{"id":87245,"date":"2026-01-26T14:50:56","date_gmt":"2026-01-26T13:50:56","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=87245"},"modified":"2026-03-25T09:13:36","modified_gmt":"2026-03-25T08:13:36","slug":"kultbezirk-im-herzen-des-roemischen-nida-wird-weiter-erforscht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/forschung\/kultbezirk-im-herzen-des-roemischen-nida-wird-weiter-erforscht\/","title":{"rendered":"Kultbezirk im Herzen des r\u00f6mischen Nida wird weiter erforscht"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Internationales Forschungsteam wirbt mehr als eine Million Euro zur Untersuchung des neu entdeckten r\u00f6mischen Heiligtums in Frankfurt ein<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bei Bauarbeiten f\u00fcr eine Frankfurter Schule kam vor einigen Jahren ein Fund von \u00fcberregionaler Tragweite zutage: ein gro\u00dfes r\u00f6misches Heiligtum. Umfangreiche Grabungen des Denkmalamts Frankfurts folgten. Deren Ergebnisse k\u00f6nnen nun von einem interdisziplin\u00e4ren Verbund wissenschaftlich ausgewertet werden. Die Mittel hierf\u00fcr haben das Arch\u00e4ologische Museum Frankfurt, die Goethe-Universit\u00e4t und die Universit\u00e4t Basel gemeinsam eingeworben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-3-c-denkmalamt-stadt-frankfurt.jpg\" alt=\"Zeugnisse vom Ende des Heiligtums? In einem Brunnen fand sich neben einer Statuette der G\u00f6ttin Diana und einer auf den 9. September 246 n. Chr. datierten Weihinschrift f\u00fcr Merkur Alatheus auch ein menschliches Skelett. M\u00fcnzen aus der Brunnenf\u00fcllung belegen, dass diese erst nach 249 n. Chr. entstanden sein kann (\u00a9 Denkmalamt Stadt Frankfurt).\" class=\"wp-image-87249\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-3-c-denkmalamt-stadt-frankfurt.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-3-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-3-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-3-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zeugnisse vom Ende des Heiligtums? In einem Brunnen fand sich neben einer Statuette der G\u00f6ttin Diana und einer auf den 9. September 246 n. Chr. datierten Weihinschrift f\u00fcr Merkur Alatheus auch ein menschliches Skelett. M\u00fcnzen aus der Brunnenf\u00fcllung belegen, dass diese erst nach 249 n. Chr. entstanden sein kann (\u00a9 Denkmalamt Stadt Frankfurt).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Es ist ein weiterer Meilenstein f\u00fcr die Arch\u00e4ologie der R\u00f6merzeit in Hessen: F\u00fcr die Auswertung der Grabungen in dem gro\u00dfen r\u00f6mischen Heiligtum auf dem Areal der antiken Stadt <em>Nida <\/em>(Frankfurt am Main-Heddernheim) haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zusammen mehr als eine Million Euro bewilligt. Damit erhalten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den n\u00e4chsten drei Jahren die Gelegenheit, eine der herausragenden neuen arch\u00e4ologischen Entdeckungen auf dem Gebiet des r\u00f6mischen Germaniens umfassend zu erforschen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">F\u00f6rderantrag l\u00e4nder\u00fcbergreifend aus Frankfurt und Basel<\/h2>\n\n\n\n<p>Antragsteller des Projektes \u201eDer zentrale Kultbezirk von <em>Nida<\/em> (Frankfurt a. M.