{"id":82932,"date":"2025-05-22T10:00:00","date_gmt":"2025-05-22T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=82932"},"modified":"2025-05-15T10:13:31","modified_gmt":"2025-05-15T08:13:31","slug":"hoffnung-aus-dem-stickstofftank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/hoffnung-aus-dem-stickstofftank\/","title":{"rendered":"Hoffnung aus dem Stickstofftank"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Noch immer werden Stammzellen eingefroren, um k\u00fcnftig \u00adKrankheiten zu heilen \u2013 trotz der niedrigen Erfolgsquote<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Biologisches Material einzufrieren und dadurch haltbar zu machen f\u00fcr den Bedarfsfall in der Zukunft \u2013 dieser Gedanke steckt hinter den Stammzellbanken. Obwohl dieses Material zumindest in Deutschland selten zur Anwendung kommt, setzen noch immer viele Menschen ihre Hoffnung in diese Technologie. Im Rahmen des ERC-Grants Cryosocieties untersucht Ruzana Liburkina aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive heraus die Hintergr\u00fcnde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kind kommt zur Welt \u2013 ein Ereignis, das vor allem f\u00fcr die Eltern mit einem ganzen Strau\u00df von Hoffnungen verbunden ist. In Vorbereitung auf die Geburt steht oft auch eine Entscheidung an, die nicht nur mit Hoffnung zu tun hat, sondern auch mit Bef\u00fcrchtungen: Soll ich das Nabelschnurblut meines Kindes von einer kommerziellen Stammzellbank tiefgefrieren lassen f\u00fcr einen etwaigen therapeutischen Einsatz in der Zukunft? Soll ich das Blut an eine gemeinn\u00fctzige Stammzellbank spenden, auf die \u00c4rzte weltweit zugreifen k\u00f6nnen? Das Einfrieren f\u00fcr den Eigenbedarf kostet bei einem Anbieter in Leipzig zum Beispiel 3090 Euro f\u00fcr 18 Jahre Aufbewahrung, f\u00fcr 50 Jahre werden 5\u2009190 Euro verlangt. Die Spende hingegen ist kostenlos.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"425\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_02_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83166\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_02_1.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_02_1-300x196.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_02_1-500x327.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_02_1-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hoffnungstr\u00e4ger: Stammzellen aus dem Blut der Nabelschnur werden in Stickstoff tiefgek\u00fchlt, um sie in der Zukunft therapeutisch nutzen zu k\u00f6nnen. Foto: Veith Braun<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Stammzellen aus dem Blut der Nabelschnur\u2009\u2013 sie sind eine Art genetische Allrounder. Wenn das Kind nach der Geburt abgenabelt wird, befindet sich ein Rest des Plazentablutes in der abgeschnittenen Nabelschnur. Schon seit mehr als 30 Jahren wei\u00df man, dass dieses Blut reich an h\u00e4matopoetischen Stammzellen ist. Sie sind zum Beispiel dazu f\u00e4hig, das blutbildende System wiederherzustellen. Stammzellen sind DER Hoffnungstr\u00e4ger f\u00fcr Menschen, die an Leuk\u00e4mie oder anderen Erkrankungen der Blutbildung leiden \u2013 und im Vergleich zu adulten Stamm\u00adzellen aus dem Knochenmark sind Stammzellen aus dem Nabelschnurblut viel flexibler ein\u00adsetzbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Was liegt also n\u00e4her, als diese Stammzellen zu sichern und aufzubewahren, um sie zur Heilung einer schweren Erkrankung einsetzen zu k\u00f6nnen? Kaum war das Potenzial der h\u00e4matopoetischen Stammzellen erkannt \u2013 zum Teil auch nur erahnt \u2013, traten die ersten Stammzellbanken auf den Plan: Mithilfe von Kryotechnologien \u2013 also Technologien des Einfrierens \u2013 bewahren sie das wertvolle Material f\u00fcr die Zukunft auf. Besonders gut geeignet sind Stammzellen f\u00fcr die Therapie bei engen Angeh\u00f6rigen, denn hier ist die Kompatibilit\u00e4t am gr\u00f6\u00dften. Und so hat sich rasch ein Angebot an werdende Eltern etabliert, das Blut aus der Nabelschnur des Neugeborenen zu konservieren, um es bei Bedarf zur Hand zu haben, sollte ein Geschwisterkind zum Beispiel an