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Vortrag “Kreisläufe. Über Repetitives im Diskurs über den Holocaust”

16. Februar, 18:15

Fritz Bauer Lecture

Vortrag widmet sich der wiederholenden Struktur in der Rede über den Holocaust. Dabei sollen Muster des kulturellen Gedächtnisses aufgerufen werden, deren Entstehungsmilieu außerhalb dieses Ereignisses liegt und die sich gleichwohl in dessen Poren festsetzen. Um sich dieser auffälligen Konstellation von Ereignis und Gedächtnis angemessen zu nähern, wird es nötig sein, das Besondere am Holocaust als absolutem Genozid im Vergleich zu anderen Massenverbrechen
herauszustellen und zugleich auf das zurückzugreifen, was sich im Wortbild »Zivilisationsbruch« als anthropologische Krise verdichtet.

Prof. Dr. Dan Diner ist Historiker. Bis zu seiner Emeritierung war er Professor für Moderne Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem und am
Historischen Seminar der Universität Leipzig. Zudem war er bis 2014 Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig. Er steht der Alfred Landecker Stiftung vor.

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Veranstaltung in Präsenz oder online

Aktuelle Informationen und Anmeldung unter: anmeldung@fritz-bauer-institut.de

Details

Datum:
16. Februar
Zeit:
18:15
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung