Search

Druckerei Dondorf: Besetzer*innen lehnen Gesprächsangebot zur friedlichen Beendigung der Besetzung erneut ab

Universitätspräsident Enrico Schleiff und Wissenschaftsministerin Angela Dorn appellieren an Kollektiv und Unterstützer*innen, zu friedlichen Lösungsversuchen zurückzukehren.

Mit Unverständnis nehmen die Goethe-Universität und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die erneute Ablehnung eines Angebots zur friedlichen Beendigung der Besetzung der Druckerei Dondorf zur Kenntnis. Universitätspräsident Prof. Dr. Enrico Schleiff und Wissenschaftsministerin Angela Dorn hatten am Sonntag ein Gesprächsangebot unterbreitet, verbunden mit der erneuten Aufforderung an die auf dem Dach der Druckerei verbliebenen Besetzer*innen, das Gebäude zu verlassen und die Besetzung zu beenden. Dieses Angebot wurde abgelehnt, offenbar nach einer Abstimmung zwischen dem Kollektiv der Initiative und den auf dem Dach befindlichen Besetzer*innen.

„Es entsteht der Eindruck, dass es den Besetzer*innen nicht wirklich darum geht, über die Zukunft der Druckerei zu sprechen – denn diese Möglichkeit haben sie ausgeschlagen“, erklären Universitätspräsident Schleiff und Ministerin Dorn. „Wir appellieren an das Kollektiv und seine Unterstützer*innen, zu friedlichen Lösungsversuchen zurückzukehren und nicht durch die immer weitere Eskalation jede Gesprächsmöglichkeit zu gefährden. Wir hoffen sehr, dass die vor kurzem gestartete Demonstration im Frankfurter Stadtteil Bockenheim friedlich verläuft.“

Die Goethe-Universität, die die Liegenschaft für das Land verwaltet, hat mehrfach deutlich gemacht, sich im Falle einer freiwilligen Räumung für den Dialog über die Zukunft der Druckerei Dondorf und für die Schaffung von Räumen zur freien Gestaltung gegenüber den politisch verantwortlichen Personen einsetzen zu wollen.

Relevante Artikel

Es gibt nicht nur die „eine“ Zukunft

Julia Schubert und Steven Gonzalez forschen als Postdocs im interdisziplinären Graduiertenkolleg „Fixing Futures“ und fragen: Was machen Zukunftsvisionen mit dem

Neue Grundlage für die Hitler-Forschung

DFG-Projekt „Edition Hitlerreden 1933–1945“: Team um Prof. Cornelißen übernimmt Neuedition der Hitlerreden ab 1933 Seine schneidende Stimme ist unverkennbar, man

Der unversöhnte Theoriegeist

In „Der Philosoph: Habermas und wir“ von Philipp Felsch verschränken sich Zeit- und Geistesgeschichte in der Figur eines großen Frankfurter

Öffentliche Veranstaltungen

Es gibt nicht nur die „eine“ Zukunft

Julia Schubert und Steven Gonzalez forschen als Postdocs im interdisziplinären Graduiertenkolleg „Fixing Futures“ und fragen: Was machen Zukunftsvisionen mit dem

Neue Grundlage für die Hitler-Forschung

DFG-Projekt „Edition Hitlerreden 1933–1945“: Team um Prof. Cornelißen übernimmt Neuedition der Hitlerreden ab 1933 Seine schneidende Stimme ist unverkennbar, man

Der unversöhnte Theoriegeist

In „Der Philosoph: Habermas und wir“ von Philipp Felsch verschränken sich Zeit- und Geistesgeschichte in der Figur eines großen Frankfurter

Kein richtiges Leben im falschen?

Drei Romanheld*innen werden auf ganz unterschiedliche Weise mit den Widersprüchen der Gegenwartsgesellschaft konfrontiert: Die Erziehungswissenschaftlerin Yandé Thoen-McGeehan hat gerade ihren

You cannot copy content of this page