Die leere Mitte
Deutschland 1998. Regie: Hito Steyerl. 62 Min. digital
Vorfilm: EZB (DE 2012. Regie: Sabine Schöbel)
Filmreihe: Unsicheres Terrain? Blicke in verschwindende Landschaften
Einführung: Johanna Fieberling
Über acht Jahre hinweg verfolgt Hito Steyerl die nach der Wende brachliegende Mitte Berlins und entfaltet ein dichtes Geflecht urbaner und politischer Transformationen von 1743 bis 1998. In Überblendungen aus Archivmaterial, Kommentar und Gegenwartsbildern überlagern sich Kolonialgeschichte, Migration, Architekturpolitik, Ausgrenzung und Gewalt. Sichtbar wird, wie sich Machtverhältnisse räumlich in die gebaute Umwelt einschreiben – und dass rassistische Übergriffe und fremdenfeindliche Politik Teil einer bis heute wirksamen Kontinuität sind.
Die Reihe “Unsicheres Terrain? Blicke in verschwindende Landschaften” begleitet die Ausstellung “Solastalgie. Spaziergänge durch veränderte Landschaften” des Museum Giersch der Goethe-Universität. Sie ist eine Kooperation des Masterstudiengangs „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“, des MGGU und des DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum.
Ort: Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Anmeldung erforderlich? Nein
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