{"id":8656,"date":"2016-08-02T13:09:21","date_gmt":"2016-08-02T11:09:21","guid":{"rendered":"http:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=8656"},"modified":"2016-08-03T11:40:01","modified_gmt":"2016-08-03T09:40:01","slug":"sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/","title":{"rendered":"Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_8659\" aria-describedby=\"caption-attachment-8659\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8659 size-medium\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2-300x208.jpg\" alt=\"Goetheanum in Dornach, Zentrum der Anthroposophischen Gesellschaft. Foto: Wladyslaw, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=3999348\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg 650w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8659\" class=\"wp-caption-text\">Goetheanum in Dornach, Zentrum der Anthroposophischen Gesellschaft. Foto: Wladyslaw, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=3999348<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><em>Esoterische Weltanschauungen stellen sich in ein bewusstes Konkurrenzverh\u00e4ltnis zu den akademischen Wissenschaften. Dennoch hat sich der esoterische Diskurs immer wieder gerade im Umfeld der gesellschaftlich anerkannten universit\u00e4ren Wissenschaften konstituiert.<\/em><\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Esoterische Weltanschauungen versprechen \u201eh\u00f6here\u201c, \u201eganzheitliche\u201c Einsichten statt kalter, \u201ematerialistischer\u201c Erkenntnis. Damit stellen sie sich in ein bewusstes, wenn auch aussichtsloses Konkurrenzverh\u00e4ltnis zu den akademischen Wissenschaften. Dennoch hat sich der esoterische Diskurs immer wieder gerade im Umfeld und im Schatten der gesellschaftlich anerkannten universit\u00e4ren Wissenschaften konstituiert, zumindest in reflexiver Abh\u00e4ngigkeit von ihren normativen Anspr\u00fcchen, so Ansgar Martins in der aktuellen Ausgabe von &#8222;Forschung Frankfurt&#8220; zum Thema &#8222;Gott und die Welt&#8220;.<\/p>\n<p>Esoterische Wissenschaftsparadigmen verdienen l\u00e4ngst ein eingehenderes Studium, wie beliebig aufgez\u00e4hlte Beispiele zeigen m\u00f6gen: Von Newton, der nach wie vor als Gallionsfigur moderner Epistemologie gilt, sind unz\u00e4hlige alchemistische Manuskripte \u00fcberliefert. Im 18. Jahrhundert begeisterten sich Fichte, Schelling, Hegel und Schopenhauer f\u00fcr den &#8222;animalischen Magnetismus&#8220; des romantisch-esoterischen Mediziners Franz Anton Mesmer (1734\u20131815). Dieser integrierte Hell- und Geisterseherei in den gr\u00f6\u00dferen Rahmen eines medizinisch-therapeutischen Selbstverst\u00e4ndnisses. Komplement\u00e4rmedizinische Anthropologien und Therapien sind nach wie vor zutiefst gesellschaftlich verankert. Das prominenteste Beispiel ist vielleicht die anthroposophische &#8222;Misteltherapie&#8220; gegen Krebs, die der &#8222;Geisteswissenschaftler&#8220; Rudolf Steiner (1861\u20131925) ersann. Dessen Lehre fand schnell eine breite Rezeption au\u00dferhalb seiner expliziten Anh\u00e4nger, Kafka, Bloch und Beuys zum Beispiel.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8668\" aria-describedby=\"caption-attachment-8668\" style=\"width: 202px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"dt-single-image\" href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Helena-Blavatsky.jpg\" data-dt-img-description=\"Helena Blavatsky. Wikipedia commons\"><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8668\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Helena-Blavatsky-202x300.jpg\" alt=\"Helena Blavatsky. Wikipedia commons\" width=\"202\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Helena-Blavatsky-202x300.jpg 202w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Helena-Blavatsky.jpg 295w\" sizes=\"(max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-8668\" class=\"wp-caption-text\">Helena Blavatsky. Wikipedia commons<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es hat sich etabliert, solche gelegentlich als &#8222;mystisch&#8220; oder &#8222;okkult&#8220; bezeichneten Lehren unter dem Namen &#8222;Esoterik&#8220; zu verhandeln, der im Deutschen zuerst 1772 in freimaurerischen Kontexten verwendet wurde. \u00dcber seine inhaltlichen Merkmale als Forschungsgegenstand und die Frage, ob er \u00fcberhaupt inhaltlich definiert