{"id":82933,"date":"2025-05-23T10:00:00","date_gmt":"2025-05-23T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=82933"},"modified":"2025-05-15T10:13:40","modified_gmt":"2025-05-15T08:13:40","slug":"maschinen-koennen-empathischer-formulieren-als-wir-aber-nur-aerztin-und-arzt-koennen-empathisch-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/maschinen-koennen-empathischer-formulieren-als-wir-aber-nur-aerztin-und-arzt-koennen-empathisch-sein\/","title":{"rendered":"\u00bbMaschinen k\u00f6nnen empathischer formulieren als wir. Aber nur \u00c4rztin und Arzt k\u00f6nnen empathisch sein\u00ab"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Allgemeinmediziner Ferdinand Gerlach \u00fcber die Zukunft des Gesundheitswesens<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_04_5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83175\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_04_5.jpg 640w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_04_5-300x211.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_04_5-500x352.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_04_5-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: Uwe Dettmar<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Krankenhausreform, elektronische Patientenakte, Telemedizin: Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die Zukunft des Gesundheits\u00adwesens in den Schlagzeilen w\u00e4re. Prof. Ferdinand Gerlach hat die Politik viele Jahre als Vorsitzender der \u00bbGesundheitsweisen\u00ab beraten. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber verkrustete Strukturen und verschlafene \u00adEntwicklungen \u2013 aber auch \u00fcber die Chancen der Digitalisierung und die bedeutsame Rolle des Hausarztes.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Forschung Frankfurt: Herr Professor Gerlach, in vielen Beitr\u00e4gen in dieser Ausgabe von \u00bbForschung Frankfurt\u00ab geht es um die M\u00f6glichkeiten einer immer individuelleren Therapie. \u00adBrauchen wir mehr Fach\u00e4rzte und weniger Generalisten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ferdinand Gerlach: Das ist eine sch\u00f6ne Frage f\u00fcr einen Generalisten. Wenn wir viele Spezialisten und Supramaximalspezialisten haben, muss es auch einen geben, der die Dinge wieder zusammenf\u00fchrt. Der den \u00dcberblick beh\u00e4lt und gemeinsam mit dem einzelnen Patienten individuell angemessene Entscheidungsfindung macht und, wenn es hart auf hart kommt, auch mal mit dem Patienten spricht. Der bei Mehrfacherkrankten zwischen verschiedenen Spezialisten vermittelt, auch um die Patienten vor zu viel oder falscher Medizin zu sch\u00fctzen. Je mehr Spezialisten, umso mehr Ideen, umso mehr Diagnostik- und Therapieans\u00e4tze, die dann aber oft unkoordiniert sind.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Welche Vorteile hat eine zentrale Steuerung durch den Hausarzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir nennen das ein \u00bbGatekeeping- oder Prim\u00e4rarztsystem\u00ab: In allen skandinavischen L\u00e4ndern, den Niederlanden oder Gro\u00dfbritannien ist das selbstverst\u00e4ndlich. Wir kennen das aus historischen Gr\u00fcnden nicht, mit Ausnahme zum \u00adBeispiel von Baden-W\u00fcrttemberg: Dort haben sich rund zwei Millionen Patienten freiwillig f\u00fcr die Hausarztzentrierte \u00ad\u00adVersorgung, kurz HzV, entschieden. Wir haben das \u00fcber inzwischen 15&nbsp;Jahre wissenschaftlich evaluiert und konnten zeigen, dass die Koordination durch Haus\u00e4rzte zu einer besseren Patientenversorgung f\u00fchrt. Bei 119\u2009000 Diabetikern konnten so in nur zehn Jahren \u00fcber 11\u2009000 schwerwiegende Komplikationen vermieden werden \u2013 darunter Erblindungen, Amputationen, Herzinfarkte, Schlaganf\u00e4lle.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Was spricht dagegen, ein solches System auch bei uns einzuf\u00fchren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Dogma der freien Arztwahl. Die Freiheit, jeden Spezialisten direkt auf\u00adsuchen zu k\u00f6nnen, wird hierzulande als etwas Positives wahrgenommen. Es ist aber nicht positiv, wenn Sie wegen Kopfschmerzen unkoordiniert zum falschen Facharzt gehen, der viel unn\u00f6tige und manchmal auch falsch positive \u00adDiagnostik macht. Und wir fahren in Deutschland ja zweigleisig: Wir haben sehr viele Fachspezialisten im ambulanten Bereich und in den Kliniken. Das f\u00fchrt zu erheblichen Koordinationsproblemen. Es geht um gezielte \u00dcberweisungen zum richtigen Facharzt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Doch wenn es schnell gehen muss mit dem Facharzt, wird es schwierig. Dann brauche ich einen Dringlichkeitscode auf der \u00dcberweisung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die vor allem f\u00fcr gesetzlich versicherte Patienten sp\u00fcrbaren Terminengp\u00e4sse liegen nicht an einem generellen Mangel an Spezialisten, Kliniken oder Haus\u00e4rzten, sondern an Fehlanreizen und enormer Ineffizienz des Systems. Nehmen wir die Quartalsabrechnung der Praxen: Wenn in einem Quartal die Leistungsmengen ausgesch\u00f6pft sind, rentiert es sich nicht, neue Patienten zu nehmen. Dann gibt es f\u00fcr die wirklich Kranken, f\u00fcr die schwer und mehrfach Erkrankten oder auch f\u00fcr dringliche F\u00e4lle zu wenig Termine. Letztlich f\u00fchren Fehlanreize dazu, dass die Praxen \u00fcberquellen und verstopft sind mit Patienten, die da zudem oft gar nicht hingeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Gibt es weitere Fehlanreize?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja. Bei uns wird der Arzt nur bezahlt, wenn er etwas tut. Wenn er dem Patienten sagt, ist nicht schlimm, schlafen Sie sich aus, bewegen Sie sich, ern\u00e4hren Sie sich anders, dann kriegt er kein Geld. Ohne Diagnostik oder Therapie schadet sich der Arzt betriebswirtschaftlich selbst. Das f\u00fchrt dazu, dass im ambulanten Bereich m\u00f6glichst viele einzelne Leistungen auf mehrere Quartale verteilt werden. Im station\u00e4ren Bereich f\u00fchren die Fallpauschalen dazu, dass m\u00f6glichst viele Linksherz\u00adkatheter gemacht werden, viele Knieendoprothesen, H\u00fcftendo\u00adpro\u00adthesen, Wirbel\u00adk\u00f6rperoperationen \u2013 auch wenn Physio\u00adtherapie im Einzelfall sinnvoller w\u00e4re. \u00c4rzte und Kliniken verhalten sich gezwungenerma\u00dfen anreizkonform: So werden in gro\u00dfem Stil Leistungen erbracht, die betriebswirtschaftlich lukrativ sind.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Was w\u00e4re die Alternative?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_04_3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83176\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_04_3.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_04_3-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_04_3-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_04_3-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In der telemedizinischen Sprechstunde hat die behandelnde \u00c4rztin den Patienten und alle Krankheitsdaten im Blick. Foto: Jochen Tack\/imageBROKER\/S\u00fcddeutsche Zeitung Photo<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zum Beispiel das skandinavische System: Sie sind bei einem selbst gew\u00e4hlten Hausarzt eingeschrieben. Die Praxis wird daf\u00fcr bezahlt, dass sie Sie gut versorgt. Je ges\u00fcnder Sie sind, umso besser f\u00fcr die Praxis. Hierzulande ist Gesundheit \u00fcberspitzt gesagt \u00bbgesch\u00e4ftssch\u00e4digend\u00ab. Gesunde Patienten kommen nicht zum Arzt oder in die Apotheke, brauchen keine Diagnostik oder Therapie. Unser System hat einen impliziten Anreiz, die Menschen krankzuhalten. Das ist fatal, aber leider wahr.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr Praxen sind chronisch Kranke die besten Patienten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Praxis kriegt nur Geld, wenn sie irgendwas tut. Sie kann nur Leistungen abrechnen, wenn sie sagt, Sie sind krank oder wir m\u00fcssen Krankheit erkennen oder ausschlie\u00dfen. Die Klinik kriegt nur Geld, wenn sie bei Ihnen irgendwas untersucht, operiert oder irgendwelche Leistungen erbringt, die abrechenbar sind. Und die Krankenkassen kriegen nur Geld, wenn Sie kranke Versicherte haben, m\u00f6glichst solche, die auf dem Papier kr\u00e4nker sind, als sie dann sp\u00e4ter in der Praxis Kosten verursachen. Es ist ein irres System.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Aber g\u00e4be es beim Einschreibverfahren nicht zu wenig Diagnostik und Therapie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Man muss Einschreibungen mit Anreizen f\u00fcr erw\u00fcnschte Leistung kombinieren: Eine Praxis in der Prim\u00e4rversorgung erh\u00e4lt dann eine Pauschale f\u00fcr jeden eingeschriebenen Patienten, den sie betreut. Dar\u00fcber w\u00fcrde sie rund 80 Prozent ihres Honorarvolumens einnehmen. 20&nbsp;Prozent w\u00fcrden durch erw\u00fcnschte Leistungen erl\u00f6st, das k\u00f6nnten zum Beispiel Pflegeheimversorgungen sein oder sinnvolle Fr\u00fcherkennungsuntersuchungen. Au\u00dferdem k\u00f6nnte man nach Qualit\u00e4tskriterien verg\u00fcten, zum Beispiel wenn eine bestimmte Influenza-Impfquote erreicht wird. Anhand der elektronischen Patientenakte, EPA, sieht man, ob die Patienten leitliniengerecht behandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Warum ist es so schwierig, etwas am Gesundheitssystem zu \u00e4ndern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das liegt unter anderem an der sogenannten Selbstverwaltung und am F\u00f6deralismus: Wir haben 17&nbsp;Kassen\u00e4rztliche Vereinigungen und rund 100 Krankenkassen, 16 Landesgesundheitsminister, 17 Krankenhausgesellschaften und so weiter. Und alle haben Lobby\u00adinteressen. Das Krankenhaussystem ist nicht mehr zukunftsf\u00e4hig, die ambulanten Praxen, so wie sie jetzt aufgestellt sind, ebenfalls nicht. Wir haben einen riesigen Nachholbedarf bei der digitalen Transformation.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dar\u00fcber w\u00fcrden wir gern mehr erfahren. Wo stehen wir bei der Digitalisierung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bislang bedeutet Digitalisierung im Gesundheitswesen die Elektrifizierung von Formularen wie Krankschreibungen oder Rezepten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>E-Mail statt Fax.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Genau. Dabei geht es darum, Gesundheitsversorgung neu zu denken. Schlechte analoge Prozesse m\u00fcssen neu gedacht und designt, andere Akteure und Berufsgruppen miteinander vernetzt werden. Die Tech-Giganten zum Beispiel kommen von vornherein \u00fcber ihre plattform\u00f6konomischen Modelle. Amazon war ja mal ein Buchh\u00e4ndler, heute ist er dabei, ein digitales weltumspannendes \u00d6kosystem aufzubauen und auch Digital-Health-Angebote zu machen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie ver\u00e4ndert das die Gesundheitsversorgung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den USA bietet Amazon mit innovativen Konzepten Diagnostik und Therapie, gerade im Prim\u00e4rversorgungsbereich, an, zun\u00e4chst war das Telemedizin \u00fcber Amazon Care, seit 2022 mit der Plattform Amazon Clinic, wo verschiedene Videosprechstundenanbieter vermittelt werden. Die Sparte Amazon Diagnostics bietet Schnelltests, aber auch Vororttests: Ein Fahrer kommt, nimmt eine Probe, Sie kriegen am gleichen Tag das Ergebnis. Die dritte S\u00e4ule ist Amazon Pharmacy. Mit dem RxPass gibt es eine Flatrate, mit der 53 rezeptpflichtige Wirkstoffe pauschal f\u00fcr einen Monat inklusive Lieferung f\u00fcr nur f\u00fcnf Dollar angeboten werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ein Kaffee bei Starbucks.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, das ist nat\u00fcrlich ein Wahnsinnskampfpreis. In Texas liefern sie jetzt Medikamente mit Drohnen aus. Mehr als 500 verschiedene Medikamente werden innerhalb von 30 bis 60 Minuten vor Ihrer Haust\u00fcr abgelegt. 2023 hat Amazon One Medical gekauft f\u00fcr 3,9&nbsp;Milliarden Dollar, ein Unternehmen mit 182 gr\u00f6\u00dferen Hausarztpraxen, sogenannten Primary-Care-Zentren. Die hat Amazon verbunden mit einer appbasierten Telemedizin. F\u00fcr Amazon-Prime-Kunden gibt es inzwischen eine Jahresflatrate f\u00fcr nur 99 Dollar. Daf\u00fcr k\u00f6nnen Prime-Kunden jederzeit einen Videokontakt zu einem Arzt oder einer \u00c4rztin von One Medical machen oder einen Termin in einem dieser 182 Zentren in 25 Bundesstaaten buchen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wo in diesem Gef\u00fcge ist noch Platz f\u00fcr den Hausarzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die Frage. Ich meine, wir steuern mit und ohne Amazon darauf zu, dass wir k\u00fcnftig eine digital unterst\u00fctzte Teamversorgung in sektoren\u00fcbergreifenden, mit Maximalversorgern vernetzten, Versorgungszentren haben werden. Cloud und KI und die darauf basierende digitale Transformation werden extrem weitreichende \u00adVer\u00e4nderungen bewirken. Es wird eine interprofessionelle Versorgung geben, nicht nur gemeinsam durch Haus- und Fach\u00e4rzte unter einem Dach, sondern auch durch Medizinische Fachan\u00adgestellte (MFA), Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH), Physician Assistants und andere. Diese regionalen Prim\u00e4rversorgungszentren werden auch Beobachtungsbetten haben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Also eine neue Form von Krankenhaus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mitnichten: Die 400 bis 600 kleinen Krankenh\u00e4user, die wir haben, werden in der jetzigen Form schlicht \u00fcber\u00adfl\u00fcssig. Vor allem auf dem Land \u00adwerden, oft durch Umwandlung kleiner Krankenh\u00e4user, solche Zentren ent\u00adstehen, in denen Haus- und grund\u00adversorgende Fach\u00e4rzte sowie andere Berufsgruppen bis hin zu Sozial\u00adarbeitern zusammenarbeiten. Diese regionalen Zentren sind digital und auch \u00fcber Personalrotation in Aus- und Weiterbildung eng mit den hoch spezialisierten Maximalversorgern in der gro\u00dfen Stadt vernetzt. In zuk\u00fcnftig auch personell besser aus\u00adgestatteten Maximalversorgerh\u00e4usern wie den Unikliniken sind rund um die Uhr \u00adSpezialisten, die etwa bei Tumorerkrankungen, komplexen Eingriffen sowie bei Schlaganfall oder Herzinfarkt schnell und perfekt helfen k\u00f6nnen. Drei oder vier Tage nach einer Operation \u00adwechseln die Patienten ins Regional\u00adversorgungszentrum, wo es Beobachtungs- und Pflegebetten gibt. Da \u00adk\u00f6nnen die Angeh\u00f6rigen sie wieder wohnortnah besuchen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben in einem Vortrag gesagt: \u00bbAmazon liebt ineffiziente M\u00e4rkte.