{"id":8405,"date":"2016-07-21T15:11:00","date_gmt":"2016-07-21T13:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=8405"},"modified":"2016-07-25T12:17:45","modified_gmt":"2016-07-25T10:17:45","slug":"verantwortungsvoller-und-sensibler-umgang-mit-versuchstieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/verantwortungsvoller-und-sensibler-umgang-mit-versuchstieren\/","title":{"rendered":"Verantwortungsvoller und sensibler Umgang mit Versuchstieren"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_8418\" aria-describedby=\"caption-attachment-8418\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-8418 size-full\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_Jochen-Roeper.jpg\" alt=\"Prof. Jochen Roeper\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_Jochen-Roeper.jpg 200w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_Jochen-Roeper-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8418\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Jochen Roeper<\/figcaption><\/figure>\n<p><em><strong>Der Neurophysiologe Jochen Roeper erforscht Morbus Parkinson und Schizophrenie. Daf\u00fcr sind Tierversuche mit M\u00e4usen notwendig &#8211; die Reportage im UniReport schildert,\u00a0 auf welche Weise Verhaltensexperimente mit den Nagern durchgef\u00fchrt werden.<\/strong><\/em><!--more--><\/p>\n<p>Zu Besuch bei den Labor-M\u00e4usen: Von den Nagern ist erst einmal nichts zu sehen, befinden sich diese doch in einer Art von High-Tech-Schrank, in dem die Tag- und Nachtzeit simuliert wird. \u201eWir k\u00f6nnen den Wach- und Schlafrhythmus der M\u00e4use umdrehen, sodass unsere Wissenschaftler die nachtaktiven Tiere tags\u00fcber beobachten und versorgen k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Jochen Roeper, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktor des Instituts f\u00fcr Neurophysiologie (Physiologie II). Er \u00f6ffnet einen Schrank und holt eine kleine Kiste hervor, das Zuhause eines Nagers. Die schwarze Maus schaut den Wissenschaftler neugierig an. Wenig Scheu hat das fingergro\u00dfe Wesen, das gerade einmal 25 Gramm auf die Waage bringt, als Roeper es in die Hand nimmt. \u201eDie hat sich schon an ihr neues Heim gew\u00f6hnt\u201c, erkl\u00e4rt er.<\/p>\n<h3>Die Maus muss sich wohlf\u00fchlen<\/h3>\n<p>Wenn die M\u00e4use vom Z\u00fcchter angeliefert werden, sind sie in der Regel 6-8 Wochen alt, damit aber bereits erwachsene Tiere. Sie m\u00fcssen sich dann zuerst einmal an das neue Habitat gew\u00f6hnen. Soweit m\u00f6glich, bel\u00e4sst man die Tiere, meistens M\u00e4nnchen, in Gruppen oder h\u00e4lt sie p\u00e4rchenweise, denn die Nager sind gesellig. \u201eM\u00e4use sind zwar neugierige Wesen, ben\u00f6tigen aber immer auch eine gewisse Sicherheit\u201c, betont Roeper. Erst wenn die Maus eine neue Umgebung vertraut geworden ist, kann man auf sinnvolle Weise Verhaltensexperimente mit ihr durchf\u00fchren. \u201eWir wollen kognitives und motorisches Verhalten bei den Tieren untersuchen, daf\u00fcr muss das Tier sich angstfrei verhalten.\u201c Dazu geh\u00f6re auch, dass sie keine Angst vor den Wissenschaftlern und Tierpflegern habe. \u201eWie man ein Tier richtig anfasst, muss jeder, der in der Forschung arbeitet, zuerst lernen\u201c, betont Dr. Margit Wagenblast, Tier\u00e4rztin und Tierschutzbeauftragte der Medizin. Daf\u00fcr sind spezielle Kurse angeboten. Nicht nur Schmerzen k\u00f6nnen Tiere dazu bringen, zuzubei\u00dfen \u2013 auch ein falsches Handling kann der Grund daf\u00fcr sein, wei\u00df die Tier\u00e4rztin zu berichten. \u201eEs ist jedenfalls ein Mythos, dass Humanmediziner nur aufgrund ihrer Ausbildung schon w\u00fcssten, wie man ad\u00e4quat mit Tieren umgeht\u201c, erg\u00e4nzt Jochen Roeper.[dt_gap height=&#8220;10&#8243; \/]<\/p>\n<hr \/>\n<p>[vc_accordion active_tab=&#8220;&#8220; collapsible=&#8220;yes&#8220; style=&#8220;3&#8243;][vc_accordion_tab title=&#8220;<strong>3-R: Neue Tierschutz-Professur an der Goethe-Universit\u00e4t<\/strong>&#8222;][vc_column_text]<strong>Auch wenn die moderne medizinische Forschung nie vollst\u00e4ndig auf tierische Modelle wird verzichten k\u00f6nnen, ist es m\u00f6glich, umfangreiche Vorstudien an Tieren mit so genannten In-vitro-Modellen oder auch In-silico Modellen zu ersetzen oder zumindest das Leiden von Tieren quantitativ und qualitativ zu verringern. Diese Strategie wird als \u201e3-R-Strategie\u201c bezeichnet: Reduction \u2013 Refinement \u2013 Replacement.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Einrichtung einer Stiftungsprofessur an der Goethe-Universit\u00e4t hat das Ziel, neue methodische und technische Konzepte zu entwickeln, die es erlauben, nat\u00fcrliche Zellverb\u00e4nde durch dreidimensionale Zellkulturen realit\u00e4tsnah nachzuahmen, sodass Tierversuche \u00fcberfl\u00fcssig werden (Replacement). Wenn dies nicht ohne weiteres zu erreichen ist, dann bieten standardisierte Protokolle zur Vorbereitung der Versuche (Reduction) bzw. die Optimierung der Experimente (Refinement) Ansatzpunkte der Verminderung der Zahl der Tierexperimente.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eDie Goethe-Universit\u00e4t ist ein herausgehobener Standort der biologischen und medizinischen Grundlagenforschung, der translatorischen Forschung und der klinischen Praxis. Wir sind zudem hervorragend mit au\u00dferuniversit\u00e4ren Instituten vernetzt und k\u00f6nnen auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit pharmazeutischen Unternehmen verweisen. Damit ist die Stiftungsprofessur f\u00fcr 3-R-Verfahren, angesiedelt in dem Buchmann Institut f\u00fcr Molekulare Lebenswissenschaften, eingebettet in ein gro\u00dfartig ausgestattetes lokales und ein optimales inspirierendes globales Umfeld\u201c, betont Univizepr\u00e4sident Prof. Enrico Schleiff. Die Professur wird f\u00fcr f\u00fcnf Jahre vom Land Hessen gef\u00f6rdert.<\/strong>[\/vc_column_text][\/vc_accordion_tab][\/vc_accordion]<\/p>\n<hr \/>\n<p>[dt_gap height=&#8220;15&#8243; \/]Im Institut f\u00fcr Neurophysiologie der Goethe-Universit\u00e4t werden chronische neurologische und psychiatrische Erkrankungen erforscht, zum Beispiel Schizophrenie und Morbus Parkinson. Bei der letztgenannten Erkrankung kommt es altersabh\u00e4ngig zu einem Verlust von Nervenzellen im Gehirn, die Dopamin produzieren. \u201eEine ausschlie\u00dfliche Erforschung von Parkinson \u201ain vitro\u2018, also im Reagenzglas au\u00dferhalb eines lebenden Organismus, ist nicht m\u00f6glich\u201c, stellt Roeper fest. M\u00e4use entwickeln zwar spontan keine Parkinson\u2019sche Erkrankung; jedoch ist die Neuroanatomie und Genetik einer Maus dem Menschen so \u00e4hnlich, dass sich durch Transfer von beim Menschen identifizierten \u201eParkinson-Genen\u201c ein sehr \u00e4hnliches Krankheitsbild mit selektivem Absterben der Dopaminneuronen im Mittelhirn erzeugen l\u00e4sst. Diese er\u00f6ffnet die Chance, am Mausmodell bereits die allerersten Krankheitsstadien zu identifizieren, was die Fr\u00fcherkennung beim Menschen erleichtert k\u00f6nnte. Neurodegenerative Erkrankungen sind ein Wettlauf mit der Zeit \u2013 je fr\u00fcher sie erkannt werden, desto eher kann man therapeutisch \u2013 auch neuroprotektiv \u2013 eingreifen.