werden d\u00fcrfe, wird wie \u00fcblich hitzig gestritten. Es gibt jedoch ein gemeinsames Merkmal vieler einflussreicher Spielarten von Esoterik: Sie positionieren ihre Programme zu den modernen Wissenschaften. Sowohl die kulturgeschichtlich ungeheuer einflussreiche Neo-Theosophie Helena Blavatskys (1831\u20131891) als auch der &#8222;Eranos-Kreis&#8220; im Schweizerischen Ascona, wo Gelehrte wie C. G. Jung, Gershom Scholem, Henry Corbin und Mircea Eliade zusammentrafen, zielten auf eine Kritik des Historismus. Sie suchten nach Wesen und Sinn in den Tiefen der Geschichte, deren Erkennbarkeit durch Quellenkritik und Relativismus bestritten wurde. Dabei postulierten sie verborgene \u00dcberlieferungen, die sie normativ aufwerteten und sowohl der ignoranten offiziellen Religionsgeschichte als auch den kalten Naturwissenschaften entgegenstellten.<\/p>\n<h3>Esoterik imitiert Wissenschaft und will sie zugleich \u00fcberschreiten<\/h3>\n<p>In Ascona wurde am Programm einer \u00bbmystischen\u00ab Tiefenharmonie der Weltreligionen gesponnen. Selbst der Ideologiekritiker Theodor Adorno, der etwaiger okkultistischer Interessen unverd\u00e4chtig ist, \u00fcbernahm von Scholem die esoterische Traditionskonstruktion einer unterirdischen Mystik: &#8222;\u00dcber die Demarkationslinien der Religionen hinweg, die einander H\u00e4resien sind&#8220;, wie er das formulierte. Scholem war nicht Adornos einziger Kontakt zum Eranos-Kreis: Gemeinsam mit Max Horkheimer bem\u00fchte er sich um die Universit\u00e4tskarriere des jungianischen Kulturphilosophen Jean Gebser. Das zeigt nichts als die Dauerpr\u00e4senz esoterischer Forscher am Rande der Universit\u00e4ten.<\/p>\n<p>[dt_quote type=&#8220;pullquote&#8220; layout=&#8220;left&#8220; font_size=&#8220;big&#8220; animation=&#8220;fancy&#8220; size=&#8220;2&#8243;]<em>\u00bbDie vergessenen Nach- und Auswirkungen esoterischer Debatten auf die anerkannte Ideengeschichte finden erst in den letzten Jahren steigende wissenschaftliche Aufmerksamkeit und Kritik.\u00ab<\/em>[\/dt_quote]<\/p>\n<p>Und umgekehrt: Ein Teil der gnostischen Schriften von Nag Hammadi fand seinen Weg in die \u00d6ffentlichkeit etwa durch das Studierzimmer C. G. Jungs, der sie f\u00fcr seine tiefenpsychologische Heils- und Heilungslehre in Anspruch nahm und damit den Ruf der sp\u00e4tantiken gnostischen Religionen bis heute beeinflusste. Solche imagin\u00e4ren historischen Verbindungen wurden lange auch von Esoterik-Kritikern geteilt, die dann umgekehrt eine dunkle, sch\u00e4dliche irrationale Unterstr\u00f6mung der Geistes- und Religionsgeschichte unterstellten. Die vergessenen Nach- und Auswirkungen esoterischer Debatten auf die anerkannte Ideengeschichte finden erst in den letzten Jahren steigende wissenschaftliche Aufmerksamkeit und Kritik. Lange blieben sie unbeachtet, weil historische Kontextualisierung sich auf akademisch gut beleumundete Quellen beschr\u00e4nkte oder formalistische Zug\u00e4nge die Einbeziehung ideengeschichtlicher Kontexte ohnehin systematisch boykottierten.<\/p>\n<p>Esoterische Praktiken und Lehren sind &#8222;Rejected Knowledge&#8220; (James Webb), Ideen, die wissenschaftlich \u00fcberholt sind oder niemals etabliert wurden, weil sie sich als \u00bbh\u00f6heren\u00ab Zugang zu Konzepten verstanden, die seit der Reformation eher dem Gebiet des Glaubens zugeordnet w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngere Esoterik, von vielen als feige Flucht vor der Moderne verstanden, erweist sich vielmehr als eines ihrer Ph\u00e4nomene und strebt in ihrem Selbstverst\u00e4ndnis danach, sich dem \u00bbpolemischen Diskurs\u00ab (Wouter Hanegraaff) der \u00bbaufgekl\u00e4rten\u00ab Akademie anzugleichen: &#8222;Der Versuch, sich in aufgekl\u00e4rter Geselligkeit durch die Beschw\u00f6rung von Geistern die Unsterblichkeit der Seele zu beweisen statt nur daran zu glauben&#8220;, wie die Hallenser Historikerin Monika Neugebauer-W\u00f6lk 2008 feststellte. Man darf durchaus an Faust denken: Gesucht ist letztes Wissen, das &#8222;was die Welt im Innersten zusammenh\u00e4lt&#8220;. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu den sogenannten \u00bbokkulten Wissenschaften\u00ab des Mittelalters und der Fr\u00fchneuzeit, die sich noch als rechtgl\u00e4ubig im Sinne der kirchlichen Autorit\u00e4t erweisen wollten.