{"id":82930,"date":"2025-05-20T10:00:00","date_gmt":"2025-05-20T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=82930"},"modified":"2025-05-15T10:13:18","modified_gmt":"2025-05-15T08:13:18","slug":"roboter-retter-aus-dem-fachkraeftemangel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/roboter-retter-aus-dem-fachkraeftemangel\/","title":{"rendered":"Roboter \u2013 Retter aus dem Fachkr\u00e4ftemangel?"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Ethische \u00dcberlegungen zum Einsatz von digitalen Systemen in der Pflege<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>In der Pflege herrscht schon jetzt ein Mangel an Fachkr\u00e4ften \u2013 und die Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen w\u00e4chst. K\u00f6nnen k\u00fcnftig Roboter dazu beitragen, den Pflegenotstand zu lindern? Doch ihr Einsatz wirft Fragen auf. Wie er ethisch zu bewerten ist, damit befasst sich der Theologe Christof Mandry.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"333\" height=\"447\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_1b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83160\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_1b.jpg 333w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_1b-223x300.jpg 223w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_1b-9x12.jpg 9w\" sizes=\"(max-width: 333px) 100vw, 333px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: PaO_STUDIO\/Shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein Roboterarm surrt zum Bett und hilft dabei, einen 90-j\u00e4hrigen Mann auf einen Toilettenstuhl zu setzen. Ein Ger\u00e4t misst automatisch seinen Blutdruck und erinnert ihn daran, seine Medikamente zu nehmen. Sollte er einmal st\u00fcrzen, alarmiert der Teppich vor seinem Bett, der mit Sensoren ausgestattet ist, den Notruf. Sieht so die Zukunft der Pflege aus? M\u00f6glich \u2013 vielleicht aber auch ganz anders.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbEs sind viele unterschiedliche Einsatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Roboter in der Pflege denkbar\u00ab, sagt Christof Mandry, Professor f\u00fcr Moral\u00adtheologie und Sozialethik an der Goethe-Universit\u00e4t. \u00bbDamit sind aber immer ethische Fragen verbunden.\u00ab Es gehe etwa um Sicherheit, um Datenschutz, um Menschenw\u00fcrde. Um die Frage, was m\u00f6glich ist und was wir davon \u00ad\u00fcberhaupt wollen. Und darum, wie der Einsatz von Robotern den Pflegeberuf in Zukunft ver\u00e4ndern k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Notstand in der Pflege wird sich versch\u00e4rfen<\/h3>\n\n\n\n<p>Dass sich der Pflegeberuf ver\u00e4ndern muss und wird, ist klar: Es leben immer mehr alte Menschen in Deutschland, die pflegebed\u00fcrftig werden. Schon heute herrscht in der Pflege Personalmangel. Im Alter so lange wie m\u00f6glich eigenst\u00e4ndig zu bleiben \u2013 und danach liebevoll und mit Sorgfalt gepflegt zu werden, das w\u00fcnschen sich wohl die meisten von uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings fehlen laut dem gemeinn\u00fctzigen Verein \u00bbDeutsches Pflegehilfswerk\u00ab in Deutschland bereits jetzt allein in der Altenpflege mehr als 150\u2009000 Fachkr\u00e4fte, um eine angemessene Betreuung zu gew\u00e4hrleisten. Und schon jetzt kommt es immer wieder vor, dass ambulante Pflegedienste keine Pflegebed\u00fcrftigen mehr annehmen \u2013 oder ihre Leistungen einschr\u00e4nken m\u00fcssen, weil Personal fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine rosigen Aussichten also. Und die Berechnungen von Instituten und Stiftungen weisen alle in die gleiche Richtung: Der Bedarf an Pflegeleistungen wird weiterwachsen. Laut Statistischem Bundesamt wird die Zahl der \u00adpflegebed\u00fcrftigen Menschen in Deutschland bis 2055 um 37&nbsp;Prozent zunehmen. Damit w\u00fcrde die Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen in Deutschland von rund 5&nbsp;Millionen (Ende 2021) auf etwa 6,8&nbsp;Millionen im Jahr 2055 ansteigen. Hinzu kommt, dass bereits in den kommenden zehn Jahren rund eine halbe Million Pflegefachkr\u00e4fte in Rente gehen werden. Das wird die jetzt schon schwierige Lage zus\u00e4tzlich versch\u00e4rfen. Es mangelt an Nachwuchs \u2013 und die Abbruchquoten w\u00e4hrend