{"id":84958,"date":"2025-08-06T10:00:00","date_gmt":"2025-08-06T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=84958"},"modified":"2025-10-20T16:42:55","modified_gmt":"2025-10-20T14:42:55","slug":"plattformen-influencer-und-neue-glaubensautoritaeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/plattformen-influencer-und-neue-glaubensautoritaeten\/","title":{"rendered":"Plattformen, Influencer und neue Glaubensautorit\u00e4ten"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Zur Ambivalenz interreligi\u00f6ser Beziehungen in sozialen Medien<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>In sozialen Medien begegnen sich heute Gl\u00e4ubige unterschiedlichster Traditionen wie nie zuvor \u2013 spontan, sichtbar und \u00f6ffentlich. Doch was bedeutet das f\u00fcr interreligi\u00f6se Beziehungen? Zwischen gegenseitigem Verst\u00e4ndnis und scharfer Abgrenzung, zwischen digitalen Allianzen und algorithmisch verst\u00e4rkter Polemik entfaltet sich ein komplexes Spannungsfeld.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"292\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_schalomundsalam_Startseite-500x292.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-84960\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_schalomundsalam_Startseite-500x292.png 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_schalomundsalam_Startseite-300x175.png 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_schalomundsalam_Startseite-18x10.png 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_schalomundsalam_Startseite.png 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eigene Perspektiven hinterfragen, Empathie entwickeln \u2013 dazu will die Plattform \u00bbSchalom und Salam\u00ab beitragen. Langfristiges Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle Menschen ein harmonisches, gerechtes und freies Leben f\u00fchren k\u00f6nnen.<br>Screenshot: Homepage www.shalomundsalam.de des Vereins Kubus e.V.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Das Religi\u00f6se ist zutiefst ambivalent. Die Mehrdeutigkeit religi\u00f6ser Ph\u00e4nomene und ihrer sozialen Wirksamkeit macht aus Religionen einerseits Ressourcen f\u00fcr Solidarit\u00e4t, Sinnstiftung und Frieden, andererseits auch f\u00fcr Ausgrenzung, Radikalisierung und Machtanspr\u00fcche. Auch in digitalen R\u00e4umen, insbesondere den sozialen Medien, tritt diese Ambivalenz deutlich zutage. Dabei sind soziale Medien keine einfachen Spiegelungen der \u00bbanalogen\u00ab Welt, sondern komplexe Konstellationen eigener Art. Sie sind eingebettet in soziale und kulturelle Kontexte, mit denen sie interagieren und auf die sie zur\u00fcckwirken. Digitale Religions\u00adpraxis ist daher auch immer durch politische Dynamiken, gesellschaftliche Diskurse und mediale Aushandlungen mitgeformt. Zugleich wirken digitale Interaktionen auf diese Kontexte zur\u00fcck, ver\u00e4ndern Wahrnehmungen, Handlungsspielr\u00e4ume und religi\u00f6se Ausdrucksformen.<\/p>\n\n\n\n<p>So pr\u00e4gen Ph\u00e4nomene wie Filterblasen, Echokammern und algorithmisch beg\u00fcnstigte Meinungsverst\u00e4rkung unbestreitbar auch die interreligi\u00f6sen Beziehungen. Digitale Kommunikation kann \u00dcberzeugungen verfestigen, Unterschiede betonen, kritische Auseinandersetzungen erschweren und Konflikte verst\u00e4rken. Doch es zeigt sich auch eine andere Wirkung: Die Sichtbarkeit religi\u00f6ser Vielfalt nimmt zu, innerhalb einzelner Gemeinschaften ebenso wie mit Blick auf interreligi\u00f6sen Austausch und Verst\u00e4ndigung. Soziale Medien erm\u00f6glichen die gleich\u00adzeitige Koexistenz unterschiedlichster religi\u00f6ser Stimmen, Zug\u00e4nge und Perspektiven, die zuvor kaum in dieser Breite \u00f6ffentlich wahrnehmbar waren. In diesem Spannungsfeld entstehen neue Formen der Aushandlung, neue Formen der interreligi\u00f6sen Begegnung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Diversit\u00e4t und digitale Dynamik<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"193\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_Instagram2-193x500.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-84959\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_Instagram2-193x500.png 193w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_Instagram2-116x300.png 116w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_Instagram2-5x12.png 5w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_Instagram2.png 447w\" sizes=\"(max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Instagram-Profil des Podcasts \u00bbthequeerarabs\u00ab l\u00e4dt Menschen zum Austausch ein, die bislang in der \u00d6ffentlichkeit wenig vorkamen.<br>Screenshot: Instagramseite @thequeerarabs<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Pluralisierung und Superdiversit\u00e4t (Vertovec, 2019, 2023), die heutige Gesellschaften im Allgemeinen pr\u00e4gen, ver\u00e4ndern auch das religi\u00f6se Feld tiefgreifend. Neue religi\u00f6se Gruppen, Gemeinschaftsformen und zivilgesellschaftliche Initiativen entstehen, w\u00e4hrend sich Deutungsmuster, normative Ordnungen und religi\u00f6se Selbstverortungen verschieben. Religi\u00f6ses Wissen wird mobil, ver\u00e4ndert sich und tritt in Beziehung zu anderen Wissensformen, kulturellen Erwartungen und politischen Diskursen. Autorit\u00e4t, Identit\u00e4t und religi\u00f6se Argumentation sind dadurch stetigen Aushandlungsprozessen unterworfen, sowohl innerreligi\u00f6s als auch in der interreligi\u00f6sen Begegnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Digitale R\u00e4ume spiegeln diese Wandlungsprozesse nicht nur, sie wirken aktiv daran mit. Denn durch Echtzeit-Interaktion, schnelle Informationsverbreitung und st\u00e4ndigen Datenaustausch bleiben Nutzer keine passiven Rezipienten oder Konsumentinnen, sondern werden zu aktiven Gestalterinnen digitaler \u00d6ffentlichkeiten und damit auch religi\u00f6ser und interreligi\u00f6ser R\u00e4ume. Interreligi\u00f6se Kommunikation findet dabei nicht auf einer einzelnen Plattform, sondern in einem Netzwerk von hypermedial verkn\u00fcpften Orten statt. Diese dynamischen, hypervermittelten R\u00e4ume (\u00bbhypermediated spaces\u00ab, Evolvi, 2022) verbinden Online- und Offline-Welten sowie unterschiedliche Plattformlogiken. Nutzer gestalten sie aktiv und \u00adentwerfen sie immer wieder neu. Hierdurch werden neue \u00d6ffentlichkeiten geschaffen, und marginalisierte Stimmen werden wahrnehmbar beziehungsweise beanspruchen Raum. Gleichzeitig formiert sich religi\u00f6se Autorit\u00e4t immer weniger durch institutionelle Legitimation als vielmehr durch Reichweite, Resonanz und \u00adperformative Pr\u00e4senz, etwa durch Influencerinnen oder Online-\u00adPrediger. Diese Akteure inszenieren religi\u00f6se Inhalte medienwirksam und pr\u00e4gen neue Autorit\u00e4tsstrukturen. Zugleich werden konfessionelle wie nichtreligi\u00f6se \u00adGrenzen durchl\u00e4ssiger: Popul\u00e4rkultur, Aktivismus und Lifestyle verbinden sich mit religi\u00f6ser Kommunikation. So entstehen fluide Gemeinschaften, interreligi\u00f6se Nachbarschaften und tempor\u00e4re \u00d6ffentlichkeiten, die das religi\u00f6se Feld neu ordnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">(Inter-)Religi\u00f6se Kommunikation \u00fcber herk\u00f6mmliche Grenzen hinweg<\/h3>\n\n\n\n<p>Digitale Medien ver\u00e4ndern nicht nur, wer spricht, sondern auch das Wo, Wie und Was. Durch die Aufl\u00f6sung klassischer Raumkategorien (lokal, global, transnational) \u00fcberschreitet religi\u00f6se Kommunikation geografische, kulturelle und soziale Grenzen. Besonders im Migrationskontext zeigt sich dies deutlich: Digitale Plattformen erm\u00f6glichen die gleichzeitige Teilnahme an Diskursen in Herkunfts- und Aufnahmegesellschaften. Es entstehen hybride \u00d6ffentlichkeiten, in denen transkulturelle Erfahrungen, kollektive Erinnerungen und neue Deutungsmuster miteinander verflochten sind. Die digitalen Medien erm\u00f6glichen somit eine raschere, intensivere und niedrigschwelligere Einbindung in globale Debatten \u2013 auch im religi\u00f6sen Feld.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Religion als diskursive Schnittstelle<\/h3>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"319\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_YoutubeBild-500x319.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-84961\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_YoutubeBild-500x319.png 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_YoutubeBild-300x192.png 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_YoutubeBild-18x12.png 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2.2_YoutubeBild.png 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Messias im Islam und der Messias im Christentum: Im YouTube-Kanal Iman TV diskutieren Angeh\u00f6rige unterschiedlichen Glaubens \u00fcber religi\u00f6se Inhalte. Durch die asymmetrische Verteilung der Sprecherrollen bleibt Dialogizit\u00e4t auf Augenh\u00f6he allerdings aus.<br>Screenshot: Youtube @imantv Livekonferenz am 15. Januar 2025<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die thematische Ausrichtung religi\u00f6ser und interreligi\u00f6ser Diskurse wandelt sich damit auch. Sie steht heute vielfach in direktem Bezug zu gesellschaftlichen Feldern wie Erinnerungskultur, globalen Krisen oder politischen Konflikten. Religion zeigt sich dabei nicht als abgeschlossenes System, sondern als diskursive Schnittstelle, als ein Feld, das sich im Austausch mit gesellschaftlichen Problemlagen st\u00e4ndig neu konfiguriert. Lokale Verortungen bleiben dabei bedeutsam \u2013 Sprache, kulturelle Kontexte und soziale Hintergr\u00fcnde behalten auch in digitalen R\u00e4umen ihr Gewicht. Die etablierten Muster des Miteinanders sowie Linien von Abgrenzung und Konkurrenz geraten allerdings in Bewegung. In digitalen interreligi\u00f6sen Kontexten zeigen sich Spannungen und Bruchlinien, die weit \u00fcber den religi\u00f6sen Diskurs hinausreichen. Besonders in sozialen Medien treten Polemik, Abgrenzung und Identit\u00e4tsbehauptung hervor \u2013 teils mit offen feindseligen, antisemitischen, rassistischen oder islamfeindlichen Inhalten. Die Verbreitung konfliktgeladener Narrative wird durch algorithmisch verst\u00e4rkte Emotionalisierung, Polarisierung und virale Logiken gef\u00f6rdert. Der digitale Raum wird so zur B\u00fchne symbolischer K\u00e4mpfe, zur Projektionsfl\u00e4che gesellschaftlicher \u00c4ngste und zur Arena kollektiver Aushandlung. Gleichzeitig sind die sozialen Medien aber auch Orte, an denen nicht selten strategische Allianzen zutage treten \u2013 neue Formen der Solidarit\u00e4t und Kooperation zwischen Angeh\u00f6rigen verschiedener Religionen. Sie beziehen sich auf gemeinsame gesellschaftliche Handlungsfelder, etwa Antidiskriminierungsarbeit, Menschenrechtsfragen, Positionierung in politischen Debatten oder den Einsatz gegen Hassrede und religi\u00f6se Marginalisierung. Solche Allianzen entstehen h\u00e4ufig an der Schnittstelle von digitaler Vernetzung und lokaler Pr\u00e4senz: Die Begegnung findet online statt, ihre Wirkungen reichen jedoch weit \u00fcber die digitale Sph\u00e4re hinaus \u2013 und vice versa.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mediatisierung und \u00e4sthetische Praktiken<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Konstituierung interreligi\u00f6ser Beziehungen im digitalen Raum geht mit ihrer Mediatisierung einher: Sie werden sichtbar, beobachtbar und kommunikativ gestaltet \u2013 etwa durch Videos, Bilder, Memes oder multimodale Text-Bild-Formate. Die Auseinandersetzung mit dem Religi\u00f6sen findet somit nicht nur inhaltlich, sondern auch \u00fcber visuelle und audiovisuelle Inszenierungen und Formate statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine wichtige Rolle dabei spielen die Logiken der Plattformen. Soziale Medien agieren nicht neutral, sondern strukturieren Interaktionen durch sogenannte Affordanzen \u2013 Handlungsspielr\u00e4ume, die durch Design, Funktionen und soziale Erwartungen erm\u00f6glicht und zugleich begrenzt werden. Sie beeinflussen, wie N\u00e4he und Distanz