Ulrich Schielein CIO der Goethe-Universität

: Universitätspräsident Prof. Dr. Enrico Schleiff (re.) mit dem neuen CIO Ulrich Schielein. (Foto: Lecher)

Nach seiner Wahl durch den Erweiterten Senat erhält die Goethe-Universität mit Ulrich Schielein erstmals einen Chief Information Officer (CIO). Die Position wird im Rang eines hauptamtlichen Vizepräsidenten besetzt und komplettiert das Präsidialteam, das dann wieder sechs Mitglieder umfassen wird. Damit geht die Goethe Universität neue Wege – einerseits erfolgt mit der Wahl ein klares programmatisches Bekenntnis zur Digitalisierung, andererseits stehen zukünftig neben vier akademischen Mitgliedern zwei sogenannte Professionals mit an der Spitze der Universität.

Als CIO verantwortet Ulrich Schielein die Entwicklung und Umsetzung einer übergreifenden Digitalisierungsstrategie und somit die strategische Steuerung der Digitalisierung, des gesamten IT-Bereiches und der Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur der Goethe-Universität. In sein Aufgabengebiet fallen auch die Zuständigkeiten für Hochschulrechenzentrum, Universitätsbibliothek und studiumdigitale.

Der Präsident der Goethe-Universität, Prof. Dr. Enrico Schleiff: „Wir haben mit Herrn Schielein eine außerordentlich kompetente Persönlichkeit für die künftige Präsidiumsarbeit gewonnen, die mit dem stärker akzentuierten unternehmerischen Hintergrund neue Impulse für die Universität bringen wird. Ich danke dem Erweiterten Senat, dass dieser Herrn Schielein mehrheitlich sein Vertrauen ausgesprochen hat. Herrn Schielein danke ich sehr, dass er sich auf das Experiment der Arbeit an einer der größten deutschen Universitäten einlässt. Mit Herrn Schielein gewinnt die Goethe-Universität einen hervorragenden Experten für das ganze Themenfeld der Digitalisierung und kann sich damit in diesem Bereich mit Nachdruck zukunftsfähig aufstellen.“

Mit dem CIO komplettiertes Universitätspräsidium der Goethe-Universität (v.l.n.r. Prof. Dr. Bernhard Brüne (Vizepräsident), Ulrich Schielein (CIO), Prof. Dr. Enrico Schleiff (Präsident der Goethe-Universität), Prof.in Dr. Christiane Thompson (Vizepräsidentin), Prof. Dr. Michael Huth (Vizepräsident), Dr. Albrecht Fester (Kanzler der Goethe-Universität).

Der frisch gewählte CIO, Ulrich Schielein, sagt: „An der neu geschaffenen Rolle als Vizepräsident und CIO reizt mich, an zentraler Stelle zur weiteren Digitalisierung unserer Gesellschaft beizutragen und meine umfangreiche fast 30jährige Berufserfahrung einbringen zu können. Als Vizepräsident und CIO möchte ich als Mitglied des Präsidiums, gemeinsam mit den weiteren universitären Gremien und allen Beteiligten die Digitalisierung der Goethe-Universität in allen Dimensionen von Forschung, Lehre, und Verwaltung gestalten, entscheidend vorantreiben und als ein Aushängeschild einer führenden exzellenten Universität etablieren. Digitalisierung soll dabei u.a. helfen, Prozesse für Forschende, Lehrende, Studierende und Mitarbeitende in der Verwaltung zu vereinfachen und zu automatisieren sowie neue Zugangsmöglichkeiten zu schaffen. Zudem trägt Digitalisierung zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen bei und ermöglicht benachteiligten Gruppen eine bessere Teilhabe“.

Als externer Kandidat für die Rolle des Vizepräsidenten und CIO der Goethe-Universität bringt Herr Schielein einerseits Erfahrung aus seiner Zeit in der öffentlichen Verwaltung bei der Bundesagentur für Arbeit mit, wo er bereits mit dem Thema computerbasierter Aus- und Weiterbildung befasst war. Andererseits war er viele Jahre als international tätiger Berater sowohl in Unternehmen der öffentlichen Hand als auch der Privatwirtschaft aktiv, wo sein Fokus insbesondere auf Themen wie Digitalisierung sowie effizienter und effektiver Einsatz von Informationstechnologien lag. Er begleitete dabei seine Kunden von der Formulierung von Strategien bis zur erfolgreichen Umsetzung komplexer Transformationen. Dies umfasste neben der Implementierung neuer Technologien ebenso die Etablierung neuer Arbeitsformen sowie das Veränderungs-Management. Die Erfahrung aus häufig wechselnden Kundensituationen während seiner Beraterzeit wird ihm helfen, sich rasch in die Spezifika einer Universität einzuarbeiten und gleichzeitig auch Anstöße durch seine bisherigen Erfahrungen zu geben. 

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