Search

Schreibzentrum der Goethe-Universität lädt wieder zur hybriden Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

„Schreib dich ganzheitlich“ – unter diesem Motto lädt das Schreibzentrum der Goethe-Universität am Donnerstag, 7. März, 18 Uhr (Ende: Freitag, 8. März, 1 Uhr) ins Q1 des Bibliothekszentrums Geisteswissenschaften (IG-Farben-Gebäude, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt) zum vierzehnten Mal zur „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ (LNDAH).

Nachdem das hybride Format der LNDAH 2023 großen Anklang fand, wird es auch in diesem Jahr mit Angeboten sowohl in Präsenz als auch digital stattfinden. Das Programm lässt den Studierenden damit erneut die Wahl: Sie können entweder bequem von zu Hause aus mitmachen oder sich auf dem Campus Westend von der gemeinschaftlichen Lernatmosphäre inspirieren lassen.

Das ursprünglich vom Schreibzentrum der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder ins Leben gerufene Event hat weltweit einen festen Platz im akademischen Kalender: den ersten Donnerstag im März. Ist also zu nächtlicher Stunde noch reges Treiben in den Gängen und Sälen des Bibliothekszentrums Geisteswissenschaften, dann sind das nicht etwa die Heinzelmännchen, sondern fleißige Studierende, die bei Snacks und Kaffee die Nacht zum Tag werden lassen. In dieser Nacht muss niemand über dem Schreiben einer Hausarbeit vereinsamen.

Das Thema „Schreib dich ganzheitlich“ soll unterstreichen, wie wichtig es beim Schreiben ist, Körper und Geist in Einklang zu bringen – Schreiben gewissermaßen als „missing link“, als fehlendes Bindeglied, zwischen diesen beiden Aktivitäten: Denn wer schreibt, braucht sowohl körperliches Durchhaltevermögen als auch mentales Wohlbefinden. Die diesjährige LNDAH soll diese Verbindung durch ihre Angebote positiv stärken und den Studierenden hierfür konkrete Strategien an die Hand geben. Daher werden neben Workshops in englischer und deutscher Sprache zum Lesen und Schreiben wissenschaftlicher Texte (von der Themenfindung bis hin zur Überarbeitung sowie zur professionellen Nutzung von Textverarbeitungsprogrammen) bei der diesjährigen LNDAH auch Yoga-Einheiten, Meditations- und Achtsamkeitsübungen angeboten. Neu in diesem ist eine offene Strickrunde, die nicht nur der Weiterarbeit an aufgeschobenen Strickprojekten, sondern auch der Kommunikation über die verschiedenen Schreibprojekte dient.

Im Anschluss an die LNDAH veranstaltet das Schreibzentrum außerdem noch eine hybride Schreibwoche, um mit der frischen Motivation direkt weiterzuschreiben. Beginn ist Montag, 11. März, 9 Uhr.

Weitere Informationen zur LNDAH sowie zur digitalen Schreibwoche finden Sie unter: http://tinygu.de/SZSchreibevents.

Relevante Artikel

Es gibt nicht nur die „eine“ Zukunft

Julia Schubert und Steven Gonzalez forschen als Postdocs im interdisziplinären Graduiertenkolleg „Fixing Futures“ und fragen: Was machen Zukunftsvisionen mit dem

Neue Grundlage für die Hitler-Forschung

DFG-Projekt „Edition Hitlerreden 1933–1945“: Team um Prof. Cornelißen übernimmt Neuedition der Hitlerreden ab 1933 Seine schneidende Stimme ist unverkennbar, man

Der unversöhnte Theoriegeist

In „Der Philosoph: Habermas und wir“ von Philipp Felsch verschränken sich Zeit- und Geistesgeschichte in der Figur eines großen Frankfurter

Öffentliche Veranstaltungen

Es gibt nicht nur die „eine“ Zukunft

Julia Schubert und Steven Gonzalez forschen als Postdocs im interdisziplinären Graduiertenkolleg „Fixing Futures“ und fragen: Was machen Zukunftsvisionen mit dem

Neue Grundlage für die Hitler-Forschung

DFG-Projekt „Edition Hitlerreden 1933–1945“: Team um Prof. Cornelißen übernimmt Neuedition der Hitlerreden ab 1933 Seine schneidende Stimme ist unverkennbar, man

Der unversöhnte Theoriegeist

In „Der Philosoph: Habermas und wir“ von Philipp Felsch verschränken sich Zeit- und Geistesgeschichte in der Figur eines großen Frankfurter

Kein richtiges Leben im falschen?

Drei Romanheld*innen werden auf ganz unterschiedliche Weise mit den Widersprüchen der Gegenwartsgesellschaft konfrontiert: Die Erziehungswissenschaftlerin Yandé Thoen-McGeehan hat gerade ihren

You cannot copy content of this page