entstehen und wie Beziehungen sichtbar oder verborgen bleiben. Dabei pr\u00e4gen nicht nur Interaktionen wie Folgen, Liken oder Kommentieren das Verh\u00e4ltnis zwischen religi\u00f6sen Akteuren, sondern auch die Platt\u00adformarchitektur selbst: Algorithmische Logiken, \u00f6konomische Interessen (zum\u202fBeispiel Werbe\u00adorientierung), staatliche Regulierungen und Moderationsmechanismen beeinflussen den Raum digitaler Religionskommunikation ma\u00dfgeblich. Die mediale Rahmung wirkt als unsichtbarer Mitspieler interreligi\u00f6ser Begegnung. Zugleich sind Affordanzen keine starren Vorgaben, sondern sozial geformte, wandelbare Praktiken (vgl. Schr\u00f6der &amp; Richter, 2022). Nutzerinnen gestalten durch ihr Verhalten die Plattformstrukturen mit, so dass diese selbst zu Orten diskursiver Aushandlung und zu Resonanzr\u00e4umen interreligi\u00f6ser Dynamiken werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die konkreten Ausdrucksformen interreligi\u00f6ser Dynamiken sind vielf\u00e4ltig. Ein Beispiel ist die religionsbezogene Wissensvermittlung durch Influencer, die ihre eigene Religion repr\u00e4sentieren und mitunter Angeh\u00f6rige anderer Traditionen zu Gespr\u00e4chsformaten \u00fcber Glaubensfragen einladen. In vielen F\u00e4llen wird dabei ein inter\u00adreligi\u00f6ser Dialog in Szene gesetzt \u2013 mal informativ, mal performativ, mal didaktisch. Doch nicht alle Inszenierungen sind vom Anspruch auf Gleichberechtigung gepr\u00e4gt. So erlauben es die&nbsp;&nbsp; Affordanzen sozialer Medien, asymmetrische Strukturen als Dialogformate zu pr\u00e4sentieren. Wenn etwa eine Gruppe thematische Kontrolle beh\u00e4lt und konstant spricht, w\u00e4hrend andere nur punktuell beteiligt sind, kann sich ein Machtungleichgewicht ergeben, auch wenn dies durch das \u00bbSetting des Austauschs\u00ab rhetorisch oder visuell kaschiert wird. Plattformlogiken bevorzugen zudem Akteure mit Reichweite oder medialer St\u00e4rke, was subtile Einseitigkeiten interreligi\u00f6ser Begegnung beg\u00fcnstigt. Besonders deutlich zeigen sich diese Dynamiken in Formaten wie Street-Interviews oder Stra\u00dfen-Debatten: Hier treten Personen als religi\u00f6se Vertreterinnen und Vertreter auf und diskutieren \u00f6ffentlich, begleitet von einem physisch vor Ort oder digital in den Kommentarspalten anwesenden Publikum. Die Kombination aus Zufalls\u00e4sthetik und inszenierter Konfrontation \u2013 verst\u00e4rkt durch Schnitte, Kameraeinstellungen und Publikumsreaktionen \u2013 erzeugt eine dramatisierte Form interreligi\u00f6ser Begegnung. Diese erzielt hohe Reichweiten, bleibt jedoch oft ohne dialogische Tiefe, da nicht Erkenntnis oder Verst\u00e4ndigung im Zentrum stehen, sondern polemische Zuspitzung mit dem Ziel, einen \u00bbSieger\u00ab zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"background-color:#eeeeee\">\n<p class=\"has-text-align-center\">AUF DEN PUNKT GEBRACHT<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Religion kann Gemeinschaft und Frieden stiften, aber auch spalten und radikalisieren. Diese Spannungen zeigen sich besonders deutlich in sozialen Medien.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Soziale Medien sind nicht einfach ein Spiegel der realen Welt. Sie formen religi\u00f6se Ausdrucksformen aktiv mit, ver\u00e4ndern Autorit\u00e4ten und schaffen neue M\u00f6glichkeiten (und Herausforderungen) f\u00fcr interreligi\u00f6se Begegnung.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Digitale \u00d6ffentlichkeit ist dynamisch, vielstimmig und oft grenz\u00fcberschreitend \u2013 geografisch, kulturell und religi\u00f6s. Gleichzeitig erm\u00f6glichen soziale Medien neue Formen von Sichtbarkeit f\u00fcr religi\u00f6se Minderheiten und bisher marginalisierte Stimmen.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Algorithmen, Reichweitenmechanismen und visuelle Inszenierungen bestimmen, welche religi\u00f6sen Stimmen in sozialen Medien wahrnehmbar sind. Das kann echte Dialoge f\u00f6rdern \u2013 oder sie durch Machtungleichgewichte, Polemik und Performanz verzerren.