Studie fragt junge Menschen, was sie denken
Die neuen Regelungen für den Wehrdienst gelten seit dem 1. Januar. Doch wie geht es jungen Menschen damit? Wissenschaftler*innen der Universität Hildesheim und der Goethe-Universität Frankfurt haben eine bundesweite Onlinebefragung von 15- bis 30-Jährigen im Kontext der aktuellen Debatte gestartet. Für PD Dr. Severine Thomas und Dorothee Kochskämper, Universität Hildesheim, und Dr. Johanna Wilmes, Goethe-Universität Frankfurt aus dem Forschungsteam, besonders interessant: was die aktuelle Lage mit jungen Menschen macht. „Wir wollen wissen, was junge Menschen über den neuen Wehrdienst denken und wie es ihnen damit geht“, erklärt Thomas. „Und welche Stimmungen und Sorgen junge Menschen haben – auch angesichts aktueller Kriege und Krisen“, ergänzt Wilmes.
Grundlage für diese Überlegungen sind auch die Ergebnisse aus den bisherigen Befragungen zu Jugend und Corona. Diese haben gezeigt, wie belastet sich junge Menschen durch aktuelle Krisen fühlen. Viele fühlen sich von der Politik ungesehen und sorgen sich um ihre Zukunft. Von den neuen Wehrdienstregelungen sind sie nun direkt betroffen – und erleben eine verschärfte Sicherheitslage. Seit dem 1. Januar 2026 sind junge Männer ab Geburtsjahrgang 2008 verpflichtet, einen Fragebogen zu Motivation und Eignung auszufüllen. Für junge Frauen ist die Wehrerfassung freiwillig. Auch die Teilnahme am Wehrdienst selbst bleibt bisher freiwillig.
Weitere Informationen
Die Befragung läuft bis zum 27. März 2026 →
Die Teilnahme dauert ca. 10 Minuten.
Bisherige Veröffentlichungen zur vorangegangenen Studienreihe Jugend und Corona I-V →
Kontakt zum Forschungsteam:
Universität Hildesheim | Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
Dorothee Kochskämper: kochskaemper@uni-hildesheim.de
PD Dr. Severine Thomas: severine.thomas@uni-hildesheim.de
Universität Frankfurt | Fachbereich Erziehungswissenschaften
Johanna Wilmes: wilmes@em.uni-frankfurt.de





