00fchrenden Pharma- und Biotech-Unternehmen zu etablieren und die eigene Technologieplattform sowohl in der akademischen als auch der industriellen Welt zu verbreiten. Der Aufbau eigener Laborkapazit\u00e4ten sei in Planung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_04_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83123\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_04_2.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_04_2-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_04_2-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_04_2-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Claudio Sabatelli (von links), Angela Hinchie, Elena Vialetto und Manuel Kaulich am Stand von Vivlion. Foto:&nbsp; Vivlion GmbH<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Kaulich betont die Bedeutung der Unterst\u00fctzung durch Innovectis, die Universit\u00e4tsleitung und das Institut f\u00fcr Biochemie II f\u00fcr die bisherige Entwicklung des Spin-offs. Entscheidend f\u00fcr den weiteren Erfolg sei die n\u00e4chste Finanzierungsrunde. Bei Vivlion hofften alle auf weitere Hilfe am Standort und attraktive Rahmenbedingungen. Tats\u00e4chlich ist die Finanzierung der Wachstumsphase eines Jungunternehmens in Deutschland \u2013 anders als zum Beispiel in Schweden oder den USA \u2013 die gr\u00f6\u00dfte Schwachstelle im langen Prozess der Nutzbarmachung akademischen Wissens in Werte f\u00fcr die Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Etlichen Volkswirten zufolge fehlt es hierzulande an Mut, an Unternehmertypen, an Aktienkultur, an Optimismus \u2013 kurz: an Menschen, die Geld und Engagement in Neues investieren. Vielleicht mangelt es auch an Gr\u00fcndern, die mithilfe von Medien ihre Begeisterung und ihre Geschichte in die Welt tragen und so auf sich, ihre Erfindung und ihre Unternehmen aufmerksam machen. Dieses gesamtwirtschaftliche Transferproblem belegen zahlreiche Studien. Zum Beispiel eine j\u00fcngst erschienene Analyse der Beratungsgesellschaft McKinsey. Dort schreibt Co-Autor Harald Bauer: \u00bbIn der Grundlagen\u00adforschung ist Deutschland bei vielen Zukunftstechnologien weltweit f\u00fchrend. Was deutschen Unternehmen noch zu selten gelingt, ist die Kommerzialisierung und Skalierung.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Am kritischen Punkt ebenfalls angekommen ist eine weitere Frankfurter Ausgr\u00fcndung: \u00adGoethe CVI. Das vom Bund und Land Hessen ausgezeichnete und gef\u00f6rderte Unternehmen wurde von Prof. Eike Nagel gemeinsam mit Dr. Valentina Puntmann im Mai 2022 gegr\u00fcndet. Laut Firmenhomepage bietet das Spin-off \u00bbeine disruptive, voll integrierte, auf K\u00fcnstlicher Intelligenz basierte L\u00f6sung f\u00fcr die kardiale (also das Herz betreffend; Anmerkung der Redaktion) Magnetresonanztomographie\u00ab. Goethe CVI wolle die wissenschaftlichen Ergebnisse schneller in die Praxis umsetzen, sagt Nagel. Viele Herz\u00adkatheteruntersuchungen k\u00f6nnten damit vermieden werden und viele Patienten k\u00e4men fr\u00fcher an eine Therapie.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz vieler wissenschaftlicher Empfehlungen w\u00fcrde Herz-MRT nach wie vor sehr selten und sehr sp\u00e4t im Krankheitsverlauf eingesetzt. Zwar w\u00fcrden die Leitlinien eine fr\u00fche Nutzung empfehlen, in Deutschland werde diese aber nicht bezahlt. \u00bbDeshalb haben wir beschlossen, Herz-MRT deutlich zu vereinfachen, zu automatisieren und damit billiger und fl\u00e4chendeckend nutzbar zu machen\u00ab, erkl\u00e4rt Nagel. Die Patente seien eingereicht. Erste F\u00f6rdergelder eingegangen. Die Software geschrieben und validiert. Innovectis sei auch hier stets behilflich gewesen. In den n\u00e4chsten Monaten wollen die beiden Forscher und Unternehmer die Zerti\u00adfizierung gem\u00e4\u00df Medizinprodukteverordnung beantragen und 2025 auf den Markt gehen. Sp\u00e4testens dann brauche Goethe CVI frisches Kapital zur Finanzierung der n\u00e4chsten Schritte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Finanzspritze in der Fr\u00fchphase der Gr\u00fcndung \u2013 eine sogenannte Seed-Finanzierung \u2013 hat Ende 2023 Capreolos erhalten, ein weiteres Spin-off der Goethe-Universit\u00e4t. Geldgeber waren \u2013 wie bei Goethe CVI \u2013 das Land Hessen sowie weitere Investoren. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt wurde im August 2021 von drei aktiven Klinik\u00e4rzten gegr\u00fcndet: Prof. Andreas Schnitzbauer, Charlotte Detemble und Dr. Dora \u017dmuc. Mark Siller stie\u00df als Experte f\u00fcr App-Entwicklung zum Gr\u00fcnderteam.