BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Aktuelles aus der Goethe-Universität Frankfurt - ECPv6.15.15//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Aktuelles aus der Goethe-Universität Frankfurt
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260516T150000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260516T170000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20260331T083100Z
LAST-MODIFIED:20260331T083100Z
UID:10016006-1778943600-1778950800@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Norbert Wollheim Memorial und I.G. Farben-Haus
DESCRIPTION:Das Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der I.G. Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Es befindet sich vor dem I.G. Farben-Haus\, der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farbenindustrie AG\, auf dem Campus Westend. Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf\, die die Ereignisgeschichte der Vorkriegs-\, NS- und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem I.G. Farben- Haus als künstlerische Installation präsentiert. \n18. April\, 16. Mai\, 20. Juni\nNorbert Wollheim Memorial und I.G. Farben-Haus \nZeit: 15 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Norbert-Wollheim-Platz 1 \nTreffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg\, unterhalb des I.G. Farben-Hauses\, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes. Die Führung findet jeden dritten Samstag im Monat um 15 Uhr statt. Sie ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. \nWebsite mit Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz → \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/norbert-wollheim-memorial-und-i-g-farben-haus/2026-05-16/
CATEGORIES:Führungen
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260221T150000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260221T170000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20250926T112805Z
LAST-MODIFIED:20250926T113131Z
UID:10013398-1771686000-1771693200@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Norbert Wollheim Memorial und I.G. Farben-Haus | 2025/26
DESCRIPTION:Das Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der I.G. Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Es befindet sich vor dem I.G. Farben-Haus\, der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farbenindustrie AG\, auf dem Campus Westend. Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf\, die die Ereignisgeschichte der Vorkriegs-\, NS- und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem I.G. Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert. \nTermine: 18. Oktober\, 15. November\, 20. Dezember\, 17. Januar 2026\, 21. Februar \nZeit: 15:00 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Norbert-Wollheim-Platz \nTreffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg\, unterhalb des I.G. Farben-Hauses\, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes. Die Führung findet jeden dritten Samstag im Monat um 15 Uhr statt. Sie ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. \nZur Website des Wollheim Memorials mit Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz. \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/norbert-wollheim-memorial-und-i-g-farben-haus-2025-26/2026-02-21/
CATEGORIES:Führungen
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260204T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260204T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20251208T161943Z
LAST-MODIFIED:20251208T161943Z
UID:10013734-1770228900-1770236100@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Spielerischer Antisemitismus und Erinnern mit Deep Fakes?
DESCRIPTION:Die Leugnung und Verfälschung des Holocaust auf TikTok \nNicht erst seit dem Angriff der Hamas auf Dörfer und Gemeinden im Süden Israels am 7. Oktober 2023 scheinen antisemitische Diskurse und die Relativierung und Leugnung des Holocaust auf sozialen Medienplattformen wie TikTok Hochkonjunktur zu haben. Insbesondere die immer einfacher werdenden Möglichkeiten\, mithilfe von Künstlicher Intelligenz erfundene Wirklichkeiten\, sogenannte Deep Fakes\, zu generieren\, stellen das Erinnern an die Shoah mit und auf sozialen Medien vor neue Herausforderungen. Der Vortrag diskutiert auch Möglichkeiten\, wie sich Akteure der politisch-historischen Bildung\, Überlebende und andere Influencer diesen Phänomenen entgegenstellen und eine kritische Auseinandersetzung fördern können. \nProf. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann lehrt und forscht an der Hebräischen Universität in Jerusalem zu Visueller Kultur\, Medien und Erinnerungskulturgeschichte. Im Oktober 2025 erschien von ihm das Buch Gewalt als Bild: Die Bilder vom 7. Oktober im Spiegel der visuellen Erinnerung an die Shoah im Berliner Neofelis Verlag. \nZeit: 18.15 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Casino-Gebäude\, Raum 1.801\, Norbert-Wollheim-Platz 1 \nYouTube → \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/spielerischer-antisemitismus-und-erinnern-mit-deep-fakes/
LOCATION:Campus Westend / IG-Farben-Haus\, Norbert-Wollheim-Platz 1\, Frankfurt\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.1242864;8.6684734
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / IG-Farben-Haus Norbert-Wollheim-Platz 1 Frankfurt Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Norbert-Wollheim-Platz 1:geo:8.6684734,50.1242864
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260127T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260127T140000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20251208T161155Z
LAST-MODIFIED:20251208T161155Z
UID:10013733-1769515200-1769522400@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Geschichte\, Erinnerungen und der „Menschliche Orientierungssinn im Bereich des Wirklichen“
DESCRIPTION:Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus \nIn der Rede über Vergangenheiten stehen Tatsachenwahrheiten Fiktionen\, Gegenwartskritik der Konstruktion von Identitäten gegenüber. Dabei scheint die historische Urteilskraft dem Zusammenspiel von Erinnerungspolitiken und massenmedialem Histotainment wenig entgegenzusetzen zu haben. Solche Beliebigkeiten untergraben „die Unterscheidung von Wahrheit und Unwahrheit“\, ohne die\, so Hannah Arendt\, der „menschliche Orientierungssinn im Bereich des Wirklichen […] nicht funktionieren“ kann – ein Einfallstor für totalitäre Ideologien und Bewegungen? \nProf. Dr. Thomas Lindenberger ist Seniorprofessor für Totalitarismusforschung an der TU Dresden. Er war bis 2017 Abteilungsleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Zwischen 2017 und 2024 war er Direktor des Hannah- Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden. \nZeit: 12:00 Uhr\nOrt: Campus Westend\, PA-Gebäude\, Lobby (Erdgeschoss)\, Theodor-W.-Adorno-Platz 1 \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Präsidium der Goethe-Universität
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/geschichte-erinnerungen-und-der-menschliche-orientierungssinn-im-bereich-des-wirklichen/
LOCATION:Campus Westend / PA-Gebäude\, Theodor-W.-Adorno-Platz 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.1277139;8.66742
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / PA-Gebäude Theodor-W.-Adorno-Platz 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Theodor-W.-Adorno-Platz 1:geo:8.66742,50.1277139
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251217T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251217T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20251015T124943Z
LAST-MODIFIED:20251015T124943Z
UID:10013620-1765995300-1766002500@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Der Gazakrieg
DESCRIPTION:Wie das Shoah-Erinnerungskapital verspielt wird \nDer Zionismus präsentiert sich als absolute Alternative zur „Endlösung der Judenfrage“. Entsprechend schöpft der zionistische Staat aus dem Erinnerungskapital der Shoah seine Rechtfertigung und viele seiner politischen Argumente. Der inflationäre Griff nach diesem Erinnerungskapital verbraucht und verspielt es\, besonders seit dem 7. Oktober 2023\, mit dem Ergebnis\, dass der Zionismus nicht mehr auf diese Erinnerung zurückgreifen kann und er seine Kreation\, den Staat Israel\, delegitimiert. \nProf. Dr. Moshe Zimmermann ist Professor emeritus für Neuere Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem. Zwischen 1986 und 2012 war er Direktor des Richard Koebner Minerva Zentrums für Deutsche Geschichte. \nZeit: 18:15 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Casino-Gebäude\, Raum 1.801\, Norbert-Wollheim-Platz 1 \nYouTube → \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/der-gazakrieg/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251210T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251210T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20251015T123711Z
LAST-MODIFIED:20251015T123711Z
UID:10013618-1765390500-1765397700@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Von der „Auflösung in Episoden“ | Fritz Bauers Strafrechtskritik angesichts der Dimension der Massenverbrechen
DESCRIPTION:Die Urteilsverkündung im ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess hat sich 2025 zum 60. Mal gejährt. Als erster Prozess im Land der Täter\, der den Opfern eine Stimme gab\, ist er ein Meilenstein bundesdeutscher Erinnerungsgeschichte. Dennoch blieb er weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Das Strafgesetzbuch von 1871 bot keine hinreichende Handhabe für Massenverbrechen wie die Shoah. Fritz Bauer wandte sich entschieden gegen die „Auflösung in Episoden“\, die das überkommene Strafrecht verlangte. Er forderte\, das Lager als „Tatkomplex“ zu begreifen. In dem Vortrag wird die Entwicklung der Rechtsprechung reflektiert und der Frage nachgegangen\, warum Fritz Bauer mit seiner Forderung kein Gehör fand. \nProf. Dr. Lena Foljanty ist Professorin am Institut für Rechtsund Verfassungsgeschichte der Universität Wien und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Fritz Bauer Instituts. \nZeit: 18:15 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Casino-Gebäude\, Raum 1.802\, Norbert-Wollheim-Platz 1 \nYouTube → \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e. V.
