{"id":86696,"date":"2025-12-09T10:12:00","date_gmt":"2025-12-09T09:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=86696"},"modified":"2025-12-04T15:56:10","modified_gmt":"2025-12-04T14:56:10","slug":"je-digitaler-es-wird-desto-staerker-finden-ausschluesse-statt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/unireport\/je-digitaler-es-wird-desto-staerker-finden-ausschluesse-statt\/","title":{"rendered":"\u201eJe digitaler es wird, desto st\u00e4rker finden Ausschl\u00fcsse statt\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Online-Banking und Bezahlen mit Karte oder Smartphone verbreiten sich immer weiter. Das ist f\u00fcr viele komfortabel, hat aber auch eine Schattenseite, wie die Forschung der Wirtschaftssoziologin Barbara Brandl zeigt: F\u00fcr die Gesellschaft und f\u00fcr Einzelne birgt der Trend zum digitalen Bezahlen Gefahren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/06_Je-digitaler-es-wird_650x450px-web.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-86697\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/06_Je-digitaler-es-wird_650x450px-web.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/06_Je-digitaler-es-wird_650x450px-web-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/06_Je-digitaler-es-wird_650x450px-web-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/06_Je-digitaler-es-wird_650x450px-web-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Barbara Brandl. \u00a9 privat<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>UniReport: <\/strong>Frau Prof. Brandl, Sie forschen zu finanzieller Teilhabe, was versteht man darunter und warum ist sie relevant?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Barbara Brandl: <\/strong>Finanzielle Teilhabe bedeutet, dass ich bezahlen kann, Zugang zu Konten habe und dass ich sparen und Kredite aufnehmen kann. Wenn man davon ausgeht, dass durch Finanzm\u00e4rkte oder einfach Zahlungsinfrastrukturen Chancen in modernen Gesellschaften verteilt werden, dann ist es ein sehr wichtiger Punkt, ob Leute Zugang haben oder nicht. Auf Bezahlen sind wir in modernen Gesellschaften angewiesen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie entscheidend ist finanzielle Teilhabe im Vergleich damit, wie viel Geld jemand zur Verf\u00fcgung hat?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einkommen und Bildung, die stark mit Einkommen zusammenh\u00e4ngt, sind nat\u00fcrlich immer noch die sehr viel wichtigeren Variablen, wenn es um die Verteilung von Chancen geht. Wir beobachten aber, dass der unterschiedliche Zugang zu Finanzdienstleistungen Ungleichheiten, die bereits bestehen, nochmal verst\u00e4rkt. Und unsere Zahlen zeigen, dass Kredite, aber vor allem auch digitale Finanzprodukte, sehr viel h\u00e4ufiger von Leuten in oberen Schichten genutzt werden als von unteren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Gilt das f\u00fcr alle digitalen Finanzdienstleistungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Unterschied ist nur unter denjenigen gering, die EC-Karten, Debitkarten oder beides benutzen. Bei allen anderen digitalen Finanzdienstleistungen sehen wir eine starke Differenz zwischen hohem und niedrigem Einkommen. Besonders krass ist es bei Kreditkarten. Hier zeigt sich ein Unterschied in der Verbreitung von 24 Prozent zwischen der niedrigsten und der h\u00f6chsten Einkommensgruppe. Wenn man bedenkt, dass Kreditkarten h\u00e4ufig eine Voraussetzung sind, \u00fcberhaupt bestimmte Leistungen bezahlen zu k\u00f6nnen \u2013 Mietautos, Fl\u00fcge \u2013, hat das deutliche Auswirkungen. Wo wir auch einen starken Unterschied sehen, ist bei Apple Pay, Google Pay und PayPal. Je