{"id":84748,"date":"2025-08-01T10:00:00","date_gmt":"2025-08-01T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=84748"},"modified":"2025-07-30T12:07:33","modified_gmt":"2025-07-30T10:07:33","slug":"foerdern-oder-therapieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/foerdern-oder-therapieren\/","title":{"rendered":"F\u00f6rdern oder therapieren?"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein neuer Test soll sprachliche F\u00e4higkeiten bei mehrsprachigen Kindern richtig einordnen helfen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, k\u00f6nnen sich in ihrer Sprachentwicklung von anderen Kindern unterscheiden. Selbst f\u00fcr gut geschulte Fachkr\u00e4fte ist es oft eine Herausforderung, zu beurteilen, ob ein mehrsprachiges Kind sprachlich seinem Alter entsprechend entwickelt ist oder nicht. Das Projekt SPEAK soll dazu beitragen, dass Sprachentwicklungs\u00adst\u00f6rungen k\u00fcnftig besser erkannt werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"333\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.2_Sprachfoerderung_Fotorismus-fuer-IDeA-500x333.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-84814\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.2_Sprachfoerderung_Fotorismus-fuer-IDeA-500x333.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.2_Sprachfoerderung_Fotorismus-fuer-IDeA-300x200.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.2_Sprachfoerderung_Fotorismus-fuer-IDeA-18x12.jpg 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.2_Sprachfoerderung_Fotorismus-fuer-IDeA.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sprachtests f\u00fcr Kinder sind bewusst spielerisch angelegt, um die Kinder zur Teilnahme zu motivieren.<br>Foto: Fotorismus f\u00fcr IDeA<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Sprachentwicklung mehrsprachiger Kinder gibt es viele Vorurteile: Oft wird angenommen, dass der fr\u00fche Erwerb von zwei oder mehr Sprachen eine Art kognitive \u00dcberlastung darstellt oder dass mehrsprachige Kinder die Sprachen nicht sicher voneinander trennen k\u00f6nnten. Auf diese Weise w\u00fcrde keine Sprache \u00bbrichtig\u00ab erlernt, mehrsprachige Kinder ent\u00adwickelten h\u00e4ufiger als einsprachige eine Sprachentwicklungsst\u00f6rung \u2013 lauten landl\u00e4ufige Schlussfolgerungen. Solche falschen Annahmen beruhen unter anderem darauf, dass Mehrsprachige zwischen ihren Sprachen hin- und herwechseln. Dieses als \u00bbCode-Mixing\u00ab bezeichnete Ph\u00e4nomen ist jedoch kein Zeichen sprachlicher Defizite \u2013 ganz im Gegenteil. Es ist vielmehr ein Beleg f\u00fcr besondere sprachliche Kompetenzen; ber\u00fccksichtigt das \u00bbCode-Mixing\u00ab doch die Grammatik der jeweiligen Sprache und kann sogar mit h\u00f6heren kognitiven F\u00e4higkeiten einhergehen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"background-color:#eeeeee\">\n<p class=\"has-text-align-center\">AUF DEN PUNKT GEBRACHT <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bei mehrsprachigen Kindern stellt die korrekte Diagnose einer Sprach\u00adentwicklungsst\u00f6rung eine gro\u00dfe Herausforderung dar. Noch immer fehlen geeignete Tests im Deutschen und f\u00fcr die Herkunftssprachen.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Daher gibt es eine hohe Rate an Fehldiagnosen, die zulasten der Kinder und der Gesellschaft gehen.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Der neue Sprachtest TEBIK 4-8 des Verbundprojekts SPEAK tr\u00e4gt dazu bei, Sprachentwicklungsst\u00f6rungen bei mehrsprachigen Kindern besser als bisher zu erkennen. Getestet werden Phonologie, Wortschatz, Grammatik und Erz\u00e4hlen.