{"id":84749,"date":"2025-08-02T10:00:00","date_gmt":"2025-08-02T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=84749"},"modified":"2026-01-16T08:31:14","modified_gmt":"2026-01-16T07:31:14","slug":"freedom-oder-liberty","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/freedom-oder-liberty\/","title":{"rendered":"Freedom oder Liberty?"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Sprachliche Bildung durch Latein und Sprachgeschichte<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Was ist der Unterschied zwischen Freedom und Liberty? Was verr\u00e4t das Nebeneinander solcher Begriffe \u00fcber die Geschichte nicht nur dieser einen Sprache, sondern auch \u00fcber die eines ganzen Kontinents? Ein Blick auf Europas sprach\u00adhistorische Wurzeln kann viel kulturelles Wissen vermitteln und das Fremdsprachenlernen erleichtern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"333\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221-500x333.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-84822\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221-500x333.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221-300x200.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221-18x12.jpg 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">La Libert\u00e9 \u00e9clairant le monde: Das symboltr\u00e4chtige Geschenk Frankreichs zur 100. Wiederkehr des Unabh\u00e4ngigkeitstages der USA steht auch f\u00fcr sprach\u00adliche Gemeinsamkeiten.<br>Foto: sylv1rob1\/Shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Rendez-nous la statue de la Libert\u00e9!\u00ab \u2013 Mit diesen markigen Worten wurde im M\u00e4rz 2025 der franz\u00f6sische Europaabgeordnete Rapha\u00ebl Glucksmann zitiert. Angesichts der mit freiheitlichen europ\u00e4ischen Werten offenkundig nicht mehr in Einklang stehenden US-amerikanischen Politik forderte er die Freiheitsstatue zur\u00fcck. Das von Fr\u00e9d\u00e9ric-Auguste Bartholdi im neoklassizistischen Stil geschaffene Kolossalmonument im New Yorker Hafen war ein Geschenk Frankreichs zum 100. Jahrestag der Declaration of Independence. Nach seiner Einweihung 1886 wurde es bald zum Nationalsymbol. Symboltr\u00e4chtig ist schon der Titel des Denkmals: La Libert\u00e9 \u00e9clairant le monde spielt nicht allein auf das ber\u00fchmte Revolutionsgem\u00e4lde von Eug\u00e8ne Delacroix an, sondern vor allem auf die Lichtmetaphorik der Aufkl\u00e4rung (\u00e9clairer, to enlighten), in deren geistesgeschichtlichem Kontext die Unabh\u00e4ngigkeit Amerikas und seine Demokratie stehen und mit der die Flamme des Fortschritts der Fackeltr\u00e4gerin korrespondiert. \u00bbLiberty enlightening the world\u00ab lautet folgerichtig der englische Name des ber\u00fchmten Monuments. Doch wie war das noch \u2013 hei\u00dft Freiheit auf Englisch nicht Freedom?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sprache als Spiegel der Geschichte<\/h3>\n\n\n\n<p>Etymologisch ist in Liberty unschwer das franz\u00f6sische Wort la Libert\u00e9 zu erkennen, aber beide beziehen sich zudem auf die lateinische Wortwurzel libertas, mit der zugleich die r\u00f6mische Freiheitsg\u00f6ttin benannt wird \u2013 auch dieses Detail ist nicht unwesentlich, denn darauf ist das weibliche Geschlecht der mythischen Per\u00adsonifikation in der r\u00f6mischen Tradition allegorischer Darstellungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Spuren beider Sprachen tr\u00e4gt das Englische aufgrund seiner historischen Entwicklung in sich, auch wenn es urspr\u00fcnglich zur germanischen Sprachfamilie z\u00e4hlt. Wie freedom und liberty stehen einander quer durch alle Wortarten bisweilen nuancierend verwendete Synonyme gegen\u00fcber, die einerseits auf altenglische Etyma zur\u00fcckgehen und an denen sich andererseits sprachliche Einfl\u00fcsse des Franz\u00f6sischen beziehungsweise Lateinischen ablesen lassen: fall vs. autumn, mankind vs. humanity, trade vs. commerce, unbelievable vs. incredible, to go in vs. to enter, to shut vs. to close usw. Erst im 14. Jahrhundert setzt sich die englische Sprache allm\u00e4hlich gegen\u00fcber dem Franz\u00f6sischen durch, das seit der Eroberungsschlacht von Hastings 1066 f\u00fcr vier Jahrhunderte Hofsprache war \u2013 W\u00f6rter wie cherry, hostel und beef stammen aus dieser mitteleng\u00adlischen Epoche unter normannischer Herrschaft. Wie diese Beispiele sind bis heute rund 60&nbsp;Prozent des englischen Wortschatzes romanisch-lateinischen Ursprungs, und nur rund 20&nbsp;Prozent gehen auf das Altenglische selbst zur\u00fcck. Der franz\u00f6sische Linguist Bernard \u00adCerquiglini zieht daraus den nicht ganz ernst gemeinten Schluss, die englische Sprache gebe es gar nicht; es handele sich dabei nur um schlecht ausgesprochenes Franz\u00f6sisch: \u00bbLa langue anglaise n\u2019existe pas. C\u2019est du fran\u00e7ais mal prononc\u00e9\u00ab (s. auch Literaturverzeichnis).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beispiele zeigen, wie produktiv der Sprachkontakt im Laufe der Geschichte gewirkt hat. Tats\u00e4chlich war der sprachliche Einfluss nicht auf die lexikalische Ebene (also die Wort\u00adebene) beschr\u00e4nkt; auch in anderen sprach\u00adlichen Strukturen gibt es Interessantes zu ent\u00addecken. Wer sich mit Sprachgeschichte befasst, \u00f6ffnet seinen Blick f\u00fcr kulturhistorische Ent\u00addeckungen, die weit mehr als sprachliche R\u00fcckschl\u00fcsse zulassen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Franz\u00f6sisch \u2013 die Lingua franca des 17. Jahrhunderts<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-white-background-color has-background\">Besonders reich an Vernetzungen sind die romanischen Sprachen. Vom 17. Jahrhundert an tritt das Franz\u00f6sische mit einem ausdr\u00fccklichen Universalit\u00e4tsanspruch seinen Siegeszug als Lingua franca an, wird im Zuge der europ\u00e4ischen Kolonialisierungen zur Weltsprache. Seine globale Sonderstellung verliert es erst nach dem Ersten Weltkrieg: Der Friedensvertrag von Versailles war nicht mehr nur auf Franz\u00f6sisch, sondern auch in englischer Sprache verfasst.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Ein Booster f\u00fcr den Fremdsprachenunterricht<\/strong><br><br>Romanische Mehrsprachigkeit im Unterricht\u00ab \u2013 so kann man die Abk\u00fcrzung \u00bbRMU\u00ab auch interpretieren. Unter diesem Namen wurde im Rahmen der RMU-Kooperation der Rhein-Main-Universit\u00e4ten im Wintersemester 2024\/25 gemeinsam mit der Universit\u00e4t Mainz ein Seminar angeboten, das sich mit Blick auf das Fremdsprachenlernen dem interlingualen Vergleich, der Sprachgeschichte und den lateinischen Urspr\u00fcngen der romanischen Sprachen widmete. Studierende der Lehramtsf\u00e4cher Italienisch, Portugiesisch, Franz\u00f6sisch, Spanisch und Latein der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz und der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt trafen sich abwechselnd an beiden Standorten und analysierten interkomprehensive Strategien des Sprachenlernens und deren didaktisches Potenzial insbesondere f\u00fcr Leseverstehen, Aussprache, Wortschatz, Grammatik und Sprachbewusstheit. \u00dcber das Lateinische wurden hierbei Einblicke in die europ\u00e4ische Sprach- und Kulturgeschichte gewonnen. Eine internationale Tagung rundete das Lehrangebot im Februar 2025 ab. Hier konnten die Studierenden auch Ergebnisse ihrer Analysen pr\u00e4sentieren und sich der Diskussion stellen. Die Kooperation zwischen Prof. Sylvia Thiele (Mainz) und Prof. Roland I\u00dfler (Frankfurt) soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden; geplant ist unter anderem ein RMU-Zertifikat zur Mehrsprachigkeit.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Das Ansehen einer Sprache ist eng auch mit ihrer literarischen Bedeutung verkn\u00fcpft. In England bildet sich mit Geoffrey Chaucer im 14.&nbsp;Jahrhundert eine eigene Literatursprache heraus, als die erste literarische Bl\u00fctezeit in Frankreich l\u00e4ngst \u00fcberschritten ist: Erste Texte in franz\u00f6sischer Sprache datieren aus dem 9.&nbsp;Jahrhundert; mit den Chansons de geste (Heldenepen) und dem h\u00f6fischen Roman im Norden und der okzitanischen Dichtung der \u00adtrobadors im S\u00fcden gab es im franz\u00f6sischen \u00adMittelalter bereits eine kulturelle Hochphase von europ\u00e4ischer Ausstrahlung. Zu Chaucers Zeiten beginnt im franz\u00f6sischen Humanismus eine Phase des Sprachausbaus und der Relatinisierung, in der man an die traditionsreiche sprachliche Vergangenheit ankn\u00fcpft. Neben durch Sprachwandel entstandene Erbw\u00f6rter (la chose, froid, livrer, droit &lt; lat. causa, frigidum, liberare, directu) treten gelehrte Entlehnungen (la cause, frigide, lib\u00e9rer, directum), die interlingual bis heute besonders leicht erschlossen werden k\u00f6nnen und oft mit sogenannten Internationalismen zusammenfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend sich zur selben Zeit etwa das Italie\u00adnische orthographisch modernisiert und st\u00e4rker phonemisch ausrichtet, also an der Aussprache orientiert, h\u00e4lt Frankreich an der konservativen etymologisierenden Schreibung fest, wie sie \u00fcbrigens auch das Englische auszeichnet (to doubt &lt; lat. dubitare). Modernisierungstendenzen gehen im Spanischen schon auf das 13.&nbsp;Jahrhundert unter Alfons&nbsp;dem Weisen zur\u00fcck. Bis heute \u00adstehen sich zum Beispiel frz. la physique, l\u2019ophthalmologue und ital. la fisica, l\u2019oftalmologo bzw. span. la f\u00edsica, el oftalm\u00f3logo gegen\u00fcber. Die orthographische Komplexit\u00e4t \u2013 die franz\u00f6sischen Grapheme au, aud, auds, ault, aulx, aut, auts, aux, eau, eaud, eaux, haut, hauts, ho, o, \u00f4, od, ods, oh, os, ot und ots unterscheiden sich nur in der Schrift, nicht in der Aussprache \u2013 garantiert gleichwohl die erkennbare Zugeh\u00f6rigkeit des Franz\u00f6sischen zur Familie der romanischen Sprachen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sprachwandel als Kontinuum<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie die Sprachwissenschaft lehrt, ist Sprache ein dem dauerhaften Wandel unterworfenes Ph\u00e4nomen. Ein Menschenleben ist meist zu kurz, um diese Entwicklung deutlich wahrzunehmen; selbst Muttersprachlern wird sie allenfalls in Bereichen wie der Jugendsprache oder auch in Fachsprachen bewusst, die sich fortw\u00e4hrend dem technischen Fortschritt anpassen. Die Bedeutung des Sprachwandels ist jedoch nicht zu untersch\u00e4tzen. Nicht nur bez\u00fcglich des Wortschatzes, sondern auch auf struktureller Ebene lohnt es sich, Fremdsprachen vergleichend zu studieren. Dass sich hier reflektierte Zug\u00e4nge ergeben, wusste auch der Namens\u00adpatron der Frankfurter Universit\u00e4t: \u00bbWer fremde Sprachen nicht kennt\u00ab, formulierte Goethe treffend, \u00bbwei\u00df nichts von seiner eigenen.\u00ab&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kenntnis sprachgeschichtlicher Entwicklungen l\u00e4sst sich mithin auch fremdsprachendidaktisch aussch\u00f6pfen. Sprachhistorische Erkenntnisbildung er\u00f6ffnet Lernenden einer Fremdsprache tiefergehende Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze und kategoriale Einsichten in den Wandel formaler sprachlicher Strukturen in Orthographie und Phonologie, Morphologie und Syntax, Semantik und Wortbildung. Sie hat das Potenzial, den Zugang zur Gegenwartssprache zu erleichtern und tr\u00e4gt in hohem Ma\u00dfe zur Sprachbewusstheit bei.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die aktuellen Bildungsstandards diese F\u00e4higkeit als Language Awareness geradezu einfordern, hat die durch sie mitbedingte curriculare Umstrukturierung paradoxerweise die historische Sprachwissenschaft von den universit\u00e4ren Lehrpl\u00e4nen verdr\u00e4ngt. Die Verbindung zur Gegenwartssprache scheint an Evidenz \u00adverloren zu haben, denn der Nutzen sprachgeschichtlicher Kenntnisse wird manchmal erst auf den zweiten Blick sichtbar. Deren Anteil hat sich in den modernen Philologien seit der Bologna-Reform stetig verringert. Vor diesem Hintergrund ist die Frage nach dem fremd\u00adsprachendidaktischen Potenzial von Sprachwandelerscheinungen und ihrer Relevanz f\u00fcr Unterricht und Lehrkr\u00e4ftebildung auch von bildungspolitischem Gewicht. Vergleichbar etwa mit dem Rechtfertigungsdruck, dem der Lateinunterricht immer wieder ausgesetzt ist \u2013 das Latinum wird als Studieneingangsvoraussetzung selbst von der Romanistik nicht mehr verlangt \u2013, wird die Sprachgeschichte zunehmend in die Defensive gedr\u00e4ngt. Beide sind jedoch als Teil des europ\u00e4ischen Kulturerbes ein wichtiges Zeugnis kulturhistorischer Zusammenh\u00e4nge und geben Aufschluss \u00fcber die Vernetzung der Sprachen untereinander.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprachgeschichtliches Wissen tr\u00e4gt nicht nur dazu bei, die Entwicklung der einzelnen Sprachen und die von ihnen im Laufe der Zeit durchlaufenen Ver\u00e4nderungen zu verstehen, es hilft auch, den Wortschatz zu erweitern und das Verst\u00e4ndnis von Fremdw\u00f6rtern zu verbessern. Das Aufkommen von Franz\u00f6sismen etwa oder die Konjunktur von Anglizismen in anderen europ\u00e4ischen Sprachen zeugen von der \u00adhistorischen Bedeutung der Stamml\u00e4nder in bestimmten Epochen der europ\u00e4ischen Geschichte und verraten bis heute viel \u00fcber den Kulturtransfer, aus dem unsere europ\u00e4ische Identit\u00e4t sich speist. Sprachgeschichte und \u00adKulturgeschichte sind eng verbunden, was ein tieferes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr kulturelle Kontexte erm\u00f6glicht (etwa die Namensherleitung der Wochentage und Monate in den europ\u00e4ischen Sprachen). Das Wissen um historische grammatische Ver\u00e4nderungen kann sogar dazu beitragen, aktuelle Regeln besser zu verstehen, nachzuvollziehen und sich eigenst\u00e4ndig herzuleiten; entsprechende Kenntnisse erleichtern das Lesen und Verstehen nicht nur historischer Texte und verbessern das Verst\u00e4ndnis moderner Sprachvielfalt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Latein \u2013 von der Sch\u00f6nheit der alten Sprache<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"333\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_NeapelTorBoegen_shutterstock_2100644032-500x333.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-84824\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_NeapelTorBoegen_shutterstock_2100644032-500x333.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_NeapelTorBoegen_shutterstock_2100644032-300x200.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_NeapelTorBoegen_shutterstock_2100644032-18x12.jpg 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_NeapelTorBoegen_shutterstock_2100644032.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nicht nur die Stadt Neapel ruht auf einer Basis aus griechischer und r\u00f6mischer Zeit (hier der Untergrund unter<br>der Kirche San Lorenzo Maggiore): Auch die Sprachen Europas haben eine antike Grundlage. Foto: Wirestock Creators\/Shutterstock<br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In engem Zusammenhang mit der Sprachgeschichte steht die lateinische Sprache als struktureller Ursprung und Grundlage vieler euro\u00adp\u00e4ischer, nicht nur romanischer Sprachen. Kenntnisse der lateinischen Grammatik k\u00f6nnen das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Grammatik der neueren Sprachen erleichtern; nicht ohne Grund liefert das Lateinische auch eine Metasprache f\u00fcr die Auseinandersetzung mit der Grammatik selbst. Viele wissenschaftliche und fachsprachliche Begriffe und Fremdw\u00f6rter sind \u00fcber das Lateinische leicht ableitbar. Immer wieder wird vorgebracht, das Studium des Lateinischen f\u00f6rdere logisches Denken und analytische F\u00e4higkeiten, die beim Erlernen anderer Sprachen hilfreich sind. Es lohnt sich aber durchaus auch um der Sch\u00f6nheit der Sprache selbst und ihrer literarischen Strahlkraft willen, Latein zu lernen. Die r\u00f6mische Literatur und Philosophie sind reich an Werken von bestechender Zeitlosigkeit, die nicht zuf\u00e4llig wiederum pr\u00e4gend f\u00fcr die modernen Literaturen waren. Die lateinische Sprache erm\u00f6glicht so eine tiefere Einsicht in das kulturelle Erbe Europas. Kulturhistorische Zusammenh\u00e4nge werden im Lichte sprachlicher Strukturen oftmals geradezu erst erkennbar und verbinden die Gegenwart mit l\u00e4ngst vergangenen Zeitebenen. Ohne weite Reisen anzutreten, sind uns die Spuren des antiken Roms auch dort verf\u00fcgbar, wo es uns weniger bewusst ist: in unseren Sprachen. Treten uns Denkm\u00e4ler aus Stein wie r\u00f6mische Aqu\u00e4dukte oder Amphi\u00adtheater als architektonische Relikte der R\u00f6mer vor Augen, so verf\u00fcgen wir, ohne st\u00e4ndig daran zu denken, \u00fcber sprachliche Monumente, die wir in unserem Wortschatz und unserem sprachlichen Wissen mit uns herumtragen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturwissen erleichtert das Sprachenlernen<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Vergleich von Sprachen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar, die das Lernen neuer Sprachen erleichtern; Lernende k\u00f6nnen Kenntnisse aus zuvor gelernten Sprachen auf andere, ihnen noch fremde \u00fcbertragen. Dies gilt nicht nur f\u00fcr grammatische Strukturen, die sich vergleichend oft