{"id":82925,"date":"2025-05-16T10:00:00","date_gmt":"2025-05-16T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=82925"},"modified":"2025-05-15T10:12:51","modified_gmt":"2025-05-15T08:12:51","slug":"noch-nicht-in-voller-bluete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/noch-nicht-in-voller-bluete\/","title":{"rendered":"Noch nicht in voller Bl\u00fcte"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Wann pflanzliche Medikamente helfen k\u00f6nnten<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanzliche Arzneimittel haben nichts mit Hom\u00f6opathie oder \u00adNahrungserg\u00e4nzung zu tun. Und doch unterscheiden sie sich von herk\u00f6mmlichen Medikamenten. Beatrice Bachmeier erforscht, welche Rolle sie im Gesundheitssystem einnehmen k\u00f6nnen. Dabei muss sie auch verbreitete Skepsis \u00fcberwinden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83128\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_1.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_1-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_1-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_1-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Bl\u00fcten der K\u00f6nigskerze (Verbascum densiflorum) werden h\u00e4ufig Hustentees beigemischt, weil sie als reizstillend und schleiml\u00f6send gelten. Foto: Uwe Dettmar<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Erst neulich ist es wieder geschehen, bei einem Vortrag, den Beatrice Bachmeier an der Universit\u00e4t hielt. Es ging um das Thema \u00bbGesund bis ins hohe Alter\u00ab, eine ihrer Mit\u00adarbeiterinnen sa\u00df in den hinteren Reihen und lauschte Bachmeiers Ausf\u00fchrungen. Als die Professorin f\u00fcr Arzneimittel-Versorgungsforschung am Institut f\u00fcr Pharmazeutische Biologie begann, \u00fcber die M\u00f6glichkeiten pflanzlicher Arzneimittel zu reden, h\u00e4tten nicht wenige der Zuh\u00f6rer, so erz\u00e4hlte es die Kollegin sp\u00e4ter, angefangen, die Augen zu rollen und die K\u00f6pfe zu sch\u00fctteln. Dazu Tuscheleien: Hom\u00f6opathie d\u00fcrfe man auf keinen Fall unterst\u00fctzen, alles Humbug, Quacksalberei.<\/p>\n\n\n\n<p>Bachmeier kennt solche Reaktionen zwar schon, und doch machen sie sie betroffen bis \u00e4rgerlich. \u00bbDie haben das gar nicht verstanden, dass ich \u00fcber pflanzliche Arzneimittel rede. Ich habe das Wort Hom\u00f6opathie \u00fcberhaupt nicht in den Mund genommen\u00ab, sagt die studierte Chemikerin. \u00bbEs passiert irgendwas in den K\u00f6pfen: Man sagt \u203apflanzliche Arzneimittel\u2039 und viele Menschen assoziieren das sofort mit Hom\u00f6opathie. Und da muss man unbedingt was machen. Das ist das allerschlimmste Missverstehen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Denn, um das gleich zu Beginn klarzu\u00adstellen: Pflanzliche Medikamente haben nichts mit Hom\u00f6opathie zu tun. Und auch nicht mit Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln \u2013 auch zu dieser Gruppe werden sie f\u00e4lschlicherweise mitunter gerechnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Was pflanzliche Medikamente genau sind, ist einerseits leicht zu beantworten, denn das Arzneimittelgesetz regelt dies ziemlich genau. Es handelt sich um Arzneimittel, die als Wirkstoff ausschlie\u00dflich pflanzliche Stoffe wie etwa Bl\u00e4tter, Bl\u00fcten oder Wurzeln oder pflanzliche Zubereitungen (Tinkturen, S\u00e4fte) enthalten, mindestens einen, manchmal auch mehrere. Sie d\u00fcrfen keine tierischen oder synthetischen Zusatzstoffe enthalten. Und sie m\u00fcssen daf\u00fcr vorgesehen sein, bestimmte Krankheiten, Sch\u00e4den oder Beschwerden zu heilen, zu lindern oder solchen vorzubeugen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr Laien kaum zu unterscheiden<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-83129\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_2.png 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_2-300x208.png 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_2-500x346.png 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_2-18x12.png 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Wirkstoff Cyclosporin A stammt aus dem norwegischen Schlauchpilz Tolypocladium inflatum. Er unterdr\u00fcckt die Immunabwehr und wird unter anderem nach Organtrans\u00adplantationen verabreicht. Bild: Yikrazuul, Public domain, via Wikimedia Commons<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Doch es gibt ein Andererseits. Denn zwar ist genau geregelt, was ein pflanzliches Medikament ist und