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/von-der-aufloesung-in-episoden-fritz-bauers-strafrechtskritik-angesichts-der-dimension-der-massenverbrechen/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251202T090000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251202T170000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20251128T134842Z
LAST-MODIFIED:20251128T135026Z
UID:10013724-1764666000-1764694800@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Tagung // Die IG Farben. Zum Ort des Konzerns in der deutschen Geschichte
DESCRIPTION:Tagung aus Anlass des 100. Jahrestags der Gründung des IG Farben-Konzerns \nVor hundert Jahren\, im Dezember 1925\, entstand aus der Fusion der acht führenden deutschen Chemieunternehmen der IG Farben-Konzern. Am Hauptsitz Frankfurt am Main wurde für dessen Zentralverwaltung ein riesiges Bürogebäude geschaffen\, entworfen von Hans Poelzig\, einem Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Die Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG war einer der größten Chemiekonzerne Europas. Als Produzent kriegswichtiger synthetischer Ersatzstoffe kooperierte sie eng mit dem nationalsozialistischen Regime. In der Nähe des Konzentrationslagers Auschwitz begannen 1941 Vorbereitungen für den Bau eines großen Buna-Werks. Im Herbst 1942 entstand das konzerneigene Konzentrationslager Buna-Monowitz\, wo der Chemiegigant in enger Kooperation mit der Lager-SS Häftlinge in Zwangsarbeit ausbeutete. Tausende kamen zu Tode. Die IG Farben lieferten mit dem Lager Monowitz anderen deutschen Rüstungsunternehmen das Vorbild für den Einsatz von KZ-Häftlingen in der Rüstungsindustrie. An der Radikalisierung der auf Krieg und Lebensraumeroberung ausgerichteten Politik wirkte der Konzern aktiv mit\, bis hin zu seiner Beteiligung an der Raub- und Mordökonomie. Führende Manager musste sich 1947/48 in Nürnberg vor Gericht verantworten\, wurden aber freigesprochen oder kamen mit kurzen Haftstrafen davon. In den 1950er Jahren erhoben überlebende Häftlinge Anklage auf Schadenersatz\, Schmerzensgeld und Arbeitslohn gegen die IG Farben – und setzten sich im sogenannten Wollheim-Prozess durch\, angestrengt von Norbert Wollheim\, einem Überlebenden des KZ Buna-Monowitz. Für die DDR war der IG Farben-Konzern der Inbegriff des bundesdeutschen „Monopolkapitalismus“\, der wiederum als Variante des Faschismus galt. \nDie Geschichte des IG Farben-Konzerns spannt sich von der Weimarer Republik bis in den Kalten Krieg und reicht auch in unsere Gegenwart\, denn die Abwicklung der IG Farben zog sich über 60 Jahre hin und war erst 2012 abgeschlossen. \nDas Fritz Bauer Institut veranstaltet am 1. und 2. Dezember 2025 eine Konferenz\, die auf der Basis der vor allem seit den 1980er Jahren betriebenen intensiven Erforschung der IG Farben nach dem Ort des Konzerns in der deutschen Geschichte fragt. \nIm Lichte aktueller Fragen der Forschung zur Zeitgeschichte\, speziell zur Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Folgewirkungen\, soll überlegt werden\, welche neuen Fragen heute zum Thema zu stellen sind und welche thematischen Aspekte Desiderate der Forschung bilden. Dabei steht eine multiperspektivische Herangehensweise im Mittelpunkt: Neben der Konzerngeschichte\, dem Thema Zwangsarbeit und weiteren politik-\, wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Aspekten geht es darum\, gewissermaßen von den Rändern her auf die IG Farben zu blicken. So gibt der Poelzig-Bau – heute das Hauptgebäude der Goethe-Universität – Anlass\, über Industriearchitektur und die Prämissen „des Neuen Frankfurt“ nachzudenken. Um soziologische Fragen soll es ebenfalls gehen\, beispielsweise mit Blick auf die Angestelltenkultur der Weimarer Zeit. Rechtsgeschichtliche Themen drängen sich angesichts des IG Farben-Prozesses und des Wollheim-Prozesses geradezu auf. Mit seinen autobiographischen Schriften hat Primo Levi\, Überlebender von Monowitz\, eindrückliche literarische Zeugnisse hinterlassen.\nLiteraturgeschichtliche Forschungen zu Levi und zur Rezeption seiner Werke werden ebenfalls zur Sprache kommen. Auch ist die Expertise von Archivarinnen und Archivaren zum Thema IG Farben gefragt. \n80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und angesichts der gegenwärtigen Debatten über die gesellschaftliche Verantwortung zumal der Industrie möchte das Fritz Bauer Institut die Geschichte der IG Farben erneut in den Mittelpunkt rücken. Ziel der Konferenz ist es\, neue Forschungen anzustoßen. Am Fritz Bauer Institut stehen 2026 dafür zwei Forschungsstipendien der von der Bayer AG getragenen Hans und Berthold Finkelstein Stiftung zur Verfügung. \nZeit: 1. und 2. Dezember 2025\nOrt: (1. Dezember) Goethe-Universität\, IG Farben-Haus\, Eisenhower-Saal\, IG 1.314 (1. Stock)\, (2. Dezember) Goethe-Universität\, Präsidiumsgebäude\, Lobby (Erdgeschoss) \nTagungsprogramm \nMontag\, 1. Dezember 2025\nGoethe-Universität\, IG Farben-Haus\, Eisenhower-Saal\, IG 1.314 (1. Stock) \nAb 13.30 Uhr: Ankommen und Kaffee \n14.00 Uhr\nSybille Steinbacher (Frankfurt am Main)\nBegrüßung \n14.15 Uhr\nKeynote\nPeter Hayes (Chicago) (online)\nGerhard Ritters Erinnerungen: Eine bisher unbeachtete Quelle zur Geschichte der IG Farbenindustrie AG\, der NS-Wirtschaft und der deutschen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit \n15.15 Uhr\nNicola Wurthmann (Wiesbaden)\n(Neue) Forschung gesucht. Die Überlieferung zu den IG Farben im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden \n16.00 Uhr\nFabian Engel (Leverkusen)\nDie Quellenbestände zu den IG Farben im Archiv der Bayer AG \n16.45 Uhr Kaffeepause \n17.00 Uhr\nFlorian Schmaltz (Potsdam)\nDie Werkszeitung der IG Auschwitz. Ein neuer Quellenfund \n17.45 Uhr\nStephan Braese (Aachen)\nUnter Deutschen. Primo Levis Zeugenschaft \n18.30 Uhr\nAnna Horstmann (Bielefeld)\nGeschlechterordnung und Arbeitsteilung. Chemikerinnen bei den IG Farben \n20.00 Uhr\nGemeinsames Abendessen der Teilnehmenden der Tagung \n  \nDienstag\, 2. Dezember 2025\nGoethe-Universität\, Präsidiumsgebäude\, Lobby (Erdgeschoss) \n9.00 Uhr\nGrußworte\nAnnemarie Hühne-Ramm\, Geschäftsführerin der Finkelstein Stiftung\, gegründet von der Bayer AG (Leverkusen)\nKristina Winzen\, BASF\, Leiterin Standortkommunikation und Gesellschaftliches Engagement (Ludwigshafen) \n9.15 Uhr\nWinfried Schulze (Bochum)\n„Weil ich mich instinktiv weigere zu glauben\, dass etwas Schlechtes getan wurde.“\nDr. Karl Braus – ein leitender Mitarbeiter der IG Auschwitz nach 1945 \n10.00 Uhr\nStephan Lindner (München)\nDas Anklageteam im IG Farben-Prozess – neue Perspektiven \n10.45 Uhr\nKaffeepause \n11.00 Uhr\nAndrea Schneider-Braunberger (Frankfurt am Main)\nAktionäre der IG Farben. Eine skizzenhafte Beschreibung des Erwartbaren und das Bankhaus Bethmann als überraschendes Beispiel \n11.45 Uhr\nAlexa Stiller (Zürich)\nHeinrich Bütefisch: Eine gewöhnliche Managerkarriere zwischen Weimarer Republik\, NS-Deutschland und Bundesrepublik \n12.30 Uhr\nMittagessen \n13.30 Uhr\nPeter Cachola Schmal (Frankfurt am Main)\nDas IG Farben-Haus: Kontinuitäten und Widersprüche \n14.15 Uhr\nInga Steinhauser (Frankfurt am Main)\nGeteilte Nachgeschichte. Die frühe DDR-Forschung zu den IG Farben \n15.00 Uhr\nKaffeepause \n15.15 Uhr\nTim Tolsdorff (Hamburg)\nDie Macht der Medienöffentlichkeit. Was Henry Ormond\, der „Anwalt der Opfer“\, im Eichberg-Prozess für das Wollheim-Verfahren und den Auschwitz-Prozess lernte \n16.00 Uhr\nTim Schanetzky (Essen)\nIG Farben als Argument.\nAktivismus\, Wissenschaft und Kapitalismuskritik in den beiden Jahrzehnten um 1989/90 \n16.45 / 17.00 Uhr\nEnde der Tagung \nDie Tagung wird von der Finkelstein Stiftung (gegründet von der Bayer AG) und von BASF gefördert und ist eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts.
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/tagung-die-ig-farben-zum-ort-des-konzerns-in-der-deutschen-geschichte-3/2025-12-02/
CATEGORIES:Tagung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251105T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251105T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20251001T071933Z
LAST-MODIFIED:20251001T072124Z
UID:10013458-1762366500-1762373700@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe
DESCRIPTION:Unter den Kanzlern der Bundesrepublik Deutschland ragt Konrad Adenauer hervor. Seine Politik der unbedingten Westbindung\, die er gegen zahlreiche Widerstände und Hindernisse durchsetzte\, gilt als Fundament für die Erfolgsgeschichte der Bonner Demokratie. Norbert Frei legt aus Anlass von Adenauers 150. Geburtstag eine neue\, bewusst knappgehaltene Biografie des westdeutschen  Gründungskanzlers vor. Er erscheint darin als Nazi-Gegner und konservativer Katholik\, als autokratischer Parteiführer\, skrupelloser Taktiker und weitblickender Europäer\, der seinem eigenen  Volk mit anhaltender Skepsis\, ja Misstrauen begegnete. Prof. Dr. Norbert Frei ist Seniorprofessor für Neuere und Neueste Geschichte und Leiter des Jena Center – Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. \n  \n5. November\nKonrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe\nLesung und Gespräch zwischen Prof. Dr. Norbert Frei und\nProf. Dr. Sybille Steinbacher \n18.15 Uhr\nCampus Westend\, Casino-Gebäude\, Raum 823\,\nNorbert-Wollheim-Platz 1\nYouTube: youtu.be/fjXOfrO4qFI  \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/konrad-adenauer-kanzler-nach-der-katastrophe/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Lesungen
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251014T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251014T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20250925T093837Z
LAST-MODIFIED:20250925T093837Z
UID:10013354-1760465700-1760472900@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Plurales lernen über den Holocaust?
