{"id":87199,"date":"2025-08-10T10:00:00","date_gmt":"2025-08-10T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=87199"},"modified":"2026-01-22T13:29:24","modified_gmt":"2026-01-22T12:29:24","slug":"alles-eine-frage-der-einstellung-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/","title":{"rendered":"Alles eine Frage der Einstellung!"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-a628a3b2-a3c9-45f4-8c35-e7967c2d83a9\">Ein Forschungsprojekt zum Thema Propositionalismus<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\" id=\"block-fa2dd826-9317-466a-a7ab-d4c1bcafd1d1\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Proportionalismus_650x450_web-500x346.jpg\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Proportionalismus_650x450_web-500x346.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-e8f68e90-c4d3-445c-b9e3-153a307c79b3\"><strong>Wie f\u00fcgen sich W\u00f6rter und Wortgruppen zu einem bedeutsamen Satz? Und wie l\u00e4sst sich der Inhalt des Satzes analysieren? Ein linguistisches Forschungsprojekt an der Goethe-Universit\u00e4t sollte zeigen, inwiefern sich hierf\u00fcr die These des Propositionalismus eignet, die selbst unter Linguisten nicht allzu bekannt ist. Das Thema ist durchaus komplex.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p id=\"block-c637bba2-a607-45c3-9466-a55d30ca9590\">Bevor wir uns dem Propositionalismus selbst widmen, m\u00fcssen wir \u2013 zumindest vorl\u00e4ufig \u2013 eine Reihe von grundlegenderen Fragen beantworten: Was sind die Bedeutungen von sprachlichen Ausdr\u00fccken (W\u00f6rtern oder S\u00e4tzen)? Wie verstehen H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer diese Ausdr\u00fccke und ihre Bedeutungen? Wie setzt sich die Bedeutung von komplexen Ausdr\u00fccken aus den Bedeutungen ihrer Bestandteile zusammen?<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-2279047f-3147-4beb-93f3-6738b92bed59\">Die formale Semantik, ein Teilbereich der Sprachwissenschaft, widmet sich diesen und \u00e4hnlichen Fragen. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung sind zum Beispiel f\u00fcr die Computerlinguistik relevant. Insbesondere erforscht die formale Semantik, welche strukturellen Regeln einer Sprache es erm\u00f6glichen, aus \u00adW\u00f6rtern und S\u00e4tzen eine bestimmte Bedeutung<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-90698c6c-39fb-498a-9605-f277b5348fa2\">zu \u00adkonstruieren. Das DFG-gef\u00f6rderte Koselleck-Projekt \u00bbPropositionalismus in der Linguistischen Semantik\u00ab an der Goethe-Universit\u00e4t sollte kl\u00e4ren, wie diese Bedeutungsgewinnung im Fall von Einstellungsberichten (zum Beispiel \u203aHeinz denkt, Merz ist der Pr\u00e4sident der USA\u2039) funktioniert. Die propositionalistische These besagt, dass alle Einstellungsverben (dazu geh\u00f6ren unter anderem \u203adenken\u2039, \u203awollen\u2039, \u203asich \u00advorstellen\u2039) Beziehungen zu Satzinhalten als Bedeutungen haben. Aber stimmt das?<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-48d9cad7-2c19-4ac4-bf36-e8e24a04374f\">Doch beginnen wir bei den W\u00f6rtern: Wer einen Zeitungsartikel mit Gewinn lesen \u2013 und verstehen \u2013 will, sollte m\u00f6glichst alle darin \u00adverwendeten W\u00f6rter kennen. Erst auf dieser Grundlage k\u00f6nnen die Leserinnen und Leser den Inhalt des Textes erfassen. Aber die Wort\u00adbedeutung allein reicht nicht aus: Der Weg von den Wortbedeutungen \u00fcber die Bedeutungen l\u00e4ngerer Einheiten (Phrasen) und S\u00e4tze bis zum Inhalt des gesamten Textes wird in der Semantik als Bedeutungskomposition bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-4e59721b-858f-4c95-a90c-5a263df96fde\">Wie hat man sich den Prozess des Verstehens vorzustellen? In der kompositionellen Semantik stellen wir uns die Bedeutungskomposition als ein Ineinandergreifen von Teil\u00adbedeutungen vor. Die Bedeutungen der einzelnen W\u00f6rter und Satzteile sind dabei deren Potenzial, sich miteinander zu verschiedenen Satzinhalten zu verbinden \u2013 wie Puzzleteile, die bei richtiger Kombination ein stimmiges Bild, also Sinn, ergeben. Als Beispiel mag eine Analyse der Bedeutung von S\u00e4tzen wie (1) dienen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-eb2938fb-6f5e-4e0a-b23e-f39211647545\" style=\"background-color:#eeeeee\">(1) Merz ist der Pr\u00e4sident der USA.