\u00ab Ist unser Gesundheitssystem ein gefundenes Fressen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Amazon hat klare Strategien und es gibt auch noch andere, die Otto Group zum Beispiel, der nach Amazon zweitgr\u00f6\u00dfte digitale Versandh\u00e4ndler Europas, mit gro\u00dfem Abstand, aber dennoch. Ein Vorstand von Otto hat mir gesagt: Der Gesundheitssektor ist f\u00fcr uns ein interessanter Markt. Sie seien perfekt in Organisation und Logistik, und da sie sich selbst nicht auskennen, haben sie die Aktienmehrheit von Medgate gekauft, dem gr\u00f6\u00dften Telemedizinanbieter Europas aus der Schweiz. Alle plattform\u00ad\u00f6konomischen Unternehmen, ob Uber, Hotel Reservation Service, FlixBus oder Netflix, haben das gleiche Gesch\u00e4fts\u00admodell. Diese Unternehmen sind Matchmaker und k\u00f6nnen auf ihrem Marktplatz die Regeln bestimmen. Und verdienen bei jeder Transaktion mit.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Da f\u00fchrt kein Weg herum?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kaum: Diese Unternehmen verf\u00fcgen \u00fcber gigantische Rechenzentren. Amazon ist heute der gr\u00f6\u00dfte Cloud-Dienstleister der Welt. Das hei\u00dft, die meisten Daten, die irgendwo zentral gespeichert werden, liegen bei Amazon. Die kennen unsere Interessen, wissen, welche B\u00fccher wir lesen, welche Filme wir schauen und demn\u00e4chst, was wir f\u00fcr Krankheiten haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Klingt schrecklich.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber f\u00fcr den Patienten ist es vielleicht extrem bequem.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Solche Konzerne haben ja eine \u00adunglaubliche Macht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist gigantisch. Aber die Frage ist: Wird es so kommen? Was spricht daf\u00fcr, was spricht dagegen? Jedenfalls ist Amazon extrem erfolgreich. Weil sie letztlich absolut kompromisslos die Bed\u00fcrfnisse ihrer Kunden befriedigen. Und die Leute st\u00f6rt es nicht, dass sie ihre Daten preisgeben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Warum machen die Menschen das mit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Stellen Sie sich eine alleinerziehende Mutter mit einem fiebernden Kind zu Hause vor. Amazon Clinic bietet ihr eine Videosprechstunde rund um die Uhr. Sie kann also vom heimischen Sofa aus einen Arzt konsultieren, muss mit dem fiebernden Kind nicht aus dem Haus. Dann bietet ihr Amazon Diagnostics Schnelltests und Vor-Ort-Diagnostik bis hin zur Probenentnahme durch Amazon-Mitarbeiter \u2013 ebenfalls zu Hause. Dann bringt Amazon Pharmacy das verordnete Medikament innerhalb von 60 Minuten, eventuell auch per Prime-Air-Drohne. Das alles erprobt Amazon in den USA bereits und k\u00f6nnte dies demn\u00e4chst auch auf dem deutschen Markt anbieten, auch wenn dieser als schwierig gilt. Vielleicht gr\u00fcndet Amazon dann eine Betriebskrankenkasse \u2013 zun\u00e4chst f\u00fcr die Mitarbeiter, aber dann ge\u00f6ffnet f\u00fcr alle Bundesb\u00fcrger, die dann einen Amazon-BKK-Prime-Tarif w\u00e4hlen k\u00f6nnen \u2013 mit minimalem Zusatzbeitrag und ohne Zuzahlung f\u00fcr 24\/7-Telemedizin und Medikamenten-Lieferungen innerhalb von 60 Minuten. Das w\u00e4re schlagartig die attraktivste Krankenkasse Deutschlands. Jenseits aller Datenschutzbedenken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Und wenn Otto schneller ist, macht es Otto?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das werden wir sehen. Jetzt kommt zudem noch die KI ins Spiel. KI erm\u00f6glicht v\u00f6llig neue Versorgungsprozesse und braucht Daten. Und Amazon kriegt und hat diese Daten. Und wenn Sie \u00fcberlegen, dass sich Leute eine Standwanze zu Hause hinstellen, etwa Alexa oder Siri, sp\u00e4testens dann treten wir in ein ganz neues Zeitalter ein. Die KI kann dabei sehr viel Gutes bewirken, hat aber auch manipulatives Potenzial.