Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt digitales Lehren und Lernen: Bis 2020 werden insgesamt rund zehn Millionen Euro für ein Verbundprojekt von elf staatlichen hessischen Hochschulen bereitgestellt. Gemeinsam sollen didaktische und technische Voraussetzungen erarbeitet werden, um neue Technologien dauerhaft in der Lehre und im Studium einzusetzen.

Digitalisierung ist Thema unserer Zeit

„Digitalisierung ist ein großes Thema unserer Zeit und prägt auch die Arbeit an den Hochschulen. Der Einsatz neuer Technologien spielt natürlich schon länger eine Rolle. Mit dem Verbundprojekt aber wollen wir innovative Konzepte zur weiteren Verbesserung der Hochschullehre und des Lernprozesses realisieren“, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Start am 1. Februar 2019

Die Federführung im Projekt hat die Philipps-Universität Marburg übernommen; außerdem beteiligen sich die Frankfurt University of Applied Sciences, die Goethe-Universität Frankfurt, die Hochschule Darmstadt, die Hochschule Fulda, die Hochschule Geisenheim University, die Hochschule RheinMain, die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Technische Hochschule Mittelhessen, die Technische Universität Darmstadt und die Universität Kassel.

Virtueller Raum für die Lehrenden

Ziel ist, den Studierenden den Zugang zu barrierefreien, qualitätsgesicherten digitalen Lerninhalten zu ermöglichen und den Einsatz digitaler Technologien in Lehre und Lernen zu befördern. Ferner soll für die Lehrenden ein virtueller Raum geschaffen werden, in dem sie sich über digital gestützte Lehre austauschen und innovative Digitalisierungskonzepte ausprobieren können. Die beteiligten Hochschulen gründen außerdem Servicestellen vor Ort oder bauen vorhandene Strukturen aus. Diese Servicestellen unterstützen die Lehre digital, geben die Erkenntnisse weiter, die im Verbundprojekt erarbeitet werden und sind Ansprechpartner für die Lehrenden. An einzelnen Hochschulen wird es zudem Innovationsforen geben: Hier entwickelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Konzepte zu Themen wie E-Assessment oder Qualifizierung der Lehrenden. Natürlich soll auch die Erstellung von digitalen Lehrinhalten unterstützt werden. An der Philipps-Universität Marburg koordiniert eine gemeinsame Serviceeinrichtung die Vernetzung im Projekt.

Lehre steht im Mittelpunkt

Entsprechend stehen bei der Arbeit im Projekt auch die Lehre im Mittelpunkt. Die beteiligten Hochschulen gründen Servicestellen vor Ort oder bauen vorhandene Strukturen aus. Diese Servicestellen unterstützen die Lehre digital, geben die Erkenntnisse weiter, die im Verbundprojekt erarbeitet werden, und sind Ansprechpartner für die Lehrenden. An einzelnen Hochschulen wird es außerdem Innovationsforen geben: Hier entwickelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Konzepte zu Themen wie E-Assessment oder Qualifizierung der Lehrenden. An der Philipps-Universität Marburg koordiniert eine gemeinsame Serviceeinrichtung der Hochschulen die Vernetzung im Projekt.

Landtagsbeschluss wird umgesetzt

„Das Ziel der Landesregierung ist es, die Digitalisierung der Hochschullehre zu fördern. Modernes E-Learning ermöglicht eine sowohl zeit- als auch ortsunabhängige Lehre. Innovative Lehrangebote und die Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, im Sinne exzellenter Lehre zu nutzen, hat Zukunft“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Der Hessische Landtag hatte in seiner 47. Plenarsitzung im Beschluss „Chancen der Digitalisierung für die weitere Verbesserung der Hochschullehre nutzen“ (Drucksache 19/1796) Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Lehre angeregt. Die Umsetzung des Landtagsbeschlusses wurde zwischen dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den hessischen Hochschulen in die Zielvereinbarungen zum laufenden hessischen Hochschulpakt aufgenommen. Mit der Fördermaßnahme unterstützt die Hessische Landesregierung nun die Umsetzung dieses Ziels.

Quelle: Pressemitteilung vom 17. Dezember 2018, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst