{"id":85004,"date":"2025-08-09T10:00:00","date_gmt":"2025-08-09T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=85004"},"modified":"2025-07-30T12:19:18","modified_gmt":"2025-07-30T10:19:18","slug":"warum-nein-sagen-schwerer-zu-verstehen-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/warum-nein-sagen-schwerer-zu-verstehen-ist\/","title":{"rendered":"Warum Nein\u2009sagen schwerer zu verstehen ist"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Psycholinguistische Studie zu Erwerb und Verarbeitung von Negation<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"318\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3.1_SFB_Verneinung-500x318.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-85002\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3.1_SFB_Verneinung-500x318.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3.1_SFB_Verneinung-300x191.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3.1_SFB_Verneinung-18x12.jpg 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3.1_SFB_Verneinung.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: paikong\/Shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Nein, hier soll es nicht um Rat suchende Eltern mit Kindern in der Trotzphase gehen! Der folgende Text handelt vielmehr von einem innovativen psycholinguistischen Projekt zur Frage: Warum ist ein verneinender Satz schwieriger zu verstehen als ein bejahender? Das Projekt ist im Sonderforschungsbereich \u00bbNegation als sprachliches und au\u00dfersprachliches Ph\u00e4nomen\u00ab angesiedelt, kurz NegLab.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Um einen Satz im Deutschen zu verneinen, verwendet man im einfachsten Fall das Wort \u203anicht\u2039. Aus dem bejahenden (affirmativen Satz) \u203aDie Sonne scheint\u2039 wird so der verneinte (negierte) Satz \u203aDie Sonne scheint nicht\u2039. Offenbar ist das eine durchaus beliebte Konstruktion: Z\u00e4hlt man die W\u00f6rter in Texten des Deutschen, so landet die Negation \u203anicht\u2039 stets unter den Top 20 \u2013 mit kleinen Abweichungen. In der \u00adFrequenzliste f\u00fcr das Deutsche Referenzkorpus am Leibniz-Institut f\u00fcr Deutsche Sprache (https:\/\/www.ids-mannheim.de\/digspra\/kl\/projekte\/methoden\/derewo\/) erscheint \u203anicht\u2039 beispielsweise auf Platz 13.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der H\u00e4ufigkeit, mit der solche Negationsw\u00f6rter in der gesprochenen oder geschriebenen Sprache, also im Sprachgebrauch, vorkommen, ist es einiger\u00adma\u00dfen \u00fcberraschend, dass negierte S\u00e4tze h\u00e4ufig schwieriger zu ver\u00adstehen sind als ihre bejahenden Gegenst\u00fccke. In einem klassischen Experiment von Clark und Chase (1972) haben Versuchspersonen einfache Gra\u00adfiken gesehen, beispielsweise einen Stern \u00fcber einem Plus. Ihnen fiel es anschlie\u00dfend schwerer, den verneinenden Satz \u203aDas Plus ist nicht \u00fcber dem Stern\u2039 als wahr zu beurteilen als den bejahenden Satz \u203aDer Stern ist \u00fcber dem Plus\u2039.<br><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"background-color:#eeeeee\">\n<p class=\"has-text-align-center\">AUF DEN PUNKT GEBRACHT<\/p>\n\n\n\n<ul style=\"background-color:#eeeeee\" class=\"wp-block-list has-background\">\n<li>Negierte S\u00e4tze (\u00bbDie Sonne scheint nicht\u00ab) sind oft schwerer zu verstehen als ihre bejahenden Pendants (\u00bbDie Sonne scheint\u00ab). Mehrere psycholinguistische Projekte im Rahmen des SFB 1629 untersuchen, warum dies so ist. Dabei geht es zum einen um die mentale Verarbeitung, zum anderen um den Erwerb von Negation.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Im Deutschen steht die Negation h\u00e4ufig am Satzende, was das Verstehen erschwert, w\u00e4hrend die Negation zum Beispiel im Spanischen fr\u00fcher im Satz erscheint und daher leichter zu erkennen ist.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Verschiedene experimentelle Methoden, wie die Messung von Blickbewegungen und EEG, werden verwendet, um die Verarbeitung von Negationen in Echtzeit zu untersuchen. Dabei zeigt sich, dass das Verstehen von negativen Aussagen komplexe kognitive Prozesse erfordert, die durch visuelle und motorische Reaktionen messbar sind.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Der SFB f\u00f6rdert einen interdisziplin\u00e4ren Austausch zwischen theoretischen Linguisten, Psycholinguisten und Psychologen, um die komplexen Wechsel\u00adwirkungen zwischen Kognition, Sprache und Negation zu erforschen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie h\u00e4ngen Wahrnehmung und Sprache zusammen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Um die Schwierigkeiten definieren zu k\u00f6nnen, die sich beim Verstehen und beim Erwerb von Negation stellen, m\u00fcssen zwei grundlegende Fragen gekl\u00e4rt werden. Diese sind: Welche mentalen Verarbeitungsprozesse sind notwendig, um einen negierten Satz zu verstehen? In welchen Schritten erlernt der Mensch in der fr\u00fchen Kindheit Negation? Diese beiden Fragen nehmen in mehreren Projekten innerhalb des SFB 1629 \u00bbNegation in Language and Beyond\u00ab, kurz NegLaB, einen zentralen Platz ein. In Einzelprojekten arbeiten Psycholinguisten und Psychologen zusammen, um den Erwerb und die Verarbeitung von Negation zu erforschen. Durch die Einbettung dieser Projekte in den Gesamt-SFB findet dabei ein fruchtbarer Austausch statt zwischen Forschungsvorhaben, die sich mit der Grammatik der Negation besch\u00e4ftigen und solchen mit einem Fokus auf Erwerb und Verarbeitung.