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Was wird KI noch k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da gibt es zum Beispiel aus dem Silicon Valley die Firma Forward Health. Die haben jetzt den CarePod, die erste \u00adPraxis ohne Personal, vorgestellt, sie nennen es auch AI Doctor\u2019s Office. Sie \u00f6ffnen mit Ihrem Smartphone die T\u00fcr, ein freund\u00adlicher KI-Avatar erhebt die Anamnese, es folgt eine von der KI angeleitete Selbstdiagnostik mit diversen Sensor-Devices. Da gibt\u2019s keine Krankenschwester, keine medizinische Fachangestellte, keinen Arzt, es gibt au\u00dfen vor nur noch eine Art Haus\u00admeister, einen Attendant, der die Verbrauchsmaterialien auff\u00fcllt. In China gibt es schon l\u00e4nger solche Video\u00adboxen, mit den wichtigsten Medikamenten in einem Automaten. Das ist also schon Realit\u00e4t. Welche Schl\u00fcsse k\u00f6nnen wir daraus f\u00fcr unser System ziehen?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Unser System ist zu teuer.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sehr ineffizient und viel zu teuer.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Bl\u00f6de Kombination. M\u00fcssen wir uns vor der Zukunft f\u00fcrchten? Oder sagen Sie, na ja, wenn man erst mal die Vorteile geschmeckt hat, dann wird einem der Kuchen schon munden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich sehe angesichts rasanter Entwicklungen und faszinierender M\u00f6glichkeiten sehr viele potenzielle Vorteile. Ich bin insofern absolut fortschrittsaffin. Vieles kann man anders und besser organisieren. Man kann etwa Schulungen oder Aufkl\u00e4rungen f\u00fcr Patienten sehr gut auch mit der KI machen: Man erz\u00e4hlt ja immer das Gleiche. Auch Human-in-the-Loop-Ans\u00e4tze, wo die KI den Arzt oder die Pflegenden gezielt bei der Diagnostik oder Therapie unterst\u00fctzt, halte ich f\u00fcr eine riesige Chance. Das Problem ist, dass KI-f\u00e4hige Hochverf\u00fcgbarkeits-Rechenzentren erforderlich sind, um das alles in Echtzeit zu bew\u00e4ltigen, und dass aktuell die Entwicklung von generativen KI-Modellen fast ausschlie\u00dflich au\u00dferhalb von Europa stattfindet. Die Tech-Giganten nutzen ihre plattform\u00f6konomischen M\u00f6glichkeiten, liefern sich ein Wettrennen, investieren unvorstellbare Summen und sind inzwischen nahezu uneinholbar. Amazon investiert zus\u00e4tzlich 150 Milliarden Dollar in seine Cloud-Zentren und schie\u00dft mehr als 3000 eigene Satelliten ins All. Wir in Europa wollen zun\u00e4chst alles ausf\u00fchrlich ethisch bewerten. Richtig. Wir wollen den Datenschutz hochhalten. Richtig. Wir wollen das regulieren. Auch richtig. Aber am Ende haben wir nur die bestregulierte KI. In China haben wir die schnellste. Und in Amerika die beste. Der Europ\u00e4ische Rechnungshof hat \u00adk\u00fcrzlich festgestellt, dass Europa das \u00adKI-Wettrennen absehbar chancenlos verlieren wird.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie k\u00f6nnen wir die Dinge noch gestalten? Auch Ihr Ansatz beim Hausarztmodell zielt darauf ab, Herr der Lage zu sein.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden als Menschen auf absehbare Zeit auch weiterhin einen Menschen als Ansprechpartner wollen. Der wei\u00df, welche von mehreren Therapien im Einzelfall angemessen ist. Der verschiedene Dinge auch durch Analogschl\u00fcsse zusammenbringt, was die KI bislang nicht kann. Die KI kann derzeit nur die Daten, die sie gefressen hat, reproduzieren. Aber sie kann sie noch nicht auf ein anderes Problem \u00fcbertragen. Wir brauchen weiterhin eine Mensch-Maschine-Schnittstelle und hier neben den Spezialisten vor allem Generalisten, die den \u00dcberblick behalten, in unserer N\u00e4he. Wir werden nach wie vor das Problem haben, dass Menschen im l\u00e4ndlichen Raum leben, in unterversorgten Stadtteilen mit unterschiedlichen Sprachen. Hier kann die KI sehr gut zu einer besseren Versorgung beitragen. Entsprechend trainierte Maschinen k\u00f6nnen sogar, das zeigen Studien, empathischer formulieren als wir. Aber nur die \u00c4rztin oder der Arzt k\u00f6nnen empathisch sein.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben die Fehlsteuerung durch Fallpauschalen und Quartalsabrechnung erw\u00e4hnt. Aber Amazon will auch Geld machen: Dann sagt eben die KI: \u00bb&#8230; und noch eine H\u00fcfte, noch eine H\u00fcfte, noch eine H\u00fcfte\u00ab.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbKunden, die eine neue H\u00fcfte hatten, wollten auch eine zweite haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ist das eine Zukunft, vor der Sie eher Angst haben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich sehe sehr viel mehr Vorteile als \u00adProbleme. Um die Probleme m\u00fcssen wir uns gezielt k\u00fcmmern. Ein Problem k\u00f6nnte sein, dass einzelne plattform\u00ad\u00f6konomische Unternehmen sehr gewinn\u00adorientiert agieren und zu viel Macht bekommen. Das sollten wir verhindern. Ich berate den deutschen Haus\u00e4rztinnen- und Haus\u00e4rzteverband dahin, dass die selber eine Plattform aufbauen, auf der Praxen f\u00fcr ihre Patienten zum Beispiel entsprechende Angebote machen wie Terminbuchungen, Impfmonitoring, Pr\u00e4vention und so weiter. Vielleicht wird man irgendwann Kompromisse machen m\u00fcssen, weil Amazon aufgrund der Nachfragemacht einfach die Medikamente sehr viel g\u00fcnstiger organisieren kann. Ich erw\u00e4hne Amazon exemplarisch deshalb so oft, weil die nach meinen Analysen derzeit am weitesten sind und sie schon bald die Power haben, als Oligopol- oder sogar Monopolanbieter den Gesundheitsmarkt aufzurollen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Und irgendwann k\u00f6nnen sie die Preise so gestalten, wie sie m\u00f6chten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Amazon wird nicht selber die Patienten versorgen. Es wird ein Geben und Nehmen sein. Aber es k\u00f6nnte sein, dass wir in den Callcentern solche Klick-Doctors sehen, die dann genauso abh\u00e4ngig wie ein Uber-Fahrer arbeiten werden. Solche \u00c4rzte sitzen dann vielleicht auf Mallorca, gehen morgens schwimmen und machen mittags ein paar Tele\u00adkonsultationen. Aber genauso wie beim Uber-Fahrer steuert die Plattform die Auftr\u00e4ge und bestimmt den Tarif, es gibt keine Absicherung im Krankheitsfall, keine Arbeitslosenversicherung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Das entspricht auch nicht dem \u00adgesellschaftlichen Status eines Arztes.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber das machen jetzt schon viele. Bei Medgate in der Schweiz oder doctor.de in Berlin zum Beispiel gibt es schon jede Menge \u00c4rzte, die im Homeoffice Videosprechstunden machen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_-FF0124_Mensch_Medizin_Gesellschaft_104_650x450px.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83177\" style=\"width:376px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_-FF0124_Mensch_Medizin_Gesellschaft_104_650x450px.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_-FF0124_Mensch_Medizin_Gesellschaft_104_650x450px-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_-FF0124_Mensch_Medizin_Gesellschaft_104_650x450px-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_-FF0124_Mensch_Medizin_Gesellschaft_104_650x450px-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit seiner App verspricht das Unternehmen Medgate unkomplizierte telemedizinische Beratung \u2013 buchst\u00e4blich \u00fcberall. Einzelne deutsche Krankenkassen bieten die App bereits an. Foto: Medgate Deutschland GmbH<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Und sind das die guten \u00c4rzte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Medgate hat angeblich ein ganz ausgefeiltes System der Qualit\u00e4tssicherung. Sie nutzen zum Beispiel Algorithmen, die zu einer digital unterst\u00fctzten Diagnostik f\u00fchren: Sie haben Kopfschmerzen? Haben Sie das schon l\u00e4nger? Halbseitig oder beidseitig? Mit \u00dcbelkeit oder nicht? Welche Medikamente nehmen Sie? Waren Sie im Ausland und so weiter. So wird ein Symptom systematisch digital unterst\u00fctzt und dokumentiert abgeklopft.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Die klassische Differenzialdiagnose, oder?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht sogar besser: Da wird dann auch keine relevante Frage vergessen. Man k\u00f6nnte auch sehen, wie viele der Patienten, die Sie beraten haben, sich sp\u00e4ter noch mal gemeldet haben oder pl\u00f6tzlich ins Krankenhaus mussten, was auf eine Fehldiagnose hinweist. Mit einem solchen System kann ich auch sehr gut Qualit\u00e4tssicherung betreiben. Die Arbeit wird transparenter. Davor haben manche \u00c4rzte Angst.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Welche Rolle \u00fcbernimmt in diesem Zukunftsszenario mein Hausarzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er wird eher Teammitglied, Mensch-Maschine-Schnittstelle, empathischer Begleiter, der den Patienten vor zu viel falscher Medizin sch\u00fctzt. Im sektoren\u00fcbergreifend t\u00e4tigen Gesundheitszentrum wird er auch Patienten in Betten betreuen. Er holt sich die Spezialisten gezielt hinzu. Wenn man das klug organisiert, wird die Versorgung f\u00fcr die Menschen gerade in der Peripherie besser als heute.