<\/p>\n<h3>Schmerzvermeidung<\/h3>\n<p>In einem Labor-Raum ist eine junge Wissenschaftlerin aus Roepers Team gerade bei einer Operation: Hochkonzentriert wird der Maus, die narkotisiert auf dem R\u00fccken liegt, ein<br \/>\nkleiner Halter am Sch\u00e4del befestigt. Damit die Wissenschaftler elektrische Signale aus dem Gehirn der Maus leichter abfragen k\u00f6nnen, bekommt sie eine Art Interface verpflanzt \u2013 \u201esieht ein bisschen aus wie eine Bischofsm\u00fctze\u201c, beschreibt Roeper das f\u00fcr die Maus zuerst einmal fremde Element, an das sie sich aber schnell gew\u00f6hnt. Streng sind auch hier die beh\u00f6rdlichen Auflagen: Vor der Operation m\u00fcssen dem Tier ausreichend systemische und lokale Schmerzmittel verabreicht werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8419\" aria-describedby=\"caption-attachment-8419\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8419 size-medium\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_Buchmann-Institut-3-R-300x208.jpg\" alt=\"3-R: Neue Tierschutz-Professur, angesiedelt am Buchmann-Institut f\u00fcr Molekulare Lebenswissenschaften\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_Buchmann-Institut-3-R-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_Buchmann-Institut-3-R.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8419\" class=\"wp-caption-text\">3-R: Neue Tierschutz-Professur, angesiedelt am Buchmann-Institut f\u00fcr Molekulare Lebenswissenschaften<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zwar ist das Gehirn selbst nicht schmerzempfindlich, aber bei der Operation m\u00fcssen Sch\u00e4deldecke und Hirnhaut ge\u00f6ffnet werden. Innerhalb eines Tages, so Roeper, gew\u00f6hnt sich die Maus an das neue Element am Kopf und bewegt sich fast ohne Einschr\u00e4nkungen. \u201eNat\u00fcrlich kann es immer auch mal nach einer Operation zu Komplikationen kommen. Wenn sich das Tier nicht wie erwartet schnell erholt, wird es eingeschl\u00e4fert.\u201c<\/p>\n<p>Wie Patienten in der benachbarten Klinik, werden die Tiere post-operativ engmaschig \u00fcberwacht und an Wochenenden und an Feiertagen werden sie t\u00e4glich \u201egemonitored\u201c; so muss neben dem Verhalten auch das K\u00f6rpergewicht genau kontrolliert werden, denn ein zu starker Gewichtsverlust ist bei M\u00e4usen, die einen sehr hohen Stoffwechsel haben, oft ein Indikator f\u00fcr eine Erkrankung. \u201eEs ist eine wirkliche Expertise gefragt, wenn man nach den Tieren schaut. Denn jede Tierart hat ihre Eigenheiten\u201c, unterstreicht Margit Wagenblast. An der Goethe-Universit\u00e4t kommen zwar \u00fcberwiegend M\u00e4use und Ratten zum Einsatz, in weitaus geringerem Ma\u00dfe aber auch Flederm\u00e4use, V\u00f6gel und Fische sowie Schafe.