<br \/>\n[dt_call_to_action content_size=&#8220;small&#8220; background=&#8220;fancy&#8220; line=&#8220;true&#8220; animation=&#8220;fadeIn&#8220;]<br \/>\n<strong>Auf den Punkt gebracht<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Die moderne Esoterik imitiert den akademischen Diskurs und versucht, die M\u00f6glichkeiten der Wissenschaften mit ihrem Erkenntnisideal, das auf integrale Allwissenheitsmythen und \u00fcbersinnliche Relevanzstrukturen abzielt, zugleich zu \u00fcberschreiten.<\/li>\n<li>Die \u00bbAnthroposophie\u00ab Rudolf Steiners, einer der einflussreichsten esoterischen Systembauten, ist nicht nur Mitten in der Gesellschaft angekommen, sondern hat ihren Platz auch an vier deutschen Hochschulen.<\/li>\n<li>Die Kunden des esoterischen Markts konsumieren nicht selten konkurrierende Angebote.<br \/>\n[\/dt_call_to_action]<\/li>\n<\/ul>\n<p>Moderne Esoteriker dagegen sehen sich zwar oftmals in Opposition zu einer entfremdeten, &#8222;materialistischen&#8220; Welt. Als Alternative bieten sie die Erforschung h\u00f6herer Bereiche unserer selbst und des Kosmos an. Das merkt man konkret daran, wie sp\u00e4testens seit den 1930er Jahren von &#8222;h\u00f6heren Energien&#8220;, &#8222;Geistfunkenatomen&#8220; und &#8222;Schwingungen&#8220; die Rede ist oder spirituelle Lebensberatungen sich irgendwie auf konstruktivistische Einsichten der modernen Physik wie die Quantentheorie abst\u00fctzen wollen. So enthielten theosophische Zeitschriften um 1900 ausf\u00fchrliche Debatten zur visuellen Diagnostik der Aura. Es wurde \u00fcber konkrete farbige Abbildungen des &#8222;Astralleibs&#8220; oder \u00c4hnliches gestritten, die den Menschen in verschiedenen Gem\u00fctszust\u00e4nden oder beim H\u00f6ren bestimmter Musikst\u00fccke darstellten. Dabei wurde offensichtlich der akademische Betrieb, etwa der Diskurs in Fachforen und -zeitschriften, unter Einbeziehung der \u00bbh\u00f6heren Welten\u00ab imitiert, Methoden der kontrollierten Falsifikation und Weiterentwicklung hellseherischer Schauungen zu erarbeiten versucht.<\/p>\n<h3>Mitten in der Gesellschaft: Steiners Anthroposophie<\/h3>\n<p>An den Kontroversen der theosophischen Aura-Forschung um 1900 partizipierte auch der \u00bbGeistesforscher\u00ab und Lebensreformer Rudolf Steiner. Dessen Weltanschauungskosmos &#8222;Anthroposophie&#8220; ist einer der einflussreichsten esoterischen Systembauten. Sie macht deutlich, dass und wie sich die \u00f6ffentliche Rehabilitierung esoterischer Wissenschaftsanspr\u00fcche l\u00e4ngst an den Debatten der akademischen Wissenschaften vorbei und in ihrer Mitte vollzogen hat. Steiners Schriften \u2013 mit Versprechen aus der Ecke: &#8222;Wie erlangt man Erkenntnisse der h\u00f6heren Welten?&#8220; \u2013 erscheinen seit 2013 gar in &#8222;Kritischer Ausgabe&#8220; im renommierten Stuttgarter frommann-holzboog Verlag.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8671\" aria-describedby=\"caption-attachment-8671\" style=\"width: 182px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"dt-single-image\" href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Steiner_um_1905.jpg\" data-dt-img-description=\"\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-8671 size-medium\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Steiner_um_1905-182x300.jpg\" alt=\"Steiner_um_1905\" width=\"182\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Steiner_um_1905-182x300.jpg 182w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Steiner_um_1905-768x1268.jpg 768w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Steiner_um_1905-620x1024.jpg 620w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Steiner_um_1905.jpg 773w\" sizes=\"(max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-8671\" class=\"wp-caption-text\">Rudolf Steiner um 1905. Wikipedia Commons<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Herausgeber Christian Clement, ein ehemaliger Waldorflehrer, unterrichtet am German Studies Department der mormonischen Brigham Young University. Er will Steiner keinesfalls mit der Theosophischen Gesellschaft verbunden wissen, sondern verortet dessen monistisch-morphologisches Erkenntnisideal in einer dem deutschen Idealismus entstammenden Bewusstseinsph\u00e4nomenologie. Die empiristisch-objektivistischen \u00fcbersinnlichen Schauungen habe Steiner blo\u00df als Metaphern und Sinnbilder formuliert, um ein monistisches Menschenbild zu illustrieren. Clements Versuch, Steiner apologetisch einer hochgesch\u00e4tzten philosophischen Tradition und damit unverd\u00e4chtigen Vorstellungen anzugliedern, ist ein Grundmodus esoterischer Selbstapologie in \u00f6ffentlichen Debatten, der den anti-esoterischen akademischen Vorbehalt mehr oder weniger reflexiv integriert.