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Werden Haus\u00e4rzte k\u00fcnftig besser verdienen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie sind schon heute gar nicht mehr am Ende der Einkommensskala nach Fachgebieten, sondern irgendwo im Mittelfeld. Aber Labor\u00e4rzte oder Radiologen verdienen derzeit noch deutlich besser. F\u00fcr eine gute haus\u00e4rztliche Versorgung m\u00fcssen wir auch bei der Honorierung ansetzen, damit wir daf\u00fcr die besten Leute gewinnen. Wobei ich nicht prim\u00e4r den Arzt, sondern das Team honorieren w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie meinen Sie das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bislang wird von ambulant t\u00e4tigen \u00ad\u00c4rzten eine pers\u00f6nliche Leistungs\u00aderbringung gefordert, er kann kaum an andere Berufsgruppen delegieren. Wenn die MFA zum Beispiel einen Routine-Hausbesuch macht, was sie gut machen k\u00f6nnte, dann wird das fast nicht bezahlt. Wenn man aber sagt, die Einschreibung und die Versorgung durch die Praxis werden bezahlt, dann kann sich die Praxis selbst \u00fcberlegen, wie sie die Betreuung organisiert. In Primary-Care-Zentren in Skandinavien zum Beispiel sind Gemeindeschwestern, Hebammen und andere Berufsgruppen im Team, die nehmen den \u00c4rzten viele Aufgaben ab. Die sehen bei chronisch Kranken eigenst\u00e4ndig mehrmals im Jahr den Patienten. Und das wird dann auch angemessen bezahlt. Das gibt es bei uns nur in der hausarztzentrierten Versorgung, insbesondere in Baden-W\u00fcrttemberg.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wo hat die Digitalisierung Vorteile f\u00fcr die medizinische Versorgung \u2013 abgesehen von den geringeren Kosten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><a href=\"www.bildergeschichten.eu\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_-FF0124_Mensch_Medizin_Gesellschaft_106_650x450px.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83178\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_-FF0124_Mensch_Medizin_Gesellschaft_106_650x450px.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_-FF0124_Mensch_Medizin_Gesellschaft_106_650x450px-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_-FF0124_Mensch_Medizin_Gesellschaft_106_650x450px-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/05_-FF0124_Mensch_Medizin_Gesellschaft_106_650x450px-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Cartoon: Frank Speth, <a href=\"http:\/\/www.bildergeschichten.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bildergeschichten.eu<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir kennen zum Beispiel circa 6000 \u00adverschiedene seltene Erkrankungen. \u00dcber vier Millionen Menschen leiden darunter, viele wissen das aber nicht. Man erkennt diese Erkrankungen nicht so ohne Weiteres. Mithilfe der elektronischen Patientenakte und der KI in den Praxen k\u00f6nnte man zuk\u00fcnftig bestimmte Konstellationen, die auf seltene Erkrankungen hinweisen, herausfiltern und den Hausarzt darauf aufmerksam machen. Ein weiterer Vorteil sind die M\u00f6glichkeiten bei Medikamentenr\u00fcckrufen. Der Patient erf\u00e4hrt davon normalerweise nichts \u2013 weil die Chargen derzeit nicht registriert werden und wegen des Datenschutzes. Wenn Ihr Auto einen Defekt an der Bremse hat, kann der Hersteller das jederzeit zur\u00fcckrufen. Wenn Ihr Medikament wegen Verunreinigung vom Markt genommen wurde, geht das nicht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Muss sich auch k\u00fcnftig jeder einzelne Arzt das Equipment und das Know-how aneignen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich wurde schon vor zehn Jahren in Estland gefragt: Ihr druckt das noch auf Papier? Wieso das denn? Also das ist Deutschland. Wir sind ein digitales Entwicklungsland. Und das Knirschen, das wir jetzt bei der Umsetzung etwa des E-Rezepts erleben, hat mit den ver\u00adalteten, dezentralen, nicht kompatiblen Strukturen zu tun. Es gibt mehr als \u00adhundert verschiedene Praxisverwaltungssysteme, die von Unternehmen gestrickt wurden, die das bunt zusammengekauft haben. Teilweise l\u00e4uft das noch auf DOS-Basis, wenn Ihnen das etwas sagt. Wir brauchen hier internationale Standards. Die erste Anwendung aus der neuen Welt ist gerade zugelassen worden, der TI-Messenger.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Nie geh\u00f6rt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als erster Hersteller hat Famedly eine Zulassung f\u00fcr das deutsche Gesundheitssystem erhalten. TI-Messenger erm\u00f6glichen auf der Basis eines hochsicheren Protokolls, das sich Matrix nennt, eine Ende-zu-Ende-verschl\u00fcsselte \u00dcbertragung von Informationen zwischen verifizierten Nutzern \u2013 \u00e4hnlich wie bei Threema oder Signal. Zun\u00e4chst zwischen \u00c4rzten, Zahn\u00e4rzten und Apotheken. Dann kommen Pflegedienste, Krankenkassen und auch Patienten dazu. Jeder von uns wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter damit Kontakt haben. Ab 2025 kriegt