Blutkrebs erkranken. Wegen der geringen Menge an Stammzellen reicht es f\u00fcr die Anwendung bei Erwachsenen meist nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch genutzt wird dieser Schatz eher selten. Die anf\u00e4ngliche Euphorie in und um die Stammzellkonservierung ist einer gro\u00dfen Ern\u00fcchterung gewichen und einem Gef\u00fchl der Sinnlosigkeit. Dr. Ruzana Liburkina, Mitarbeiterin am ERC-Projekt \u00bbCryosocieties: Suspended Life \u2013 Exploring Cryopreservation Practices in Contemporary Societies\u00ab von Prof. Thomas Lemke, nimmt in ihrem Teilprojekt die Ursachen und Hintergr\u00fcnde in den Blick. Sie beschreibt die Situation als \u00bbNicht-Scheitern\u00ab \u2013 ein spezifisches Ph\u00e4nomen, das durch die spezifische Ausgangslage bedingt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele der Verhei\u00dfungen, die die privaten Zellbanken ansprechen, sind immer noch Zukunftsmusik: die Verwendung zur Behandlung neurologischer Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer etwa, in der Therapie von Diabetes und Autismus oder zur Ausbildung von Ersatz\u00adorganen. Wer jedoch in Werbe\u00adbrosch\u00fcren adressiert und aufgefordert wird, \u00bbpers\u00f6nliche Verantwortung f\u00fcr die Gesundheit der Familie zu \u00fcbernehmen\u00ab, betreibt sicher selten eine Wahrscheinlichkeitsrecherche. Und so besteht eine gewisse Diskrepanz zwischen dem technischen und finanziellen Aufwand und den Hoffnungen der Eltern auf der einen Seite und der medizinischen Relevanz auf der anderen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den \u00f6ffentlichen Stammzellbanken sieht die Situation nicht besser aus \u2013 wenn auch aus anderen Gr\u00fcnden. W\u00e4hrend es in den \u00admeisten L\u00e4ndern lediglich kommerzielle Anbieter gibt, beherbergt Deutschland eines der gr\u00f6\u00dften Stammzellspender\u00adregister der Welt und verf\u00fcgt \u00fcber ein umfangreiches Netzwerk und viel Know-how \u00fcber regulatorische, logistische und technologische Anforderungen. Diese Banken genie\u00dfen international ein hohes Renommee und verf\u00fcgen \u00fcber stabile Beziehungen zu Krankenh\u00e4usern und Universit\u00e4ten. Trotz dieser guten Voraussetzungen sind die Verantwortlichen auch hier desillusioniert. Der Grund: Selten wird das Biomaterial von deutschen Kliniken angefordert. Auch die \u00adStudienlage zur Verwendung der gespendeten Stammzellen ist eher d\u00fcrftig. \u00bbDeutschland ist ein \u00d6dland, wenn es um die Behandlungen geht, f\u00fcr die die Stammzellbanken \u00fcberhaupt gegr\u00fcndet wurden\u00ab, urteilt Liburkina. Da der letzte Arzt, der aktiv Stammzellen transfundiert (\u00fcbertragen)&nbsp; hat, seit 2007 nicht mehr t\u00e4tig ist, werde diese Methode nur noch als letzte Option in generell hoffnungslosen \u00adF\u00e4llen eingesetzt. H\u00e4ufiger ist die Nachfrage aus anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_02_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83167\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_02_2.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_02_2-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_02_2-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_02_2-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bei 170 Grad minus oder weniger werden die Stammzellpr\u00e4parate in \u00f6ffentlichen Zellbanken 23 Jahre aufbewahrt, in privaten sogar noch l\u00e4nger. Foto: Veith Braun<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4ren andere Technologien bei einer derart m\u00e4\u00dfigen Nachfrage l\u00e4ngst eingestellt worden, liegt der Fortbestand der Zellbanken in ihrer Bestimmung selbst: Mithilfe von Stickstoff auf 170&nbsp;Grad minus oder weniger gek\u00fchlt, wird das biologische Material in \u00f6ffentlichen Zellbanken derzeit bis zu 23,5 Jahre aufbewahrt, in kommerziellen bis zur gesamten Lebensspanne des Neugeborenen. Da es sich um klinisch wertvolles und aufwendig verarbeitetes menschliches K\u00f6rpermaterial handelt, ist eine Vernichtung ohnehin keine akzeptable Option. Dieses Konstrukt setzt die Zell\u00adbanken einem gewissen Handlungsdruck aus. Um das