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie einem Pressetext anl\u00e4sslich der Seed-Finanzierungsrunde weiter zu entnehmen ist, bietet Capreolos eine Smartphone-Anwendung, \u00bbdie Patienten vor gro\u00dfen chirurgischen Eingriffen als digitales Medizinprodukt eine sichere Vorbereitung zu Hause erm\u00f6glichen soll\u00ab. Dies gelinge durch ein auf den Patienten individuell abgestimmtes Programm zum Aufbau von Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer. Dabei erhebe der behandelnde Arzt Risikodaten, anhand derer die \u00bbPr\u00e4habilitation\u00ab automatisch errechnet und auf das Handy des Patienten \u00fcbertragen werde. Mithilfe einer bereitgestellten Smartwatch trainierten die Nutzer f\u00fcr einige Wochen zu Hause. Dabei w\u00fcrden sie ern\u00e4hrungswissenschaftlich und mental begleitet. R\u00fcckmeldungen des Arztes sorgten daf\u00fcr, dass die Patientinnen und Patienten das Behandlungskonzept befolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr den Transfer akademischen Wissens in ein Medikament liefern Prof. Peter Bader und sein Team am Universit\u00e4tsklinikum. Noch seien nicht alle Zulassungsstudien beendet, um das Pr\u00e4parat in der Breite anzuwenden, erkl\u00e4rt Bader gegen\u00fcber \u00bbForschung Frankfurt\u00ab. Aber etlichen Patienten habe man bereits helfen k\u00f6nnen. Als Kinderarzt erlebe er das Leid seiner an Blutkrebs erkrankten und von anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen betroffenen Patienten, die zur Heilung eine Stammzell\u00adtransplantation ben\u00f6tigen. Trotz aller Fortschritte berge dieses Therapieverfahren immer noch die Gefahr von starken Nebenwirkungen. Eines der drohenden Probleme sei die sogenannte Transplant-gegen-Wirt-Reaktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stammzellentherapie hat Bader von Grund auf gelernt. Bereits als Zivildienstleistender Mitte der 1980er Jahre hat er auf einer \u00adStation f\u00fcr Knochenmarktransplantation gearbeitet und diese Komplikation erstmals aus n\u00e4chster N\u00e4he erlebt. Das habe ihn letztlich dazu motiviert, Medizin zu studieren. Das Thema habe ihn seither immer begleitet. Ein Verfahren zur erfolgreichen Behandlung dieser Komplikation zu entwickeln und so Betroffenen zu helfen, das sei f\u00fcr ihn ein steter Antrieb.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_04_3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83122\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_04_3.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_04_3-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_04_3-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_04_3-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Um Patienten besser auf gro\u00dfe Operationen vorzubereiten, wurde bei Capreolos eine spezielle App entwickelt. Foto: Privat<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00bbIrgendwann in den vergangenen 20 Jahren kam uns die Idee, mesenchymale Stromazellen aus einem Pool von Knochenmarkzellen verschiedener Spender zu mischen und zusammen zu expandieren. Dabei haben sich die Zellen gegenseitig stimuliert und eine st\u00e4rkere Potenz entwickelt\u00ab, schildert Bader die Erfindung auch in einem Artikel f\u00fcr das House of Pharma &amp; Healthcare an der Goethe-Universit\u00e4t. Und weiter: \u00bbDank dieser Methode \u2013 der MSC-FFM-Pr\u00e4paration \u2013 konnten in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst stabile und gleichf\u00f6rmig reproduzierbare Chargen von mesenchymalen Stromazellen-Pr\u00e4paraten mit starken immunmodulatorischen Eigenschaften hergestellt werden, die therapeutisch effektiv anwendbar sind.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einen Laien klingt das alles kompliziert \u2013 ist es auch, wie Bader sagt. Das neue Pr\u00e4parat sei zuerst f\u00fcr Behandlungen nur an eigenen Patienten entwickelt worden. Daf\u00fcr h\u00e4tten Bader und sein Team vom Paul-Ehrlich-Institut aufgrund vielversprechender Testergebnisse eine Ausnahmegenehmigung nach \u00a7&nbsp;4b des Arzneimittelgesetzes erhalten. Die dann entscheidende Frage sei gewesen: \u00bbWie k\u00f6nnen wir das vielversprechende Pr\u00e4parat zur Marktreife entwickeln, so dass es Patienten in ganz Deutschland und Europa helfen k\u00f6nnte?