au\u00dferdem jeder B\u00fcrger eine elektronische Patientenakte \u2013 es sei denn, man lehnt diese ab, was ich nicht empfehlen w\u00fcrde. Da ist zun\u00e4chst der Medikamentenplan drin, sp\u00e4ter kommen der Impfausweis, ein Notfalldatensatz mit Hinweisen auf Allergien, Laborbefunde, Arztbriefe, Vorsorge- und Patientenvollmachten etc. hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie, das sieht der kommende Europ\u00e4ische Gesundheitsdatenraum vor, demn\u00e4chst im Urlaub ins Krankenhaus kommen, kann der spanische oder franz\u00f6sische Arzt sehen, aha, Sie nehmen ein blutverd\u00fcnnendes Mittel, Sie haben eine Penicillin-Allergie und so weiter. Da m\u00fcssen wir aber erst mal hinkommen. Ideal w\u00e4re es, wenn die Software mit einheitlichen Schnittstellen zentral bereitgestellt, gepflegt und gegen Cybercrime-Angriffe gesch\u00fctzt wird: Infrastructure und Software as a Service \u2013 f\u00fcr jede Klinik, jede Praxis, jeden Physiotherapeuten. Die m\u00fcssten sich um diesen Kram dann nicht mehr einzeln k\u00fcmmern. Und da kommt wieder Amazon ins Spiel: Das ist der weltweit gr\u00f6\u00dfte Anbieter von solchen Cloud- und KI-L\u00f6sungen. Aber das h\u00f6ren die deutschen Anbieter der Praxis\u00adverwaltungssysteme nat\u00fcrlich nicht gern.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Werden wir es schaffen, unser \u00adGesundheitssystem fit f\u00fcr die Zukunft zu machen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin grunds\u00e4tzlich optimistisch. Es ist gut, dass 2023 zwei Gesetze im Bundestag beschlossen wurden, die endlich diesen Weg er\u00f6ffnen \u2013 das Digitalgesetz und das Gesundheits\u00addatennutzungsgesetz. Bei Gesundheits\u00addaten geht es eben nicht nur darum, sie bestm\u00f6glich zu sch\u00fctzen, sondern sie auch bestm\u00f6glich zu nutzen. Prim\u00e4r f\u00fcr individuelle Diagnostik und Therapie sowie sekund\u00e4r f\u00fcr gemeinwohldienliche Forschung, Arznei\u00admittel- und Patientensicherheit, Qualit\u00e4tssicherung sowie Steuerung, etwa im Pandemiefall. Ich sehe hier weitaus mehr Chancen und M\u00f6glichkeiten als Risiken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Vielen Dank f\u00fcr das spannende Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Interview f\u00fchrten Dr. Anke Sauter und Dr. Markus Bernards, Redaktion Forschung Frankfurt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Gerlach-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-83174\" style=\"width:180px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Gerlach-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Gerlach-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Gerlach-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Gerlach-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Person_Gerlach.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: Uwe Dettmar<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Zur Person \/ Ferdinand Gerlach<\/strong>, Jahrgang 1961, studierte Humanmedizin in G\u00f6ttingen und promovierte dort. Sp\u00e4ter studierte er noch Bev\u00f6lkerungs\u00admedizin und Gesundheitswesen (Public Health) an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dort wurde er 1992 Facharzt f\u00fcr Allgemeinmedizin und habilitierte sich 1998. Daneben praktizierte er in Bremen und Kiel als niedergelassener Arzt. Nach zwei Jahren als Leiter des Arbeitsbereichs Qualit\u00e4tsf\u00f6rderung in der Abteilung Allgemeinmedizin der MHH erhielt er einen Ruf an die Universit\u00e4t Kiel, wo er als Direktor das Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin des Universit\u00e4tsklinikums leitete. Seit 2004 ist er Direktor des Instituts f\u00fcr Allgemeinmedizin an der Goethe-Universit\u00e4t. 16 Jahre war Gerlach Mitglied des Sachverst\u00e4ndigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen und der Pflege, der sogenannten Gesundheitsweisen, davon elf Jahre (bis 2023) dessen Vorsitzender. Die Gesundheitsweisen beraten Bundestag, Bundesrat und Bundes\u00adregierung auf wissenschaftlicher Basis.<br><a href=\"mailto:gerlach@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de\">gerlach@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/36090948\/Forschung_Frankfurt___Archiv_ab_2004_bis_heute#1.24\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2024: Vom Molek\u00fcl zum Menschen<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Allgemeinmediziner Ferdinand Gerlach \u00fcber die Zukunft des Gesundheitswesens Krankenhausreform, elektronische Patientenakte, Telemedizin: Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die Zukunft des Gesundheits\u00adwesens in den Schlagzeilen w\u00e4re. 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