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die Projektgruppe an der Goethe-Universit\u00e4t ist f\u00fcr den Bereich \u00bbPhonologie\u00ab zust\u00e4ndig. Ein neuartiger Kunstwortnachsprechtest erm\u00f6glicht es, wissenschaftsbasiert und zuverl\u00e4ssig zwischen mehrsprachigen Kindern mit Sprach\u00adentwicklungsst\u00f6rungen einerseits und mit einer unauff\u00e4lligen Entwicklung andererseits zu unterscheiden, unabh\u00e4ngig von deren Spracherfahrung im Deutschen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehrsprachige Erwerbssituationen<\/h3>\n\n\n\n<p>Richtig ist jedoch, dass sich mehrsprachige \u00adKinder in ihrer Sprachentwicklung von gleich\u00adaltrigen einsprachigen Kindern unterscheiden k\u00f6nnen, da der Spracherwerb unter anderen Bedingungen erfolgt. Aber auch innerhalb der Gruppe der mehrsprachigen Kinder gibt es Unterschiede: Manche Kinder wachsen von Geburt an mit zwei Sprachen auf, durchlaufen also einen simultan-bilingualen Spracherwerb. Andere wiederum kommen erst in Kita oder Schule mit einer weiteren Sprache (L2) in Kontakt, erleben also einen sukzessiv-bilingualen Spracherwerb. Diese weitere Sprache ist typischerweise die Umgebungssprache, in Deutschland also Deutsch. Es liegt auf der Hand, dass das Alter des Kindes beim Erwerbsbeginn der weiteren Sprache einen erheblichen Einfluss auf den Entwicklungsstand in dieser Sprache hat. Bei simultan-bilingualen Kindern bestehen oft geringe Unterschiede zu einsprachigen Kindern. Beginnt der Erwerb der L2 jedoch erst mit Eintritt in die Kita oder in die Schule, wirken die Kinder aufgrund der geringeren Spracherfahrung in der Zweitsprache gegen\u00fcber einsprachigen Kindern verz\u00f6gert. Mit etwas Zeit und bei systematischem Kontakt zur L2, gegebenenfalls unterst\u00fctzt durch Sprachf\u00f6rderung, wird dieser anf\u00e4ngliche Entwicklungsr\u00fcckstand aufgeholt. Die vermeintlichen Auff\u00e4lligkeiten in der L2 sind tempor\u00e4r und stellen kein Risiko f\u00fcr die weitere Sprachentwicklung dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00f6rderung dieser Kinder f\u00e4llt in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Bildungssystems. Davon abzugrenzen sind therapiebed\u00fcrftige Sprachentwicklungsst\u00f6rungen (SES), die in die Zust\u00e4ndigkeit des Gesundheitssystems fallen. Oft liegt einer solchen St\u00f6rung eine Beeintr\u00e4chtigung zugrunde, beispielsweise eine H\u00f6r\u00adst\u00f6rung oder eine verminderte Intelligenz. Bei 7 bis 10&nbsp;Prozent der Kinder eines Jahrgangs tritt jedoch eine SES ohne erkennbare prim\u00e4re Beeintr\u00e4chtigung auf. Diese Art der SES hat vermutlich eine genetische Ursache und ist besonders schwierig zu diagnostizieren. Mehrsprachigkeit ist nicht die Ursache f\u00fcr eine SES und verst\u00e4rkt auch nicht den Schweregrad der St\u00f6rung. Entgegen einer landl\u00e4ufigen Meinung w\u00e4chst sich die St\u00f6rung nicht aus; vielmehr summieren sich die sprachlichen Defizite \u00fcber die Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder mit einer SES sind in der Sprachentwicklung deutlich verz\u00f6gert. Die Eltern dieser Kinder berichten besonders oft von einem versp\u00e4teten Einstieg in den Spracherwerb und von einer H\u00e4ufung von Sprachauff\u00e4lligkeiten in der Familie (Grimm &amp; Schulz, 2014). Im weiteren Spracherwerb haben diese Kinder vor allem Schwierigkeiten mit der Grammatik, die von Einschr\u00e4nkungen im Wortschatz oder in der Phonologie begleitet sein k\u00f6nnen und sich auch auf das Erz\u00e4hlen auswirken. Da die St\u00f6rung die angeborene F\u00e4higkeit zum Spracherwerb betrifft, \u00e4u\u00dfert sie sich bei mehrsprachigen Kindern in allen zu erwerbenden Sprachen. Deshalb ist es wichtig, den Sprachentwicklungsstand in beiden Sprachen zu erfassen und auf diese Weise zuverl\u00e4ssige Hinweise f\u00fcr die Diagnostik zu erhalten: Ist das Kind nur in einer Sprache auff\u00e4llig, besteht F\u00f6rder-, jedoch kein Therapiebedarf; ist es in beiden Sprachen auff\u00e4llig, spricht dies f\u00fcr eine therapiebed\u00fcrftige Sprachentwicklungsst\u00f6rung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Herausforderung Sprachdiagnostik bei mehrsprachigen Kindern<\/h3>\n\n\n\n<p>Was in der Theorie einfach klingt, stellt p\u00e4dagogische, medizinische und sprachtherapeutische Fachkr\u00e4fte vor eine gro\u00dfe Aufgabe. Die Erfassung beider Sprachen ist in der Praxis kaum systematisch umsetzbar, denn nur f\u00fcr wenige der in Frankfurt gesprochenen Sprachen \u2013 dem st\u00e4dtischen Amt f\u00fcr multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) zufolge sind es mehr als 200 \u2013 stehen \u00fcberhaupt geeignete Sprachtests zur Verf\u00fcgung. Zudem fehlen Fachkr\u00e4fte mit Expertise in den verschiedenen Erstsprachen. Eine f\u00fcr alle Kinder faire Erfassung der Erstsprache erfordert daher andere Wege als eine direkte Testung des Kindes. Aber auch f\u00fcr die Untersuchung der F\u00e4higkeiten in der L2 Deutsch existieren nur wenige Sprachtests, die f\u00fcr mehrsprachige Kinder geeignet sind (beispielsweise die Linguistische Sprachstandserfassung Deutsch als Zweitsprache \u2013 LiSe-DaZ). H\u00e4ufig nutzen Fachkr\u00e4fte selbstentwickelte Protokolle oder Beobachtungsb\u00f6gen, die keine Vergleichbarkeit gew\u00e4hrleisten und nicht objektiv sind, oder sie greifen auf Tests zur\u00fcck, die f\u00fcr einsprachige Kinder ent\u00adwickelt wurden (Voet Cornelli, 2022). Die darin vorausgesetzten Normen f\u00fcr einsprachige Altersgenossen k\u00f6nnen von mehrsprachigen Kindern aufgrund ihrer sprachlichen und kulturellen Diversit\u00e4t meist nicht erf\u00fcllt werden, auch ohne dass eine Sprachst\u00f6rung vorl\u00e4ge. Die Folge sind einerseits \u00dcberdiagnosen, die ohne Notwendigkeit Ressourcen binden, andererseits aber auch Unterdiagnosen, bei denen notwendige F\u00f6rder- oder Therapiema\u00dfnahmen unterbleiben. F\u00fcr die betroffenen Kinder aber ziehen solche Fehldiagnosen oft negative Folgen f\u00fcr die psychische Gesundheit, das Sozialverhalten und den Bildungsweg nach sich. Deshalb sind eine zuverl\u00e4ssige Diagnose und eine m\u00f6glichst fr\u00fchzeitige Intervention so wichtig.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Projekt SPEAK: Eine L\u00f6sung aus dem diagnostischen Dilemma<\/h3>\n\n\n\n<p>Dazu soll das Projekt SPEAK beitragen, das seit Oktober 2023 vom damaligen Bundesministerium f\u00fcr \u00adBildung und Forschung gef\u00f6rdert wird und in dessen Rahmen eine neuartige \u00bbTestbatterie\u00ab f\u00fcr mehrsprachige Kinder normiert und anschlie\u00dfend unter dem Namen TEBIK 4-8 (Test f\u00fcr bilinguale Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren) ver\u00f6ffentlicht werden soll. Am Projekt beteiligt sind neben der Projektgruppe an der Goethe-Universit\u00e4t, die von Angela Grimm geleitet wird, Natalia Gagarina vom Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft Berlin, Anna-Lena Scherger von der Technischen Universit\u00e4t Dortmund und Tanja Rinker von der Katholischen Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Fachbegriffe Testverfahren<\/strong><br><br><strong>Standardisiertes Testverfahren<\/strong><br>enth\u00e4lt genaue Anweisungen zur Durch\u00adf\u00fchrung und Auswertung des Tests und zur Interpretation der Ergebnisse. Standardisierte Tests m\u00fcssen die Testg\u00fctekriterien erf\u00fcllen.<br><br><strong>Normierung<\/strong><br>Eine m\u00f6glichst repr\u00e4sentative Gruppe bearbeitet einen Test. Aus den Ergebnissen werden Normwerte ermittelt, die dann als Vergleich f\u00fcr zuk\u00fcnftig Getestete verwendet werden k\u00f6nnen. So kann man beispielsweise die Sprachf\u00e4higkeiten von Kindern einordnen: Entwickeln sie sich gemessen an ihrem Alter und ihren Erwerbsbedingungen unauff\u00e4llig oder haben sie \u00adgr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten als Kinder im vergleichbaren Alter und mit vergleichbaren Erwerbsbedingungen?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die Testbatterie erfasst die F\u00e4higkeiten in der nichtdeutschen Erstsprache indirekt mit einem standardisierten Elternfragebogen. Ein versp\u00e4teter Einstieg in den Spracherwerb oder Sorgen der Eltern \u00fcber eine altersentsprechende Entwicklung deuten auf Schwierigkeiten in dieser Sprache hin; eine famili\u00e4re H\u00e4ufung von Sprachauff\u00e4lligkeiten kann ein Hinweis f\u00fcr eine genetisch bedingte SES sein. Diese Kriterien werden zur Diagnose der Erstsprache herangezogen. Die F\u00e4higkeiten im Deutschen hingegen werden direkt getestet mit den Skalen \u00bbPhonologie\u00ab, \u00bbWortschatz\u00ab, \u00bbGrammatik\u00ab und \u00bbErz\u00e4hlen\u00ab. Diese