DESCRIPTION:Gespräch zwischen Dr. Hanno Loewy und Saba-Nur Cheema \nAm Beispiel eines Projekts zu Fluchtgeschichten zwischen 1938 und 1945 am Jüdischen Museum Hohenems werden die dramatischen Lebenswege nicht nur von Jüdinnen und Juden behandelt. Sie vermitteln ein differenziertes Bild von der Gewalt der Zeit und geben Raum\, auch über die Gegenwart zu sprechen. Der multiperspektivische Dialog ist auch Thema in der politischen Bildung heterogener Gesellschaften. Religiös codierte Ressentiments finden sich nicht erst nach Erfahrungen von Diskriminierung\, sondern bereits im Vorschulalter. Was bedeutet das für das Lernen über den Holocaust? \nSaba-Nur Cheema ist Diplom-Politologin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt „Religiös codierte Differenzkonstruktionen im Vor- und Grundschulalter“ am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der GoetheUniversität und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Fritz Bauer Instituts. Dr. Hanno Loewy ist Literatur- und Medienwissenschaftler. Er war ab 1995 Gründungsdirektor des Fritz Bauer Instituts und ist seit 2004 Direktor des Jüdischen Museum Hohenems. \nZeit: 18:15 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Casino-Gebäude\, Raum 1.811\, Norbert-Wollheim-Platz 1 \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/plurales-lernen-ueber-den-holocaust/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Podiumsgespräch
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251006T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251006T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20250925T083712Z
LAST-MODIFIED:20250925T090332Z
UID:10013348-1759774500-1759781700@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Genocide\, the Holocaust\, and Israel-Palestine
DESCRIPTION:History\, the Present\, and What Went Wrong – Prof. Dr. Omer Bartov \nThis talk discusses the main themes of Omer Bartov’s recent book Genocide\, the Holocaust\, and Israel-Palestine – originally published in August 2024 – and goes on to consider how our understanding of these themes has been affected in the wake of the events of October 7 and the war in Gaza. The questions addressed include the fraught relationship between the terms genocide and Holocaust; the impact on our understanding of perceiving genocide as a local event; the use of first-person accounts in the reconstruction of atrocity; the difficulties in adjudicating genocide; and\, finally\, the tension between memory and commemoration\, on the one hand\, and erasure and forgetting\, on the other. \nProf. Dr. Omer Bartov is Dean’s Professor of Holocaust and Genocide Studies at Brown University (US). He has written widely on war crimes\, genocide\, and antisemitism. The German translation of his most recent book Genozid\, Holocaust und Israel-Palästina. Geschichte im Selbstzeugnis has been published 2025 with Suhrkamp publishing house. \nZeit: 18:15\nOrt: Campus Westend\, Casino-Gebäude\, Raum 1.801\, Norbert-Wollheim-Platz 1 \nLecture in English\nYouTube → \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/genocide-the-holocaust-and-israel-palestine/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250920T150000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250920T170000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20241008T143822Z
LAST-MODIFIED:20250327T132131Z
UID:10009764-1758380400-1758387600@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Offene Führung - I.G. Farben-Haus und Norbert Wollheim Memorial
DESCRIPTION:Das Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der I.G. Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Es befindet sich vor dem I.G. Farben-Haus\, der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG\, auf dem Campus Westend. Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf\, die die Ereignisgeschichte der Vorkriegs-\, NS- und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem I.G. Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert. \n19. April\, 17. Mai\, 21. Juni\, 19. Juli\, 16. August\, 20. September \n15 Uhr\nJeden 3. Samstag im Monat\nCampus Westend\, Norbert-Wollheim-Platz \nTreffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg\, unterhalb des I.G. Farben-Hauses\, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.\nDie Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. \nWebsite mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz: www.wollheim-memorial.de \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/offene-fuehrung-i-g-farben-haus-und-norbert-wollheim-memorial/2025-09-20/
LOCATION:Campus Westend / Norbert Wollheim Pavillon\, Norbert-Wollheim-Platz 1\, Frankfurt am Main\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Führungen
GEO:50.1242864;8.6684734
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Norbert Wollheim Pavillon Norbert-Wollheim-Platz 1 Frankfurt am Main 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Norbert-Wollheim-Platz 1:geo:8.6684734,50.1242864
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250723T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250723T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20250502T140954Z
LAST-MODIFIED:20250502T140954Z
UID:10011554-1753294500-1753301700@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Eichmanns Anwalt
DESCRIPTION:Robert Servatius als Verteidiger in NS-Strafverfahren – Dr. Dirk Stolper \nDer Kölner Rechtsanwalt Robert Servatius erlangte 1961 weltweite Bekanntheit. Er verteidigte in Jerusalem Adolf Eichmann\, der während des Zweiten Weltkriegs aus dem Berliner Reichssicherheitshauptamt die Deportation der europäischen Juden in die deutschen Vernichtungslager im östlichen Europa organisiert hatte. Dirk Stolper beleuchtet nicht nur die Biografie und die öffentliche Wahrnehmung von Servatius\, sondern insbesondere die Verteidigungsstrategien in NS-Prozessen zwischen 1945 und 1975 sowie deren Rezeption in der Öffentlichkeit. \nDr. Dirk Stolper ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Goethe-Universität. \nZeit: 18:15 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Casino-Gebäude\, Raum 1.801\, Norbert-Wollheim-Platz 1 \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Förderverein des Fritz Bauer Instituts e. V.
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/eichmanns-anwalt/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250714T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250714T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20250502T140445Z
LAST-MODIFIED:20250502T140445Z
UID:10011553-1752516900-1752524100@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Israel und die Juden aus arabischen Ländern nach dem Holocaust
DESCRIPTION:Ringen um Anerkennung und Entschädigung – Prof. em. Dr. José Brunner \nSeit Anfang der 2000er-Jahre ringen Juden\, die während des Zweiten Weltkriegs in arabischen Ländern zu Opfern antisemitischer Gewalt und Diskriminierung wurden\, um Anerkennung als NS-Verfolgte und um Entschädigungsleistungen durch Deutschland und Israel. Der Vortrag untersucht\, wie es vor allem in Israel zu diesem verspäteten Kampf um Anerkennung und Entschädigung kam und was er für unser Verständnis des Holocaust und der Verbindung von NS-Verfolgung und Kolonialismus bedeutet. \nProf. em. Dr. José Brunner ist Professor an der Buchmann- Fakultät für Rechtswissenschaft und am Cohn-Institut für die Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der Universität Tel Aviv. \nBei der Veranstaltung handelt es sich um einen Nachholtermin zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. \nZeit: 18:15 Uhr\nOrt: Campus Westend\, PA-Gebäude\, Lobby (Erdgeschoss)\, Theodor-W.-Adorno-Platz 1 \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Präsidium der Goethe-Universität
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/israel-und-die-juden-aus-arabischen-laendern-nach-dem-holocaust-2/
LOCATION:Campus Westend / PA-Gebäude\, Theodor-W.-Adorno-Platz 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.1277139;8.66742
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / PA-Gebäude Theodor-W.-Adorno-Platz 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Theodor-W.-Adorno-Platz 1:geo:8.66742,50.1277139
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250702T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250702T194500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20250624T072427Z
LAST-MODIFIED:20250702T084209Z
UID:10012998-1751480100-1751485500@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:+++ABGESAGT+++Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes
DESCRIPTION:Es gab nach 1945 nicht weniger Antisemitismus und Rassismus\, nicht weniger Hass auf Homosexuelle als während des Nationalsozialismus\, sondern wahrscheinlich sogar mehr. Der Vortrag schildert die Erfahrungen von überlebenden Juden und Sinti und Roma\, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen im westlichen Teil Deutschlands in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Das gängige Bild von der gelungenen Demokratisierung der Bundesrepublik bekommt durch diese Geschichten einen Riss. Die Erfahrungen der ehemals Verfolgten zeigen\, dass der Hass und die Ressentiments gegen sie nicht einfach verschwanden\, sie waren tief im Denken der Menschen verankert und sind es zum Teil bis heute.\nProf. Dr. Dr. Michel Friedman ist Jurist und Philosoph und Assoziiertes Mitglied des FGZ. Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum ist Historikerin und seit 2011 Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin sowie Sprecherin des FGZ-Standorts Berlin. \nVortrag von Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum (Sprecherin des FGZ-Standorts Berlin) mit anschließendem Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Michel Friedman (Jurist und Philosoph) \nModeration: Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Fritz Bauer Institut\, Normative Orders) \nZeit: 18:15 Uhr\nOrt: Goethe-Universität Frankfurt am Main\nCampus Westend\, Norbert-Wollheim-Platz 1\nCasino-Gebäude\, Raum 1.811 \nStefanie Schüler-Springorum: Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes. S. FISCHER 2025. \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut\, Forschungszentrum Normative Orders der Goethe-Universität Frankfurt am Main\, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)\, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/unerwuenscht-die-westdeutsche-demokratie-und-die-verfolgten-des-ns-regimes/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Diskussionen,Vorträge
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250521T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250521T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20250502T074404Z
LAST-MODIFIED:20250502T074404Z
UID:10011539-1747851300-1747858500@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Antisemitismus. Was gibt es da zu erklären?
