Sustainability Day 2025 versammelt wachsende Nachhaltigkeits-Community am Campus Westend

Vernetzung für eine nachhaltige Universität: Tiny Forests an der Universität, Einfluss von Klimaveränderung auf die Gesundheit, Sustainability-Challenge im Erasmus-Semester, Nachhaltigkeitsfonds für Initiativen – diese und viele weitere Projekte konnten die Teilnehmenden des Sustainability Day am 1.12. kennenlernen.

© Uwe Dettmar

Eingeladen hatten Präsident Prof. Dr. Enrico Schleiff und das Nachhaltigkeitsbüro, mit dem Ziel, der Hochschulöffentlichkeit sowohl Einblicke in die geplanten Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie zu geben als auch konkrete Projekte vorzustellen. Bei der Veranstaltung kam die wachsende Nachhaltigkeits-Community an der Goethe-Universität zusammen, tauschte Ideen aus und schloss neue Kontakte.

Wichtige Rolle der Wissenschaft für die sozial-ökologische Transformation

Zu Beginn der Veranstaltung sprachen Präsident Schleiff und der neu berufene Prof. Dr. Nico Wunderling vom Center for Critical Computational Studies (C3S) über die wichtige Rolle der Wissenschaft für die sozial-ökologische Transformation. Wunderling berichtete von seinem Besuch der Klimakonferenz COP30 in Belém und betonte: „Damit nachhaltige Transformation gelingt brauchen wir neue Ansätze, um Forschung gemeinsam zu denken und sie zu kommunizieren, gerade im Bereich der Nachhaltigkeit.“ Präsident Schleiff ergänzte: „Universitäten sind für nachhaltige Transformation wichtig, weil sie Wissen erarbeiten, dieses Wissen gemeinsam mit der Gesellschaft in Lösungen übersetzen können und damit auch politisches Handeln motivieren.“

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Dr. Nataliia Aliabieva arbeitete vor ihrer Flucht in unterschiedlichen internationalen Projekten mit einem Schwerpunkt auf Konfliktlinien. In Zukunft möchte sie ihre Erfahrungen aus internationalen Organisationen und der praktischen Arbeit in Konflikt- und „Grauzonen“ mit Studierenden teilen. (Foto: privat)

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„Transformation braucht Emotion“

Prof. Dr. Maren Urner, Neurowissenschaftlerin der FH Münster, warf mit ihrer Keynote „Transformation braucht Emotion“ eine weitere wichtige Frage auf: Wie sollte Wissenschaft kommunizieren, damit sie nachhaltig wirkt? „Nachhaltige Transformation an der Goethe-Universität gelingt, wenn wir Menschen emotional erreichen und vor allem neue Geschichten über Erfolg erzählen“, erklärte sie.

Handlungsfelder und nachhaltige Projekte

Im Anschluss daran gaben Präsidiumsmitglieder Einblicke in die vier Handlungsfelder: Forschung und Transfer, Lehre und Studium, Campus sowie Kultur und Struktur und stellten zentrale Herausforderungen und Erfolge aus den Bereichen vor. Danach tauschten sich die rund 100 Teilnehmenden an insgesamt 23 Ständen über laufende Projekte aus und lernten engagierte Universitätsmitglieder kennen. Beim gemeinsamen Ausklang im 4. OG des PA-Gebäudes diskutierten die Teilnehmenden lebhaft weiter und besprachen nächste Schritte.

Ein Video der Keynote von Prof. Dr. Maren Urner finden Sie hier →

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