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KUNST_weggespart oder systemrelevant?

19. Dezember, 19:30 bis 21:00

| Veranstaltungsserie (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung um 19:30 Uhr am Montag, 19. Dezember 2022

Eine Veranstaltung um 19:30 Uhr am Montag, 30. Januar 2023

€7 – €10

Die Pandemie, der Krieg in der Ukraine, die Inflation: Die finanzielle Belastung des Staates ist immens. Keine gute Zeit für die Kunst, die auf Subventionen angewiesen ist. Was aber bleibt, wenn wir uns nur noch auf Naturwissenschaft, Technik und Ökonomie konzentrieren? Ist nicht der Kern unseres gesellschaftlichen Zusammenhaltes von Kulturleistungen bestimmt, die in der Kunst immer wieder neu rezipiert und reflektiert werden? Allein die Errungenschaften, die in unserer Verfassung verankert sind, wären ohne die Kunst, Bildung und Kultur nicht denkbar. Es ist an der Zeit zu überdenken, ob die Freiheit der Kunst nicht auch ein Seismograph für die Freiheit unserer Gesellschaft ist.

Kontroversen und Konflikte gehören zu einer Demokratie, die in der öffentlichen Debatte immer wieder das stichhaltige Argument und die Einheit in der Vielfalt sucht. Wohin Slogans statt Debatten, Vorurteile statt Vertrauen führen, das lehrt uns die eigene Vergangenheit. Daher sind wir alle gefragt, für die politische Kultur Verantwortung zu tragen. Anstelle eines flüchtigen Austauschs von Meinungen oder vorschnellen Urteilen sollen bei „DenkArt“ die Analyse und kritische Betrachtung zu ihrem Recht kommen.

Ziel der Reihe „DenkArt“ ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum für gesellschaftliche Themen der Gegenwart zu eröffnen. Jeder Abend beginnt mit einem 30 bis 40 Minuten langen Impulsvortrag des eingeladenen Gastes. Im Anschluss daran diskutieren die Zuschauer*innen in kleinen Gruppen und sammeln ihre Fragen, die in einem nachfolgenden moderierten Gespräch von der/dem Vortragenden beantwortet werden.

28. Oktober
Ayse Asar, LL.M. (London), Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Keine Kunst ohne Institutionen?

19. Dezember
Luk Perceval, Theaterregisseur
Keine Kunst ohne Freiheit?

30. Januar
Prof. Dr. Juliane Rebentisch, Professorin für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
Keine Gesellschaft ohne Kunst?

 

Jeweils 19:30 Uhr

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Details und kurzfristige Änderungen sind einsehbar auf: www.normativeorders.net
Alle Veranstaltungen auch im Livestream: youtube.com/hausamdom

Tickets: 10€ / 7€ ermäßigt

Veranstalter: Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, Haus am Dom, Heinrich-Böll-Stiftung Hessen. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte.

Details

Datum:
19. Dezember
Zeit:
19:30 bis 21:00
Eintritt:
€7 – €10
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Haus am Dom
Domplatz 3
Frankfurt am Main, Hessen 60311 Deutschland
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