DESCRIPTION:Fritz Bauer Lecture – Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma \nDie Geschichte der Versuche\, den Antisemitismus zu „erklären“\, ist lang und unübersichtlich – sowie vergeblich. Letztlich ist Antisemitismus ein Angebot\, Mitglied einer internationalen Ressentimentgemeinschaft zu sein. Die Pflege eines Ressentiments ist die aufwandärmste Weise\, ein Überlegenheitsgefühl zu gewinnen und auf Dauer zu stellen. Die ideologische Rahmung eines Ressentiments kann verfallen\, das Ressentiment jedoch bleibt. \nProf. Dr. Jan Philipp Reemtsma ist Gründer und Vorstand der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur sowie der Arno Schmidt Stiftung. Zudem ist er Gründer des Hamburger Instituts für Sozialforschung\, dessen Leitung er bis März 2015 innehatte. \nZeit: 18.15 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Casino-Gebäude\, Raum 823\, Norbert-Wollheim-Platz 1 \nVeranstaltung auf Youtube → \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/antisemitismus-was-gibt-es-da-zu-erklaeren/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250514T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250514T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20250502T070901Z
LAST-MODIFIED:20250502T070901Z
UID:10011538-1747246500-1747253700@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Stiftung - Wissenschaft - Krieg
DESCRIPTION:Dr. Jason Lemberg – Naturwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Nationalsozialismus \nDie Frankfurter Goethe-Universität wurde 1914 als Stiftungsuniversität gegründet. Sie war eng mit dem Engagement ihrer Stifter\, darunter sehr viele Juden der Stadt\, verbunden. Nach 1933 wurde sie Austragungsort politischer Verteilungskämpfe\, Knotenpunkt radikalisierter Netzwerke und Schauplatz rassistischer Raubaktionen. Die einstmals liberale Hochschule wollte sich dem NS-Regime durch demonstrative Härte beweisen. Wie dies vonstattenging\, zeigt der Vortrag auf. \nDr. Jason Lemberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung (IZWT) an der Bergischen Universität Wuppertal. \nZeit: 18.15 Uhr\nOrt: Goethe-Universität\, Campus Westend\, Nebengebäude\, NG 2.701\, Norbert-Wollheim-Platz 1 \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/stiftung-wissenschaft-krieg/
LOCATION:Campus Westend / IG-Farben-Nebengebäude\, Norbert-Wollheim-Platz 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.1242864;8.6684734
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / IG-Farben-Nebengebäude Norbert-Wollheim-Platz 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Norbert-Wollheim-Platz 1:geo:8.6684734,50.1242864
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250423T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250423T201500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20250410T070513Z
LAST-MODIFIED:20250410T070513Z
UID:10009802-1745432100-1745439300@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Das jüdische Palästina und der zweite Weltkrieg 1935-1942
DESCRIPTION:Zum 80. Jahrestag des Kriegsendes\nVortrag von Prof. Dr. Dan Diner\n\nDieses Buch erzählt die Anatomie des Zweiten Weltkriegs aus einer ungewohnten Perspektive: Im Zentrum des Geschehens steht das jüdische Palästina\, gelegen am Schnittpunkt der europäisch-kontinentalen und außereuropäisch-kolonialen Wahrnehmung. Die Verschränkung zweier ganz unterschiedlicher Kriege – des Zweiten Weltkriegs und des Kampfs um Palästina – konstruiert das eigentliche Drama der Erzählung und durchzieht als roter Faden das Buch. Es entsteht eine bislang wenig beachtete Sicht auf das Großereignis des Zweiten Weltkriegs. \nProf. Dr. Dan Diner ist Historiker und Jurist. Bis zu seiner Emeritierung war er Professor für Moderne Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem und am Historischen Seminar der Universität Leipzig. Zudem war er bis 2014 Direktor des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow in Leipzig. \nZeit: 18:15 Uhr\nOrt: Campus Westend\, Casino-Gebäude\, Raum 1.801\, Norbert-Wollheim-Platz 1\nLivestream auf YouTube → \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/das-juedische-palaestina-und-der-zweite-weltkrieg-1935-1942/
CATEGORIES:Vorträge
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250127T201500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250127T221500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20241007T141208Z
LAST-MODIFIED:20241007T141208Z
UID:10005673-1738008900-1738016100@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus - Der Schatten des Kommandanten
DESCRIPTION:Der Schatten des Kommandanten erzählt die Geschichte von Rudolf Höß’ 87-jährigem Sohn Hans Jürgen Höß\, der sich zum ersten Mal mit dem grausamen Vermächtnis seines Vaters auseinandersetzt. Rudolf Höß war Kommandant des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz und verantwortlich für die Ermordung von mehr als einer Million Jüdinnen und Juden. Das Leben von Höß und seiner Familie wurde kürzlich in dem oscarprämierten Film „The Zone of Interest“ dargestellt. Nun berichtet „Der Schatten des Kommandanten“ von den echten Menschen\, die in Höß’ Todeslager gelebt haben. \nTag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus\nDer Schatten des Kommandanten\nDokumentarfilm von Daniela Völker (GB 2024)\, 103 Min. \n20.15 Uhr\nCampus Bockenheim\, Pupille – Kino in der Uni\,\nStudierendenhaus\, Mertonstr. 26–28 \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut in Kooperation mit Pupille e.V. – Kino in der Uni
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/tag-des-gedenkens-an-die-opfer-des-nationalsozialismus-der-schatten-des-kommandanten/
LOCATION:Campus Bockenheim / Pupille\, Mertonstraße 26-28\, Frankfurt\, Hessen\, 60325\, Deutschland
CATEGORIES:Filme
GEO:50.118437;8.651479
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Bockenheim / Pupille Mertonstraße 26-28 Frankfurt Hessen 60325 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Mertonstraße 26-28:geo:8.651479,50.118437
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250127T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250127T140000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240923T141148Z
LAST-MODIFIED:20250123T093011Z
UID:10005230-1737979200-1737986400@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:+++ ENTFÄLLT +++ Israel und die Juden aus arabischen Ländern nach dem Holocaust
DESCRIPTION:ABSAGE — Der für heute geplante Vortrag von Prof. em. Dr. José Brunner muss krankheitsbedingt leider entfallen. \nRingen um Anerkennung und Entschädigung \nSeit Anfang der 2000er Jahre ringen Juden\, die während des Zweiten Weltkriegs in arabischen Ländern zu Opfern antisemitischer Gewalt und Diskriminierung wurden\, um Anerkennung als NS-Verfolgte und um Entschädigungsleistungen durch Deutschland und Israel. Anlässlich des „Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ untersucht der Vortrag\, wie es vor allem in Israel zu diesem verspäteten Kampf um Anerkennung und Entschädigung kam und was er für unser Verständnis des Holocaust und der Verbindung von NS-Verfolgung und Kolonialismus bedeutet. \nProf. em. Dr. José Brunner ist Professor an der Buchmann- Fakultät für Rechtswissenschaft und am Cohn-Institut für die Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der Universität Tel Aviv. \n  \nOrt: Campus Westend\, PA-Gebäude (Präsidium der Administration)\, Lobby (Erdgeschoss)\, Theodor-W.-Adorno-Platz 1 \nVeranstalter: Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Präsidium der Goethe-Universität
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/israel-und-die-juden-aus-arabischen-laendern-nach-dem-holocaust/
LOCATION:Campus Westend / PA-Gebäude\, Theodor-W.-Adorno-Platz 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.1277139;8.66742
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / PA-Gebäude Theodor-W.-Adorno-Platz 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Theodor-W.-Adorno-Platz 1:geo:8.66742,50.1277139
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20241029T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20241029T200000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240916T080230Z
LAST-MODIFIED:20240916T080403Z
UID:10005130-1730225700-1730232000@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Diskussion mit Prof. Dr. Jens-Christian Wagner\, Dr. Markus Pieper und Dr. Andrea Genest: Wie weiter in der Gedenkstättenarbeit in Sachsen\, Thüringen und Brandenburg?