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-c7e7b70b-607a-4c51-bf7c-94ac002a066e\">Die Bedeutung des Hilfsverbs \u203aist\u2039 kann man sich dabei als ein Puzzleteil vorstellen, das sich mit zwei weiteren, passenden Teilen zu einem vollst\u00e4ndigen Satzinhalt erg\u00e4nzen l\u00e4sst. Das Verb \u203asein\u2039 geh\u00f6rt wie \u203awerden\u2039 oder \u203ableiben\u2039 zu den sogenannten Kopula, die keinen besonderen Inhalt transportieren, sondern vor allem dazu dienen, andere Bestandteile des Satzes miteinander zu verbinden. Die Bedeutungen von \u203aMerz\u2039 und \u203ader Pr\u00e4sident der USA\u2039 sind solche passenden Puzzleteile und ergeben in Kombination mit dem Verb \u203aist\u2039 den Inhalt des Satzes (1).<br><br>In der formalen Semantik modellieren wir Sprachbedeutung nach logisch-mathematischem Vorbild und behandeln sie als Funktion \u2013 in diesem Fall eine Funktion mit zwei \u203aArgumenten\u2039 (\u203aInputs\u2039), die im resultierenden \u00adSatzinhalt \u2013 dem Wert der Funktion (deren \u203aOutput\u2039) \u2013 miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die Bedeutungskomposition besteht also in diesem Fall in der Anwendung einer Funktion, der Kopula-Bedeutung, auf zwei Argumente, die Bedeutungen der nominalen Teile.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p id=\"block-01f4da33-caf3-4e88-87c8-09e6cd5a956f\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"background-color:#eeeeee\">\n<p class=\"has-text-align-center\">AUF DEN PUNKT GEBRACHT<\/p>\n\n\n\n<ul id=\"block-5f4bee21-c1ea-4bf4-ae98-a67361b28768\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Die formale Semantik ist ein Teilbereich der Linguistik. Sie untersucht, wie sprachliche Ausdr\u00fccke miteinander kombiniert werden, um eine Bedeutung zu erzeugen. Sie nutzt logische und mathematische Modelle, um diese Prozesse zu analysieren und anzuwenden.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die Bedeutung von komplexen sprachlichen Ausdr\u00fccken entsteht durch das Zusammenspiel der Bedeutungen ihrer Bestandteile. Die Bedeutungen von W\u00f6rtern und Satzteilen verbinden sich zu einem Gesamtinhalt.<br><\/li>\n\n\n\n<li>In der modernen Semantik wird die Bedeutung eines Satzes als eine Proposition verstanden, die durch verschiedene m\u00f6gliche Szenarien beschrieben wird, auf die der Satz zutrifft.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die These des Propositionalismus besagt, dass alle Einstellungsverben (z.\u2009B. \u00bbdenken\u00ab, \u00bbwollen\u00ab) eine Beziehung zum Inhalt eines Satzes (Proposition) ausdr\u00fccken, der die Bedeutung des Satzes ausmacht.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Das Koselleck-Projekt zeigt, dass der Propositionalismus auch auf viele komplexe F\u00e4lle angewendet werden kann. Eine pr\u00e4zise mathematische Analyse kann helfen, die Bedeutung in diesen F\u00e4llen zu analysieren.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-9f9b155b-dab2-4ed7-a997-9df8cb86001d\">Bedeutungskomposition und Satzinhalte<\/h3>\n\n\n\n<p id=\"block-60aa3c8e-c589-414c-b6a4-4bee54192a30\">Die Bedeutungen aller sprachlichen Ausdr\u00fccke werden in der Semantik als Beitr\u00e4ge zu Satz\u00adbedeutungen analysiert. Was aber genau sind die Bedeutungen von S\u00e4tzen, auch Satzinhalte oder eben Propositionen genannt? Die moderne Semantik kann bei der Beantwortung dieser Frage auf Vorarbeiten einer anderen Disziplin, der formalen Logik, zur\u00fcckgreifen. Ausgehend von der Formalisierung mathematischer Theorien wurden dort bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts Methoden entwickelt, um die Inhalte von (in einem bestimmten Kontext ge\u00e4u\u00dferten) S\u00e4tzen zu analysieren. Dabei wird der Informationsgehalt eines Satzes durch die Bandbreite m\u00f6glicher Szenarien dargestellt, auf die er zutrifft. In unserem Beispiel sind diese Szenarien durchweg fiktiv; denn der Satz trifft auf keine reale Situation zu, er ist falsch (im Gegensatz etwa zu dem Satz \u203aTrump ist der Pr\u00e4sident der USA.\u2039).<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-738da440-1206-4546-a80e-53187e8b306e\">Dass unser Beispielsatz falsch ist, muss nicht unbedingt hei\u00dfen, dass er nicht von Einzelnen f\u00fcr wahr gehalten werden kann, etwa infolge massiver Desinformation. Wenn Heinz eine derart irregeleitete Person ist, l\u00e4sst sich wahrheitsgem\u00e4\u00df behaupten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-e1d8c08b-11a5-4051-9309-e45005c52bc1\" style=\"background-color:#eeeeee\">(2) Heinz denkt, Merz ist der Pr\u00e4sident der USA.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-4e0d9e4e-c2cb-4518-b218-f9851f9b5413\">Die kompositionelle Analyse von Satz (2) l\u00e4uft \u00e4hnlich ab wie bei (1). Auch das Verb denkt besitzt eine Bedeutung, die sich mit den Bedeutungen der anderen beiden Bestandteile zum Inhalt des Satzes kombinieren l\u00e4sst. Allerdings ist bei dieser Verb-Bedeutung die zweite L\u00fccke anders ausgepr\u00e4gt als in (1), denn hier muss ein Satzinhalt hineinpassen, n\u00e4mlich gerade der von (1). Dieser Satzinhalt f\u00fcllt dann die zweite L\u00fccke in der Verbbedeutung, so dass nach F\u00fcllung der ersten L\u00fccke durch die Bedeutung des Namens Heinz ein neuer Satzinhalt entsteht, n\u00e4mlich der von (2).<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-23b390bf-c420-47ae-9cf2-8621be825c57\">Propositionalismus und Einstellungsberichte<\/h3>\n\n\n\n<p id=\"block-80c18ead-bacf-4dda-8592-94a079b060f7\">S\u00e4tze wie (2), in denen mentale Einstellungen einzelner Personen zu einer bestimmten Aussage beschrieben werden, bezeichnet man in der Semantik als Einstellungsberichte. Sie haben typischerweise die Gestalt \u203aX V S\u2039, wobei \u203aX\u2039 sich auf ein Individuum bezieht (das Einstellungssubjekt Heinz), w\u00e4hrend \u203aS\u2039 ein Nebensatz ist und \u203aV\u2039 ein geeignetes Verb. Unter Verwendung des Fachbegriffs f\u00fcr Satzinhalte \u2013 Propositionen \u2013 werden Einstellungen wie (2) h\u00e4ufig als propositionale Einstellungen bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-5a917f3a-7bd2-411c-9e8a-f18665921c96\">Die linguistische Fachliteratur \u00fcber Einstellungsberichte analysiert fast ausschlie\u00dflich propositionale Einstellungsberichte, also solche, in denen ein Nebensatz die zweite L\u00fccke f\u00fcllt. \u00adDieser Fokus auf propositionale Einstellungen begr\u00fcndet die These des Propositionalismus, wonach jedwedes unter ein Einstellungsverb eingebettetes sprachliches Material (oben: \u203aS\u2039) satzf\u00f6rmig ist, also eine Proposition enth\u00e4lt. Es gibt gute Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Annahme. Vor allem erm\u00f6glicht sie eine einheitliche Analyse aller Einstellungsinhalte. Da Propositionen in logischen Beziehungen zu anderen Propositionen stehen (so folgt aus (1) zum Beispiel (3a)), verf\u00fcgen propositionale Einstellungsinhalte quasi automatisch \u00fcber ein logisches Folgerungs\u00adsystem. So sagt dieses System die G\u00fcltigkeit des Schlusses von (2) auf (3b) vorher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-eeeae1f9-191e-45bf-b748-6f4b7aae0e74\" style=\"background-color:#eeeeee\">(3a) Die USA haben einen Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-3d3a7c5e-8a48-43aa-aa2e-45e77e48d230\" style=\"background-color:#eeeeee\">(3b) Heinz denkt, die USA haben einen Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-723c6ce4-5753-4f40-8ae1-f58fb27545c8\">Erste Herausforderungen f\u00fcr den Propositionalismus<\/h3>\n\n\n\n<p id=\"block-cc96703b-a821-4d0b-aa3e-f6d1c6478926\">Allerdings weisen nicht alle Einstellungsberichte eine propositionale Struktur wie in (2) und (3b) auf, und genau diese Beobachtung wirft Fragen f\u00fcr unser Projekt auf. Dies gilt zum Beispiel f\u00fcr den Bericht (4), in dem das Einstellungsverb \u203awollen\u2039 einen Ausdruck f\u00fcr einen Gegenstand (\u203aeinen schnelleren Rechner\u2039) einbettet. Da \u00adsolche sprachlichen Ausdr\u00fccke nicht Propositionen, sondern Individuen oder Eigenschaften als Bedeutungen haben, scheinen sie der propositionalistischen These zu widersprechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-fe29560e-fb96-4eb4-836a-7e0baeb33d7e\" style=\"background-color:#eeeeee\">(4) Oskar will einen schnelleren Rechner.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-5ece28d1-bbe1-4e04-aa52-7f9baa355dc8\">F\u00fcr \u00bbWunschberichte\u00ab wie (4) haben fr\u00fche Verfechter des Propositionalismus \u2013 unter anderem Willard Van Orman Quine (1956) \u2013 eine einfache L\u00f6sungsstrategie gefunden: Sie zer\u00adlegen das Einstellungsverb (\u203asich w\u00fcnschen\u2039)<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-6fca1c97-3782-48a6-a725-0014f444060c\">in eine bedeutungsgleiche Verbindung aus einem propositionalen\u202f(!) Einstellungsverb (hier: \u203aw\u00fcnschen\u2039\/\u203awollen\u2039) und einem zus\u00e4tzlichen Pr\u00e4dikat (\u203ahaben\u2039). Letzteres dient dann der Gewinnung von ganzen S\u00e4tzen, analog zur Strategie f\u00fcr die Bildung von (1). Die propositionale Analyse von (4) findet sich in (5).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-d9985ce8-5eac-45c3-827f-7257fe58aea0\" style=\"background-color:#eeeeee\">(5) Oskar will einen schnelleren Rechner haben<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-b69a33d1-e5d6-45ed-8f30-654faef6ae45\">(oder: Oskar w\u00fcnscht, er h\u00e4tte einen \u00adschnelleren Rechner.)<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-6050ea4e-cd52-4afa-9490-3f14663c8597\">Schwierige Herausforderungen<\/h3>\n\n\n\n<p id=\"block-fe3bf866-9650-4662-bc9e-2e34bb609c92\">Bereits die Ersetzung von \u203aeinen schnelleren Rechner\u2039 in (4) durch eine andere Beschreibung, wie \u203aeinen Kaffee\u2039, bereitet den pr\u00e4sentierten Strategien jedoch Probleme: So wird Oskars Verlangen nach einem Kaffee vermutlich nicht durch den Besitz einer Tasse frisch gebr\u00fchten Kaffees gestillt \u2013 er will den Kaffee trinken (nicht nur haben). Solche schwierigen F\u00e4lle \u00adstellen auch f\u00fcr das DFG-gef\u00f6rderte Koselleck-Projekt eine besondere Herausforderung dar.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-d4e9738f-0400-46d5-bfe0-18f4949abd07\">Zu diesen geh\u00f6ren (neben dem bereits erw\u00e4hnten \u203aKaffee\u2039-Beispiel) Einstellungsberichte wie (6) und (7), in denen entweder Unklarheit \u00fcber die Zerlegung des Einstellungsverbs herrscht oder in denen kein zu erg\u00e4nzendes Pr\u00e4dikat wie \u203ahaben\u2039 oder \u203atrinken\u2039 wie in den angef\u00fchrten Beispielen geeignet scheint. So ist zum Beispiel ungekl\u00e4rt, ob \u203asich vorstellen\u2039 in (6) als \u203azu sehen scheinen\u2039, \u203azu sehen vort\u00e4uschen\u2039 oder \u203asich vorstellen wie\u2009\u2026\u2009sieht\u2039 zu deuten ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-f058aa22-d6e0-48a8-b0f5-0da762f1f836\" style=\"background-color:#eeeeee\">(6) Uli stellt sich ein Einhorn vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-3c8e6c95-e211-4a1a-86f9-e918ad7eca1a\" style=\"background-color:#eeeeee\">(7) Peter mag Anna.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-b2204450-88bf-4768-be9a-83fb8b598b96\">Noch problematischer ist der Fall in (7). Dort scheint es unter Umst\u00e4nden kein passendes Pr\u00e4dikat zu geben, das sich mit \u203aAnna\u2039 zu einem Satz verbindet. Dies ist dann der Fall, wenn Peter nur Anna selbst mag, dies aber nicht mit einer bestimmten Eigenschaft verkn\u00fcpft ist (Grzankowski, 2016).<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-80e88823-4b2f-432a-9eb5-c4062bb96736\">Durch eine sorgf\u00e4ltige Analyse dieser und anderer Beispiele konnte im Rahmen des Projekts gezeigt werden, dass die Klasse der propositionalistisch analysierbaren F\u00e4lle weit gr\u00f6\u00dfer ist als bislang angenommen \u2013 zumindest sofern man auf ausgekl\u00fcgelte Analysestrategien aus der mathematischen Logik zur\u00fcckgreift. In logisch-semantischen Grundlagenuntersuchungen konnte in der Tat der in der formalen Semantik schon lange gehegte Verdacht erh\u00e4rtet werden, dass sich jede semantische Analyse so umschreiben l\u00e4sst, dass sie den Anspr\u00fcchen des Propositionalismus entspricht. Allerdings laufen die angewandten Ersatzformulierungen vielfach Gefahr, dass die oben genannten Vorz\u00fcge des Propositionalismus mit einer unn\u00f6tigen Verkomplizierung der Bedeutungskomposition einhergehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized\" id=\"block-1b7ae282-08ca-473b-b7b4-2bf62c76c4e7\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Zimmermann_Foto_Daniel-Gutzmann-500x500.jpg\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Zimmermann_Foto_Daniel-Gutzmann-500x500.jpg\" style=\"width:150px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Daniel Gutzmann<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-ee33c4f9-8fac-420a-ba02-76d34093f8d1\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Der Autor<\/strong><br>Thomas Ede Zimmermann, (geboren 1954 in Hannover) hat sich bereits w\u00e4hrend seiner Schulzeit mit moderner Grammatiktheorie vertraut gemacht. Seine Begeisterung f\u00fcr die formale Modellierung der Sprachstruktur f\u00fchrte ihn zun\u00e4chst zum Studium an die Universit\u00e4t Konstanz, der damaligen Hochburg der theoretischen Linguistik. Nach dem Magister-Abschluss forschte er als Mitarbeiter im SFB 99 \u00bbLinguistik\u00ab und wurde mit der wohl k\u00fcrzesten Dissertation des Fachs (13 Druckseiten) promoviert. Nach weiteren Stationen an den neu gegr\u00fcndeten T\u00fcbinger und Stuttgarter Instituten f\u00fcr Computerlinguistik nahm er 1999 einen Ruf an die Goethe-Universit\u00e4t an, wo er bis zu seiner Pensionierung im Herbst 2020 als Professor f\u00fcr formale Semantik t\u00e4tig war. Er war Sprecher einer Forschungsgruppe \u00fcber Relativs\u00e4tze und leitete das beschriebene Koselleck-Projekt zum Propositionalismus (ab 2018). Als Autor von zwei Lehrb\u00fcchern, regel- m\u00e4\u00dfiger Dozent bei internationalen Sommerschulen und im Rahmen einer Reihe von Gastprofessuren an US-amerikanischen Universit\u00e4ten vermittelt er dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Grundlagen seines Fachs.<br><a href=\"mailto:t.e.zimmermann@lingua.uni-frankfurt.de\">t.e.zimmermann@lingua.uni-frankfurt.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized\" id=\"block-23f2924e-c3d3-47ad-9437-36d5cc585430\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Liefke_Foto_RUB_Marquard_-500x500.jpg\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Liefke_Foto_RUB_Marquard_-500x500.jpg\" style=\"width:150px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: RUB, Marquard<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-12b290b5-6bca-4001-8492-2647c27dc5dd\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Die Autorin<\/strong><br>Kristina Liefke, (geboren 1983 in Neum\u00fcnster) wusste seit ihrem ersten Linguistikseminar: Die Semantik w\u00fcrde sie nicht mehr loslassen. Um sich nicht zwischen Sprachwissenschaft und Philosophie entscheiden zu m\u00fcssen, ging sie f\u00fcr die Promotion ins \u00bbsemantische Holland\u00ab (Promotion 2014 an der Universit\u00e4t Tilburg). Nach Postdoc-Stationen am Munich Center for Mathematical Philosophy und an der Goethe-Universit\u00e4t (im besagten Koselleck-Projekt) wurde sie 2020 auf eine Juniorprofessur an die Ruhr-Universit\u00e4t Bochum berufen. Ihre dortige Denomination \u00bbPhilosophie der Information und Kommunikation\u00ab hat ein Kollege vor Kurzem passend als \u00bbphilosophische Semantik und Pragmatik\u00ab beschrieben. Im Rahmen der Professur besch\u00e4ftigt sie sich sowohl mit dem Propositionalismus als auch mit Kommunika\u00adtionsmodellen und der Semantik von Ged\u00e4chtnisrepr\u00e4sentationen.<br><a href=\"mailto:kristina.liefke@ruhr-uni-bochum.de\">kristina.liefke@ruhr-uni-bochum.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" id=\"block-e81dd03c-f449-4886-bedf-d7da1df0d350\" style=\"background-color:#eeeeee\"><a href=\"https:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/34831594\/aktuelle_Ausgabe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur gesamten Ausgabe von Forschung Frankfurt 1\/2025: Sprache, wir verstehen uns!