{"id":82929,"date":"2025-05-19T08:01:00","date_gmt":"2025-05-19T06:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=82929"},"modified":"2025-05-15T10:13:11","modified_gmt":"2025-05-15T08:13:11","slug":"bluttransfusionen-sind-kein-allheilmittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/bluttransfusionen-sind-kein-allheilmittel\/","title":{"rendered":"Bluttransfusionen sind kein Allheilmittel"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Blut ist gar nicht so knapp, wie immer angenommen wird, meint Kai Zacharowski<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Der An\u00e4sthesiologe und Intensivmediziner Kai Zacharowski hat das Patient Blood Management auf nationaler und internationaler Ebene mitentwickelt. Er pl\u00e4diert f\u00fcr durchgreifende \u00c4nderungen des Gesundheitssystems im Hinblick auf den Umgang mit Blut. Dazu geh\u00f6rt eine Umstellung auf Blutsparen \u2013 nicht nur bei Operationen, sondern schon bei der Diagnose.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83153\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_1.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_1-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_1-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_1-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die vielen Blutbeutel t\u00e4uschen: Laut Blutgruppen\u00adbarometer des DRK-Blutspendedienstes ist im Juli 2024 der Blutvorrat der Gruppen A+, A-, 0+ und 0- kritisch bis bedrohlich gering. Foto: DRK Blutspendedienst Baden-W\u00fcrttemberg \u2013 Hessen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dirk Frank: Herr Professor Zacharowski, bevor wir auf das Thema Blutsparen und Patient Blood Management zu sprechen kommen: Unter Blutarmut leiden auch in unserer Gesellschaft mehr Menschen, als man meinen k\u00f6nnte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kai Zacharowski:<\/strong> Zuerst einmal: Blut\u00adarmut ist sehr verbreitet. Etwa zwei Milliarden Menschen leiden weltweit unter einer Form von Blutarmut, also ungef\u00e4hr jeder vierte Erdenb\u00fcrger. Ein Drittel davon entf\u00e4llt auf den Eisenmangel. Warum Eisenmangel? Es gibt L\u00e4nder, da wird wenig oder gar kein Fleisch gegessen, wie zu Beispiel im Vegetarier-Land Indien, oder im S\u00fcdsudan, wo einfach den meisten Menschen kein Fleisch zur Verf\u00fcgung steht. Da tritt Eisenmangel sehr verst\u00e4rkt auf. Auch in Deutschland haben Vegetarier und Veganer damit zu tun. Regelm\u00e4\u00dfig kommen Patienten zu mir, die dann alle ein bis zwei Jahre eine Eisenspritze verabreicht bekommen. Streng genommen handelt es sich erst einmal um ein Symptom, aber ich nenne es Erkrankung deswegen, weil es einen direkten Impact hat auf die Gesundheit des Menschen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Immer wieder kommt es in Deutschland zu Engp\u00e4ssen bei den Blutkonserven. Es muss also mehr gespendet werden, um den \u00adgro\u00dfen Bedarf zu decken \u2013 oder nicht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Diagnose ist schlichtweg falsch. Wir haben in Deutschland circa 85 Millionen Einwohner, und wir f\u00fchren 18 Millionen operative Interventionen pro Jahr durch. Dabei kann der Einsatz von Blut beziehungsweise Fremdblut erforderlich sein. Damit kommt praktisch jeder vierte bis f\u00fcnfte B\u00fcrger in Deutschland pro Jahr einmal unters Messer. Meinen Sie, das ist indiziert? Nein. Ich sch\u00e4tze mal vorsichtig, dass in Deutschland mindestens 20 Prozent, wahrscheinlich sogar eher 30 Prozent der Operationen und Interventionen, also ungef\u00e4hr 4,5 bis 5 Millionen, nicht n\u00f6tig sind. Ein weiterer Aspekt: Denken Sie, dass jede \u00c4rztin, jeder Arzt genau wei\u00df, wann ein Patient Blut braucht? Das macht jeder anders, es wurde weder systematisch gelehrt noch gelernt. Auch deswegen hat Deutschland die h\u00f6chste Pro-Kopf-Blutverbrauchsrate der Welt. Wir verbrauchen doppelt so viel Blut pro Person wie die Niederlande. Dabei sind beide L\u00e4nder hinsichtlich ihrer Bedarfe im Gesundheitssystem gleich. Also kann an dieser Stelle etwas nicht stimmen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Es geht also vor allem darum, das System auf Blutsparen umzustellen. Das ist ein Paradigmenwechsel, der auch einen gewissen Bewusstseinswandel voraussetzt. Was m\u00fcsste daf\u00fcr getan werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_2.