{"id":85156,"date":"2025-08-12T08:05:00","date_gmt":"2025-08-12T06:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=85156"},"modified":"2025-07-31T13:05:37","modified_gmt":"2025-07-31T11:05:37","slug":"weitsicht-utopie-und-revision","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/unireport\/weitsicht-utopie-und-revision\/","title":{"rendered":"Weitsicht, Utopie und Revision"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zukunftsvorstellungen aus den Uni-Sammlungen zu Gast im Museum Giersch der Goethe-Universit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/museum-giersch.jpg\" alt=\"\u00a9 Sebastian Burger\" class=\"wp-image-85158\" style=\"width:419px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/museum-giersch.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/museum-giersch-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/museum-giersch-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/museum-giersch-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Sebastian Burger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am 5. April wurde im Museum Giersch der Goethe-Universit\u00e4t die Ausstellung \u201eFixing Futures \u2013 Planetare Zuk\u00fcnfte zwischen Spekulation und Kontrolle\u201c er\u00f6ffnet. In der Ausstellung, die noch bis Ende August zu sehen ist, haben sich Wissenschaftler*innen und K\u00fcnstler*innen mit Zukunftsvorstellungen befasst. Auch in den Sammlungen der Goethe-Universit\u00e4t finden sich Objekte, die mit solchen Vorstellungen verbunden sind. Einige davon sind im Wechsel als \u201eObjekt des Monats\u201c in der Ausstellung zu sehen und werden auf dem Instagram-Kanal <em>frankfurter_dinge<\/em> in kurzen \u201eSprachnachrichten\u201c vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 17. Juni standen Objekte mit Zukunftsbezug aus den Uni-Sammlungen einen Abend lang im Fokus. Unter dem Titel \u201eObject Lesson \u2013 Gesammelte Zuk\u00fcnfte\u201c konnten Besuchende im Museum Giersch eine Auswahl von Objekten aus den Universit\u00e4tssammlungen betrachten und mit den Sammlungsbetreuenden ins Gespr\u00e4ch kommen. Nach kurzen Impulsen der Sammlungsbetreuenden, in denen die mitgebrachten Objekte vorgestellt wurden, konnten die im Raum verteilten Objekte individuell entdeckt werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gebrochene Zukunftsversprechen<\/h2>\n\n\n\n<p>Dass die Zukunft bei aller Planung und Vorstellung doch unbeherrschbar bleibt, zeigte Fleur Kemmers mittels eines Objekts aus der Numismatischen Sammlung. Eine antike M\u00fcnze aus dem 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung kann n\u00e4mlich \u00fcber politische Kommunikation der Kaiserzeit Auskunft geben. Auf einer sogenannten Vota-M\u00fcnze versprach der Kaiser Jovian in der Inschrift seinen Untertanen eine Herrschaft f\u00fcr mindestens f\u00fcnf, wenn nicht gar zehn Jahre. Wie unplanbar die Zukunft war (und ist), zeigt die Tatsache, dass besagter Kaiser nach nur wenigen Monaten seiner Herrschaft verstarb. Gleichzeitig, so Kemmers, ist die gesamte Sammlung antiker M\u00fcnzen wichtig in der Lehre. Somit steht die fast unscheinbar wirkende M\u00fcnze f\u00fcr ein vor Jahrtausenden gebrochenes Zukunftsversprechen und ist au\u00dferdem zentral, damit zuk\u00fcnftige Arch\u00e4olog*innen Forschungsmethoden der Disziplin ein\u00fcben k\u00f6nnen, so wurden etwa die Best\u00e4nde im <a href=\"https:\/\/www.mkfrankfurt.uni-frankfurt.de\/home?