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Forschungsprojekt zum Thema Propositionalismus Wie f\u00fcgen sich W\u00f6rter und Wortgruppen zu einem bedeutsamen Satz? Und wie l\u00e4sst sich der Inhalt des Satzes analysieren? Ein linguistisches Forschungsprojekt an der Goethe-Universit\u00e4t [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":85235,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_eb_attr":"","_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[412,46],"post_folder":[],"class_list":["post-87199","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-forschung","tag-forschung-frankfurt-1-25","tag-neuere-philologien"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Alles eine Frage der Einstellung! | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Alles eine Frage der Einstellung! | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ein Forschungsprojekt zum Thema Propositionalismus Wie f\u00fcgen sich W\u00f6rter und Wortgruppen zu einem bedeutsamen Satz? Und wie l\u00e4sst sich der Inhalt des Satzes analysieren? Ein linguistisches Forschungsprojekt an der Goethe-Universit\u00e4t [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-08-10T08:00:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-01-22T12:29:24+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Proportionalismus_650x450_web.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"650\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"450\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"-\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"-\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"10 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"-\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739\"},\"headline\":\"Alles eine Frage der Einstellung!\",\"datePublished\":\"2025-08-10T08:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-01-22T12:29:24+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/\"},\"wordCount\":1919,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/Proportionalismus_650x450_web.jpg\",\"keywords\":[\"Forschung Frankfurt 1.25\",\"Neuere Philologien\"],\"articleSection\":[\"Forschung\"],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/\",\"name\":\"Alles eine Frage der Einstellung! | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/Proportionalismus_650x450_web.jpg\",\"datePublished\":\"2025-08-10T08:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-01-22T12:29:24+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/Proportionalismus_650x450_web.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/Proportionalismus_650x450_web.jpg\",\"width\":650,\"height\":450,\"caption\":\"Beispielsatz zum Tetxt Alles eine Frage der Einstellung! Ein Forschungsprojekt zum Thema Propositionalismus Thomas Ede Zimmermann und Kristina Liefke\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/forschung\\\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Alles eine Frage der Einstellung!\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/\",\"name\":\"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\",\"description\":\"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t | Neues aus Forschung, Lehre, Studium\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#organization\",\"name\":\"Goethe-Universit\u00e4t\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/03\\\/800px-Goethe-Logo.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/03\\\/800px-Goethe-Logo.png\",\"width\":800,\"height\":436,\"caption\":\"Goethe-Universit\u00e4t\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739\",\"name\":\"-\",\"description\":\"Dieser Beitrag wurde von der Online-Redaktion ver\u00f6ffentlicht. Wenn der Beitrag von einem Gastautoren verfasst wurde, findet sich dieser Hinweis am Ende des jeweiligen Artikels.