Skalen nutzen Ph\u00e4nomene, die im Deutschen auf eine Entwicklungsst\u00f6rung hinweisen. Im Bereich Grammatik sind dies beispielsweise Verz\u00f6gerungen im Erwerb von Nebens\u00e4tzen oder bei der Subjekt-Verb-Kongruenz (die Kinder rennen, Malte rennt); im Bereich Phonologie beispielsweise anhaltende Schwierigkeiten, Konsonantenverbindungen wie \/fl\/ in \u203aFlasche\u2039 auszusprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Standort Frankfurt ist das Teilprojekt \u00bbPhonologie\u00ab angesiedelt. Das Teilprojekt ist daf\u00fcr zust\u00e4ndig, den Kunstwortnachsprechtest LITMUS-\u00adQU-NWR (die Abk\u00fcrzung f\u00fcr \u00bbLanguage Impairment \u00adTesting in Multilingual Settings \u2013 Quasi-universal nonword repetition task\u00ab) zu normieren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Kunstwortnachsprechtest f\u00fcr bilinguale Kinder<\/h3>\n\n\n\n<p>Kunstw\u00f6rter sind Lautketten, die in einer Sprache m\u00f6glich w\u00e4ren, jedoch nicht existieren (wie pilu im Deutschen). In der Sprachdiagnostik soll das Nachsprechen von Kunstw\u00f6rtern \u00fcblicherweise die Leistung des phonologischen Arbeitsged\u00e4chtnisses testen, deshalb variiert die Anzahl der abgefragten Silben. Mit steigender Silbenzahl nehmen die Fehler beim Nachsprechen der Kunstw\u00f6rter zu. Aber auch die phonologische Komplexit\u00e4t der Kunstw\u00f6rter beeinflusst die Nachsprechleistung: Mehr Fehler treten auf, wenn in den Kunstw\u00f6rtern Konsonantenverbindungen wie \/\u222bp\/ in \u203aspielen\u2039 oder \/fl\/ in \u203aFlasche\u2039 vorkommen. Da Kinder mit Sprachentwicklungsst\u00f6rung hier oft besondere Schwierigkeiten haben, bilden Konsonantenverbindungen ein valides Merkmal zur Differenzierung zwischen SES und sprachunauff\u00e4lliger Entwicklung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn unbekannte W\u00f6rter oder Kunstw\u00f6rter richtig nachgesprochen werden sollen, m\u00fcssen die Kinder die Laute und Lautverbin\u00addungen kennen, die darin enthalten sind. Unbekannte Lautverbindungen, wie sie beispielsweise f\u00fcr deutsche Sprecher im polnischen Wort \u017ad\u017ab\u0142o \u203aGrashalm\u2039 vorkommen, sind eine typische Fehlerquelle auch f\u00fcr sprachunauff\u00e4llige Kinder. Um Fehldiagnosen aufgrund mangelnder Erfahrung mit dem Lautsystem des Deutschen zu vermeiden, verwendet der Kunstwortnachsprechtest LITMUS-QU-NWR Laute, die in den Sprachen der Welt h\u00e4ufig \u00advorkommen: die Vokale \/a\/, \/i\/ und \/u\/ und die Konsonanten \/p\/, \/k\/, \/f\/ und \/l\/. Verbindungen mit \/s\/ und \/\u222b\/ (ausgesprochen wie \u203asch\u2039) erh\u00f6hen zus\u00e4tzlich den Schwierigkeitsgrad. Diese Laute wurden zu maximal ein- bis drei\u00adsilbigen Kunstw\u00f6rtern verbunden, wobei gezielt Konsonantenverbindungen eingebaut wurden wie in piklafu oder splukif. Auch wenn die so entstandenen Kunstw\u00f6rter sehr ungew\u00f6hnlich klingen, zeigen bisherige Studien, dass \u00addieser Weg erfolgreich ist. So unterscheiden sich acht- bis zehnj\u00e4hrige sprachunauff\u00e4llige mehr\u00adsprachige und einsprachige Kinder nicht in der Anzahl korrekt nachgesprochener Kunstw\u00f6rter, w\u00e4hrend das richtige Nachsprechen der Kunstw\u00f6rter sowohl einsprachigen als auch mehrsprachigen Kindern mit SES signifikant seltener gelingt (Grimm, 2022). Zudem untermauert die Beobachtung, dass sich die ein- und mehr\u00adsprachigen Kinder mit SES nicht in der Anzahl korrekt nachgesprochener Kunstw\u00f6rter unterscheiden, die Annahme, dass der Schwere\u00adgrad der SES durch die Mehrsprachigkeit nicht verst\u00e4rkt wird. Eine noch unver\u00f6ffentlichte \u00adStudie mit f\u00fcnf- bis siebenj\u00e4hrigen Kindern best\u00e4tigt die Ergebnisse (Grimm et al., eingereicht).<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Die Autorinnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Grimm_ud-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-84816\" style=\"width:150px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Grimm_ud-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Grimm_ud-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Grimm_ud-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Grimm_ud-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Grimm_ud.