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83155\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_2.jpeg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_2-300x208.jpeg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_2-500x346.jpeg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_2-18x12.jpeg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Durch Zentrifugation wird das Spenderblut in verschiedene Bestandteile aufgetrennt.  Foto: DRK Blutspendedienst Baden-W\u00fcrttemberg \u2013 Hessen&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Problem in unserem System ist die Planbarkeit. Wir kennen in Deutschland quasi keine Wartelisten. Heute wird sich oft dar\u00fcber beschwert, dass wir in einer Zweiklassengesellschaft leben, dass der arme Kassenpatient zwei Wochen auf einen Termin beim Hausarzt oder beim Spezialisten warten muss. Das stimmt so aber nicht! Ich habe \u00fcber acht Jahre in Gro\u00dfbritannien gearbeitet; im National Health System gibt es wirklich Warte\u00adlisten. F\u00fcr alles, was nicht dringlich ist, wartet man sechs bis zw\u00f6lf Monate. Das ist auch nicht weiter schlimm. Denn man bereitet dort die Patienten besser auf die Operationen vor. In Deutschland scheint das nicht zu funktionieren. Wenn man dem Patienten sagt: \u00bbDu hast da noch ein anderes Problem, wir behandeln jetzt erst einmal Deine \u00adBlutarmut, bevor Du deine neue H\u00fcfte bekommst\u00ab, dann geht er wom\u00f6glich zu einem anderen Chirurgen. Und der macht es, ganz wie gew\u00fcnscht. Wir brauchen gesetzliche Vorschriften f\u00fcr elektive, also planbare Operationen, damit wir einen potenziellen Transfusionsbedarf verhindern k\u00f6nnen. Bei kleineren Eingriffen spielt das keine Rolle. Aber es gibt viele Operationen, dazu geh\u00f6rt auch eine H\u00fcft-OP, bei der das Transfusionsrisiko gr\u00f6\u00dfer als zehn Prozent ist. Hier muss gesetzlich geregelt werden, dass der Patient mindesten zehn Tage vor der OP einem An\u00e4sthesiologen vorgestellt wird. Das w\u00fcrde aber dazu f\u00fchren, dass in Deutschland auf einmal die OP-Zahlen erst einmal einbrechen, bis das System sich wieder normalisiert hat. Damit w\u00fcrden wir aber wirklich etwas f\u00fcr das deutsche Gesundheitssystem tun. Der Hintergrund ist ja folgender: Wir wissen, dass die pr\u00e4operative An\u00e4mie einhergeht mit signifikant mehr Komplikationen wie Nierensch\u00e4den, Infektionen und\/oder allergischen Reaktionen. Das geht einher mit einem wesentlich h\u00f6heren Blutbedarf, signifikant l\u00e4ngeren Krankenhausverweil\u00addauern und Tod. Wenn eine An\u00e4mie bereits vor einem operativen Eingriff besteht, dann muss das auch gef\u00e4lligst therapiert werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ein weiterer Aspekt sind ja die Blut\u00adverluste bei der OP. Wenn sich diese einstellen, muss man das nicht unbedingt mit Fremdblut ausgleichen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das \u00c4rzteteam gut organisiert ist und wei\u00df, dass es bei dem Eingriff bluten kann, dann wird man das Patientenblut auffangen. Dies kann dann \u00bbgewaschen\u00ab werden mit sogenannten Cell Savern. Nach der Reinigung kann man das Blut dem Patienten wieder verab\u00adreichen. Das hei\u00dft, man schafft damit ein zu 100 Prozent kompatibles Blut f\u00fcr den Patienten. In Deutschland sind die gesetzlichen Anforderungen f\u00fcr diesen Prozess allerdings komplexer geworden, so dass viele Krankenh\u00e4user dieses Verfahren nicht mehr anwenden. Statt\u00addessen nimmt man lieber Fremdblut, das aber sehr kostbar ist. Und wir wissen, dass Fremdblut nie zu 100 Prozent zu einem anderen Menschen passt. Wir sind genetisch alle unterschiedlich. Fremdblut kann beispielsweise zu Immunsuppressionen f\u00fchren. Mir geht es nat\u00fcrlich nicht darum, Blut schlechtzureden, ganz im Gegenteil, ich habe schon vielen Menschen das Leben mit Blut gerettet. Aber die Falschanwendung stellt in der Tat ein nicht zu vernachl\u00e4ssigendes Problem dar.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Das Thema diagnostische Blutentnahmen haben Sie sich auch angeschaut.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe vor Jahren mal den Begriff \u00bbkrankenhausassoziierte Blutarmut\u00ab gepr\u00e4gt. Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel: Wenn ein Patient schwer krank ist, f\u00fchren wir zwei bis drei Mal am Tag eine gro\u00dfe Labordiagnostik durch. Zwischendurch, wenn ein Patient beatmet wird, nehmen wir Blutgasanalysen ab. Da kommen ganz schnell 500 Milliliter in der Woche zusammen. Bei einer \u00e4lteren Dame, bei einem Gewicht von 60 Kilo mit knapp drei Liter Blutvolumen, fehlt bereits nach zwei Wochen ein Liter Blut. Das Problem auf der Intensivstation: Durch die Immunsuppression bildet der K\u00f6rper auch erst einmal nicht wirklich viel Blut nach. Das hei\u00dft, die Patienten rutschen alle in eine kr\u00e4ftige An\u00e4mie hinein.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ein Problem stellen auch die bisher verwendeten Blutr\u00f6hrchen dar.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben durch einen Test belegt, dass wir f\u00fcr die Diagnostik viel weniger Blut ben\u00f6tigen. Aber damit war das Problem noch nicht gel\u00f6st. Wenn man die \u00fcblichen Blutr\u00f6hrchen nur zur H\u00e4lfte auff\u00fcllen w\u00fcrde, bek\u00e4me man falsche Werte. Wir konnten den Produzenten davon \u00fcberzeugen, eine Neuentwicklung zu machen, bei der die Au\u00dfenh\u00fclle gleich gro\u00df, der Innenbereich aber um die H\u00e4lfte kleiner ist. Auch die Substanzen, die eine Gerinnung verhindern, m\u00fcssen anders gemixt werden. In Frankfurt sparen wir damit bereits seit einer Dekade fast 2000 Liter Blut pro Jahr ein, das wir unseren Patienten nicht abnehmen m\u00fcssen. Ein weiterer Effekt: Blut aus dem Labor ist hoch\u00adinfekti\u00f6ser M\u00fcll, der verbrannt werden muss. Somit sind die Einsparungen bei der Blutentnahme auch gut f\u00fcr die Umwelt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Und es ist sicherlich auch ein Kostenfaktor.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>St\u00e4rker auf Eigenblut zu setzen, ist absolut wirtschaftlich. Bevor man Fremdblut einsetzen kann, muss vorher Diagnostik betrieben werden: Sie m\u00fcssen wissen, welche Blutgruppe der Patient hat; das n\u00f6tige Blutprodukt pr\u00fcfen und es gegebenenfalls kaufen. Es muss entsprechend transportiert werden und schlie\u00dflich m\u00fcssen Sie es vor dem Einsatz nochmal pr\u00fcfen, bevor es transfundiert wird. Damit sind die Komplikationen noch nicht mit eingerechnet.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Man k\u00f6nnte sagen: Durch Blutsparen wird der Markt gewisserma\u00dfen kleiner, aber vor allem wird die f\u00fcr unvermeidbare Transfusionen notwendige Blutmenge gesichert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"346\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_3-500x346.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83156\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_3-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_3-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_3-18x12.jpg 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/04_03_3.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Leere Regale: F\u00fcr eine gute Versorgung m\u00fcsste das K\u00fchlhaus gef\u00fcllt sein. Foto: DRK Blutspendedienst Baden-W\u00fcrttemberg \u2013 Hessen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Bedarf an Blut wird nat\u00fcrlich nicht weniger, denn die Bev\u00f6lkerung altert. Es wird daher k\u00fcnftig mehr Krebs\u00aderkrankungen geben. Dennoch m\u00fcssen wir das Patient Blood Management vorantreiben. Wir sind meiner Meinung nach sowohl medizinisch als auch ethisch verpflichtet, Blut einzusparen. Die Nutzung von Fremdblut sollte nach M\u00f6glichkeit eingeschr\u00e4nkt werden, damit es denen zukommen kann, die es wirklich brauchen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Das Konzept des Patient Blood \u00adManagement findet offensichtlich zunehmend Verbreitung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Krankenh\u00e4user, die das Patient Blood Management eingef\u00fchrt haben \u2013 das sind insgesamt \u00fcber hundert Einzelma\u00dfnahmen \u2013 k\u00f6nnen ihre Patienten sicherer versorgen. Wir sind f\u00fcr das deutsche Netzwerk und f\u00fcr die Erfolge, die wir erzielt haben, unter anderem mit dem Humanitarian Award der amerikanischen Patient Safety Movement Foundation ausgezeichnet worden. Einer der gr\u00f6\u00dften Erfolge unserer Arbeit ist sicherlich, dass die Barmer Krankenkasse das Thema aufgegriffen und ihre Daten hat analysieren lassen. Und sie kam zu den gleichen Ergebnissen. Im Rahmen eines Selektivvertrages mit der \u00adBarmer k\u00f6nnen wir Patienten pr\u00e4operativ diagnostizieren und behandeln. Die Krankenkasse \u00fcbernimmt die Kosten f\u00fcr ihre Versicherten, spart zugleich aber auch Geld. Das Ziel muss nat\u00fcrlich sein, dass Patient Blood Management deutschlandweit eingef\u00fchrt wird und alle Krankenkassen mitmachen. Wir brauchen noch ungef\u00e4hr f\u00fcnf Jahre, dann wird das auch in Deutschland gesetzlich verankert sein \u2013 hoffentlich. Bis dahin wird man mich immer auch als Botschafter des Patient Blood Management sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte Dr. Dirk Frank,<br>stellvertretender Pressesprecher der Goethe-Universit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.patientbloodmanagement.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Patient Blood Management<\/strong> <\/a>ist ein medizinisches Konzept zur Steigerung der Patientensicherheit durch St\u00e4rkung der k\u00f6rpereigenen Blutreserven. Die Anwendung des Konzepts im Krankenhausalltag beruht im Wesentlichen auf drei Ma\u00dfnahmenb\u00fcndeln, den drei tragenden S\u00e4ulen des Patient Blood Managements: Fr\u00fche \u00adDiagnose und Therapie einer ggf. vorhandenen Blutarmut; Minimierung des Blutverlustes \u2013 vermehrte Nutzung fremdblut\u00adsparender Ma\u00dfnahmen; rationaler Einsatz von Blutkonserven.<br>Die Zahl der Patient-Blood-Management-\u00adInitiativen w\u00e4chst weltweit. In Deutschland wurde Patient Blood Management zun\u00e4chst an den Universit\u00e4ts\u00adkliniken Frankfurt, Bonn, Kiel und M\u00fcnster eingef\u00fchrt. Die Einf\u00fchrung von Patient Blood Management in den medizinischen Alltag wird bereits seit 2011 von der Weltgesundheitsorganisation gefordert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Zacharowski-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83151\" style=\"width:180px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Zacharowski-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Zacharowski-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Zacharowski-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Zacharowski-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Zacharowski.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt<br>&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Zur Person \/ Kai Zacharowski<\/strong>, Jahrgang 1967, studierte Humanmedizin in Mainz und promovierte dort zum Dr. med. Nach seiner zweiten Promotion zum Ph.D. an der Queen Mary University of London erhielt er 2002 einen Ruf als Junior\u00adprofessor an die Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf, wo er an der Klinik f\u00fcr An\u00e4sthesiologie t\u00e4tig war und sich 2003 habilitierte. 2006 folgte er einem Ruf an die Universit\u00e4t Bristol auf den Lehrstuhl f\u00fcr An\u00e4sthesiologie und Intensivmedizin am dortigen University Hospital. Seit 2009 ist er Professor an der Goethe-Universit\u00e4t und Direktor der Klinik f\u00fcr An\u00e4sthesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universit\u00e4tsklinikums Frankfurt. Er forscht zu Patientensicherheit, Patient Blood Management, Blutgerinnung, Big Data in der An\u00e4sthesie und Intensivmedizin, angeborener Immunit\u00e4t, kardiovaskul\u00e4rer Medizin und Intensivmedizin. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2015 den Humanitarian Award der US-amerikanischen Patient Safety Movement Foundation.<br><a href=\"mailto:Zacharowski@med.uni-frankfurt.de\">Zacharowski@med.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/36090948\/Forschung_Frankfurt___Archiv_ab_2004_bis_heute#1.24\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2024: Vom Molek\u00fcl zum Menschen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blut ist gar nicht so knapp, wie immer angenommen wird, meint Kai Zacharowski Der An\u00e4sthesiologe und Intensivmediziner Kai Zacharowski hat das Patient Blood Management auf nationaler und internationaler Ebene mitentwickelt. 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