damit auch, was es von Hom\u00f6opathie oder Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln abgrenzt. Doch f\u00fcr Laien ist das, wenn sie Apotheke oder Drogerie betreten, gar nicht leicht zu erkennen. So gibt es Baldrian-Hopfen-Pr\u00e4parate f\u00fcr besseren Schlaf einmal als pflanzliches Arzneimittel, aber auch als Nahrungserg\u00e4nzungsmittel. Man bekommt die Pr\u00e4parate in der Apotheke oder in der Drogerie. Nicht selten stehen sie neben\u00adeinander im Regal. \u00bbEs ist wirklich nicht leicht zu erkennen. Es gibt apothekenpflichtig und nicht apothekenpflichtig, rezeptpflichtig und nicht rezeptpflichtig\u00ab, sagt Bachmeier. \u00bbWie man es gut erkennt: Wenn es sich um ein \u00adpflanzliches Arzneimittel handelt, dann steht auch \u203apflanz\u00adliches Arzneimittel\u2039 drauf. Das muss so sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und was unterscheidet es nun, mal abge\u00adsehen von der synthetischen Herstellung, von herk\u00f6mmlichen Medikamenten? \u00bbEin pflan\u00adz\u00adliches Arzneimittel ist Fluch und Segen, weil es meistens an mehreren Stellen wirkt. Manche sprechen von \u203aschmutzigen Medikamenten\u2039, von \u203aDirty Drugs\u2039, weil man gar nicht so genau wei\u00df, wo es \u00fcberall wirkt\u00ab, sagt Bachmeier.<\/p>\n\n\n\n<p>Normale Medikamente hingegen werden exakt f\u00fcr die Zielregion optimiert, an der sie binden und wirken sollen. Typischerweise untersucht man erst den Pathomechanismus der Erkrankung und entwirft dann das Medikament.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verbreitete Vorurteile<\/h3>\n\n\n\n<p>Daraus ergeben sich dann ein paar Unterschiede zwischen den beiden Medikamentenformen. Die Wirksamkeit, die Nebenwirkungen, auch welche Erkrankungen behandelt werden \u2013 zumindest kursieren diese Aussagen im Internet. Doch was davon stimmt?<\/p>\n\n\n\n<p>Behauptung eins: Normale Medikamente wirken schnell, pflanzliche hingegen verz\u00f6gert. Bachmeier sagt dazu: \u00bbDie Wirksamkeit ist ganz unterschiedlich. Wenn das Molek\u00fcl bei einem herk\u00f6mmlichen Medikament zielgerichtet an sein Target geht, kann das schon einen schnelleren Effekt haben. Bei pflanzlichen Arzneimitteln kann man es nicht pauschal sagen, manche wirken innerhalb weniger Stunden, andere brauchen Tage bis Wochen, bis sie ihre Wirkung voll entfalten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Behauptung zwei: Pflanzliche Medikamente haben im Vergleich eine schw\u00e4chere, eine sanftere Wirkung. Bachmeier: \u00bbJa, das sagt man immer so. Aber die pflanzliche Arznei kann auch nicht so sanft sein. Alles, was eine pharma\u00adkologische Wirkung hat, kann auch Nebenwirkungen haben. Die schlimmsten Gifte kommen ebenso aus der Natur wie sehr potente Arzneimittel. Cyclosporin A wird zum Beispiel aus einem Pilz gewonnen und bei Organtrans\u00adplantation als Immunsuppressivum genutzt. Da w\u00fcrde niemand sagen, dass ein synthetisches Medikament potenter sei.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Behauptung drei: Die richtige Dosierung hinzubekommen, f\u00e4llt bei herk\u00f6mmlichen Medikamenten leichter. Bachmeier: \u00bbJa, das stimmt. Wobei man das auch einschr\u00e4nken muss. Denn klinische Studien zu synthetischen Medikamenten werden oft nur haupts\u00e4chlich mit M\u00e4nnern durchgef\u00fchrt, und deswegen wei\u00df man oft gar nicht so genau, was die richtige Dosierung f\u00fcr Frauen oder Kinder ist.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Antibiotika vermeiden<\/h3>\n\n\n\n<p>Pflanzliche Medikamente lassen sich also in der Tat nicht eins zu eins mit synthetischen vergleichen. Aber vielleicht m\u00fcssen sie das auch gar nicht. Vielleicht k\u00f6nnten sie in der Gesundheitsversorgung einfach eine andere, eine erg\u00e4nzende Rolle einnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ein Beispiel sind unkomplizierte \u00adBlasenentz\u00fcndungen. Haupts\u00e4chlich sind davon Frauen betroffen, meist l\u00f6sen Bakterien die Erkrankung aus, und in der Regel verschreiben \u00c4rztinnen zur Behandlung Antibiotika. \u00bbFrauen sp\u00fcren eine Blasenentz\u00fcndung meist schon sehr fr\u00fch\u00ab, sagt Bachmeier. \u00bbWenn sie dann gleich anfangen w\u00fcrden, ein bestimmtes pflanzliches Arzneimittel zu nehmen, bevor es schlimmer wird, br\u00e4uchten sie vielleicht das Antibiotikum nicht.