\",\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/autoren\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/aktuelles.uni-frankfurt.de\\\/en\\\/author\\\/redaktion\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Alles eine Frage der Einstellung! | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Alles eine Frage der Einstellung! | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","og_description":"Ein Forschungsprojekt zum Thema Propositionalismus Wie f\u00fcgen sich W\u00f6rter und Wortgruppen zu einem bedeutsamen Satz? Und wie l\u00e4sst sich der Inhalt des Satzes analysieren? Ein linguistisches Forschungsprojekt an der Goethe-Universit\u00e4t [&hellip;]","og_url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/","og_site_name":"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","article_published_time":"2025-08-10T08:00:00+00:00","article_modified_time":"2026-01-22T12:29:24+00:00","og_image":[{"width":650,"height":450,"url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Proportionalismus_650x450_web.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"-","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"-","Estimated reading time":"10 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/"},"author":{"name":"-","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/person\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739"},"headline":"Alles eine Frage der Einstellung!","datePublished":"2025-08-10T08:00:00+00:00","dateModified":"2026-01-22T12:29:24+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/"},"wordCount":1919,"publisher":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Proportionalismus_650x450_web.jpg","keywords":["Forschung Frankfurt 1.25","Neuere Philologien"],"articleSection":["Forschung"],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/","name":"Alles eine Frage der Einstellung! | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","isPartOf":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Proportionalismus_650x450_web.jpg","datePublished":"2025-08-10T08:00:00+00:00","dateModified":"2026-01-22T12:29:24+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/#primaryimage","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Proportionalismus_650x450_web.jpg","contentUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Proportionalismus_650x450_web.jpg","width":650,"height":450,"caption":"Beispielsatz zum Tetxt Alles eine Frage der Einstellung! Ein Forschungsprojekt zum Thema Propositionalismus Thomas Ede Zimmermann und Kristina Liefke"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/alles-eine-frage-der-einstellung-2\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Alles eine Frage der Einstellung!"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#website","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/","name":"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt","description":"Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t | Neues aus Forschung, Lehre, Studium","publisher":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#organization","name":"Goethe University Frankfurt","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/800px-Goethe-Logo.png","contentUrl":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/800px-Goethe-Logo.png","width":800,"height":436,"caption":"Goethe-Universit\u00e4t"},"image":{"@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/#\/schema\/person\/8e55ea338fb65d1ce87a91565d1f1739","name":"-","description":"Dieser Beitrag wurde von der Online-Redaktion ver\u00f6ffentlicht. Wenn der Beitrag von einem Gastautoren verfasst wurde, findet sich dieser Hinweis am Ende des jeweiligen Artikels.","sameAs":["http:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/autoren"],"url":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/author\/redaktion\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87199","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87199"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87199\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/85235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87199"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87199"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87199"},{"taxonomy":"post_folder","embeddable":true,"href":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/post_folder?post=87199"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}