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Ausbildung an der Goethe-Uni: Lehrkräfte erkunden Ausbildungsstätten am Campus Riedberg

Foto: Michael Reitz

Im Rahmen einer Betriebserkundung besuchten am 23. November etwa 20 Lehrkräfte des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft  Rhein-Main-Taunus“ verschiedene Ausbildungsstätten der Goethe-Universität am Campus Riedberg. Vorausgegangen war im Frühjahr 2023 ein Vortrag von Niklas Sujan (MA Stabsstelle Ausbildung) bei Hessenmetall (Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen e. V.) zum Thema Fachkräftemangel.

Auf Anfrage des Arbeitskreises SchuleWirtschaft organisierte die Stabsstelle Ausbildung einen Betriebsrundgang am Campus Riedberg. Gleich beim ersten Gang durch das zusammenhängende Physikgebäude gab es Erstaunen bei den Besucher*innen: „Ich konnte die Universität noch nie so nah erleben. Und dann gleich Ausbildung und Wissenschaft zusammen. Das finde ich toll“, sagte etwa eine Teilnehmerin.

Top-Ausbildungsqualität

Zu Beginn präsentierte Niklas Sujan gemeinsam mit Markus van Tankeren, dem koordinierenden Werkstattleiter, die berufliche Ausbildung mit ihren vielfältigen Möglichkeiten. Ob in der Verwaltung, dem Wissenschaftsgarten oder eben in den verschiedenen Werkstätten der einzelnen Institute: Überall sucht die Universität motivierte Menschen für die Ausbildung und bietet dafür eine Top-Ausbildungsqualität mit persönlicher Betreuung.

Nach der Präsentation ging es zunächst durch die verwinkelten Gänge zur Glasbläserei. Im Anschluss konnten die Lehrkräfte mit dem Verantwortlichen für den Arbeitskreis SchuleWirtschaft, Michael Reitz, einen Teilchenbeschleuniger mit sicherem Abstand hinter einer Glasscheibe betrachten. „Ausbildung und Forschung sind in der täglichen Ausbildung eng verzahnt. Unsere Industriemechaniker-Azubis bauen hier zum Beispiel Spezialteile für die Grundlagenforschung“, erklärte Markus van Tankeren stolz.

Drehen, Schleifen, Fräsen – und noch mehr

Auch in der Tischlerei konnten die Teilnehmenden einen Blick auf die tägliche Arbeit werfen. Herr Engel, Ausbilder der Tischlerei, erläuterte die wichtigsten Maschinen für die Ausbildung. Dabei gab er einen kleinen Einblick in die Ausbildungspraxis und erläuterte dabei zudem, dass die fachlichen und pädagogischen Anforderungen für Ausbildende stetig steigen. Als letzte Station besuchten die Lehrkräfte die Werkstatt von Herr van Tankeren. Drehen, Schleifen, Fräsen, all das und noch mehr lernen die jungen Auszubildenden in den 3,5 Jahren zum*r Industriemechaniker*in.

„Als Arbeitgeber müssen wir viel in die berufliche Ausbildung investieren. Dabei geht es nicht nur um die Besetzung von Ausbildungsplätzen, sondern um die Gesamtstrategie, nämlich Nachwuchskräfte selbst auszubilden. Wir sind stolz auf unsere Ausbildung, das wollen wir transparent nach außen tragen“, erklärte Niklas Sujan den Teilnehmenden zum Abschluss.

Nach einem tollen Feedback zur Erkundung hat die Stabsstelle Ausbildung gleich den nächsten Termin angesetzt: Voraussichtlich im Mai 2024 soll es eine weitere Betriebserkundung am Campus Westend geben. Im Fokus werden dann vor allem die Verwaltungsberufe sein.

Wenn Sie mehr über die Berufsausbildung an der Universität wissen möchten, schauen Sie gerne auf unserer Homepage vorbei.

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