leichter erschlie\u00dfen, sondern auch f\u00fcr den Wortschatz. Der Vergleich von Lautsystemen kann das Erlernen der Aussprache, aber auch die orthographische Beherrschung in neuen Sprachen verein-fachen: Im Wissen um die Einf\u00fchrung der Akzente in die franz\u00f6sische Sprache durch humanistische Buchdrucker im 16. Jahrhundert offenbart zum Beispiel die oft als erratisch wahrgenommene Rechtschreibung pl\u00f6tzlich eine logische Systematik, ersetzt doch der accent circonflexe meist ein stummes -s- vor Vokal, das in anderen Sprachen erhalten geblieben ist (frz. la feste &gt; la f\u00eate, ital. la festa, span. la fiesta, dt. Fest etc.; ebenso: l\u2019h\u00f4tel, engl. hostel; la for\u00eat, engl. forest, dt. Forst; frz. la gu\u00eape, dt. Wespe). So kann das Wissen um sprachliche Familien\u00e4hnlichkeiten das Lernen verwandter Sprachen deutlich erleichtern. Der Sprachvergleich f\u00f6rdert nicht zuletzt die interkulturelle Kommunikation und tr\u00e4gt zur \u00adVermeidung von kulturbedingten Missverst\u00e4ndnissen bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Fremdsprachenerwerb bedeutet Freiheit, indem er Grenzen und sprachliche Barrieren zu \u00fcberwinden hilft. Die sprachliche Vielfalt ist ein Reichtum unserer Welt und steht uns bereit als ein (wortreicher) Schatz der europ\u00e4ischen Kulturgemeinschaft. \u00bbMehrsprachigkeit bedeutet, da\u00df unsere Gedanken nicht an einer bestimmten Sprache h\u00e4ngen, nicht an deren Worten kleben\u00ab, so dr\u00fcckt es der Linguist Mario Wandruszka aus. \u00bbUnsere Mehrsprachigkeit ist der sprachliche Spielraum unserer geistigen Freiheit.\u00ab Da ist es folgerichtig, dass Lady Liberty mit ihrem Namen darauf verweist und ihm alle Ehre macht, indem sie in aufkl\u00e4rerischer Haltung auch in aufgeregten Zeiten die Fackel hochh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Der Autor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Issler_LaraIssler-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-84825\" style=\"width:150px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Issler_LaraIssler-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Issler_LaraIssler-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Issler_LaraIssler-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Issler_LaraIssler-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Issler_LaraIssler.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Lara I\u00dfler<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><br><strong>Roland I\u00dfler<\/strong>, Jahrgang 1977, ist seit Februar 2023 Professor f\u00fcr Romanistische Didaktik und transkulturelles Lernen mit dem Schwerpunkt Literaturdidaktik am Institut f\u00fcr Romanische Sprachen und Literaturen der Goethe-Universit\u00e4t. Er hat Romanistik, Franz\u00f6sische, Italienische und Deutsche Philologie in Greifswald, Clermont-Ferrand, M\u00fcnster und Bochum studiert und erhielt f\u00fcr seine an der Universit\u00e4t Bonn eingereichte Promotionsschrift zur Mythenrezeption in Frankreich, Italien und Spanien den Prix Germaine de Sta\u00ebl der Franz\u00f6sischen Botschaft. An der Universit\u00e4t Bonn war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter, sp\u00e4ter als Juniorprofessor bzw. Akademischer Rat f\u00fcr Romanische Literaturwissenschaft und Didaktik t\u00e4tig. Vertretungsprofessuren f\u00fchrten ihn nach Bochum, Duisburg-Essen und schlie\u00dflich Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte: Romanische Literaturwissenschaft, -theorie und -didaktik, kulturelle und \u00e4sthetische Bildung, Mehrsprachigkeit und Lehrkr\u00e4ftebildung. Er ist Leiter des Teilprojekts Romanistik im BMBF-Verbundprojekt ViFoNet (Videobasierte Fortbildungsmodule zum digital gest\u00fctzten Unterrichten) mit KI- und Unterrichtsforschung.<br><a href=\"mailto:issler@em.uni-frankfurt.de\">issler@em.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/34831594\/aktuelle_Ausgabe\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2025: Sprache, wir verstehen uns!<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Cerquiglini, Bernard: La langue anglaise n\u2019existe pas. C\u2019est du fran\u00e7ais mal prononc\u00e9, Gallimard (folio, 704), Paris, 2024.<\/p>\n\n\n\n<p>Grzega, Joachim: Europas Sprachen im Wandel der Zeit. Eine Entdeckungsreise, Stauffenburg, T\u00fcbingen, 2012.