{"id":83627,"date":"2025-04-23T11:04:10","date_gmt":"2025-04-23T09:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=83627"},"modified":"2025-04-23T11:04:11","modified_gmt":"2025-04-23T09:04:11","slug":"absage-an-den-multilateralismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/unireport\/absage-an-den-multilateralismus\/","title":{"rendered":"Absage an den Multilateralismus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Politikwissenschaftler Gunther Hellmann \u00fcber den Begriff des Westens, \u00fcber die amerikanische Innen- und Au\u00dfenpolitik unter Trump und die k\u00fcnftige deutsche Rolle im europ\u00e4ischen Sicherheitsgef\u00fcge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/beitragsbild-absage-multiliteralismus.jpg\" alt=\"Eklat im Wei\u00dfen Haus: Vor laufenden Kameras eskaliert Ende Februar ein Streit zwischen Selenskyj, Trump und Vance, https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:President_Trump_and_Ukrainian_President_Zelenskyy_Clash_During_Meeting_in_Oval_Office,_Feb._28,_2025.jpg\" class=\"wp-image-83629\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/beitragsbild-absage-multiliteralismus.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/beitragsbild-absage-multiliteralismus-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/beitragsbild-absage-multiliteralismus-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/beitragsbild-absage-multiliteralismus-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eklat im Wei\u00dfen Haus: Vor laufenden Kameras eskaliert Ende Februar ein Streit<br>zwischen Selenskyj, Trump und Vance<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>UniReport: Herr Prof. Hellmann, bei den diesj\u00e4hrigen R\u00f6merberggespr\u00e4chen ging es um \u201edas Ende des Westens\u201c. Manche sehen den Westen emphatisch als eine Wertegemeinschaft. Davon haben Sie sich in Ihrem Vortrag deutlich abgegrenzt, richtig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gunther Hellmannn:<\/strong> Der Historiker Heinrich August Winkler sieht den Westen in seiner mehrb\u00e4ndigen \u201eGeschichte des Westens\u201c gewisserma\u00dfen als Akteur, als handelndes Subjekt. Sebastian Conrad hat bei den R\u00f6merberggespr\u00e4chen stattdessen von einer Art <em>Mobilisierungsnarrativ <\/em>gesprochen, einer Charakterisierung, der ich mich mit meinem Rekurs auf den Begriff des \u201eleeren Signifikanten\u201c von Ernesto Laclau, einem politischen Theoretiker, anschlie\u00dfen k\u00f6nnte. Ein leerer Signifikant ist ein Signifikant ohne Signifikat. Das hei\u00dft, es ist etwas Bezeichnendes, ohne dass die Sache, der Inhalt dessen, was bezeichnet ist, klar ist. Und das hat sehr viele Vorteile. Das trifft meiner Meinung nach auf den Westen zu: Es ist ein allgegenw\u00e4rtiger Begriff, der keinerlei fixe Bedeutung hat, aber routinem\u00e4\u00dfig geradezu als selbstverst\u00e4ndlich hingenommen wird, obwohl h\u00f6chst Unterschiedliches damit verkn\u00fcpft wird. Gerade dadurch eignet er sich aber bestens, um politische Gemeinschaften zu mobilisieren, etwas zu tun oder nicht zu tun. Das hat in den vergangenen Jahrzehnten in beachtenswerter Weise auch geklappt \u2013 und zwar nicht nur in Westeuropa und nach der Erweiterung der Europ\u00e4ischen Union den neuen Mitgliedsstaaten der EU plus die USA und Kanada, sondern auch in Australien, Neuseeland und sogar Japan. In dem Sinne ist es nat\u00fcrlich eine Form der Identifikation einer politischen Gemeinschaft, die jenseits staatlicher Grenzen gemeinsame Ideen und Ideale verfolgt und eben auch politisch gemeinsam agiert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wenn ich Sie recht verstehe, hat dieser leere Signifikant auch den Vorteil, dass man sich auch anders definieren kann, wie in der augenblicklichen Lage angesichts des sich andeutenden R\u00fcckzuges der Amerikaner aus dem B\u00fcndnis. Bei den R\u00f6merberggespr\u00e4chen gab es aber durchaus auch kritische Stimmen, die postkolonial argumentierten und den Selbstanspruch des Westens infrage stellten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Genau, dieser leere Signifikant hat keinerlei fixe Bedeutung. Und so wie wir in diesen westlichen transatlantischen Kontexten sehr viel Positives mit dem Westen assoziieren, ist der Westen f\u00fcr postkoloniale Kritiker eine Kategorie, die Kolonialismus, Ausbeutung und Kapitalismus in einem durchweg negativ konnotierten Sinne assoziiert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Hat Sie die Abkehr der USA vom Westen \u00fcberrascht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Art und Weise, wie die Trump-Administration in diesen ersten Wochen und Monaten agiert, kommt in der Grundtendenz nicht wirklich \u00fcberraschend. Wohl aber in der Intensit\u00e4t und Radikalit\u00e4t, mit der diese Agenda nun sehr professionell verfolgt wird. In der in den Medien geleakten Kommunikation der Administration \u00fcber einen Angriff auf den Jemen hat Vizepr\u00e4sident Vance extrem abf\u00e4llig \u00fcber die Europ\u00e4er gesprochen. Das ist mittlerweile der Grundtenor und stellt praktisch alles auf den Kopf, was wir als transatlantische Gemeinschaft in den vergangenen Jahrzehnten gemeinsam gelebt haben. Auch der Besuch von Vance und seiner Delegation in Gr\u00f6nland passt ins Bild \u2013 ein ganz und gar unwillkommener Besuch, der die Ambitionen, wie Trump formuliert hat, Gr\u00f6nland irgendwie \u2013 \u201cone way or the other\u201d \u2013 zu bekommen, nachhaltig unterstreicht. \u201cWe\u2019ll get it.\u201d<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Trump spricht gerne von \u201eDeals\u201c. Kann man das ber\u00fcchtigte \u201eMake America great again\u201c \u00fcberhaupt noch als eine politische \u00dcberzeugung begreifen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, dieser Spruch steht in der Tat f\u00fcr eine \u00dcberzeugung, die in diesem fundamentalen Gegensatz zwischen einer <em>transaktionalistischen <\/em>oder <em>bilateralistischen <\/em>Ausrichtung von Au\u00dfenpolitik auf der einen Seite, und dem, was klassisch eben auch prominent f\u00fcr den Westen stand, n\u00e4mlich die multilaterale Ausrichtung auf der anderen Seite, den Unterschied markiert. Der Multilateralismus, wie wir ihn seit dem Zweiten Weltkrieg insbesondere in der Manifestation von internationalen Institutionen durch breite Unterst\u00fctzung der USA erlebt haben, wird in dieser neuen transaktionalistischen Praxis auf den Kopf gestellt. Der Deal ist ja etwas, wo es zwischen zwei Parteien eindeutig um den Vorteil einer Seite geht. Die USA sind in dieser Denkweise die \u00fcberragende Gro\u00dfmacht. In einem bilateralen Austauschgesch\u00e4ft kann Trump das Maximale f\u00fcr sich rausholen. Deswegen ist er auch in einer ganz spezifischen Art und Weise fixiert auf die Europ\u00e4ische Union, die historisch erfolgreichste Institutionalisierung multilateraler Zusammenarbeit. Sie ist f\u00fcr ihn eine jener Institutionen, mit denen er nicht klarkommt, weil sie eben nicht diese bilaterale Schiene des Dealmaking verk\u00f6rpert, wenngleich in gewisser Weise die Europ\u00e4ische Union als ein Ganzes in Handelsfragen auch \u201ebilateral\u201c mit den USA verhandelt. Aber Trump w\u00fcrde es lieber mit schw\u00e4cheren Einzelstaaten zu tun haben, weil dann das Machtgef\u00e4lle deutlich zugunsten der USA ausfiele.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wenn man mal einen Blick auf die amerikanische Innenpolitik wirft: W\u00e4re es vorstellbar, dass Trump und seine Administration die amerikanische Demokratie nachhaltig sch\u00e4digen k\u00f6nnten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist leider alles andere als unvorstellbar. Alles, was sich in diesen ersten Wochen seiner Amtszeit bereits abzeichnet, spricht daf\u00fcr, dass man diese Dystopie sehr ernst nehmen muss. Der Rechtsstaat wird jetzt bereits systematisch unterwandert, wie etwa in der Art und Weise, wie die Trump-Administration zum Beispiel Migranten ohne Beachtung des ihnen zustehenden Rechtswegs ausweist und au\u00dfer Landes bringt, Gerichtsurteile einfach ignoriert, Richter attackiert oder Anwaltskanzleien massiv unter Druck setzt. Bedauerlicherweise sind gewisse rechtliche Grundlagen zur Flankierung dieser Vorgehensweise ja in gewisser Weise schon geschaffen: prinzipielle Straffreiheit f\u00fcr den Pr\u00e4sidenten, die das Oberste Gericht unter der aktuellen konservativen Mehrheit Trump bereits einger\u00e4umt hat. Bei John Roberts, dem Chief Justice, ist zumindest in Ans\u00e4tzen bemerkbar, dass er es bereut, Trump diese Handlungsfreiheit einger\u00e4umt zu haben. Gerade hat Trump zudem betont, dass er \u201ekeine Witze\u201c mache, wenn er eine erneute, dritte Kandidatur f\u00fcr das Wei\u00dfe Haus, die in der amerikanischen Verfassung explizit ausgeschlossen ist, in Erw\u00e4gung zieht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Warum ist es bisher relativ ruhig geblieben in der amerikanischen \u00d6ffentlichkeit? Halten sich seine Gegner zur\u00fcck, weil gar nicht absehbar ist, wo er aufh\u00f6rt oder wen er noch alles ins Visier nimmt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Einsch\u00fcchterung potenzieller Gegner zeigt sich schon innerhalb der Republikanischen Partei: Da ist es Trump bislang gelungen, sowohl im Senat wie auch im Repr\u00e4sentantenhaus die Reihen zu schlie\u00dfen, was angesichts knapper Mehrheitsverh\u00e4ltnisse schon eine beachtliche Leistung darstellt. Aber die gro\u00dfen Tests stehen noch bevor. \u00dcberraschend ist, wie desolat sich die demokratische Opposition geriert. Nat\u00fcrlich war die herbe Wahlniederlage f\u00fcr die Demokraten massiv entt\u00e4uschend und zu Beginn desorientierend. Zudem laugt Trump die Kr\u00e4fte einfach aus. Dass aber bislang noch keine klare Oppositionsstrategie aufseiten der Demokraten im Kongress erkennbar ist, ist nicht leicht erkl\u00e4rbar und liegt sicher nicht an ihrer Einsch\u00fcchterung. Beachtliche demokratische Zugewinne in j\u00fcngsten Kongress-Nachwahlen in Florida und vor allem der Gewinn der Richterwahl f\u00fcr den Obersten Gerichtshof von Wisconsin gegen den massiven Versuch Elon Musks, mit Geldpr\u00e4mien den republikanischen Kandidaten durchzusetzen, k\u00f6nnten aber den Beginn einer Wende markieren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zur\u00fcck zur Situation diesseits des Atlantiks: Die Europ\u00e4er m\u00fcssen f\u00fcr die eigene Verteidigung offensichtlich mehr tun. Der Begriff der Aufr\u00fcstung f\u00e4llt mittlerweile im Unterschied zu fr\u00fcheren Dekaden recht h\u00e4ufig. Aber sehen Sie nicht auch eine gro\u00dfe Herausforderung, dass die notwendigen Investitionen in die milit\u00e4rische Infrastruktur der Bev\u00f6lkerung vermittelt werden m\u00fcssen? Und was bedeutet das f\u00fcr den wahrscheinlich k\u00fcnftigen Bundeskanzler Merz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man sich die Umfragedaten in Deutschland ansieht, zeigt sich, dass eine deutliche Mehrheit von drei Vierteln eine bessere Ausstattung der Bundeswehr bef\u00fcrwortet, selbst wenn daf\u00fcr neue Schulden gemacht werden m\u00fcssen. Und fast die H\u00e4lfte w\u00fcrde solche h\u00f6heren Verteidigungsausgaben auch dann noch unterst\u00fctzen, wenn Einschnitte im Sozial-, Umwelt oder Kulturbereich in Kauf genommen werden m\u00fcssten. Ich merke das auch bei meinen Studierenden: Die Bereitschaft, sich sicherheitspolitisch neu aufzustellen und auch klare Positionen zu beziehen, ist deutlich ausgepr\u00e4gter als in fr\u00fcheren Generationen. Auch wenn im Ausland bestimmte Klischees kursieren m\u00f6gen, dass die Deutschen unheilbar \u201eantimilitaristisch\u201c seien, sehe ich eine deutliche mentale Verschiebung hin zu der Einsicht der Notwendigkeit, dass wir als Deutsche in der Europ\u00e4ischen Union auch sicherheitspolitisch gewisse F\u00fchrungsaufgaben \u00fcbernehmen m\u00fcssen. J\u00fcrgen Habermas hat j\u00fcngst in einem Beitrag in der SZ allerdings zu Recht darauf hingewiesen, dass es in dem Ma\u00dfe in dem deutsche Macht auch milit\u00e4risch sichtbarer wird, umso wichtiger wird, unsere Verl\u00e4sslichkeit und weitergehende Integrationsbereitschaft gegen\u00fcber unseren Verb\u00fcndeten in der Europ\u00e4ischen Union zu unterstreichen. Das muss sich beides erg\u00e4nzen. In dieser Hinsicht stehen f\u00fcr die neue Bundesregierung unter Merz einige gro\u00dfe Tests in den kommenden Jahren an.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sie agieren als Politikwissenschaftler in einer medialen \u00d6ffentlichkeit, in der sp\u00e4testens seit dem Krieg gegen die Ukraine verst\u00e4rkt auch nach milit\u00e4rischer Expertise gefragt wird. Muss sich die Politikwissenschaft entsprechend neu ausrichten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten 20 Jahren hat sich bereits eine deutliche Verschiebung vollzogen: Die Politikwissenschaft wird heute als Disziplin im \u00f6ffentlichen Diskurs viel st\u00e4rker wahrgenommen. Themen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik standen im medialen Diskurs fr\u00fcher klassischerweise eher am Rande. Seit der russischen Eskalation des Krieges auf die Ukraine im Februar 2022 hat sich das sp\u00fcrbar ver\u00e4ndert. Das ist f\u00fcr unsere Disziplin eine wichtige Ver\u00e4nderung und Herausforderung. Vor ein paar Monaten ist ein Beitrag von mir \u00fcber unser Selbstverst\u00e4ndnis als Politikwissenschaft in Kriegszeiten erschienen. Ich nehme darin kritisch Bezug auf die Art und Weise, wie wir uns als Wissenschaft in der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentieren. Besonders in den Talkshows ist h\u00e4ufig die Zeit viel zu knapp bemessen, um einen Gedanken differenziert genug darzulegen. Da neigen wir Politikwissenschaftler unter dem Zwang der medialen Rahmenbedingungen manchmal dazu, etwas vorschnell zu agieren. Mein Argument lautet: Wir m\u00fcssen als Wissenschaft darauf achten, dass unsere Themen auch in einem medialen Umfeld differenziert er\u00f6rtert und nach unseren fachinternen Bedingungen auch strukturiert werden k\u00f6nnen. Das ist eine Anforderung, die gerade in diesen Zeiten sehr deutlich wird.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Prof. Dr. Gunther Hellmann<\/strong> ist Professor f\u00fcr Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Deutsche und Europ\u00e4ische Au\u00dfenpolitik an der Goethe-Universit\u00e4t. Am Forschungskolleg Humanwissenschaften leitet er gemeinsam mit dem Amerikanisten Prof. Dr. Johannes V\u00f6lz das John McCloy Transatlantic Forum sowie den damit verbundenen interdisziplin\u00e4ren Forschungsschwerpunkt \u201eDemocratic Vistas. Reflections on the Atlantic World\u201c.<br><br><strong>Zum Weiterlesen<br><\/strong>Gunther Hellmann: Erwartungen, Bringschuldpflichten und Wissenskommunikation. Die IB und ihr Verh\u00e4ltnis zu Politik und Gesellschaft (nicht nur in Kriegszeiten). In: ZIB Zeitschrift f\u00fcr Internationale Beziehungen, Jg. 31 (2024), Heft 2, S. 138 \u2013164.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Politikwissenschaftler Gunther Hellmann \u00fcber den Begriff des Westens, \u00fcber die amerikanische Innen- und Au\u00dfenpolitik unter Trump und die k\u00fcnftige deutsche Rolle im europ\u00e4ischen Sicherheitsgef\u00fcge UniReport: Herr Prof. Hellmann, bei 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