<\/p>\n<p>Derweil haben vier akkreditierte Hochschuleinrichtungen in Deutschland anthroposophische Wurzeln und zum Teil Studieninhalte: Die \u00bbAlanus Hochschule f\u00fcr Kunst und Gesellschaft\u00ab in Alfter bei Bonn bietet ein Graduiertenkolleg Waldorfp\u00e4dagogik und Studieng\u00e4nge f\u00fcr den anthroposophischen Ausdruckstanz Eurythmie an, \u00e4hnlich die private Universit\u00e4t in Witten-Herdecke. An der Uni Kassel existiert eine &#8222;Koordinationsstelle f\u00fcr biologisch-dynamische Landwirtschaft&#8220;, eine weitere anthroposophische Reforminitiative, nachdem eine Professur f\u00fcr das Thema auf Widerstand gesto\u00dfen war. Auf breitere \u00f6ffentliche Kritik stie\u00dfen auch die esoterischen Annahmen von Harald Wallach, der eine Stiftungsprofessur f\u00fcr Komplement\u00e4rmedizin am &#8222;Institut f\u00fcr transkulturelle Gesundheitswissenschaften&#8220; der Universit\u00e4t Frankfurt Oder innehat.<\/p>\n<h3>Auf dem Esoterik-Markt wird Absolutes zu Relativem<\/h3>\n<p>Ebenso wie vereinzelt esoterische Weltanschauungen im akademischen Diskurs verankert werden, gibt es immer mehr \u2013 meist historische \u2013 Forschung \u00fcber die diversen und durchaus widerspr\u00fcchlichen Spielarten esoterischer Str\u00f6mungen der Neuzeit, die durch philosophische Kritik und soziologische Analysen komplettiert zu werden verdienen. Dabei wird die esoterische Rhetorik des h\u00f6heren Wissens als Versuch erkennbar, Glaubensinhalten \u2013 es geht eben meist um Christus, Buddha, die Seele und so weiter \u2013 den Schleier &#8222;objektiver&#8220; Erkenntnis zu verleihen. Die Sehnsucht nach religi\u00f6s-wissenschaftlicher Objektivit\u00e4t reagiert auf die relativistischen Implikationen von Interkulturalit\u00e4t und einander exkludierenden religi\u00f6sen Heilsanspr\u00fcchen.<\/p>\n<p>[dt_quote type=&#8220;pullquote&#8220; layout=&#8220;right&#8220; font_size=&#8220;big&#8220; animation=&#8220;fancy&#8220; size=&#8220;2&#8243;]<em>\u00bbDie Kunden des esoterischen Markts konsumieren nicht selten konkurrierende Angebote.\u00ab<\/em>[\/dt_quote]<\/p>\n<p>Die Kunden des esoterischen Markts verhalten sich dementsprechend oft eklektisch und individualistisch. Sie konsumieren nicht selten konkurrierende Angebote, w\u00e4hrend sich esoterische Gurus und Bewegungen teilweise energisch bek\u00e4mpfen und exkommunizieren. &#8222;Auf dem Markt feilgeboten, wird alles Absolute ganz praktisch zu einem Relativen&#8220;, kommentierte dies der Berliner Religionswissenschaftler Hartmut Zinser. Die entstehenden Widerspr\u00fcche zwischen unterschiedlichen Systemen werden oft unter Verweis auf eine paradoxale Logik erkl\u00e4rt, der Satz vom ausgeschlossenen Dritten durch eine vage postulierte h\u00f6here Harmonie der Gegens\u00e4tze ersetzt. Irrational kann alles erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Die magisch-ganzheitliche Sinngebung durch &#8222;h\u00f6heres Wissen&#8220; vermag der Fragw\u00fcrdigkeit jeder Heilsgewissheit jedoch nichts entgegenzusetzen, weil sie den Relativismus blo\u00df durch dogmatische Setzung aus dem Jenseits umgehen kann. Schon Nietzsche spottete \u00fcber die &#8222;Hinterweltler&#8220;. Ihr Einspruch gegen eine relativistische Wissenschaft zieht das reklamierte Unbedingte selbst in den Bereich des Bedingten und muss daran scheitern. Die \u00fcber-sinnlichen Strukturen lassen sich nicht wissenschaftlich ausweisen. Denn gerade in der erkenntnistheoretischen Hybris erweist sich esoterisches Wissen eben nicht als au\u00dferzeitlich, sondern als abh\u00e4ngig von inzwischen selbst \u00fcberholten Objektivit\u00e4tsparadigmen.