<\/p>\n<h3>\u00bbNormalit\u00e4t und Wahnsinn\u00ab bei M\u00e4usen<\/h3>\n<p>Um M\u00e4use zur freiwilligen Mitarbeit zu bewegen, m\u00fcssen sie motiviert werden \u2013 meist durch die M\u00f6glichkeit, attraktives Futter wie s\u00fc\u00dfe Milch oder Zuckerdrops zu erwerben. \u201eEs ist f\u00fcr die M\u00e4use unattraktiv, ohne Belohnungsm\u00f6glichkeit einer Versuchsanordnung l\u00e4nger Aufmerksamkeit zu schenken\u201c, sagt Roeper. Und auch hier greifen Bestimmungen des Tierschutzes, wenn es darum geht, den Tieren f\u00fcr eine begrenzte Zeit Wasser oder Nahrung zu entziehen. \u201eWir f\u00fchren die Maus aus einer Rundumversorgung (d. h. unbegrenzter Zugang zu Wasser und Futter), die ja eine k\u00fcnstliche Situation ist und in der freien Natur praktisch nicht vorkommt, in eine des tempor\u00e4ren Mangels: Damit weckt man ihr nat\u00fcrliches Interesse an der Nahrungssuche:<\/p>\n<figure id=\"attachment_8421\" aria-describedby=\"caption-attachment-8421\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-8421 size-medium\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_reportage_versuchstiere_maus-300x208.jpg\" alt=\"blog_reportage_versuchstiere_maus\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_reportage_versuchstiere_maus-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_reportage_versuchstiere_maus.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8421\" class=\"wp-caption-text\">Maus mit \u201eInterface\u201c: Das Tier hat nach der Operation keine Schmerzen und kann sich ohne Beeintr\u00e4chtigungen bewegen. Foto: Institut f\u00fcr Neurophysiologie.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sie lernt, dass sie etwas tun muss, um an Wasser und Nahrung zu kommen, beispielsweise nach bestimmten Regeln in einem Labyrinth nicht rechts, sondern links abzubiegen.\u201c Laut Tierschutz darf die Maus im Rahmen eines solchen Experiments nicht mehr als 15 Prozent ihres K\u00f6rpergewichtes verlieren. Wird das Verhalten von M\u00e4usen analysiert, die menschliche Krankheitsgene f\u00fcr Parkinson oder Schizophrenie exprimieren, stellt sich sofort die Frage: Wie definiert sich Normalverhalten, wie abweichendes Verhalten bei einem Lebewesen, dessen Gehirn im Vergleich zum Menschen \u00e4hnlich, aber einfacher strukturiert ist?<\/p>\n<p>\u201eDr. Torfi Sigursson, der im Institut eine unabh\u00e4ngige Arbeitsgruppe leitet, hat z. B. ein Verhaltensparadigma f\u00fcr M\u00e4use entwickelt, das sich an einem Grundproblem der Schizophrenie beim Menschen orientiert: Kann die Maus zwischen Ereignissen (z. B. der Ausl\u00f6sung eines Tones) unterscheiden, die sie selbst handelnd (z. B. durch Druck einer Taste) in der Umwelt bewirkt, und den gleichen Ereignissen, die ohne ihr Zutun spontan entstehen?\u201c Diese Grenze zwischen Ich und Welt ist genau das, was bei Schizophrenie oft br\u00fcchig wird. \u201eSchizophrene sehen \u00fcberall Kausalverbindungen, wo aber gar keine vorliegen. Fr\u00fcher waren das oft Einbildungen religi\u00f6ser Herkunft (der Herr schickt mir Zeichen), heute sind es oft Ph\u00e4nomene aus dem Internet\u201c, schildert Roeper. Ein weit verbreiteter Irrtum sei, dass das Hauptproblem der Schizophrenie vor allem an den akuten psychotischen Sch\u00fcben l\u00e4ge. Es sind vielmehr die chronischen Einschr\u00e4nkungen der Motivation und der kognitiven Leistungen, die den Alltag und die Chancen der Schizophrenen bestimmen w\u00fcrden.[dt_gap height=&#8220;10&#8243; \/]<\/p>\n<hr \/>\n<p>[vc_accordion active_tab=&#8220;&#8220; collapsible=&#8220;yes&#8220; style=&#8220;3&#8243;][vc_accordion_tab title=&#8220;<strong>Rhine-Main Neuroscience Network (rmn \u00b2)<\/strong>&#8222;][vc_column_text]<strong>Prof. Jochen Roeper ist auch Sprecher des \u201eRhine-Main Neuroscience Networks\u201c (rmn\u00b2), eines der gr\u00f6\u00dften und erfolgreichsten Kooperationsprojekte der Rhein-Main-Universit\u00e4ten (RMU). <\/strong><\/p>\n<p><strong>Ende Juni trafen