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Digitalen M\u00fcnzkabinett der Goethe-Universit\u00e4t<\/a> unter Mitarbeit von Studierenden verf\u00fcgbar gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nicht nur antike Herrscher brachen ihre Versprechen f\u00fcr die Zukunft. Auch in den geowissenschaftlichen Sammlungen finden sich Objekte, die zeigen, dass positive Zukunftsvorstellungen sich ins Gegenteil verkehren k\u00f6nnen. Sascha Staubach brachte exemplarisch gleich zwei St\u00fccke Asbest mit. Die nat\u00fcrlich vorkommende Mineralfamilie war lange Zeit aufgrund ihrer gro\u00dfen Hitzebest\u00e4ndigkeit und vielf\u00e4ltigen Verarbeitungsmethoden ein beliebter Zusatz f\u00fcr Baumaterial und andere Produkte. Die Faserstruktur von Asbest macht es aber nicht nur geeignet f\u00fcr verschiedenste Verwendung, in den Fasern liegt auch die Gefahr. Brechen diese besonders fein, k\u00f6nnen sie sich \u00fcber die Luft in der Lunge festsetzen. Dass die Fasern zu Lungensch\u00e4den \u2013 und Lungenkrebs \u2013 f\u00fchren k\u00f6nnen, war laut Staubach grunds\u00e4tzlich schon lange bekannt. Trotzdem dauerte es bis 1993, bevor die Herstellung und Verwendung in Deutschland verboten wurde. In den Geowissenschaften an der Goethe-Universit\u00e4t \u2013 wo der Fokus h\u00e4ufig auf der Vergangenheit der Erde und des Sonnensystems liegt \u2013 ist das Material aber nach wie vor von Relevanz, denn es geh\u00f6rt zu den bedeutenden Stoffgruppen, die alle Studierenden kennen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Felix Giesa aus der Kinderbuchsammlung und dem Comic-Archiv stellte an dem Abend zwei Publikationen vor. Das Werk Future Fairy Tales \u2013 Geschichten aus einer anderen Welt ist Teil der Kinderbuchsammlung. Die Sammlung ist als wissenschaftliche Dokumentationsstelle wichtig f\u00fcr die Erforschung der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur. In dem f\u00fcr den Abend aus der Sammlung ausgew\u00e4hlten Buch nimmt die Autorin Holly-Jane Rahlens die Lesenden mit in die Zukunft und \u00fcberlegt, wie klassische M\u00e4rchen in den kommenden Jahrhunderten wohl erz\u00e4hlt werden. Eine v\u00f6llig andere Welt wird im Manga Das Land der Juwelen von Haruko Ichikawa imaginiert. Nach dem Ende der Menschheit folgt die Geschichte geschlechtslosen, humanoiden Edelsteinen, die auf dem Planeten ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen. Das Werk ist Teil des Comic-Archivs, das laut Giesa au\u00dfergew\u00f6hnlich fr\u00fch und mit Weitblick entstand. In einer Zeit, in der Comics von vielen Wissenschaftler*innen und Kultureinrichtungen als \u201eSchundliteratur\u201c gemieden wurden, begann das Institut f\u00fcr Jugendbuchforschung in Frankfurt, diese zu sammeln. Man hatte die Annahme, dass die Best\u00e4nde in der Zukunft f\u00fcr die Forschung von Bedeutung sein werden. Dieser Weitblick f\u00fchrte dazu, dass sich heute die umfangreichste wissenschaftliche Comic-Sammlung im deutschsprachigen Raum an der Goethe-Universit\u00e4t befindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Buch er\u00f6ffnete den Besuchenden etwas anders begr\u00fcndete Zukunftsvorstellungen. Kerstin von der Krone, die Betreuerin der Hebraica- und Judaica-<br>Sammlung an der Universit\u00e4tsbibliothek, zeigte eine Pessah-Haggadah von 1929. Die reich bebilderte zweisprachige Ausgabe steht f\u00fcr religi\u00f6s begr\u00fcndete Erwartungen an die Zukunft. Traditionell wird das Buch am Pessah-Fest gemeinsam am Tisch gelesen \u2013 viele Ausgaben des Werkes enthalten Spuren dieser Verwendung. Ein Schlusspunkt dieses Festes ist der Satz \u201eIm n\u00e4chsten Jahr in Jerusalem\u201c, der seit Jahrhunderten ge\u00e4u\u00dfert wird. Zum einen zeigt dieser Satz die Vorstellung der j\u00fcdischen Diaspora, welche die R\u00fcckkehr des Messias erwartet. Zum anderen konnte es eine konkrete Zukunft sein, da es f\u00fcr wohlhabende Juden seit dem Mittelalter nicht un\u00fcblich war, nach Jerusalem zu reisen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hightech-Kristalle<\/h2>\n\n\n\n<p>Um Forschung zu erm\u00f6glichen, werden an der Universit\u00e4t aber auch Objekte hergestellt, etwa im Kristall- und Materiallabor am Physikalischen Institut, wo unter sehr hohen Temperaturen sogenannte Einkristalle produziert werden. Cornelius Krellner pr\u00e4sentierte aus der Sammlung einen nur wenige Millimeter gro\u00dfen Kristall mit der Zusammensetzung YbRh2Si2. Anhand des Objekts und der Zusammenh\u00e4nge seiner Produktion brachte Krellner dem Publikum die Erforschung von Supraleitern n\u00e4her. Es handelt sich dabei um Materialien, bei denen der elektrische Widerstand gleich Null geht \u2013 das aber nur bei bestimmten extrem niedrigen Temperaturen. Mit dem Z\u00fcchten dieser Verbindung will man Fragen kl\u00e4ren, wie Supraleiter funktionieren und wie man dem Ziel n\u00e4herkommen kann, einen Supraleiter bei Raumtemperatur zu entwickeln. Das w\u00fcrde den Energietransport revolutionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere zentrale Frage mit Blick auf die Zukunft ist der nachhaltige Anbau von Lebensmitteln in einer von der Klimakrise gepr\u00e4gten Welt. Alexa H\u00f6hn brachte als Beispiel f\u00fcr ein Produkt, dessen Anbau immer schwieriger wird, Shean\u00fcsse mit. Die Fr\u00fcchte des in der Sahelzone wachsenden Karit\u00e9baums (oder Sheanussbaums) werden seit Jahrhunderten f\u00fcr Nahrungsmittel- und Kosmetikproduktion genutzt. Die Verbreitung der B\u00e4ume erfolgte bislang nat\u00fcrlich; mit \u00c4nderungen der Landnutzung und dem Wandel der Klimabedingungen funktioniert dies nicht mehr. Die N\u00fcsse sind Teil der Arch\u00e4obotanischen Vergleichssammlung. In der Arch\u00e4obotanik wird erforscht, welche Bedeutung Pflanzen f\u00fcr den Menschen in der Vergangenheit spielten. Wie im Namen \u201eVergleichssammlung\u201c bereits deutlich wird, ben\u00f6tigt man dazu auch aktuelle Pflanzen und Pflanzenteile. In der Arch\u00e4obotanik wird auch der Ansatz verfolgt, arch\u00e4obotanisches Wissen \u201enutzbar\u201c zu machen, indem man von traditioneller Landnutzung lernt, um Landschaft, Biodiversit\u00e4t und Einkommen lokaler Bev\u00f6lkerungsgruppen auch zuk\u00fcnftig zu bewahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem alle Sammlungen und Objekte vorgestellt wurden, war es an den Besuchenden, die Objekte zu entdecken. B\u00fccher wurden durchgebl\u00e4ttert, die antike M\u00fcnze und der winzige Einkristall mit Lupen bestaunt. Die faserige Oberfl\u00e4che der Asbestst\u00fccke wurde durch eine Haube aus sicherer Entfernung begutachtet. Es entstanden zahlreiche Gespr\u00e4che zwischen Besuchenden und Sammlungsbetreuenden \u00fcber die Objekte, die Forschung an der Universit\u00e4t an den Objekten oder aber pers\u00f6nliche Erfahrungen von den Besuchenden mit solchen oder \u00e4hnlichen Gegenst\u00e4nden\/Themen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Anna-Maria H\u00fcnnes, Universit\u00e4tsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Koordination der universit\u00e4ren Sammlungen<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\">Insgesamt war der Abend im Museum Giersch nur ein kleiner Einblick in die vielf\u00e4ltigen Sammlungen der Universit\u00e4t. An der Goethe-Universit\u00e4t gibt es rund 40 Sammlungen, die dezentral an den einzelnen Instituten und Fachbereichen sowie an zentralen Einrichtungen wie der Bibliothek liegen. In vielen F\u00e4chern sind sie eine zentrale Ressource f\u00fcr die Forschung und\/oder die Lehre. Wer mehr \u00fcber die Sammlungen erfahren m\u00f6chte, kann auf dem Instagram-Kanal Frankfurter Dinge und der <a href=\"http:\/\/sammlungen.uni-frankfurt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sammlungsplattform <\/a>vorbeischauen. Wer an regelm\u00e4\u00dfigen Neuigkeiten rund um die Sammlungen interessiert ist, kann sie mit dem <a href=\"https:\/\/www.ub.uni-frankfurt.de\/universitaere_sammlungen\/newsletter.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Newsletter Leporello<\/a> viermal im Jahr zugeschickt bekommen. Die Ausstellung \u201e<a href=\"https:\/\/www.mggu.de\/ausstellungen\/fixing-futures\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fixing Futures<\/a>. 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