<\/p>\n<p>[dt_call_to_action content_size=&#8220;small&#8220; background=&#8220;fancy&#8220; line=&#8220;true&#8220; animation=&#8220;fadeIn&#8220;]<\/p>\n<figure id=\"attachment_8672\" aria-describedby=\"caption-attachment-8672\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8672 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/blog_FF-Autor-Ansgar-Martins-150x150.jpg\" alt=\"Ansgar Martins. Foto: Dettmar\" width=\"150\" height=\"150\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8672\" class=\"wp-caption-text\">Ansgar Martins. Foto: Dettmar<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Der Autor: Ansgar Martins<\/strong>, Jahrgang 1991, studierte Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte an der Goethe-Universit\u00e4t und recherchiert nun f\u00fcr ein Promotionsprojekt zur Philosophie Siegfried Kracauers an der Martin-Buber-Professur f\u00fcr j\u00fcdische Religionsphilosophie. Er hat verschiedentlich zur Geschichte und Kritik neuzeitlicher Esoterik publiziert, insbesondere zu ihren rassistischen und nationalsozialistischen Spielarten. Dabei interessiert ihn insbesondere die Transformation religi\u00f6ser Traditionen im Wirkungsbereich der philosophischen und wissenschaftlichen Moderne. Letzte Publikation: Adorno und die Kabbala, Potsdamer Universit\u00e4tsverlag (erscheint 2016\/7).<\/p>\n<p>[\/dt_call_to_action]<\/p>\n<p><em><strong>Der Artikel ist erschienen in Forschung Frankfurt 1-2016 zum Thema &#8222;<a href=\"http:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/34831594\/aktuelle_Ausgabe\" target=\"_blank\">Gott und die Welt<\/a>&#8220; unter dem Titel: &#8222;<a href=\"http:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/61990612\/FoFra_2016_01_Religionen_in_der_Gesellschaft_Sehnsucht_nach_absoluter_Wissenschaft.pdf\" target=\"_blank\">Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft. Die moderne Esoterik will nicht glauben, sondern wissen<\/a>&#8222;.<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Esoterische Weltanschauungen stellen sich in ein bewusstes Konkurrenzverh\u00e4ltnis zu den akademischen Wissenschaften. Dennoch hat sich der esoterische Diskurs immer wieder gerade im Umfeld der gesellschaftlich anerkannten universit\u00e4ren Wissenschaften konstituiert.<\/p>","protected":false},"author":8,"featured_media":8659,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_eb_attr":"","_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[36],"post_folder":[],"class_list":["post-8656","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaft","tag-forschung-frankfurt"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Esoterische Weltanschauungen stellen sich in ein bewusstes Konkurrenzverh\u00e4ltnis zu den akademischen Wissenschaften. Dennoch hat sich der esoterische Diskurs immer wieder gerade im Umfeld der gesellschaftlich anerkannten universit\u00e4ren Wissenschaften konstituiert.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2016-08-02T11:09:21+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2016-08-03T09:40:01+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"650\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"450\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"-\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"-\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"-\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739\"},\"headline\":\"Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft\",\"datePublished\":\"2016-08-02T11:09:21+00:00\",\"dateModified\":\"2016-08-03T09:40:01+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/\"},\"wordCount\":1765,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/08\\\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg\",\"keywords\":[\"Forschung Frankfurt\"],\"articleSection\":[\"Gesellschaft\"],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/\",\"name\":\"Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/08\\\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg\",\"datePublished\":\"2016-08-02T11:09:21+00:00\",\"dateModified\":\"2016-08-03T09:40:01+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/08\\\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/08\\\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg\",\"width\":650,\"height\":450,\"caption\":\"Goetheanum in Dornach, Zentrum der Anthroposophischen Gesellschaft. Foto: Wladyslaw, CC BY-SA 3.0, https:\\\/\\\/commons.wikimedia.org\\\/w\\\/index.php?curid=3999348\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/gesellschaft\\\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/\",\"name\":\"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\",\"description\":\"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t | Neues aus Forschung, Lehre, Studium\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#organization\",\"name\":\"Goethe-Universit\u00e4t\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/03\\\/800px-Goethe-Logo.