digitaler es wird, desto st\u00e4rker finden Ausschl\u00fcsse statt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie erkl\u00e4ren sich diese Unterschiede zwischen Einkommensgruppen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das liegt vermutlich an Milieu-Effekten. Wir wissen das aus anderen Studien: Wenn man sich anschaut, wer sorgt wie vor und wer hat wie viel Wissen \u00fcber Finanzprodukte, dann sehen wir einen ganz starken Unterschied, der sich durch Erfahrungen erkl\u00e4rt, die Menschen in ihrem Umfeld machen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Neben diesen typischen Ungleichheitsmustern sprechen Sie und Ihre Ko-Autorinnen in einer gerade erschienenen Studie zu finanzieller Teilhabe von weiteren, zum Teil neuen, Ungleichheitsmustern. Welche sind das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite gro\u00dfe Variable neben Einkommen, die die unterschiedliche Verbreitung digitaler Finanzdienstleistungen erkl\u00e4rt, ist das Alter. Immer \u00f6fter brauche ich zum Beispiel ein Smartphone f\u00fcr Online-Banking. M\u00f6glicherweise ist auch gar nicht das Alter an sich die erkl\u00e4rende Variable, sondern Technologieaffinit\u00e4t. Und die ist bei jungen Menschen tendenziell st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt. Au\u00dferdem werden digitale Finanzdienstleistungen tendenziell von M\u00e4nnern h\u00e4ufiger in Anspruch genommen, was unter anderem daran liegt, dass Frauen im Schnitt weniger Geld zur Verf\u00fcgung haben und sich weniger f\u00fcr Finanzthemen interessieren \u2013 aber der Effekt ist nicht so gro\u00df wie bei Alter und Einkommen. Eine interessante Ausnahme ist \u201eBuy now, pay later\u201c: Das wird h\u00e4ufiger von Frauen genutzt, auch in unserer Studie.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Woran k\u00f6nnte das liegen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Frauen nehmen seltener Kredite auf, im Schlechten wie auch im Guten, wenn es zur Verm\u00f6gensmehrung f\u00fchren k\u00f6nnte. \u201eBuy now, pay later\u201c ist ein zinsloses Darlehen, sofern man tats\u00e4chlich nach den 30 Tagen bezahlt. Es gilt als fairere Alternative im Vergleich zu Kreditkartenschulden, die ein schlechtes Image haben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Das schl\u00e4gt bei Frauen st\u00e4rker durch?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die H\u00fcrde ist bei \u201eBuy now, pay later\u201c viel geringer, gerade f\u00fcr Frauen, die vor Krediten st\u00e4rker zur\u00fcckschrecken. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass Frauen h\u00e4ufiger Waren kaufen, f\u00fcr die \u201eBuy now, pay later\u201c angeboten wird, zum Beispiel Haushaltswaren und Kleidung f\u00fcr die Kinder. Eine andere Vermutung ist, dass es vor allem um Ausgaben geht, die mit Werbung auf Social Media zusammenh\u00e4ngen. Darauf scheinen Frauen st\u00e4rker anzusprechen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Worin liegen die Nachteile f\u00fcr diejenigen, die digitale Finanzdienstleistungen nicht nutzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst ist der Zugang zu Bargeld in den letzten zehn Jahren in Deutschland sehr stark eingeschr\u00e4nkt worden, insbesondere durch den Abbau von Bankfilialen und Bankautomaten, vor allem in l\u00e4ndlichen Gebieten. Wir sehen das deutlich im Vergleich zu Frankreich. Dort wurde im selben Zeitraum fast nichts abgebaut. Und f\u00fcr bestimmte Schichten und viele \u00e4ltere Menschen hat Bargeld eine andere Bedeutung als etwa f\u00fcr viele J\u00fcngere mit h\u00f6herem Einkommen. Es wird also viel aufwendiger, \u00fcberhaupt an Bargeld zu kommen und noch dazu wird es nicht mehr \u00fcberall angenommen. Zudem haben sich analoge Angebote von Banken verteuert, wenn ich zum Beispiel Online-Banking nicht nutzen m\u00f6chte, sondern nach wie vor Dienstleistungen in der Filiale.