<\/p>\n\n\n\n<p>I\u00dfler, Roland: \u00bbKeine Angst vor dem accent circonflexe! Zum fremdsprachendidaktischen Potential von Sprachgeschichte und Sprachwandelerscheinungen im Fach Franz\u00f6sisch. Ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Einheit von Fachwissenschaft und Fachdidaktik in der universit\u00e4ren Lehrerbildung\u00ab, in: I\u00dfler, Roland\/Kaenders, Rainer\/Stomporowski, Stephan (Hrsg.): Fachkulturen in der Lehrerbildung weiterdenken, V&amp;R unipress (Wissenschaft und Lehrerbildung, 8), G\u00f6ttingen, 2022, S. 105-143.<\/p>\n\n\n\n<p>Janson, Tore: Latein. Die Erfolgsgeschichte einer Sprache, ins Deutsche \u00fcbertragen von Johannes Kramer, Buske, Hamburg, 2002.<\/p>\n\n\n\n<p>Klabunde, Ralf\/Mihatsch, Wiltrud\/Dipper, Stefanie (Hrsg.): Linguistik im Sprachvergleich. Germanistik \u2013 Romanistik \u2013 Anglistik, Metzler, Berlin\/Heidelberg, 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Wandruszka, Mario: Die Mehrsprachigkeit des Menschen, Piper, M\u00fcnchen, 1979.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sprachliche Bildung durch Latein und Sprachgeschichte Was ist der Unterschied zwischen Freedom und Liberty? Was verr\u00e4t das Nebeneinander solcher Begriffe \u00fcber die Geschichte nicht nur dieser einen Sprache, sondern auch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":84822,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_eb_attr":"","_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[412,44],"post_folder":[],"class_list":["post-84749","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-forschung","tag-forschung-frankfurt-1-25","tag-sprach-und-kulturwissenschaften"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Freedom oder Liberty? | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/freedom-oder-liberty\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Freedom oder Liberty? | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sprachliche Bildung durch Latein und Sprachgeschichte Was ist der Unterschied zwischen Freedom und Liberty? Was verr\u00e4t das Nebeneinander solcher Begriffe \u00fcber die Geschichte nicht nur dieser einen Sprache, sondern auch [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/freedom-oder-liberty\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-08-02T08:00:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-01-16T07:31:14+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"650\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"433\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"-\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"-\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"-\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739\"},\"headline\":\"Freedom oder Liberty?\",\"datePublished\":\"2025-08-02T08:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-01-16T07:31:14+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/\"},\"wordCount\":2471,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/07\\\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg\",\"keywords\":[\"Forschung Frankfurt 1.25\",\"Sprach- und Kulturwissenschaften\"],\"articleSection\":[\"Forschung\"],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/\",\"name\":\"Freedom oder Liberty? | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/07\\\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg\",\"datePublished\":\"2025-08-02T08:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-01-16T07:31:14+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/07\\\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/07\\\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg\",\"width\":650,\"height\":433,\"caption\":\"Foto: sylv1rob1\\\/Shutterstock\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/freedom-oder-liberty\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Freedom oder Liberty?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/\",\"name\":\"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\",\"description\":\"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t | Neues aus Forschung, Lehre, Studium\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#organization\",\"name\":\"Goethe-Universit\u00e4t\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/03\\\/800px-Goethe-Logo.