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Das h\u00e4tte gleich mehrere positive Effekte. Zum einen hilft jedes Antibiotikum, das weniger verschrieben und genommen wird, gegen die zunehmend zum Problem werdende Bildung von Resistenzen. Je h\u00e4ufiger ein Antibiotikum eingenommen wird, desto eher werden bakterielle Erreger resistent gegen seine Wirkung und es braucht immer neue Antibiotika, um die antibakterielle Wirkung zu erzielen (siehe auch \u00bbResistente im Visier\u00ab ). Zum anderen w\u00fcrde es der Umwelt helfen, wenn weniger Antibiotika im Umlauf sind. Denn einerseits m\u00fcssen sie produziert werden und diese Produktion ist weniger umweltfreundlich als bei pflanzlichen Medikamenten, sagt Bachmeier. Und andererseits gelangen sie \u00fcber Abw\u00e4sser in die Umwelt, in Seen und Fl\u00fcsse bis ins Grundwasser. \u00bbIch bin kein Freund davon, dass man lebensbedrohliche Erkrankungen mit pflanzlichen Arzneimitteln behandelt\u00ab, sagt Bachmeier. \u00bbAber pflanzliche Arzneimittel k\u00f6nnen schon, wenn man sie geschickt einsetzt, einen guten Beitrag in der Versorgung leisten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>In der Realit\u00e4t haben sie jedoch keine Chance dies zu tun, weil es viel zu wenig Forschung gebe und sie deshalb zu wenig eingesetzt werden, sagt Bachmeier. Es m\u00fcsste viel mehr Erkenntnisse \u00fcber die Wirksamkeit, die Nebenwirkungen und \u00fcber die Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen geben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Studien zur Wirksamkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Doch die Forschung mit pflanzlichen Medikamenten ist eine besondere Herausforderung. Herk\u00f6mmliche Arzneimittel wirken zielgerichtet und bewirken oft eine Ver\u00e4nderung eines Markers im Serum oder einer anderen im Labor leicht messbaren Gr\u00f6\u00dfe. Pflanzen k\u00f6nnen auf vielf\u00e4ltige Weise wirken. Ein Zusammenspiel dieser verschiedenen m\u00f6glichen Mechanismen verursacht dann einen therapeutischen Effekt. Aufgrund dieser vielschichtigen Wirkung ist es jedoch bislang nicht gelungen, einen einfach messbaren Labormarker zu entwickeln, der Auskunft gibt \u00fcber die Wirksamkeit im Patienten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bachmeier geht daher gerade einen anderen Weg: Sie will Patientendaten auswerten und Patienten befragen, um so zu erkennen, ob ein pflanzliches Arzneimittel wirkt oder nicht. Denn sie merken schon selbst, ob es ihnen besser gehe oder nicht. \u00bbDer Patient kommt ja nicht zum Arzt und sagt, \u203aich habe einen hohen Brain-\u00adnatriuretic-Peptide-Wert\u2039 oder \u203amein CRP ist hoch\u2039. Der sagt, dass er hier oder da Schmerzen hat\u00ab, so Bachmeier. \u00bbUnd im Laufe einer Therapie kann er ganz gut einsch\u00e4tzen, ob sich die Beschwerden bessern.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_3-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83135\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_3-2.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_3-2-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_3-2-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_3-2-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_4-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83136\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_4-2.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_4-2-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_4-2-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/03_05_4-2-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ob Goldrute (Solidago virgaurea, oben) oder M\u00f6nchs\u00adpfeffer (Vitex agnus-castus, unten) Frauen mit Zystitis oder Menstruationsbeschwerden helfen, will eine Umfrage unter den Betroffenen aufkl\u00e4ren. Fotos: (oben) Nele B\u00f6\u00dfneck, (unten) Markus Bernards<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese Einsch\u00e4tzung will Bachmeier nun erfassen und auswerten. Ein paar solcher Studien und Befragungen gibt es bereits, deren Ergebnisse Bachmeier und ihr Team auswerten k\u00f6nnen. Doch sie f\u00fchrt auch selbst gerade eine Befragung durch, um eigene Daten zu erheben.