-Heddernheim): interdisziplin\u00e4re Studien zu Raumgestaltung und Deponierungen\u201c sind das Arch\u00e4ologische Museum Frankfurt (Dr. Carsten Wenzel), das Institut f\u00fcr Arch\u00e4ologische Wissenschaften der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt (Prof. Anja Kl\u00f6ckner (Klassische Arch\u00e4ologie), Prof. Markus Scholz (Arch\u00e4ologie und Geschichte der r\u00f6mischen Provinzen), Prof. Astrid Stobbe (Arch\u00e4obotanik)) sowie das Institut f\u00fcr Integrative Pr\u00e4historische und Naturwissenschaftliche Arch\u00e4ologie (IPNA) der Universit\u00e4t Basel (Prof. Sabine Deschler-Erb (\u2d15), Dr. Barbara Stopp). Kooperationspartner sind das Denkmalamt der Stadt Frankfurt sowie die ebenfalls in Frankfurt ans\u00e4ssige R\u00f6misch-Germanische Kommission (RGK) des Deutschen Arch\u00e4ologischen Institutes. Das bewilligte Forschungsprojekt wurde heute bei einer Pressekonferenz im Arch\u00e4ologischen Museum der Stadt Frankfurt vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Ina Hartwig, Dezernentin f\u00fcr Kultur und Wissenschaft, \u00e4u\u00dfert sich folgenderma\u00dfen zu dem Projekt: \u201eDer zentrale Kultbezirk von <em>Nida <\/em>ist ein arch\u00e4ologischer Befund von europaweit nahezu einzigartiger Bedeutung und macht Frankfurt zu einem aktiven Motor internationaler Spitzenforschung. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie leistungsf\u00e4hig unser Wissenschaftsstandort ist, wenn Museum, Universit\u00e4ten, au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungsinstitutionen und Denkmalpflege eng zusammenarbeiten und Forschung sichtbar in die Stadtgesellschaft tragen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bauarbeiten f\u00fcr die neue \u201eR\u00f6merstadtschule\u201c f\u00fchren zur Entdeckung des r\u00f6mischen Kultbezirks<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-1-c-denkmalamt-stadt-frankfurt.jpg\" alt=\"\u00dcberreste eines Steinbaus mit Apsis (Kapelle?) w\u00e4hrend der Ausgrabung. Die Mauern der Geb\u00e4ude wurden in der Neuzeit bis auf die Fundamente ausgebrochen; sichtbar sind nur noch die Ausbruchsgr\u00e4ben \u2013 ein f\u00fcr Nida typischer Befund (\u00a9 Denkmalamt Stadt Frankfurt).\" class=\"wp-image-87253\" style=\"width:420px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-1-c-denkmalamt-stadt-frankfurt.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-1-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-1-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-1-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00dcberreste eines Steinbaus mit Apsis (Kapelle?) w\u00e4hrend der Ausgrabung. Die Mauern der Geb\u00e4ude wurden in der Neuzeit bis auf die Fundamente ausgebrochen; sichtbar sind nur noch die Ausbruchsgr\u00e4ben \u2013 ein f\u00fcr Nida typischer Befund (\u00a9 Denkmalamt Stadt Frankfurt).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Entdeckt wurde der Kultbezirk von <em>Nida <\/em>bei Ausgrabungen des Denkmalamts in den Jahren 2016 bis 2018 und 2022 in der Frankfurter Nordweststadt. Im Rahmen des Neubaus der \u201eR\u00f6merstadtschule\u201c wurde auf mehr als 4.500 Quadratmetern Fl\u00e4che im Zentrum der r\u00f6mischen Stadt das von einer Mauer umgebene Areal freigelegt. Es konnte nahezu vollst\u00e4ndig mit moderner Ausgrabungstechnik untersucht und dokumentiert werden; die Befunde sind zusammenh\u00e4ngend und beinahe ohne nachr\u00f6mische Eingriffe erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer neu entdeckte Kultbezirk der r\u00f6mischen Stadt <em>Nida <\/em>ist eine der bedeutendsten arch\u00e4ologischen Entdeckungen der vergangenen Jahre in Frankfurt. Die F\u00f6rderung erm\u00f6glicht es, diesen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Fund nun wissenschaftlich gr\u00fcndlich zu erforschen und auszuwerten. Zugleich ist sie eine Anerkennung der kontinuierlichen und fachlich anspruchsvollen Arbeit unseres st\u00e4dtischen Denkmalamts \u2013 und ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie Stadtentwicklung und Forschung in Frankfurt zusammenwirken. Dass diese Entdeckung im Zuge des Neubaus der R\u00f6merstadtschule m\u00f6glich wurde, zeigt, wie sich Vergangenheit und Zukunft in unserer Stadt konkret verbinden\u201c, sagte Marcus Gwechenberger, Dezernent f\u00fcr Planen und Wohnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/kultbezirk-plan-c-e-quednau-amf-650xx450px.jpg\" alt=\"Gesamtplan des r\u00f6mischen Nida mit seinen Gr\u00e4berfeldern. Der Kultbezirk entstand im Zentrum der Stadt in einem Bereich, den man zuvor als Teil des zentralen Marktplatzes (forum) angesehen hatte (\u00a9 E. Quednau \/ AMF).