Scheitern abzuwenden, werden auf Basis von vorhandenen Technologien und Expertenwissen neue Angebote ins Leben gerufen, neue Narrative formuliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Grenzzustand des \u00bbNicht-Scheiterns\u00ab hat sich Ruzana Liburkina genauer angeschaut. Welche Folgen hat es, dass die Kryotechnologie hohe Erwartungen an die Zukunft weckt, die dann nicht erf\u00fcllt werden? Liburkina hat dabei nicht nur die werdenden oder gewordenen Eltern im Blick, sondern vor allem auch die \u00adMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen, die das Einfrieren anbieten, und die\u00adjenigen, die \u00fcber die Geschicke des Unternehmens oder der Institution bestimmen. Seit dem Start der Stammzellbanken hat auf dem Feld der kommerziellen Nabelschnurblut\u00adeinlagerung ein gro\u00dfer Konzentrations\u00adprozess stattgefunden. Von den anf\u00e4nglich \u00advielen kleinen Anbietern sind nur wenige \u00fcbrig geblieben: Gr\u00f6\u00dfere \u00adKonzerne haben die Best\u00e4nde erworben und bewahren die Pr\u00e4parate weiter auf. Wobei es mit dem Aufbewahren nicht getan ist: Die best\u00e4ndige Qualit\u00e4tskontrolle und Qualit\u00e4ts\u00adsicherung erfordern riesige personelle und infra\u00adstrukturelle Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur \u00bbteilnehmenden Beobachtung\u00ab hat Liburkina sich f\u00fcr 14 Wochen in die Praxis begeben und in zwei Stammzellbanken hospitiert, eine davon kommerziell, die andere \u00f6ffentlich. \u00c4hnlich einer Praktikantin half sie mit, wo sie konnte \u2013 und erfuhr dabei viel, was in einem offiziellen Interview sicher nicht zur Sprache gekommen w\u00e4re. Dabei hatte sie mit ganz unterschiedlichen Kategorien von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu tun. \u00bbDie Berufs\u00adbilder in einer solchen Stammzellbank sind vielf\u00e4ltig. Es gibt dort MTAs und CTAs, Biologen, Medizinerinnen, Juristen, Technikerinnen, Kaufleute und Marketingexperten\u00ab, beschreibt Liburkina. Die Eindr\u00fccke aus ihren Gespr\u00e4chen hat sie am Ende jedes Tages notiert. Dabei entstand ein sehr umfangreiches \u00adProtokoll, das abschlie\u00dfend in eine schl\u00fcssige akademische Erz\u00e4hlung m\u00fcnden soll. Liburkina besuchte aber auch Konferenzen und Messen zum Thema, lie\u00df sich durch Newsletter von Dach\u00adorganisationen auf dem Laufenden halten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der \u00bbKryowert\u00ab umfasst weit mehr als den potenziellen therapeutischen Nutzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Innerhalb der einschl\u00e4gigen sozialwissenschaftlichen Forschung sei man sich einig: Der Wert, der f\u00fcr die Stammzellbranche und ihr Fortbestehen entscheidend ist, wird nicht allein durch die tiefgefrorenen Zellen definiert. Liburkina spricht von \u00bbKryowert\u00ab und fasst darunter auch die Potenziale und Optionen, die durch die notwendigen Technologien und die Hand\u00adhabung des Zellmaterials erzeugt werden; Denn das riesige Potenzial, das in den aus Nabelschnurblut gewonnenen Zellen selbst steckt, konnte bislang nicht abgerufen werden, die Anwendungsm\u00f6glichkeiten liegen hinter den Versprechungen der kommerziellen Anbieter weit zur\u00fcck, die fehlende Infrastruktur verhindert, dass das gespendete Blut in Deutschland nennenswert zum Einsatz kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon in den 2010er Jahren zeichnete sich ein Scheitern ab, was sich auch auf die Besch\u00e4ftigten in den Zellbanken auswirkte. Deren \u00c4u\u00dferungen seien bis heute gepr\u00e4gt von einer Atmosph\u00e4re der andauernden Bedrohtheit, sagt Liburkina. Die Verantwortlichen in den Unternehmen indes \u00fcberlegten sich immer neue wirtschaftliche Standbeine auf Basis der vorhandenen Ger\u00e4te, der etablierten Abl\u00e4ufe und der Expertise der Belegschaft. So w\u00fcrden immer wieder neue Alltage etabliert und eingespielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Situation der kommerziellen Banken stellt sich durchaus etwas anders dar als die der \u00f6ffentlich finanzierten Spendenbanken: Hier haben die Eltern f\u00fcr die Einlagerung bezahlt, aber auch f\u00fcr Qualit\u00e4tskontrolle und Dokumentation. Es muss also irgendwie weitergehen. Um das System aufrechtzuerhalten, m\u00fcssen st\u00e4ndig aufs Neue Eltern gewonnen werden, die das Nabelschnurblut ihres Neugeborenen konservieren lassen wollen. Diese Form der Quer\u00adfinanzierung erinnert an das deutsche Rentensystem und ist dementsprechend auf Dauer angelegt. Dar\u00fcber hinaus loten private Banken die M\u00f6glichkeit aus, die vorhandene Expertise und Infrastruktur auch f\u00fcr Kryopr\u00e4parate anderer Art zu nutzen. Beim Ausloten bleibe es bislang allerdings meist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00f6ffentlichen Banken stehen ebenfalls unter wirtschaftlichem Druck, da die einge\u00adlagerten Zellen selten bis gar nicht abgerufen \u00adwerden. \u00bbWie mir einer der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer erz\u00e4hlte, stand die \u00f6ffentliche Nabelschnurblutbank kurz vor der Schlie\u00dfung, als er und sein Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerkollege beschlossen, die von ihnen aufgebaute Bankinfrastruktur f\u00fcr die Lagerung einer anderen Art von biomedizinischen Kryofakten zu nutzen. Anders als Nabelschnurblut, so ihre \u00dcberlegung, w\u00fcrden diese anderen Kryofakte von Transplantationszentren stark nachgefragt werden und somit das gesamte Unternehmen wieder rentabel machen\u00ab, berichtet Liburkina in einem Aufsatz. In der Folge \u00fcberzeugten die Vertreter jener Nabelschnurblutbank den Vorstand ihrer Dachorganisation davon, dass ihre Kryo-Infrastruktur wertvoll sei f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit und Einnahmen bringe, wenn sie f\u00fcr Zwecke jenseits der Nabelschnurbluteinlagerung verwendet werden k\u00f6nne. Tats\u00e4chlich sei es dieser Bank gelungen, aus einer eher aussichtslosen Situation heraus einen beachtlichen Strom an Finanzierungsmitteln zu generieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Beiden \u2013 \u00f6ffentlichen und privaten Zellbanken \u2013 gemeinsam sei, dass sie sich nicht einfach zur\u00fccklehnen und abwarten k\u00f6nnten. Sie m\u00fcssten sich im Gespr\u00e4ch halten, m\u00fcssten Forschung initiieren und erm\u00f6glichen, Hoffnungen n\u00e4hren. Ein m\u00fchsames Gesch\u00e4ft. Ihre Beobachtungen sind f\u00fcr Liburkina durchaus typisch f\u00fcr unsere Zeit: \u00bbIn der heutigen Marktwirtschaft sind Versprechen nicht mehr die vorherrschende Form der Zukunftsorientierung. Die hohen Erwartungen sind der Notwendigkeit gewichen, trotz aller Widrigkeiten weiterzumachen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>In einem weiteren Teil der Studie will \u00adLiburkina nun auch die Situation der Eltern beleuchten. \u00bbIn der Literatur kommen oft sehr bewusst reflektierende Personen zu Wort, die sich die individualisierte Verantwortung zu eigen machen\u00ab, sagt Liburkina. Sie habe jedoch den Eindruck, dass viele der Eltern, die das Nabelschnurblut ihres S\u00e4uglings einfrieren lassen, gar nicht so lange nachgedacht h\u00e4tten. \u00bbDie Zellbanken leben von einem Mangel an Reflexion\u00ab, vermutet die Anthropologin. Oft spiele auch das diffuse Gef\u00fchl eine Rolle, dass es gerade dann zu einer Erkrankung kommen k\u00f6nnte, wenn man sich gegen die Konservierung entschieden hat. Wobei sich die Entscheidung f\u00fcr die Kryotechnik ohnehin nur Menschen mit einem gewissen Einkommen leisten k\u00f6nnten. Die Suche nach Gespr\u00e4chspartnerinnen oder Interviewpartnern gestalte sich bislang schwierig: Die Zellbanken d\u00fcrfen keine Daten herausgeben, au\u00dferdem sind junge Eltern nach der Geburt eher mit anderen Dingen besch\u00e4ftigt. Den Abw\u00e4gungs- und Entscheidungs\u00adprozessen aufseiten werdender Eltern geht Liburkina daher aktuell mittels einer Online-Umfrage auf den Grund.