sich mehr als 300 Wissenschaftler des Netzwerkes in Oberwesel, um sich \u00fcber Forschungsergebnisse auszutauschen, Vortr\u00e4ge renommierter Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland zu h\u00f6ren und ihre weitere Arbeit zu planen \u2013 wozu unter anderem eine Bewerbung in der n\u00e4chsten Phase der Exzellenzinitiative geh\u00f6ren soll. Bereits zum dritten Mal nach 2012 und 2014 fand ein solches Treffen des \u201eRhine-Main Neuroscience Networks\u201c (rmn\u00b2) statt. rmn\u00b2 wurde vor f\u00fcnf Jahren offiziell gegr\u00fcndet, um Technologien gemeinsam zu nutzen, neue Erkenntnisse schneller in die klinische Praxis umzusetzen und gemeinsam wissenschaftlichen Nachwuchs auszubilden und zu f\u00f6rdern. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Themen des Netzwerkes sind vielf\u00e4ltig und reichen von grundlegenden Fragen zur Bildung neuronaler Netzwerke bis zu anwendungsorientierter Forschung zu Epilepsie oder mentalen St\u00f6rungen. In einigen Wochen soll der Kooperationsvertrag f\u00fcr die kommenden f\u00fcnf Jahre unterzeichnet werden. Dann wird neben der Goethe-Universit\u00e4t und der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz (JGU) auch die Technische Universit\u00e4t Darmstadt als dritte der Rhein-Main-Universit\u00e4ten beteiligt sein. Au\u00dferdem werden das Max-Planck-Institut f\u00fcr Hirnforschung, das Ernst Str\u00fcngmann Institute, das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) und das Institut f\u00fcr Molekulare Biologie (IMB) weiterhin als wichtige Partner an Bord sein. <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eDie ersten f\u00fcnf Jahren waren sehr erfolgreich\u201c, sagt Roeper und nennt als Beispiele das Einwerben von zwei Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und die damit verbundene F\u00f6rderung in zweistelliger Millionenh\u00f6he. Dadurch werde rmn\u00b2 nun als eines der Zentren der Neurowissenschaften in Deutschland wahrgenommen, k\u00f6nne weiter wachsen und sei hervorragend f\u00fcr Bewerbungen um weitere F\u00f6rdermittel aufgestellt. Ab dem kommenden Jahr will das Netzwerk an der Exzellenzinitiative teilnehmen. \u201eDie bisherigen Erfolge haben uns zusammengeschwei\u00dft und befl\u00fcgelt. Jetzt freuen wir uns darauf, uns auch diesem Wettbewerb zu stellen\u201c, sagt Roeper. Weitere Informationen:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.rmn2.de\">www.rmn2.de<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_accordion_tab][\/vc_accordion]<\/p>\n<hr \/>\n<p>[dt_gap height=&#8220;15&#8243; \/]Gerade diesen nur sehr unbefriedigend zu behandelnden Problemen widmen sich die Mausmodelle im Labor. \u201eDaher m\u00fcssen wir erforschen, wie auch diese Aspekte der Krankheit funktionieren.\u201c Tiere kommen in der Physiologie nicht nur bei Verhaltensexperimenten zum Einsatz. Um reduktionistische Untersuchungen an Einzelzellen vorzunehmen, werden Tieren auch Organe entnommen. \u201eDas sind per definitionem keine Tierversuche\u201c, unterstreicht Roeper, denn die Tiere werden vorher nach Vorschrift eingeschl\u00e4fert, erleiden also keine Schmerzen oder sonstige Beeintr\u00e4chtigungen. Mit den so gewonnenen lebenden Nervenzellen kann man dann einen ganzen Tag arbeiten, bei jungen Tieren sogar l\u00e4nger. Im Mittelpunkt der Arbeitsgruppe steht hier die Hirnschnitt-Technik: Dabei wird dem Gehirn ein bestimmtes Areal entnommen \u2013 wie eine d\u00fcnne \u201eToastscheibe\u201c, sagt Roeper. So kann man Nervenzellen in vitro, aber dennoch in ihrer lokalen Umgebung untersuchen.