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sie ziehen in Ihrer Studie eine starke Verbindung zwischen digitalem Bezahlen und Konsumkrediten. Wie l\u00e4sst die sich beschreiben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Banken wurden \u00fcberhaupt erst stark in der Vergabe von Konsumkrediten durch die Digitalisierung. Gleichzeitig mit digitalem Bezahlen entstand eine neue Form von Konsumkrediten, die direkt mit der Zahlung verbunden sind. Kreditkarten waren eine neue Form der digitalen Zahlung, schufen aber auch eine neue, unkomplizierte Form eines Konsumkredits. An den meisten Giro- und Debitkarten h\u00e4ngt automatisch die M\u00f6glichkeit eines Dispokredits dran, also die \u00dcberziehung des Kontos. Man muss meistens aktiv auf die Bank zugehen, um das zu \u00e4ndern. Das setzt sich fort bis zu \u201eBuy now, pay later\u201c von Klarna und PayPal. Deswegen sagen wir, das muss man zusammendenken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Welche Folgen hat das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele wissen gar nicht, ob sie gerade nur bezahlen oder auch einen Kredit aufnehmen. Es ist so eng miteinander verbunden. In Verhaltensstudien zeigt sich schon lange: Je mehr digital bezahlt wird, desto mehr Konsumkredite werden aufgenommen. Das ist ein Hauptgrund, warum digitales Bezahlen ein so profitables Gesch\u00e4ftsmodell ist f\u00fcr Banken, Kreditkartenfirmen und andere Zahlungsdienstleister. Die Verhaltens\u00f6konomik hat gezeigt, dass Menschen vielfach irrational mit Geld umgehen. Ein ber\u00fchmtes Beispiel daf\u00fcr ist, das eigene Konto zu \u00fcberziehen, verbunden mit hohen Dispozinsen, obwohl ich eigentlich genug Geld auf einem anderen Konto liegen habe, das ich aber zum Sparen nutze.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcbernehmen sich viele damit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr spezifische Gruppen ist das sehr problematisch. Insbesondere j\u00fcngere Leute geraten durch Konsumkredite stark in ein \u00dcberschuldungsrisiko, gerade durch \u201eBuy now, pay later\u201c. Generell l\u00e4sst sich sagen, dass Konsumkredite sehr stark zu sozialen Ungleichheitsdynamiken beitragen, wobei wir Konsumkredite nicht als Einheit sehen d\u00fcrfen, wie die Forschung von Jenny Preunkert zeigt. Nicht nur in den unteren Schichten, auch in den Mittelschichten werden ganz stark Konsumkredite aufgenommen, am meisten f\u00fcr Wertgegenst\u00e4nde wie Autos. Untere Schichten nehmen sehr viel h\u00e4ufiger Konsumkredite f\u00fcr den Bedarf des t\u00e4glichen Lebens auf, etwa f\u00fcr Lebensmittel und Arztrechnungen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Solche Alltagskredite bezeichnen Sie und Ihre Ko-Autorinnen in der Studie als Indikator f\u00fcr die Prekarisierung des t\u00e4glichen Lebens. Sie betonen aber, dass Konsumkredite auch soziale Ungleichheit reduzieren k\u00f6nnen. Was w\u00e4re ein Beispiel daf\u00fcr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Konsumkredite dabei helfen, einen finanziellen Engpass zu \u00fcberwinden \u2013 zum Beispiel, wenn ich einen neuen Job anfange, aber noch kein Geld f\u00fcr einen neuen Anzug f\u00fcr die Arbeit habe oder kein Geld f\u00fcr ein Auto, mit dem ich den Arbeitsort erreichen kann. Klassischerweise hat die Forschung nur den Immobilienkrediten der h\u00f6heren Schichten eine Vermehrung des Verm\u00f6gens zugeschrieben, aber auch Wertgegenst\u00e4nde, die ich