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: Uwe Dettmar<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Angela Grimm<\/strong> hat Patholinguistik studiert und im Fach Allgemeine Sprachwissenschaft promoviert. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind der ungest\u00f6rte und gest\u00f6rte Erst- und Zweitspracherwerb bei Kindern, insbesondere im Bereich der Phonologie, die Sprachentwicklungsdiagnostik sowie Beziehungen zwischen dem Sprach- und Schriftspracherwerb. Nach Stationen in Groningen, Potsdam, Frankfurt und Osnabr\u00fcck ist sie seit 2018 Professorin f\u00fcr Sprachdidaktik und Sprachwissenschaft des Neuhochdeutschen an der Goethe-Universit\u00e4t.<br><a href=\"mailto:a.grimm@em.uni-frankfurt.de\">a.grimm@em.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bleher_privat-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-84819\" style=\"width:150px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bleher_privat-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bleher_privat-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bleher_privat-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bleher_privat-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bleher_privat.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: private<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Katharina Bleher<\/strong> ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt SPEAK am Institut f\u00fcr Psycholinguistik und Didaktik der deutschen Sprache an der Goethe-\u00adUniversit\u00e4t. Zu ihren Interessensgebieten geh\u00f6ren unter anderem Ausspracherwerb und -didaktik, Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und Bildungsgerechtigkeit.<br><a href=\"mailto:bleher@em.uni-frankfurt.de\">bleher@em.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Heitzmann_privat-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-84817\" style=\"width:150px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Heitzmann_privat-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Heitzmann_privat-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Heitzmann_privat-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Heitzmann_privat-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Heitzmann_privat.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: private<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Annika Heitzmann<\/strong> ist ebenfalls wissenschaft\u00adliche Mitarbeiterin im Projekt SPEAK am Institut f\u00fcr Psycholinguistik und Didaktik der deutschen Sprache an der Goethe-Universit\u00e4t. Sie interessiert sich f\u00fcr die kindliche Sprachentwicklung, f\u00fcr die Diagnostik und Therapie von entwicklungsbedingten Sprachst\u00f6rungen sowie f\u00fcr Mehrsprachigkeit.<br><a href=\"mailto:a.heitzmann@em.uni-frankfurt.de\">a.heitzmann@em.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"background-color:#eeeeee\">\n<p><strong>Interesse an der Teilnahme?<\/strong><br>Aktuell werden noch Studienteilnehmer gesucht. Eltern von mehrsprachigen Kindern im Alter von vier bis acht Jahren k\u00f6nnen sich direkt an Annika Heitzmann oder Katharina Bleher wenden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Interessierte<\/strong><br>Annika Heitzmann: <a href=\"mailto:a.heitzmann@em.uni-frankfurt.de\">a.heitzmann@em.uni-frankfurt.de<\/a><br>Katharina Bleher: <a href=\"mailto:bleher@em.uni-frankfurt.de\">bleher@em.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/34831594\/aktuelle_Ausgabe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2025: Sprache, wir verstehen uns!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein neuer Test soll sprachliche F\u00e4higkeiten bei mehrsprachigen Kindern richtig einordnen helfen Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, k\u00f6nnen sich in ihrer Sprachentwicklung von anderen Kindern unterscheiden. 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