Im neuen Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der die Förderperiode 2014-2016 behandelt, kann die Goethe-Universität einen Spitzenplatz im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften behaupten: Mit einer Fördersumme von 56,3 Mio Euro kommt sie auf den fünften Platz unter den deutschen Universitäten. Gegenüber dem letzten Förderatlas, der den Zeitraum von 2011 bis 2013 abbildet, konnte sie die DFG-Bewilligungen in diesen Fächern um 25 Prozent steigern. „Ein beeindruckendes Ergebnis, das mich sehr freut, vielen Dank an alle Beteiligten. Die Geistes- und Sozialwissenschaften tragen weiterhin ganz entscheidend zur Forschungsstärke der Goethe-Universität bei“, freut sich Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität.

Insgesamt liegt die Goethe-Universität mit einem Gesamt-DFG-Fördervolumen von 194,5 Mio Euro auf Platz 14, damit hat sie sich gegenüber der letzten Vergleichsperiode um 19,4 Prozent verbessert. Sie bleibt damit die am stärksten von der DFG geförderte Universität Hessens. Vom Finanzvolumen her sind die Lebenswissenschaften das stärkste Fachgebiet: Hier beläuft sich die Fördersumme für den Zeitraum 2014-2016 auf 87,8 Mio Euro, was einer Steigerung von über 23 Prozent gegenüber der letzten Förderperiode entspricht. Damit hat sich die Goethe-Universität in diesem Bereich bundesweit von Platz 14 auf Platz 8 verbessert.

Der Förderatlas 2018 wurde am 5. Juli 2018 veröffentlicht; die im Dreijahresabstand erscheinende DFG-Publikation präsentiert in umfassender und fachlich differenzierender Form Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland.

Quelle: Pressemitteilung vom 5. Juli 2018