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/03\\\/800px-Goethe-Logo.png\",\"width\":800,\"height\":436,\"caption\":\"Goethe-Universit\u00e4t\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739\",\"name\":\"-\",\"description\":\"Dieser Beitrag wurde von der Online-Redaktion ver\u00f6ffentlicht. Wenn der Beitrag von einem Gastautoren verfasst wurde, findet sich dieser Hinweis am Ende des jeweiligen Artikels.\",\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/autoren\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/en\\\/author\\\/redaktion\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","og_description":"Esoterische Weltanschauungen stellen sich in ein bewusstes Konkurrenzverh\u00e4ltnis zu den akademischen Wissenschaften. Dennoch hat sich der esoterische Diskurs immer wieder gerade im Umfeld der gesellschaftlich anerkannten universit\u00e4ren Wissenschaften konstituiert.","og_url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/","og_site_name":"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","article_published_time":"2016-08-02T11:09:21+00:00","article_modified_time":"2016-08-03T09:40:01+00:00","og_image":[{"width":650,"height":450,"url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"-","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"-","Estimated reading time":"9 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/"},"author":{"name":"-","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/person\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739"},"headline":"Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft","datePublished":"2016-08-02T11:09:21+00:00","dateModified":"2016-08-03T09:40:01+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/"},"wordCount":1765,"publisher":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg","keywords":["Forschung Frankfurt"],"articleSection":["Gesellschaft"],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/","name":"Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","isPartOf":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg","datePublished":"2016-08-02T11:09:21+00:00","dateModified":"2016-08-03T09:40:01+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/#primaryimage","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg","contentUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/blog_FF-Goetheanum_Dornach2.jpg","width":650,"height":450,"caption":"Goetheanum in Dornach, Zentrum der Anthroposophischen Gesellschaft. Foto: Wladyslaw, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=3999348"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/gesellschaft\/sehnsucht-nach-absoluter-wissenschaft\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Sehnsucht nach absoluter Wissenschaft"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#website","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/","name":"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","description":"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t | Neues aus Forschung, Lehre, Studium","publisher":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#organization","name":"Goethe University Frankfurt","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/800px-Goethe-Logo.png","contentUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/800px-Goethe-Logo.png","width":800,"height":436,"caption":"Goethe-Universit\u00e4t"},"image":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/person\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739","name":"-","description":"Dieser Beitrag wurde von der Online-Redaktion ver\u00f6ffentlicht. Wenn der Beitrag von einem Gastautoren verfasst wurde, findet sich dieser Hinweis am Ende des jeweiligen Artikels.","sameAs":["http:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/autoren"],"url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/author\/redaktion\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8656"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8656\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8659"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8656"},{"taxonomy":"post_folder","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/post_folder?post=8656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}