&nbsp;Durch diese von vornherein angelegte Interdisziplinarit\u00e4t geht der SFB 1629 NegLaB in mehrfacher Hinsicht \u00fcber die bisherige Forschung zur Negation hinaus. Neu ist insbesondere die Betrachtung des Verh\u00e4ltnisses zwischen allgemeiner Kognition und Sprache sowie die Fragestellung, wie die jeweils sprachspezifische Realisierung von Negation sich auf Erwerb und Verarbeitung von Negation auswirkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Sprachen der Welt verf\u00fcgen \u00fcber Mittel, um aus bejahenden S\u00e4tzen negierte S\u00e4tze zu machen. Diese Mittel variieren aber erheblich von Sprache zu Sprache. Im Projekt C06, das von Prof. Esther Rinke, Prof. Sol Lago und Prof. Petra Schulz geleitet wird, wird dies anhand der Position der Negation im Deutschen und im \u00adSpanischen untersucht. Im Deutschen steht die Negation relativ weit hinten im Satz, in vielen F\u00e4llen ist sie sogar das letzte Wort (siehe Beispiel (1a)). Im Spanischen dagegen nimmt die Negation eine relativ fr\u00fche Position ein (siehe Beispiel (1b)).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"282\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3.2_Kind_Schokolade-500x282.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-85005\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3.2_Kind_Schokolade-500x282.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3.2_Kind_Schokolade-300x169.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3.2_Kind_Schokolade-18x10.jpg 18w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3.2_Kind_Schokolade.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Illustration: Juan Pablo Pekarek<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><br>(1a)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Juan isst die Schokolade von seiner Oma nicht. (Deutsch)<br><br>(1b)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Juan no&nbsp;come&nbsp;el&nbsp;chocolate de su&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; abuela.&nbsp;(Spanisch)<br><br>Juan nicht isst die Schokolade von seiner Oma. (Wort-f\u00fcr-Wort-\u00dcbersetzung)<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>H\u00f6rt man den deutschen Satz (1a), wird man bis zum letzten Wort davon ausgehen, dass Juan die Schokolade seiner Oma isst. Erst mit dem letzten Wort wird klar, dass genau das Gegenteil gemeint ist. Im Spanischen wird dagegen bereits mit dem zweiten Wort klar, dass der Satz eine verneinende Aussage macht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Blickrichtung zeigt den Verstehensprozess<\/h3>\n\n\n\n<p>Zur Erforschung von Erwerb und Verarbeitung von Negation wird im SFB ein breites Spektrum an Methoden eingesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Methoden, die es erlauben, die Verarbeitung von S\u00e4tzen in Echtzeit zu erfassen. In einer Reihe von Projekten kommt das sogenannte Paradigma der visuellen Welten zum Einsatz. Es beruht darauf, dass ein enger Zusammenhang zwischen Sehen und Verstehen besteht. Mittels eines Messapparates, der die Blickbewegungen der Versuchspersonen erfassen kann, wird deren Verstehensprozess analysiert. Probanden h\u00f6ren einen Satz und sehen gleichzeitig auf einem Computerbildschirm ein Bild, das die im Satz beschriebene Szene oder dort erw\u00e4hnte Gegenst\u00e4nde zeigt. Der Blick\u00adbewegungsmessapparat filmt dabei mit einer Hochfrequenzkamera die Augen der Versuchsperson. Aus den so gewonnenen Daten l\u00e4sst sich anschlie\u00dfend auf die Millisekunde genau berechnen, auf welchen Teil des Bildes die Versuchsperson beim H\u00f6ren des Satzes schaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Experimente, die sich dieser Methodik bedient haben, belegen durchg\u00e4ngig eine enge Kopplung zwischen Ohr und Auge. Wenn wir beispielsweise das Wort \u203aSchokolade\u2039 h\u00f6ren und auf dem gezeigten Bild neben anderen Gegenst\u00e4nden eine Schokolade zu sehen ist, schauen wir unwillk\u00fcrlich und ohne Verz\u00f6gerung auf die abgebildete Schokolade, sobald das Wort verstanden wurde. Damit ergeben sich interessante M\u00f6glichkeiten, den zeitlichen Verlauf der Negationsverarbeitung zu untersuchen. W\u00e4hrend die Versuchspersonen die genannten S\u00e4tze aus dem Deutschen und