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Leben, auf Eis gelegt<\/strong> \/ Im Projekt \u00bb<a href=\"https:\/\/cryosocieties.uni-frankfurt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Cryosocieties: Suspended Life \u2013 Exploring Cryopreservation Practices in Contemporary Societies<\/a>\u00ab, das von der EU als ERC-Advanced Investigator Grant gef\u00f6rdert wird, untersuchen Prof. Thomas Lemke, Soziologe an der Goethe-Universit\u00e4t, und sein Team die Auswirkungen der Kryokonservierung auf unser Verst\u00e4ndnis des Lebens. Die Kryobiologie hat in den vergangenen \u00adJahrzehnten einen enormen Aufschwung erfahren. Immer mehr Arten von Gewebe und zellul\u00e4res Material k\u00f6nnen eingefroren, gelagert und wieder aufgetaut werden, ohne einen nachweisbaren Verlust an Vitalit\u00e4t. Diese kryobiologischen Praktiken erm\u00f6glichen neue medizinische Anwendungen und biowissenschaftliche Innovationen \u2013 und sie bringen eine spezifische Form \u00bbaufgeschobenen Lebens\u00ab hervor. Das Projekt ist in drei Teile gegliedert, von denen einer das Einfrieren von Nabelschnurblut zum Thema hat. Die anderen beiden Teilprojekte befassen sich mit der Kryokonservierung von Eizellen zu Reproduktionszwecken sowie mit dem Aufbau von Kryobanken f\u00fcr den Erhalt bedrohter oder bereits ausgestorbener Tierarten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Liburkina.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83164\" style=\"width:140px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Liburkina.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Liburkina-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Liburkina-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Liburkina-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Liburkina-12x12.jpg 12w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Merielli Da Rosa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Zur Person \/ Ruzana Liburkina<\/strong> hat \u00adSozial- und Kulturanthropologie und Europ\u00e4ische Ethnologie in Berlin studiert und wurde im Fach Europ\u00e4ische Ethnologie\/Kulturanthropologie an der Humboldt-Universit\u00e4t promoviert. Sie forscht ethnographisch an der Schnittstelle von sozialwissenschaftlicher Wissenschafts- und Technikforschung und Wirtschaftsanthropologie. Seit 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am ERC-Projekt \u00bbCryosocieties\u00ab am Institut f\u00fcr Soziologie der Goethe-Universit\u00e4t. Im Oktober 2024 tritt sie eine Juniorprofessur f\u00fcr Empirische Kulturwissenschaft an der Universit\u00e4t Hamburg an.<br><a href=\"mailto:liburkina@soz.uni-frankfurt.de\">liburkina@soz.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Sauter.jpg\" alt=\"Dr. Anke Sauter, Foto: Uwe Dettmar\" class=\"wp-image-82972\" style=\"width:140px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Sauter.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Sauter-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Sauter-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Sauter-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Autorin_Sauter-12x12.jpg 12w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: Uwe Dettmar<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Die Autorin \/ Anke Sauter<\/strong>, Jahrgang 1968, ist promovierte Germanistin und arbeitet als Referentin f\u00fcr Wissenschaftskommuni\u00adkation und Redakteurin von Forschung Frankfurt an der Goethe-Universit\u00e4t.<br><a href=\"mailto:sauter@pvw.uni-frankfurt.de\">sauter@pvw.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/36090948\/Forschung_Frankfurt___Archiv_ab_2004_bis_heute#1.24\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2024: Vom Molek\u00fcl zum Menschen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch immer werden Stammzellen eingefroren, um k\u00fcnftig \u00adKrankheiten zu heilen \u2013 trotz der niedrigen Erfolgsquote Biologisches Material einzufrieren und dadurch haltbar zu machen f\u00fcr den Bedarfsfall in der Zukunft \u2013 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":83166,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_eb_attr":"","_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[399,49],"post_folder":[],"class_list":["post-82932","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-forschung","tag-forschung-frankfurt-1-24","tag-medizin"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - 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