der Ausbildung sind hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nnen Roboter dabei helfen, diese L\u00fccke ein St\u00fcck weit zu schlie\u00dfen? Etwa, indem sie Pflegenden bestimmte Arbeiten abnehmen? \u00bbEine Idee ist, dass Roboter den Beruf attraktiver machen k\u00f6nnten, indem sie schwere T\u00e4tigkeiten oder Routineaufgaben \u00fcbernehmen\u00ab, sagt Prof. Mandry. Zu den k\u00f6rperlich anstrengendsten Aufgaben in der Pflege z\u00e4hlt es, jemanden etwa aus dem Bett auf die Toilette und \u00adwieder zur\u00fcckzuheben, oder eine Person, die sich nicht mehr selbst bewegen kann, in ihrem Bett umzulagern. Das belegen auch offizielle Daten: Laut einer Erhebung der Bundesanstalt f\u00fcr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist die k\u00f6rperliche Belastung in der Pflege \u00fcberdurchschnittlich hoch \u2013 so klagen beispielsweise rund 85 Prozent der Befragten \u00fcber Muskel-Skelett-Beschwerden. Ein Roboter k\u00f6nnte hier wom\u00f6glich helfen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Drei Arten von Robotern f\u00fcr die Altenpflege<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"346\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_2-500x346.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83161\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_2-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_2-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_2-18x12.jpg 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_2.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wenn Roboter Spritzen geben w\u00fcrden, w\u00e4ren Fachkr\u00e4fte entlastet. Doch welche ethischen Fragen ergeben sich aus einer solchen Konstellation? Foto: Miriam Doerr\/Martin Frommherz\/Shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Doch nicht alle Roboter nehmen schwere Arbeiten ab. Andere k\u00f6nnten Kommunikationspartner sein oder zum Beispiel Menschen waschen. Was bedeutet es f\u00fcr die Pflege, die seit jeher mit sehr engem menschlichem Kontakt verbunden ist, wenn Roboter Einzug halten? \u00bbDas h\u00e4tte nat\u00fcrlich viele Folgen, nicht nur f\u00fcr die Gepflegten, sondern auch f\u00fcr die Pflegenden, ihr Selbstverst\u00e4ndnis und das Berufsbild\u00ab, sagt Mandry. Damit hat sich der Deutsche Ethikrat befasst und 2020 die Stellungnahme \u00bbRobotik f\u00fcr gute Pflege\u00ab herausgegeben. Darin unterscheidet er drei Arten von Robotern in der Pflege: Assistenz\u00adroboter, Monitoring-Roboter und soziale Roboter, die als Begleiter dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Assistenzroboter unterst\u00fctzen Pflegende und Gepflegte bei ihren Aufgaben. Es handelt sich laut Ethikrat oft um recht einfache Systeme, die sich auf eine einzelne Serviceleistung beschr\u00e4nken. Sie k\u00f6nnten zum Beispiel beim Trinken oder der K\u00f6rperpflege helfen oder Medikamente bereitlegen. Zu solchen Robotern z\u00e4hlen auch Hebehilfen. Sie k\u00f6nnten nicht nur anstrengende T\u00e4tigkeiten abnehmen oder erleichtern, sondern es auch pflegebed\u00fcrftigen Menschen erm\u00f6glichen, l\u00e4nger zu Hause zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Monitoringroboter wiederum k\u00f6nnen beispielsweise bestimmte K\u00f6rperfunktionen wie Puls oder Blutdruck \u00fcberwachen oder Menschen mit Ged\u00e4chtnisproblemen daran erinnern, etwas zu trinken oder ihre Medikamente einzunehmen. \u00bbAuch sie k\u00f6nnen dazu beitragen, dass Menschen l\u00e4nger eigenst\u00e4ndig in ihrer h\u00e4uslichen Umgebung leben k\u00f6nnen\u00ab, sagt Mandry.<\/p>\n\n\n\n<p>Und schlie\u00dflich gibt es noch eine dritte Sorte von Robotern, die als soziale Systeme ausgestaltet sind. Sie \u00e4hneln zum Beispiel Robben wie \u00bbParo\u00ab oder Hunden wie der Roboterhund \u00bbAibo\u00ab. Sie reagieren auf Ber\u00fchrungen, reagieren auf Sprache und k\u00f6nnen dabei helfen, Personen zu animieren, Stress abzubauen oder auch Gef\u00fchle von Einsamkeit zu verringern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbLetztlich steht hinter allen Systemen die Frage, wie wir den Mangel in der Pflege in einer alternden Gesellschaft in den Griff bekommen k\u00f6nnen\u00ab, sagt Mandry. Wichtig dabei: Roboter sollen Pflegende nicht ersetzen, sondern sie unterst\u00fctzen. Das sagt auch der Ethikrat.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Euphorie ist einer Skepsis gewichen<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor einigen Jahren herrschte noch regelrecht Euphorie mit Blick auf Roboter in der Pflege. Es gab nicht nur die Hoffnung, dass Robotik \u00adMenschen helfen k\u00f6nnte, l\u00e4nger eigenst\u00e4ndig und selbstbestimmt zu leben; man war auch zu\u00adversichtlich, dass komplexe Systeme die Pflege sogar weitgehend \u00fcbernehmen k\u00f6nnten. Es war die Zeit menschen\u00e4hnlicher Roboter wie \u00bbPepper\u00ab, der auch in Pflegeeinrichtungen eingesetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der in Frankreich und Japan gemeinschaftlich entwickelte Roboter ist darauf programmiert, die Gestik und Mimik von Menschen zu erkennen, und sollte als eine Art Roboter\u00adgef\u00e4hrte dienen. Neben der Pflege war ein Einsatz des Roboters mit den f\u00fcr das Kindchenschema typischen gro\u00dfen Augen und rundem Kopf unter anderem in Verkaufsr\u00e4umen und an Empfangstischen geplant. \u00bbInzwischen herrscht eher Ern\u00fcchterung\u00ab, sagt Mandry. \u00bbEs ist klar, dass Roboter eher ein Hilfsmittel sind und Pflegende nicht ersetzen k\u00f6nnen \u2013 und das auch gar nicht sollen.\u00ab Die Produktion des Roboters \u00bbPepper\u00ab wurde bereits 2021 wegen zu geringer Nachfrage pausiert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbHinzu kommt, dass ein Roboter nicht nur Arbeit abnimmt, sondern auch Arbeit macht\u00ab, sagt Mandry. Er muss etwa gewartet werden \u2013 und funktioniert wom\u00f6glich nicht immer oder nicht immer wie geplant. Die Frage ist also nicht nur: Inwiefern ist der Einsatz von Pflege\u00adrobotern ethisch vertretbar, und welche Punkte spielen dabei eine Rolle, sondern auch: Was ist \u00fcberhaupt m\u00f6glich, sinnvoll und bezahlbar?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Roboter f\u00fcr einzelne T\u00e4tigkeiten<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83162\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_3.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_3-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_3-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_01_3-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Und die Haare k\u00e4mmt der Roboter? Ob Maschinen den Personalnotstand in der Pflege lindern k\u00f6nnen, h\u00e4ngt auch von deren Akzeptanz bei den zu pflegenden Menschen ab. Foto: Miriam Doerr\/Martin Frommherz\/Shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im \u00dcbrigen stammen Roboter urspr\u00fcnglich nicht aus der Pflege, sondern aus der Industrie. Dort werden sie schon lange f\u00fcr Routinet\u00e4tigkeiten eingesetzt, etwa in der Fertigung in der Autoindustrie. Aber dort agieren sie oft getrennt von Menschen und f\u00fchren immer gleiche T\u00e4tigkeiten aus. Zu sozialen Partnern oder Ger\u00e4ten f\u00fcr den Heimgebrauch macht sie das noch lange nicht. Zumal sich viele T\u00e4tigkeiten in der Pflege eben nicht immer genau gleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas Ziel ist heute eher, dass Roboter kooperativ mit Menschen zusammenarbeiten\u00ab, sagt Mandry. Sie k\u00f6nnten Pflegende entlasten oder auch Pflegebed\u00fcrftigen helfen, wenn gerade kein Mensch daf\u00fcr verf\u00fcgbar ist. Der Roboter h\u00e4tte die Rolle des Assistenten, w\u00e4hrend Menschen sich weiterhin um Menschen k\u00fcmmerten. \u00bbEinzelne Handgriffe lassen sich durchaus durch den Einsatz von Robotik erleichtern\u00ab, sagt Mandry.<\/p>\n\n\n\n<p>Sinnvoll k\u00f6nnten auch erweiterte Smart-Home-Systeme sein, die melden, wenn eine Person gest\u00fcrzt ist oder den ganzen Tag das Bett noch nicht verlassen hat. \u00bbDas ist \u00e4hnlich \u00addenkbar wie ein Notrufknopf, der heute schon sehr h\u00e4ufig im Einsatz ist, aber um eine Sensorik erweitert w\u00e4re\u00ab, sagt Mandry. Solche Systeme wecken viele ethische Bedenken. Einerseits \u00adbieten sie Sicherheit und erm\u00f6glichen es Menschen, l\u00e4nger im eigenen Zuhause zu wohnen. \u00bbAnderseits entsteht dadurch das Szenario einer gl\u00e4sernen Wohnung.\u00ab Was passiert mit Menschen, die im Alltag st\u00e4ndig \u00fcberwacht werden, weil Kameras ihr Verhalten filmen oder Sensoren jede Bewegung erfassen? \u00bbBin ich dann zu Hause wirklich noch privat?