dem Spanischen h\u00f6ren, wird ihnen die Abbildung oben gezeigt. Beim deutschen Satz \u203aJuan isst die Schokolade nicht\u2039 liegt nahe, dass die Versuchsperson zuerst auf das Bild mit der Schokolade schauen wird und erst mit dem letzten Wort \u203anicht\u2039 auf das alternative Bild. Was passiert aber, wenn man den spanischen Satz mit fr\u00fcher Negation \u203aJuan no come el chocolate\u2039 h\u00f6rt? Schaut man dann trotz der fr\u00fchen Negation erst auf die Schokolade und anschlie\u00dfend auf den alternativen Gegenstand oder schaut man erst gar nicht auf die Schokolade? Das werden die weiteren Untersuchungen zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Messung von Blickbewegungen ist nur eine von zahlreichen experimentellen Methoden, die im SFB NegLaB zum Einsatz kommen. Im Projekt C03 (Dr. Carolin Dudschig und Dr. Merle Weicker) wird mittels EEG (Elektro\u00adenzephalografie) die elektrische Aktivit\u00e4t im Gehirn durch am Kopf angebrachte Elektroden gemessen. Diese Methode erlaubt es, unbewusst im Gehirn ablaufende Prozesse bei der Verarbeitung verneinter S\u00e4tze zu beobachten. Wenn eine Versuchsperson den verneinenden Satz \u203aDr\u00fccken Sie nicht den linken Knopf!\u2039 h\u00f6rt und daraufhin den rechten Knopf dr\u00fccken soll, dauert dies \u00adl\u00e4nger, als wenn sie den entsprechenden bejahenden Satz \u203aDr\u00fccken Sie den rechten Knopf!\u2039 h\u00f6rt. Dieser Befund ist nicht sonderlich \u00fcber\u00adraschend, da der verneinende Satz nur indirekt zum Dr\u00fccken des rechten Knopfs auffordert. Durch die Messung von Gehirnstr\u00f6men kann nun aber genauer erforscht werden, welche Prozesse im Gehirn zu der verz\u00f6gerten Reaktion f\u00fchren. Die Hypothese, die im Projekt C03 \u00fcberpr\u00fcft werden soll, besagt, dass man beim H\u00f6ren des Satzes \u203aDr\u00fccken Sie nicht den linken Knopf!\u2039 zun\u00e4chst die motorischen Areale aktiviert, die f\u00fcr die Steuerung der linken Hand zust\u00e4ndig sind. Aufgrund der Negation \u203anicht\u2039 muss diese Aktivierung unterdr\u00fcckt und stattdessen m\u00fcssen die motorischen Areale f\u00fcr die rechte Hand \u00adaktiviert werden. Die Aktivierung motorischer Areale f\u00fchrt zu bekannten Mustern im EEG, die es erlauben, die Korrektheit dieser Hypothese zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten psycholinguistischen Experimente im SFB NegLaB finden in einem der psycholinguistischen Labore statt. Die Versuchspersonen bei diesen Experimenten sind in der Regel Studierende. Erg\u00e4nzend gibt es auch Online-Experimente, die \u00fcbers Internet verteilt werden und im Browser ablaufen. Mit diesen wird eine wesentlich gr\u00f6\u00dfere Zielgruppe erreicht, die im Vergleich zur Gruppe der Studierenden sowohl hinsichtlich ihres Alters als auch hinsichtlich ihres beruflichen Hintergrunds viel st\u00e4rker variiert und damit repr\u00e4sentativer f\u00fcr die gesamte Sprachgemeinschaft ist.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bader_Foto_SandraBader-500x500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-85006\" style=\"width:150px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bader_Foto_SandraBader-500x500.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bader_Foto_SandraBader-300x300.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bader_Foto_SandraBader-150x150.jpg 150w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bader_Foto_SandraBader-12x12.jpg 12w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bader_Foto_SandraBader.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Sandra Bader<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Der Autor<\/strong><br>Markus Bader, Jahrgang 1966, hat Deutsche Philologie, Philosophie und Psychologie an der Universit\u00e4t Freiburg studiert und wurde 1995 an der Universit\u00e4t Stuttgart promoviert. Nach einer Vertretungsprofessur an der University of Massachusetts in Amherst 2001\/2002 wurde er 2002 an der Universit\u00e4t Konstanz mit einer Arbeit zum Thema \u00bbKasus und Sprachverstehen\u00ab habilitiert. Seit 2011 ist Markus Bader Professor f\u00fcr Psycholinguistik und Neurolinguistik am Institut f\u00fcr Linguistik der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Sprachverstehens und der Sprachproduktion, wobei experimentelle Untersuchungen zur grammatischen Analyse von S\u00e4tzen sowie die Berechnung ihrer Bedeutung im Mittelpunkt stehen.<br><a href=\"mailto:bader@em.uni-frankfurt.de\">bader@em.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/34831594\/aktuelle_Ausgabe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2025: Sprache, wir verstehen uns!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Psycholinguistische Studie zu Erwerb und Verarbeitung von Negation Nein, hier soll es nicht um Rat suchende Eltern mit Kindern in der Trotzphase gehen! 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