<\/p>\n<h3>Kontrolle<\/h3>\n<p>Soll bei einem wissenschaftlichen Experiment ein Versuchstier zum Einsatz kommen, wird ein Antrag notwendig, der das Vorhaben detailliert beschreibt und begr\u00fcndet. Der Verwaltungsaufwand ist mit zunehmender Sensibilisierung der Gesellschaft f\u00fcr Tierschutz gr\u00f6\u00dfer geworden. Verschaffen sich die beh\u00f6rdlichen Vertreter selber einen Eindruck vor Ort, handelt es sich dabei nicht nur um stichpunktartige Kontrollen? \u201eDer neue europ\u00e4ische Rechtsrahmen sieht viel st\u00e4rker als fr\u00fcher eine regelm\u00e4\u00dfige Begehung vor. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8420\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_reportage_versuchstiere-300x208.jpg\" alt=\"blog_reportage_versuchstiere\" width=\"376\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_reportage_versuchstiere-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/blog_reportage_versuchstiere.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 376px) 100vw, 376px\" \/>Ich bin wissenschaftlich in Gro\u00dfbritannien sozialisiert worden, dort hatte man vor 20 Jahren schon viel sch\u00e4rfere Auflagen als in Deutschland\u201c, sagt Roeper. \u201eGem\u00e4\u00df dem Unerl\u00e4sslichkeitsprinzip wird von den Beh\u00f6rden nicht nur die fachliche Dimension wie bei einem Forschungsantrag gepr\u00fcft; hier steht das Tier ganz klar im Fokus, und die Vermeidung von Leid\u201c, erkl\u00e4rt Margit Wagenblast. Sind aber die Beh\u00f6rden denn kompetent genug, die Plausibilit\u00e4t eines Antrages zu begutachten? \u201eEin Kriterium ist nat\u00fcrlich die bisherige Forschung des Antragstellenden, aber nat\u00fcrlich auch das Vertrauen der Scientific Community beim Gew\u00e4hren von neuen Drittmitteln\u201c, sagt Roeper. Absolute Gewissheit, ob eine Versuchsreihe zum gew\u00fcnschten Ziel f\u00fchre, k\u00f6nne es nicht geben. Grundlagenforschung beinhalte immer eine gewisse Unw\u00e4gbarkeit. \u201eDas ist manchmal schon fast paradox: Im Vorhinein etwas zu beschreiben, obwohl man gar nicht wei\u00df, in welche Richtung es geht.\u201c Pilotprojekte in enger Abstimmung mit Beh\u00f6rde seien ein guter Weg, um neue Wege zu erproben.<\/p>\n<h3>Diskussion in der Gesellschaft<\/h3>\n<p>Die zwar nicht mehr ansteigenden, aber auf relativ hohem Niveau verbleibenden Zahlen der zu Forschungszwecken verwendeten Tiere m\u00f6chte Roeper gar nicht unter den Teppich kehren, sieht aber die Notwendigkeit, die Daten aufzuschl\u00fcsseln: \u201eAuch wenn die Zahlen in der \u00d6ffentlichkeit sehr kritisch gesehen werden, muss man feststellen, dass sich die Forschung zunehmend dem Prinzip des Reduction und Replacement, also der Reduzierung und dem Ersatz von Tierversuchen durch alternative Methoden, verpflichtet f\u00fchlt.[dt_quote type=&#8220;pullquote&#8220; layout=&#8220;left&#8220; font_size=&#8220;h4&#8243; animation=&#8220;none&#8220; size=&#8220;2&#8243;]\u00bb\u201eEs ist das legitime Interesse der Wissenschaft, Krankheiten zu verstehen und dadurch das verursachte Leiden f\u00fcr Betroffene und Angeh\u00f6rige zu vermindern.\u201c\u00ab[\/dt_quote] Man muss die hohen Zahlen in Relation setzen zu dem gesellschaftlich gew\u00fcnschten Wachstum wissenschaftlicher Erkenntnis. Und vor diesem Hintergrund hat man es keineswegs mit einem exponentiellen Wachstum zu tun.\u201c Im Zeichen einer zunehmenden Informationsmaximierung w\u00fcrden durch Zusammenarbeit in Forschungsverb\u00fcnden die Ergebnisse von Versuchen mit Tieren mehrfach genutzt. \u201eIndem man sich auf einige paradigmatische Modelle einigt, wird auch eine h\u00f6here Vergleichbarkeit der Ergebnisse sichergestellt\u201c, freut sich Roeper. Die Grundlagenforschung habe es manchmal schwer, sagt Roeper, die Legitimit\u00e4t ihres Handelns deutlich zu machen. Viele Tierversuchskritiker argumentierten: Es gebe doch schon genug Wissen, das man einfach nur anzuwenden br\u00e4uchte. Roeper h\u00e4lt dagegen: \u201eEs ist das legitime Interesse der Wissenschaft, Krankheiten zu verstehen und dadurch das verursachte Leiden f\u00fcr Betroffene und Angeh\u00f6rige zu vermindern.\u201c<\/p>\n<p>[dt_call_to_action content_size=&#8220;small&#8220; background=&#8220;plain&#8220; line=&#8220;true&#8220; style=&#8220;1&#8243; animation=&#8220;fadeIn&#8220;]<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/blog_unireport_birnbacher-1-300x225.jpg\" width=\"223\" height=\"167\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Prof. Dieter Birnbacher, Tierversuche \u2013 die Sicht eines Ethikers<\/strong><\/p>\n<p>Die Debatte um die Zul\u00e4ssigkeit und die Grenzen von wissenschaftlichen Tierversuchen ist keine neue Debatte. Sie wird sp\u00e4testens seit dem 17. Jahrhundert gef\u00fchrt, mit \u2013 wie etwa der Briefwechsel zwischen Ren\u00e9 Descartes mit seinem englischen Briefpartner Henry More zeigt \u2013 \u00e4hnlichen Positionierungen, wie wir sie heute finden. <a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/tierversuche-die-sicht-eines-ethikers\/\">&#8230;mehr<\/a><\/p>\n<p>[\/dt_call_to_action]<\/p>\n<p>Roeper kann seine pathozentrische, also leidensvermeidende Tierschutzposition am Tod Muhammed Alis festmachen, der weltweit f\u00fcr Trauer gesorgt hat: \u201e20 Jahre litt dieser gro\u00dfartige Bewegungsk\u00fcnstler an Morbus Parkinson \u2013 an einer Krankheit, die unheilbar ist, die wir aber irgendwann verstehen werden k\u00f6nnen.\u201c Neue Erkenntnisse zu gewinnen in den Lebenswissenschaften k\u00f6nne einer der gro\u00dfen Innovations-Motoren der Gesellschaft sein. Dabei hat Roeper nicht allein die sozio\u00f6konomische Dimension im Blick. Wenn Roeper \u00fcber Treibjagden spricht, die extreme Tierversuchsgegner gegen Kollegen initiiert h\u00e4tten, merkt man ihm zwar seine pers\u00f6nliche Betroffenheit an. Roeper m\u00f6chte sich aber durchaus der Diskussion stellen: So moderiert er als derzeitiger Sprecher des Rhine-Main Neuroscience Networks (rmn2) regelm\u00e4\u00dfig eine \u00f6ffentliche Vortragsreihe zur Neuroforschung, bei denen auch der Einsatz von Tierversuchen immer wieder kontrovers diskutiert wird. \u201eNeben dem durchaus kritischen Dialog zum Einzelantrag zwischen Forscher und Tierschutzbeh\u00f6rde ist auch eine \u00f6ffentliche Debatte \u00fcber Tierversuche wichtig und immer dann fruchtbar, wenn beide Seiten an einer sachlichen Debatte interessiert sind und auch gewillt sind, menschliches Leid durch chronische Erkrankungen nicht einfach auszublenden,\u201c res\u00fcmiert Roeper.<\/p>\n<p><em><strong>Dieser Artikel ist in der Ausgabe 4-2016 des UniReport erschienen [<a href=\"http:\/\/www.unireport.info\/62394146\/Unireport_4-16.pdf\" target=\"_blank\">PDF<\/a>].<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Neurophysiologe Jochen Roeper erforscht Morbus Parkinson und Schizophrenie. 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