DESCRIPTION:Die NS-Gedenkstätten in Sachsen\, Ravensbrück und Buchenwald sind Einrichtungen öffentlicher Stiftungen\, finanziert von Bund und Ländern. Nach den Landtagswahlen schauen wir auf die Bedingungen\, unter denen sie jetzt ihre Arbeit fortsetzen. Drohen staatliche Eingriff e in die inhaltliche Ausrichtung der Einrichtungen? Wie sieht es mit der Finanzierung der Stiftungen aus? Wie wird die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus von der örtlichen Bevölkerung aufgenommen? \nProf. Dr. Jens-Christian Wagner ist Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und Professor für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dr. Markus Pieper ist Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft. \nDr. Andrea Genest ist Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. \n  \nGoethe-Universität Frankfurt am Main\, Campus Bockenheim\, Studierendenhaus\, Mertonstr. 26\, Festsaal \nEine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem AStA der Goethe-Universität Frankfurt am Main
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/diskussion-mit-prof-dr-jens-christian-wagner-dr-markus-pieper-und-dr-andrea-genest-wie-weiter-in-der-gedenkstaettenarbeit-in-sachsen-thueringen-und-brandenburg/
LOCATION:Campus Bockenheim / Studierendenhaus\, Mertonstr. 26\, Frankfurt\, Hessen\, 60325\, Deutschland
CATEGORIES:Diskussionen
GEO:50.118298;8.6514541
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Bockenheim / Studierendenhaus Mertonstr. 26 Frankfurt Hessen 60325 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Mertonstr. 26:geo:8.6514541,50.118298
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20241023T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20241023T200000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240916T074005Z
LAST-MODIFIED:20240916T074005Z
UID:10005129-1729707300-1729713600@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Vortrag von Prof. Dr. Götz Aly: Josef Wulf. Wie ein jüdischer Historiker an Deutschland und den Deutschen verzweifelte
DESCRIPTION:Joseph Wulf wurde 1912 als österreichisch-ungarischer Staatsbürger geboren und wuchs in Krakau auf. Seine Muttersprache war Jiddisch\, seine Umgangssprache Polnisch. Nach einer Ausbildung zum Rabbiner versuchte er sich als Schriftsteller. Im Jahr 1940 schloss er sich im deutsch besetzten Polen einer jüdischen Kampforganisation an\, wurde 1943 verhaftet und überlebte das Lager Auschwitz-Monowitz. Dort hatte er Deutsch gelernt. Kaum befreit\, machte er sich mit einigen Verbündeten daran\, die deutsche Schreckensherrschaft in Polen und den Mord an den Juden zu dokumentieren. In der bundesrepublikanischen Gesellschaft war er zunehmend isoliert. Am 10. Oktober 1974 – vor fünfzig Jahren – nahm er sich in Westberlin das Leben. \nProf. Dr. Götz Aly war von 2004 bis 2006 Gastprofessor am Fritz Bauer Institut und ist Autor vieler Bücher zum Nationalsozialismus\, Holocaust und Antisemitismus. \n  \nGoethe-Universität Frankfurt am Main\, Campus Westend\, Norbert-Wollheim-Platz 1\, Casino-Gebäude\, Raum 1.801 \nEine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/vortrag-von-prof-dr-goetz-aly-josef-wulf-wie-ein-juedischer-historiker-an-deutschland-und-den-deutschen-verzweifelte/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20241021T160000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20241021T180000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240916T071526Z
LAST-MODIFIED:20240916T071556Z
UID:10005128-1729526400-1729533600@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Vortrag von Prof. Dr. Andrea Löw mit musikalischer Begleitung: Deportiert. »Immer mit einem Fuß im Grab« Erfahrungen deutscher Juden
DESCRIPTION:Ab Herbst 1941 wurden Jüdinnen und Juden systematisch »nach Osten« deportiert. Während des Transports\, in den Ghettos und den Lagern schrieben sie Briefe und Postkarten\, auch Tagebücher und Chroniken sind überliefert. Aus diesen Stimmen komponierte Andrea Löw eine Erzählung\, die die Ungeheuerlichkeit des Verbrechens nachempfinden lässt. \nProf. Dr. Andrea Löw ist stellvertretende Direktorin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München und Honorarprofessorin an der Universität Mannheim. \n  \nPaulskirche\, Paulsplatz 11\, Frankfurt am Main \nInteressierte können sich vom 7. bis 17. Oktober nach Vorlage eines Ausweises eine Einlasskarte in der Frankfurter Bürgerberatung (Hinter dem Lämmchen 6) abholen. \nEine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/vortrag-von-prof-dr-andrea-loew-mit-musikalischer-begleitung-deportiert-immer-mit-einem-fuss-im-grab-erfahrungen-deutscher-juden/
LOCATION:Paulskirche\, Paulsplatz 11\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60311\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20241009T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20241009T200000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240916T065055Z
LAST-MODIFIED:20240916T072118Z
UID:10005127-1728497700-1728504000@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Gespräch zwischen Prof. Dr. Meron Mendel und Prof. Dr. Norbert Frei: Zwischen Staatsräson und Pro-Palästina-Protesten. Geschichte und Gegenwart der deutschen Israel-Debatte
DESCRIPTION:Norbert Frei und Meron Mendel analysieren die Entwicklung des Verhältnisses der Bundesrepublik Deutschland zu Israel seit 1949 und die aktuelle Debatte um den Israel-Palästina-Konflikt. Was bedeutet es\, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel 2008 die Sicherheit Israels zur deutschen Staatsräson erklärte? Ist das noch zeitgemäß? Und welche Verantwortung hat Deutschland gegenüber den Palästinensern? \nProf. Dr. Norbert Frei ist Seniorprofessor für Neuere und Neueste Geschichte und Leiter des Jena Center – Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. \nProf. Dr. Meron Mendel ist Direktor der Bildungsstätte Anne Frank und Professor für transnationale soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. \n  \nGoethe-Universität Frankfurt am Main\, Campus Westend\, Norbert-Wollheim-Platz 1\, Casino-Gebäude\, Raum 1.811 \nYoutube: https://youtu.be/kLCA75g6WEs \nGemeinsame Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.\, des Fritz Bauer Instituts und der Bildungsstätte Anne Frank \n 
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/gespraech-zwischen-prof-dr-meron-mendel-und-prof-dr-norbert-frei-zwischen-staatsraeson-und-pro-palaestina-protesten-geschichte-und-gegenwart-der-deutschen-israel-debatte/
LOCATION:Hybrid-Veranstaltung
CATEGORIES:Podiumsgespräch,Vorträge