\" class=\"wp-image-87275\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/kultbezirk-plan-c-e-quednau-amf-650xx450px.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/kultbezirk-plan-c-e-quednau-amf-650xx450px-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/kultbezirk-plan-c-e-quednau-amf-650xx450px-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/kultbezirk-plan-c-e-quednau-amf-650xx450px-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gesamtplan des r\u00f6mischen Nida mit seinen Gr\u00e4berfeldern. Der Kultbezirk entstand im Zentrum der Stadt in einem Bereich, den man zuvor als Teil des zentralen Marktplatzes (forum) angesehen hatte (\u00a9 E. Quednau \/ AMF).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Arch\u00e4ologische Zeugnisse r\u00f6mischer Kultpraxis<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-4-c-c-wenzel-amf.jpg\" alt=\"Zwei von \u00fcber 5.000 Fragmenten bemaltem Wandverputzes aus dem Kultbezirk. Fig\u00fcrliche Darstellungen wie diese sind nur wenige erhalten, Qualit\u00e4t und Farbgebung sind jedoch f\u00fcr das Limesgebiet ungew\u00f6hnlich (\u00a9 C. Wenzel \/ AMF).\" class=\"wp-image-87255\" style=\"width:auto;height:420px\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-4-c-c-wenzel-amf.jpg 450w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-4-c-c-wenzel-amf-208x300.jpg 208w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-4-c-c-wenzel-amf-346x500.jpg 346w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-4-c-c-wenzel-amf-8x12.jpg 8w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zwei von \u00fcber 5.000 Fragmenten bemaltem Wandverputzes aus dem Kultbezirk. Fig\u00fcrliche Darstellungen wie diese sind nur wenige erhalten, Qualit\u00e4t und Farbgebung sind jedoch f\u00fcr das Limesgebiet ungew\u00f6hnlich (\u00a9 C. Wenzel \/ AMF).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Kultbezirk umfasst elf Steinbauten, die in mehreren Phasen errichtet worden waren, sowie etwa 70 Sch\u00e4chte und zehn Gruben f\u00fcr (rituelle) Deponierungen. Die Geb\u00e4udegrundrisse sind ungew\u00f6hnlich; sie finden keinen Vergleich in den germanischen und gallischen Provinzen des R\u00f6mischen Reiches. Mehr als 5.000 Fragmente von bemaltem Wandverputz sowie bronzene Beschl\u00e4ge von T\u00fcren und Fenstern belegen eine aufw\u00e4ndige architektonische Gestaltung der Geb\u00e4ude.<br>In den Sch\u00e4chten und Gruben fanden sich neben zahlreichen Keramikgef\u00e4\u00dfen gro\u00dfe Mengen an pflanzlichen und tierischen \u00dcberresten, darunter von Fischen und V\u00f6geln. Dabei handelt es sich vermutlich um die Reste kultischer Mahlzeiten und Opferhandlungen f\u00fcr die G\u00f6tter. Um diese im Detail auswerten zu k\u00f6nnen, wurden unter anderem 150 Proben f\u00fcr arch\u00e4ozoologische und arch\u00e4obotanische Untersuchungen genommen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der im Kultbezirk praktizierten Kult- und Opferhandlungen kommt der Auswertung der bei den Grabungen geborgenen 254 r\u00f6mischen M\u00fcnzen und mehr als 70 zum Teil vollst\u00e4ndig erhaltenen Gewandspangen (Fibeln) aus Silber und Bronze eine besondere Bedeutung zu. Derartige Funde sind vielerorts in r\u00f6mischen Heiligt\u00fcmern als Weihe- und Votivgaben f\u00fcr die G\u00f6tter gut belegt. V\u00f6llig ungew\u00f6hnlich sind hingegen die Hinweise auf m\u00f6gliche Menschenopfer im Kultbezirk von <em>Nida<\/em>. R\u00fcckschl\u00fcsse auf die am Ort verehrten Gottheiten sind trotz der