\u00ab, formuliert Mandry eine zentrale Frage, an die sich weitere anschlie\u00dfen: \u00bbMache ich dann nicht mehr, was ich sonst vielleicht tun w\u00fcrde? Oder vergesse ich, dass ich \u00fcberwacht werde, und entbl\u00f6\u00dfe mich in meiner Privatsph\u00e4re?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Datenschutz und Sicherheit sind in Verbindung mit solchen Systemen immer ein Thema. \u00bbDie Systeme sind naturgem\u00e4\u00df sehr anf\u00e4llig \u2013 und damit werden auch wir anf\u00e4lliger\u00ab, sagt Mandry. Was passiert zum Beispiel, wenn ein Netzwerk ausf\u00e4llt, das einen pflege\u00adbed\u00fcrftigen Menschen mit seinen Pflegekr\u00e4ften verbindet? Oder wenn sensible Daten nicht so gut gesch\u00fctzt sind, wie es erforderlich und w\u00fcnschenswert w\u00e4re, und sie nach au\u00dfen gelangen? \u00bbDas sind keine Killerargumente gegen solche Systeme, aber wichtige \u00dcberlegungen rund um deren Einsatz\u00ab, sagt der Professor.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Einsatz von Robotern ist auch die Frage verbunden, wie weit ihre Befugnisse gehen sollten. Was passiert, wenn es einer Person schlecht geht? Blutdruck- oder Zuckerwerte k\u00f6nnten zu hoch sein \u2013 oder es k\u00f6nnte der Verdacht bestehen, dass jemand wichtige Medikamente nicht einnimmt. \u00bbEs ist unvorstellbar, dass dann ein Roboter kommt und eine Spritze gibt\u00ab, sagt Mandry. \u00bbSo etwas ist unverantwortlich, die letzte Entscheidung muss immer ein Mensch treffen.\u00ab Das sagt auch der Ethikrat. Und: Welchen Wert hat es eigentlich, l\u00e4nger zu Hause wohnen zu k\u00f6nnen, wenn man dabei wom\u00f6glich isoliert ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen Einsamkeit k\u00f6nnten robotische Systeme ebenfalls helfen. Aber: Werden Menschen get\u00e4uscht, wenn ihnen durch soziale Roboter ein Gegen\u00fcber mit Gef\u00fchlen und Reaktionen vorgespiegelt wird? Dar\u00fcber hinaus stellen sich \u00f6konomische Fragen: Wer zahlt f\u00fcr entsprechende Systeme? Und was rechnet sich? \u00bbRobotische Systeme brauchen viel Material, Rohstoffe und Energie\u00ab, sagt Mandry. Die Wohnung wird in den meisten F\u00e4llen umger\u00fcstet werden m\u00fcssen. \u00bbKlar ist, dass wir nicht f\u00fcr alles gen\u00fcgend Geld haben.\u00ab Was aber hat Priorit\u00e4t?<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Ausbildung und den Alltag w\u00fcrde der Einsatz von Robotik deutlich ver\u00e4ndern. \u00bbPflege w\u00fcrde damit deutlich mehr zu einem technischen Beruf als bisher\u00ab, sagt Mandry. Die Frage sei zudem, inwieweit Pflegende Roboter als Assistenten akzeptieren. \u00bbEs besteht wom\u00f6glich immer die Sorge, doch irgendwann von einem Roboter ersetzt zu werden\u00ab, sagt der Professor. Wom\u00f6glich differenziert der Pflegeberuf sich weiter aus, in einerseits den Umgang von Mensch zu Mensch und anderseits einen eher technischen Umgang mit Ger\u00e4ten \u2013 und dadurch mit der Chance, mehr und andere Menschen als bislang f\u00fcr den Beruf zu interessieren. \u00bbAber das sind bislang alles nur Visionen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Oft hei\u00dft es, andere L\u00e4nder seien in diesem Bereich viel weiter, etwa Japan \u2013 aber der Eindruck t\u00e4uscht. So zeigt etwa eine Studie des \u00adInstituts f\u00fcr Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) aus Berlin aus dem Jahr 2020, dass bislang kaum robotische Systeme bei direkten pflegerischen T\u00e4tigkeiten zum Einsatz kommen. Als Hemmnis gelten dabei etwa Finanzierungsprobleme, nicht ausgereifte technische L\u00f6sungen und der hohe Zeitaufwand, den die Einf\u00fchrung neuer Technik erfordert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zeitersparnis durch K\u00fcnstliche Intelligenz<\/h3>\n\n\n\n<p>Aus der Praxis gibt es aber dennoch erfolg\u00adversprechende Beispiele. Die Goethe-Universit\u00e4t bietet den Masterstudiengang \u00bbSozialethik im Gesundheitswesen\u00ab an. Eine Studentin aus diesem Studiengang habe k\u00fcrzlich ein Praxis\u00adsemester zur Robotik in der Pflege gemacht, berichtet Mandry. \u00bbDabei stand ein Assistenzsystem im Mittelpunkt, das bei der Dokumentation hilft. Das ist ein sehr interessantes System, weil es hilft, Zeit f\u00fcr die eigentliche Pflege zu gewinnen.\u00ab Die Dokumentation in der Pflege sei sehr zeitintensiv, aber wichtig \u2013 auch um die Pflegenden zu sch\u00fctzen und abzusichern. \u00bbDie Dynamik der KI-Sprachmodelle hat enorm zugenommen\u00ab, sagt Mandry. \u00bbIch finde solche Systeme sehr vielversprechend, da sie das Potenzial haben, den Alltag in der Pflege deutlich zu erleichtern.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Die Akzeptanz von solchen und anderen Systemen ver\u00e4ndert sich mit der Zeit \u2013 je nachdem, welche Generation gerade pflegt und welche gepflegt wird. \u00bbViele Menschen wachsen heute ganz selbstverst\u00e4ndlich mit KI-Anwendungen auf\u00ab, sagt Mandry. \u00bbWir wissen manchmal selbst gar nicht mehr, ob wir mit einem Menschen oder einem Bot chatten.\u00ab Wobei die Situation in der Pflege sicher nochmal eine andere ist: Soziale Kommunikation mit einem Roboter, ist Mandry \u00fcberzeugt, k\u00f6nne kaum einen anderen Menschen im Raum ersetzen: \u00bbDer Kontakt von Mensch zu Mensch wird in der Pflege auch in Zukunft nicht an Bedeutung verlieren.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Mandry-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83157\" style=\"width:160px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Mandry-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Mandry-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Mandry-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Mandry-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Mandry.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: Picture People<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Zur Person \/ Christof Mandry<\/strong>, Jahrgang 1968, ist Professor f\u00fcr Moraltheologie und Sozialethik an der Goethe-Universit\u00e4t. Nach dem Studium der Katholischen Theologie in T\u00fcbingen und Paris wurde er mit einer Arbeit \u00fcber das Verh\u00e4ltnis von theologischer und philosophischer Ethik promoviert. Er war Postdoc-Kollegiat am Max-Weber-Kolleg f\u00fcr kultur- und sozial\u00adwissenschaftliche Studien an der Universit\u00e4t Erfurt und von 2004 bis 2006 Gastprofessor f\u00fcr Christliche Sozialethik an der Katholischen Hochschule f\u00fcr Sozialwesen Berlin. Seine Habilitationsschrift befasste sich mit Europa als Wertegemeinschaft. Mandrys Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Theologie und Kultur, politische Ethik \u2013 insbesondere Europa und Europ\u00e4ische Union \u2013, ethische Fragen von Medizin und Gesundheit sowie Grundfragen und Anwendungen der theologischen Ethik und der Christlichen Sozialethik.<br><a href=\"mailto:mandry@em.uni-frankfurt.de\">mandry@em.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Berentzen-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83158\" style=\"width:160px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Berentzen-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Berentzen-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Berentzen-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Berentzen-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Berentzen.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Ole Cordsen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Die Autorin \/ Maria Berentzen<\/strong>, Jahrgang 1983, hat Germanistik, Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft studiert und arbeitet als freie Journalistin. Am liebsten schreibt sie \u00fcber K\u00fcnstliche Intelligenz und die Chancen, M\u00f6glichkeiten und Risiken, die mit den Entwicklungen verbunden sind.<br><a href=\"mailto:post@mariaberentzen.de\">post@mariaberentzen.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/36090948\/Forschung_Frankfurt___Archiv_ab_2004_bis_heute#1.24\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2024: Vom Molek\u00fcl zum Menschen<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ethische \u00dcberlegungen zum Einsatz von digitalen Systemen in der Pflege In der Pflege herrscht schon jetzt ein Mangel an Fachkr\u00e4ften \u2013 und die Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen w\u00e4chst. 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