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240921T150000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240921T170000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240412T095336Z
LAST-MODIFIED:20240412T095607Z
UID:10004782-1726930800-1726938000@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:I.G. Farben-Haus und Norbert Wollheim Memorial
DESCRIPTION:Das Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der I.G. Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Es befindet sich vor dem I.G. Farben-Haus\, der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG\, auf dem Campus Westend. Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf\, die die Ereignisgeschichte der Vorkriegs-\, NS- und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem I.G. Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert. \n\n  \n20. April\, 18. Mai\, 15. Juni\, 20. Juli\, 17. August\, 21. September\n15 Uhr\nCampus Westend\, Norbert-Wollheim-Platz \nTreffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg\, unterhalb des I.G. Farben-Hauses\, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.\nDie Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Sie ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.\nWebsite mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz: wollheim-memorial.de
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/i-g-farben-haus-und-norbert-wollheim-memorial/2024-09-21/
LOCATION:Campus Westend / Norbert Wollheim Pavillon\, Norbert-Wollheim-Platz 1\, Frankfurt am Main\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Führungen
GEO:50.1242864;8.6684734
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Norbert Wollheim Pavillon Norbert-Wollheim-Platz 1 Frankfurt am Main 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Norbert-Wollheim-Platz 1:geo:8.6684734,50.1242864
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240711T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240711T200000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240412T082058Z
LAST-MODIFIED:20240412T082942Z
UID:10004731-1720721700-1720728000@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:„Mit uns könnt ihr das doch nicht machen!“
DESCRIPTION:Die Ermordung der Sinti und Roma in Auschwitz\nDie Nationalsozialisten verfolgten Sinti und Roma ebenso wie Juden als „Fremdrasse“. Die Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 war dabei eine besonders schmerzvolle: 4.000 Sinti und Roma wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet\, das sogenannte Zigeunerlager „liquidiert“. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Sinti und Roma vom Kaiserreich bis zu den Deportationen und schildert ihre Ermordung in Auschwitz. Im Mittelpunkt stehen die Aussagen der Opfer\, wie die der Familie Fischer aus Eggenfelden. Die wenigen Überlebenden versuchten bereits früh\, Zeugnis abzulegen\, doch aufgrund der weiteren Ausgrenzung der Minderheit nach 1945 wurden diese Stimmen über Jahrzehnte kaum gehört. \nSarah Grandke ist Historikerin und derzeit Visiting Research Fellow am Sydney Jewish Museum\, Australien. Zuvor war sie Kuratorin am Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof\, am NS-Dokumentationszentrum München und Mitarbeiterin an der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. \n\n11. Juli\nSarah Grandke\n„Mit uns könnt ihr das doch nicht machen!“ Die Ermordung der Sinti und Roma in Auschwitz \n18.15 Uhr\nCampus Westend\, Raum Seminar-Haus 3.105\, Max-Horkheimer-Str. 4
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/mit-uns-koennt-ihr-das-doch-nicht-machen/
LOCATION:Campus Westend / Seminarhaus\, Max-Horkheimer-Straße 4\, Frankfurt\, 60323 \, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.1292735;8.6683664
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Seminarhaus Max-Horkheimer-Straße 4 Frankfurt 60323  Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Max-Horkheimer-Straße 4:geo:8.6683664,50.1292735
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240626T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240626T200000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240412T080136Z
LAST-MODIFIED:20240412T080321Z
UID:10004728-1719425700-1719432000@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Fritz Bauer Lecture 2024: Formen des gegenwärtigen Antisemitismus
DESCRIPTION:„Schuldkult“\, documenta fifteen und der 7. Oktober\nDie Delegitimierung Israels und historische Relativierungen zählten stets zum Repertoire des Antisemitismus nach der Shoah. Doch heute brechen sich diese Phänomene mit erstaunlicher Macht lagerübergreifend und international Bahn. Während klassische Nationalisten behaupten\, die Deutschen würden mittels „Schuldkult“ daran gehindert\, ein „souveränes Volk“ zu sein\, skandieren Progressive „Free Palestine from German Guilt“. Der Vortrag geht den Elementen dieser neuen Weltanschauung und ihren impliziten Konsequenzen nach. Dr. Volker Weiß ist Historiker und Autor der Süddeutschen Zeitung. Seine Arbeit befasst sich hauptsächlich mit der Geschichte und Gegenwart der extremen Rechten und des Antisemitismus. 2017 erschien von ihm Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes im Klett-Cotta Verlag. \n\n26. Juni\nDr. Volker Weiß\nFormen des gegenwärtigen Antisemitismus. „Schuldkult“\, documenta fifteen und der 7. Oktober \n18.15 Uhr\nCampus Westend\, Casino\, Raum 1.801\, Norbert-Wollheim-Platz 1\nYouTube: youtu.be/aiPtsTAa4k0
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/fritz-bauer-lecture-2024-formen-des-gegenwaertigen-antisemitismus/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240605T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240605T200000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240412T074420Z
LAST-MODIFIED:20240412T074420Z
UID:10004721-1717611300-1717617600@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Schutz und Freiheit