bemerkenswert guten \u00dcberlieferung und Erhaltung bislang nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Durch Inschriften und bildliche Darstellungen bezeugt sind neben dem h\u00f6chsten r\u00f6mischen Gott Jupiter der vor allem von Soldaten verehrte Jupiter Dolichenus, der Gott f\u00fcr Handel und Wirtschaft Mercurius Alatheus, die Naturg\u00f6ttin Diana, der Heilgott Apollon und die keltisch-r\u00f6mische Fruchtbarkeitsg\u00f6ttin Epona. Das l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass es sich um ein \u00fcberregional bedeutendes Heiligtum handelt, in dem mehrere Gottheiten nebeneinander verehrt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde der Kultbezirk zu Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr. angelegt. Die Weihinschrift eines Soldaten f\u00fcr Mercurius Alatheus vom 9. September 246 n. Chr. belegt, dass er zumindest bis in die Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. bestanden hat.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interdisziplin\u00e4res Wissenschaftsteam erm\u00f6glicht umfassende Erforschung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Bewilligung dieses umfangreichen Forschungsprojektes unterstreicht die Bedeutung der arch\u00e4ologischen Forschung im Raum Frankfurt. Es ist ein gutes Beispiel f\u00fcr die Vernetzung der wissenschaftlichen Institutionen innerhalb der Rhein-Main-Region \u2013 untereinander sowie mit deren internationalen Partnerinstitutionen.<br>Die bewilligten F\u00f6rdermittel er\u00f6ffnen die einzigartige Chance, diesen \u00fcberregional bedeutenden Komplex im Rahmen eines interdisziplin\u00e4ren Projektes umfassend aufzuarbeiten. Ausgehend von der Analyse der Raumgestaltung des Heiligtums und der Auswertung der Deponierungen sollen die vor Ort ge\u00fcbten rituellen Praktiken rekonstruiert werden. Auf diese Weise kann der Kultbezirk von <em>Nida <\/em>schlie\u00dflich kulturhistorisch in die Sakrallandschaft der r\u00f6mischen Nordwestprovinzen eingeordnet werden. Am Projekt werden an den unterschiedlichen Institutionen f\u00fcnf Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf Doktoranden- bzw. Postdocstellen forschen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Jahr nach Vorstellung der \u201eFrankfurter Silberinschrift\u201c: die Erforschung von Nida geht in die n\u00e4chste Phase<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Grabungen des Denkmalamts erbringen seit Jahrzehnten bedeutende Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte und -topographie von Nida. Gut ein Jahr nach der Pr\u00e4sentation der \u201eFrankfurter Silberinschrift\u201c, des \u00e4ltesten christlichen Schriftzeugnisses n\u00f6rdlich der Alpen, r\u00fcckt die antike Stadt auf Frankfurter Boden somit erneut in den Blickpunkt der \u00d6ffentlichkeit. Nun hat das Forschungsteam die einmalige Gelegenheit, sich gemeinsam den r\u00f6mischen Religionen in Frankfurt am Main zu widmen und Tempel, Opfer und Ritual zu erforschen. Die hochwertigen, sehr gut erhaltenen Befunde unterstreichen die herausragende Bedeutung dieser Fundst\u00e4tte f\u00fcr die Arch\u00e4ologie der R\u00f6merzeit in Deutschland: Von einem milit\u00e4rischen Knotenpunkt aus den 70er Jahren des 1. Jahrhunderts n. Chr. entwickelte sich Nida im fr\u00fchen 2. Jahrhundert n. Chr. zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Limesregion. Die Stadt zeichnete sich durch eine au\u00dfergew\u00f6hnliche kulturelle Vielfalt aus und geh\u00f6rte bis zu ihrer Aufgabe um 275\/280 n. Chr. zu den bedeutendsten Siedlungen im r\u00f6mischen Germanien.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>Stimmen zum Projekt \u201eDer zentrale Kultbezirk von <em>Nida<\/em>\u201c<\/strong><br><br>\u201eDie r\u00f6mische Stadt NIDA besch\u00e4ftigt die Frankfurter Bodendenkmalpflege seit vielen Jahren mit herausragenden Funden und Befunden, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse liefern. Dadurch werden das Bild der Stadt und ihre herausragende Bedeutung im R\u00f6merreich rechts des Rheins immer deutlicher. Dank der pr\u00e4zisen Arbeit der Ausgr\u00e4berinnen und Ausgr\u00e4ber bei Freilegung und Dokumentation vor Ort offenbart sich uns in NIDA ein r\u00f6mischer Sakralbezirk, der im gesamten Imperium seinesgleichen sucht.\u201c<br>Dr. Andrea Hampel, Denkmalamt der Stadt Frankfurt am Main<br><br>\u201eDeponierungen k\u00f6nnen sowohl bei der Sakralisierung als auch bei der Profanisierung von R\u00e4umen eine zentrale Rolle spielen. Am Beispiel des r\u00f6mischen Nida untersuchen wir dies nun in einem internationalen und interdisziplin\u00e4ren Forschungsprojekt und zeigen dabei, welche Schl\u00fcsselrolle religi\u00f6se Praktiken f\u00fcr ein bedeutendes st\u00e4dtisches Zentrum im Limesgebiet einnahmen.\u201c<br>Dr. Kerstin P. Hofmann, R\u00f6misch-Germanische Kommission des Deutschen Arch\u00e4ologischen Instituts<br><br>\u201eIn vielen antiken Heiligt\u00fcmern kennt man nur die Grundrisse der Kultbauten. In Nida er\u00f6ffnet sich die Chance, anhand der vielen erhaltenen Wandmalereifragmente auch etwas \u00fcber die Raumh\u00f6hen, die Raumgliederung und die Innenausstattung zu erfahren. Das wird uns helfen, die Raumfunktion des Kultbezirks und die daraus ablesbaren rituellen Praktiken besser zu verstehen.\u201c<br>Prof. Dr. Anja Kl\u00f6ckner, Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt, Klassische Arch\u00e4ologie<br><br>\u201eIm Zentrum einer r\u00f6mischen Stadt befindet sich normalerweise das Forum. Nicht so in Nida. Dort entdeckte man stattdessen ein mehrphasiges Heiligtum mit verschiedenen Tempeln. Das ist singul\u00e4r. Es bildete wohl das ideelle Zentrum der Siedlung und dar\u00fcber hinaus vielleicht auch der Region. War es sogar ein Pilgerzentrum? Einfl\u00fcsse aus Gallien, dem Mittelmeerraum und dem Orient zeichnen sich ab. Die Verf\u00fcllungen von 80 Sch\u00e4chten und Gruben bergen Hinterlassenschaften von rituellen Handlungen, z. B. Kultmahlzeiten, also heiligen M\u00fcll? Zeugen einige von Ihnen von der planm\u00e4\u00dfigen Auflassung und Entweihung des Heiligtums im 3. Jahrhundert?\u201c<br>Prof. Dr. Markus Scholz, Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt, Arch\u00e4ologie und Geschichte der r\u00f6mischen Provinzen<br><br>\u201eTiere und tierische Produkte besa\u00dfen in der antiken Religion vermutlich eine zentrale Bedeutung, etwa bei Kultmahlzeiten, als Kommunikationsmedien oder als Opfergaben. Das interdisziplin\u00e4re Forschungsprojekt erm\u00f6glicht es, diese Funktionen erstmals umfassend und systematisch f\u00fcr das r\u00f6mische Nida zu untersuchen.\u201c<br>Dr. des. Benjamin Sichert, IPNA, Universit\u00e4t Basel<br><br>\u201ePflanzen und pflanzliche Produkte spielten im Alltag, wie auch im Rahmen religi\u00f6ser Praktiken in der Antike eine wichtige Rolle. Im r\u00f6mischen Nida bietet sich die einzigartige M\u00f6glichkeit, mithilfe arch\u00e4obotanischer Untersuchungen diese Funktionen differenziert zu erfassen und zugleich Aussagen zu Anbau, Import und Umwelt zu treffen.\u201c<br>Prof. Dr. Astrid Stobbe, Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt, Labor f\u00fcr Arch\u00e4obotanik<br><br>\u201eDie Entdeckung des Kultbezirks von Nida war eine gro\u00dfe \u00dcberraschung, die just mit meinem Dienstantritt am Arch\u00e4ologischen Museum im Sommer 2016 zusammenfiel. F\u00fcr mich als Kustos der Abteilung R\u00f6merzeit war das ein Geschenk zum Einstieg und bot zugleich die M\u00f6glichkeit, daraus gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre ein Projekt zu gestalten. Der Kultbezirk mit seinen zahlreichen Besonderheiten unterstreicht nicht nur die besondere Bedeutung von Nida im r\u00f6mischen Germanien; die Aufarbeitung im Rahmen des DFG-Projekts wird uns weitreichende neue Erkenntnisse zum religi\u00f6sen Leben und kultischen Praktiken im Norden des R\u00f6mischen Reiches liefern.\u201c<br>Dr. Carsten Wenzel, Arch\u00e4ologisches Museum Frankfurt<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-2-c-denkmalamt-stadt-frankfurt.jpg\" alt=\"Die zahlreichen (Kult-)Gruben im Kultbezirk von Nida \u00fcberlagern sich teilweise. Sie wurden offensichtlich zu unterschiedlichen Zeitpunkten angelegt. Vermutlich wurden in ihnen die \u00dcberreste von Opferhandlungen und von Kultmahlzeiten vergraben (\u00a9 Denkmalamt Stadt Frankfurt).\" class=\"wp-image-87254\" style=\"width:450px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-2-c-denkmalamt-stadt-frankfurt.jpg 450w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-2-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-208x300.jpg 208w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-2-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-346x500.jpg 346w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-2-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-8x12.jpg 8w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die zahlreichen (Kult-)Gruben im Kultbezirk von Nida \u00fcberlagern sich teilweise. Sie wurden offensichtlich zu unterschiedlichen Zeitpunkten angelegt. Vermutlich wurden in ihnen die \u00dcberreste von Opferhandlungen und von Kultmahlzeiten vergraben (\u00a9 Denkmalamt Stadt Frankfurt).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-5-c-denkmalamt-stadt-frankfurt.jpg\" alt=\"Ein Adler f\u00fcr Jupiter: Bronzestatuette eines Adlers, der auf einem Blitz steht. Adler und Blitz sind Symbole f\u00fcr Jupiter, den h\u00f6chsten r\u00f6mischen Gott. Die kleine Statuette konnte vermutlich auf eine (Kult-)Standarte aufgesteckt werden (\u00a9 Denkmalamt Stadt Frankfurt).\" class=\"wp-image-87256\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-5-c-denkmalamt-stadt-frankfurt.jpg 450w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-5-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-208x300.jpg 208w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-5-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-346x500.jpg 346w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-5-c-denkmalamt-stadt-frankfurt-8x12.jpg 8w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Adler f\u00fcr Jupiter: Bronzestatuette eines Adlers, der auf einem Blitz steht. Adler und Blitz sind Symbole f\u00fcr Jupiter, den h\u00f6chsten r\u00f6mischen Gott. Die kleine Statuette konnte vermutlich auf eine (Kult-)Standarte aufgesteckt werden (\u00a9 Denkmalamt Stadt Frankfurt).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"650\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-7-c-s-martins-amf.jpg\" alt=\"Die G\u00f6ttin aus dem Brunnen: Auf der Sohle des nach 249 n. Chr. verf\u00fcllten Brunnens im Kultbezirk von Nida fand sich unter anderem diese hochwertige Bronzestatuette der G\u00f6ttin Diana. Die r\u00f6mische G\u00f6ttin der Jagd hielt vermutlich in ihren H\u00e4nden einen Bogen und eine Lanze (\u00a9 S. Martins \/ AMF).\" class=\"wp-image-87257\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-7-c-s-martins-amf.jpg 450w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-7-c-s-martins-amf-208x300.jpg 208w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-7-c-s-martins-amf-346x500.jpg 346w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-7-c-s-martins-amf-8x12.jpg 8w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die G\u00f6ttin aus dem Brunnen: Auf der Sohle des nach 249 n. Chr. verf\u00fcllten Brunnens im Kultbezirk von Nida fand sich unter anderem diese hochwertige Bronzestatuette der G\u00f6ttin Diana. Die r\u00f6mische G\u00f6ttin der Jagd hielt vermutlich in ihren H\u00e4nden einen Bogen und eine Lanze (\u00a9 S. Martins \/ AMF).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-8-c-s-martins-amf.jpg\" alt=\"Die bislang j\u00fcngste Inschrift aus dem Stadtgebiet von Nida fand sich in einem Brunnen des Kultbezirks: Weihung eines Soldaten der in Mainz stationierten 22. Legion f\u00fcr den Gott Merkur Alatheus vom 9. September 246 n. Chr. (\u00a9 S. Martins \/ AMF).\" class=\"wp-image-87261\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-8-c-s-martins-amf.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-8-c-s-martins-amf-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-8-c-s-martins-amf-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-8-c-s-martins-amf-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die bislang j\u00fcngste Inschrift aus dem Stadtgebiet von Nida fand sich in einem Brunnen des Kultbezirks: Weihung eines Soldaten der in Mainz stationierten 22. Legion f\u00fcr den Gott Merkur Alatheus vom 9. September 246 n. Chr. (\u00a9 S. Martins \/ AMF).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-9-c-s-martins-amf.jpg\" alt=\"Auch eine Gabe f\u00fcr die G\u00f6tter? Fingerring aus Silber mit Gemme (2.\/3. Jahrhundert n. Chr.). Die Darstellung auf dem Schmuckstein ist bislang nicht eindeutig zu bestimmen (\u00a9 S. 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Martins \/ AMF).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-10-c-d-bach-winterbach.jpg\" alt=\"M\u00fcnzen geh\u00f6rten offenbar zu den h\u00e4ufigsten Opfergaben, die Gl\u00e4ubige im Kultbezirk von Nida den r\u00f6mischen G\u00f6ttern darbrachten. Oft finden sich auf den R\u00fcckseiten der M\u00fcnzen wie bei dem im Jahr 88 n. Chr. zur Feier der ludi saeculares unter Kaiser Domitian (81-96 n. Chr.) gepr\u00e4gten As religi\u00f6se Darstellungen. Das St\u00fcck ist nicht nur au\u00dfergew\u00f6hnlich gut erhalten, sondern auch \u00e4u\u00dferst selten. Es wurde vermutlich bewusst als Weihegabe ausgew\u00e4hlt (\u00a9 D. Bach, Winterbach).\" class=\"wp-image-87263\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-10-c-d-bach-winterbach.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-10-c-d-bach-winterbach-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-10-c-d-bach-winterbach-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-10-c-d-bach-winterbach-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">M\u00fcnzen geh\u00f6rten offenbar zu den h\u00e4ufigsten Opfergaben, die Gl\u00e4ubige im Kultbezirk von Nida den r\u00f6mischen G\u00f6ttern darbrachten. Oft finden sich auf den R\u00fcckseiten der M\u00fcnzen wie bei dem im Jahr 88 n. Chr. zur Feier der ludi saeculares unter Kaiser Domitian (81-96 n. Chr.) gepr\u00e4gten As religi\u00f6se Darstellungen. Das St\u00fcck ist nicht nur au\u00dfergew\u00f6hnlich gut erhalten, sondern auch \u00e4u\u00dferst selten. Es wurde vermutlich bewusst als Weihegabe ausgew\u00e4hlt (\u00a9 D. Bach, Winterbach).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-11-c-s-martins-amf.jpg\" alt=\"Eine der ungew\u00f6hnlichen Fibeln aus dem Kultbezirk von Nida ist diese sechseckige, bronzene Gewandspange. Ihre Form und Einlagearbeit in Emaille erinnern an die Schilde r\u00f6mischer Soldaten (\u00a9 S. 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Martins \/ AMF).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/nida-kultbezirk-12-c-denkmalamt-stadt-frankfurt.jpg\" alt=\"Bier aus dem Becher? Auf dem Hals dieses Keramikbechers aus der 2. H\u00e4lfte des 3. Jahrhunderts n. Chr. wurde mit einem scharfen Gegenstand ein Graffito eingeritzt: Ianuari cervesia[---]. Spendete ein Ianuarius den G\u00f6ttern Bier in dem Becher? 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