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Den ersten Schritt daf\u00fcr hatte Bader bereits getan \u2013 mit der Meldung der Erfindung bei Innovectis. Das Tochterunternehmen der Goethe-Universit\u00e4t habe sich dann um die Patentierung gek\u00fcmmert. \u00bbDie Entwicklung und Zulassung solcher Produkte ist teuer und langwierig. Daher wird meist ein starker Patentschutz ben\u00f6tigt\u00ab, betont Innovectis-Chefin Schilling. Nur so k\u00f6nne es gelingen, einen Partner aus der Industrie zu finden, um die Erfindung zur Marktreife zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bader r\u00e4umt ein, dass es ein \u00bbgro\u00dfes Problem war, pl\u00f6tzlich mit \u00f6konomischen Fragen konfrontiert gewesen zu sein\u00ab. \u00bbAber genau deshalb gibt es ja Innovectis\u00ab, freut er sich \u00fcber die Unterst\u00fctzung. Arzneimittelstudien durchlaufen mehrere Abschnitte. Neue Wirkstoffe zum Beispiel werden zun\u00e4chst an Zellkulturen getestet. Erst bei der Anwendung am Menschen spricht man von klinischen Studien. Sp\u00e4testens daf\u00fcr sind in der Regel private Unternehmen als Geldgeber und \u00bbEntwicklungshelfer\u00ab notwendig. Innovectis sowie Bader und seine \u00adKollegen \u00adHalvard B\u00f6nig und Zyrafete und Selim Kuci haben hierf\u00fcr die Firma Medac mit Hauptsitz in Wedel gefunden. Medac biete das Pr\u00e4parat seit September 2019 f\u00fcr diese schwer kranken Patienten in Deutschland unter dem Namen Obnitix an \u2013 eine Ausnahmegenehmigung des Paul-Ehrlich-Instituts machte es m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Medac handelt es sich um ein mittel\u00adst\u00e4ndisches Pharmaunternehmen mit Fokus auf Patienten mit onkologischen Erkrankungen. Dieses Unternehmen hat die Herausforderung angenommen, das Produkt im Rahmen von Phase-III-Studien zur Zulassung zu bringen. Auch wenn der \u00bbMarkt klein ist, ist diese Arbeit f\u00fcr die betroffenen Patienten von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung\u00ab, stellt Bader klar. Er ermutigt andere \u00c4rzte, es ihm gleichzutun und Erfindungen bei Innovectis zu melden \u2013 um einen Partner zu finden, um eigene Erfindungen weiterzuentwickeln und so f\u00fcr die Patienten und Patientinnen verf\u00fcgbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt also leisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Goethe-Universit\u00e4t mit Unterst\u00fctzung von \u00d6konomie-Experten und zahlreichen anderen Beteiligten einen erheblichen Beitrag, um bahnbrechende Forschungserkenntnisse in Werte f\u00fcr die gesamte Gesellschaft zu \u00fcberf\u00fchren. Das ist die Quelle unseres Wohlstands und Wohlbefindens \u2013 die Anwendung von Wissen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Anlaufstelle f\u00fcr Gr\u00fcndungswillige<\/strong> \/ Das Zentrum f\u00fcr Unternehmertum f\u00f6rdert Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Alumni aller Fachbereiche bei der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und daraus entstehender Gesch\u00e4ftsideen zu marktreifen Produkten und Dienstleistungen. Das Topangebot ist ein <a href=\"https:\/\/goetheunibator.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">18-monatiges Start-up-Programm<\/a>.<br><a href=\"https:\/\/innovectis.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Innovectis <\/a>ist ein Tochterunternehmen der Goethe-Universit\u00e4t, das als Dienstleister f\u00fcr Forschende fungiert. Unterst\u00fctzt wird der gesamte Prozess von der Erfindungsmeldung \u00fcber die Patentierung bis zur Lizensierung von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. Au\u00dferdem bietet Innovectis Zugang zur Finanzierung von Entwicklungsprojekten und Vernetzung von Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"646\" height=\"646\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kaulich-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83116\" style=\"width:140px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kaulich-1.jpg 646w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kaulich-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kaulich-1-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kaulich-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Kaulich-1-12x12.jpg 12w\" sizes=\"(max-width: 646px) 100vw, 646px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Etienne D\u00f6tsch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Unsere Experten \/ Manuel Kaulich<\/strong> ist Co-Gr\u00fcnder des Unternehmens Vivlion und Professor f\u00fcr Biochemie an der Goethe-Universit\u00e4t. Der Experte f\u00fcr Gen-Editierung leitet die Gruppe f\u00fcr funktionelle Genomik und genetische Schwachstellen am Institut f\u00fcr Biochemie II. Sein Labor hat die 3Cs-Technologie entwickelt und untersucht die Regulierung des Zellzyklus im normalen Zustand und bei b\u00f6sartigen Tumoren. Kaulich hat Biotechnologie und molekulare Biowissenschaften studiert, wurde am MPI f\u00fcr Biochemie und am Biozentrum in Basel promoviert und wechselte als Postdoktorand an die University of California San Diego.