DESCRIPTION:Die Einbürgerung ausländischer Waffen-SS-Veteranen in der Bundesrepublik Deutschland\nWährend des Zweiten Weltkriegs kämpften mehr als 500.000 Ausländer in der Waffen-SS. Nach 1945 suchten viele von ihnen Zuflucht in Deutschland\, um einer Strafverfolgung in ihren Heimatländern zu entkommen. Ab 1950 wurden viele von ihnen deutsche Staatsangehörige\, oft unter erheblich erleichterten Bedingungen. Der Vortrag untersucht die bevorzugte Einbürgerung ausländischer Waffen-SS-Veteranen in der Bundesrepublik – wie sie Deutsche geworden sind\, warum sie Deutsche werden wollten und was wir aus ihrer Einbürgerung über die alte Bundesrepublik lernen können. \nDr. Nicholas Courtman ist Alfred Landecker Lecturer am Department for Languages\, Literatures and Cultures am King’s College London. Er forscht zur Geschichte des Staatsangehörigkeitsrechts und der Einbürgerungspraxis in der Bundesrepublik mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Verarbeitung der Folgen des Nationalsozialismus im Staatsangehörigkeitsrecht. \n\n5. Juni\nDr. Nicholas Courtman\nSchutz und Freiheit. Die Einbürgerung ausländischer Waffen-SS-Veteranen in der Bundesrepublik Deutschland \n18.15 Uhr\nCampus Westend\, Casino\, Raum 1.811\, Norbert-Wollheim-Platz 1
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/schutz-und-freiheit/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240502T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240502T200000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240410T125013Z
LAST-MODIFIED:20240410T125135Z
UID:10004698-1714673700-1714680000@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Group Identity beyond nationalism
DESCRIPTION:Lessons from National Socialism\nNationalism has been described as an affront to civilised values but now we see it on the rise\, once more\, around the globe. Drawing on an account of my father’s early life in Frankfurt\, and the effect of National Socialism on his family\, I will consider the degree to which it is possible to replace\, or at least supplement\, the appeal of national identity with forms of belonging that draw on other sources of identity. \nProf. Dr. Jonathan Wolff\, Fellow of the British Academy\, is the Alfred Landecker Professor of Values and Public Policy at the Blavatnik School of Government\, University of Oxford\, Fellow of Wolfson College\, Oxford\, and President of The Royal Institute of Philosophy\, London. His most recent book\, co-written with Avner de-Shalit\, is City of Equals\, Oxford University Press 2024. \n\n2. Mai\nProf. Dr. Jonathan Wolff\nGroup Identity beyond Nationalism Lessons from National Socialism* \n18.15 Uhr\nCampus Westend\, Casino\, Raum 1.801\, Norbert-Wollheim-Platz 1\n*Vortrag in Englisch
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/group-identity-beyond-nationalism/
LOCATION:Campus Westend / Anbau Casino\, Theodor-W.-Adorno-Platz 2\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.1277139;8.66742
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Anbau Casino Theodor-W.-Adorno-Platz 2 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Theodor-W.-Adorno-Platz 2:geo:8.66742,50.1277139
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240412T080000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240412T170000
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20240412T075350Z
LAST-MODIFIED:20240412T075350Z
UID:10004726-1712908800-1712941200@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Der Nationalsozialismus an der Macht 1930–1932
DESCRIPTION:Die NSDAP gelangte bereits während der Staatskrise der Weimarer Republik in die Regierungsverantwortung – in den Freistaaten Thüringen geschah dies mit Unterbrechung ab Januar 1930\, in Braunschweig ab Oktober 1930\, in Anhalt ab Mai 1932\, in Oldenburg ab Juni 1932 und in Mecklenburg-Schwerin ab Juli 1932. Wie es dazu kam und mit welchen Eingriffen nationalsozialistische Minister die Landespolizeien\, Schulen\, Universitäten\, Theater und Museen umformten\, beleuchtet der Vortrag schlaglichtartig. \nDr. Jörg Osterloh ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut. 2020 erschien von ihm im Campus-Verlag die Monographie Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920– 1945. \n\n12. Juni\nDr. Jörg Osterloh\nDer Nationalsozialismus an der Macht 1930–1932 \n18.15 Uhr\nCampus Westend\, Casino\, Raum 1.802\,\nNorbert-Wollheim-Platz 1
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/der-nationalsozialismus-an-der-macht-1930-1932/
LOCATION:Campus Westend / Casino-Gebäude\, Nina-Rubinstein-Weg 1\, Frankfurt am Main\, Hessen\, 60323\, Deutschland
CATEGORIES:Vorträge
GEO:50.126559;8.6678636
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Westend / Casino-Gebäude Nina-Rubinstein-Weg 1 Frankfurt am Main Hessen 60323 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Nina-Rubinstein-Weg 1:geo:8.6678636,50.126559
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240131T201500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240131T211500
DTSTAMP:20260523T220731
CREATED:20231002T094623Z
LAST-MODIFIED:20231002T094623Z
UID:10003319-1706732100-1706735700@aktuelles.uni-frankfurt.de
SUMMARY:Gericht über Auschwitz. Der Prozess in Frankfurt
DESCRIPTION:Die TV-Dokumentation von Emil Gregor Walter wurde am vorletzten Tag des Auschwitz-Prozesses\, einem von zwei Tagen der Urteilsverkündung\, im Fernsehen gezeigt. Sie komprimiert Anklagen\, Zeugenaussagen\, Verteidigungsstrategien und Urteilsspruch. Zudem bietet sie den historischen Hintergrund zum Prozess\, der während der Verhandlung erst erschlossen werden musste. Der Film schneidet eine ganze Reihe von Aspekten an\, die uns heute immer noch beschäftigen: Wie urteilt man über ein staatlich organisiertes Massenverbrechen? Wie können die Zeugenaussagen von Opfern im Korsett der Beweisermittlung eines Strafprozesses angemessen zur Geltung kommen? Und nicht zuletzt: Unter welchen Umständen und mit welchen Mitteln entstanden Dokumentationen in NS-Prozessen?\nDr. Götz Lachwitz ist Medien- und Kulturwissenschaftler. Seit August 2021 ist er wissenschaftlicher Fachreferent beim Deutschen Rundfunkarchiv in Potsdam. \n…………………………………………….. \n31. Januar 2024\nTV-Dokumentarfilm\, Regie: Emil Gregor Walter\, Hessischer Rundfunk 1965\,\n49 Minuten mit einer Einführung von Dr. Götz Lachwitz \n20.15 Uhr\nCampus Bockenheim\, Pupille – Kino in der Uni\,\nStudierendenhaus\, Mertonstr. 26–28 \n…………………………………………….. \nVeranstalter\nFritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk\, dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.\, Pupille e.V. – Kino in der Uni und dem AStA der Goethe-Universität
URL:https://aktuelles.uni-frankfurt.de/event/gericht-ueber-auschwitz-der-prozess-in-frankfurt/
LOCATION:Campus Bockenheim / Pupille\, Mertonstraße 26-28\, Frankfurt\, Hessen\, 60325\, Deutschland
CATEGORIES:Filme
GEO:50.118437;8.651479
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Campus Bockenheim / Pupille Mertonstraße 26-28 Frankfurt Hessen 60325 Deutschland;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Mertonstraße 26-28:geo:8.651479,50.118437
END:VEVENT
END:VCALENDAR