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Ob durch Influencer, queere Glaubensgemeinschaften oder aktivistische Allianzen: Online entstehen neue Formen religi\u00f6ser Autorit\u00e4t, neue religi\u00f6se \u00d6ffentlichkeiten und neue Verst\u00e4ndigungsr\u00e4ume.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neue Sichtbarkeit f\u00fcr marginalisierte Gruppen<\/h3>\n\n\n\n<p>Andererseits schaffen digitale Profile und Beitr\u00e4ge von Gruppen oder Organisationen, die interreligi\u00f6se Allianzen bilden \u2013 etwa queere Gl\u00e4ubige \u2013, neue Sichtbarkeiten und mediale Gegenr\u00e4ume. Sie richten sich oft an von vornherein religi\u00f6s diverse Zielgruppen. Interreligiosit\u00e4t ist hier nicht additiv, sondern konstitutiv: Multireligi\u00f6se \u00d6ffentlichkeit wird zur Norm. Diese digitalen Praktiken positionieren sich bewusst gegen hegemoniale Sprechweisen und ver\u00e4ndern nicht nur das Bild des Religi\u00f6sen, sondern auch die interreligi\u00f6sen Handlungs\u00adfelder.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei allen Unterschieden l\u00e4sst sich f\u00fcr alle genannten Formate feststellen, dass sie zu einer Refiguration interreligi\u00f6ser Beziehungen unter den Bedingungen digitaler Medialit\u00e4t beitragen. Die Vielfalt der Akteure, ihre je eigenen \u00d6ffentlichkeiten und Deutungsangebote sowie die M\u00f6glichkeit zur schnellen, plattform\u00fcbergreifenden Vernetzung schaffen einen dynamischen Raum, in dem religi\u00f6se Differenz zu Trennung und Abgrenzung f\u00fchren kann, in dem dies allerdings nicht zwingend erfolgen muss: Religi\u00f6se Differenz kann hier zugleich zum Ausgangspunkt f\u00fcr neue Formen des Dialogs und der Verst\u00e4ndigung werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/omerika_Julius-Matuschik-1-500x500.jpg\" alt=\"Armina Omerika, Jahrgang 1976, ist Professorin f\u00fcr Ideengeschichte des Islams an der Goethe-Universit\u00e4t\" class=\"wp-image-84965\" style=\"width:150px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/omerika_Julius-Matuschik-1-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/omerika_Julius-Matuschik-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/omerika_Julius-Matuschik-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/omerika_Julius-Matuschik-1-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/omerika_Julius-Matuschik-1.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Photo: Julius Matuschik<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Die Autorin<\/strong><br>Armina Omerika, Jahrgang 1976, ist Professorin f\u00fcr Ideengeschichte des Islams an der Goethe-Universit\u00e4t. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt dem modernen islamischen Denken als Teil der global intellectual history, dem Islam in S\u00fcdosteuropa, den Geschichtsbildern der islamischen Theologie sowie dem Islam und interreligi\u00f6sen Beziehungen in digitalen R\u00e4umen. Sie leitet das Forschungsprojekt \u00bbIslam und Digitalit\u00e4t. Medialit\u00e4t, Materialit\u00e4t und Hermeneutik\u00ab (BMBF\/AIWG, 2024-2026) und ist seit 2024 stellvertretende Sprecherin des Forschungsverbunds \u00bbDynamiken des Religi\u00f6sen: Ambivalente Nachbarschaften zwischen Judentum, Christentum und Islam in historischen und gegenw\u00e4rtigen Konstellationen\u00ab. Dar\u00fcber hinaus engagiert sie sich in der politischen Bildung und im interreligi\u00f6sen Dialog und leitet das Podcastprojekt theofunk.<br><br><a href=\"mailto:omerika@em.uni-frankfurt.de\">omerika@em.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/34831594\/aktuelle_Ausgabe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2025: Sprache, wir verstehen uns!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Ambivalenz interreligi\u00f6ser Beziehungen in sozialen Medien In sozialen Medien begegnen sich heute Gl\u00e4ubige unterschiedlichster Traditionen wie nie zuvor \u2013 spontan, sichtbar und \u00f6ffentlich. 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