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"285\" height=\"372\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Nagel2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-83180\" style=\"width:140px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Nagel2.png 285w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Nagel2-230x300.png 230w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Nagel2-9x12.png 9w\" sizes=\"(max-width: 285px) 100vw, 285px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: private<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Unsere Experten \/ Eike Nagel<\/strong> ist Kardiologe, Professor und Direktor des Instituts f\u00fcr Experimentelle und Translationale Kardiovaskul\u00e4re Bildgebung am Klinikum der Goethe-Universit\u00e4t. Von 2007 bis 2015 war er Professor und Leiter der Abteilung f\u00fcr klinische kardiovaskul\u00e4re Bildgebung am King\u2018s College London. Seit 2015 ist er\u00ad Professor an der Goethe-Universit\u00e4t. Er besch\u00e4ftigt sich wissenschaftlich insbesondere mit der Magnet\u00adresonanztomographie des Herzens. Die Forschungsergebnisse seines Teams haben zur Gr\u00fcndung von Goethe CVI gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bader.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83118\" style=\"width:140px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bader.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bader-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bader-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bader-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bader-12x12.jpg 12w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: private<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Unsere Experten \/ Peter Bader<\/strong> ist Professor f\u00fcr P\u00e4diatrie an der Goethe-Universit\u00e4t. Seit Oktober 2004 ist er Leiter der Abteilung f\u00fcr Stammzelltransplantation und Immunologie sowie stellvertretender Direktor der Klinik f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin. Seine Forschung konzentriert sich auf pr\u00e4emptive Strategien zur Verhinderung von R\u00fcckf\u00e4llen nach allogener Stammzelltransplantation bei Kindern und Jugendlichen mit b\u00f6sartigen Erkrankungen sowie auf die Entwicklung und Anwendung innovativer Zell\u00adtherapien. Im M\u00e4rz 2019 war Bader Co-Pr\u00e4sident der 45. Jahres\u00adtagung der European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Schnitzbauer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83119\" style=\"width:140px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Schnitzbauer.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Schnitzbauer-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Schnitzbauer-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Schnitzbauer-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Schnitzbauer-12x12.jpg 12w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Unsere Experten \/ Andreas Schnitzbauer<\/strong> wechselte 2012 als Oberarzt an das Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt, wo er 2015 die au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Professur f\u00fcr Chirurgie erhielt. Seit 2017 ist er stellvertretender Klinikdirektor. Im Rahmen seines postgradualen Studiums in Safety, Quality, Informatics &amp; Leadership an der Harvard Medical School, Boston, verfestigte sich die Idee zur Entwicklung einer digitalen L\u00f6sung in der Vorbereitung von Patienten vor gro\u00dfen Operationen im Bauch- und Brustraum. Ein zw\u00f6lfk\u00f6pfiges Team an der Goethe-Universit\u00e4t und bei Capreolos arbeitet an der Realisierung des Projekts.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Terliesner.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83120\" style=\"width:140px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Terliesner.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Terliesner-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Terliesner-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Terliesner-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Terliesner-12x12.jpg 12w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: private<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Der Autor \/ Stefan Terliesner<\/strong>, Jahrgang 1967, ist Diplom-Volkswirt und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist.<br><a href=\"mailto:s.terliesner@web.de\">s.terliesner@web.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/36090948\/Forschung_Frankfurt___Archiv_ab_2004_bis_heute#1.24\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2024: Vom Molek\u00fcl zum Menschen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um Forschungsergebnisse in die praktische Umsetzung zu bringen, helfen Innovectis und Unibator beim \u00dcberwinden von H\u00fcrden Aus dem Fachbereich Medizin heraus gr\u00fcnden Frankfurter Wissenschaftler junge Unternehmen. 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