mit einem Konsumkredit kaufe, k\u00f6nnen auf l\u00e4ngere Sicht mein Verm\u00f6gen erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wie k\u00f6nnen wir der Ungleichheit in der finanziellen Teilhabe entgegenwirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen eine Entsprechung zum Bargeld in der digitalen Welt. Deswegen bin ich sehr f\u00fcr den digitalen Euro. Wir brauchen eine Form von digitalem Bezahlen, das auf einer \u00f6ffentlichen Infrastruktur vollzogen werden kann. Daneben ist es sehr wichtig, dass wir das Bargeld erhalten, weil keine Form der digitalen Bezahlung je so wenig Daten produzieren wird wie eine Bezahlung mit Bargeld \u2013 und kein Zahlungssystem wird je so einfach sein. Daher m\u00fcssen wir auch die zugeh\u00f6rige Infrastruktur, das Filialnetz und die Bankautomaten, erhalten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Es ist also keine typisch deutsche Befindlichkeit, den R\u00fcckgang von Barzahlungen zu bedauern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Diskurs in Deutschland, \u201ewir wollen unser Bargeld behalten\u201c, reagiert wahrscheinlich stark darauf, dass die Filialstruktur in den letzten zehn Jahren so massiv ausged\u00fcnnt wurde. Wir m\u00fcssen uns vor Augen halten, dass Bargeld eine \u00f6ffentliche Infrastruktur ist, die jeder nutzen kann. Digitale Zahlungen laufen bisher ausschlie\u00dflich \u00fcber private Anbieter und die m\u00fcssen damit Geld verdienen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Der digitale Euro wurde zuletzt vom daf\u00fcr zust\u00e4ndigen Berichterstatter des EU-Parlaments infrage gestellt, mit R\u00fccksicht auf die Privatwirtschaft. Was spricht noch daf\u00fcr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es geht auch darum, dem Oligopol von Visa und Mastercard eine europ\u00e4ische und im besten Fall \u00f6ffentlich finanzierte Alternative entgegenzustellen. Fast alle grenz\u00fcberschreitenden Zahlungen laufen \u00fcber diese beiden Firmen, mit steigender Tendenz, aber zunehmend auch nationale digitale Zahlungen. Das hat auch eine geopolitische Dimension. Trump konnte einem Richter in Brasilien einfach die Kreditkarte sperren lassen. Und das Zahlungsnetzwerk der Banken, SWIFT, soll ja eigentlich ein internationales System sein, ist aber dominiert von amerikanischen Banken. Wir sind im Zahlungsverkehr auf amerikanische Unternehmen angewiesen \u2013 und das ist ein weiterer wichtiger Grund f\u00fcr den digitalen Euro.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Fragen: Jannik Waidner<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Barbara Brandl<\/strong> ist Professorin f\u00fcr Soziologie mit dem Schwerpunkt Organisation und Wirtschaft am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Uni. Sie forscht zur Soziologie des Kredits, digitalen Finanzdienstleistungen, finanzieller Inklusion sowie zu Bargeld und zum digitalen Euro. Au\u00dferdem hat sie zu Mobile Money, dem globalen S\u00fcden, gr\u00fcner Biotechnologie und im Feld der Politischen \u00d6konomie publiziert.<br><br><strong>Zum Weiterlesen:<\/strong> Barbara Brandl, Zs\u00f3fia S. Ign\u00e1cz, Alexandra Keiner und Jenny Preunkert: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.34669\/wi.dp\/49\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Von der Kreditkarte zu Buy-Now-Pay-Later: Soziale Ungleichheiten in der Nutzung von digitalen Bezahldiensten und Konsumkrediten.<\/a> Weizenbaum Discussion Paper #49, Oktober 2025.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Online-Banking und Bezahlen mit Karte oder Smartphone verbreiten sich immer weiter. 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