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu hat sie mit ihrem Team zwei Online-Befragungen zum Thema gyn\u00e4kologische Beschwerden entwickelt. Ein Fragebogen richtet sich an Patientinnen, und der andere an Personen aus der Versorgung wie \u00c4rztinnen, Arzthelfer oder Apotheker. Bachmeier will wissen, wie die Anwendungsrealit\u00e4t von Medikamenten, ins\u00adbesondere von pflanzlichen Arzneimitteln in Deutschland aussieht. Welche Arzneimittel werden bevorzugt? Wie ist das Vertrauen in pflanzliche Arzneimittel? Wie ist die Wirksamkeit? Was sind die Barrieren? Sind sie zu teuer? Was wissen die Profis \u00fcber die Medikamente? Haben sie Bedenken? Welche? Erste Ergebnisse aus einer Pilotstudie von \u00fcber 300&nbsp;Befragten liegen bereits vor, die Umfrage startet jedoch erst jetzt so richtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigene Auswertungen aus einer pharmakoepidemiologischen Datenbank hatten im Vorfeld bereits gezeigt: \u00bbFrauen mit Menstrua\u00adtions\u00adproblemen profitieren sehr stark vom M\u00f6nchspfeffer. Frauen mit Wechseljahresbeschwerden profitieren sehr stark von Traubensilberkerze. Und Frauen mit unkomplizierter Zystitis profitieren sehr stark von B\u00e4rentraube und Goldrute\u00ab, sagt Bachmeier. \u00bbDie allerwenigsten, so um die zwei bis f\u00fcnf Prozent, haben keine Wirkung durch pflanzliche Medikamente festgestellt. Die meisten aber, \u00fcber 70 Prozent, haben angegeben, dass die pflanzlichen Medikamente ihnen \u203asehr gut\u2039 oder \u203agut\u2039 geholfen haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind Erkenntnisse wie diese, die langfristig dazu beitragen k\u00f6nnten, dass pflanzliche Medikamente einen erg\u00e4nzenden oder pr\u00e4ventiven Einsatz in der Gesundheitsversorgung finden k\u00f6nnen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Trotzdem sollte es das Ziel sein, diesen Weg zu gehen, findet Beatrice Bachmeier. Denn: \u00bbWenn wir das bestm\u00f6gliche Versorgungssystem erreichen m\u00f6chten, sollten wir auch den ganzen Werkzeugkasten medikament\u00f6ser Therapien aussch\u00f6pfen, der uns zur Verf\u00fcgung steht.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bachmeier.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83125\" style=\"width:180px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bachmeier.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bachmeier-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bachmeier-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bachmeier-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Bachmeier-12x12.jpg 12w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: private<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Zur Person \/ Beatrice Bachmeier <\/strong>arbeitete nach Studium, Promotion und Habilitation an der LMU M\u00fcnchen als Wissenschaftlerin im In-und Ausland. Im Labor erforschte sie Stoffe, die das Wachstum von Tumor\u00adzellen beeinflussen. Ein Kollege fragte sie, ob sie nicht testen wolle, ob Curcumin wachstumshemmend wirke, und so begann sie, die Wirkmechanismen pflanz\u00adlicher Inhaltsstoffe zu untersuchen. Danach verlegte sie ihren Forschungsschwerpunkt auf die Wirksamkeit therapeutischer Interventionen in der realen Welt des Praxisalltags. Im Juli 2021 wechselte sie von der TU M\u00fcnchen an die Goethe-Universit\u00e4t,&nbsp;wo sie seither die Professur f\u00fcr Arzneimittel\u00adversorgungsforschung innehat.<br><a href=\"mailto:b.bachmeier@em.uni-frankfurt.de\">b.bachmeier@em.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Schwenkenbecher-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83127\" style=\"width:180px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Schwenkenbecher-1.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Schwenkenbecher-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Schwenkenbecher-1-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Schwenkenbecher-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autor_Schwenkenbecher-1-12x12.jpg 12w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Luise Aedtner<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Der Autor \/ Jan Schwenkenbecher<\/strong> ist freier Wissenschafts\u00adjournalist und lebt im Rhein-Main-Gebiet. Er hat in Gie\u00dfen und Mainz Psychologie studiert und danach im Volontariat bei der S\u00fcddeutschen Zeitung das journalistische Handwerk gelernt.<br><a href=\"mailto:jan.schwenkenbecher@posteo.de\">jan.schwenkenbecher@posteo.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/36090948\/Forschung_Frankfurt___Archiv_ab_2004_bis_heute#1.24\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2024: Vom Molek\u00fcl zum Menschen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann pflanzliche Medikamente helfen k\u00f6nnten Pflanzliche Arzneimittel haben nichts mit Hom\u00f6opathie oder \u00adNahrungserg\u00e4nzung zu tun. Und doch unterscheiden sie sich von herk\u00f6mmlichen Medikamenten. 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