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/03\\\/800px-Goethe-Logo.png\",\"width\":800,\"height\":436,\"caption\":\"Goethe-Universit\u00e4t\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739\",\"name\":\"-\",\"description\":\"Dieser Beitrag wurde von der Online-Redaktion ver\u00f6ffentlicht. Wenn der Beitrag von einem Gastautoren verfasst wurde, findet sich dieser Hinweis am Ende des jeweiligen Artikels.\",\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/autoren\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/en\\\/author\\\/redaktion\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Freedom oder Liberty? | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/freedom-oder-liberty\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Freedom oder Liberty? | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","og_description":"Sprachliche Bildung durch Latein und Sprachgeschichte Was ist der Unterschied zwischen Freedom und Liberty? Was verr\u00e4t das Nebeneinander solcher Begriffe \u00fcber die Geschichte nicht nur dieser einen Sprache, sondern auch [&hellip;]","og_url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/freedom-oder-liberty\/","og_site_name":"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","article_published_time":"2025-08-02T08:00:00+00:00","article_modified_time":"2026-01-16T07:31:14+00:00","og_image":[{"width":650,"height":433,"url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"-","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"-","Estimated reading time":"12 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/"},"author":{"name":"-","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/person\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739"},"headline":"Freedom oder Liberty?","datePublished":"2025-08-02T08:00:00+00:00","dateModified":"2026-01-16T07:31:14+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/"},"wordCount":2471,"publisher":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg","keywords":["Forschung Frankfurt 1.25","Sprach- und Kulturwissenschaften"],"articleSection":["Forschung"],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/","name":"Freedom oder Liberty? | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","isPartOf":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg","datePublished":"2025-08-02T08:00:00+00:00","dateModified":"2026-01-16T07:31:14+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/#primaryimage","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg","contentUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1.3_Freiheitsstatue_shutterstock_2348954221.jpg","width":650,"height":433,"caption":"Foto: sylv1rob1\/Shutterstock"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/freedom-oder-liberty\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Freedom oder Liberty?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#website","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/","name":"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","description":"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t | Neues aus Forschung, Lehre, Studium","publisher":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#organization","name":"Goethe University Frankfurt","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/800px-Goethe-Logo.png","contentUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/800px-Goethe-Logo.png","width":800,"height":436,"caption":"Goethe-Universit\u00e4t"},"image":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/person\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739","name":"-","description":"Dieser Beitrag wurde von der Online-Redaktion ver\u00f6ffentlicht. Wenn der Beitrag von einem Gastautoren verfasst wurde, findet sich dieser Hinweis am Ende des jeweiligen Artikels.","sameAs":["http:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/autoren"],"url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/author\/redaktion\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84749"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84749\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/84822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84749"},{"taxonomy":"post_folder","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/post_folder?post=84749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}